Warum jammern immer mehr Mütter?

    • (1) 12.05.19 - 19:17
      Kira214

      Guten Abend,

      mir ist jetzt schon mehrfach aufgefallen das immer mehr Mütter immer schneller Kinder im kurzen Altersabstand bekommen!
      Teilweise sind die ersten Knirpse 12-16 Monate und das nächste ist schon fast da oder schon da! Da sag ich „Ok muss jeder selbst wissen“!
      Aber was ich nicht verstehen kann, warum jammern die Frauen dann hier rum wie anstrengend alles ist? Ist mir unbegreiflich? Jeder weis doch das gerade dieses 2 und 3 Jahr enorm anstrengend ist mit einem Kind, das das die volle Trotzphase ist oder werden kann (passiert ja gern von heute auf morgen😂😂😂)
      Warum sucht man es sich dann aus genau da wieder schwanger zu werden, um dann zu jammern? Ich meine jeder hat ja nach so kurzer Zeit seine vorherige Schwangerschaft noch im Sinne, und weis ich habe mich viel übergeben oder habe mich gegen Ende kaum noch bewegen können also könnte die 2 Schwangerschaft auch so werden! Sollte man bedenken oder?
      Das erste Kind nimmt mit 16 Monaten keine Rücksicht auf die werdende Mama oder auf das Neugeborene? Wieso auch? Es ist ja selbst noch in einem Lernprozess wo es viel Aufmerksamkeit braucht!
      Warum jammert man das der Mann sich kaum um beide Kinder kümmert, (oder der Schwangern was abnimmt) nachdem er ne 40 std Woche gemacht hat, und sich dann dochmal hinsetzt am Wochenende oder Abend und einfach mal die Beine hochlegt? Kümmert er sich permanent nicht ist wieder ne andere Seite!
      Ja natürlich ist es unfair wenn wir Frauen alles machen müssen, aber wir haben das Privileg zuhause zu sein, die meisten Männer verdienen für uns Geld mit! Denn von einem bisschen Elterngeld und Kindergeld lässt sich sicher kein kompletter Haushalt Wippen?
      Also wie gesagt ich find das überhaupt nicht schlimm kurz hintereinander Babys zu bekommen, aber das jammern und Vorwürfe machen an den Mann oder gar an das ältere Geschwisterchen find ich wirklich von manchen Mamas unmöglich!
      Man hat es sich doch selbst ausgesucht oder?
      Der Text mag nun Provokativ sein, aber so meine ich das gar nicht! Sondern ich frage mich wirklich nur warum manche dann wirklich nur am nörgeln sind an einem Zustand den man selbst bewusst wollte?
      Achso ich selbst habe 2 Kinder aber in einem großen Abstand! Also kann’s in dem Sinne nicht nachvollziehen, aber das jammern über was was man wollte, muss man glaub ich auch nicht nachvollziehen! 😂
      Vielleicht bekomme ich hier ja auch die lukrative Antwort und ich kann’s dann nachvollziehen, ich lasse mich gern eines besseren belehren!😉
      Wünsche Euch allen einen wunderbaren Abend!

      • (2) 12.05.19 - 19:29

        Liebe Kira,

        ich glaube ja mal das sich die Meisten ihre Situation sehr genau überlegt haben und an ihre Stärke und Willenskraft glauben, sicher auch Angst und Respekt vor der Herausforderung haben, aber innerlich ganz fest dran glauben, das sie es schon irgendwie gewuppt kriegen.

        Und dann, ja, dann kommt halt mal ein Tag wo alles so gar nicht läuft wie es soll und dann gibt ein Wort mit dem Partner das Andere und dann heul ich mich bei Urbia aus und 2 Tage später fragt man sich dann was da mit einem los war.

        Es gibt Phasen da läuft es wie geschmiert und es gibt Phasen da kommt man an seine Grenzen und meistens sind es diese Momente wo man auf Urbia einen Jammerpost eröffnet.

        Noch habe ich es nicht, mein Großer ist 8, meine Kleine ist 10 Monate und wir fangen Ende des Jahres das Basteln wieder an, meine Kleine wäre in etwa 2 bei der geplanten/erhofften Geburt. Ich glaube fest an meine Fähigkeiten und an meine Willensstärke, aber ich weiß genau das ich meine Grenzen habe und sicher die eine oder andere schlechte Woche.

        LG und alles Gute 🍀 ❤️

        (3) 12.05.19 - 19:29

        Und warum schreibt man sowas in einem eh schon anonymen Forum auch noch in grau? Entweder man steht zu seiner Meinung oder man sagt nix, aber dieses anonyme künstliche Aufgerege verstehe ich nicht, lass mich da über gute Gründe gerne eines Besseren belehren.
        Wunderbaren Abend werd ich haben, danke, Popcorn steht bereit.

        • (4) 12.05.19 - 21:16

          1. Weil man provozieren will,
          2. bissl aufmischen will,
          3. zum Sonntag Abend nichts besseres zu tun hat
          4. die TE vom eigenen Partner wahrscheinlich gelangweilt ist...
          5. anonym kann man halt richtig los keifen
          6. die TE anscheinend zu feige ist, diese jammernden Frauen direkt anzusprechen

          Reicht das erstmal an Gründen??

          Lass dir das Popcorn schmecken!

          • (5) 12.05.19 - 21:30

            Siehst du hier irgendjemanden keifen???
            Siehst du irgendwo „böse“ Antworten???
            Überall kommen sachliche Antworten auf meinen Beitrag! Jeder tut seine Meinung kund, diese akzeptiere ich!
            Jetzt kommst du!
            Keifend in diese Mitte!
            Warum anonym? Tja wie viele die hier anonym schreiben gerade um sich zu schützen vor Personen die dann ihre Beiträge so voller Ärger verfassen und damit Mitglieder vergraulen!
            Unruhe stiften? Wo denn? Der Post besteht noch, also sieht man das es noch sachlich zugeht und keiner ausfallend geworden ist!
            Mehr sag ich dazu nicht!
            Weder zu meinem Sonntagabend noch zu meinen persönlichen Verhältnissen🤷🏼‍♀️
            Wunderbaren Abend Dir!

      (6) 12.05.19 - 19:35

      Ich bin aktuell noch nicht am Jammern, könnte aber werden, 2. Kind ist mit geringem Abstand geplant.
      Warum? Weil ich zu alt bin, um auf einen größeren Abstand zu warten. Und früher hätte es bei mir wegen Partner & Arbeit nicht geklappt.

      Ich finde auch, dass das Erzählen davon, dass das Leben grad auch negative Seiten hat, noch kein Jammern ist.
      Nur wenn über nichts anderes mehr geredet wird, was man im Forum aber ja nicht weiß.

      Über das Negative auch zu reden KANN mMn einem selbst und auch dem Umfeld helfen.
      Als ich zB im Mamakurs von meiner Totgeburt gesprochen habe, haben auch andere sich offener sein getraut. Es nimmt den Druck, "perfekt" zu sein.

      • (7) 12.05.19 - 19:57

        Das jeder mal eine üble Woche hat, das ist mir vollkommen klar und das find ich auch nicht schlimm!
        Aber das manche hier dann kommen mit: „Wann hört das auf oder ich kann nicht mehr“ oder auch schon gelesen: „War es die richtige Entscheidung noch ein Baby jetzt“
        Dann frag ich mich wieso? Wieso hier? Warum nicht mit Freundin oder Mama? Ja klar neutrale Meinungen hm so kann man auch betrachten ok!👐🏻
        Aber oft und da bin ich sehr ehrlich, kommt es mir als Kurzschluss Reaktion vor mit dem 2. Kind! Das Baby ist so niedlich und so lieb und ruhig , zuhause sein ist auch nicht übel wird schon werden!
        Und dann kommt der Knall! Nämlich das es nicht so läuft wie man dachte!
        Die Schwangerschaft ist überhaupt nicht mehr so toll, das 2. Kind ist ganz anders und das erste Mäusel wird aufeinmal auch ganz anders, und man wird eine gestresste Mama die bei Urbia erzählt „Das sie nicht mehr kann“!
        Ach und wenn dann mal Kritik kommt dann wird auf der ehrlichen anderen Frau rumgehackt das sie wahrscheinlich eine Einzelkind Mama ist und ja überhaupt keine Ahnung hat!
        Es wundert mich halt wie man dann so die Nase voll haben kann und das auch noch öffentlich breittritt und hofft das alle sagen „Ach du arme Mama „😟😪
        Weil wie gesagt viele müssten ja ungefähr ahnen wie es werden kann!😧

    (9) 12.05.19 - 19:46

    Liebe Kira214,

    tja vielleicht liegt es ja an Begleitumständen, die man dann als Mutter mit zwei Kindern hat, die ihre Kinder im kurzen Abständen bekommen hat oder eben ein anstrengendes Kleinkind hat und vielleicht dann noch schwanger ist.
    Ich selber habe auch zwei Kinder wie du im großen Abstand (über 5 Jahre). Und mein Jüngster war auch mega anstrengend als Kleinkind. Der war zeitweise ziemlich aggressiv. Ist vor Wut einmal mit dem Kopf gegen die Wand gerannt. Da nützt aber auch kein Jammern, sondern da muss eben halt gehandelt werden. Mein Jüngster ist übrigens durch Autismus schwerbehindert.

    Ich glaube nicht, dass ein kurzer Abstand zwischen zwei Kindern ein Grund zum Jammern ist. Selbst größere Kinder können Probleme machen und eine dünnhäutige Mama zur Verzweiflung bringen. Das können Schulprobleme sein, aggressive Geschwisterkind, weil eifersüchtig.

    Man muss sich immer die gesamte Situation ansehen. Wieviel Unterstützung bekommt man als Mama? Schlimm ist es, wenn der Ehemann das sogenannte 3. Kind ist. Wo man dann mit allen alleine steht, vielleicht alleinerziehend als Mann.
    Oder Schwangerschaftshormone werden zu Plagegeistern. Aber eigentlich gilt solche Probleme an der Wurzel zu packen. Jammern bringt einen nicht weiter

    LG Hinzwife

    (10) 12.05.19 - 19:57

    1. Schreibt man hier im Forum meist das, was gerade nicht läuft. 100 Beiträge über "mein Mann hilft selbstverständlich"; "heute läuft alles wie gewohnt entspannt" würde wohl kaum jemand lesen.

    2. Warum sollte ein Mann in seiner Zeit Zuhause nicht gleich verantwortlich für die Kinderbetreuung sein? Es sind doch auch seine. Und die meisten Frauen haben einen 7 Tage Job, wenn man es als Arbeit aufwirft.

    3. Wieso ist es relevant das oft die Männer das Geld verdienen? Viele Frauen leisten so viel für die Familie und auch für die Gesellschaft. Das dies in der Regel nicht ausreichend gewürdigt wird, ist sehr schade.

    4. Viele Frauen geben sehr viel an persönlichem Freiraum, an Jobchancen, an Unabhängigkeit auf. Dieses Opfer bringt ein ganzer Teil der Männer nicht.

    5. Ist ein geringer oder größerer Abstand der Geschwister keine Garantie für eine bestimmte Art Lebensgefühl. Ebenso wie die Frage ob keines, eines, zwei, mehr.... Das ist doch eine persönliche Entscheidung.

    6. Ich kann nur von uns reden. 3 Kinder in 5 Jahren. Also nicht extrem nah, aber auch nicht sonderlich weit. Natürlich ist das phasenweise anstrengend. Und dann finde ich es nicht verwerflich auch mal zu "jammern". Nur weil ich es so wollte, muss mir nicht tagtäglich die Sonne aus dem Hintern scheinen. Die meiste Zeit jedoch finde ich es ganz genauso richtig wie es ist. Unsere Kinder haben Interessen die gut unter einen Hutv zu bringen sind. Sie verbringen bisher gerne Zeit miteinander, spielen viel und sind sich oft gegenseitig genug.

    (11) 12.05.19 - 20:07

    So lange das Baby Baby ist, wirkt es oft einfach.

    Bis das zweite Baby da ist, ist das erste Baby eben nicht mehr Baby. Was einfach war, wird dann eben anders.
    Nein, dass wissen viele NICHT vorher. Baby ist toll, Kleinkind wird alles klappen. Vorzeigekind bleibt Vorzeigekind. So die Vorstellung. Auch die Vorstellung, die oft vermittelt wird: die Erziehung ist Schuld. Also will frau es besser machen. Mit "guter Erziehung" wird das anstrengende nicht passieren.

    Und dann kommt das Kind in die Phase und es ist ..... anders als die Vorstellung vorgeschwärmt wurde.


    Elterngeld. Viele in meiner Umgebung sagen selbst, dass sie gerne größere Abstände haben würden. Damit sich das mit dem Elterngeld lohnt, müssten sie dann mit Kleinkind und schwanger arbeiten gehen.
    Das stellen sie sich anstrengender vor, als Baby und Kleinkind zu haben,ohne zwischendurch zu arbeiten. Mit Geschwisterbonus und co. ist es dann eine finanzielle Rechnung.
    Andere wollen auch mitziehen. Wo viele kurze Abstände sind, möchten einige keine Außenseiter sein. Kurze Abstände werden (während der Schwangerschaft und Vorzeigebaby) noch vorgeschwärmt. Das Erwachen kommt dann mit dem Zweiten. Zeitgleich, weil die Schwärmenden ja noch schwanger sind.

    Manche wollen auch die anstrengende Phase schnell hinter sich haben.


    Auch der Mythos, dass Stillen als Verhütung gilt, geht noch um.
    Pille vergessen mit anstrengendem Baby kommt auch gelegentlich vor. Oder kein Kondom parat, wenn nach Monaten endlich mal wieder Lust aufkommt. Einem zweiten nicht abgeneigt, ist das Risiko auch nicht sooo schlimm.... und schwupps .....
    Auf das erste lange gewartet, entsteht das zweite bei einmal zwischendurch.

    Bei manchen spielt auch das Alter eine Rolle. Das erste kommt spät und nach langer Zeit. Somit die Angst, dass es beim zweiten wieder länger dauert und dann die individuelle Altersgrenze übersteigt.


    Angst einem größeren Altersunterschied nicht gerecht zu werden. Wohin in Urlaub, wenn Kinder unterschiedliches Alter haben.


    Das sind so die Beispiele, die ich in der Umgebung mitbekomme.


    Und übrigens: auch Mütter, die größeren Abstand haben jammern auch. Auch ihre Kinder haben Phasen.
    Nur die Themen sind anders oder anders verteilt. Nicht im Doppelpack, sondern bei gleichgesinnter Mutter aus dem Kindergarten der eine Teil und mit der Mutter aus der Grundschule der andere Teil.

    (12) 12.05.19 - 20:19

    Hallo


    Gegenfrage, warum bekommt man Kinder mit großem Abstand und tut sich die trotz und bockphase doppelt an?


    Wir haben 3 Kinder in (für mein empfinden) geringem und mittlerem Abstand.
    Kind 1 und 2 sind 20 Monate auseinander.
    Kind 2 und 3 sind 35 Monate auseinander. In Nachhinein war mir das schon zu viel aber die Umstände haben es so gewollt.
    Es stand lange Zeit ein 4. Kind im Raum. Aber Kind 3 ist schon 1.5j und mir passt das jetzt schlichtweg nicht in meinen Alltag also lassen wir es. Außerdem spielt das Alter eine Rolle.

    Manche Frauen wollen mit 30 durch sein andere fangen da erst an weil sie vorher Karriere geplant haben. Beides ist ok! Aber Typ Sache. Jeder setzt seine eigenen Prioritäten. Während du Lust hast die trotzphase 2x voll auszukosten, mache ich 10 Kreuze wenn das letzte Kind dann auch damit durch ist und dann Ruhe einkehrt und es dann eben nicht nochmal los geht.

    Klar es sind immer mal wieder anstrengende Phasen und dann kommt da noch die Pubertät.
    Meine Kinder sind 6j, 4.5j und 1.5j. Ich habe seit gut 3 Jahren iwen am dauerbocken und trotzen hier. Danach ist aber gut. Wenn ich dran denke Kind 3 käme erst in 3 Jahren und dann würde diese Phase wieder los gehen. Nee da wird mir ganz anders.


    3 Kinder in "kurzem" Abstand deshalb damit alles "in einem Abwasch" durch ist. Das sind in unserem Fall gute 4-5 Jahre dauerbockphase und fertig. Noch dazu stumpft man iwann ab.
    Während es mir bei Kind 1 noch sehr unangenehm war wenn sie im laden einen Anfall bekommen hat, bleibt Kind 3 einfach schreiend da liegen und kommt iwann nach. Ich denke ich wäre empfindlicher wenn Kind 1 die bockphase längst überwunden hat und Kind 2 dann erst darein kommt. Ich kenne quasi keinen Tag wo hier nicht iwer rumzickt. Entsprechend gefasst nimmt das dann hin. Noch dazu hat man gut in Erinnerung wie es war und wann es in etwas besser wird. Das gibt Hoffnung.

    Die 3 lernen auch viel voneinander. Ich selbst habe zu 2 meiner Brüder 11 und 15 Jahre Alternative. Wir haven 0 gemeinsam und haben schon immer aneinander vorbei gelebt. Das wünsche ich mir für unser Familienleben einfach nicht.

    Das Gejammer? Tja manchmal tut es einfach mal gut alles negative mal Raus zu lassen. Und meiner Meinung nach sollen hier so viele jammern wie sie wollen wenn es hilft! Besser als in sich zu fressen nur um das Bild der starken Frau zu wahren aber innerlich zu zerbrechen. Dann lieber Luft machen. Nicht perfekt sein. Aber dank "mitleid" neuen mit und Kraft zum weiter machen finden.


    Das auskotzen über die Männer? Tja naja ich Leih dir meinen für einen Monat aus dann reden wir über das Thema erneut.
    Ja er arbeitet 40 Std die Woche. Ja er hat hier auch noch zu tun. Und ja es sind verdammt noch eins auch seine Kinder die er ebenso wollte und die Zeit mit ihm wollen und einen Anspruch auf diese Zeit haben.

    Ja er finanziert den Großteil der Familie weil ich nur auf 450€ Basis arbeite. Aber deshalb sind es noch lange nicht nur meine Kinder.
    Mein Angebot steht ich gehe Vollzeit arbeiten und er reduziert. Nein will er nicht. Dann muss er eben damit Leven das am Wochenende Spielzeit statt Füße hoch abgesagt ist.

    Er sagt selbst ich hab mit 450€ Job Haushalt und Kinder viel mehr zu tun als er.

    Er hat den leichteren Part trotz 40 Std und kann seinen Kindern ruhig mal Aufmerksamkeit schenken!



    LG

    • "Gegenfrage, warum bekommt man Kinder mit großem Abstand und tut sich die trotz und bockphase doppelt an?"

      Ich kann dir nur von mir erzählen. Meine Beiden sind 5 Jahre auseinander. Als Babies waren sie relativ pflegeleicht, schliefen schnell durch. Als mein Großer 5 Jahre alt war, ging er noch in der Kindergarten für 6 Stunden. Zwischen den Kindern arbeitete ich. Dann kam der Kleine. Da hatte jedes Kind so seine Exklusivzeit gehabt. Bis Mittag der Kleine und der Große nachmittags. Der Große war meistens häufig verabredet.
      Als der Kleine so 1,5 Jahre alt war, fingen auch die Aggressionen an, er ging über Tische Stühle Bänke. Mit so einen Verhalten rechneten wir gar nicht.Da ging der Große schon zur Schule. Zum Glück schlief der Kleine recht lange noch. So um die zwei Stunden. Konnte mich dann gut um den Großen kümmern. Beim Kleine wurde kurz vor der Einschulung frühkindlicher Autismus festgestellt und kein ADHS.


      Im nachhinein finde ich die Entscheidung mit großen Abstand doch besser. Wären beide nur 1,5 oder 2 Jahre alt. Ich glaube ich wäre reif für die Psychiatrie.

      LG Hinzwife

      • Hallo


        Ja ich sag ja auch es ist Typ Sache.

        Unsere große war bis 10 Monate auch sehr Pflegeleicht. Wäre ich dann nicht schon schwanger gewesen als sie so ätzend wurde (ja das klingt hart aber ich liebe sie wirklich) wäre es wohl auch erstmal bei einem Kind geblieben.

        Das Kind ist vom feinsten ausgetickt und das hat sich seeehr lange gehalten. Im Anschluss teils parallel die kleine Schwester mit dazu.

        Es gibt Tage da heulen die 3 im Trio weil jeder Grad irgendwie bockig ist. Das ist gewiss nervenaufreibend und ich habe trotz 3 Kinder nur 2 Hände.
        Ja es geht ab und an drüber und drunter aber generell hab ich nach meinem empfinden alles recht gut im Griff mit ihnen. An manchen Tagen frag ich mich warum ich überhaupt Kinder wollte und in anderen Momenten ist das mehr als nur klar und ich bedaure das es kein 4. gibt.

        Man muss es eben auch wollen und sich dieser Herausforderung stellen wollen.
        Man wächst an seinen Aufgaben.
        Aber es ist dich vollkommen ok wenn man sagt kleine Abstände sind mir zu anstrengend.



        Premiumzeit haben übrigens alle 3 Kinder.
        Mit jedem von uns. Selten aber zeitgleich mit uns zusammen. Meist bespaßt einer 2 und der andere genießt Premiumzeit mit einem Kind.
        Ab und an kommt es aber vor das 2 von 3 Kindern außer Haus sind und die 3. Dann beide Eltern mal zeitgleich alleine hat.

        Allerdings kennen sie es nicht anders. Das sie es vermissen haben sie bisher nicht gesagt nur das sie gerne mal einzelner bei Oma schlafen möchten statt mit der Schwester.
        Ich denke was man nicht kennt vermisst man nicht. Aber wir versuchen allen immer gerecht zu werden. Was zugegeben in den ersten Jahren oft nicht immer einfach ist.

        Schön das ihr mit der Diagnose so gut zurecht kommt und den beiden ausreichend Aufmerksamkeit geben könnt. Grade mit einem "schwierigem Kind was dann aufmerksamkeitsmäßig oftmals dazwischen funkt ist das ja nicht immer so einfach.... Es freut mich das ihr einen guten weg für euch gefunden habt.


        LG

        Ich kann das so unterschreiben.

        Meine 2 großen sind 6j auseinander. Meine große war m
        ein sehr ruhiges vernünftiges kind.
        Mein Sohn ist ein hau drauf Kind. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Er brauchte sehr lange extrem viel Aufmerksamkeit.

        Ich war froh das meine große eben nicht nur 1 Jahr oder so entfernt war.

        Heute sind sie 12 und 6j alt und nun ist sie in der Pubertät und er etwas gefestigter.
        So hatte jeder seine exklusiv Zeit mit Mama.

        Gut, nun kam noch eine Tochter dazu. Nicht wirklich geplant, aber willkommen. Meine 2 großen reissen sich um sie und sind super stolze grosse Geschwister mit sehr ausgeprägtem Beschützer Instinkt.☺ auch untereinander 😂

(16) 12.05.19 - 20:35

Ich sehe das ehrlich gesagt genau so wie du, aber ich denke anders als du, dass diese Frauen mit Kindern geringen Altersunterschied eben nicht genau wissen, worauf sie sich da einlassen. Bei vielen ist das erste Baby relativ gut händelbar (außer man hat ein Schreibaby) und dann denkt man sich, da schaffen wir jetzt auch noch gleich ein 2. Kind. Die „Reue“ kommt dann erst, wenn das Kind 1 1/2 wird und die Trotzphase langsam los geht. Da denkt sich die schwangere Mama dann „o je, auf was habe ich mich da nur eingelassen.“ Zu Recht. Woher sollte eine Mutter ersten Kindes auch wissen, dass ihr Baby zu Satan mutieren kann. Da hat man doch immer noch gedacht, früher wenn sich ein Kleinkind auf den Boden geschmissen hat und sich eine Szenerie wie beim Exorzisten abspielte, dass sich das eigene brave Buzi-Baby niiiieee so daneben benehmen wird. Da hat man ja eher noch, unerfahren wie man war, die Erziehung der Eltern in Frage gestellt. Bis das Buzi-Baby dann zum Satansbraten wird und man sieht, wie krass das eigene Kind sein kann. Dann ist aber schon Nummer 2 da und wenns dumm läuft, viiiel anstrengender als Nunmer 1 (in dem Alter).

  • Unser 1. Kind ist ein sehr forderndes Kind. Noch kein Schreibaby per Definition, aber sehr oft am brüllen zum Verarbeiten des Tages.
    Trotzdessen wünsche ich mir in einem geringen Abstand Kind Nr.2.
    Wieso?? Weil ich es toll finde wenn die Kinder zusammen groß werden.
    In unserem Freundeskreis verstehen sich fast ausschließlich nur die Geschwister untereinander die nicht mehr als 2 1/2 Jahre auseinander sind.
    Mir wird ganz sicher nicht die Sonne ausn Arsch scheinen und ich werd auch meckern, da ich weiß das der Anfang mega anstrengend wird. Aber was ist 1 Jahr purer Stress gegen den Rest des Lebens den die Beiden dann zusammen verbringen?

🙋🏼‍♀️

Ich finde dein Posting super 👍

(19) 12.05.19 - 20:41

Mir ist das auch schon aufgefallen, viele planen einen möglichst geringen Altersabstand. Ich denke die Gründe sind der Wunsch das die Geschwister miteinander spielen, das Gefühl es ist praktisch schnell aus dem gröbsten raus zu sein und bei einigen tatsächlich das Alter.

Dann gibt es auch manche die beim ersten Mal länger warten mussten bis zum Wunschkind, die gehen dann automatisch auch von einer längeren Wartezeit für Nr. 2 aus- und werden dann manchmal doch schnell schwanger.

Jedenfalls jammern diese Mütter nicht mehr und nicht weniger als andere Mütter - meiner Ansicht nach. Ich lese Jammer Posts auch eigentlich ganz gerne, dann fühle ich mich weniger wie ein Totalversager wenn ich meine beiden gerade auch am liebsten im nächsten Wald aussetzen würde. #schein

Schlimmer finde ich Mütter wo immer alles tutti ist. Die sind mir suspekt. Jammern mag ich aber trotzdem, ist ja auch so noch kräftig anstrengend.

#winke

  • (20) 12.05.19 - 20:59

    Liebes, wir wissen doch alle das nirgendwo alles Paletti ist🙃
    Gerade da sind manchmal die Probleme am größten, die ihre Familie als perfekt in die Öffentlichkeit stellen!
    Und ok das geb ich zu für jemand der jahrelang an einem Wunder werkelt, und dann sagt: „Ok ich nutze das 1 Jahr um wieder schwanger zu werden weil da die Chance am größten ist“ drücke ich ein Auge zu, weil einem sozusagen die Zeit im Nacken hängt!

    Die heutigen Familien Situation kommen mir suspekt vor!
    Gerade wünscht man sich das 2. Kind und 2 Monate später stellt man sich hin und sagt: „Alles blöd ich will nicht mehr, wann hört das auf“🤔
    Das stellt man bei Urbia so rein! 20 Leute leisten gute Ratschläge und versuchen zu trösten und man jammert immer noch weiter?
    Ist doch dann irgendwann mal gut!😖
    Es gibt ganz sicher ganz viele Versager Mütter, nämlich die die ihre Hand gegen ein kleines Wesen erheben wenn das Kind den Saft Becher umstößt oder Mütter die schlimmeres tun!
    Ich sehe keine jammernde Frau als Versagerin oder so!
    Aber ich finde es kurios das manche da Zuspruch brauchen um sich wieder aufzuraffen? Was haben die Damen vor 30 Jahren getan wenn es Ihnen so ging??? Urbia haben sie sicher nicht gefragt!😂
    Aber es gibt auch solche Frauen die mögen das bedauert werden! Und das lese ich hier oft raus! 😩
    Das finde ich irgendwie naja komisch!

(21) 12.05.19 - 20:42

Ich glaube, dass es dir schlicht an Empathie mangelt. Deine Ansicht führt doch dazu, dass nach außen stets die perfekte Mama idealisiert wird.
Nur weil Entscheidungen getroffen werden, steht es jedem zu, auch mal jammern zu dürfen und bejammert zu werden. Warum siehst du das so negativ? Ich jammer auch mit nur einem Kind, ich wusste doch auch vorher, dass anstrengende Zeiten auf mich zu kommen und ich wusste auch, dass ich sicherlich mal jammern werde. Was wäre denn die Alternative? Kein Kind zu bekommen weil ich bloß stark sein möchte und keine Schwäche eingestehen will? Sollen deshalb alle Mütter lange auf das Geschwisterchen warten? Ich denke nicht, denn : Es sind doch genau so viele schöne Momente dabei und das jammern ist nur ein kleiner Teil von dem.

Ich plädiere ganz klar : Jammert alle noch viiiiiel mehr, seid authentisch und ehrlich zueinander und zu sich selbst

  • (22) 12.05.19 - 21:07

    Eine Mutter, Anfang 40, zwei Kinder im Abstand von 20 Monaten, brach tatsächlich vor mir in Tränen aus, weil ich sagte, dass ich es sehr anstrengend finde, zwei Kindern gerecht zu werden- sie sagte allen Ernstes, dass ich die erste Mama sei, mit der sie spricht, die das zugibt.
    Die Arme.

    (23) 12.05.19 - 21:17

    Du findest das ehrlich ok dass ein Posting: (Jetzt als Beispiel nur) „Ich kann nicht mehr so soll das nur hinführen wenn mein 2. Kind da ist“ 20 Mamas mit tröstenden Ratschlägen kommen die Verfasserin aber immer noch der Meinung ist das alles blöd ist, ok ist?
    Die immer wieder was neues negatives aus der Kiste ziehen? Trotzphase, Mann, Schwiegermutter sind da die beliebtesten Themas!
    Ich find das kurios das man dann seine Kraft ins jammern steckt, statt zu sagen „Genug jetzt ich freu mich auf mein Baby oder über mein Baby und den Rest der Familie und wir bekommen das hin“! Sollten die Probleme tiefer liegen glaube ich Urbia ist der falsche Ansatz! Dann ist professionelle Hilfe gefragt!
    Ganz viele wollen ja nichtmal aufgebaut werden sondern sich in Selbstmitleid suhlen und ggf. noch mehr Antworten bekommen „Das Ihr Leben doch so schlimm ist“
    Und man kann nie wissen was kommt in der 2/3/4 Schwangerschaft aber man sollte mit allem rechnen!
    Und dann zu jammern weil es anstrengend ist und das nicht läuft und das nicht, find ich nunmal kurios! Man hat es doch gewusst oder geahnt!
    Jammern ok aber dann durchbeißen!
    Jammern ist menschlich aber in Maßen!🤷🏼‍♀️

    • (24) 13.05.19 - 10:18

      Mein Tipp wenn dich diese Jammerposts so aufregen und triggern, dass du hier deine ganze Energie in einen Thread steckst:

      Diese Jammerposts nicht lesen! Dazu bist du nämlich nicht verpflichtet. Urbia ist groß, das Internet ist groß. Wenn dich was nervt, klicke weiter.

      Jeder darf seine Meinung haben aber wieso um alles in der Welt meint jeder, seine „kostbare“ Meinung ungefragt in die Welt zu schreien? Internet macht’s möglich, man ist ja anonym. Oder sprichst du andere auf der Straße an „Hey, deine Frisur sieht echt scheiße aus!“ nein, du denkst dir deinen Teil und gehst hoffentlich weiter und lässt diese arme Person in Frieden.

      Lass doch die armen Frauen jammern. Das tut gut, lässt Frust ab und andere Mütter fühlen sich vielleicht verstanden weil es ihnen auch so geht. Das ist doch sehr gesund für unsere Gesellschaft.

      Und ein Kommentar noch zu deiner Antwort weiter oben:

      „Und ok das geb ich zu für jemand der jahrelang an einem Wunder werkelt, und dann sagt: „Ok ich nutze das 1 Jahr um wieder schwanger zu werden weil da die Chance am größten ist“ drücke ich ein Auge zu, weil einem sozusagen die Zeit im Nacken hängt!“

      Du hast kein Auge zuzudrücken für die Entscheidung anderer Menschen! Das muss und darf bitte jeder für sich entscheiden! Es ist EGAL, warum sich andere für einen großen oder kleinen Altersabstand zu entscheiden. Und es ist auch egal, wer dann jammert oder nicht. Wie gesagt, wenn es dich stört, klick weiter. Niemand zwingt dich, das zu lesen.

(25) 12.05.19 - 20:46

Huhu.
Also ich gehöre auch zu den Mamas, die Kinder mit kleinen Abstand haben. Kind Nr 2 und 3 haben 2 Minuten Abstand. Kind Nr 4 und 5 dafür 13 Monate.

Natürlich gab es anstrengende Momente. Aber die Baby und Kleinkindzeit ist nun wirklich extrem kurz.
Meine Zwillinge sind 10 Jahre alt und ich bin unheimlich froh, dass sie sich gegenseitig haben.
Nr 4 und 5 sind nun 7 und 8 Jahre alt. Und auch die beiden haben ähnliche Interessen und können wunderbar zusammen spielen. Sie wachsen ganz anders auf, wenn der Altersunterschied gering ist. Ich finde das wundervoll.

Zwischen meinen Bruder und mir liegen 16 Jahre. Als kleine Schwester war ich immer unheimlich stolz auf ihn, doch er war natürlich kein Spielkamerad. Ich wuchs fast wie ein Einzelkind auf und vermisste es, keine Geschwister, die ähnlich alt wie ich waren, zu haben. Das wollte ich für meine Kinder anders. Dafür nimmt man gerne ein bisschen mehr Anstrengung in den ersten Jahren in kauf. Und wenn ich zurückdenke, so war diese Zeit eigentlich wunderschön.

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