Meine Mutter mag mich nicht :-(

    • (1) 29.05.19 - 05:14
      Lisa112

      Liebe Urbia‘s
      Ich kann nicht schlafen, da mich etwas sehr belastet. Ich habe mir nun einige Stunden überlegt, ob ich hier einen Eintrag machen soll, da es evtl. schwierig sein könnte es richtig rüber zu bringen. Ich versuche es einmal. Meine Mutter und ich hatten noch nie ein gutes Verhältnis. Sie arbeitete Vollzeit, als meine Schwester und ich klein waren und unser Vater blib bei uns zu Hause. So ergab es sich, dass wir beide völlige Papakinder wurden. Wir hatten eine super schöne Zeit mit ihm am Tag, am Abend wurde es dann oft schwierig, weil unsere Mutter genervt von der Arbeit nach Hause kam und uns nur kritisierte und unfair behandelte. Sie nörgelte an allen drei herum, jedoch traf es mich am meisten. Als ich dann irgendwann auszog, weil das Verhältnis weiterhin schlecht war, bekam es meine Schwester ab. Irgendwann zog sie dann auch aus. Ich heiratete und bekam zwei Kinder. Aber alles war schlecht! Alles wurde kritisiert! Überall mischte sie sich ein! Sie sagte zum Beispiel zu meinem Mann: bist du sicher, dass du diese Frau heiraten willst? Oder: Wolltest du dieses Kind auch oder hat sie es dir untergeschoben? Vor ca. drei Jahren hatte sie das Fass zum Überlaufen gebracht und ich sagte ihr so gehörig meine Meinung zu meiner Kinderheit und allem, dass ich mich nachher wirklich befreit fühlte. Seither geht überhaupt nichts mehr. Jetzt ist sowieso alles schlecht was ich mache. Kurz nach dieser Zeit passierte etwas, was ich mir bis heute nicht richtig erklären kann. Sie krallte sich meine Schwester. Hätschelte und betüdelte sie, gab ihr Geld für Ausbildungen, läd sie regelmässig zum Essen ein, macht mit ihr einen auf „Best Friend“. Es kam bei mir so rüber, als wurde ihr bewusst, dass sie nun eine Tochter verloren hatte und sie sich nun bei der anderen grosse Mühe geben musste, damit diese ihr nicht auch noch abspringt. Das Verhältnis zu meiner Mutter ist seither auf das Nötigste begrenzt. Ich hätte am liebsten keinen Kontakt, was aber schwierig ist, da unsere Kinder ja ihre Enkelkinder sind und ich ein gutes Verhältnis zu meinem Vater und meiner Schwester habe. Nun ist die Situation so, dass wir in unserem Dorf die Chance haben endlich ein Haus kaufen zu können. Ihr müsst wissen, dass dies hier sehr schwierig ist. Da die Häuser nur unter der Hand weggehen und meist völlig überteuert sind. Nach 5 Jahren erfolgloser Suche, haben wir nun nur durch grosses Glück die Chance ein Haus erwerben zu können. Leider gibt es trotz grossem Eigenkapital Probleme bei der Finanzierung. Es blib mir keine andere Wahl, als meine Mutter um Geld zu bitten. Es ist so, dass meine Mutter einen gut bezahlten Job hat und auch sehr viel geerbt hat. Ihr könnt euch vorstellen, wie unangenehm es für mich war sie um Geld zu bitten. Als sie wirklich die letzte Hoffnung war, habe ich sie dann angefragt. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sie mich wieder behandelt hat. Sie beleidigte mich und warf mir vor, was ich schon mein ganzes Leben für eine schlechte Tochter sei, alles was ich mache sei schlecht. Am Anfang habe ich nichts dazu gesagt und dachte mir, dass sie mich doch beleidigen soll, wenn es ihr gut tut. Wenn sie mir nacher das Geld gibt, ist das für mich in Ordnung. Sie kam dann aber so richtig in Fahrt. Genoss es sichtlich, dass ich bei ihr nach Geld fragen musste. Irgendwann intervenierte ich, da ich mir nicht alles gefallen lassen wollte. Wir fingen wie schon so oft an zu streiten und sie sagte dann zum Schluss: weisst du ich habe genug Geld, es täte mir nicht weh es dir zu geben. Aber lieber spende ich die 150‘000.- als sie dir zu geben! Ich war so schockiert!
      Ich sagte ihr dann, dass ich das dann wohl so akzeptieren müsse und habe aufgelegt.
      Mein Vater ist der liebste Mensch auf Erden. Er würde mir das Geld sofort geben. Kann er aber nicht, wenn sie sich quer stellt. Ich bin nun natürlich zutiefst traurig. Ich erwartete ja nicht, dass sie mir das Geld als Erbvorschuss geben, ein Darlehen, damit ich das Geld als Sicherheit der Bank anzahlen könnte, hätte mir total ausgereicht. Für sie spielt es keine Rolle, ob ihr Geld auf ihrem oder unserem Konto ist, da sie genug hat und schlichtweg nicht braucht. Ich bin so enttäuscht, da sie sich offenbar nicht bewusst ist was das für uns bedeutet (oder es ihr egal ist...?) dass uns eine riesen Chance entgeht, welche wir höchstwahrscheinlich kein zweites Mal bekommen werden. Viel mehr aber weiss ich überhaupt nicht, wie ich mich zukünftig ihr gegenüber verhalten soll. Den Kontakt kann ich nicht abbrechen, wegen den Enkeln. Obwohl ich momentan gerade nichts lieber als das tun würde. Könnt ihr mir helfen? Wie würdet ihr euch gegenüber ihr verhalten? Ich weiss nicht, ob es richtig rüber gekommen ist, aber sie hat uns einen Lebenstraum zerstört. Sorry, dass es so lang wurde. Falls noch was unklar sein sollte, fragt einfach. Ich wäre so froh um Vorschläge von euch. Grüsse euch

      • (2) 29.05.19 - 06:03
        Rosaroter Elefant

        Hi, verstehe ich dich richtig : du hast den Kontakt zu ihr abgebrochen und dann trotzdem nach dem Geld gefragt? Und du hast akzeptiert das sie dich noch runter macht?
        Sei froh, daß sie das Geld nicht gegeben hat. Du hattest dir auf ewig anhören müssen das ihr das Haus nur ihr zu verdanken habt. Dazu wäre ich zu stolz.
        Btw wäre mein Weg ein anderer gewesen.
        Es gibt auch Banken die ohne Eigenkapital Kredite vergeben. Dann hätte ich halt mal einen Berater aufgesucht. Der sucht auch das beste raus.
        Oder - wenn du wirklich keinen Kontakt willst - hättest du dir den Pflicht teil einklagen können. Geht halt einiges verloren an Geld.

        Damit wärst du raus (zumindest bei dem ersten Tip).
        Vielleicht findest du ja doch ein, ohne deine Mutter zu fragen ob sie dir Geld gibt. Wie hättest du es dann gemacht, der Kredit wäre zwar günstiger aber das Geld hättest du ja auch zurück zahlen müssen. Oder wolltest du das etwa geschenkt haben?? Das fände ich in der Tat auch irgendwie dreist.

    (8) 29.05.19 - 06:17

    Guten Morgen.

    Ich verstehe so etwas sehr, weil ich auch gar keine Bindung zu meiner Mutter habe, obwohl ich selbst nach Kontaktabbrüchen ihrerseits immer versucht habe, mich bei unvermeidlichen Treffen freundlich und korrekt zu verhalten. Es geht mir dennoch sehr gut ohne sie.

    Dass ein Kontaktabbruch schwer ist wg deines Vaters verstehe ich auch. Würde er euch denn nicht allein besuchen kommen? Was sagt er zu allem? Zu eurer Kindheit, einem möglichen Kontaktabbruch, der Geldsache?

    Es ist immer leicht gesagt, dass man selbst nicht um Geld gebeten hätte, wenn man es nicht so bitter nötig hat. Der Immobilienmarkt ist wirklich vielerorts katastrophal geworden. Eure Situation tut mir sehr leid. Ich hoffe, ihr findet doch noch eine Lösung.

    Bezüglich deiner Mutter hast du alles gesagt. An deiner Stelle würde ich entweder in aller Konsequenz den Kontakt abbrechen, oder aber sie wie nicht existent behandeln. Bei Zusammentreffen nicht ansehen, ansprechen, reagieren (es sei denn, sie sagt etwas freundliches). Ich finde, gerade die Reaktion nach deinem Ausbruch, dass sie sich scheinbar bei deiner Schwester einschleimte, während sie zu dir noch ekliger wurde, anstatt um Verzeihung zu bitten, zeigt einen sehr ekligen Charakter und keine Reue. Was handeln deine Schwester nach dem scheinbaren Sinneswandel der Mutter gemacht?

    LG

(10) 29.05.19 - 06:27

Sie hat dich dein Leben lang herablassend behandelt. Sorry, aber nie und nimmer hätte ich sie nach Geld gefragt. Damit bietest du ihr noch mehr Nährboden. Lasst euch lieber von den Banken beraten.
Dein Vater und deine Schwester können dich auch besuchen,wenn du keinen Kontakt zu deiner Mutter willst.

  • Genau das wollte ich auch schreiben. Ich würde nie jemanden um Geld fragen, der mich offensichtlich nicht mag, auch wenn es die eigene Mutter ist. Da würde ich mich lieber von der Bank beraten lassen, andere Verwandte um Hilfe bitten oder zur Not verzichten und woanders hin ziehen.

(12) 29.05.19 - 06:32

Es tut mir alles sehr leid!
Nein Dein Vater war kein guter Vater,der hätte Euch beschützen müssen und selbst heute duckt er lieber.
Finde ich genau so schlimm.
Wer sich kein Haus leisten kann,der braucht auch keines Kaufen ich kann absolut nicht verstehen wie Du nach Geld fragen konntest.
Bist Du Dir nichts wert?
Suche Dir eine gute Therapeutin und arbeite deine Kindheit auf und halte dich an Dein Familienglück!
Alles Gute!

(13) 29.05.19 - 06:41

Guten morgen!

Ich verstehe bei sowas nie, wieso man davon enttäuscht sein kann. Ja, ihr wolltet ein Haus kaufen. Nein, offenbar könnt ihr es euch nicht leisten.

Sie war keine gute Mutter. Das liegt zurück und mit der Erkenntnis wirst du leben müssen. Du hast ihr die Meinung gegeigt und das musste sie schlucken.

Aber wie kommt man dann auf die Idee, etwas von ihr haben zu wollen? Würden deine kids ohne sie verhungern, ja, dann würde ich fragen, aber für etwas, was ihr euch nicht leisten könnt? Ihr kriegt soviel Kredit bei der Bank, wie ihr zu tilgen schafft. Braucht ihr mehr, solltet ihr das Haus eh nicht nehmen.

Und wenn man den Kontakt zu jemandem abbrechen möchte, dann tut man das. Melde dich einfach nicht mehr und sollte sie anrufen, geh nicht dran. Fertig. Die Kinder sind vorgeschoben, weil DU nicht loslassen kannst. Kein Kind braucht eine garstige oma, die sich nicht zu benehmen weiß.

Du bist erwachsen, auch, wenn du es nicht sein willst. Deine Mutter kannst du nicht ändern, deine Einstellung und deine Art mit ihr umzugehen schon.

Alles gute
Hopsi

(14) 29.05.19 - 07:09

Alles nicht schön gelaufen.
Mich wundert allerdings, dass du sie überhaupt um das Geld gebeten hast (noch dazu telefonisch), dir hätte klar sein müssen, was konmt. Du wolltest ein "Darlehn" von deiner Mutter, warum nimmst du das Darlehn nicht von der Bank? Oder sollte es doch eigentlich geschenkt sein? Sie hat nicht "euren Traum zerstört", finde ich. Es ist einfach, wie bei sehr vielen, finanziell nicht machbar!
Wie du mit ihr - unabhängig von dem nicht-"Leihen" - umgehen sollst....schwierig. ich denke, das kannst du dir nur selber beantworten. Du wirst sie nicht mehr ändern können. Du kannst sie nur nehmen wie sie ist und auf Abstand gehen.
Alles,Gute für dich/euch

(15) 29.05.19 - 07:18
schliesse mich an

Ihr könnt euch offenbar kein Haus leisten. Können viele nicht, ist keine Schande.
Mich wundert es, dass du deine Mutter nach Geld gefragt hast, nach allem was passiert ist. Dafür ist sie gut genug?! Da kann ich ihre Reaktion ehrlich gesagt auch verstehen ...

(16) 29.05.19 - 07:33

Dass euer Verhältnis bei der Ausgangslage schlecht ist verstehe ich. Auch, dass man den Kontakt nicht großartig pflegt. Aber sie ist euch nichts schuldig und hat auch nichts zerstört. Der Vorwurf ist ungerecht und ich würde aus Sicht der Mutter nicht anders handeln. Sie sieht sich doch eh bestätigt und dann kommt das Kind doch, denn für Geld ist man gut genug.
Als jemand der Kontakt zu einem Elternteil abgebrochen hat: Das passiert mit allen Konsequenzen und ohne Rosinenpickerei. Ich würde meinen Erzeuger ums verrecken nicht um Geld bitten.

Ja, du bist enttäuscht. Aber sieh es realistisch. Das Haus wird einfach zu teuer für euch sein...und Geld von deiner Mutter ist ebenfalls an Pflichten gebunden und würde dich noch viele Nerven kosten.
Ich habe Geld für ein Haus bekommen, auch ohne Eigenkapital. Vielleicht lässt du dich nochmal beraten.

Wie kann es also weiter gehen?
Brich den Kontakt wirklich und richtig ab. Dein Vater und deine Schwester können dich doch trotzdem sehen? Nur weil du mit deiner Mutter nicht redest ändert sich daran doch nichts. Meine Kinder würde diese Frau definitiv nicht sehen, wer so schlecht über mich denkt kriegt keine Chance meine Kinder negativ zu beeinflussen.

(17) 29.05.19 - 07:37

Ich hätte sie nie um 1Ct gebeten, sondern ignoriert.
Und das gewaltig.
Sich wegen Geld so erniedrigen zu lassen?
Sie tut nix als Dich zu verletzen, sie gehört defintiv auf die "mit Dir bin ich fertig-Liste". Und das schon vor dem Hauskaufplan.

(18) 29.05.19 - 07:59

Wie man so wenig stolz haben kann verwundert mich immer wieder.. so schrecklich kann deine Kindheit ja nicht gewesen sein wenn deine Mutter gut genug ist dir Geld zu leihen. Ich finde ihr nehmt euch beide nichts.

(19) 29.05.19 - 08:39

Hallo.

Ich muss mich den anderen anschließen. Ich hätte sie auch nicht um Geld gebeten, schon gar nicht telefonisch. Aber nun ist es ja schon passiert.

Wenn ihr das mit dem eigenen Haus nicht aus eigener Kraft wuppen könnt, dann würde ich es so uns so lassen. Sprecht mit verschiedenen Banken und lasst euch gut beraten. Und vor allem: überstürzt nichts!

Gehst du arbeiten? Habt ihr Eigenkapital?

Zu deiner Mutter: Ja, ihr habt ein miserables Verhältnis. Die Beziehung zu ihr kannst du - vor allem nach diesem letzten Telefonat - wahrscheinlich komplett knicken. Aaaber, du hast einen Vater und eine Schwester, mit der du dich scheinbar gut verstehst. Pflege die Beziehung zu ihnen und beschränke den Kontakt zur Mutter aufs Nötigste. Sowohl Vater, als auch Schwester können euch bei euch daheim besuchen. Du musst das Haus deiner Eltern nicht betreten, wenn du nicht möchtest. Triffst du auf sie, dann verhalte dich höflich und lass dir nichts anmerken. Gib ihr nicht noch mehr Angriffsfläche.

Und noch was... ICH würde mir eher die Zunge abbeißen, als diese Frau auch nur noch einmal um irgendetwas zu bitten.#zitter

Alles Gute!

(20) 29.05.19 - 09:17

Hallo!

Nie und nimmer hätte ich bei so einem schlechten Verhältnis, fast auf Knien bettelnd meine Mutter um Geld gebeten. Bitte sei dir doch selber mehr Wert. Ihr hattet kein gutes Verhältnis davor, du bist sehend ins Unglück gelaufen. Mir tut es leid, dass du schlechte Erfahrung mit deiner Mutter gemacht hast aber bitte hör auf ihr hinter her zu rennen und nach Liebe zu betteln. Mein Mann hat auch ein ganz schwieriges Verhältnis zu seinen Eltern. Nie und nimmer würde er sich da Geld ausleihen oder geschenkt wollen. So tief würde er nie sinken.

Ich würde dir und deiner Familie dringendst eine Therapie empfehlen. Du hast sehr viel zum Aufarbeiten und mein Mann hat auch trotz- Enkelkinder- Kontakt abgebrochen. Was seine Mutter sich alles geleistet hat willst du gar nicht wissen.

Alles Gute
Gabi

(21) 29.05.19 - 09:42

>>Am Anfang habe ich nichts dazu gesagt und dachte mir, dass sie mich doch beleidigen soll, wenn es ihr gut tut. Wenn sie mir nacher das Geld gibt, ist das für mich in Ordnung.<<

und sie hat euch euren Lebenstraum zerstört?

Ist das wirklich dein Ernst??

Ich finde deine Dreistigkeit einfach unfassbar. Kaum Kontakt zu Mama, weil Mama böse. Aber dann soll Mama Geld rausrücken, dafür wär sie dann gut genug?!

Wenn ihr euch kein Haus leisten könnt, dann ist das so. Da kann deine Mutter nichts dafür - und ihre Enkelkinder schon gar nicht.

(22) 29.05.19 - 10:34

Hallo
ich kann verstehen, dass du dich ärgerst.
Ich denke es sind verschiedene Dinge die ich nicht vermischen würde:

-das schwierige Verhältnis zur Mutter
-der Wunsch nach einer Immobilie

Aber auch wenn es schwer fällt, bei der schwierigen Konstellation würde ich kein Geld nehmen.
Geht zur Bank, lässt euch beraten, in welchem Preisrahmen ihr euch alleine ein Haus leisten könnt und arbeitet damit.

Ich weiss wovon ich Rede.
Wir haben ein sehr schwieriges Verhältnis zu den Schwiegereltern denen es finanziell sehr gut geht.
Wir haben absolut nichts von ihnen bekommen.
Den Traum vom großen freistehenden Haus begraben.
Statt dessen haben wir eine kleine Doppel Haus Hälfte am Stadtrand gekauft, die wir gut finanzieren können und weder Erbe noch sonstiges dafür brauchen. Das ist ein sehr beruhigendes Gefühl.

Den Kontakt würde ich aufs nötigste beschränken: Enkel hin oder her und mich beraten lassen, vielleicht gibt es ja auch noch etwas aus der Kindheit aufzuarbeiten?

Alles Gute

(23) 29.05.19 - 11:02

Hallo,

Kenne ich leider und die einzige Möglichkeit ist den Kontakt bis aufs nötigste zu reduzieren.

Ich bin auch mit 17 ausgezogen zu meinem Mann (damals Freund), anfangs hat meine Mutter so getan als wäre alles super. Als ich dann mit 19 meinen Sohn bekommen habe hat sie angefangen zu spinnen mit das muss man so und so machen Blabla, Drohungen, Kind aus der Hand reißen und wir haben den Kontakt bis aufs nötigste reduziert. Sie kann von mir aus meine Kinder alle paar Monate sehen, unter meiner Aufsicht, ich rufe sie nicht an und besuche meine Eltern nicht, weil ich dieses Psychisch Kranke gelaber/verhalten mir und meinen Kindern nicht antun möchte. Pakete von ihr schicke ich ihr ausgepackt zurück, da sie zu ihrer psychischen Störung noch eine Kaufsucht hat und ich keinen Müll gebrauchen kann. Wenn meine Mutter alle 2-3 Monate die Kinder für ne halbe Stunde sehen möchte finde ich das noch akzeptabel aber mehr will ich nicht. Wenn meine Kinder mal Kontakt zur "Oma" wollen wenn sie erwachsen sind ist es für mich ok, obwohl ich bezweifle dass das passiert.

Aber was ich bei dir komisch finde du weißt deine Mutter hasst dich und erniedrigst dich noch vor ihr in dem du um Geld bittest. So gibst du ihr im Gegenteil Macht und sie macht weiter. Und zweitens im Ernst du bist erwachsen und hast eigene Kinder. Brauchst du so eine Mutter? Wie gesagt ich würde ihr sagen sie kann mal die Kinder für ne halbe Stunde unter Aufsicht sehen, aber mehr auch nicht. Ihr gefällt nicht dass du dich ihr nicht unterwirfst und sollst du auch nicht su bist ein Erwachsener Mensch und hast dein eigenes Leben!

Baldmama1997

(24) 29.05.19 - 13:20

Es ist immer wieder dchön zu lesen, wie einfach es sich hier viele User machen.
Jemanden zu denunzieren, weil das Internet so schön anonym ist...futchtbar!!!

Liebe TE,

das Kind ist nun in den Brunnen gefallen. Wäre ich an Deiner Stelle gewesen (und das ist wohl bemerkt immer leichter gesagt, sls getan), hätte ich nicht nach dem Geld gefragt und den Kontakt schon längst abgebrochen. "Wo ein Wille, da ein Weg." - wenn der Rest Deiner Familie Dich und Dein Kind weiterhin sehen möchten, können Sie gut und gerne Initiative zeigen und Euch besuchen kommen - ihr seid doch nicht standortgebunden, was Dein Elternhaus betrifft.
Eigentlich kannst Du froh sein, dass sie Dir das Geld nicht gegeben hat - sie hätte es Dir ewig vorgehalten...dass Du ohne sie nichts bist, kannst, hast. Dass sie der barmherzige Samariter ist und du der unfähige Bettler.
Den Wunsch nach einem Haus kenne ich.

Und ganz nebenbei an die anderen User: es gibt Situationen, da kann man sich theoretisch einen Kredit leisten und dennoch gibt es Fehler aus der Vergangenheit, die die Banken abspringen lassen, das hat dann nichts damit zu tun, dass man sich kein Haus leisten könnte, sondern mit bitteren Umständen und teurem Lehrgeld. Aktuell in meinem Umfeld der Fall...

Was Du nun aus der beschissenen Situation machen könntest:
Mit Stolz hat das wenig zu tun. Ich vermute dahinter eher den starken (ggf. unterbewussten) Wunsch nach Anerkennung von einer Person, die sie Dir ein Leben lang entsagt hat. Man gewöhnt sich an den Zustand, vermutlich hast Du deswegen auch TROTZDEM nach dem Geld gefragt...

Lerne aus meinem Fehler (Vater):
Suche Dir jmd unabhängiges zum reden (Beratung/ Therapie) und löse Dich von Deiner Mutter.
Ich bin heutzutage von dem Mann meiner Mutter adoptiertund war nie glücklicher.

Dein Kind braucht so eine Oma nicht, denn es wird die Spannungen zwischen ihr und Dir sowieso fühlen. Das ist doch nicht wirklich besser oder?

Mach Dich nicht kleiner, als Du bist und zeife Deinem Kind, was eine starke Mutter ist.
Mach bei Deinem Kind einfach besser, was Deine Mutter bei Dir verkackt hat.

Mehr kannst Du nicht tun - alle anderen Situationen wäre immer abhängig von anderen Menschen und dementsprechend nicht von Dir zu beeinflussen.

Ich wünsche Dir viel Kraft!

  • (25) 29.05.19 - 20:52

    Sorry aber hier geht es um ein Luxusproblem. Die te braucht Geld um sich ein Haus zu kaufen. Tja- scheinbar bekommt sie nicht genug Kredit ergo gibt es kein Haus. Niemand muss ein Haus haben. Davon zu sprechen dass ihre Mutter ihren Traum vom Haus zerstört hat ist absolut bescheuert. Und das würde ich jeder Freundin die sich deswegen bei mir ausheult genauso sagen.

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