Familienleben mit 3 oder mehr Kindern

Hallo ihr Lieben,

meine Frage dreht sich, wie oben schon geschrieben, um das Familienleben mit 3 oder mehr Kindern.
Zu unserer Situation: Wir haben 2 tolle Kinder (4 & 1 Jahr). Wir lieben das Leben mit den beiden Mäusen über alles. Nun kommt tatsächlich langsam der Wunsch nach einem 3. Kind in uns beiden hoch. Sowohl mein Mann, als auch ich wünschen uns noch ein Kind, aber speziell ich mache mir doch sehr viele Gedanken! Im Prinzip ist ja alles auf 2 Kinder ausgelegt (Haus, Auto etc.). Wir haben „nur“ 2 Kinderzimmer, d.h. 2 Kinder müssten sich 1 Zimmer teilen - wird das nicht schwierig, wenn die Kinder älter werden? Die Ansprüche der Kinder werden andere, wenn sie älter werden!? Ein anderes Auto müsste her; mit 3 Kindern wird die Zeit für jedes einzelne Kind ja noch weniger. Ich weiß, dass sich das jetzt alles sehr materiell anhört, so soll es nicht rüber kommen, aber ich mache mir so meine Gedanken.
Mein Mann sagt immer, wenn man es wirklich will, klappt es auch!
Vielleicht könnt ihr mir ein bisschen von euren Erfahrungen berichten - vor allem mit etwas älteren Kindern!
Vielen Dank fürs Lesen und Antworten 😉!
Viele Grüße

Heute Mal in Schwarz da ich keine Lust auf Anfeindungen habe....
Ich habe drei Kinder, heute erwachsen bzw das Jüngste ein Teenie.
Die Jüngste kam als die Großen 7 und 5 waren.
Ich würde es nicht mehr so entscheiden.
Drei Kinder sind eine logistische Herausforderung, Urlaube waren aus genau den genannten Gründen ein Problem, alles auf 2 ausgelegt.
Es war teuer ...neues Auto, unbezahlbare Preise mit drei Kindern in den Sommerferien im Urlaub.
Drei Kinder durch die Schule und Pubertät!!!!zu bringen, das ist zumindest wenn es bei allen Probleme gibt.
Ich bin jetzt Ende 40 und habe gerade den letzten Pubi hier.. mir reicht es.
Die beiden Großen studieren... das kostet richtig Geld.
Mein Ex und ich verdienen ganz gut, aber ein drittes Kind beim Studium finanziell zu unterstützen... unmöglich.
Die Beziehung leidet....jedes Kind fordert Aufmerksamkeit.
Und die Beziehung steht wieder hinten an.
Also... für mich ein klares Nein zum dritten Kind.

Du hast in allen Punkten sowas von recht, aber die meisten sehen hier ja nur die süßen kleinen Babyleins und Kleinkinder, die man notfalls auch zu dritt in einem Zimmer unterbringt und ein Kind vom anderen die Klamotten aufträgt. Bereits in der Schule gehen den meisten dann schon zum ersten Mal die Augen auf, in der Pubertät zum nächsten Mal. Wenn dann mal ein Kind die erste Ausbildung geschmissen hat und die nächste anfängt, die anderen schon nachkommen...tja......Aber das kannst Du niemandem erklären, der sich eben "noch nicht komplett" fühlt....diesen Begriff habe ich erst bei urbia kennengelernt ;-)
LG Moni

Man kann auch mit Verstand drei oder mehr Kinder in die Welt setzen. Ich habe nicht nur die süßen Babys gesehen.
Bei Kind drei war schon vorher der Gedanke: Wir haben genug Geld, wir haben genug Platz.
Das jetzt soo negativ hinzustellen, halte ich nicht für richtig, denn urbia ist nicht die Welt.

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Hi,

unsere 3 sind 9, 14 und 16. Wir haben ein sehr großes Haus, da war für jeden 1 Zimmer drin und auch noch ein gemeinsames Spielzimmer. Auto hatten wir eh einen 7Sitzer, da der Kinderwagen vom Ältesten so sperrig war ;-)
Urlaube gingen immer ganz gut, wir waren oft in Ferienhäusern, aber die letzten Jahre auch in einem Strandhotel in Griechenland, wobei dort die Schwester von meinem Mann lebt und wir die Reise ein wenig günstiger bekamen.
Die Schule will auch immer Geld sehen, dieses Jahr sind alle 3 auf Klassenfahrten, der Große auf Skifahrt. Dann hier Ausflug, da Kino, Theater usw.
Freizeitpark sorgt auch immer für Schnappatmung. Es wird also teurer, wobei natürlich auch einiges durchgereicht werden kann.
Exklusivzeit für jeden haben wir nie gemacht, halte ich für Firlefanz, aber das ist ja nur meine Meinung ;-)
Insgesamt gefällt mir unser Familienleben sehr gut, die Kinder verstehen sich untereinander auch ganz gut. Jetzt kommen noch die Führerscheine, der Große wird Abi machen und vielleicht noch studieren, wird auf jeden Fall nicht langweilig ;-)

Ich bin eine von dreien und muss sagen, dass es bei uns daheim an materiellem nie gefehlt hat, aber emotional blieb eins immer deutlich auf der Strecke.

Und zwar nicht abwechselnd eins der Geschwister sondern immer das selbe Geschwisterkind (ich)
da die anderen beiden ein penetrant aufdringliches Naturell haben und unsere Mutter ständig mit den beiden ausgelastet war, die am lautesten „hier“ geschrien haben.

Das blieb bis heute bis ins Erwachsenenalter so.

Bisher ist es kein Problem, aber richtig Zoff wird es geben, wenn unsere Eltern mal pflegebedürftig werden.
Da sehe ich die ehemaligen „High Need“ Kinder in vorderster Reihe!

Und was können die bösen „high Need“ Geschwister dafür dass du dich lieber weinend in die Ecke legst statt mal zu sagen „hey hier bin ich und jetzt bin ich mal dran?“

Hoffentlich schwimmst du gut sonst ertrinkst du noch in deinem Selbstmitleid 🤘🏼

Das ist ja mal ne fiese Antwort.

Jeder ist halt anders, verschiedene Charaktereigenschaften der beteiligten Personen haben halt zu dieser Familienkonstellation geführt.

Und dass ein zurückhaltendes Kind sich nicht gegen 2 Aufmerksamskeitsmonster durchsetzen kann, passiert halt.

Eher hätte ich die Eltern in der Pflicht gesehen da gegenzusteuern.

LG

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Hi,
die Antworten beunruhigen mich 😅 Unsere Planung war nach 2 Kinder abgeschlossen und ein Drittes definitiv nicht gewollt. Das Schicksal dachte sich aber, dass wir noch eine Nummer 3 brauchen🤗 bekomme in 6 Wochen unser drittes Kind in 4 Jahren🙈 Auto haben wir jetzt neu gekauft, das ist noch das kleinste Problem. Wir finden aber kein Haus zum Kauf mit ausreichend Zimmern. Somit werden wir bauen müssen und leider etwas auswärts, weil es kein Grundstück hier zu kaufen gibt. Das ist für mich persönlich wirklich ein großes „Opfer“. Auch das ich meinen geplanten beruflichen Neustart nun aufs Eis legen muss, ist hart gewesen. Aber mit 3 kleinen Kindern aus meiner Sicht notwendig. Zwei bekommt man ja nochmal unter, aber 3?!...
ABER ich freue mich auf ein Leben mit drei Kindern. Über die Kosten , wenn die Kids größer sind, muss ich mir zum Glück keinen Kopf machen, weil ich dann wieder arbeite und wir finanziell ganz gut dastehen und auch mit Berufsunfähigkeit etc abgesichert sind.
Ich beruhige mich einfach damit, dass wir auch drei Kinder waren zuhause und eine tolle Kindheit hatten, obwohl es finanziell teils schwierig war! Heute sind meine Eltern und Geschwister und ich eine ganz engverbundene Familie und immer erster Ansprechpartner bei Problemen, wenngleich wir uns auch „in Ruhe lassen“ können.

Wir haben recht frisch drei und sind noch in der Findungsphase ^^

Ich liebe alle drei über alles. Aber der Kleine ist sehr fordernd und wir haben keine familiäre Unterstützung hier. Mein Mann arbeitet sehr viel, wir haben noch Tiere und einen Garten. Zur Zeit sind wir überlastet und ich denke mir, zwei Kinder hätten gereicht.
Zumal die Große jetzt schon wie eine pubertäre Zicke sein kann und die Mädchen sich immer streiten.

Aaaber :ich freue mich trotzdem auf die kommenden Monate und Jahre. Vor allem auf die Zeit, wenn der Kleine laufen kann und mit reden anfängt.

Ich bin mit Herz und Seele Mutter, auch wenn ich zur Zeit eher ein nervliches Wrack bin. Und ich bin auch auf die richtige Pubertät gespannt ^^wie sich die Kinder entwickeln usw.

Die Großen lieben ihren Bruder so sehr, das ist toll anzusehen :) keine Spur von Eifersucht, obwohl ich es ihnen nicht verdenken könnte.

Neues Auto musste tatsächlich her. Wohnung blieb, aber geplant war bereits vorher schon, dass es in drei Jahren ein Haus gibt.
Joar, ansonsten... Urlaub machen wir im Wohnwagen (mit eigenem Garten) meines Vaters an einem tollen See.
Günstig und trotzdem toll. Und egal, ob mit zwei oder drei Kindern. Mein Mann verdient sehr gut, aber wir sehen es zur Zeit noch nicht ein, so viel Geld für Urlaub auszugeben. Es geht auch günstig und toll.

Mein Fazit : Drei sind eine Herausforderung, aber man wächst rein. Und missen möchte man seine Kinder hinterher eh nicht mehr.

Trotzdem muss man es sich gut überlegen.. Und ich denke, wären wir bei zweien geblieben, wären wir aktuell glücklicher.. Aber ich denke, das wird sich ändern :)

Das hast du sehr offen und ehrlich geschrieben :) Danke dafür!

Und ich sage es dir... Ich habe nur 2, aber das letzte halbe Jahr war ich ein nervliches Wrack #rofl
Wir haben auch ein großes Haus und Grundstück, zwar keine Tiere, aber meine Mama mit im Haus, der es sehr schlecht ging (mein Vater verstarb im Sommer letzten Jahres). Der Schlafmangel und auch mein Sohn ist "Marke sehr anstrengend und fordernd" hat mich echt alle gemacht.

Bei uns geht's langsam wieder bergauf. Und das ist ein schönes Gefühl. Der Kleine fängt das Laufen an, ist meistens zufriedener und er sagt auch schon "Mama" und dieses Gefühl kann dir keiner nehmen.

Bei euch wird es sicher auch bald so sein, dass du glücklich bist ein 3.Kind bekommen zu haben.
Manche Phasen muss man wohl einfach überstehen. Und ihr müsst euch ja scheinbar erst finden.

Ich wünsche euch alles Liebe dafür.
LG Mery #winke

Dankeschön. Sehr lieb von dir geschrieben :)

Wir haben drei Kinder, die beiden Großen sind jetzt 9 und 10, die nachgelegte Püppi ist 2 1/2...

Auch hier gibt es keine wirkliche Exklusivzeit pro Kind, auch wir halten davon nicht wirklich was und haben das schon mit zwei Kindern nicht durchgezogen... Neumodischer Kram, andere mögen es für absolut notwendig halten, aber früher gab es sowas auch nicht und ein harmonisches Familienleben war trotzdem möglich...
Die einzige Exklusivzeit, die wir hier notgedrungen haben, ist der Vormittag, an dem die beiden Großen in der Schule sind... Ich bin noch zuhause, da ich bis zum 3. Geburtstag unserer Kinder jeweils auf 450 Euro Basis nur an den Wochenenden gearbeitet habe bzw arbeite... Bisher sieht es so aus, dass wir bis dahin auch keine Betreuung haben, aber das ist ein allgemeines Thema und liegt ja nicht am 3. Kind...

Unser Auto war groß genug, da wir uns im Laufe der Jahre sowieso immer wieder vergrößert haben, wenn wir ein neues Auto brauchten... Es passen drei vollwertige Kindersitze nebeneinander, es ist ein wenig Anschnalltetris, aber da die beiden Großen sich allein anschnallen, seh ich auch da kein Problem... Mittlerweile sitzt der Große schon ohne Sitz, da passt es noch besser...

Wir sind aus einer 3 Zimmer Wohnung in ein 5 Zimmer Haus gezogen, als ich mit der Lütten schwanger war... Wir waren eh schon lange auf Haussuche und genau da haben wir ein Haus gefunden, was gut zu uns passte... Allerdings hätte ich auch kein Problem damit gehabt, noch 1-2 Jahre mit drei Kindern in der Wohnung zu wohnen, groß genug war sie, ein Baby braucht in unseren Augen kein eigenes Zimmer, daher hätte das noch gepasst... Ja, mittlerweile bin ich froh, dass die beiden Großen ihre eigenen Zimmer haben, aber es hätte geklappt...

Die Ansprüche ändern sich, das stimmt... Aber bisher haben wir immer was gefunden, was wir mit allen Kindern gut machen konnten... Da die beiden Großen ihre kleine Schwester abgöttisch lieben, machen sie auch (noch) sehr gerne Freizeitaktivitäten für sie mit... Meistens hält es sich aber die Waage bzw finden wir wirklich was für alle...

Urlaube verbringen wir eigentlich eh in Deutschland, wir haben eine ganz tolle Ferienwohnung auf einem Bauernhof im Schwarzwald, in der wir bisher alle 2 Jahre urlauben, als Familienurlaub inkl Oma und Uroma, passt alles... In den Jahren, die wir nicht in den Schwarzwald fahren, suchen wir uns andere Urlaubsorte, Harz, sächsische Schweiz, Dänemark, man findet da schon viel... Wir brauchen weder animierten Cluburlaub noch Flugreisen, da hätten allein mein Mann und ich schon so unterschiedliche Interessen, dass wir zu zweit schon nicht auf einen Nenner kämen...

Ich finde übrigens auch nicht, dass wir als Eltern das evtl Studium unserer Kinder vollfinanzieren müssen... Zwar sorgen wir auch in der Richtung finanziell vor, aber vollfinanzieren werden wir definitiv nicht... Mein Bruder und ich haben aber von unseren Eltern auch nicht immer alles in den Hintern geschoben bekommen und ich finde nicht, dass es uns geschadet hat... Bei meinem Mann war es ähnlich, daher ticken wir da auch ziemlich gleich...

Wir würden es auf jeden Falls wieder so machen, wir sind glücklich wie es ist und wir haben nicht das Gefühl, dass es unseren Kinder an irgendwas mangelt... Natürlich weiß ich noch nicht, wie die Pubertät verlaufen wird, aber das kann bei drei und mehr Kindern wunderbar zu händeln sein und bei einem Kind die absolute Hölle werden... An sowas mache ich das Familienleben nicht fest, man wächst mit seinen Aufgaben...

LG

„Auch hier gibt es keine wirkliche Exklusivzeit pro Kind, auch wir halten davon nicht wirklich was und haben das schon mit zwei Kindern nicht durchgezogen... Neumodischer Kram“
Unter solchen Begriffen vielleicht, aber neumodischer Kram #kratz Meine Eltern haben regelmäßig, aber ohne Plan und einfach wie es passte, etwas mit uns einzeln gemacht. Laut Erzählungen war es in ihrer Kindheit nicht anders. Einzelfälle sind das sicher nicht, zumindest in unserem Umfeld.

Ein Plan für Exklusivzeit haben wir auch nicht, aber man merkt, wie sehr unsere Kinder (besonders die großen) es genießen, einzeln mit mir z.B. bummeln zu gehen und danach einen Kakao zu trinken im Café oder gezielt mit nur einem Kind ins Kino inkl. Popcorn oder eine Radtour. Mit mehreren sind wir ja oft unterwegs, aber wirklich gezielt mit einem ist nicht an der Tagesordnung.

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Hallo,
Ich kann dir leider nichts aus Erfahrung dazu sagen.
Aber ich finde es ein schönes spannendes Thema, da wir selbst mal 3 Kinder wollten.
2 davon haben wir bereits (3 1/2&fast 1 Jahr).
Aktuell kann ich mir das mit einem weiteren Kind nicht so vorstellen.

Wir haben ebenfalls nur 2 Kinderzimmer. Obwohl wir ein großes Haus haben, aber meine Mama bewohnt eine Etage :)
Und da ich hoffe, dass sie noch lange lebt und fit bleibt, ist das eben Realität mit den Zimmern.
Du schreibst von einem Haus. Ist es zur Miete oder euers? Besteht die Möglichkeit eines Anbaus oder Umbaus?
Vielleicht wäre das eine Idee?!

Ps. Ich mache mir auch viele Gedanken um sowas. Bekommt man alle Hobbys unter einem Hut? Wie ist das mit der Fahrerei? Wir wohnen im Kuhkaff, hier muss alles mit Auto erledigt werden.
Um das Geld mache ich mir auch Gedanken, aber wir sollten auch ein 3.Kind schaffen.
Bei mir sind die Gründe aktuell eher, dass ich "schon 36 Jahre werde", die Geburt sehr anstrengend und heftig war, und wir ab Spätsommer mitten im Umbau sind.
Mal abgesehen davon, dass es meine Nerven auch nicht aushalten im Moment #rofl

Naja. Kommt Zeit, kommt Rat.

Ich wünsche euch eine gute Entscheidung!
Halt uns doch mal auf dem Laufenden.
Und freue mich auf weitere Berichte hier.

Alles Gute!
Mery

Vielen Dank für deine Antwort! Das Haus ist „unseres“. Leider besteht aber keine Möglichkeit zum Umbau. Ich bin auch schon 36, aber das macht mir jetzt weniger aus😂. Wir wohnen hier auch in einem Kuhkaff😂🙈!
Wir müssen es uns einfach nochmal genau überlegen 😉.
Auch euch wünsche ich, dass ihr die richtige Entscheidung für euch findet!
Liebe Grüße

Hach, da haben wir ja einige Parallelen :)
Unsere Kinder sind ja auch im ähnlichen Alter. Witzig.

Hmmm. Vielleicht lässt sich ja auch irgendwo eine Wand ziehen oder so. Wenn es ernst wird, vielleicht tatsächlich mal einen Architekten kommen lassen, die haben manchmal ganz gute Ideen.

36 ist jetzt auch nicht der ausschlaggebende Grund :)
Wobei ich auch nicht ewig warten würde. Wir schauen mal. Vor allem, ob es meine Nerven mit machen #rofl
... Vorallem, was mache ich, wenn es dann Zwillinge oder gar Drillinge werden-Puh!

Ansonsten finde ich 3 oder mehr Kinder wirklich super :)

Dankesehr.
Alles Gute!
Mery

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Ich finde das Thema auch super spannend, obwohl ich noch nichts Hilfreiches beitragen kann. Unsere Nummer 2 kommt im August zur Welt und wie machen die weitere Familienplanung davon abhängig, wie es mit zwei Kindern so läuft. Die beiden haben einen Altersabstand von genau zwei Jahren und ich stelle mir die Zeit mit zwei so kleinen Kindern recht anstrengend vor, obwohl Nummer 1 lieb und pflegeleicht ist. 😅 Geplant ist, dass eine eventuelle Nummer 3 nicht ganz so schnell hinterherkommt, aber vielleicht sehe ich das anders, wenn Kind 2 ähnlich wie Kind 1 wird. 😉
Was ich allerdings super wichtig finde, ist ein eigenes Zimmer für jedes Kind. Ich würde nicht zwei Kinder sich dauerhaft ein Zimmer teilen lassen. Ich habe es bei meinen Cousinen gesehen. Die zwei großen Mädels waren 6 und 7, als die Kleinste kam. Vorher hatten sie eigene Zimmer und wurden dann zusammen in ein Zimmer gesteckt und die Kleinste hat das Zimmer der mittleren bekommen. Die mittlere war darüber jahrelang wirklich traurig. Mit etwa 12 hat sie dann das ehemalige Arbeitszimmer bekommen. Das liegt im Erdgeschoss und ist kleiner und dunkler als ihr ehemaliges Zimmer.
Wenn alles gut geht, werden wir nächstes Jahr mit dem Hausbau beginnen und wir haben drei Kinderzimmer eingeplant. Wenn es bei zwei Kindern bleibt, haben sie eben noch ein gemeinsames Spielzimmer oder ich ein Atelier. 😏

Unsere sind 14, 12 und 5. Es ist soooo schön. Unser Auto war vorher bereits ein 7Sitzer, das Haus groß genug (trotzdem sind wir nochmal umgezogen und leben jetzt zentral und trotzdem mit viel Platz), Urlaub, nun ja, kostet für 5 mehr als für 4, klar, stellt aber überhaupt kein Problem dar und weiß man vorher. Die 3 harmonieren gut miteinander in unterschiedlichen Konstellationen. Manchmal ist es anstrengend, klar, jeder fordert seine Zeit und sein Recht. Aber: Ich würde es genauso wieder machen unter den gegebenen Voraussetzungen (Finanzen stimmen, Zeit usw.)!

Dusemi könnte meine Mutter sein, von ihren Erzählungen her. Nur dass wir noch gravierende finanzielle Schwierigkeiten hatten, ich mir tatsächlich das Zimmer lange teilen musste und meine Mutter die Sprache noch nicht so gut beherrschte, als Nummer 3 schon auf dem Weg war. (Spätaussiedler) Mein Vater war von Montag bis Freitag auf Montage (druchgehend weg) und es war alles andere als einfach. Jetzt wohnt nur noch mein pubertierender Bruder daheim und meine Schwester und dich studieren (ich schon ne Weile) Und jetzt bin ich auch noch Schwanger... Und meiner Mutter würde es nie einfallen sowas über uns drei zu schreiben. Keiner von uns dreien war jemals richtig neidisch auf die anderen. Natürlich gab es Zoff, aber unsere Mutter hat es gut verstanden uns beizubringen, dass in einer Familie der einzelne auch mal zurückstecken muss, weil es sich eben lohnt, weil man dafür soviel zurückbekommt. Wir haben auch früh mit auf den weg bekommen, das wir, eben nicht von unseren Eltern bespaßt werden. dazu hatten sie unabhängig von der Anzahlt der Kinder überhaupt keine Zeit. Und ich finde es gut, dass wir gelernt haben uns mit uns selbst zu beschäftigen, kreativ zu werden. Als meine Geschwister kleiner waren war ich natürlich mal weniger begeistert, aber ich habe sie ja dennoch geliebt, und heute kann ich mir keinen besseren werdenden Onkel und werdende Tante für meine Kleine vorstellen. 3 Kinder können eine Bereicherung sein, wenn man ihnen auch beibringt, wie Familie funktioniert.

Ich danke euch von Herzen für die zahlreichen und vor allem, ehrlichen Antworten. Vor allem die Erfahrungen mit älteren Kindern, die schon in der Schule bzw. in der Pubertät sind, finde ich sehr interessant. Wie schon von euch geschrieben, bleiben es eben keine süßen, kleinen Babys, die fast keine Ansprüche stellen!
Ich finde es toll, dass ihr so ehrlich geantwortet habt! Danke ☺️!
Wir müssen uns das Ganze nochmal durch den Kopf gehen lassen und gut überlegen!

Als Älteste von drei Kindern möchte ich auch noch meinen Senf dazu geben. Viele hier haben ja das Leben als fünfköpfige Familie relativ negativ bewertet - ich fand es super und ich denke meine Eltern werden es auch so sehen.
Natürlich muss es finanziell einigermaßen passen, aber ist das das wichtigste? Auch Platz ist wichtig, aber auch da kann man Kompromisse finden. Meine Eltern waren nicht reich, aber eigentlich hatten wir alles, was wir brauchten. Okay, mit 10 Jahren hätte ich gerne ein Pony gehabt und als 14jährige wünschte ich mir Markenkleidung, beides habe ich nicht bekommen und fand das total unfair. Ich könnte jetzt jede Menge Sachen aufzählen, die mich als Kind und Teenager gestört haben und was ich ungerecht fand und welche Schwierigkeiten es gab. Aber irgendwie fällt das im Nachhinein gar nicht so ins Gewicht und andere Dinge sind viel wichtiger! Ich bin einfach nur froh, dass ich zwei Brüder habe. Gerade, dass wir zu dritt sind, finde ich toll. Wir hatten als Kinder so viele tolle Momente, haben zu dritt gespielt, manchmal nur zu zweit, wir hatten alle "Exklusivzeit" mit Mama oder Papa oder anderen Verwandten, wir haben uns gestritten, verbündet, geärgert, vertragen, geholfen und jeder von uns hat von den beiden anderen profitiert. Auch heute sind wir ein eingeschworenes Team. Jeder lebt sein Leben, aber wir haben viel Kontakt, unternehmen was zusammen, kommen immer gerne "nach Hause" zu unseren Eltern. Die genießen es ganz bestimmt, dass es jetzt deutlich ruhiger ist, sie mehr als Paar machen und alleine in den Urlaub fahren können. Aber wäre das anders, wenn wir nur zwei Kinder gewesen wären? Ich denke nicht. 😉

Um noch die Fragen bezüglich Auto und Wohnen und Urlaub zu beantworten:
Wir hatten einen Kombi, ich saß hinten immer in der Mitte und das war relativ eng, vor allem als der jüngste noch im Kindersitz war. Ich hab s überlebt.
Ich hatte eine Zeit lang ein gemeinsames Zimmer mit meinem mittleren Bruder. Später hatten die Jungs zusammen ein Zimmer. Erst als meine Eltern gebaut hatten, bekam jeder sein eigenes Zimmer. Wir haben s überlebt.
Urlaub wurde in Ferienwohnungen irgendwo in Deutschland gemacht. Flugreisen waren leider nicht drin. Das war teilweise ziemlich langweilig. Aber wir haben s überlebt.

Und heute reden wir sonntags beim gemeinsamen Essen darüber, wie ich meinen Bruder abends immer geweckt hab, damit Mama nochmal kommt. Und wie meine Brüder sich im Auto über mich hinweg geärgert haben, bis ich ausgerastet bin und von vorne "Ruhe dahinten!" gebrüllt wurde. Und was für ein furchtbares Bett wir in der einen Ferienwohnung hatten und dass wir irgendwelche Spiele erfunden haben, weil es nur geregnet hat. Und wir lachen sehr über diese Geschichten!

Hi,
ich habe zwei Geschwister, wir waren also auch zu dritt, und das in der Konstellation Bruder eins ist nur 14 Monate älter als mein Zwillingsbruder und ich.
Meine Mutter sagt, die Zeit mit drei Kleinen war zwar anstrengend, aber schön. Richtig ätzend war wohl die teeniezeit 🤗 Auch weil wir ja quasi alle drei gleich alt und nervig waren.
Probleme mit Auto oder Platz hatten wir nicht, anfangs hatten wir ein Spiel und ein Schlafzimmer, irgendwann bin ich dann ins Schlafzimmer gezogen und meine Brüder ins andere, es hätte auch noch die Möglichkeit für ein drittes Zimmer gegeben, wollte aber niemand.
Finanziell haben meine Eltern uns durch Hobbies, Auslandsaufenthalte und Studium bekommen, und das auch mit normalen Jobs, ist aber auch eine Frage von Prioritäten. und, Achtung Überraschung: Studenten können jobben...und wenn sie es geschickt machen auch zu sehr guten Konditionen.
Im Ergebnis, ich bin sehr froh zwei Geschwister zu haben und finde und sehe auch beineinigen Bekannten im Umfeld, dass das sehr gut funktionieren kann. lg

Hallo! Wir haben vier Kinder (20, 16, 14, 8) und sind überaus glücklich und zufrieden mit unserer Kinderschar. Eigentlich war es zu keinem Zeitpunkt besonders stressig, im Gegenteil. Je mehr Kinder, umso weniger mussten sie von uns bespaßt werden. Die Kids lieben seit jeher den Trubel, die Action, die vielen Gespräche, die gegenseitige Unterstützung. Wir haben einen 7 Sitzer, ein Haus mit Garten und Urlaube waren auch nie ein Problem. Wir würden uns immer wieder so entscheiden, es ist schön, in einer großen Familie zu leben, zu der mittlerweile auch ein "Schwiegersohn" gehört. Lg

Na da hast du aber zwei muffelige Erstantworten bekommen. Selbstverständlich sind 3 Kinder teurer als 2, selbstverständlich wird die Zeit mit 3 Kindern noch knapper als mit 2. Aber insgesamt gesehen macht das eine Kind mehr den Braten nicht fett. Es fällt proportional gesehen nicht mehr so stark ins Gewicht.

Mit 2 Kindern war ich schon den ganzen Tag über mit meinen Kindern beschäftigt. Mit 3en bin ich halt immer noch den ganzen Tag mit meinen Kindern beschäftigt. Was sich bestimmt verschiebt, ist die Priorität. Während ich beim ersten Kind noch Biobreichen selbst gekocht habe, nach jedem Stolpern auf die Beine half und beim halbstündigen Windelwechseln den Popo mit einem feuchten Waschlappen durchwischte, ist es jetzt das Gläschen, die Förderung zur Selbstständigkeit und das Feuchttuch, was die Arbeit erleichtert.

Im Übrigen sind in unserem Freundeskreis ganz viele Familien mit 3 Kindern unterwegs und alle kriegen das ganz gut bis akzeptabel hin. Zumindest wirkt da keiner wahnsinnig unglücklich.

vorneweg ich finde es toll das wieder mehr Kinder geboren werden und drei das neue zwei sind ich denke viele mit kleinen Kindern unterschätzen aber was es wirklich heißt drei Kinder großzuziehen . 'Drei Kinder + sind logistisch, nervlich , zeitlich finanziell und für die Paarbeziehung eine große Herausforderung . Ich erinnere mich noch sehr gut wie empört ich damals war als meine böse Schwiegermutter beim verkünden von Kind vier wenig euphorisch zu uns sagte oh Gott bis man die mal alle groß hat und was die alle kosten ! Damals war ich richtig sauer darüber und dachte grade sie hätte wissen müssen das finanziell und auch sonst bei uns überhaupt nichts dagegen spricht . Jetzt wo ich mittendrin zwischen Pubertät und Schule stecke weiß ich was sie meint . Den logistischen und nervlichen Aufwand den es erfordert seine Kinder vernünftig durch Schule ( weit unterschätzt ) und Pubertät zu begleiten habe ich unterschätzt . Finanziell sind wir sehr gut aufgestellt die Kosten tuen uns nicht weh wir überschütten unsere Kinder auch nicht mit Geld das normale was alles anfällt summiert sich automatisch . In manchen Monaten ist man schnell mal relativ viel Geld auf einen Batzen los Klassenfahrten , ein Kind muss neu eingekleidet werden weil nichts mehr passt, Taschengeld , Geld für Ausflüge , neue Sportschuhe , Einladungen zu Geburtstagen , der eine hat das Fahrrad kaputt ,dem anderen ist die Jacke geklaut worden , Hobbies , Schulmaterial, Nachhilfe …

Hey,

wir haben mehr als 3 Kinder, daher mag ich dir auch mal antworten. Ich finde es toll mit mehreren Kindern und kann mir gar nicht vorstellen, wie es mit zweien auf Dauer wohl gewesen wäre. Grundsätzlich also ein klares JA zur größeren Familie, wenn alles passt.

Aber zu deinen Punkten...

Ich persönlich empfinde es wichtig, dass jedes Kind sein eigenes Zimmer hat. Ich bin selbst eine von vieren und für mich wäre es eine Katastrophe gewesen, mir mit jemandem das Zimmer teilen zu müssen, da ich meine Ordnung brauche. Mit Freunden alleine spielen... überhaupt mein Reich /meinen Rückzugsort für mich zu haben, man wird ja auch älter. Ich erinnere mich noch zu gut, wie meine jüngere Schwester den Wunsch geäußert hat, sich mit mir ein Zimmer zu teilen und ich totale Panik bekommen habe, dass meine Eltern das gut finden könnten (sie der geborene Chaot, ich die mit der zwanghaften Ordnung).

Das war mir auch bei unseren Kindern wichtig. Damit bin ich durchaus auf Kritik gestoßen, dass das ein Luxuswunsch ist und gar nicht nötig. ICH (!) sehe das aber anders. Meine Söhne sind nur 12,5 Monate auseinander. Ein Zimmer teilen wäre ausgeschlossen.

Der Erstgeborene hat einen seltenen Gendefekt und ist doch sehr eigen (atypischer Autismus, Gendefekt, es kommen mehrere Störungsbilder zusammen- vieles wissen wir offiziell erst seit knapp 1,5 Jahren, da wir schlichtweg nicht ernst genommen wurden). Der zweite ist das krasse Gegenteil, ich schätze sie hätten sich längst geköpft, wenn sie sich ein Zimmer hätten teilen müssen. Das geht wirklich gar nicht und der Große braucht sein Reich. Zudem ist er, ebenfalls damit zusammenhängend, ein später Schläfer (zwischen Mitternacht und wenns wirklich hart kommt auch mal 3:30 Uhr schläft er ein), während der zweite bei Zeiten schläft. Sehr leichter Schlaf kommt dazu, der zweite dagegen schläft unruhig und läuft im Schlaf auch mal herum- würde auch nicht passen.

Ist übrigens auch bei sämtlichen Ärzten und Therapeuten eine der ersten Fragen. Hat das Kind ein Zimmer alleine? Für sie ein sehr wichtiger Punkt.

Ach so, die zwei sind fast 10 und fast 11 Jahre alt.

Die Mädels (22 Monate Abstand, zur Zeit 2,5 und 4,5 Jahre) würde ich auch nicht zusammen legen. Alleine weil die eine gut und die andere eher schlecht schläft. Wie sich alles weitere entwickelt, weiß ich nicht, aber alleine deshalb würde ich sie nicht zusammen schlafen lassen wollen.

Das sind nur kleine Beispiele. Sie kommen in die Pubertät und sie sollen ihre Privatsphäre haben. Meine persönliche Meinung. Hier haben auch künftig alle ihr eigenes Zimmer. Wenn sich doch noch ein weiteres Kind einschleichen sollte, würden wir das Schlafzimmer räumen und ein wenig umbauen, um das Zimmer dem Kind geben zu können.

Ich habe nun mal gezielt zum Zimmer weiter ausgeholt, da allgemein oft gesagt wird, dass Kinder sich ein Zimmer immer teilen könnten. Nein, es geht eben nicht immer. Da muss man sonst sehen, welche Möglichkeiten man hat. Man sollte durchaus einplanen, dass es nicht so laufen könnte wie erhofft.

Auto muss natürlich für drei passen, keine Frage. ;-) Da gibts schöne Autos, die gar nicht allzu wuchtig sind. Je nachdem was man so haben möchte. Es gibt auch durchaus 5-Sitzer, in die drei Kinder passen. Vorausgesetzt die Befestigung eines Kindersitzes ist auch auf allen Sitzen zulässig.

Zeit ist natürlich ein Punkt, dazu kommen Hobbys, Verabredungen (wir wohnen ländlich, müssen die Kinder öfter zu Freunden fahren- aber sie haben auch in der "Fußnähe" Freunde), Arzttermine, ggf. Therapien. Aber auch das kann man nicht pauschal sagen. Wir sind schon bemüht, dass jeder auf seine Kosten kommt, aber klar, man kann nicht ständig für alle da sein.

Ich liebe meine kleine Großfamilie. #verliebt Natürlich ist es anstrengend, man muss auch Abstriche machen (meine sind ja noch klein). Dennoch möchte ich sie nicht missen. :-) Der Platz wäre für mich persönlich (Achtung, das ist immer noch nur meine persönliche Meinung) ein sehr wichtiger Punkt. Das mag jeder anders sehen, aber so sehe ich es. Natürlich ist das nicht alles, aber auch ein Teil vom Ganzen.

Wie ihr euch entscheidet, bleibt natürlich euch überlassen. :-) #klee Nicht dass das falsch rüber kommt. Ich möchte auch keinesfalls grundsätzlich abraten, das wäre irgendwie widersprüchig zu meinem eigenen Leben. ;-) Und es ist schön mit mehreren Kindern! Jeder muss hier seinen Weg selbst finden, denn unser Weg ist noch lange nicht für alle anderen auch richtig so, und andersherum sieht es genauso aus.

#winke

LG erdbeerchen mit 4 Kindern an der Hand, #stern fest im Herzen und Ü-Ei (27+5)

Hallo liebe Erdbeerchen,

nein nein, um Gottes Willen, ich verstehe das nicht falsch. Ich danke dir für deine ehrliche Antwort. Es geht ja auch nur um Erfahrungswerte, da, wie du schon schreibst, jeder den für sich passenden Weg finden muss.
Wir haben auch ein Haus mit Garten und ich liebe es, meine beiden Kleinen rumtollen und spielen zu sehen#verliebt. Dann denke ich oft, so ein 3. könnte da jetzt auch noch gut mitspielen #rofl. Aber wie gesagt, es bleibt ja nicht bei den Babys/Kleinkindern, deswegen finde ich, sollte es schon gut überlegt sein.
Wir waren zu Hause auch zu dritt, jedoch waren meine beiden Geschwister schon um einiges älter, als ich auf die Welt kam. Als meine Schwester auszog, konnte ich ihr Zimmer haben (wir hatten auch nur zwei Kinderzimmer), so dass sich die Frage mit dem Platz von alleine klärte. Urlaube haben wir auch immer auf dem Campingplatz gemacht und ich liebte es, da um uns herum immer viele Kinder waren, mit denen wir dann spielen konnten und die wir ja auch schon kannten.
Also es ist wohl Einstellungssache, wie man das sieht! Jeder, wie es für ihn am besten ist ;-)!

Hallo



Wir haben 3, aber noch relativ klein.
Unsere älteste ist 6j die mittlere 4.5j und die kleine 1.5j.

Wir wollten ursprünglich 4. Das haben wir aber verworfen es bleibt bei 3.

Ein Auto brauchten wir tatsächlich neu.
Und iwann werden wir ausbauen müssen da wir aktuell nur zwei kizi haben.

Die kleinste schlief erstmal bei uns. Dann wollten wir sie eigentlich in der kizi der mittleren mit packen, weil das das größere ist. Aber die mittlere jammerte seit einging in dem Haus sie wolle wieder ein Zimmer mit der großen.

Die große ein Zimmer mit der mittleren. Also zog die mittlere zur großen und unser Baby hat das größere Zimmer für sich 🤷‍♀️

Wie lange die Konstellation so noch bleibt wird die Zeit zeigen.


Urlaub machen wir nicht daher kann ich zu den preislichen Veränderungen nichts sagen.


Hobbies koordinieren und exklusivzeit finden ist mit das schwierigste zur Zeit.
Aber da müssen meine Kinder eben lernen Kompromisse einzugehen. Nicht jeder kann alles haben und machen auch mit 2 Kindern wäre das nicht möglich.


Ich selbst habe 6 jüngere Brüder. Die allerdings nicht alle mit mir aufgewachsen sind.
Aber ich hatte zu Hause 2 teils 3(stiefbruder alle 14 Tage und in den ferien) und bei meinem Vater 2 (als ich noch regelmäßig zu Besuch war) später dann 3, da war ich aber 15 und ich wollte schon lange keine besuchswochenenden mehr.

Der altersabstand war immer ziemlich groß. Bei denen zu Hause 11 und 15 Jahre. Ich konnte nie was mit denen anfangen. Musste zudem immer aufpassen.
Der altersabstand ist Mist! Ich hab mir immer Geschwister gewünscht, aber als ich 11 war hätte es auch nicht mehr sein müssen. Weshalb ich immer gesagt hab aller aller höchstens 3 Jahre Abstand.

Kind 1 und 2 haben 20 Monate. Es ist perfekt. Sie haben so viel von einander und machen miteinander es ist super. Kind 2 und 3 haben fast 3 Jahre Abstand, 35 Monate. Die große liebt die kleine, der mittleren ist es egal. Der Abstand ist mir schon fast zu viel, aber die Rahmenbedingungen haben nicht eher gepasst.

Ich würd ja Tatsache noch ein 4. Bekommen wenn da nicht diese ätzende Baby und Kleinkinder Zeit wäre. Ja sie sehen niedlich aus sind aber irre langweilig.

Ich genieße Grad sehr die entwicklungsschritte der beiden großen insbesondere der ältesten. Ich bin einfach keine babymama. Mich nervt das massiv und ich bin heilfroh wenn die kleinste ihre Windel los ist, vernünftige Sätze sprechen kann, rad/inliner/ schlittschuh fahren kann, schwimmt und ich endlich richtig was mit ihr anfangen kann. 🙈🙈🙈

Aber nun nochmal bei 0 anfangen? Nee danke!

LG

Guten Morgen, wir haben 3 Kinder. 15, 3 und 1 Jahr alt. Als die jüngste 6 Monate alt war, bot sich die Möglichkeit eine 5 Raum Wohnung zu bekommen. Wir leben jetzt mit 5 Personen auf 100 qm , jeder hat sein Reich. Mein Mann hat sich dann noch ein neues Auto gekauft, das alte war zu eng und der Kofferraum zu klein. Mein Auto habe ich behalten da ich hauptsächlich mit den 2 kleinen fahre. Mein Mann und ich haben gut bezahlte Jobs daher müssen wir finanziell keine Abstriche machen. Das erleichtert es ungemein. Das materielle ist für mich auch ein entscheidender Grund gewesen bei der Planung für ein drittes Kind. Nützt ja nichts alle wollen essen und trinken die Kita und Schule muss finanziert werden, Klamotten und das ganze drum herum. Liebe gibt es bei uns genug und zumindest die ist kostenlos. Ansonsten ist es sehr schön bei uns. Immer was los. Langeweile gibt es nicht. Natürlich im Alltag auch sehr anstrengend. Aber machbar. Alles gute euch

Vielen Dank für eure ehrlichen Worte und eure Erfahrungswerte. Ich finde es interessant zu erfahren, wie es bei "kinderreichen" Familien läuft. Man neigt tatsächlich dazu, nur die süßen Babys und Kleinkinder zu sehen (wobei die ja unter Umständen auch schon anstrengend sein können), aber man vergisst bzw. wir haben ja auch noch keine Erfahrungen mit Schulkindern geschweige denn mit Teenagern. Ich bin auch der Meinung, dass Kinder nicht alles bekommen müssen, was sie gerne hätten, aber man will ja auch nicht bei allem nein sagen müssen.
Mein Mann und ich haben auch zwei gute Jobs - ich arbeite nach dem 2. nun auch wieder Vollzeit (mein Mann hat reduziert - mit seiner Selbstständigkeit war das einfacher, als bei mir), trotzdem sind 3 Kinder ja schon ne Hausnummer.
Ich finde es toll, wie ihr das alles managet:-D!

Hallo,

vom zeitlichen Aspekt sehe ich kein Problem. Man wächst rein und findet einen Weg, dass keiner zu kurz kommt. Natürlich sind 3 Kinder zeitintensiver als 2 Kinder. Aber das finde ich nicht so gravierend.
Ein größeres Auto wird wahrscheinlich ein Muss sein, insofern ihr noch keines habt, in welches 3 Kinder nebeneinander passen. Meine Großen sind jetzt 14 und 16 und die Kleine 8. Hier könnten sich nie und nimmer die Kinder ein Zimmer teilen. Ab einem gewissen Alter benötigt jedes Kind seinen Rückzugsort und seine Privatsphäre. Auch wenn viele sagen, dass das früher ja auch ging etc. Ich finde es für die Kinder, gerade in der Pubertät, blöd. Kein weiteres Kinderzimmer zu haben, wäre für mich tatsächlich ein Grund mich gegen ein weiteres Kind zu entscheiden.

LG
Michaela

Ich kann dir nichts raten, aber mal auf deine Bedenken eingehen als das mittlere von drei Kindern.

Ich habe mir ewig ein Zimmer mit meiner kleinen Schwester geteilt. Das hat manchmal genervt und ich weiß noch, dass ein eigenes Zimmer viele Jahre lang ein Wunsch von mir war.

Ich weiß aber auch noch, wie viel ich mit meiner Schwester gespielt habe und als die Älteste ausgezogen war und ich plötzlich mein eigenes Zimmer hatte, war das auch irgendwie komisch. 😉

Ich hatte nie das Gefühl, emotional zu kurz zu kommen. Wir haben jetzt keine bewussten "Exklusivzeiten" gehabt, aber im Alltag ergab es sich trotzdem immer mal, dass eine von uns etwas alleine mit einem Elternteil unternahm.

Was für uns wichtig war: jede von uns hatte auch einen ganz besonderen Ansprechpartner außerhalb der Eltern. Bei mir die Oma väterlicherseits, bei meiner großen Schwester die Oma mütterlicherseits und bei der Kleinen eine Großtante.

Das wurde nicht geplant, sondern hat sich so ergeben und hat glaube ich dazu geführt, dass man dort dann eben mal ganz besonders im Mittelpunkt stand und nicht alles teilen musste.

So ganz grundsätzlich kann man aus Kindersicht also wohl kaum sagen, dass 3 immer schlecht ist. Zumal ich meine beiden Schwestern über alles liebe und auf keine verzichten wollte. Ich kenne es ja nicht anders. (Und trotzdem gab es Zeiten, da haben wir uns gekloppt wie sonstwas.)

Aus Elternsicht muss man aber auch ganz ehrlich sagen: manchmal ist es hart. Drei Kleine sind sehr fordernd, drei Große genauso. Alles ist teuer und viele Aktivitäten sind eher auf 2 Kinder ausgelegt. Meine Eltern sagen manchmal, sie wissen nicht, wie sie das überhaupt geschafft haben. Meine Schwester geht auch ab und zu am Stock mit inzwischen drei Kindern. Einfach ist das sicher nicht- aber wann sind Kinder schon "einfach"?

Ich hoffe, die Antwort hilft dir wenigstens ein bisschen!

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Ich hatte nie das Gefühl, emotional zu kurz zu kommen. Wir haben jetzt keine bewussten "Exklusivzeiten" gehabt, aber im Alltag ergab es sich trotzdem immer mal, dass eine von uns etwas alleine mit einem Elternteil unternahm.
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Ich glaube, dass es oft genau so in den größeren Familien abläuft.

Auch wenn man kein Lehrbuch liest und pädagogisch wertvolle Begriffe für seinen Alltag findet, so merkt doch jeder, der nicht ganz blöd ist, z.B. Kind 2 (oder welches auch immer) braucht jetzt mal die Mutti allein. Meine beiden Großen sagen mir auch einfach Bescheid und dann setze ich das um. Sie wissen, dass nicht alles sofort geht, aber nicht vergessen wird.

Wenn jemand nur 1 oder 2 Kinder will, ist das ja total ok, aber zu behaupten, dass es mit mehreren generell nicht funktioniert, wie manche hier geschrieben haben, ist doch eine steile These :-)

LG, Nele
mit Junge (11) und 3 Mädchen (8, 16 Monate und 22. SSW)

Ja, ich denke, da hast Du völlig recht. Mein Mann hat sogar drei Geschwister, sie waren also vier Kinder. Und auch der klagt jetzt nicht über zu wenig Aufmerksamkeit in der Kindheit.

Ich selbst möchte keine drei Kinder, bei uns soll nach dem zweiten Schluss sein. Das hat verschiedene Gründe, aber sicher nicht den, dass man drei Kindern keinesfalls gerecht werden kann.

Moin #tasse

Wir sind noch zu dritt, bald zu viert.
Von mir ein ganz klares JA zu mehreren Kindern #pro

Ich sehe nicht, das es an der Anzahl der Kinder liegt, allen gerecht zu werden, sondern an der Organisation und den Prioritäten. Mein Mann hat 7 Geschwister und alle 8 finden, dass die Mutter immer genug Zeit für sie hatte.

Die Vorteile überwiegen für mich bei weitem. Eine "Gruppe" Geschwister bietet sehr viel tolle Gemeinschaft, das ist doch viel mehr wert als das Materielle, was ggf. etwas weniger wird.
Wenn zwei streiten, ist noch mindestens ein anderer da. Wenn einer mal ne seltsame Phase hat, sind andere da. Später verteilt es sich auf mehreren Schultern, wenn die alten Eltern mal Unterstützung brauchen.

M.M. nach sehen viele das alles auch zu individualistisch. Ich glaube nicht, dass es für ein Kind förderlich ist, wenn es sich 24/7 frei entfalten kann und alles bekommt. Eine gute Mischung machts da, finde ich.

Wir haben derzeit auch nur 2 Kinderzimmer und die sind auch noch zu klein für 2 Kindern. Wir werden perspektivisch umziehen müssen. Aber u3 interessiert das die Kinder noch nicht und sie sind eh am liebsten bei den Eltern. Daher hat man genug Zeit die ideale Lösung zu finden.
Urlaub findet bei uns mit Wohnwagen (früher Zelt) statt. Auch mit 4 Kindern werden wir 2x im Jahr Familienurlaub machen. Man muss finanziell halt etwas genauer überlegen...

LG, Nele
mit Junge (11) und 3 Mädchen (8, 16 Monate, 22. SSW)

Ich habe drei Kinder und war das älteste von dreien.
Ich habe weder zu meinen Eltern noch Geschwistern Kontakt, die Familie hat für mich nicht funktioniert.
Meine Kinder habe ich beim Vater gelassen nach der Trennung und bin so wesentlich zufriedener und glücklicher seit ich die Verantwortung nicht mehr habe und die Einschränkungen
Mein Ex dagegen bekommt das gut hin und daher sind die Kinder gut bei ihm aufgehoben.
Ich habe den Kontakt mittlerweile ganz eingestellt.

Du hast keinen Kontakt zu deinen 3 Kindern und du bist zufrieden und glücklich, prima. Aber was ist mit den Kindern? "Gut aufgehoben" ist gut - aber Mama ist doch auf ewig Mama....

Hallo!

Wir haben seit 9 Monaten 4 Kinder im Alter von 14, 13, 4 und eben 9 Monaten.

Die jüngste kam etwas sehr überraschend, aber sie gehörte von Beginn an dazu.

Wir arbeiten diesen Sommer daran, dass jeder ein Zimmer für sich bekommt.
Dafür wird 1 Wand gezogen und anschließend großer Zimmertausch vollzogen. Danach haben die 2 Teenager je 1 Schlafzimmerchen und 1 großes "Wohnzimmer" plus Duschbad auf ihrer eigenen Etage.
Die 2 Kleinen wohnen dann in klassischen Kinderzimmern mit Elternschlafzimmer auf einer gemeinsamen Etage.
Das Haus ist unsres , daher müssen wir uns mit niemandem absprechen.

Das große Auto kam mit Kind 3 und reicht auch jetzt für gemeinsame Fahrten.

Urlaub machen wir teils gemeinsam im Ferienhaus oder Jugendherberge (haben wir von Anfang an so gemacht). Für besondere Wünsche der größeren wie Mountainbiketour oder Reise nach Florenz setzen wir 4 Großen uns zusammen und alle wünschen sich was. Dann planen wir die Zeiten und organisieren, wer wann was mitmacht. Einzige Bedingung: 1 gemeinsamer Familienurlaub pro Jahr und dabei Aktionen für jedes Alter. Wir gehen dann in den Zoo oder zum Spielplatz mit Klettermöglichkeit für die Kleinen, in die Kletterhalle oder ins Kino für die Großen und ins Museum (Technikmuseum oder Technoseum) für die Alten.
Daneben können die Teenies Reiterferien , Zeltlager und Sommerfahrt mit der Jugend machen, sofern sie es wollen.

Zeit für die Kinder einzeln bleibt im Alltag eher Zufall, wenn wir einkaufen gehen oder so. Den Mountainbikeurlaub hat nur mein Mann mit den beiden gemacht, also ein bißchen Zeit zu dritt ohne die kleinen.

Die Älteste muss sich gerade Gedanken über die Zeit nach der Schule machen, sie hat nur noch 2 Schuljahre nach diesem jetzt. Wir unterstützen sie gerne, allerdings sollte sie beruflich orientiert sein, wenn Kind 3 mit der Schule fertig wird. Dank G9 ist jetzt wieder etwas mehr Zeit 😉.

Wenn wir im Garten oder Haushalt oder so aktiv sind, bitten wir die Großen schonmal, ein Auge (oder Ohr) auf die Jüngeren zu haben. Abends als Babysitter würde ich sie nur "beauftragen", wenn sie es wirklich wollen.
Die Größte hat aber auch bereits geäußert, dass sie es übernehmen würde. Im Gegenzug würden wir uns an größeren Wünschen beteiligen, wie auch ein familienfremder Babysitter natürlich bezahlt wird.

Wir sind glücklich mit unserem Leben und ich würde die Entscheidung immer wieder für viele Kinder treffen. Kind 5 wird es aber nicht geben, wir wollten anfangs 4 und haben sie jetzt.

Euch alles Gute für die Entscheidung!

LG danny0903

...beruflich FERTIG orientiert...
Und arbeitend...😊

Ich bin definitiv der Meinung das bei 3 Kindern eins immer zu kurz kommt. Meist das "Sandwichkind". Ich sehe das im Freundes- und Bekanntenkreis (mittlerweile schon erwachsen), meist laufen die die mittleren nicht richtig rund.
Gerade wenn Haus und Co. schon vorhanden ist, würde ich es nicht tun. Selbst wenn das 3. Kind im kurzen Abstand kommt, die werden auch größer und möchten ihre Privatsphäre. Für mich steht fest, nicht mehr als zwei.

"Ich bin definitiv der Meinung das bei 3 Kindern eins immer zu kurz kommt. Meist das "Sandwichkind"." #kratz

Kann ich - aus eigener Erfahrung - nicht bestätigen :-). Die, die ich mit 3en kenne, da kommt keins zu kurz. Wir haben auch 3 und nein, ist nicht der Fall.

Also ich bin ein Sandwichkind und kann das so nicht bestätigen.

Ich finde, es gibt viele Gründe für mehrere Kinder und viele dagegen. Es ist am Ende sehr individuell. Aber dass bei mehr als zwei Kindern immer eins zu kurz kommt, ist glaube ich doch etwas zu pauschal.