Mit Schwiegereltern unter einem Dach

    • (1) 27.05.19 - 11:45
      Inaktiv

      Hallo Ihr

      Sagmal wer wohnt alles mit den Schwiegis in einem Haus?
      Ich hab eigentlich ganz tolle Schwiegereltern...aber seit wir im selben Haus wohnen - für immer - treibt mich meime SchwieMu in den Wahnsinn. Allerdings red ich mir evtl auch manches ein.
      Sie hört mir nie zu, ich bin den ganzen Tag angespannt weil die Privatsphäre eingeschränkter ist, sie sagt ständig gedankenlos Dinge, die mich treffen und in die ich mich reinsteiger. Und so langsam spiegelt sich das alles auch auf unsre Ehe wieder.
      Würde mich über einen Austausch freuen

      Danke!

      • (2) 27.05.19 - 12:08

        Hallo.

        Wir leben zusammen mit der Mutter meines Mannes in einem Haus.
        Bei uns klappt es aber gut.
        Jeder hat seinen eigenen Wohnbereich.
        Das war wichtig. Mein Mann und ich haben auch vorher darüber gesprochen was ist, wenn es nicht klappt.

        Würde ja sagen rede mit ihr,aber wenn sie nicht zuhört... Kann dein Mann mit ihr reden?
        Einfach mal drauf aufmerksam machen das manche Dinge dich verletzen,wo sie es vielleicht nicht merkt. Und Regeln für die Privatsphäre aufstellen.
        Wir klopfen bei der Schwimu an und ruft bzw schreibt wenn sie weiß das Kind schläft bevor sie zu uns hoch kommt. Keine Antwort - Sie kommt nicht hoch. Notfall jetzt mal ausgenommen. (Ihre Wohnung samt Tür zu unsrem Bereich ist in unsrem Keller, würden sie also nicht klopfen hören).

        Hoffe ihr bekommt es friedlich gelöst.

        (3) 27.05.19 - 12:34

        Hallo,

        ja, ich bin vor 18 Jahren in das Elternhaus meines Mannes mit eingezogen.
        Dort wohnten damals seine Eltern und Großeltern. Da ich auch aus einem Mehrgenerationenhaus komme war das kein Problem.

        Wir haben um- und ausgebaut für unsere eigene Wohnung. Das ist der wichtigste Punkt, finde ich. Alle haben ihre eigene Wohnung. Bis auf Keller und Dachboden wurde und wird nichts geteilt. Selbst in unserem großen Garten hat jeder seinen eigenen Bereich. Kosten für das Haus wurden geteilt und gut. Jährlich wurden die Zahlen besprochen und geschaut ob der Betrag erhöht werden muss (wurde monatlich auf ein extra Konto eingezahlt)

        Wir haben uns immer gegenseitig unterstützt. Wir haben z.B. Getränke gekauft, und später sogar den kompletten Einkauf übernommen, als sein Opa nicht mehr Auto fahren wollte/konnte. Bzw. habe ich meine Schwiegermutter dann mitgenommen.
        Dafür hatten wir die besten Babysitter im Haus, als unser Sohn vor 13 Jahren geboren wurde.
        Jegliche Probleme wurden sofort besprochen, damit erst gar kein Groll aufkommen konnte.

        Aktuell ist nur noch meine Schwiegermutter mit im Haus und nach wie vor wohne ich gerne hier. Meine Eltern wohnen 3 Straßen weiter und dort hat mein Bruder ausgebaut und alles läuft ähnlich wie bei uns.

        LG
        Tanja

        (4) 27.05.19 - 13:25

        Hi,

        ich habe 9 Jahre mit meinen Schwiegereltern unter einem Haus gewohnt. Plus Schwager mit Freundin und Großtante.
        Es hat gut funktioniert. Das mit der Privatsphäre ist halt immer so eine Sache. Wir hatten auch keine in sich geschlossene Wohneinheit.
        Auf jedem Stockwerk sind praktisch 2 Wohnungen. Eine 2 Zimmer und eine 3 Zimmer Wohnung. Wir haben uns unten das Geschoss mit der Großtante geteilt, bis diese verstarb, dann haben wir deren 2 Räume mitbenutzt.
        Die Schwiegis haben den ganzen 1. Stock und mein Schwager das Dachgeschoss.
        Wir hatten also dann Mal Wohnzimmer, Küche und Schlafzimmer zusammenhängend und Kizi und Büro über den Flur rüber. Toilette auch im Flur und Bad hinter der Waschküche.
        Bei den Schwiegereltern ähnlich, man hat also alles mitbekommen, weil ja jeder Mal über den Flur musste und es so auch keine Eingangstür gab zur Wohnung.
        Inzwischen haben wir das Haus nebenan gekauft.
        Wir haben aber natürlich auch immer noch den Schlüssel für drüben und ich geh einfach rüber, wenn was ist. Anrufen mache ich nur, wenn der Große alleine rüber will, da er es mit Schlüssel noch nicht hinbekommt und man das Klopfen an der Haustür nicht immer hört.

        Was genau ist denn bei euch das Problem mit der Privatsphäre? Das kann man ja evt. klären.
        Und wenn es um gedankenlose Bemerkungen geht, hilft nur Reden oder ignorieren und dann auch vergessen. Wenn es sich so beschäftigt, dann eher mal ansprechen.

        Mehr Tipps kann ich leider nicht geben, da och ja die genaue Situation nicht kenne, aber was sagt denn eigentlich dein Mann dazu?

      • (5) 27.05.19 - 14:41

        Meine Schwiegermutter lebte nach der Hochzeit paar Jahre bei ihreren Schwiegereltern + 2 Schwägerinen
        Sie hat dann ihren Mann ein Ultimatum gestellt, entweder beide ziehen aus oder sie ist weg (muss aber erwähnen, dass quasi meine schiegeroma meine Schwiegermutter fertig gemacht hat)

        Beide sind dann ausgezogen, sie zogen dann (glaub 10 Jahre) später wieder zurück (auf unserem Bauernhof gibt es 2 Wohnhäuser)
        Hätten sie nicht ins andere Haus rein dürfen, wären sie nie zurück gekommen.

        Jetzt wohnen wir (mein Mann und ich) unter einem Dach mit der schwiegeroma (zu uns ist sie ua nett), wir sind aber komplett getrennt (also jeder hat eigenen Eingang und seine eigenen Räume)

        Wenn es geht füg ich ein Bild ein, da sieht man die Verbindungstür zur Oma, welche zugesperrt ist (nur wir haben einen Schlüssel)

        Ging das bei euch nicht? Wir sind quasi 3 Generation und keiner kommt sich in die Quere

        (6) 27.05.19 - 19:28

        Vielen Dank für eure zahlreichen und lieben Antworten!!

        Wir haben schon eine getrennte Wohnung und auch getrennte Eingänge. Allerdings ist die Aufteilung trotzdem etwas unglücklich. Es gibt eine Verbindungstür und direkt danach ist die Wohnung der Schwiegis.
        Heißt 1. sie hören viel was bei uns abgeht und 2. haben wir unser Büro und unsere Waschmaschine bei IHnen untergebracht, was bedeutet, wir haben täglich öfters Berührungspunkte. Unvermeidbar!
        Ich muss glaub so einiges ansprechen... Ich bin absolut schlecht im reden und bild mir evtl auch immer wieder Sachen ein, die gar nicht so sind. Psycho ;)

        Danke euch!!

        • Bei uns ist es das gleiche.... Seit wir unsere Tochter haben und ich immer daheim bin, ist es für mich sehr schwierig geworden. Vor allem weil die Schwiegermutter nur 2,5 Tage in der Woche arbeiten geht... Es gibt bei uns auch viele Berührungspunkte und ich bin mir sicher, dass es MEIN Problem ist (sie ist zwar eine schwierige Person, aber wenn man wie mein Mann die meiste Zeit nicht daheim ist, ist es "halb so schlimm" )
          Ich höre vermutlich auch mehr Kritik als in Wirklichkeit gesagt wird und ich bin auch der Typ Mensch der jedem aus dem Weg geht und alles schluckt.
          Wir haben eine kleine Landwirtschaft und ein Wohnhaus vom Großvater meines Mannes übernommen (letztes Jahr) und werden das Haus dort umbauen und in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft zum Glück ausziehen...
          Wünsch dir alles Gute!!!
          Liebe Grüße Johanna

          • (8) 28.05.19 - 12:10

            Hallo Johanna

            Ich versteh dich nur allzu gut! Genau das ist das Problem, ich bin seit der Kleinen nur wenig arbeiten und die Schwiegermama arbeitet daheim.
            Meiner eigenen Mutter war es immer extrem wichtig was andre denken und war/ist auch total unentspannt. Und dreht jedem das Wort im Munde rum. Es kommt sicher nicht von ungefähr... ich würds gern abstellen können und lockerer werden.
            Das freut mich für euch,dass es nur zeitweise ist!!
            Dann ist es zumindest absehbar. Bei uns ist es für immer,das Haus gehört inzwischen uns und wir haben im großen Stil umgebaut. Steckt also viel Müh, Zeit und vor allem Geld drin.
            Ich muss echt versuchen lockerer zu werden

            Liebe Grüße

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