Welches Kind war die größte Umstellung?

    • (1) 11.05.19 - 16:04

      Von kinderlos auf ein Kind? Das zweite? Das dritte? Oder gar noch später?

      Woran lag es?

      • Hallo,

        Die große Umstellung war von kinderlos auf Kind. Also zumindest empfinde ich es so. Meine gesamte konzentration spielte um das Krümel. Ich war immer in Sorge ob es ihm gut geht und ob ich alles richtig mache. Das schlimmste war der Schlafmangel. Ich bin zwar sowieso ein Mensch der auch mit wenig Schlaf zurecht kommt, aber 4 Tage mit nur 2-4 std schlaf waren schon heftig. Mein Kind hat das erste mal durchgeschlafen mit 3 Jahren. Es wollte immer meine Nähe und wurde sofort wach, wenn es Geräusche hörte. Heute ist es 10 Jahre alt und was soll ich sagen, nach wie vor sehr mamaorientiert.

        Vom ersten zum zweiten Kind war es nicht schwierig. Es war alles eine Sache der Organisation. Ich denke um so mehr Kinder man bekommt, um so mehr bekommt man Routine hinein. Man wächst mit seinen Aufgaben. Organisation und Zeitliche Einteilung ist das A und O.

        Lg schugge

        • Dazu habe ich mal eine Frage. Wenn Du 4 Tage lang nur 2-4 Stunden geschlafen hast, heißt das ja, dass Dein Baby damals auch nicht mehr geschlafen hat.
          Das halte ich für relativ unrealistisch, sorry.

          • Wer behauptet denn, dass die Mutter sofort schläft, wenn das Kind schläft?

            Ob berufstätig odee nicht - es gibt zahlreiche äußere und innere Faktoren, die den Schlaf verhindern können.

          • (5) 11.05.19 - 20:14

            Oder das Kind schläft nur in der Trage, oder nur auf Mama, die unbequem liegt. Oder man schläft nicht direkt ein weil man den Kopf voller Gedanken hat

            Das Kind hat dann am Tag geschlafen. Wo ich dann normale Dinge getan habe wie den Haushalt erledigt und arbeiten gehen.

            Am liebsten hat es geschlafen wenn das Auto fuhr oder der Kinderwagen geschoben wurde, da kann ich natürlich nicht schlafen. LOL

          • (7) 11.05.19 - 21:21

            🤷🏼‍♀️ich habe seit 3,5 Jahren nicht mehr durchgeschlafen und bis vor kurzem monatelang nur ca 3 Stunden geschlafen. Ich war gefühlt kurz vor der Klapse!! Wenn das Kind schläft, heißt das nicht, dass die Mutter schläft. Wenn es so ist, dann ist das schön, aber es geht auch anders: Durch Schlafstörungen in der Schwangerschaft, einen schlechten Schläfer, nochmal Schlafstörungen in der Schwangerschaft, einen noch schlechteren Schläfer und nebenher ein manchmal waches Kleinkind habe ich so extreme Schlafstörungen entwickelt, dass ich einfach nicht mehr eingeschlafen bin. Manchmal lag ich bis 3 Uhr morgens zb einfach wach. Um 5 hat das Baby gejault und um 6 ist der andere wach geworden 🤷🏼‍♀️

            Bestes Beispiel ist gerade das meine 3 Kinder schlafen. Aber ich nicht.

            Meine jüngste schläft unruhig. Hat denke ich Schmerzen durchs zahnen. Ich kann so schlecht bis garnicht schlafen. Meist erst so gg 1 oder 2 Uhr. Und dann kommt noch dazu das sie alle 2 std kurz wach wird da sie Hunger hat. Und um 6 geht mein Wecker. Tagsüber schlafe ich auch nicht.

      Ganz klar von 0 auf 1 😉 Da ist ja dann doch wirklich alles neu und man hat kaum eine Ahnung wie es wird. Bei Kind 2, 3 u.s.w. weiß man im Grunde worauf man sich einlässt.

      (10) 11.05.19 - 16:23

      Kinderlos zu zwei (Zwillinge) ... das dritte läuft einfach mit ...

      (11) 11.05.19 - 17:55

      Hallo,

      ich fand das erste am "schlimmsten"
      So viel Verantwortung, nie wieder wirklich frei sein... das hat mich ganz schön fertig gemacht.

      Heute habe ich 4 Kinder und liebe es.

      Aber die erste Zeit mit dem Ersten, fand ich nicht so toll.

      Viele Grüße

    (14) 11.05.19 - 18:01

    Die größte Umstellung war von 1 auf 2 Kinder. Allerdings nicht im Babyalter (meine beiden haben sehr früh durchgeschlafen), sondern später als Kleinkind. Mein Jüngster war als Kleinkind teilweise sehr aggressiv, hyperaktiv. Später wurde Autismus festgestellt kurz vor der Einschulung. Und unser Tagesablauf war mehr als anstrengend.

    Heute ist mein Jüngster 15 Jahre, aber seit 3 bis 4 Jahren ein liebes und relativ ruhiges Kind mit dem entsprechenden Therapien. Autismustherapie brachte uns ganz weit nach vorne.

    LG Hinzwife

    (15) 11.05.19 - 18:12

    Von kinderlos auf 1 war eine große Umstellung.

    2 und 3 nicht mehr

    Ich antworte mal ganz anders als alle anderen bisher 😂

    Ich fand die Umstellung von 1 auf 2 schlimmer als von kinderlos auf das erste Kind.

    Vielleicht wegen des geringen Abstandes. (15 Monate).
    Zu dem Zeitpunkt der Geburt des zweiten Kindes konnte die große weder stehen noch laufen noch annähernd durchschlafen. Kind zwei konnte man kaum ablegen schrie viel und schlief säuglingsentsprechend ebenfalls nicht durch. Es war also körperlich und schlaftechnisch etwas.... Ich sage mal anstrengend.

    Zudem muss ich sagen ich bin ein sensibles emotionales Ding und ich hatte tatsächlich enorme Schwierigkeiten mich teilen zu müssen. Das musste ich emotional erst echt lernen.

    Aber ich kann mir vorstellen das es tatsächlich vor allem wegen des ungeplant geringem Abstand so schwer war.

    Ich bin sehr daran gewachsen. Sie sind jetzt vier und fast drei. Wir sind ein Team geworden und sehr glücklich 😊

    • Mir ging's da ganz ähnlich ;) Unsere beiden haben auch 15 Monate Abstand, allerdings geplant. Die Große war aber auch sehr selbstständig und schlief bereits durch und lief auch schon, als die Kleine kam. Sie hat von Anfang an toll mitgeholfen, es macht ihr einfach Spaß.

      Aber die Kleine war wie du es beschrieben hast: Sie schrie und schrie und schrie. Man war das anstrengend!!

      Voll schön, dass du dich so gut in die Situation eingefunden hast, klingt toll!

Von 1 auf 2 eindeutig - bei 9 Jahren Altersunterschied 😅

Von 1 auf 2. Beim ersten hat man sich dem Kind angepasst und ich fand es lief runder. Nun mit Nr. 2 bin ich ständig zerrissen zwischen beiden und mir selber. Am schlimmsten sind die Abende. Ich bin abends alleine mit beiden und finde keinen passenden Weg beide in den Schlaf zu begleiten. Einer muss immer zurück stecken. Das zerrt an mir und ich hab oft Tags schon Angst vor dem Abend. Der kurze wird oft geweckt wenn die große aus der Kita geholt werden muss oder nachmittags was vor hat. So wirklich auf dem ofa lummeln und kuscheln bis er wach wird ist nicht dein. Die beiden sind jetzt 4 und 7 Monate.

Von 1 auf 2 mit 14 Monaten Altersabstand.

Ich kann irgendwie nicht verstehen, wie man mit einem Kind überfordert oder gestresst sein kann. Wenn man ein Kind genießen kann, dann das erste.

  • Wieso sollte es nicht möglich sein, mit dem ersten Kind gestresst zu sein? Es gibt nicht „das Kind“.
    Mich haben erst Nummer 4 und 5 (Zwillinge) mal wirklich ins schwitzen gebracht. Das wäre in jedem Fall so gewesen. Wären sie die ersten gewesen, wäre es vielleicht auch bei ihnen geblieben.

    • Naja, sind ja zwei Kinder auf einmal. Ich hab mich auf ein Kind bezogen... Und eben meine Sicht darstellt.

      • Das „Problem“ war nicht dass sie Zwillinge waren, sondern dass sie, bzw. insbesondere eine, ganz anders waren als meine anderen Kinder. Vieles kannte ich von den anderen einfach nicht. Zum Beispiel dass man wegen den Kindern auch einfach mal zu nichts kommt, in der Nacht mal überhaupt nicht geschlafen wird,...

Hätten meine Kinder einen so kleinen Altersabstand würde ich das vielleicht anders sehen, aber ich konnte Kind 2 viel mehr genießen als Kind 1. Die Dinge, die mich beim ersten Kind gestresst haben, gab es bei Kind 2 einfach nicht und Kind 1 war schon selbstständig und auch vom Charakter her sehr verständig und rücksichtsvoll.

Hallo
Für mich ganz klar das erste. Anders wird es mit jedem Kind. Aber hat man ein Kind, ist man „drin“, hat einiges schon einmal hinter sich,... So geht es mir zumindest.
Mit mehr Kindern kommen dann natürlich weitere Veränderungen. Platz im Auto, zu viele Personen für Familien Tickets, Platz in Hotel Zimmern,... Aber das bringt die Personenzahl mit sich und das weiß man vorher.

LG

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