Freund wird von Schwager runter gemacht

    • (1) 31.05.19 - 10:02
      TodayAnonym

      Hallo zusammen!

      Mein Freund hat vor kurzem seine Meisterprüfung bestanden. Seitdem wird er regelmäßig von seinem Schwager (Mann seiner Schwester - selbst auch Meister aber in einem anderen Handwerk) runter gemacht.

      Da kommen dann Sprüche wie "Heutzutage schafft ja jeder den Meister, der wird jetzt regelrecht verschenkt, früher hat man wenigstens noch was dafür tun müssen".
      (Der Schwager ist 15 Jahre älter als mein Freund)

      Seine Frau, also die Schwester meines Freundes sagt gar nichts dazu. Sie sitzt neben ihrem Mann und schaut niemanden an wenn ihr Mann mal wieder los legt.

      Die Mutter meines Freundes hatte anfangs mal was dagegen gesagt. Da ist er aber nur noch mehr in Fahrt gekommen.

      Der Rest der Familie, mein Schwiegervater, Freund und ich, sagen nichts dazu. Wir möchten nicht zu streiten anfangen. Mein Freund sagt immer lass ihn doch Reden. Ihm ist es egal. Mich ärgert es jedoch fürchterlich.

      Ich bin die ganze Zeit am Überlegen, ob ich nächstes Mal doch etwas zu ihm sagen soll. Dann denke ich mir wieder, vielleicht ärgert es ihn mehr wenn wir gar nicht reagieren.

      Was würdet ihr machen???

      Vielen Dank für eure Kommentare!

      • Nichts würde ich machen.

        Ganz ehrlich. Mir wäre es egal ob es zu nem streit kommt. Er fängt doch an ihn runter zu machen. Bald kommen andere stichelein dazu. Wollt ihr dann immernoch ruhig bleiben? Ich würde mir das nicht gefallen lassen.
        Der darf ja anscheinend alles.

        • (4) 01.06.19 - 19:08

          Sehe ich es auch so. . ich würde an Stelle der TE oder ihres Freundes nächstes mal kontern: " Und früher wurde wohl jedes menschlicher Krüppel Meister!" Sorry, so würde ICh das echt sagen..Der spinnt doch! und scheint sogar eifersüchtig zu sein ,dass jdm. ihm sein Ansehen (als einziger Meister in der Familie) streitig macht.

          Und wenn es Krach gibt,weil ihr sagt, er nervt euch; ja dann ist das so, Und immer noch besser als sich ständig diese nervigen Hänseleien anzuhören.

          Liebe TE, ich würde auch die Häufigkeit der Treffen mit dem Schwager reduzieren.Wenn Bruder und Schwester Kontakt haben wollen, kann man ja auch telefonieren/skypen oder die ZWei treffen sich auch mal allein , ohne Partner..

          Echt, den Mann würde ich mir nicht oft "antun"!

      Ganz ehrlich: wenn du dich unangenehm fühlst, würde ich was sagen.
      Meinem Mann sagt auch immer, dass ihn „Sticheleien“ von der Familie nicht stören. Bis er irgendwann mal nach einer Sache nicht mehr konnte. Mein Mann ist eher sensibler Charakter, hatte im Leben mache Startschwierigkeiten im Job etc. Einmal bin ich bei seiner Schwester dazwischen gegangen, einfach weil es mich stört, wenn so geredet wird. Das zweite mal bei seiner Oma, die uns immer mit der Familie von ältesten Sohn (Maßstab für alles in der Familie) vergleicht. Seitdem bin ich bei ihr nicht mehr so beliebt, aber ich kann damit gut leben.

      Ich würd einfach mal sagen: „lieber Schwager, wir wissen das doch bereits. Es wäre schön wenn du dich nicht ständig wiederholen würdest, das langweilt doch sehr.“

    • Zuerst mal drüber nachdenken, ob das vielleicht wirklich so ist!?

      Es ist ja auch so, dass das heutige Abitur das Niveau der Mittleren Reife von vor 20 Jahren hat. Es könnte doch sein, dass das bei Meisterprüfungen genauso ist ?!

      So oder so ist dein Schwager natürlich nicht nett.

      • (8) 31.05.19 - 10:48

        "Zuerst mal drüber nachdenken, ob das vielleicht wirklich so ist!?"
        Es ist nur die 3 jährige Berufspraxis nach der Gesellenprüfung weg gefallen.

        • (9) 31.05.19 - 11:15

          Was ja schon ein großer Unterschied ist.

          Ich würde es echt kritisch beleuchten bevor ich einen Familienkrach indiziere..

          • (10) 31.05.19 - 13:37

            Man kann das sicher diskutieren, ob Änderungen Sinn machten oder nicht und wie sich Lerninhalte oder Zugangsberechtigungen geändert haben. Aber auf einer sachlichen Ebene.

            Der Schwager haut nur drauf. Der Freund der TE kann nichts dafür, wenn die IHK die Regeln ändert. Er ist der falsche Ansprechpartner für den Frust des Schwagers.

      (11) 31.05.19 - 10:56

      Das stimmt! Wird ja auch überall geschrieben.

      Seine Tochter also unsere Nichte geht aufs Gymnasium. Da wird dann immer gesagt dass sie ja so viel lernen muss und alles so schwer ist. Ihr wird mit Sicherheit auch nichts geschenkt. Aber ist ea dann hier nicht das Gleiche?!

      • Ich hab nur ein Beispiel gegeben ...

        Noch eines: Ich kann in meinem Beruf sagen (13 Jahre dabei) dass die heutigen durchschnittlichen Anfänger deutlich schlechter ausgebildet sind, weniger belastungsfähig und ständig nur schimpfen wie hart alles ist dabei ist das im Vergleich zu mir damals pillepalle und bei uns war es schon viel relaxter als 15 Jahre davor...

        • (13) 31.05.19 - 11:28

          Mein Freund hat die Meisterprüfung nicht direkt nach der Ausbildung gemacht. Er hat schon Fünf Jahre in dem Beruf gearbeitet und sich dann dazu entschlossen.

          (14) 31.05.19 - 11:46

          Es stimmt, dass Kinder oft weniger belastbar zu sein scheinen,, das liegt aber oft daran, dass sie uneigenständig sind, weil Mama ihnen die Hand unter den Hintern gehalten hat.

          Inhaltlich müssen sie heutzutage früh mehr leisten (ich hab nicht schlecht geschaut, was 3. Klässler bereits an Lernstoff haben). Problem dabei, durch die zunehmende Masse an Themen wird vieles nur angeschnitten und nicht in der Tiefe durchgenommen, die es bei uns gab.
          Dafür müssen sie aber wesentlich mehr eigenständig erarbeiten.

          Die Zeiten haben sich verändert, für die Kinder ist das Abitur mitnichten leichter geworden. Ganz im Gegenteil, viele Kinder stehen durch den frühen Druck kurz vor einem BurnOut. Lediglich die Inhalte sind verschoben und durch den Wandel der Erziehungsmethoden fehlt in bestimmten Bereichen die Resilenz und/oder die Eigenständigkeit.

          Dieses Urteilen von dir steht also dem Verhalten des Schwagers in nichts nach.

          • (15) 31.05.19 - 11:51

            Es ist doch nicht das Thema woran so was liegt! Darüber kann man glaub gut forschen.

            Es geht mit darum, dass man sich selbst an die Nase fassen sollte bevor man sich aufregt.

            Und man kann Ggf zu seinen Schwächen stehen ... oder erkennen dass man selbst recht hatte mit seiner Einstellung ...

            Und erst dann kann ich mir überlegen wie ich auf den Schwager zugehe ...: der ja durchaus übertreibt sowas ständig zu wiederholen....

            • (16) 31.05.19 - 12:29

              Nun, sehe ich anders...
              Der Schwager verhält sich wie die Axt im Wald. Da ist es vollkommen irrelevant, ob sich Lerninhalte verändert haben. (Ja, haben sie. Es ist mehr und komplexer)
              Hier wurde eine Meisterprüfung bestanden und das nach IHK Standard.

              Genauso verhält es sich mit Abitur und Ausbildung. Es ist nicht so, dass das Abitur dem Realschulniveau von früher entspricht, auch wenn heutzutage mehr Schüler das Abitur machen. Es ist nicht alles pillepalle im Vergleich zu früher.

              Die Zeiten haben sich gewandelt, die Lehrinhalte verändert und das wird von Generation zu Generation auch immer wieder so sein.

              Es steht einfach niemandem zu, die aktuellen Bedingungen mit denen von früher zu vergleichen. (Auch dir nicht! Aber ich nehme deine "Beispiele" einfach mal als undurchdacht in den Raum gestellt hin)


              Sicher, ich muss auch herzhaft lachen, wenn ein 20jähriger vom Papa krank gemeldet wird, oder der 19jährige nicht weiß, wie man einen Staubsauger bedient. Aber das sind Dinge, die aus dem Elternhaus resultieren und nichts mit der Ausbildungsqualität zu tun haben.

              • (17) 31.05.19 - 13:03

                Du willst nicht verstehen, dass ich über etwas völlig anderes spreche?!

                Es ist völlig klar, dass der Schwager nicht ständig auf etwas herum trampeln muss. Wenn er es einmal sagen will dann kann er es einmal sagen und der andere kann reagieren dann ist das Thema durch… Das ist doch völlig unstrittig!

                Aber bevor man sich darüber aufregt sollte man sich Argumente zurecht legen warum es heute nicht mehr so einfach ist oder nicht mehr so schwer ist oder irgendetwas anderes.

                Dieses Thema anzusprechen könnte zu einem ernsthaften Zerwürfnis in der Familie führen! Seinem schwippSchwager anzugreifen und ihm Rumreiten auf Dingen vorzuwerfen, die möglicherweise inhaltlich richtig sind, es aber nur um den ständigen Wiederholungsgrund geht oder mit ihm darüber zu diskutieren, dass er Unrecht hat und außerdem die ständige Wiederholung nervt – das sind doch vollkommen unterschiedliche Diskussionsgrundlagen!

                (Ich möchte ganz sicher mit niemanden darüber diskutieren ob es die heutigen Kinder leichter oder schwerer haben. Natürlich hat eine Generation YouTube oder Y völlig andere Probleme als eine Nachkriegs Generation.)

                • (18) 31.05.19 - 13:14

                  Grundsätzlich habe ich das verstanden, aber wie gesagt, jemandem, der sich wie die Axt im Wald verhält, darf man eine Grenze aufzeigen. Da muss nicht geschaut werden, ob er sich dafür eine Entschuldigung zurechtlegt, argumentieren muss man dort auch nicht. Letztendlich ist er es, der den Familienfrieden stört und hier muss ein "jetzt ist aber Schluss, sonst darfst du den Raum gerne verlassen" reichen.

                  Mich hat hier arg gestört, dass du deine Argumentation auf Beispielen aufgebaut hast, die der Art des Schwagers in nichts nachstehen, nämlich bewertend, abwertend und auf einer Vergleichsebene, die faktisch nicht vergleichbar ist.

                  (19) 31.05.19 - 18:37

                  "Aber bevor man sich darüber aufregt sollte man sich Argumente zurecht legen warum es heute nicht mehr so einfach ist oder nicht mehr so schwer ist oder irgendetwas anderes."
                  Das sollte man nur, wenn man solch eine Thematik überhaupt diskutieren oder sich rechtfertigen bzw. erklären möchte. Ansonsten reicht ein einfaches "Lass diese Anspielungen oder du darfst gehen"

    Haha 😂 ganz sicher nicht!

    (21) 31.05.19 - 13:40

    Wenn es wirklich so sein sollte. Was man schwer überprüfen kann, zumal es auch 2 unterschiedliche Gewerbe sind, dann kommt es doch auf die Art und Weise an, wie er etwas sagt.

    Vielleicht nervt es ihn, wir der jüngere von seiner Familie gefeiert wird, wie er nicht so gefeiert wurde ? Vielleicht liegt da der Hund begraben.

    Ich finde, die te kann sich aus zu Schwager sagen, dass es nun alle verstanden haben und er aufhören kann mit dem runter machen des jungen Meisters.

    (22) 31.05.19 - 18:22

    Wie kommst du denn pauschal auf das? Ich habe vor 25 Jahren in einem Bundesland mit schwerem Zentral Abi Abi gemacht. Abet was heute mein Sohn im selben Bundesland mit g8 leistet, da kann ich nicht behaupten, der leistet weniger.

    Trotzdem kein feiner Wesenszug, dass ständig herumzuposaunen, wenn jemand die Prüfung gerade bestanden hat. Man kann ja nichts dafür, wenn eine Prüfung einfacher gemacht wurde. Man hatte ja gar nicht die Chance zu beweisen, dass man auch die schwerere Prüfung geschafft hätte.

    (24) 01.06.19 - 19:14

    Häää
    Ich fand mein Abi im Gegensatz zu dem G8 Abi meiner Kinder,war ein Spaziergang.....der gute Mann muss sich in meinen Augen nur beweisen so Menschen finde ich ziemlich ....

Irgendwie scheint der ja unzufrieden zu sein sonst würde man sowas garnicht machen oder irgendwie neidisch. Denn eigentlich haben sich die Ansprüche im Gegensatz zu früher erhöht und nicht vereinfacht. Was für ein blöder Spruch 😂😂

Top Diskussionen anzeigen