Vater meines ungeborenen Kindes möchte uns vor seinen bisherigen Kindern verschweigen - über Umwege von weiteren Kindern erfahren - großer Vertrauensbruch - was tun? Seite: 3

    • (52) 28.05.19 - 13:02

      Moin #tasse

      Ich geb dir erstmal den Rat, die Klugscheißer hier zu überlesen und dich den Antworten zuzuwenden, die wirklich Hilfestellung geben und sich nicht nur selbst besser fühlen wollen.

      Total schlimme Situation, in der du steckst, das tut mir total leid. Ich hatte mal eine Trennung in der Schwangerschaft - schlimm genug - aber bei dir sind ja gleich mehrere Großbaustellen.

      Klar ist erstmal, das weißt du wahrscheinlich selbst, dass du diesem Mann keinen Meter über den Weg trauen kannst. Ich würde also pauschal mal gar nichts mehr glauben, was er erzählt. Nur dass was du schwarz auf weiß hast oder selbst recherchierst. Und zwar egal, wie sehr er sich ggf entschuldigt.

      Ich würde mich trennen, ganz ehrlich. Es ist perspektivisch das kleinere Übel, wenn das Kartenhaus einer heilen Familie zusammenbricht, als wenn du an der Beziehung festhältst, in der du nie sicher sein kannst, aufs Übelste hintergangen zu werden. Dein Kind kann in geordneten Verhältnissen glücklicher werden als in so einem Scherbenhaufen.

      Ich würde außerdem Kontakt zu den anderen Frauen aufnehmen. Und zwar sehr nett und freundlich!!! Denn ihr sitzt ja quasi im selben Boot.
      Gespräche wären sicherlich sehr aufschlussreich und dann könnt ihr Frauen gemeinsam aushandeln, wie die Geschwister Kontakt haben werden. Dem Heiratsschwindler ist ja eh nicht zu trauen.

      Gut, dass du dir auch schon prof. Hilfe gesucht hast. Alles Gute!!!

      LG, Nele

      • (53) 28.05.19 - 13:19

        Danke Nele!
        Ja, an Beziehung ist natürlich nicht mehr zu denken - ich meine, auf welcher Grundlage?
        Ich werde mich glücklich schätzen, wenn wir es überhaupt noch hinbekommen, irgendwie konstruktiv miteinander reden zu können- eben über das Kind. Dass auch dazu Vertrauen gehört, macht es leider sehr schwierig..
        Ich werde daran arbeiten müssen, irgendwie mit diesem „Menschen“ (?) umzugehen.

        (Im übrigen wird er sich niemals entschuldigen - das würde ja voraus setzen, dass da von seiner Seite was schief gelaufen ist...)

    (54) 28.05.19 - 13:52

    Ich halte es für ziemlich elementar, über seine Herkunft bescheid zu wissen. Wenn Eltern Dinge verschweigen, dann merken die Kinder das. Ich würde Dir also raten, Deinem Kind, wenn es soweit ist, altersangepasst zu erklären, wie die Familie väterlicherseits aussieht, die Verantwortung für das Kennenlernen der Halbgeschwister aber auf jeden Fall dem Kindsvater zu überlassen.

(56) 28.05.19 - 19:35

Hallo,
die anderen haben im wesentlichen ja schon geschrieben, was ich auch raten würde: 1. Trennung, 2. Vaterschaftsanerkennung und Unterhalt, 3. alleiniges Sorgerecht, 4. die Mütter kontaktieren (ergebnisoffen im Sinne von: so ist die Situation, das sind unsere Kontaktdaten, ich würde mich über ein Treffen freuen), 5. dich auf dich und dein Kind konzentrieren und das Treffen mit Halbgeschwistern erstmal nicht als prioritär betrachten.

Warum ich eigentlich schreibe: natürlich klingt es unfassbar, dass du auf solche Lügengeschichten hereingefallen bist, zumal du dich weder naiv noch unreflektiert liest. Ich gehe aber davon aus, dass der Vater deines Kindes ein 'professioneller' Lügner und Blender ist, der das über viele Jahre hinweg perfektioniert hat. Es ist also m.E. nicht einfach nur dein Fehler, wahrscheinlich würden (leider) viele Menschen auf so jemanden hereinfallen.

Ich wünsche dir viel innere Ruhe und Zuversicht und eine gute Anfangszeit mit deinem (in dem Fall ist es ja eher dein und sein, und weniger euer) Kind.

Alles Gute, c

  • (57) 28.05.19 - 21:37

    Hallo,
    Ich möchte dir gern als Betroffene erzählen.
    Mein Erzeuger war wahrscheinlich genauso wie der Vater deines Kindes.
    Meine Mutter hat für ihn geschwärmt und ihre Eltern und Geschwister fanden diesen Typen ja sooo ehrenwert.
    Meine Mutter brachte schon ein Kind mit in die Beziehung. Nicht lange nach dem kennenlernen heirateten sie (war damals nicht so unüblich) und er wollte unbedingt ein Kind mit ihr. So sehr, dass ihn auch drei Fehlgeburten nicht abschrecken und er meine Mutter regelrecht dazu nötigte.
    Meine Mutter wurde dann mit mir schwanger. 3 Monate nach dem Sie erfuhren das ich unterwegs war, trennten sie sich. Meine Mutter hatte rausgefunden, dass mein Vater fremd ging.
    Die Scheidung zog sich lange hin. Zum Gerichtstermin (da ein Jahr später) erfuhr sie, dass mein Vater bereits ein Kind hatte und ein weiteres bereits unterwegs war.

    Meine Mutter war sehr enttäuscht, sie hat nicht verstanden warum er ihr nicht gesagt hat, dass er bereits ein Kind hat, da sie selbst ja auch schon eines hatte.

    Ich wuchs ohne Kontakt zu meinem Erzeuger auf aber mit dem Wissen, ich habe noch weitere Halbgeschwister.
    Meine Mutter hat mir immer die Möglichkeit gelassen meinen Vater und über ihn eventuell meine Geschwister kennen zulernen. Irgenwann fand mal ein Treffen mit ihm statt, aber da wollte er mir nicht viel über sie erzählen, nur dass es mittlerweile noch ein Kind mehr gab.

    Das war für mich immer sehr schwer, zu wissen da gibt es noch welche, aber ich kenne sie nicht. Ich wusste dann irgenwann dass ich eine große Halbschwester hatte, einen nur wenige Monate jüngeren Halbbruder und eine kleine Halbschwester hatte. Von den beiden letzten kannte ich wenigstens den Namen.

    Ich bin nun selber Mutter von 2 Kindern und mit der Geburt des ersten kam der Wunsch auf meine unbekannte Familie zu finden.
    Ich habe meinen Erzeuger also direkt angesprochen und der hat auch tatsächlich alle Kontakte rausgegeben.
    Ich habe meine ältere Schwester vor einem Jahr gefunden und es kam nicht nur raus, dass sie gerade mal neun Monate älter ist als ich (rechnerisch gezeugt als mein Mutter und unser Vater geheiratet haben) sondern auch, dass sie quasi in meiner Nachbarschaft gewohnt und aufgewachsen ist. Wenn wir von einander gewusst hätten, wir hätten uns täglich sehen können.

    Zu meinen zwei anderen Halbgeschwistern habe ich kein Kontakt. Die wohnen auch nicht mehr in Deutschland.
    Aber meine große Schwester treffe ich regelmäßig, sie hat auch zwei Kinder und wir sind uns sehr nah. Ich bin froh sie zuhaben. Das sagen wir uns auch so, unser Vater war ein arsch und hat unsere Mütter betrogen aber wir sind daraus entstanden und das ist gut.

    Vielleicht kannst du dir aus meiner Geschichte etwas Mut rausziehen, vielleicht schaffen es die Kinder eine Beziehung aufzubauen auch ohne dass der Vater daran beteiligt ist.

    Alles Gute für dich.

    • (58) 28.05.19 - 22:22

      Oh mann. Was für ein W*****r.

      Danke, dass du das geschrieben hast. Dass du wenigstens jetzt Kontakt zu deiner Schwester hast und ihr euch übereinander freuen könnt...

      Ich verstehe wirklich nicht, was in manchen Menschen vorgeht. Das klingt echt nach dem reinsten Narzissmus - ich bin der größte, bitte mehr davon! Andere Menschen haben auch Gefühle? Ach Quatsch! Zumindest keine, die ernst zu nehmen sind! Außerdem halte ich doch eh alle Stricke in der Hand!

      Baaaah. Das macht mich gerade schon wieder so sauer.
      Aber - ja - es freut mich wirklich zu lesen, dass ihr euch trotzdem habt!

Oh man, da machst du echt einen Streifen mit, tut mir sehr leid, dass du diese Erfahrung machen musst.

Auch ich habe den Eindruck, dass du nicht auf dem Kopf gefallen bist, sondern dass der Mann ganz bewusst gelogen hat und das mehrmals. Die Rolle seiner Frau finde ich auch ziemlich suspekt.. Gut, dass es jetzt rausgekommen ist, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Weißt du wer die anderen Frauen, außer seiner jetzigen Ehefrau, sind? Ich würde sie kontaktieren um zu erfahren, mit wem du es überhaupt zu tun hast.

Wenn dein Kind ein angemessenes Alter hat, würde ich es über die Halbgeschwister in Kenntnis setzen, aber erstmal nicht aktiv nach einem Kontakt suchen, es ist alles zu verworren und ich sehe gerade auch noch nicht die Bereicherung für dein Kind. Vielleicht, wenn es mal älter ist. Anders wäre es natürlich, wenn sich der Vater aktiv kümmern wird und seine anderen Kinder miteinbinden wird - das wird wohl erst die Zeit zeigen.

Ich würde mich freuen, wenn du ein Update geben würdest wenn du ein klärendes Gespräch führen konntest, das Motiv des Mannes würde mich ziemlich interessieren, weil echt spooky ist - er verheimlicht einen Zwilling? Wieso? 😵😵😵 Wollte er etwa wenigstens ein bisschen Wahrheit erzählen? Weißt du, ob er bei den anderen Frauen die Kinder auch verschweigen hat? Das konnte ich nicht herauslesen..

Sehr viele Ungereimtheiten, die teilweise kaum Sinn ergeben und den Eindruck erwecken, dass er nicht unbedingt mutwillig "scheiße" baut, sondern irgendwie einen an der Knirspel hat.

Fühle dich gedrückt, 💐

  • Anders als mit einem „leichten“ knacks kann ich mir das auch nicht erklären - wirklich vieles macht einfach überhaupt keinen Sinn... trotzdem hat er es einfach hinbekommen, das die ganze Zeit über durchzuziehen und sich nichts anmerken zu lassen. Das ist in der Tat super gruselig.
    Ein Gespräch steht
    in den nächsten Tagen an - in wie fern das allerdings klärend sein wird, bleibt wohl fraglich.
    Ich glaube, ich sollte da nicht zu viel erwarten. Und mich eher darauf einstellen, dass an allem solange herum gedreht wird, bis klar ist, dass ich das Problem bin.

    Naja. Einzige Chance, überhaupt was klären zu können.

    • Hallo Johanna,

      überlege doch mal ob du mit einem klärenden Gespräch bis weit nach der Geburt warten kannst.
      Ich denke nämlich auch, dass so ein Mann talentiert genug ist, die Tatsachen so weit zu verdrehen, dass er auf einmal das Opfer ist.

      Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass er Dir die Wahrheit sagt?

      Wichtig ist, dass du mit dir selbst ins Reine kommst.

      Des Weiteren glaube ich auch, wie eine weiter oben schon geschrieben hat, dass es im Erwachsenenalter schön ist Familie im Sinne von Halbgeschwistern zu haben.

      Ob das in näherer Zukunft soviel Sinn macht weiß ich nicht. Das Verhältnis zu den anderen Müttern wird evtl belastet sein, was Kinder wiederum spüren können. Aber das ist sicher eine ganz individuelle Frage und hat außerdem noch Zeit.

      Was ich noch anmerken wollte, ist dass er ein Umgangsrecht haben wird. Ob er es in Anspruch nehmen wird bleibt abzuwarten.
      Ist das für dich in Ordnung oder willst du dass er sich aus eurem Leben raushält?

      • Da wir seitdem ich diese ganzen neuen Infos habe, überhaupt noch nicht miteinander gesprochen haben (ich habe nur einen Brief geschrieben und ihm geschrieben, dass ich gerne mit ihm reden würde, wenn er dazu bereit ist, über genau diese Punkte zu reden), würde ich das gerne mal hinter mich bringen. Weil natürlich auch die Frage nach dem Umgang im Raum steht - die ich zumindest für mich gerne noch vor der Geburt klar hätte. Aber dazu muss ich eben wissen, wie wir unter den jetzigen Bedingungen miteinander klar kommen.
        Und dazu gibt es unfassbar viele Fragen, die die die Vergangenheit betreffen, die ich wenigstens einmal stellen möchte. Wenn ich darauf keine Antwort bekomme, ist das wohl so, aber ich kann sie jetzt nicht noch mehrere Monate in meinem Kopf herum geistern lassen...

        Ich werde mich selbst wohl im Vorfeld möglichst gut „briefen“ und dann Augen zu und durch.

        • (63) 29.05.19 - 01:27

          ich habe eine ähnliche Geschichte.

          Mit dem Vater meines Kindes führte ich eine kurze Beziehung. Ich wusste daß er ein Kind aus einer früheren Beziehung hatte, das störte mich auch nicht. Allerdings verschwieg er mir, daß er noch verheiratet war. Als ich das heraus fand, war es das erstmal für mich.
          Er blieb aber sehr hartnäckig und schließlich wurde erst eine Art Freundschaft daraus. Irgendwann wandelte es sich in eine Freundschaft plus.
          Es war mehr wie locker. Manchmal sah man sich 2 Monate nicht. Der Sex war aber immer schön und unkompliziert. Und exklusiv, wie wir uns versicherten.
          Dann passierte ein Unfall und ich wurde prompt schwanger. Er drehte völlig durch.
          Brach den Kontakt komplett ab.
          Da ich ihn aber als Vater angab, meldete er sich nach der Geburt wieder um um die Anerkennung herum zu kommen.
          Über das Jugendamt erfuhr ich, daß er damals zwar tatsächlich von seiner Frau getrennt war, inzwischen aber längst wieder mit ihr zusammen war. Er hatte nämlich als ich schwanger wurde eine hochschwangere Frau zu Hause sitzen 🤯🤯🤯
          Kein Wunder daß er so ausflippte.

          man glaubt so etwas passiert nur anderen. Wenn es nicht doch nur TV Soaps sind.
          Jeder der hier den ersten Stein wirft sollte froh sein, bisher nicht an so gute Lügner geraten zu sein.

          Bei uns wurde alles immer schlimmer und er schreckt vor nichts zurück. Lügen, Einschüchterung usw.

          Bleibe misstrauisch und lasse dich nicht einlullen.
          Dein Mann hat sich so ein Lügenkonstrukt aufgebaut, das wird er mit allen Mitteln verteidigen.

(64) 28.05.19 - 23:24

Ich denke es wurde ja schon ganz viel gesagt und das wiederhole ich jetzt nicht. Ich möchte dich nur darauf hinweisen das ich glaube das sich dein Freund nicht von seiner Frau getrennt hat und das bloß erzählt. Deswegen weiß es auch niemand, keine Tochter etc und seine Frau wahrscheinlich auch nicht. Ich denke das dies auch schon eine Lüge ist. Das wollte ich einfach zu bedenken geben. Dir alles Gute und viel Glück.
Sei froh dass du früh herausgefunden hast wie er ist.
LG

(65) 29.05.19 - 12:15

Hallo,

DAS mit der 6jährigen wird dein geringstes Problem sein/werden.

Du wirst m. M. nach in Zukunft Alleinerziehend sein, die Allgemeinheit wird "Unterhaltsvorschuss" aufbringen müssen denn der Mann wird für Kind Nr. 5, oder schon 6?) sicherlich kein Geld aufbringen können (denn ich kann mir aufgrund seiner vielen Kinder mit mehreren Frauen nicht vorstellen, dass er in einer gehobenen Position arbeitet wo er alles wuppt) und demächst wirst du wahrscheinlich diejenige sein, deren Kind er der nächsten verschweigt.

Solche Threads wie deine erstaunen mich immer wieder.

Gruß
Gael

  • „Glücklicherweise“ kann ich dir zumindest bzgl des Unterhalts widersprechen. Klar, 5 Kinder sind ne Menge, aber sein Job ist durchaus nicht der schlechteste und Einkommen definitiv vorhanden.
    Ich glaube, um eine „Allgemeinheit“ muss man sich in dem Fall nicht sorgen.

    Mich würden „solche“ threads übrigens auch erstaunen - hätte ich nicht gerade erfahren, dass auch sehr schlechte Filme Ihre Inspiration im echten Leben haben können - und es Menschen gibt, die ein so grandioses Selbstbild zu haben scheinen, dass sie von jeglichem Skrupel befreit sind.

(68) 29.05.19 - 13:17

Hallo.

Ich habe es zwar nicht so erlebt, wie du, bin aber gefühlt normal auch mit verworrenen Familienverhältnissen aufgewachsen. Für mich war alles normal, weil ich es ja von Anfang an so kannte.

Mein Rat wäre also, deinem eigenen Kind einfach von Anfang an zu erzählen, dass es auch Geschwister hat. Allerdings würde ich das alles so einfach wie möglich benennen und auch nur in erster Ebene auf spätere Fragen Antworten. ZB

-Du hast auch mehrere Geschwister
-darf ich die mal sehen?
-Nein, die Eltern von den Kindern möchten das nicht.

Solange keine weiteren Fragen kommen, würde ich rein gar nichts weiter erklären. Das Kind wird fragen, immer wieder neue Fragen, seinen Alter entsprechend. Es wird irgendwann selbst begreifen, dass die Eltern ja mindestens aus einem von euch bestehen müssen. Und Details würde ich eben immer erst auf eigene Fragen hin erklären.

So ist es zwar auch ein Stück weit komisch, aber eben mehr für dich, als für das Kind. Begreifen wird es das zwar erst später und vielleicht ist es dann auch blöd, das emotionale Ausmaß zu verstehen, aber es gab im Leben des Kindes niemals diesen einen Zeitpunkt, an dem die Wahrheit offenbart wurde, die irgendwie alles verändert hat. Diese Situation mit blödem Beigeschmack. Daher sehe ich es bei allen brisanten Themen so, dass es für das Kknd das leichteste ist, die Info immer gehabt zu haben, aber erst im Alter das Ausmaß begriffen zu haben.

Alles Gute

P.s.
Den Vater wider besseren Wissens nicht anzugeben ist gesetzlich verboten. Davon würde ich aus allen Blickwinkeln abraten.

Eine Schwangerschaft bringt Dich ja schon dazu, ein Gefühlschaos zu durchleben - aber für Deine Geschichte braucht man echt starke emotionale Nerven.

Wenn ich in Deiner Situation wäre, würde ich sofort (!!!) alle formalen Dinge klären: Vaterschaftsanerkennung, Sorgerechtserklärung etc. Sobald das Kind auf der Welt ist im Bereich Familiengericht alles Weitere klären (Umgang, Unterhalt etc.). Nicht gerade romantisch-charmant, sichert Dir aber in jedem Fall viele eventuelle Sorgen in der Zukunft.

Zu dem Rest: Es liegt nicht allein in der Entscheidung des Vaters, ob Dein Kind seine Geschwister kennenlernen darf/soll. Dein Kind hat ein Anrecht darauf zu erfahren, dass es Geschwister gibt. Ob sich dadurch für den Vater Probleme ergeben, hat mit Deinem Kind nichts zu tun - es sind dann seine Probleme. Ich wäre also so ehrlich wie man bei einem Kind sein kann - was sich darauf ergibt, steht in den Sternen.

Ich wünsche Dir für die Geburt und die Zeit danach alles Gute und viel Kraft!

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