Familienleben mit 3 oder mehr Kindern Seite: 2

        • (26) 03.06.19 - 20:26

          Vielen Dank für deine Antwort! Das Haus ist „unseres“. Leider besteht aber keine Möglichkeit zum Umbau. Ich bin auch schon 36, aber das macht mir jetzt weniger aus😂. Wir wohnen hier auch in einem Kuhkaff😂🙈!
          Wir müssen es uns einfach nochmal genau überlegen 😉.
          Auch euch wünsche ich, dass ihr die richtige Entscheidung für euch findet!
          Liebe Grüße

          • (27) 03.06.19 - 20:50

            Hach, da haben wir ja einige Parallelen :)
            Unsere Kinder sind ja auch im ähnlichen Alter. Witzig.

            Hmmm. Vielleicht lässt sich ja auch irgendwo eine Wand ziehen oder so. Wenn es ernst wird, vielleicht tatsächlich mal einen Architekten kommen lassen, die haben manchmal ganz gute Ideen.

            36 ist jetzt auch nicht der ausschlaggebende Grund :)
            Wobei ich auch nicht ewig warten würde. Wir schauen mal. Vor allem, ob es meine Nerven mit machen #rofl
            ... Vorallem, was mache ich, wenn es dann Zwillinge oder gar Drillinge werden-Puh!

            Ansonsten finde ich 3 oder mehr Kinder wirklich super :)

            Dankesehr.
            Alles Gute!
            Mery

            • (28) 04.06.19 - 20:59

              Stimmt 😃!
              Das mit dem Architekten wäre mal ne Idee 👍🏻!
              Nein, allzu lange wollten wir auch nicht mehr warten. 3 Jahre Abstand wäre für uns das Maximum!
              Ja, ja die lieben Nerven 😂🙈 - die wurden bei uns heute auch mal wieder strapaziert 😜!

              • (29) 04.06.19 - 21:06

                Hehe. 3 Jahre wären auch mein/unser Maximum.
                Wie haben ja 2 1/2 Jahre bei unseren. Das gefällt mir gut.

                Puh. Ich bin immer erleichtert, wenn ich sowas lese.
                Ich möchte meine Beiden nicht austauschen, aber manchmal kosten sie mir echt einige Nerven #rofl
                Aber das gehört wohl einfach dazu :)

                Drücke die Daumen, dass ein Architekt ne gute Lösung für euch parat hält...

                • (30) 05.06.19 - 12:46

                  Finde es lustig, dass es bei uns einige Parallelen gibt:-D!

                  Ich glaube, wenn man ehrlich ist, geht es jedem nervlich mal irgendwann so - habe letztens in der Buchhandlung ein Buch gesehen mit dem Titel "Am Ende meiner Nerven ist noch soviel Kind übrig" und musste so lachen #rofl, weil es bei uns eben auch oft so ist.

                  Dankeschön:-)

      Ich finde das Thema auch super spannend, obwohl ich noch nichts Hilfreiches beitragen kann. Unsere Nummer 2 kommt im August zur Welt und wie machen die weitere Familienplanung davon abhängig, wie es mit zwei Kindern so läuft. Die beiden haben einen Altersabstand von genau zwei Jahren und ich stelle mir die Zeit mit zwei so kleinen Kindern recht anstrengend vor, obwohl Nummer 1 lieb und pflegeleicht ist. 😅 Geplant ist, dass eine eventuelle Nummer 3 nicht ganz so schnell hinterherkommt, aber vielleicht sehe ich das anders, wenn Kind 2 ähnlich wie Kind 1 wird. 😉
      Was ich allerdings super wichtig finde, ist ein eigenes Zimmer für jedes Kind. Ich würde nicht zwei Kinder sich dauerhaft ein Zimmer teilen lassen. Ich habe es bei meinen Cousinen gesehen. Die zwei großen Mädels waren 6 und 7, als die Kleinste kam. Vorher hatten sie eigene Zimmer und wurden dann zusammen in ein Zimmer gesteckt und die Kleinste hat das Zimmer der mittleren bekommen. Die mittlere war darüber jahrelang wirklich traurig. Mit etwa 12 hat sie dann das ehemalige Arbeitszimmer bekommen. Das liegt im Erdgeschoss und ist kleiner und dunkler als ihr ehemaliges Zimmer.
      Wenn alles gut geht, werden wir nächstes Jahr mit dem Hausbau beginnen und wir haben drei Kinderzimmer eingeplant. Wenn es bei zwei Kindern bleibt, haben sie eben noch ein gemeinsames Spielzimmer oder ich ein Atelier. 😏

    • (32) 03.06.19 - 19:38

      Unsere sind 14, 12 und 5. Es ist soooo schön. Unser Auto war vorher bereits ein 7Sitzer, das Haus groß genug (trotzdem sind wir nochmal umgezogen und leben jetzt zentral und trotzdem mit viel Platz), Urlaub, nun ja, kostet für 5 mehr als für 4, klar, stellt aber überhaupt kein Problem dar und weiß man vorher. Die 3 harmonieren gut miteinander in unterschiedlichen Konstellationen. Manchmal ist es anstrengend, klar, jeder fordert seine Zeit und sein Recht. Aber: Ich würde es genauso wieder machen unter den gegebenen Voraussetzungen (Finanzen stimmen, Zeit usw.)!

      Dusemi könnte meine Mutter sein, von ihren Erzählungen her. Nur dass wir noch gravierende finanzielle Schwierigkeiten hatten, ich mir tatsächlich das Zimmer lange teilen musste und meine Mutter die Sprache noch nicht so gut beherrschte, als Nummer 3 schon auf dem Weg war. (Spätaussiedler) Mein Vater war von Montag bis Freitag auf Montage (druchgehend weg) und es war alles andere als einfach. Jetzt wohnt nur noch mein pubertierender Bruder daheim und meine Schwester und dich studieren (ich schon ne Weile) Und jetzt bin ich auch noch Schwanger... Und meiner Mutter würde es nie einfallen sowas über uns drei zu schreiben. Keiner von uns dreien war jemals richtig neidisch auf die anderen. Natürlich gab es Zoff, aber unsere Mutter hat es gut verstanden uns beizubringen, dass in einer Familie der einzelne auch mal zurückstecken muss, weil es sich eben lohnt, weil man dafür soviel zurückbekommt. Wir haben auch früh mit auf den weg bekommen, das wir, eben nicht von unseren Eltern bespaßt werden. dazu hatten sie unabhängig von der Anzahlt der Kinder überhaupt keine Zeit. Und ich finde es gut, dass wir gelernt haben uns mit uns selbst zu beschäftigen, kreativ zu werden. Als meine Geschwister kleiner waren war ich natürlich mal weniger begeistert, aber ich habe sie ja dennoch geliebt, und heute kann ich mir keinen besseren werdenden Onkel und werdende Tante für meine Kleine vorstellen. 3 Kinder können eine Bereicherung sein, wenn man ihnen auch beibringt, wie Familie funktioniert.

      • Ich danke euch von Herzen für die zahlreichen und vor allem, ehrlichen Antworten. Vor allem die Erfahrungen mit älteren Kindern, die schon in der Schule bzw. in der Pubertät sind, finde ich sehr interessant. Wie schon von euch geschrieben, bleiben es eben keine süßen, kleinen Babys, die fast keine Ansprüche stellen!
        Ich finde es toll, dass ihr so ehrlich geantwortet habt! Danke ☺️!
        Wir müssen uns das Ganze nochmal durch den Kopf gehen lassen und gut überlegen!

    (35) 03.06.19 - 21:37

    Als Älteste von drei Kindern möchte ich auch noch meinen Senf dazu geben. Viele hier haben ja das Leben als fünfköpfige Familie relativ negativ bewertet - ich fand es super und ich denke meine Eltern werden es auch so sehen.
    Natürlich muss es finanziell einigermaßen passen, aber ist das das wichtigste? Auch Platz ist wichtig, aber auch da kann man Kompromisse finden. Meine Eltern waren nicht reich, aber eigentlich hatten wir alles, was wir brauchten. Okay, mit 10 Jahren hätte ich gerne ein Pony gehabt und als 14jährige wünschte ich mir Markenkleidung, beides habe ich nicht bekommen und fand das total unfair. Ich könnte jetzt jede Menge Sachen aufzählen, die mich als Kind und Teenager gestört haben und was ich ungerecht fand und welche Schwierigkeiten es gab. Aber irgendwie fällt das im Nachhinein gar nicht so ins Gewicht und andere Dinge sind viel wichtiger! Ich bin einfach nur froh, dass ich zwei Brüder habe. Gerade, dass wir zu dritt sind, finde ich toll. Wir hatten als Kinder so viele tolle Momente, haben zu dritt gespielt, manchmal nur zu zweit, wir hatten alle "Exklusivzeit" mit Mama oder Papa oder anderen Verwandten, wir haben uns gestritten, verbündet, geärgert, vertragen, geholfen und jeder von uns hat von den beiden anderen profitiert. Auch heute sind wir ein eingeschworenes Team. Jeder lebt sein Leben, aber wir haben viel Kontakt, unternehmen was zusammen, kommen immer gerne "nach Hause" zu unseren Eltern. Die genießen es ganz bestimmt, dass es jetzt deutlich ruhiger ist, sie mehr als Paar machen und alleine in den Urlaub fahren können. Aber wäre das anders, wenn wir nur zwei Kinder gewesen wären? Ich denke nicht. 😉

    • (36) 03.06.19 - 21:52

      Um noch die Fragen bezüglich Auto und Wohnen und Urlaub zu beantworten:
      Wir hatten einen Kombi, ich saß hinten immer in der Mitte und das war relativ eng, vor allem als der jüngste noch im Kindersitz war. Ich hab s überlebt.
      Ich hatte eine Zeit lang ein gemeinsames Zimmer mit meinem mittleren Bruder. Später hatten die Jungs zusammen ein Zimmer. Erst als meine Eltern gebaut hatten, bekam jeder sein eigenes Zimmer. Wir haben s überlebt.
      Urlaub wurde in Ferienwohnungen irgendwo in Deutschland gemacht. Flugreisen waren leider nicht drin. Das war teilweise ziemlich langweilig. Aber wir haben s überlebt.

      Und heute reden wir sonntags beim gemeinsamen Essen darüber, wie ich meinen Bruder abends immer geweckt hab, damit Mama nochmal kommt. Und wie meine Brüder sich im Auto über mich hinweg geärgert haben, bis ich ausgerastet bin und von vorne "Ruhe dahinten!" gebrüllt wurde. Und was für ein furchtbares Bett wir in der einen Ferienwohnung hatten und dass wir irgendwelche Spiele erfunden haben, weil es nur geregnet hat. Und wir lachen sehr über diese Geschichten!

(37) 03.06.19 - 22:14

Hi,
ich habe zwei Geschwister, wir waren also auch zu dritt, und das in der Konstellation Bruder eins ist nur 14 Monate älter als mein Zwillingsbruder und ich.
Meine Mutter sagt, die Zeit mit drei Kleinen war zwar anstrengend, aber schön. Richtig ätzend war wohl die teeniezeit 🤗 Auch weil wir ja quasi alle drei gleich alt und nervig waren.
Probleme mit Auto oder Platz hatten wir nicht, anfangs hatten wir ein Spiel und ein Schlafzimmer, irgendwann bin ich dann ins Schlafzimmer gezogen und meine Brüder ins andere, es hätte auch noch die Möglichkeit für ein drittes Zimmer gegeben, wollte aber niemand.
Finanziell haben meine Eltern uns durch Hobbies, Auslandsaufenthalte und Studium bekommen, und das auch mit normalen Jobs, ist aber auch eine Frage von Prioritäten. und, Achtung Überraschung: Studenten können jobben...und wenn sie es geschickt machen auch zu sehr guten Konditionen.
Im Ergebnis, ich bin sehr froh zwei Geschwister zu haben und finde und sehe auch beineinigen Bekannten im Umfeld, dass das sehr gut funktionieren kann. lg

(38) 03.06.19 - 23:03

Hallo! Wir haben vier Kinder (20, 16, 14, 8) und sind überaus glücklich und zufrieden mit unserer Kinderschar. Eigentlich war es zu keinem Zeitpunkt besonders stressig, im Gegenteil. Je mehr Kinder, umso weniger mussten sie von uns bespaßt werden. Die Kids lieben seit jeher den Trubel, die Action, die vielen Gespräche, die gegenseitige Unterstützung. Wir haben einen 7 Sitzer, ein Haus mit Garten und Urlaube waren auch nie ein Problem. Wir würden uns immer wieder so entscheiden, es ist schön, in einer großen Familie zu leben, zu der mittlerweile auch ein "Schwiegersohn" gehört. Lg

(39) 03.06.19 - 23:11

Na da hast du aber zwei muffelige Erstantworten bekommen. Selbstverständlich sind 3 Kinder teurer als 2, selbstverständlich wird die Zeit mit 3 Kindern noch knapper als mit 2. Aber insgesamt gesehen macht das eine Kind mehr den Braten nicht fett. Es fällt proportional gesehen nicht mehr so stark ins Gewicht.

Mit 2 Kindern war ich schon den ganzen Tag über mit meinen Kindern beschäftigt. Mit 3en bin ich halt immer noch den ganzen Tag mit meinen Kindern beschäftigt. Was sich bestimmt verschiebt, ist die Priorität. Während ich beim ersten Kind noch Biobreichen selbst gekocht habe, nach jedem Stolpern auf die Beine half und beim halbstündigen Windelwechseln den Popo mit einem feuchten Waschlappen durchwischte, ist es jetzt das Gläschen, die Förderung zur Selbstständigkeit und das Feuchttuch, was die Arbeit erleichtert.

Im Übrigen sind in unserem Freundeskreis ganz viele Familien mit 3 Kindern unterwegs und alle kriegen das ganz gut bis akzeptabel hin. Zumindest wirkt da keiner wahnsinnig unglücklich.

(40) 03.06.19 - 23:53

vorneweg ich finde es toll das wieder mehr Kinder geboren werden und drei das neue zwei sind ich denke viele mit kleinen Kindern unterschätzen aber was es wirklich heißt drei Kinder großzuziehen . 'Drei Kinder + sind logistisch, nervlich , zeitlich finanziell und für die Paarbeziehung eine große Herausforderung . Ich erinnere mich noch sehr gut wie empört ich damals war als meine böse Schwiegermutter beim verkünden von Kind vier wenig euphorisch zu uns sagte oh Gott bis man die mal alle groß hat und was die alle kosten ! Damals war ich richtig sauer darüber und dachte grade sie hätte wissen müssen das finanziell und auch sonst bei uns überhaupt nichts dagegen spricht . Jetzt wo ich mittendrin zwischen Pubertät und Schule stecke weiß ich was sie meint . Den logistischen und nervlichen Aufwand den es erfordert seine Kinder vernünftig durch Schule ( weit unterschätzt ) und Pubertät zu begleiten habe ich unterschätzt . Finanziell sind wir sehr gut aufgestellt die Kosten tuen uns nicht weh wir überschütten unsere Kinder auch nicht mit Geld das normale was alles anfällt summiert sich automatisch . In manchen Monaten ist man schnell mal relativ viel Geld auf einen Batzen los Klassenfahrten , ein Kind muss neu eingekleidet werden weil nichts mehr passt, Taschengeld , Geld für Ausflüge , neue Sportschuhe , Einladungen zu Geburtstagen , der eine hat das Fahrrad kaputt ,dem anderen ist die Jacke geklaut worden , Hobbies , Schulmaterial, Nachhilfe …

Hey,

wir haben mehr als 3 Kinder, daher mag ich dir auch mal antworten. Ich finde es toll mit mehreren Kindern und kann mir gar nicht vorstellen, wie es mit zweien auf Dauer wohl gewesen wäre. Grundsätzlich also ein klares JA zur größeren Familie, wenn alles passt.

Aber zu deinen Punkten...

Ich persönlich empfinde es wichtig, dass jedes Kind sein eigenes Zimmer hat. Ich bin selbst eine von vieren und für mich wäre es eine Katastrophe gewesen, mir mit jemandem das Zimmer teilen zu müssen, da ich meine Ordnung brauche. Mit Freunden alleine spielen... überhaupt mein Reich /meinen Rückzugsort für mich zu haben, man wird ja auch älter. Ich erinnere mich noch zu gut, wie meine jüngere Schwester den Wunsch geäußert hat, sich mit mir ein Zimmer zu teilen und ich totale Panik bekommen habe, dass meine Eltern das gut finden könnten (sie der geborene Chaot, ich die mit der zwanghaften Ordnung).

Das war mir auch bei unseren Kindern wichtig. Damit bin ich durchaus auf Kritik gestoßen, dass das ein Luxuswunsch ist und gar nicht nötig. ICH (!) sehe das aber anders. Meine Söhne sind nur 12,5 Monate auseinander. Ein Zimmer teilen wäre ausgeschlossen.

Der Erstgeborene hat einen seltenen Gendefekt und ist doch sehr eigen (atypischer Autismus, Gendefekt, es kommen mehrere Störungsbilder zusammen- vieles wissen wir offiziell erst seit knapp 1,5 Jahren, da wir schlichtweg nicht ernst genommen wurden). Der zweite ist das krasse Gegenteil, ich schätze sie hätten sich längst geköpft, wenn sie sich ein Zimmer hätten teilen müssen. Das geht wirklich gar nicht und der Große braucht sein Reich. Zudem ist er, ebenfalls damit zusammenhängend, ein später Schläfer (zwischen Mitternacht und wenns wirklich hart kommt auch mal 3:30 Uhr schläft er ein), während der zweite bei Zeiten schläft. Sehr leichter Schlaf kommt dazu, der zweite dagegen schläft unruhig und läuft im Schlaf auch mal herum- würde auch nicht passen.

Ist übrigens auch bei sämtlichen Ärzten und Therapeuten eine der ersten Fragen. Hat das Kind ein Zimmer alleine? Für sie ein sehr wichtiger Punkt.

Ach so, die zwei sind fast 10 und fast 11 Jahre alt.

Die Mädels (22 Monate Abstand, zur Zeit 2,5 und 4,5 Jahre) würde ich auch nicht zusammen legen. Alleine weil die eine gut und die andere eher schlecht schläft. Wie sich alles weitere entwickelt, weiß ich nicht, aber alleine deshalb würde ich sie nicht zusammen schlafen lassen wollen.

Das sind nur kleine Beispiele. Sie kommen in die Pubertät und sie sollen ihre Privatsphäre haben. Meine persönliche Meinung. Hier haben auch künftig alle ihr eigenes Zimmer. Wenn sich doch noch ein weiteres Kind einschleichen sollte, würden wir das Schlafzimmer räumen und ein wenig umbauen, um das Zimmer dem Kind geben zu können.

Ich habe nun mal gezielt zum Zimmer weiter ausgeholt, da allgemein oft gesagt wird, dass Kinder sich ein Zimmer immer teilen könnten. Nein, es geht eben nicht immer. Da muss man sonst sehen, welche Möglichkeiten man hat. Man sollte durchaus einplanen, dass es nicht so laufen könnte wie erhofft.

Auto muss natürlich für drei passen, keine Frage. ;-) Da gibts schöne Autos, die gar nicht allzu wuchtig sind. Je nachdem was man so haben möchte. Es gibt auch durchaus 5-Sitzer, in die drei Kinder passen. Vorausgesetzt die Befestigung eines Kindersitzes ist auch auf allen Sitzen zulässig.

Zeit ist natürlich ein Punkt, dazu kommen Hobbys, Verabredungen (wir wohnen ländlich, müssen die Kinder öfter zu Freunden fahren- aber sie haben auch in der "Fußnähe" Freunde), Arzttermine, ggf. Therapien. Aber auch das kann man nicht pauschal sagen. Wir sind schon bemüht, dass jeder auf seine Kosten kommt, aber klar, man kann nicht ständig für alle da sein.

Ich liebe meine kleine Großfamilie. #verliebt Natürlich ist es anstrengend, man muss auch Abstriche machen (meine sind ja noch klein). Dennoch möchte ich sie nicht missen. :-) Der Platz wäre für mich persönlich (Achtung, das ist immer noch nur meine persönliche Meinung) ein sehr wichtiger Punkt. Das mag jeder anders sehen, aber so sehe ich es. Natürlich ist das nicht alles, aber auch ein Teil vom Ganzen.

Wie ihr euch entscheidet, bleibt natürlich euch überlassen. :-) #klee Nicht dass das falsch rüber kommt. Ich möchte auch keinesfalls grundsätzlich abraten, das wäre irgendwie widersprüchig zu meinem eigenen Leben. ;-) Und es ist schön mit mehreren Kindern! Jeder muss hier seinen Weg selbst finden, denn unser Weg ist noch lange nicht für alle anderen auch richtig so, und andersherum sieht es genauso aus.

#winke

LG erdbeerchen mit 4 Kindern an der Hand, #stern fest im Herzen und Ü-Ei (27+5)

  • Hallo liebe Erdbeerchen,

    nein nein, um Gottes Willen, ich verstehe das nicht falsch. Ich danke dir für deine ehrliche Antwort. Es geht ja auch nur um Erfahrungswerte, da, wie du schon schreibst, jeder den für sich passenden Weg finden muss.
    Wir haben auch ein Haus mit Garten und ich liebe es, meine beiden Kleinen rumtollen und spielen zu sehen#verliebt. Dann denke ich oft, so ein 3. könnte da jetzt auch noch gut mitspielen #rofl. Aber wie gesagt, es bleibt ja nicht bei den Babys/Kleinkindern, deswegen finde ich, sollte es schon gut überlegt sein.
    Wir waren zu Hause auch zu dritt, jedoch waren meine beiden Geschwister schon um einiges älter, als ich auf die Welt kam. Als meine Schwester auszog, konnte ich ihr Zimmer haben (wir hatten auch nur zwei Kinderzimmer), so dass sich die Frage mit dem Platz von alleine klärte. Urlaube haben wir auch immer auf dem Campingplatz gemacht und ich liebte es, da um uns herum immer viele Kinder waren, mit denen wir dann spielen konnten und die wir ja auch schon kannten.
    Also es ist wohl Einstellungssache, wie man das sieht! Jeder, wie es für ihn am besten ist ;-)!

Hallo



Wir haben 3, aber noch relativ klein.
Unsere älteste ist 6j die mittlere 4.5j und die kleine 1.5j.

Wir wollten ursprünglich 4. Das haben wir aber verworfen es bleibt bei 3.

Ein Auto brauchten wir tatsächlich neu.
Und iwann werden wir ausbauen müssen da wir aktuell nur zwei kizi haben.

Die kleinste schlief erstmal bei uns. Dann wollten wir sie eigentlich in der kizi der mittleren mit packen, weil das das größere ist. Aber die mittlere jammerte seit einging in dem Haus sie wolle wieder ein Zimmer mit der großen.

Die große ein Zimmer mit der mittleren. Also zog die mittlere zur großen und unser Baby hat das größere Zimmer für sich 🤷‍♀️

Wie lange die Konstellation so noch bleibt wird die Zeit zeigen.


Urlaub machen wir nicht daher kann ich zu den preislichen Veränderungen nichts sagen.


Hobbies koordinieren und exklusivzeit finden ist mit das schwierigste zur Zeit.
Aber da müssen meine Kinder eben lernen Kompromisse einzugehen. Nicht jeder kann alles haben und machen auch mit 2 Kindern wäre das nicht möglich.


Ich selbst habe 6 jüngere Brüder. Die allerdings nicht alle mit mir aufgewachsen sind.
Aber ich hatte zu Hause 2 teils 3(stiefbruder alle 14 Tage und in den ferien) und bei meinem Vater 2 (als ich noch regelmäßig zu Besuch war) später dann 3, da war ich aber 15 und ich wollte schon lange keine besuchswochenenden mehr.

Der altersabstand war immer ziemlich groß. Bei denen zu Hause 11 und 15 Jahre. Ich konnte nie was mit denen anfangen. Musste zudem immer aufpassen.
Der altersabstand ist Mist! Ich hab mir immer Geschwister gewünscht, aber als ich 11 war hätte es auch nicht mehr sein müssen. Weshalb ich immer gesagt hab aller aller höchstens 3 Jahre Abstand.

Kind 1 und 2 haben 20 Monate. Es ist perfekt. Sie haben so viel von einander und machen miteinander es ist super. Kind 2 und 3 haben fast 3 Jahre Abstand, 35 Monate. Die große liebt die kleine, der mittleren ist es egal. Der Abstand ist mir schon fast zu viel, aber die Rahmenbedingungen haben nicht eher gepasst.

Ich würd ja Tatsache noch ein 4. Bekommen wenn da nicht diese ätzende Baby und Kleinkinder Zeit wäre. Ja sie sehen niedlich aus sind aber irre langweilig.

Ich genieße Grad sehr die entwicklungsschritte der beiden großen insbesondere der ältesten. Ich bin einfach keine babymama. Mich nervt das massiv und ich bin heilfroh wenn die kleinste ihre Windel los ist, vernünftige Sätze sprechen kann, rad/inliner/ schlittschuh fahren kann, schwimmt und ich endlich richtig was mit ihr anfangen kann. 🙈🙈🙈

Aber nun nochmal bei 0 anfangen? Nee danke!

LG

(44) 04.06.19 - 06:51

Guten Morgen, wir haben 3 Kinder. 15, 3 und 1 Jahr alt. Als die jüngste 6 Monate alt war, bot sich die Möglichkeit eine 5 Raum Wohnung zu bekommen. Wir leben jetzt mit 5 Personen auf 100 qm , jeder hat sein Reich. Mein Mann hat sich dann noch ein neues Auto gekauft, das alte war zu eng und der Kofferraum zu klein. Mein Auto habe ich behalten da ich hauptsächlich mit den 2 kleinen fahre. Mein Mann und ich haben gut bezahlte Jobs daher müssen wir finanziell keine Abstriche machen. Das erleichtert es ungemein. Das materielle ist für mich auch ein entscheidender Grund gewesen bei der Planung für ein drittes Kind. Nützt ja nichts alle wollen essen und trinken die Kita und Schule muss finanziert werden, Klamotten und das ganze drum herum. Liebe gibt es bei uns genug und zumindest die ist kostenlos. Ansonsten ist es sehr schön bei uns. Immer was los. Langeweile gibt es nicht. Natürlich im Alltag auch sehr anstrengend. Aber machbar. Alles gute euch

  • (45) 04.06.19 - 07:24

    Vielen Dank für eure ehrlichen Worte und eure Erfahrungswerte. Ich finde es interessant zu erfahren, wie es bei "kinderreichen" Familien läuft. Man neigt tatsächlich dazu, nur die süßen Babys und Kleinkinder zu sehen (wobei die ja unter Umständen auch schon anstrengend sein können), aber man vergisst bzw. wir haben ja auch noch keine Erfahrungen mit Schulkindern geschweige denn mit Teenagern. Ich bin auch der Meinung, dass Kinder nicht alles bekommen müssen, was sie gerne hätten, aber man will ja auch nicht bei allem nein sagen müssen.
    Mein Mann und ich haben auch zwei gute Jobs - ich arbeite nach dem 2. nun auch wieder Vollzeit (mein Mann hat reduziert - mit seiner Selbstständigkeit war das einfacher, als bei mir), trotzdem sind 3 Kinder ja schon ne Hausnummer.
    Ich finde es toll, wie ihr das alles managet:-D!

(46) 04.06.19 - 07:27

Hallo,

vom zeitlichen Aspekt sehe ich kein Problem. Man wächst rein und findet einen Weg, dass keiner zu kurz kommt. Natürlich sind 3 Kinder zeitintensiver als 2 Kinder. Aber das finde ich nicht so gravierend.
Ein größeres Auto wird wahrscheinlich ein Muss sein, insofern ihr noch keines habt, in welches 3 Kinder nebeneinander passen. Meine Großen sind jetzt 14 und 16 und die Kleine 8. Hier könnten sich nie und nimmer die Kinder ein Zimmer teilen. Ab einem gewissen Alter benötigt jedes Kind seinen Rückzugsort und seine Privatsphäre. Auch wenn viele sagen, dass das früher ja auch ging etc. Ich finde es für die Kinder, gerade in der Pubertät, blöd. Kein weiteres Kinderzimmer zu haben, wäre für mich tatsächlich ein Grund mich gegen ein weiteres Kind zu entscheiden.

LG
Michaela

(47) 04.06.19 - 07:31

Ich kann dir nichts raten, aber mal auf deine Bedenken eingehen als das mittlere von drei Kindern.

Ich habe mir ewig ein Zimmer mit meiner kleinen Schwester geteilt. Das hat manchmal genervt und ich weiß noch, dass ein eigenes Zimmer viele Jahre lang ein Wunsch von mir war.

Ich weiß aber auch noch, wie viel ich mit meiner Schwester gespielt habe und als die Älteste ausgezogen war und ich plötzlich mein eigenes Zimmer hatte, war das auch irgendwie komisch. 😉

Ich hatte nie das Gefühl, emotional zu kurz zu kommen. Wir haben jetzt keine bewussten "Exklusivzeiten" gehabt, aber im Alltag ergab es sich trotzdem immer mal, dass eine von uns etwas alleine mit einem Elternteil unternahm.

Was für uns wichtig war: jede von uns hatte auch einen ganz besonderen Ansprechpartner außerhalb der Eltern. Bei mir die Oma väterlicherseits, bei meiner großen Schwester die Oma mütterlicherseits und bei der Kleinen eine Großtante.

Das wurde nicht geplant, sondern hat sich so ergeben und hat glaube ich dazu geführt, dass man dort dann eben mal ganz besonders im Mittelpunkt stand und nicht alles teilen musste.

So ganz grundsätzlich kann man aus Kindersicht also wohl kaum sagen, dass 3 immer schlecht ist. Zumal ich meine beiden Schwestern über alles liebe und auf keine verzichten wollte. Ich kenne es ja nicht anders. (Und trotzdem gab es Zeiten, da haben wir uns gekloppt wie sonstwas.)

Aus Elternsicht muss man aber auch ganz ehrlich sagen: manchmal ist es hart. Drei Kleine sind sehr fordernd, drei Große genauso. Alles ist teuer und viele Aktivitäten sind eher auf 2 Kinder ausgelegt. Meine Eltern sagen manchmal, sie wissen nicht, wie sie das überhaupt geschafft haben. Meine Schwester geht auch ab und zu am Stock mit inzwischen drei Kindern. Einfach ist das sicher nicht- aber wann sind Kinder schon "einfach"?

Ich hoffe, die Antwort hilft dir wenigstens ein bisschen!

  • (48) 04.06.19 - 10:30

    ***
    Ich hatte nie das Gefühl, emotional zu kurz zu kommen. Wir haben jetzt keine bewussten "Exklusivzeiten" gehabt, aber im Alltag ergab es sich trotzdem immer mal, dass eine von uns etwas alleine mit einem Elternteil unternahm.
    ***

    Ich glaube, dass es oft genau so in den größeren Familien abläuft.

    Auch wenn man kein Lehrbuch liest und pädagogisch wertvolle Begriffe für seinen Alltag findet, so merkt doch jeder, der nicht ganz blöd ist, z.B. Kind 2 (oder welches auch immer) braucht jetzt mal die Mutti allein. Meine beiden Großen sagen mir auch einfach Bescheid und dann setze ich das um. Sie wissen, dass nicht alles sofort geht, aber nicht vergessen wird.

    Wenn jemand nur 1 oder 2 Kinder will, ist das ja total ok, aber zu behaupten, dass es mit mehreren generell nicht funktioniert, wie manche hier geschrieben haben, ist doch eine steile These :-)

    LG, Nele
    mit Junge (11) und 3 Mädchen (8, 16 Monate und 22. SSW)

    • (49) 04.06.19 - 17:47

      Ja, ich denke, da hast Du völlig recht. Mein Mann hat sogar drei Geschwister, sie waren also vier Kinder. Und auch der klagt jetzt nicht über zu wenig Aufmerksamkeit in der Kindheit.

      Ich selbst möchte keine drei Kinder, bei uns soll nach dem zweiten Schluss sein. Das hat verschiedene Gründe, aber sicher nicht den, dass man drei Kindern keinesfalls gerecht werden kann.

(50) 04.06.19 - 10:16

Moin #tasse

Wir sind noch zu dritt, bald zu viert.
Von mir ein ganz klares JA zu mehreren Kindern #pro

Ich sehe nicht, das es an der Anzahl der Kinder liegt, allen gerecht zu werden, sondern an der Organisation und den Prioritäten. Mein Mann hat 7 Geschwister und alle 8 finden, dass die Mutter immer genug Zeit für sie hatte.

Die Vorteile überwiegen für mich bei weitem. Eine "Gruppe" Geschwister bietet sehr viel tolle Gemeinschaft, das ist doch viel mehr wert als das Materielle, was ggf. etwas weniger wird.
Wenn zwei streiten, ist noch mindestens ein anderer da. Wenn einer mal ne seltsame Phase hat, sind andere da. Später verteilt es sich auf mehreren Schultern, wenn die alten Eltern mal Unterstützung brauchen.

M.M. nach sehen viele das alles auch zu individualistisch. Ich glaube nicht, dass es für ein Kind förderlich ist, wenn es sich 24/7 frei entfalten kann und alles bekommt. Eine gute Mischung machts da, finde ich.

Wir haben derzeit auch nur 2 Kinderzimmer und die sind auch noch zu klein für 2 Kindern. Wir werden perspektivisch umziehen müssen. Aber u3 interessiert das die Kinder noch nicht und sie sind eh am liebsten bei den Eltern. Daher hat man genug Zeit die ideale Lösung zu finden.
Urlaub findet bei uns mit Wohnwagen (früher Zelt) statt. Auch mit 4 Kindern werden wir 2x im Jahr Familienurlaub machen. Man muss finanziell halt etwas genauer überlegen...

LG, Nele
mit Junge (11) und 3 Mädchen (8, 16 Monate, 22. SSW)

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