Emanzipation ist schlecht....?

Vorweg, mir ist jetzt spontan kein besserer Titel eingefallen...
Und es wird lang werden.

In einem anderen Unterforum ist gerade eine rege Diskussion über die Kinder-Krippe am laufen. Das driftet gerade in Richtung Mama gehört zum Kind früher war alles besser ab. Um dort nicht alles zu sprengen wollte ich hier mal aus reinem Interesse fragen wie es bei euch läuft und wie ihr das seht.

Zu uns: wir sind nicht verheiratet, beide 27, unser Sohn ist jetzt 13 Monate. Wir leben in einem Einfamilienhaus mit meinen Eltern. Es gibt getrennte Wohneinheiten, aber natürlich verbringen wir sehr viel Zeit miteinander und der Garten wird auch geteilt. Wir wechseln uns mit dem Kochen ab, greifen uns auch beim Wäsche waschen mal unter die Arme. Meine Eltern passen natürlich auch mal auf den Zwerg auf, damit wir was alleine unternehmen können. Es läuft größtenteils harmonisch.
Ich bin noch bis zum zweiten Geburtstag in Karenz. Geld habe ich nur 1 Jahr bekommen und halt die Hälfte zur Seite gelegt.

So... Ich bin gerne so lange Zuhause, werde auch erstmal nur Teilzeit arbeiten wenn ich nächstes Jahr wieder einsteige. Geplant bis zum Schuleintritt dann wieder Ganztags (gehe in Elternteilzeit).
Wir nehmen bewusst einige (kleine) Einschränkungen in Kauf, damit ich eben beim Zwerg sein kann.

Aussage anderes Forum: Früher konnten es sich Familien leisten wenn nur der Mann arbeiten ging. Die Kinder waren bei der Mutter denen ging es gut.

Ich kenne das so nicht. Wenn ich in der Generation meiner Großmutter rumfrage MUSSTEN beide arbeiten gehen, sonst wären alle "verhungert". Meine Mutter blieb damals länger zuhause, allerdings stand sie damals schon ziemlich alleine da. Alle anderen gingen gleich wieder arbeiten.


Wie ist das bei euch?
Seid ihr gerne daheim?
Wollt ihr gleich wieder arbeiten, oder müsst ihr?
Würdet ihr etwas anderes machen wenn ihr finanziell auf nichts achten müsstet?

An die ältere Generation, wie habt ihr das gemacht?
Wer hat die Kinder betreut wenn ihr arbeiten wart?
Würdet ihr es wieder so machen?

Ich bin zuhause und bleibe auch zuhause, bis beide Kinder mit 3 Jahren in den Kindergarten kommen.

Für meinen Mann und mich war das sofort klar. Meine gründe: ich habe zuvor in Kiga und Krippe gearbeitet, klar ich weiß, den Kindern geht's da gut. Aber man verpasst eben einiges vom Kind, sie entwickeln sich so schnell und ich will davon eben nichts verpassen!
Die Gründe meines mannes: er kennt es von seiner Kindheit nicht anders, er und sein Bruder kamen auch er mit 3 in die fremdbetreuung und er findet es besser, wenn unsere Kinder die ersten drei Jahre zuhause sein können.

Mein Mann hat mich aber nicht dazu gedrängt. Und wir haben kein Problem damit, dass wir uns in dieser Zeit eben nicht so viel leisten können. Wir sparen wirklich an jedem Ende, aber sind dennoch glücklich.
Meine Söhne sind nun 21 Monate und 8 Monate alt, ich habe die Entscheidung noch nicht bereut und genieße die Zeit, auch wenn sie phasenweise sehr anstrengend ist. Mir gibt keiner diese intensive Zeit zurück, ich will sie jetzt genießen. Arbeiten kann ich auch später noch.

Wenn sie in den Kiga gehen, wird das halbtags sein, dementsprechend werde ich nur in Teilzeit arbeiten, ebenso, wenn sie dann in die Grundschule gehen. Wir haben Berufe der Mittelschicht, wir sind nicht reich. Aber wir sehen das nicht dramatisch an, wir sind zufrieden mit dem, was wir haben.

Meine Mutter musste wieder arbeiten gehen als ich 3 Monate alt war. Da wir hier keine Familie haben (Ich bin die erste aus der Familie, die in Deutschland geboren wurde), kam ich zu einer Tagesmutter.

Bei meinem Sohn ging ich nach 10 Wochen (er kam 15 Tage vor Termin) wieder arbeiten, 2 Tage die Woche. In der Zeit betreuten der Papa und die Schwiegereltern im Wechsel das Kind. Mit knapp 17 Monaten ging er dann halbtags in die Kita.

Meine Tochter kam eine Woche vor Termin, ich hab also 9 Wochen nach der Geburt angefangen zu arbeiten. Diesmal arbeite ich täglich 3 Stunden, im Home Office. Die kleine wird mit 16 Monaten in die Kita kommen.

Wir könnten mit dem Gehalt meines Mannes leben, zwar mit Einschränkungen, aber es würde gehen. Nun will ich mich aber nicht abhängig machen. Ich arbeite bis sie zwei ist nur 15 Stunden und erhalte Elterngeld plus. Danach arbeite ich für 1 Jahr 25 Stunden und gehe dann wieder auf meine regulären 30 Stunden.

Die Kinder brauchen, meiner Meinung nach, den regelmäßigen Kontakt zu anderen Kindern. Mein Sohn liebt es in die Kita zu gehen. In der Zeit wo er in der Kita gespielt hat, habe ich den Haushalt gemacht, war einkaufen und hab gearbeitet. Ich hatte also mehr Zeit für ihn, weil ich das eben nicht machen musste, während er allein hier zu Hause hockt.

Und mich füllt das nicht aus, nur Mutter sein. Ich brauche die Arbeit auch für mich. Nur weil ich nun Kinder habe, bin ich als Mensch ja nicht weg 🤷‍♀️

Eine ganz schwere Frage :-) bzw so viele Fragen. Ich fang mal an :-)

Ich war 1 Jahr daheim und arbeite vollzeit. Dazu muss man sagen, dass ich die Nachmittage home-office mit komplett flexibler Arbeitszeit machen kann.
Das ist mir wichtig. Wenn Maus aus der Krippe kommt ist ihre Zeit.
Warum ich vollzeit arbeite:
Preisleistungsverhältnis.
- ich würde in Teilzeit im Verhältnis mehr arbeiten
- Rente
- Lebensstil wollen wir halten
- verdiene mehr als mein Mann
- wollen für Nr 2 und die 2. EZ sparen
- Krippenabholzeiten sind so, dass ich entweder drastisch reduzieren müsste, um sie zum Mittagessen und Mittagschlaf zu holen, oder zwar weniger arbeiten würde aber sie genau so lange in Betreuung wäre

Wie regeln wir die Betreuung?
100% Krippe
Sie ist dort glücklich, hat ihre Bezugspersonen und wird nicht von Kiga zu Oma zu Tante zu Babysitter geschoben.
Für uns die richtige Lösung.

Wenn man von der „guten alten Zeit“ spricht finde ich das meist problematisch. Als wir mal wieder von entfernten Verwandten bemitleidet wurden, dass ich arbeiten muss, da haben mein Opa und mein Papa das hübsch erklärt:
Meine Opa sah die Kinder nur am Sonntag und nach Feierabend, ab 18 Uhr. Meine Oma stand frühs um spätestens 5.30 auf und heizte schonmal. Während die Kinder schliefen stand sie in der Waschküche. Wenns doof lief sind sie aufgewacht und haben geweint... zum Einkaufen (zu Fuss) mussten sie jeden Tag mit und schließlich helfen. Während sie putze mussten die älteren mit den kleinen Kindern spazieren gehen. Viel Spiel fand unter der Nähmaschine, auf dem Küchenboden oder eben auch im Laufstall statt. Hätte mein Opa seine Arbeit verloren, dann wäre das der Bankrott der Familie gewesen. Gespart wurde aber trotzdem überall. Viele Frauen in der Familie waren des Krieges wegen Alleinerziehend, einige steckten in unglücklichen Ehen mit gewalttätigen Männern, vom Krieg traumatisiert.
Klar, die andere Seite meiner Family wuchs mit Köchin, Dienstmagd und Kindermädchen auf...und mit unterschiedlich engagierten Eltern. Das war aber der weit kleinere Teil der Gesellschaft.

So viel zur guten alten Zeit :-)

Dem ist nichts hinzuzufügen. Bei uns das gleiche. Die Argumente lasse ich genauso stehen, akzeptiere aber jeden der es anders will. Leben und leben lassen. Aber bitte auch uns Vollzeit-arbeitenden Mütter!! ;)

Meine Oma hat, bis auf Mutterschutz und Wochenbett, durchgearbeitet, meine Mutter ist nach dem Elterngeld wieder arbeiten gegangen.
Ich bin sogar nach 10 Monaten wieder arbeiten gegangen.
Alles aus finanziellen Gründen.
Hätte und könnte ich so, wie ich wollte:
Ich wäre maximal bis zum 3. Lebensjahr zuhause, ABER ich würde in Krabbelgruppen, Spieletreffs etc gehen, damit mein Zwerg soziale Kontakte hat und dementsprechend früh soziale Kompetenzen erlangt.
Nur und ausschließlich zuhause und mit Erwachsenen, halte ich für vollkommen falsch.
Dementsprechend fand ich jetzt nicht allzu schlimm, dass er schon früh in die Kita geht, es sind ja nur wenige Stunden - ich arbeite in Teilzeit.

Ich hoffe, ich hab die Frage überhaupt richtig verstanden, bin noch sooo müde 🙈🤭

Guten Morgen.
Prinzipiell finde ich jeder sollte das so machen wie es ihm gefällt.

Ich gehe seit mein Kind 2 ist halbtags arbeiten. Es geht bis maximal 14.00 in den Kindergarten. Ich hätte es mit einem Jahr noch nicht abgeben wollen. Da war es noch zu sehr mein Baby 😅
Kenner aber viele die es so gemacht haben und glücklich damit sind,das stört mich auch nicht. Unterschiede zwischen meinem Kind und deren Kindern konnte ich bis jetzt nicht feststellen.


Bei mir waren meine Mutter tatsächlich bis fast zur Grundschule daheim. Irgendwann hat sie angefangen nachts zu arbeiten.

Meine Großeltern hatten eine Wirtschaft. Meine Oma ist im Grunde von Anfang an wieder arbeiten.
Meine Mutter war einfach mit dabei.

Meine Urgroßmutter musste während ihr Mann im Krieg war arbeiten um die 5 Kinder zu ernähren. Die älteste Schwester hat die jüngeren gehütet.
Bei einer anderen hat die Großmutter aufgepasst.

LG

Bei meinen Eltern war es vor 30 Jahren so dass meine Mutter nach ca einem halben Jahr wieder arbeiten ging. Sie machte Nachtschichten in Teilzeit und mein Vater arbeitete tagsüber Vollzeit. Außerdem wohnten die Großeltern direkt im Haus nebenan. Die anderen Großeltern wohnten im Ort in dem meine Mutter arbeitete. Ich glaube finanziell wäre es auch gegangen dass meine Mutter zuhause bleibt, aber dann eben mit Einschränkungen. Das Haus war zwar abbezahlt bzw seit Jahren im Familienbesitz, aber wir waren jedes Jahr zusammen im Urlaub, unterhielten zwei Autos (in unserer ländlichen Region gar nicht anders möglich und haben auch gerne mal was unternommen was etwas Geld kostete.
Ich wurde zuhause von meinem Vater betreut während meine Mutter arbeiten war. Mit 3 Jahren ging ich dann ganz normal in den Kindergarten.

Mein Sohn ist jetzt 5 Monate alt und ich werde wieder arbeiten gehen sobald er etwas älter als ein Jahr ist. Dann kommt er in die Krippe, die hier Teil des örtlichen (kirchlichen) Kindergartens ist. Wenn er dann 3 Jahre alt ist wird er ohne weitere Eingewöhnung in den Kindergarten „umgesiedelt“, die anderen Kinder, die Betreuerinnen und die Ungebung kennt er dann schon.
Wir haben gar nicht genau nachgerechnet, aber vermutlich könnten wir es uns gerade so leisten dass ich länger zuhause bleiben könnte. Ich beziehe das „normale“ Elterngeld über 12 Monate. Wir haben aber eine Baufinanzierung abzubezahlen (ca 1.000 Euro monatlich) und möchten gerne unseren Lebensstandard so weit halten dass wir uns mal was leisten können; Essen gehen, Kino, Ausflüge als Familie, Familienurlaube oder uns natürlich auch mal was für unseren Sohn leisten. Außerdem haben auch wir zwei Autos die unterhalten werden wollen, genau so wie das Haus (Versicherungen etc).

In unserer Krippe gibt es zwei Modelle: verlängerte Öffnungszeit bis 14 Uhr (das werden wir machen) und Ganztagesbetrieb bis 17 Uhr. Ich werde entsprechend dann 40% bis 50% arbeiten. Wir denken dass er von der Krippe profitiert, und wenn ich ihn zwischen 13 und 14 Uhr abhole haben wir auch noch ausreichend Zeit als Familie. Ich sehe da nichts schlechtes dran.

Wenn wir es uns leisten könnten ohne uns dadurch einzuschränken würde ich gerne zwei oder drei Jahre bei ihm zuhause bleiben.

Meine Mutter war als Hausfrau lange zu Hause und Unglücklich. Jetzt mit 70 arbeitet sie immer noch zwei halbe Tage, genießt ihre Rente und Unabhängigkeit
Vater ist noch vom alten Schlag und macht im Haushalt keinen Finger krumm. Trotzdem hat er mich und meine Schwester sehr emanzipiert erzogen. Wir können Bohrmaschine und Co bedienen, Öl nachfüllen, Reifen wechseln, Mauern etc.
Achtete auf die Ausbildung

Meine Großmütter mussten arbeiten. Meine Urgroßmütter auch. Krieg, Inflation, arme Region, Landwirtschaft da blieb einem nichts anderes übrig.
Meine Uroma ist in den 20ern sogar den ganzen Sommer über als Dienstmädchen in die Kreisstadt gegangen. Kaum Freie Tage, nur Kost und Trinkgeld, wochenlang die eigenen Kinder nicht gesehen. Den einen Sommer hatte sie Stoff bekommen. Musste ein teurer sein. War ein Webfehler drinnen. Ihre Kinder waren angezogen

Er Arbeitet und die Frau kümmert sich um den Haushalt und Kinder gab es schon immer selten. Früher war die Hausarbeit viel aufwändiger und die Kinder liefen ehr nebenbei trotz Vollzeitmama.

Ich war 18 als mein Sohn geboren wurde, hab dann mein Abi gemacht und studiert.
Mein Sohn war quasi ab Geburt tagsüber bei einer Tagesmutter, als ich dann studiert habe, war er 1 Jahr und ging in die Kita.
Da ich oft bis 18.00 Praktika hatte, blieb er nach der Kita noch bei einer Tagesmutter.
Ich hab ihn dann spätestens gegen 20.00 dort abgeholt.
Nach dem Studium, da war er 6, und ich fing den ersten Job an, war er nach der Schule im Hort, der ging bis 17.30.
Danach ging er selbst nach Hause, und musste noch 1 Stunde allein bleiben, bis ich dann gegen 19.00 da war.
Ich habe zwar mit 20 meinen ersten Mann kennen gelernt, aber auf die Idee dass einer von uns zeitweise nicht arbeitet, sind wir nicht gekommen.
Wir brauchten das Geld.
Meine Eltern haben auch immer beide gearbeitet, ich habe noch 2 Geschwister und länger als 8 Wochen war meine Mutter nicht zu Hause.
Sie war Ärztin und ihr Beruf auch ein Stück Berufung.
Außerdem war klar, dass Kinder nun Mal Geld kosten und die Finanzierung Aufgabe beider Eltern ist.
So haben meine Eltern es gesehen und uns vorgelebt.
Wir waren durch eine Kinderfrau betreut

Oohh, eine ähnliche Diskussion führe ich derzeit mit meinen Eltern 🙈
Meine Tochter ist jetzt sechseinhalb Monate alt und es war von Anfang an klar, das ich nach einem Jahr wieder Teilzeit arbeiten gehe. Mein Mann verdient 1. nicht genug um für mich eine längere Auszeit zu gewähren (bei annähernd gleichem Lebensstil) und 2. möchte ich mich tatsächlich nicht so abhängig machen von ihm. Ich verdiene gerne mein eigenes Geld und von Elterngeldplus hätte ich nicht leben können, hätte ständig meinen Mann um Geld bitten müssen und das wollte ich so alles nicht.

Nun gehe ich seit Anfang Mai wieder ein paar Stunden die Woche arbeiten und meine Eltern passen auf die Kleine auf. Zuerst hatten wir keine Betreuung für November bekommen, so das meine Eltern sich bereit erklärten, auch dann wie Betreuung unserer Tochter zu übernehmen. Jetzt haben wir kurzfristig doch einen Platz in der KiTa bekommen und mein Papa ist regelrecht ausgeflippt! 😱 Seiner Meinung nach gehört so ein kleines Kind nicht in Fremdbetreuung und es fiel der typische Satz "früher hat das auch alles geklappt!".

Als ich geboren wurde, gab es noch kein Erziehungsgeld. Mein Vater war über 10 Jahre Alleinverdiener und meine Eltern hatten für uns vier ein kleines Haus gebaut. Es waren, so weiß ich im Nachhinein, oft finanzielle Schwierigkeiten da und Urlaub gab es nie! Ausflüge auch so gut wie gar nicht, ich kann mich an genau drei Familienausflüge erinnern!
Er meint halt, man müsse sich eben einschränken wenn Kinder da sind, das ist normal. Es kamen auch schon so Sätze wie "wenn man ein Jahr nach der Geburt wieder arbeiten gehen will, dann braucht man gar keine Kinder kriegen!" 🙄 Er ist unfassbar verbohrt was sowas angeht und hängt gedanklich in den 80er fest.
Ich freue mich aber, wenn meine Tochter ab 1 Jahr in die KiTa geht und Kontakt zu Gleichaltrigen knüpfen kann. Ich denke sie kann davon viel profitieren und, ich muss ganz ehrlich sein, ich freue mich auch finanziell wieder besser dagestellt zu sein, denn mein Elterngeld reicht mir vorne und hinten nicht. Ich möchte mich tatsächlich von meinem Mann finanziell emanzipieren.

Ich gönne es jedem, der 3 Jahre oder mehr zu Hause bleiben kann! Würde mein Mann entsprechend verdienen, würde ich natürlich liebend gerne noch Zeit mit meinem kleinen Schatz verbringen, denn ich bin sehr gerne bei ihr zu Hause! Und auch wenn ich tatsächlich gerne arbeiten gehe, ist Zeit mit dem eigenen Kind verbringen natürlich wichtiger und schöner 😉 Mehr als 2 Jahre würde ich aber nicht aussetzen, egal was finanziell rein kommt.

Das passt aber nicht. Dein Elterngeld reicht dir nicht, aber wenn dein Mann mehr verdienen würde würdest du es tun, da nn aber dich wieder nicht weil du dich emanzipieren willst? Du musst deinen Mann um Geld bitten? Du versorgst ger asde sein Kind, bezahlt er dich nicht dafür dass du seinen Anteil daran übernimmst? Sorry diese denke ist mir völlig unverständlich und hat mit 'eine Familie sein nix zu tun.

Die TE fragte, ob wir etwas anders machen würden, wenn die Grundbedingungen anders wären. Ein Gedankenspiel... Und ja, ich würde zwei Jahre zu Hause bleiben, wenn es finanziell bei uns anders aussehen würde! Wenn mein Mann so viel Geld nach Hause bringen würde, das wir nicht drauf achten müssten, dann würde ich mir zwei Jahre Auszeit gönnen. Dann könnte er meinen finanziellen Verlust durch die Elternzeit auffangen und ich hätte kein schlechtes Gewissen, ihn für alles alleine aufkommen zu lassen. Würde ich im Lotto gewinnen, könnte er ja genauso seinen Job hinschmeißen, wenn er das will. Für mich ist und bleibt es aber ein Gedankenspiel. Nach dem Motto "was würdest du machen, wenn genug Geld da ist?".

Und nein, mein Mann "bezahlt" mich nicht dafür, das ich SEIN Kind versorge! Ich bin nämlich kein Kindermädchen sondern die Mutter, ich versorge MEIN Kind gerne ohne mich dafür bezahlen zu lassen 😉
Mein Mann übernimmt dafür andere finanzielle Pflichten rund um Haushalt und Co während meiner Elternzeit, und das finde ich selber blöd, kann es aber derzeit nicht ändern. Und genau hier setzt doch der Punkt der Emanzipation an! Frauen wollen immer unabhängig sein und Gleichberechtigung, aber wenn sie die große Aufgabe gemeistert haben, ein Kind geboren zu haben, dann kann der Mann jahrelang den Versorger spielen und für alles alleine aufkommen. Genau diese Denke passt für mich halt nicht zusammen! Wenn ich mich emanzipieren möchte, dann nicht nur in den Bereichen wo es mir in den Kram passt, so denke ich halt, und wenn du anders denkst, dann ist das vollkommen in Ordnung so! 😊
Mein Mann und ich haben ein Haushaltskonto und dazu noch jeder unser eigenes Konto. Es wird nicht alles in einen Topf geschmissen, wir teilen gerecht auf und jeder kann mit seinem restlichen Geld machen was er will. Ich weiß, es gibt viele Haushalte wo es anders gehandhabt wird, aber wir kommen mit dieser Regelung gut zurecht. Musst du ja nicht nachvollziehen können.

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Jedes Land und jede Region hat da seine eigene Geschichte.
In manchen war und ist es üblich, dass Mütter die Kindererziehung übernehmen. Aber es gibt auch echt Horrorstories. Früher gab es sogar in Deutschland teilweise Krippen, bei denen das Kind 5 Werttage verbrachte und nur am Wochenende bei den Eltern war. In China verlassen viele Mütter ihre Kinder, bevor diese ein Jahr alt sind, da sie in die Stadt ziehen müssen um Geld zu verdienen, in den USA gibt es viele Kitas mit 24h-Service...

Für mich macht die Emanzipation hier vor allem eines: psychischen Druck. Denn selbst wer den finanziellen Druck nicht hat, muss sich ja einiges anhören, wenn er "nur" Hausfrau sein möchte.

Es ist aus wissenschaftlicher Sicht zweifelsfrei klar, dass Krippe also Fremdbetreeung für Kinder unter 3 Jahren nicht sinnvoll ist. Das ist es NUR, wenn diese Kinder zuhause keine Betreuung oder Gewalt erfahren und auch dann NUR, wenn die Einrichtung sehr gut ist und gewisse Standards erfüllt (was auf 10% der Kitas in Deutschland zutrifft).

Also nein, wenn ich die Wahl haben und es finanziell und für unser Wohlergehen als Familie tragbar ist, würde ich Fremdbetreuung immer erst ab 3 Jahren in Erwägung ziehen.

Woher hast du denn diese wissenschaftlichen Erkenntnisse? Würde ich ja gerne Mal wissen, wo man das nachlesen kann. Ich finde diese ganze Diskussion auch in dem anderen Thread, den die TE angesprochen hat einfach nur bescheuert. Als ob man pauschal sagen könnte, was für jedes Kind das Allerbeste ist. Als ob es nicht bei jedem einzelnen zig Faktoren gibt die Einfluss haben, ob ein Kind behütet aufwächst, soziale Kompetenz erlangt, eine liebevolle, aber stringente Erziehung genießt, psychisch ausgeglichen wird und auch von Menschen aufgezogen wird, die diese Kriterien auch noch selbst erfüllen. Wenn eine Mama das Bedürfnis und auch die Möglichkeit hat, solange sie möchte Zuhause zu bleiben und ihr Kind aufzuziehen, ist das vollkommen richtig und wunderbar. Sich hier aber als Übermutter darzustellen, die lieber hungern würde, als einen kostbaren, unwiederbringlichen Moment mit dem heiligen Sprössling zu verpassen und die Moralkeule zu schwingen, um sich anderen überlegen zu fühlen, ist einfach nur armselig. Damit meine ich nicht dich, sondern z. B. die TE des anderen Thread, die sich über arbeitende Mamas echauviert. Diese Frauen haben überhaupt kein Recht, in irgendeiner Weise über andere zu urteilen. Man könnte Mamas, die drei Jahre Zuhause bleiben genauso gut vorwerfen, sich lieber einen faulen Lenz zu machen, lieber schön mit ihren Freundinnen täglich ein Kaffeekränzchen zu zelebrieren und ihre Kinder als Grund vorschieben, um nicht arbeiten gehen zu müssen. Dieser Vorwurf ist genauso an den Haaren herbeigezogen, wie der, dass einer arbeitende Mama ihr Kind nicht wichtig genug ist und sie ihr Kind nur abschieben will. Als ob die Eigenbetreuung ein Garant für eine glückliche Kindheit ist. Wie gesagt, diese Diskussion ist in meinen Augen nur noch armselig

Gib doch bitte mal deine wissenschaftlichen Quellen an.

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Hallo

ich bin auch gerne zu Hause, vermisse aber auch meinen Job. Trotzdem überlege ich, ob ich nicht noch ein halbes Jahr länger daheim bleibe.
Durch Schichtarbeit muss ich auch nachts arbeiten. So könnten wir die Fremdbetreuung mit den Großeltern noch länger üben gemütlich. Wobei da eher ich die Zeit brauche als die Kleine. 😅

Meine Mutter hat immer schon weniger gearbeitet, da meine Großeltern entfernungsbedingt nicht greifbar waren und sie mich nicht in einen U3 Kindergarten geben wollten.

Meine Eltern sind von ihren Großeltern großgezogen worden, da ihre Eltern arbeiten mussten. Meine Mama ist ein Bauernkind, da gab es das Thema Mutterschutz und Karenz sowieso nicht.

lg lene

Hallo.

Mein Mann und ich haben eine klassische Rollenaufteilung. Unsere Kids sind mittlerweile fast 7 und 9 und ich habe damals freiwillig entschieden, die gesamte Grundschulzeit daheim zu bleiben. Aus einem ganz einfachen Grund. Ich wollte sowohl die Kindergarten- als auch die Grundschulzeit bewusst miterleben und daran teilzunehmen. Sei es an irgendwelchen Ausflügen, Veranstaltungen, Terminen etc. Meine Kinder gehen an unterschiedliche Schulen und bei beiden wirke gleichermaßen mit.

Mein Mann verdient gut. So dass wir mit einem Gehalt gut auskommen. Und jeder, der nun sagt, ich sei finanziell abhängig. Ja, das ist richtig. Aber mein Mann ist gleichermaßen abhängig von mir. Ich halte ihm den Rücken frei und er kann sich beruflich deshalb frei entfalten. Zudem, wenn ich arbeiten ginge, wäre ich auf mich allein gestellt, da ich ihn von morgens halb 9 bis abends halb 8 nicht einplanen kann. Ich könnte zurück in den alten Job (ich war zuletzt bei der Krankenkasse), aber ich möchte jetzt meinen Kindern noch keinen Schlüssel in die Hand drücken und es erwartet sie Zuhause niemand.

Als ich klein war, musste meine Mama arbeiten gehen. Sie hat sich von meinem Erzeuger getrennt, da war ich 2. Sie war immer sehr fleißig. Und leider hat das Geld nicht gereicht und wir bekamen Unterstützung. Dennoch war sie aber Mittags immer für uns da. Klar, sie hätte noch mehr arbeiten können. Aber sie wollte uns nicht allein lassen. Gerade da wir allein waren ohne Vater. Als ich 11 war, lernte sie ihren jetzigen Mann kennen und wir das Gefühl, eine richtige Familie zu haben.

Ich bin Anwältin im Finanzbereich. Das wird deutlich besser bezahlt als Feld-Wiesen-Anwalt.

Nach 7 Monaten saß ich wieder im Büro und Kind kam in private Full-Service-Krippe.

Schon während dieser kurzen Zeit haben sich so viele Gesetze und Vorschriften geändert, dass ich anfangs jeden Abend zuhause „Bettlektüre“ hatte, um wieder einigermaßen auf den Kenntnisstand zu kommen.
Eine viel längere Auszeit hätte mich faktisch fast den Beruf gekostet in dem speziellen Finanzbereich. Auch Mandanten sind gnadenlos und wechseln den Anwalt und gehen woanders hin, wenn man zu lange weg und nicht erreichbar ist oder Fehler bei der Beratung macht wegen verpasster Gesetze.

Finanziell müsste ich nicht Arbeiten gehen. Mein Mann ist Führungskraft und verdient sehr gut.

Aber meine berufliche Qualifikation will ich wegen einem Kind und der kurzen Babyphase nicht verfallen lassen. Es geht inzwischen in den Kindergarten und hat spätestens als Schüler eigenen Alltag und Interessen.

Die 1800 Euro Höchstsatz während der kurzen Elternzeit habe ich mit einem Anteil von 1250 Euro überwiegend in meine Rentenversorgung gesteckt, um eine Rentenlücke im Alter zu vermeiden. Männer haben lassen kindbedingt auch keine Rentenlücke bei sich aufkommen.

Bitte entschuldige meine Frage, aber es interssiert mich wirklich.

Warum habt ihr euch dann für ein Kind entschieden?
Ihr geht Beide gerne arbeiten, kommt gut voran. Da sind Kinder doch eher ein Klotz am Bein?

Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass sich nur Menschen für Kinder entscheiden dürfen, die nicht gerne arbeiten und deshalb geradezu froh sind, aufgrund der Kinder eine Arbeitsauszeit zu nehmen.

Du gehst also nicht gerne arbeiten und dein berufliches Vorankommen ist dir egal und deshalb hast du dich dann für Kinder entschieden?

Ach ja, wir haben vier Kinder und machen beide Karriere. Wir haben Kinder aus den gleichen Gründen wie wohl alle, die bewusst eine Familie gründen. Welches waren denn deine Gründe?

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Ich werde nur 6 Monate in Elternzeit gehen, danach geht mein Mann für 6 Monate. Dann wird unser Kind zur Tagesmutter gehen.
Ich sehe es für mich nicht ein, auf meinen Job zu verzichten, nur weil ich das Kind austrage. Ich gehe gerne arbeiten, ich verdiene mehr als mein Mann und ich möchte in meine Rente einzahlen.
Meine Oma und meine Mutter waren (bzw. meine Mutter ist noch) voll berufstätig. Ich kenne es gar nicht anders.
Jede soll es so entscheiden, wie sie es für richtig hält, ich finde es nur unverschämt, wenn Leute mich als Rabenmutter abstempeln, weil ich trotz Kind mein Leben weiter lebe.

Hallo,

ich bin aus Ostdeutschland und kenne es daher, auch aus meiner eigenen Kindheit nur so, dass die Kinder mit einem Jahr in die Krippe gehen und beide Eltern ganztags arbeiten.

Momentan bin ich noch in Elternzeit und werde wieder Vollzeit arbeiten, wenn meine Tochter 10 Monate alt ist. Mein Mann hat dann noch 3 Monate Elternzeit und übernimmt auch in die Eingewöhnung in der Krippe. Auch er geht anschließend wieder Vollzeit arbeiten.

Das ich 3 Jahre zu Hause bleibe, wäre keine Option, wenn überhaupt dann mein Mann, der weniger verdient als ich. Auch Teilzeit käme für mich aufgrund meiner Stelle nicht in Frage bzw. glaube ich nicht, dass man mich Teilzeit auf meiner jetzigen Stelle arbeiten lassen würde. Etwas anderes zu machen käme aber für mich nicht in Frage. Ich mag meinen Job.

Müssen wir nun aus finanziellen Gründen arbeiten? Hätten wir kein Haus gebaut, würde es wahrscheinlich schon nur mit meinem Gehalt gehen. Ausgerechnet habe ich das nie. Mit unserem jetzigen Lebensstandard brauchen wir zwei Einkommen. Teilzeit möchten wir beide nicht arbeiten. Vollzeit heißt bei uns aber auch nicht, bis spät abends zu arbeiten. Zu einer normalen Zeit am Nachmittag können wir unsere Tochter aus der Kita abholen.

Ich denke nicht, dass ein Kind mit einem Jahr schon in die Kita muss, aber es schadet ihm auch nicht (Ausnahmen mag es geben). Ich war selbst ab 1 Jahr von 6-16:30 Uhr im Kindergarten und später nach der Schule im Hort. Ich empfinde meine Kindheit als schön, habe mich immer von meinen Eltern behütet und geliebt gefühlt und habe auch heute noch ein sehr herzliches Verhältnis zu Ihnen. Ich kenne jetzt auch niemanden in meinem Freundeskreis, der unter der frühen Fremdbetreuung gelitten und dessen Beziehung zu den Eltern deshalb nachhaltig Schaden genommen hätte.

Ich frage mich auch immer, warum Frauen erst viel Mühe und Zeit in ihre schulische und berufliche Ausbildung stecken, um dann erstmal 3 Jahre zu Hause zu bleiben und anschließend jahrelang nur Teilzeit zu arbeiten, bis die Kinder die Grundschule abgeschlossen haben.

LG Nenea

Damit man es sich überhaupt leisten kann nur halbtags zu arbeiten? Und weil man auch halbtags gerne was Anspruchsvolles machen will? Ich arbeite um zu leben nicht ungekehrt

Das ist schön für dich. Für andere bedeutet Arbeit ein Stück Selbstverwirklichung und macht Spaß. Arbeit ist somit für viele mehr als Mittel zum Zweck. Und das ist genau so gut und richtig wie jeder andere Weg.

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Bei meinen Eltern lief es gaaanz anders ab.
Mein Vater blieb zu Hause, meine Mutter ging direkt nach dem muschu. wieder arbeiten.
Mein Vater brachte mich dann immer zum stillen zu meiner Mutter zur Arbeit. Das machte er bei 4 Kindern!
Bei den letzten 2 (Zwillinge) trennten sich beide.

Meine Mutter MUSSTE arbeiten. Wir hatten aber Glück das meine Oma in Rente schon war und wir dort bleiben konnten.

Ich selbst habe 2 Kinder und bin nach einem Jahr wieder arbeiten gegangen.
Ganz ehrlich?
Mir wäre die Decke auf den Kopf gefallen.
Ich arbeite momentan 50% und meine jüngste ist bei der Tagesmutter (14 Mo.) mein großer (10jahre) hat einen Schlüssel, den er einmal in der Woche benötigt und für 2 Stunden alleine ist.

In meinen Augen muss ich arbeiten gehen.
Ich will nicht verzichten und Abstriche machen. Ich möchte leben.

Aber ich finde, jeder sollte es so machen wie es für sich selbst am besten ist.

Ich arbeite in einem Pflegeheim und VIELE Frauen MUSSTEN arbeiten. Jedoch waren meist die Schwiegereltern schon in Rente oder die Eltern. Das ist meistens heutzutage nicht der Fall.

Noch ein Beispiel, meine Uroma, sie hat ihren Mann im Krieg verloren, sie musste... Sonst würde es meine Mutter etc nicht geben...

Ich würde es immer wieder so machen 👍

Mir kommt es so vor, als käme die gleiche Diskussion jeden Tag aufs Neue auf. Schön finde ich, dass du bloß nach eigenem Vorgehen und nicht Weltrettungsstrategien fragst :)

Vorweg: Ich glaube die Antwort der Frage ist ganz stark abhängig von herkunftsfamiliärer Prägung, eigene Lebensumstände vor Geburt und der persönlichen Überzeugung welchen Stellenwert man selbst, Kinder und Geld hat.

Ich habe mir schon in meiner Jugend sehr viele Gedanken gemacht, was mir wichtig im Leben ist und was ich erreichen möchte. Dementsprechend konnte ich dann mein Leben zielorientiert angehen. Ich habe mit knapp 24 mein Studium mit zwei Masterabschlüssen (1er Schnitt) im geisteswissenschaftlichen Bereich abgeschlossen. Mit 23, noch im Studium, habe ich geheiratet. Ich stand also mit gerade 24 Jahren vor der Frage: in Karriere investieren, oder in Familie? Und ich bin froh, dass ich das zu einem so frühem Zeitpunkt konnte. Mein Mann ist etwas älter als ich und arbeitete bereits. Als bafög wegfiel, finanzierte er mich mit. Wir hatten uns dementsprechend noch keinen nennenswerten Lebensstil aneignen können. Da ich auf mein Studium noch ein Volo aufbauen müsste, um karrieretechnisch etwas erreichen zu können, setzten wir auf Kinder. Ich wollte mich nicht zwei weitere Jahre aausbilden lassen um dann erstmal nicht in meinem Beruf zu arbeiten. Also müsste ich mindestens 1-3 Jahre arbeiten um dann auch vernünftig einzusteigen und später Elterngeld beziehen zu können. Mit der Rechnung wäre ich dann 29 und das war uns zu spät für den Beginn der Familienplanung. Wir entschieden also, dass wir zuerst die Kinder bekommen wollen. Für jedes Kind will ich 3 Jahre zu Hause bleiben. Dann hole ich das Volo nach oder suche einen Teilzeitjob. Nach derzeitiger Familienplanung bin ich also mit 28 durch mit Kindern und mit 31 uneingeschränkt ohne weitere Elternzeitunterbrechungen für meine Karriere offen.

Bei uns gibt es kein "mein" Geld. Wir sind verheiratet, alles was verdient wird, gehört beiden. So wie die Wohnung, die Kinder, das Auto auch beiden gehören. Da darf niemand vorherrschend drüber verfügen. Ich finde das nicht unemanzipiert sondern partnerschaftlich. Und ich bin froh, dass ich einen Mann habe, der diese Ansicht teilt. Wir sind nicht allein auf der Welt, also brauche ich mich auch nicht so verhalten.

Meine 2 Kleinen besuchen regelmäßig mit mir Spielgruppen und andere Kinder mit ihren Eltern zu Hause/auf Spielplätzen. Ich kann Ihnen die Werte vermitteln, die uns wichtig sind und bei Problemen einfühlsam und gleichbleibend auf sie eingehen.

Den Haushalt mache ich übrigens mit ihnen zusammen. Da sitzt kein Kind "allein" rum, wie hier schon geschrieben wurde. Mit 10 Monaten war es für die Große das Größte die Waschmaschine ein und auszuräumen. Auch heute nicht sie gern mit mir etc. Sie lernen bei mir im Alltag keinen Deut weniger als in einer Kita. Weil ich sie in allem einbeziehe, was ich mache und eben nicht nur exklusivzeit einplanen.

Für uns ist es so perfekt.

Hallo
Ehrlich gesagt kann ich mich nicht daran erinnern ab wann meine Mutter gearbeitet hat und habe sie auch noch nie gefragt. Auf jeden Fall hat sie immer gearbeitet solange ich zurück denken kann und eine Erinnerung daran habe. Das ist so mit ca. 5 als ich in den Kindergarten ging. Was davor war, weiß ich nicht. Allerdings lebten meine Großeltern immer mit im Haus wodurch wir nie in einer Fremdbetreuung waren.

Ich bin jetzt noch in Elternzeit, geplant war ein Jahr EG, zwei Jahre EZ und danach entweder noch noch ein drittes Jahr EZ oder Teilzeit. Wobei der Masterplan so aussah, dass ich jetzt schon wieder schwanger wäre, leider ist das nichts geworden 😊. Meinen alten Job werde ich denke ich nicht wieder bekommen da ich keine Abteilungsleitung von 8-12 machen kann. Da muss man schon präsenter sein. Das ist mir aber auch nicht so wichtig. Ich bin sehr froh, dass wir mein Gehalt nicht unbedingt brauchen um einen Lebensstil zu halten, der für uns passt. Klar ist mehr Geld immer gut aber ich genieße die Zeit mit dem Krümel doch sehr. Ich bin froh dass ich ihn nicht aus finanziell Gründen mit einem Jahr zur Tagesmutter geben muss, finde aber auch nicht schlimm wenn andere es tun (müssen). Ich denke nicht dass es den Kindern schadet. Das Muss halt jeder für sich und seine Situation entscheiden.
Obwohl es anders geplant war, hat es sich jetzt so ergeben, dass ich wohl doch schon früher als gedacht wieder arbeiten werde. Mein Chef hat mir angebotenen flexibel im Home Office an verschiedenen Projekten zu arbeiten. Das werde ich ausprobieren und arbeiten wenn mein Partner zu Hause ist und auf den Krümel aufpasst. Dann haben die beiden Papa Zeit und ich arbeite abends 2 Stunden und am Wochenende ein paar Stunden. Das Geld ist dann ein netter Nebenverdienst. Und wenn es nicht klappt, höre ich einfach wieder auf. Langfristig wäre mein Traum, entweder gar nicht mehr ins Büro zu müssen und komplett zu Hause zu arbeiten oder Vollzeit Gehalt bei 50% Firma und 50% Home Office.

Meine Mama hat 3 tage halbtags gearbeitet als wir in den Kindergarten gegangen sind. Ich bin insgesamt 4 Jahre zu Hause. Für jedes Kind 2 Jahre. Der große geht mo-do von 9-14 Uhr in der Krippe seitdem er 18 Monate ist. Danach ist Familienzeit angesagt weil mein Mann ihn abholt und dann auch zu Hause ist. Der kleine wird hoffentlich auch mit 18 Monaten in die Krippe gehen. Und dann werde ich Teilzeit arbeiten. In welchem Umfang weiss ich noch nicht. Wir haben sehr viel Zeit für die Familie, bald noch mehr weil wir ein Jahr Auszeit nehmen, für uns ist das die perfekte Lösung. Wir müssen aber auch keine Abstriche machen. Wäre das anders wüsste ich nicht ob ich wieder eher gearbeitet hätte.

Hi,

Also ich habe auf Großmütterlicher Seite beides. Eine die mehr Mutter und Hausfrau war, bzw. zwischenzeitlich hat sie als Hauswirtschafterin gearbeitet, war alleinerziehend durch Scheidung und meine andere Oma, die auch alleinerziehend war, der Mann ist nach der Geburt des 4. Kindes abgehaun. Sie ist immer Vollzeit arbeiten gegangen. Wohnte auch bei den Schwiegereltern im Haus,die sich dann mit um die Kinder gekümmert haben. Die Omas von meinem Mann haben auch beide gearbeitet. Eine hätte es nicht gemusst, wollte aber.

Meine Mutter ist seit meiner Geburt Hausfrau, ging zwischenzeitlich Abends putzen, da war ich glaube so 6 oder 7. Mein Vater wollte das dann nicht mehr, weil er heimkam und meine Mutter zum Arbeiten ging.
Bei uns hat das Geld von meinem Vater gereicht, aber nur weil meine Mutter sehr gut gehaushaltet hat bzw. wir uns eingeschränkt haben. Kein Urlaub, erst als ich 11 war ca. ging es das erste Mal als Familie weg, Im Winter musste ich in meinem Zimmer die Heizung über Nacht ausmachen, damit nicht so viel Heizkosten entstehen.
Turnen, zu teuer, Gardetanz, zu teuer. Musikinstrument lernen, zu teuer. Ballet, Reiten etc. alles zu teuer.
Beim Essen sind wir auch Mal hungrig vom Tisch, meine Mutter hat sich 5 Jahre keine neuen Schuhe gekauft, Friseur nur alle 2 Jahre.
Wenn mal irgendwas außerplanmäßig kaputt ging war es eine Katastrophe.

So könnten heute auch noch viele Familien leben, aber wer will das schon. Heute bekommt man meist ohne Probleme einen Teilzeitjob, damals schwierig. Betreuung geht auch nicht nur 9-12 Uhr, wie damals.

Allerdings verstehe ich manche auch nicht. Im Bekanntenkreis haben wir auch so einen Fall, bei dem gejammert wird, dass ein 2. Kind am Geld scheitert.
Gleichzeitig kommt aber jedes Jahr ein neues Handy und der Vertrag kostet je 40€ im Monat. In der Mittagspause kauft man sich was beim Bäcker, statt was mitzunehmen. Abends wird öfter mal was zu Essen bestellt, statt gekocht. Beim Urlaub gehn dann natürlich nur die sauteuren Familienhotels, deren Kinderbetreuung man nicht nutzt, weil die unfähig sind.(Mutter ist Erzieherin)
Klar wird es dann knapp mit dem Geld.
Mein Mann hat es mal so grob durchgerechnet, dass die dadurch mindestens 200€ mehr im Monat ausgeben als wir.
Aber das wird dann abgetan und uns Geiz unterstellt.
Ich kann damit leben, dass frisch kochen und nur alle 2 Jahre ein neues Handy geizig ist, finde es aber amüsant.
Heißt dann immer, wir wollen uns halt nicht einschränken.
Einen Tod muss man halt sterben.

Fast direkt im Anschluss an EZ1 kam Kind Nr.2
Also gab es auch nur die 300€ Basiselterngeld. Und die fallen jetzt auch weg. Macht aber nix, da wir nie damit kalkuliert haben, das ist ein netter Bonus, der aufs Sparkonto wandert.
1 Jahr EZ ist jetzt schon wieder rum und ich halte aktuell schon die Augen offen, ob ich was auf 450€ Basis bei uns im Ort finde. Das spart dann die Fahrerei zur Arbeit, es bleibt dann zwar etwas weniger Geld, als wenn ich Halbtags arbeite, aber ich möchte definitiv warten bis beide dann in der Schule gut angekommen sind, bevor ich wieder mehr arbeite.

Was ich allerdings auch schon gemerkt habe, dass sich viele Eltern einen großen Druck machen, was sie ihrem Kind alles bieten können müssen.
Jeder braucht ein Kinderzimmer alleine, vor allem bei verschiedenen Geschlechtern ganz wichtig. Das Kinderzimmer muss dann aber auch schön groß sein.
Am besten soll das Kind mindestens 2 Sportarten machen und sich ausleben können.

Klar, dass das dann ins Geld geht. Ich seh das entspannt, Unser Großer geht jetzt zum Handball, dadurch fällt das Turnen weg, überschneidet sich eh zeitlich.
Die Kleine kann dann jetzt zum EKT und wir gehn noch in die Krabbelgruppe.
Alles liegt monatlich unter 5€.

Hallo,

ich war bei Kind 1 etwas über ein Jahr, bei Kind zwei etwas über zwei Jahre daheim. Bei Kind 2 war das nur die zweitbeste Lösung, eigentlich war geplant, dass ich ein Jahr zu Hause bleibe und mein Mann das zweite Jahr übernimmt. In der Planung war das so unsicher, dass wir davon abgekommen sind. Es hätte aber durchaus funktioniert und wir finden es beide schade im Nachhinein, dass wir das nicht so hinbekommen haben, wie wir wollten.

Ich gehe arbeiten, weil ich meinen Job liebe und weil es für mich das Normalste der Welt ist. Sowohl mein Mann als auch ich verdienen Geld, wir erziehen unsere Kinder gemeinsam und wir erledigen die Haushaltsaufgaben gemeinsam. Haushalt und Kindererziehung sind für mich keine Arbeit, sondern Aufgaben, die zum Leben dazu gehören und für die sich Eltern ganz bewusst entscheiden.

Ein Gehalt allein hätte nicht gereicht, aber das war für mich nicht das entscheidende Argument. Ich meine, wer will, kann auch 3 Jahre mit ALG II zu Hause bleiben.

Für mich waren zwei Jahre Elternzeit gerade so ok, ich habe meinen Job vermisst. Für unseren Kleinen wären 1,5 Jahre ideal gewesen, aber den Betreuungsplatz hatten wir eben erst ab 2 Jahren.

LG

Nachtrag:

Weil davon die Rede ist, dass früher alles anders / besser war...

Meine Uroma hat trotz Kindern gearbeitet - auf dem eigenen Hof. Da gab es Tiere und Pflanzen zu versorgen. Die Kinder waren nicht den ganzen Tag beaufsichtigt, ab wenigen Jahren waren sie mit den großen Geschwistern unterwegs. Bei Babys hat man sich innerhalb der Famile und Nachbarschaft geholfen. Dabei wurde aber kein Wert darauf gelegt, ob das fremdelnde Kleinkind Nachbarin X gut kennt und mag - es wurde einfach zur Betreuung rübergereicht. Wenn das nicht Fremdbetreuung ist, weiß ich auch nicht. Das war einfach normal zu der Zeit, in dieser Region. Zumindest meine Uroma hatte da kein schlechtes Gewissen.

Meine Oma hat relativ schnell nach der Geburt ihrer Kinder gearbeitet. Nicht auf dem eigenen Hof, sondern in einem Laden im Dorf. Die Kinder blieben schon als Baby allein zu Hause - unbeaufsichtigt.

Meine Mutter blieb 1,5 Jahre mit mir zu Hause - auch in der DDR musste man als Frau nicht nach 8 Wochen wieder arbeiten. Meine Mutter kennt sogar eine Frau, die ihr Kind wieder aus der Krippe nahm und ihren Job aufgab, weil die Betreuung einfach nicht funktionierte.

Während ich noch in den Kindergarten ging, hörte meine Mutter auf zu arbeiten. Ich glaube, es war ihr Traum, Hausfrau sein zu können. Ihre Arbeit hat ihr wenig Freude bereitet. Für uns Kinder war das aber kein Segen.

Ich finde es übrigens völlig in Ordnung, wenn Mütter zu Hause bleiben, so lange sie wollen. Ich muss das nicht verstehen, aber ein Problem habe ich damit nicht. So erlebe ich die meisten berufstätigen Mütter.

Frauen, die sich bewusst dazu entscheiden, nur Hausfrau und Mutter zu sein, können diese Toleranz leider oft nur schwer aufbringen. Sie können nicht sagen, sie leben ein Modell von vielen, sie müssen ihr Modell glorifizieren, indem sie behaupten, es wäre für die Kinder unabdingbar, dass sie zu Hause sind und Fremdbetreuung würde Kindern schaden.

“Frauen, die sich bewusst dazu entscheiden, nur Hausfrau und Mutter zu sein, können diese Toleranz leider oft nur schwer aufbringen. Sie können nicht sagen, sie leben ein Modell von vielen, sie müssen ihr Modell glorifizieren, indem sie behaupten, es wäre für die Kinder unabdingbar, dass sie zu Hause sind und Fremdbetreuung würde Kindern schaden.”

Danke! Genau das fällt mir besonders bei Urbia immer wieder auf. Selbst in dieser Diskussion, in der nur danach gefragt war, wie man es gehandhabt hat und die nach als Pro- und Kontradiskussion ausgelegt war, finden sich Stimmen, die offenbar darauf ausgelegt sind, anderen Frauen ein schlechtes Gewissen zu machen bzw. andere Wege madig zu machen.

Ich frage mich dabei immer, warum diese Frauen das tun, wem sie damit etwas beweisen wollen. Warum fällt es gerade vielen Vollzeitmüttern so schwer, zu akzeptieren, dass es auch andere Wege gibt?

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Ich finde es übrigens völlig in Ordnung, wenn Mütter zu Hause bleiben, so lange sie wollen. Ich muss das nicht verstehen, aber ein Problem habe ich damit nicht. So erlebe ich die meisten berufstätigen Mütter.

Frauen, die sich bewusst dazu entscheiden, nur Hausfrau und Mutter zu sein, können diese Toleranz leider oft nur schwer aufbringen. Sie können nicht sagen, sie leben ein Modell von vielen, sie müssen ihr Modell glorifizieren, indem sie behaupten, es wäre für die Kinder unabdingbar, dass sie zu Hause sind und Fremdbetreuung würde Kindern schaden."

Kommt zwar nicht häufig vor, aber da mag ich mal widersprechen;-).
Das ist mir zu pauschal. Die Sicht, dass die eigene Lebensweise die einzig wahre und die andere vollkommen falsch ist, sehe ich auf beiden Seiten. Ebenso wie die Sicht, dass doch jeder leben möge, wie er/sie mag.

Wir leben so wie wir wollen, weil das für genau unsere Situation so passt. Nicht, weil ich das allgemein besser fände oder glauben würde, alle sollten es machen wie wir.

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Hi,
ich komme aus einer Familie mit (größtenteils) sehr emanzipierten Frauen. Diese arbeiteten damals schon in männerdominierten Berufen.
Keine ordentliche berufliche Ausbildung war für mich nie eine Option. Mich von (m)einem Mann abhängig zu machen, auch nicht.
Meine Mutter war alleinerziehend, sie fing wieder nach dem Mutterschutz voll an zu arbeiten, ich war bei einer Tagesfamilie.
Ich habe jeweils nach einem Jahr wieder angefangen zu arbeiten, befinde mich aber in einer sehr privilegierten Situation als Lebenszeitverbeamtete und mit betreuungswilligen Großeltern. Meine Kinder mussten somit nicht in einer Krippe betreut werden, für unseren Kleinen wäre das sicherlich sehr stressig gewesen, hätte nicht zu ihm gepasst.
Ich bin überzeugt davon, dass ein Kind in einem fördernden Elternhaus sich auch ohne Frühstfremdbetreuung hervorragend entwickeln kann, dazu bedarf es keiner Krippe.
Was man auch nicht außer Acht lassen darf, ist, dass die Belastung der Familien, wenn beide berufstätig sind, doch enorm ist. Wenn eine Familie sich das klassische Modell leisten kann und mag, nimmt das doch sicherlich viel Stress raus. Die Kehrseite ist die Abhängigkeit eines Elternteils vom anderen.
Wenn ich an die Eltern meiner Weggefährten denke, haben doch etliche das klassische Modell gelebt, allerdings hatten die Väter auch gutbezahlte Jobs (Ärzte, leitende Angestellte, Lehrer, Firmeninhaber...). Als die Kinder aus dem Gröbsten raus waren, wurde in Minijobs gearbeitet. Gab es eine Scheidung, musste der Lebensstandard oft weit runtergeschraubt, bis zur Rente in schlechtbezahlten Jobs gearbeitet und mit einer bescheidenen Rente gelebt werden.

vlg tina

Meine Schwester kam fast direkt nach der Geburt in die Betriebskrippe und meine Mutter ist wieder arbeiten gegangen. Danach haben sich meine Eltern selbständig gemacht und ich kam als kleine Katastrophe im ersten Jahr der Selbständigkeit. Meine Mutter hat bis kurz vor der Geburt gearbeitet und direkt danach auch wieder. Zustände die sich hier niemand vorstellen mag. Ich lag in der Wippe oder im Laufstall im Geschäft und war glücklicherweise ein ruhiges Kind.

Meine Eltern lebten Gleichberechtigung. Sie entschieden alles gemeinsam, hatten für Geschäft und Familie klare Absprachen. Meine Mama hatte eine kaufmännische Ausbildung und hat alles übernommen was Buchhaltung und Steuerung anging. Sie war nach aussen die Chefin, nach innen besprachen die beiden alles. Für meine Schwester und mich waren sie immer ein tolles Vorbild.

Daher wundert es mich nicht wie meine Beziehung heute läuft. Mein Mann und ich sind gleichberechtigt und jeder hat seine Schwerpunkte. Er ist Handwerker, ich habe studiert. Daher ist auch hier Steuererklärung und Büro mein Job während er den Dachboden ausbaut ;-)
Nun kam der Kinderwunsch und wir haben besprochen wie wir uns Familie vorstellen. Seine Mutter war mir drei Kindern 15 Jahre Zuhause und überfordert. Den Vater sahen sie kaum, als Alleinverdiener hatte er zwei Jobs, sonst wären sie nicht klar gekommen.

Für meinen Mann und mich war klar, dass ich arbeiten werde und er Zuhause bleibt. Er wäre auch nach einem Jahr wieder arbeiten gegangen und der Kleine in die Krippe. Aber ich wollte, dass er zwei Jahre Zuhause bleibt. Das war ok. Er geht danach Teilzeit arbeiten, wenn er als Papa einen TZ-Job findet...

Dann muss man sehen. Ich bin in einer Firma mit regelmäßiger Gehaltssteigerung. Wenn mein Mann wieder TZ geht würde ich gern auf 30 oder 35 Stunden reduzieren. Das wird sich zeigen.

Meine Meinung: Gleichberechtigung ist für mich total wichtig. Wir leben im 21. Jahrhundert und alle Rollen sind frei verhandelbar. Das finde ich wunderbar.

LG
Muriel 🐇