Aufteilung der kinderbetreuung am Wochenende mit dem Mann/Partner?! Seite: 3

                        • Zu schreiben dass Zeit mit Kleinkindern Erholung ist ist faktisch falsch, da es u.U. sauanstrengebd und harte Erziehungsarbeit ist. UNGEACHTET dessen dass man seine Kinder liebt und Zeit mit ihnen wertvoll ist. Etwas das man gerne macht kann trotzdem anstrengend sein, und kann phasenweise und zum Teil Momente beinhalten die man nicht mag, zB extremes trotzen. Ich gehöre auch nicht zu den Müttern die sich auf dem Spielplatz entspannt auf die Bank setzen und ihren Kaffee trinken und plauschen, klappt gerade nicht. Das ist auch in Ordnung. Nicht jedes Kind ist gleich fordernd. Aber ich geh auch nicht bei den Müttern die das tun können davon aus, dass ihre Tage erholsam sind. Aber so wie du dich hier positionierst ist das eine Herabwürdigung der (unbezahlten oder im Fall von Erzieherinnen viel zu wenig bezahlten) Arbeit die Mütter jeden Tag leisten.

                          • Du liest auch nur was zu lesen möchtest... In diesem Sinne: ja, du bist ganz furchtbar arm dran mit Deiner Teilzeitstelle und einem einzigen Kind. Dein Mann ist ein furchtbarer Egoist und Dir gehört jedes Wochenende eine große große Auszeit zugestanden, da Dein Leben so viel härter ist als seins...

                            Alter Schwede... #rofl #rofl #rofl


                            P.S.: was machen Frauen die länger wie 13 Uhr arbeiten gehen und 2 oder mehr Kinder haben? Kriegen die dann das ganze Wochenende frei? Wochenlang? Einen Monat Auszeit?

          (53) 12.05.19 - 19:39

          Moin,

          also für mich enthält die Kinderzeit auch Erholungzeit. Wenn er mit anderen in Sandkasten sitzt und ich mit den anderen Mamis plausche ist das für mich eine Pause. Klar keine "Freiheit" aber auch nicht die Qualität von Arbeit die mein Mann auf Arbeit leistet. wir wechseln uns am Wochenende ab mit Ausschlafen und wir besprechen jedes Wochenende neu was an Arbeiten anliegt. Mit Haus und Garten haben wir auch nicht das Luxusproblem uns drüber zu streiten wer wieviel h "frei" hat, es geht eher um wer macht was, bei wem ist der Lütte. Freiheit plane ich explizit ein, sag wann ich Laufen gehen will, "heute will ich mal 2 h alleine zum Reitstall" aber mehr ist nicht drin. Bei meinem Mann aber auch nicht. Und der sieht Puzzlen oder Spiele spielen mit dem Kleinen auch nicht als Arbeit sondern als Entspannung. Ich finde es befremdlich Kinderbetreuung so als "Arbeit" zu sehen.

          • (54) 14.05.19 - 08:54

            Erholungszeit habe ich dabei kaum. Vielleicht kommts noch. Aber habe noch nie zu den Müttern gehört die sich am Spielplatz mal hinsetzen können. Zuhause beschäftigt er sich auch noch nicht selbst. Klar ist das alles auch eine Frage der Zeit. Aber im Kontrast dazu finde ich es schon sehr erholsam auf arbeit entspannt aufs Klo zu gehen..

    Aber wieso sollte das denn bei euch nicht zu gleichen Anteilen aufgeteilt werden? Das verstehe ich nicht. 🤔 Hat dein Mann unter der Woche nachmittags frei und kümmert sich nicht ums Kind oder wie?

    Wir jedenfalls haben nichts ausgehandelt. Am Wochenende machen wir es so, dass immer einer ausschlafen darf und einer mit Kind (im August 2) aufsteht. Feste Abmachungen gibt es nicht. Wenn einer mal was mit Freunden machen möchte, dann ist das in Ordnung und der andere übernimmt unsere Tochter. Wir achten nicht darauf, wer wann wie oft und wie lang kindfrei hatte. 😅 Oft schaffen wir es auch, uns alle drei zusammen mit Freunden zu treffen und einer von uns geht dann halt mit Kind eher los. 😉
    Ab August wird eh wieder alles durcheinander gewirbelt, da kommt dann Nummer 2 zur Welt. 🤪

  • (57) 12.05.19 - 20:02

    Bis vor 6 Monaten hatte ich die Kinder komplett unter der Woche und am Samstag von 8-17 Uhr Zeit für mein Studium, da hat er dann Kinder gehabt. Sonntagvormittag hatte mein Mann seine Zeit und Sonntagnachmittag Familienausflug. Dann ist mein Mann sehr krank geworden und ich habe die Kinder nun komplett alleine, er schafft es nicht. Wir versuchen jetzt, dass er ein Abend die Woche, wenn die Kinder schlafen aufpassen kann, sodass ich dann mal „raus“ kann. Wir haben zuvor immer alles gemeinsam geplant, dadurch kam es dann zu keinen Streitereien. Kinder sind fast 4 und fast 2 und Nr.3 kommt bald...

    (58) 12.05.19 - 21:50

    Hallo,

    wenn ihr die Zeit nach Absprache "gerecht" aufteilen wollt, klingt es für mich logisch, dass ihr die Zeit, in der ihr beide frei habt, halbiert und jedem die Hälfte zusteht. Was du an erwerbsmäßigen Arbeitsstunden weniger als er machst, stockst du an Arbeitsstunden Kind/Haushalt zu Vollzeit auf.
    Wenn du also Teilzeit bis 13.30 arbeitest, bist du bis zu seinem Feierabend für kind/Haushalt zuständig, sobald er da ist, teilt ihr euch auf. Wenn er an 2 Abenden die Woche weg geht, gehst du auch an 2 Abenden die Woche weg. Jeder hat jeweils einen halben Tag am Wochenende zur freien Verfügung und jeder schläft jeweils einmal aus am Wochenende oder so.
    Ich finde Aufrechnerei grundsätzlich problematisch in Partnerschaften, aber vielleicht hast du gerade eine Phase, in der du von vornherein klar definierte Freiräume brauchst, um die momentanen Anstrengungen besser aushalten zu können.
    Da du euer Kind derzeit als sehr anstrengend empfindest, würde ich an deiner Stelle versuchen, etwas Abstand und Nerven zu gewinnen.
    Musst du zum Beispiel das Kind so früh aus der Betreuung abholen, oder kann es noch eine Stunde länger bleiben, damit du von der Arbeit durchatmen und erstmal runterkommen kannst? Mir bringt es immer enorm viel, wenn ich mich nicht abhetzen muss, sondern die Dinge in Ruhe erledigen kann - dann komme ich aus dem Hamsterrad heraus und habe gleich viel mehr Nerven.
    Versuche doch, die Zeit, die du für dich hast, wirklich für dich zu nutzen.

    Alles Gute, c

    Du brauchst eine Pause und mehr Zeit für dich, dann erkläre es deinem Mann halt so. Was soll dieses Aufrechnen? Finde ich unnötig und unpraktisch.

    Dein Vergleich hinkt, deine Vollzeit Arbeit fandest du entspannter als jetzt weil du damals freien Feierabend hattest und freie Wochenenden. Die hat dein Partner jetzt aber auch nicht mehr, seine Freizeit ist auch weniger geworden.

    Statt deinem Mann also zu erklären das du ja soviel mehr leistest setzt euch zusammen und schaut wo ihr mehr Entlastung reinbringen könnt. Er möchte vielleicht in Ruhe Sportschau gucken, du mal ohne Kind shoppen und ihr wollt beide mal wieder ausschlafen? Dann macht dafür doch Termine.

    Aber dieses kleinliche Aufrechnen ist wenig partnerschaftlich. Und es kommen bessere Zeiten, mit vier sind die Kinder viel weniger anstrengend. ;-)

    Eine Doppelbelastung haben doch beide, wenn beide arbeiten und ein Kind haben.
    Dabei ist es unerheblich, wie viele Stunden in der Arbeit verbracht werden. Nach der Arbeit geht's ums Kind, egal um welche Uhrzeit.

    Am Wochenende haben wir uns immer mit dem ausschlafen abgewechselt (inzwischen dürfen wir beide länger schlafen) und die restliche Zeit war einfach flexibel.

    Gemeinsame Unternehmungen. Oder einer macht Haushalt, der andere hütet die Kids. Oder einer macht was alleine...

    Hatten da nie einen bestimmten Plan, wenn einer eine Auszeit braucht, übernimmt eben der andere.

    LG Claudi

    (61) 13.05.19 - 09:41

    Bei uns gibt es keine Aufteilung. Ich kümmere mich den ganzen Tag alleine um die Kinder und Babys und abends machen wir alles zusammen oder mein Mann nimmt die Kleinen damit ich kochen, baden, Nägel machen und sowas kann. Wenn er mal früher einschläft kümmere ich mich abends auch alleine um die kleinen.
    Nachts kümmert er sich um einen und ich mich um den andere.

    (62) 13.05.19 - 13:56

    So Diskussionen hatten wir nie... Mein Mann ist seit gut 16 Jahren Hausmann und Vollzeitpapa mit Nebenjob. Er betreut unseren Sohn schon immer zum größten Teil.

    Bin ich da, wollte und will ich Zeit mit meinem Sohn verbringen und auch Familienzeit. Mittlerweile ist unser Sohn selbst viel unterwegs, aber wir nutzen auch heute noch die Zeit, die wir haben, gemeinsam.

    Ab und zu genieße ich es auch, alleine unterwegs zu sein, aber das ergibt sich dann spontan oder liegt daran, dass meine Herren Zuhause daran kein Interesse haben.

    (63) 13.05.19 - 13:58

    vergessen:

    ich arbeite Vollzeit und habe schon immer auch einen Nebenjob (schon bevor ich meinen Mann kannte). Bin also in vergleichbarer Situation wie dein Mann und kann ihn nicht wirklich verstehen

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