Fühle mich ständig schwer krank..

Hallo ihr lieben..

Kurz zu mir: ich bin 30, glücklich verheiratet und habe ein 4 jähriges Kind. Bei uns läuft alles super und es gibt keinen Grund sich zu beklagen. Wir hatten leider mehrere Krankheitsfälle mit Todesfolge und seit der Geburt meines Kindes habe ich ständig Panik schwer krank zu sein. Ich hüpfe seit 4 Jahren von Arzt zu Arzt. Ständig treten neue, unabhängige Symptome auf. Egal wie gut mich ein Arzt untersucht, ich habe immer das Gefühl, dass er was übersehen hat. Ich fürchte das geht schon in eine starke hypochondrie über und es macht mich wirklich fertig. Ich weiß nicht, was ich dagegen tun kann. Mein Mann weiß langsam auch nicht mehr weiter. Ich weiß nur, dass ich die Symptome spüre. Hatte das sonst noch jemand? Was soll ich tun? Zum Psychiater? Ein CT veranlassen? Ich weiß es wirklich nicht mehr.. Ich will einfach glücklich und gesund durch den Alltag gehen ohne ständige Angst tot umzufallen (überspitzt gesagt)

Hallo!

Naja, ich glaube mal, das liegt einfach daran, das viele in deinem Umkreis an Krankheiten gestorben sind. Ich denke es macht Sinn, darüber mal mit einem Psychologen zu sprechen, denn alleine bekommst du das wohl nicht in den Griff. Der wird dir sagen können, was man machen kann.

LG Sonja

Danke.. Ich fürchte das werd ich machen müssen.. Danke für deine Worte..

Danke!

Man kann seine Gedanken ja steuern... Deswegen denk doch einfach, dass du gesund bist. Meditation hilft auch ungemein.

Ich versuch es wirklich, mir das immer wieder einzureden aber beim kleinsten zwicken geht's wieder von vorne los 😪

Genau. Und genauso denkst du jedes Mal wieder "ich bin gesund und munter". Jedes Mal... Immer wieder und wieder... Das dauert halt, ist keine Aspirin 🙃

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Also erstmal könnte es natürlich sein, dass du tatsächlich nicht gesund bist. Ich nehme mal an, die Ärzte haben nichts gefunden, sonst würdest du nicht auf Hypochondrie kommen?

Ich bin kein Fachmann, aber wenn du mehrere Todesfälle im näheren Umfeld hattest, finde ich die Reaktion nicht so ungewöhnlich.
Hast du die Todesfälle denn verarbeitet? Oder MUSS "alles super laufen"?
Ich lese da einen Widerspruch in dem, was du schreibst.

Sorry, ich hab deinen post erst jetzt gesehen.. Es muss alles so weiterlaufen.. Ja ich war bei mehreren Ärzten.. Es wurden hi und da Kleinigkeiten diagnostiziert, nichts gravierendes.. Eher gastritis und so sachen.. Angefangen hat das ganze kurz nach der Geburt mit immer geschwollenen Lymphknoten die bis heute noch geschwollen sind.. Es wurde mehrmals Blut untersucht, sogar eine Gewebeprobe entnommen und nichts gravierendes gefunden. Mehrere Ultraschall wurden gemacht auch da nix gefunden. Bei der gastro kam dann eben Gastritis raus und speiseröhrenentzündung..

Nimmst du etwas gegen Gastritis und Speiseröhrenentzündung?

Ich würde tatsächlich mal das Gespräch beim Hausarzt suchen und darüber sprechen, dass du dir nicht sicher bist ob du dir selbst noch trauen kannst. Es ist, besonders nach Todesfällen, nicht unüblich sich seiner eigenen Sterblichkeit bewusst zu werden. Das ist natürlich etwas was uns Menschen unglaublich schwer fällt. Also möchte man alles vermeiden was ein zeitnah ins Grab bringen könnte. Das sind einfach Urängste und die kann man sich nicht so ohne weiteres ausreden.

Dein Hausarzt könnte dir durchaus einen Tipp geben wie das aussieht bezüglich einer Therapie bei einem Psychologen. Ich denke damit ist dir mehr geholfen als mit allen CTs MRTs usw

Tausend Dank! Das ist eine tolle Idee! Das werde ich!

Guten Abend!
Ich hatte das sehr ähnlich vor ein paar Jahren, es hat sich immer weiter gesteigert bis hin zu Schwindel und dauerkopfschmerz, so dass ich überzeugt war, einen hirntumor zu haben.
Ich habe dann eine Therapie begonnen die mir gut geholfen hat.
Kann dies also guten Gewissens empfehlen.
Alles Gute für dich!

Danke ❤️❤️❤️

Ich will dich mit meiner Antwort nicht verunsichern, will dir aber kurz von meinem Mann berichten. Er litt (bzw. leidet) an einer Angststörung. Es begann bereits in Jugendjahren, dass er kurze Phasen hatte, wo er dachte, schwer krank zu sein. Er war mehr oder weniger kerngesund und die "Phase" schnell vorüber, als alles getestet wurde. Unter psychischen Aspekten hat diese Phasen damals niemand betrachtet - das kann ich erst nun im nachhinein. Es gab 2 oder 3 solcher Vorfälle (mit Jahren Abstand), die sich aber nach der medizinischen Versorgung bzw. Untersuchung von allein gaben.
Vor 4 Jahren ging es plötzlich los, dass er wieder dachte, er sei schwer Herzkrank. Er war unruhig, hatte diese und jene Symptome, ging von Arzt zu Arzt, lies alles untersuchen. Er steigerte sich so rein, dass er irgendwann mit Atemnot und in völliger Panik eingewiesen wurde (ca. 3 Monate nach dem ersten Herzflackern). Wir lebten damals noch in einer Fernbeziehung, sodass ich leider nur am Wochenende bei ihm sein konnte. In der Klinik wurde er wieder untersucht, lag aber in der Psychiatrie... Es wurde eine Angststörung diagnostiziert und erst als diese behandelt wurde, war er auch körperlich wieder gesund. Symptome hatte er vorher viele aber (auch wenn er das bis heute nicht zugibt und es wirklich hart klingt) eben nur eingebildete...

Ich will dir damit, wie gesagt, keine Angst machen. Aber ich denke, dass du momentan noch sehr reflektiert bist und in alle Richtungen denkst. Bitte hol dir Hilfe bei einem Psychologen. Die Wartezeiten sind lang und in der Zwischenzeit kannst du vielleicht auch noch die ein oder andere Untersuchung veranlassen aber bitte rede mit jemanden über deine Ängste!

Du hast mich nicht verunsichert du hast mir mit deiner Erfahrung wahnsinnig geholfen!! Ich gehe diese Woche noch zum Hausarzt und hole mir eine Überweisung!

Ich hatte das selbe wie du und es hat 4 Jahre gedauert bis das weg war. Schlimme Zeit..

Was hast du dagegen getan?

Erstmal finde ich ganz toll, dass du in Betracht ziehst das es evt. psychisch begründet ist. Das ist eine Gabe selbstreflektiert zu sein.

Es gab in deine Familie einige Todesfälle seit Geburt deiner Tochter, wie ging es dir mit diesen Todesfällen?

Du hast es selbst in solch zeitlichen Zusammenhang gesetzt, das ich mich frage ob deine Ängste daher kommen, das du evt. denkst stirbst und dein Kind alleine ist?

Beziehen sich deine Ängste ausschließlich auf dich oder siehst du auch Symptome bei deinem Partner oder andren Menschen?

Als ich damals in der Ausbildung zur Krankenschwester war haben glaube ich 99%der Klasse gedacht dieses oder jenes Krankheitsbild zu haben, einfach da man sich ständig mit Krankheiten und Symptomen auseinandersetzen musste und senn wir mal ehrlich sind, haben wir doch alle 100 kleine Leiden bzw "Symptome" Da spielt einem der Kopf auch gerne mal einen Streich.

Ja da hast du sicher recht.. Hauptsächlich nur bei mir. Die Todesfälle standen meist immer im Zusammenhang mit allem was bei mir eigentlich postiv hätte sein sollen.. Hochzeit, Geburt unserer Tochter usw.. Fiel leider immer sehr blöd zusammen. Ich habe keine Angst vorm Tod witziger weise. Ich weiß auch, dass es den verstorben gut geht jetzt wo sie vom Schmerz befreit sind. Meine Angst hat damit angefangen, dass ich meine Tochter (wie wohl jede Mama) nicht ohne Mutter aufwachsen lassen will. Das erste Symptom waren dann gleich geschwollene Lymphknoten und dafür wurde nie eine Ursache gefunden. Ich wurde aber auch immer schnell abgestempelt und alles wurde auf Stress geschoben.. Das war die kurzfassung.

Was hast du denn für Symptome?
Mir wollte man meine Krankheit auch jahrelang als Angststörung verkaufen.
Leider ist es keine, sondern P.O.T.S., eine Störung des autonomen Nervensystems, mit lageabhängiger Tachykardie, sowie EDS (eine angeborgene Kollagenose, vereinfacht gesagt). Dagegen gibt es keine Medikamente, sondern man kann nur teilweise die Symptome behandeln. Richtig los ging das damals auch nach der Geburt meiner Jüngsten (inzwischen 11). Es hat 8 Jahre gedauert bis ich die richtige Diagnose hatte. Ich war sogar 1,5 Jahre stationär in der Psychatrie, wo man mir eingeredet hat ich könne wieder gesund werden. (das sagt inzwischen natürlich keiner mehr)
Was ich damit sagen will, ist das man wirklich alles körperliche ausgeschlossen haben sollte, bevor man rein auf die psychische Schiene geht.
Dann aber schadet eine Therapie natürlich nicht. Es ist immer nützlich Methoden für den Umgang mit Stress zu lernen etc.

Danke, dass du deine Erfahrung mit mir teilst! Sowas hilft ungemein! Symptome Haben vor 4 Jahren angefangen. Geschwollene Lymphknoten. Ultraschall, Blutuntersuchung, gewebeprobe keine Ursache gefunden. Diagnose war also "ist einfach so". Danach wars der obere Rücken, dann der Hals, dann der Brustkorb, dann der Magen und jetzt die busen.. Immer begleitet mit ständiger Müdigkeit und Schwindel. Habe dieses Jahr auf einen großen Vorsorgetest bestanden. Es kam raus, dass ich viel zu wenig vitamit d habe...also Tabletten genommen. Es wurde außerdem Gastritis und speiseröhrenentzündung festgestellt. Magenschoner brav genommen, keine Besserung. Seit einigen Monaten das Gefühl von einem Kloß im Hals.. Kommt angeblich von der speiseröhrenentzündung. Schilddrüse wurde auf alles mögliche untersucht, samt Ultraschall und Blutuntersuchung.

Magenschoner? Meinst du Pantoprazol oder ähnliches? Nimmst du das noch? Lass mal dein B12 checken.

Ich hatte als Kind über Jahre hinweg psychosomatisch die heftigsten Symptome, tausend Ärzte, Wochen in der Kinderklinik - gefunden wurde aber nichts.
Erst als das auf die Psyche zurückgeführt und da eine Störung diagnostiziert wurde, konnte man mir helfen und ich bin seit dem beschwerdefrei.
Viele Leute verstehen psychosomatische Symptome nicht, „du bildest dir das doch ein“, aber ich wollte nicht jeden Tag 40 Fieber haben und so heftige Bauchschmerzen, dass ich sogar eine Bauchspiegelung bekam.
Darüber hat man keine Kontrolle, daher (und aufgrund der Vorgeschichte) schließe ich mich denen an, die Dir empfehlen, zu einem Psychologen zu gehen - unser stärkster Gegner sind manchmal wir selbst und es ist keine Schande, dann Hilfe von außen wahrzunehmen (:
Wenn du Fragen hast, kannst du mir auch gerne eine PN schreiben, ich antworte dir gerne!

Liebe Grüße und ich drücke dir die Daumen (:

Herzlichen Dank für deine Zeilen und dass du deine Erfahrung mit mir teilst ❤️ ich nehme mir alles zu Herzen was ihr mir schreibt!

Sind die Symptome denn nach einem Arztbesuch kurzzeitig besser? Wenn nicht, ist es ja tatsächlich möglich, dass eine Krankheit dahintersteckt. Mein Ex-Freund hatte über Jahre unterschiedliche Symptome, ohne dass irgendetwas gefunden wurde. Letztlich war es Zöliakie (Glutenunverträglichkeit), die erst diagnostiziert wurde, als er schon total abgemagert war und kaum noch Kraft hatte, den Alltag zu meistern.
Allerdings tippe ich wegen der gehäuften Todesfälle auch eher auf Deine Psyche. Wurde in letzter Zeit mal ein großes Blutbild gemacht? Wenn nicht, würde ich das auf jeden Fall veranlassen. Wenn dort alles ok ist, versuch drauf zu vertrauen (so gut du es eben kannst) dass Du organisch gesund bist und suche Dir einen Psychologen!
Ich neige seit einer starken Häufung von Krebsfällen in meinem Umfeld auch zu Hypochondrie. Vom ersten Gedanken an Krebs bis zum Arztbesuch bzw Ergebnis bekomme ich etliche Symptome, die zu meiner Befürchtung passen. Sobald der Arzt mir bestätigt hat, dass ich organisch gesund bin, verschwinden die Symptome aber sofort wieder und kommen auch vorerst nicht zurück.

Ja geht mir auch so, es ist nach dem Arzt besser und kurz danach fängts woanders an.. Das einzige was immer bleibt, ist dass ich immer irgendwo schmerzen habe.. Das macht mich echt langsam fertig..

Konkrete Symptome und das Gefühl krank zu sein, würde ich zuerst einmal ernst nehmen. Ihre Ursache kann psychisch bedingt sein, muss aber nicht. Ich war bei 15 Ärzten wegen komischer Symptome und es hieß alles top ....aber einer hat den Krebs dann doch gefunden. Und ich bin auch Anfang 30 und war bisher immer kerngesund. Mein Gefühl hat mir aber gesagt, dass etwas nicht stimmt, lange bevor diese Frühwarnzeichen wie Gewichtsverlust kamen.

Außerdem würde mich interessieren ob in den letzten 4 Jahren ein MRT bei dir gemacht wurde mit Kontrastmittel oder ob Du mal beim Neurologen warst. Auch neurologische Erkrankungen können "Phantomsymptome" auslösen. Denn das Gehirn steuert alle Prozesse im Körper und wenn Nervenzellen erkranken, können Schmerzen und Beschwerden an allen möglichen und unmöglichen Stellen des Körpers entstehen. Neurologische Erkrankungen sind massiv auf dem Vormarsch und auch hier steht unsere industrielle Ernährung im Verdacht. Der Weg zur Diagnose ist oft lang, denn wenn es im Bein schmerzt, kommt nicht jeder gleich darauf, dass die Ursache im Kopf liegt.

Also ich würde auf jeden Fall eine Art Symptom-Tagebuch führen und auf einen Neurologentermin bestehen. Wenn sie da nix finden, dann könntest du psychologisch weiterschauen. Vielleicht machst du dir unbewusst Druck, weil man mit einem Kind eine Verpflichtung für mehrere Jahrzehnte eibgeht und Du Angst hast, das vielleicht nicht zu schaffen.

Wow, bei mir war es genauso, sämtliche Ärzte haben mich nicht ernst genommen. Ich hatte eine riesige Zyste in der Brust, da wurde mir gesagt das diese gutartig sei, da ich für bk noch zu jung wäre obwohl es bei uns sehr oft in der Familie vor kam.
Nur ein Arzt hat mir gesagt er will die Zyste im ganzen raus nehmen, das war meine Rettung denn in der besagten gutartige Zyste war ein 8cm Tumor. Aber mit 29 kann man ja noch kein bk haben 🤔

Danke! Ich habe wirklich sämtliche Untersuchungen hinter mir außer mrt und ct. Genau das was dir passiert ist, ist eben meine größte Angst. Ich vertraue mittlerweile keinem Arzt mehr. Auch das hat seine Gründe aber egal wie gut sie mich untersuchen.. Ich hab immer das Gefühl einige Zeit danach, dass was übersehen wurde. Diese Begründung "in ihrem Alter kann nix sein" treibt mich zur Weißglut...erzähl das mal in der kinderonko du volltrottel von Arzt möchte ich da am liebsten schrein wenn ich sowas höre..

Hallo,

wurde denn mal deine Schilddrüse untersucht? So richtig mit Ultraschall und Blutabnahme ?
Hashimoto hat manchmal auch diese Auswirkungen ...

Grüßle

Ja, das stimmt. Schilddrüse würde ich auch abklären lassen.

Ja wurde alles gecheckt inkl. Meine Äußerung auf hashimoto.. Es wurde anscheinend nix gefunden mit dem zusatz:Man muss nicht alles haben 🤦‍♀️ ich meinte dann zum Arzt, dass ich nicht alles habe aber irgendwas muss diese Symptome ja verursachen..

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Hiho, ich kenne das auch was du beschreibst. Ich hatte auch eine lange Zeit mit Panik Attacken zu kämpfen. Die Symptome sind halt sehr real, wenn eine Krankheit ausgeschlossen wurde, kamen neue Symptome einer anderen Krankheit usw. An deiner Stelle würde ich mal versuchen eine Therapie zu machen. Dann sieht man Dinge aus einem ganz anderen Blickpunkt.
Ich war im übrigen sehr krank und kein Arzt hat es heraus gefunden bzw erst als es fast zu spät war. Naja das war auf jeden Fall meine Heilung, denn seit dem ich wieder gesund bin genieße ich jeden Tag. Natürlich kann eine Krankheit zum Tod führen, aber man kann ebenso im Straßenverkehr oder zuhause umkommen. Einmal blöd ausgerutscht und schon ist Ende 😉.
Deshalb einfach jeden Tag genießen 😀.

Tausend Dank für deine Worte.. Und welche Diagnose hast du erhalten? Hypochondrie?

Tatsächlich kamen viele Symptome von der Schilddrüse, der Rest waren leider Symptome einer Krebserkrankung. Aber so wie es sich bei dir liest ist es eher Psychisch, da du die Symptome schon so lange hast. Ich würde an deiner Stelle mal die Schilddrüse untersuchen lassen 😉

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Wechseln die Symptome?
Wurden die Hormone auch mal geprüft?
Schilddrüse ok?


Bisher kenne ich beides. Menschen, die eine psychische Erkrankung haben/hatten, deren Folge das Verhalten von Hypochondrie ist/war.


Und ich kenne Menschen, die tatsächlich etwas organisches haben/hatten und von den Ärzten nicht ernst genommen wurden.


Bei mir löste der hormonelle Verhütungsversuch einiges aus. Kaum damit aufgehört, wurde es sofort besser.

Bei einer Freundin stellten sich Hormonprobleme heraus. Ihr wurde von Ärzten oft gesagt, sie hätte eine Depression. Seit sie richtig behandelt wird - auf ihren Körper angepasste Hormone - geht es ihr besser. Nix mehr mit Depression.

Meine Blutwerte liegen auch endlich vor. Eisenmangel, hormonelle Probleme und Schilddrüse muss auch noch mal genau unter die Lupe genommen werden.
Einige Ärzte verweigerten Blutuntersuchungen, andere rieten mir zu Antidepressiva oder sagten mir es sei psychosomatisch bzw. ich würde es mir nur einbilden.
Durch die Erfahrung meiner Freundin und als ich endlich einen Arzt gefunden habe, der bereit ist Blut abzunehmen - vor allem die richtigen Blutwerte! - weiß ich jetzt was los ist.
Wie es weiter geht noch nicht. Zumindest aber weiß ich, dass
- Antidepressiva mir schaden würden
1. es ist keine Deression
2. senken sie die Werte, die bei mir schon viel zu niedrig sind, noch zusätzlich
- auf keinen Fall hormonelle Verhütungsmittel. Das ahnte ich zwar schon, aber letzte FÄ meinte, es sei kein Problem :-[
- woher es kommt.


Bei meiner Fructose-Intoleranz wurde es über Jahre auf den Zyklus und Stress geschoben. Bis ich endlich die Untersuchung bekam. Mit Diagnose auch Hilfe.


Wenn du unsicher bist, was es sein könnte

- alle Symptome aufschreiben. Wirklich ALLE
- Situation dazu schreiben (was war kurz vorher; Film, Kind krank, etc.)
- Hormone und Schilddrüse prüfen lassen
- Schlafmangel auch dazu schreiben (wobei Schlafmangel auch eine Nebenwirkung von hormonproblemen sein kann)

Wenn dann alles ok ist, eine Therapie oder Beratungsstelle.

Wenn bei den Blutwerten, Schilddrüse, Diabetis etwas ist, das natürlich einstellen. Ergibt sich eine Besserung, war das die Ursache. Gibt es keine Besserung, trotzdem Therapie oder Trauerbegleitung.


Bei so vielen Trauerfällen kann die Psyche natürlich durcheinander geraten.
Trauerbegleitung kann durchaus auch ein Weg sein.


Bei wechselnden Symptomen, die wirklich stark variieren und sich nach dem richten, was man im Alltag so erlebt hat, mitbekommen, zufällig zugehört hat, kann das durchaus in Richtung Panik/Psyche gehen.

oder auch organisch bedingt durch die Schilddrüse!


Sind es immer gleiche Symptome, die mal besser, mal schlimmer sind. Gleiche Stelle, immer wieder das gleiche, dann würde ich den Arzt drauf schauen lassen.

Hallo,

Ich möchte dir kurz von meiner Erfahrung berichten:

Ich bin immer super gern geflogen. Urlaub fing bei mir am Flughafen an. Ich habe es wirklich geliebt über den Wolken zu sein.

Dann wurde meine Tochter geboren. Der erste Flug nach der Geburt wurde zum Horrortrip. Ich hatte Todesangst mit einer leichten Panikattacke als Folge.
Die Flugangst besteht nach wie vor, inzwischen seit 18 Jahren.

Wenn man Kinder bekommt, trägt man eine imense Verantwortlich und hat Angst auf Grund des eigenen Todes nicht für sein Kind da sein zu können.
Das passiert, in unterschiedlichen Ausprägungen, gar nicht so selten.

Du musstest erleben, wie Menschen, ohne etwas tun zu können, also ohne Kontrolle, sterben mussten.
Bei mir ist es der Kontrollverlust beim Fliegen. Da kann ich auch nicht handeln.

Ich denke, dass die Geburt Deines Kindes zusammen mit deinen Erfahrungen für deinen Zustand verantwortlich sind.

Rede mit einem Therapeuten. Ich bin sicher, dass dir das helfen kann.

Liebe Grüße und alles Gute
Nadine

Hast du schon mal an eine psychosomatische Reha gedacht?

https://www.qualitaetskliniken.de/reha-haeufige-fragen/psychosomatische-reha/

Vielleicht wäre ein Termin bei Psychiater doch noch eine Idee. Vielleicht gibt es da wirklich auch noch Sachen, die du aufzuarbeiten hast.

Bevor du ein Fall für Dr. House wirst.#gruebel

LG Hinzwife

Huhu! Leider kenne ich das auch. Ich habe eigentlich immer irgendwelche Beschwerden, die irgendwann von anderen Beschwerden abgelöst werden. Wird das eine abgeklärt, dann kommt bald schon etwas anderes. Einen vergrößerten Lymphknoten habe ich schon lange. Kannst mich gerne per PN kontaktieren. Lieben Gruß