Familienleben mit 3 oder mehr Kindern Seite: 3

      • (51) 04.06.19 - 10:55

        Ich habe drei Kinder und war das älteste von dreien.
        Ich habe weder zu meinen Eltern noch Geschwistern Kontakt, die Familie hat für mich nicht funktioniert.
        Meine Kinder habe ich beim Vater gelassen nach der Trennung und bin so wesentlich zufriedener und glücklicher seit ich die Verantwortung nicht mehr habe und die Einschränkungen
        Mein Ex dagegen bekommt das gut hin und daher sind die Kinder gut bei ihm aufgehoben.
        Ich habe den Kontakt mittlerweile ganz eingestellt.

        • (52) 04.06.19 - 11:10

          Du hast keinen Kontakt zu deinen 3 Kindern und du bist zufrieden und glücklich, prima. Aber was ist mit den Kindern? "Gut aufgehoben" ist gut - aber Mama ist doch auf ewig Mama....

      (53) 04.06.19 - 11:50

      Hallo!

      Wir haben seit 9 Monaten 4 Kinder im Alter von 14, 13, 4 und eben 9 Monaten.

      Die jüngste kam etwas sehr überraschend, aber sie gehörte von Beginn an dazu.

      Wir arbeiten diesen Sommer daran, dass jeder ein Zimmer für sich bekommt.
      Dafür wird 1 Wand gezogen und anschließend großer Zimmertausch vollzogen. Danach haben die 2 Teenager je 1 Schlafzimmerchen und 1 großes "Wohnzimmer" plus Duschbad auf ihrer eigenen Etage.
      Die 2 Kleinen wohnen dann in klassischen Kinderzimmern mit Elternschlafzimmer auf einer gemeinsamen Etage.
      Das Haus ist unsres , daher müssen wir uns mit niemandem absprechen.

      Das große Auto kam mit Kind 3 und reicht auch jetzt für gemeinsame Fahrten.

      Urlaub machen wir teils gemeinsam im Ferienhaus oder Jugendherberge (haben wir von Anfang an so gemacht). Für besondere Wünsche der größeren wie Mountainbiketour oder Reise nach Florenz setzen wir 4 Großen uns zusammen und alle wünschen sich was. Dann planen wir die Zeiten und organisieren, wer wann was mitmacht. Einzige Bedingung: 1 gemeinsamer Familienurlaub pro Jahr und dabei Aktionen für jedes Alter. Wir gehen dann in den Zoo oder zum Spielplatz mit Klettermöglichkeit für die Kleinen, in die Kletterhalle oder ins Kino für die Großen und ins Museum (Technikmuseum oder Technoseum) für die Alten.
      Daneben können die Teenies Reiterferien , Zeltlager und Sommerfahrt mit der Jugend machen, sofern sie es wollen.

      Zeit für die Kinder einzeln bleibt im Alltag eher Zufall, wenn wir einkaufen gehen oder so. Den Mountainbikeurlaub hat nur mein Mann mit den beiden gemacht, also ein bißchen Zeit zu dritt ohne die kleinen.

      Die Älteste muss sich gerade Gedanken über die Zeit nach der Schule machen, sie hat nur noch 2 Schuljahre nach diesem jetzt. Wir unterstützen sie gerne, allerdings sollte sie beruflich orientiert sein, wenn Kind 3 mit der Schule fertig wird. Dank G9 ist jetzt wieder etwas mehr Zeit 😉.

      Wenn wir im Garten oder Haushalt oder so aktiv sind, bitten wir die Großen schonmal, ein Auge (oder Ohr) auf die Jüngeren zu haben. Abends als Babysitter würde ich sie nur "beauftragen", wenn sie es wirklich wollen.
      Die Größte hat aber auch bereits geäußert, dass sie es übernehmen würde. Im Gegenzug würden wir uns an größeren Wünschen beteiligen, wie auch ein familienfremder Babysitter natürlich bezahlt wird.

      Wir sind glücklich mit unserem Leben und ich würde die Entscheidung immer wieder für viele Kinder treffen. Kind 5 wird es aber nicht geben, wir wollten anfangs 4 und haben sie jetzt.

      Euch alles Gute für die Entscheidung!

      LG danny0903

    (55) 04.06.19 - 12:40

    Ich bin definitiv der Meinung das bei 3 Kindern eins immer zu kurz kommt. Meist das "Sandwichkind". Ich sehe das im Freundes- und Bekanntenkreis (mittlerweile schon erwachsen), meist laufen die die mittleren nicht richtig rund.
    Gerade wenn Haus und Co. schon vorhanden ist, würde ich es nicht tun. Selbst wenn das 3. Kind im kurzen Abstand kommt, die werden auch größer und möchten ihre Privatsphäre. Für mich steht fest, nicht mehr als zwei.

    • (56) 04.06.19 - 12:48

      "Ich bin definitiv der Meinung das bei 3 Kindern eins immer zu kurz kommt. Meist das "Sandwichkind"." #kratz

      Kann ich - aus eigener Erfahrung - nicht bestätigen :-). Die, die ich mit 3en kenne, da kommt keins zu kurz. Wir haben auch 3 und nein, ist nicht der Fall.

    • (57) 04.06.19 - 17:52

      Also ich bin ein Sandwichkind und kann das so nicht bestätigen.

      Ich finde, es gibt viele Gründe für mehrere Kinder und viele dagegen. Es ist am Ende sehr individuell. Aber dass bei mehr als zwei Kindern immer eins zu kurz kommt, ist glaube ich doch etwas zu pauschal.

Wir haben mit Sinn&Verstand kürzlich unser 4. Kind bekommen und sind überglücklich mit unserer Kinderschar. Sie sind 10 J., fast 4 J., fast 2 J. und knapp 5 Monate alt.
Warum so viele Kinder?
Wir haben ein großes Haus (also genügend Platz) mit großem Garten, fahren einen VW Multivan (7-Sitzer) und auch das nötige Kleingeld. Außerdem war es ein Herzenswunsch von uns 😍.
Unser Großer (10) kommt im Herbst in eine Privatschule (Gymnasium 😊) und hat 3 Hobbys, (kostet ja auch was) unser 2. Kind geht in einen privaten Kindergarten. Kind 3 und 4 sind daheim bei mir, mein Mann arbeitet VZ.
Uns geht es gut, wir können nicht klagen 😊😊👍👍.
Wir unternehmen viel mit unseren Kindern, alle zusammen oder auch mal nur 1 Elternteil mit nur 1 Kind. Auch Paarzeit bekommen mein Mann und ich hin 👍. Damit all das möglich ist, ist unser Alltag durchorganisiert.

In unserem Stadtteil wohnen viele Familien. Man sieht immer öfter, dass 3 das neue 2 ist 👍👍. Auch 4 Kinder sind hier keine Seltenheit mehr und das ist einfach wunderbar 😀.

  • Darf ich fragen, wie Ihr das dann finanziert und zeitlich wuppt wenn alle Kinder 3 Hobbys haben. Von viermal Studium will ich gar nicht erst anfangen.

    • Habe mich wohl unklar ausgedrückt- unser Großer (10) hat 3 Hobbys nicht alle Kids 😂😂😂. Die 3 Kleinen sind noch zu klein dafür.
      Ich arbeite nicht (bin in EZ von Kind Nr. 4) und mein Mann arbeitet VZ in leitender Position.
      Das wars auch schon.
      Wir haben uns das gründlich überlegt/durchgerechnet/kalkuliert, ehe wir noch Kind 2,3 und 4 bekamen. Das war uns sehr wichtig.

      • Nein, Du hast Dich nicht unklar ausgedrückt - ich schrieb ja auch, "wenn" alle Kinder vier Hobbys haben möchten.

        Dein Mann arbeitet in leitender Position - das ist super - aber viel von seinen Kindern hat er dann auch nicht - und länger krank werden darf er dann auch nicht. Von einer Trennung will ich gar nicht erst anfangen.

        Es ist schön, dass es bei Euch so super passt - aber leider sind in Deutschland Kinder und/oder Trennung Armutsrisiko Nummer 1 - und Urbia geduldig. Hier können noch so viele schreiben, wie einfach doch 3 oder 4 Kinder zu wuppen sind - fakt ist, dass Kinder teuer sind.

        • woher weißt du, dass er nicht viel von seinen Kindern hat?
          Du, wir sind keine Teenies, sondern Menschen im „besten“ Alter, wir waren nicht unreif, als wir uns für Kinder entschieden. Glaube mir, auch wenn alle Kinder Hobbies haben - es ist einkalkuliert.
          Also, man könnte fast meinen, du gönnst es uns nicht, dass es uns trotz Kinder finanziell sehr gut geht und das es läuft.

          • "woher weißt du, dass er nicht viel von seinen Kindern hat? "

            Naja Personen in leitender Position können selten um Punkt 16 Uhr den Stift fallen lassen.

            "Also, man könnte fast meinen, du gönnst es uns nicht, dass es uns trotz Kinder finanziell sehr gut geht und das es läuft."

            Nein, ich gönne jedem sein Glück - es waren nur interessierte Nachfragen. Hier bei Urbia wird meiner Meinung nach alles zu rosarot gesehen, und ich bin der Meinung, dass die Fragestellerin ruhig auch andere Meinung lesen sollte.

            Ich habe schon einige Familien kennengelernt aufgrund meiner Arbeit (auch mit drei oder vier Kindern) - und auch bei denen, bei denen auf dem ersten Blick alles superduper läuft - ist nicht alles super, wenn man einen Einblick erhält.

            Das heisst natürlich nicht, dass es bei Euch nicht immer super weiterlaufen kann - und das gönne ich Euch auch von Herzen!

            • Andere Meinungen ist auch kein Ding, dafür ist ein Forum da 👍.
              Aber pauschalisieren, dass z.B. jemand in Führungsposition wenig Zeit für Kinder hat, eine Trennung/Krankheit/Tod einen Absturz in die Armut wegen Kindern bedeutet, eine Frau nach langer EZ nicht mehr im Job Fuß fassen kann.....das ist zu schwarz gedacht. Es gibt auch grau und sogar weiß!
              Des Weiteren sind wir für jeden Ernstfall finanziell abgesichert, das war uns sehr wichtig, wenn vorübergehend „nur“ einer arbeitet. Schließlich sind wir keine Traumtänzer 🙈.

              Nun, in deiner Arbeit wirst du wohl auf Problemfälle treffen. Die, bei denen es gut läuft, brauchen sich keine Hilfe suchen 😊, die lernst du nicht kennen.
              Und es gibt Gegenden in Deutschland, da geht es den Menschen halt finanziell generell besser als in anderen.
              Also bitte nicht pauschalisieren!

              • "Nun, in deiner Arbeit wirst du wohl auf Problemfälle treffen"

                Eben nicht, da sind Familien dabei, die nach Außen alles haben - z.B. vier Kinder - großes Haus - Vater in leitender Position - Mutter Akademikerin - und wenn man dahinter schaut, ist eben nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen! Aber wie gesagt, toll, wenn bei Euch alles super ist und hoffentlich auch bleibt.

                • Aber seien wir ehrlich - diese Familien könnten dieselben Probleme auch haben, wenn sie „nur“ 2 Kinder hätten, oder?
                  Oder gibt es explizit Probleme, die ausschließlich Familien mit 4 Kindern haben? Wohl kaum, oder? Und wenn doch, nenne sie mir bitte, damit wir Vorkehrungen treffen können, damit sie uns erst gar nicht ereilen können. Man lernt schließlich nicht aus.

        (67) 04.06.19 - 18:23

        Man darf ja nicht vergessen, dass Frau auch wieder arbeiten kann, wenn die Kinder größer sind und mehr zu finanzieren ist... und warum nicht länger krank? Also wir sind bspw dafür abgesichert, mein Mann ist selbstständig und hat aber für alle Fälle vorgesorgt. Egal ob Krankheit, Berufsunfähigkeit etc.
        Und bezüglich Trennung: Das wäre bei uns finanziell keine Einschränkung- maximal für meinen Mann der mir ziemlich viel Unterhalt zahlen müsste 🙈😉

        • Ja genau - nach jahrelanger Elternzeit, nimmt ein jeder Arbeitgeber mit Handkuss - nicht umsonst sitzen viele, auch gut ausgebildete Frauen, in der Teilzeitfalle und schlittern frohen Mutes in die Altersarmut.

          "Und bezüglich Trennung: Das wäre bei uns finanziell keine Einschränkung- maximal für meinen Mann der mir ziemlich viel Unterhalt zahlen müsste 🙈"

          Da wäre ich mit bei einem Selbstständigen nicht zu sicher - ratzfatz ist die Firma in den roten Zahlen und schon kann der Mann nicht mehr zahlen - dafür gibts gewiefte Steuerberater und Anwälte.

          • (69) 05.06.19 - 15:35

            Also ich bekomme von heute auf morgen ohne Probleme einen Vollzeit oder wenn ich will Teilzeit-Job, in meinem Arbeitsbereich kein Problem. Und Altersarmut kann man auch anders vorbeugen, als mit der staatlichen Rentenkasse ;-)
            Übrigens in unserem Fall kann mein Mann nicht „gespielt“ pleite gehen. Aber Du WILLST scheinbar nicht einsehen, dass so etwas funktionieren kann...

      Warum muss man denn etwas schlecht reden, wenn jemand offensichtlich glücklich in seiner aktuellen Lebenslage ist?
      Es kann immer was passieren - Trennung, Krankheit, Unfall, Tod. Soll man deswegen nur ein Kind bekommen oder eigentlich am besten gar keins?

      • Ihr Lieben,

        es ist doch tatsächlich so, dass für jeden etwas anderes passend ist. Ich finde es toll, wenn man sich für mehrere Kinder entscheidet, kann aber auch die Familien verstehen, für die 1 oder 2 Kinder völlig ausreichend sind, aus welchen Gründen auch immer!
        Jedem sollte das Seine zugestanden werden.
        Mich interessieren eure Erfahrungen, mit mehreren Kindern, aber letztendlich müssen das für uns Passende finden.
        Ich finde es super toll, dass mir so viele ihre Erfahrungen mitgeteilt haben! Danke!

(72) 05.06.19 - 10:51
heute mal in schwarz

Hallo,
unser drittes Kind war nicht unbedingt geplant, aber sehr gewollt und innig geliebt. Wir hatten auch kein drittes Kinderzimmer und mussten unser Haus dementsprechend umgestalten. Wir (50 und 47) hätten wahrscheinlich auch noch ein 4. Kind, wenn wir nicht schon zu alt dafür gewesen wären. Unsere Kinder sind nicht mehr ganz so klein (17, 10 und 9). Viele, die sich noch nicht komplett fühlen, haben ja noch keine Erfahrung mit Schulkindern und Pubertät etc. Wir haben diese Erfahrung und ja es ist nicht leicht. Ich gehöre zu den Mamas, die die Babyzeit entspannter fanden als die Schulzeit und das obwohl ich aufgrund von Selbstständigkeit nie Elternzeit oder Mutterschutz hatte. Aber größere Kinder sind nun mal eine andere logistische Herausforderung als kleine Kinder. Auch finanziell ist das so eine Sache. Wir haben monatlich ein 5-stelliges Einkommen zur Verfügung und es geht uns damit gut. Allerdings 3 Kinder eventuell gleichzeitig studieren zu lassen, wird auch für uns eine Herausforderung, für die wir sparen. Urlaube im 5 Sterne Hotel, wollen und können wir mit 3 Kindern in der Ferienzeit nicht finanzieren. Uns reicht ein Ferienhaus oder aber ein Mobilheim auf dem Campingplatz.
Fazit: es ist machbar und schön, aber eben wie schon gesagt ist in der heutigen Welt fast alles auf 2-Kind-Familien ausgelegt und man muss Kompromisse eingehen, selber zurückstecken und auch mal 5 gerade sein lassen...

(73) 05.06.19 - 18:22

Hallo,

ich finde es sehr vernünftig und reflektiert sich da Gedanken zu machen.

Mich regt das immer so auf, wenn Leute hier offenen Auges ins Unglück rennen und hinterher rum jammern.

Wir haben 4 Wunschkinder - heute 14, 12, 7 und 3 Jahre alt.

Ich liebe das Muttersein, finde es sehr erfüllend und bin sehr glücklich und zufrieden.
Wir haben ein Haus und jetzt über der Garage ausgebaut damit die beiden Großen eigene Zimmer haben können.

Wir haben einen Viano, weniger wäre für uns nicht machbar.

Urlaube machen wir total gerne. Wir fahren oft zum campen das geht dann finanziell. Hotel ist schon krass. Man kann kaum online buchen mit 4 Kindern. Und meistens müssen wir 2 Zimmer nehmen. Da fühlt man sich schon manchmal etwas seltsam.

Wir kommen gut über die Runden. Wobei mein Mann wirklich gut verdient, sonst wäre es sicher manchmal schwierig mit 4 Kindern.
Denn es kommen ja zum ganz normalen Kram wie Klamotten und Essen (ich habe 4 Jungs... ;-) ) noch Hobbys, Geburtstage, Feiern von Feunden, Schulgeld, Schullandheime, Ausflüge usw... Das geht richtig ins Geld.

Was ich am schwierigsten finde ist, das halt einfach nie Ruhe ist. Irgendwas ist immer, ständig braucht Einer was. Wobei meine auch teilweise noch nicht so alt sind.

Und die Interessen und Bedürfnisse gehen auch sehr stark auseinander, da sind wir als Eltern durchaus gefordert. Mein Großer ist kulturell sehr interessiert, mag gerne Städte und Geschichte, der Kleine findet das mega öde und steht lieber stundenlang an einer Baustelle rum.

Das ist durchaus manchmal schwierig, aber alles machbar wenn man das will und an einem Strang zieht.

Wir würden das wieder so machen! Aber letzendlich muss das jeder für sich entscheiden.

Ich wünsch euch alles Gute!

Hallo,

diese Entscheidung könnt nur ihr alleine treffen. Kinder sind toll........ich habe 4 davon ....aber wer behauptet, dass es manchmal nicht auch ungeheuer anstrengend sein kann...der lügt.

Insofern es um eine echte Planung geht, wie in eurem Fall (sprich kein "Unfall") würde ich mir an deiner Stelle gut überlegen, ob euch ein weiteres Kind einen "Mehrwert" bringt. Jetzt bitte nicht steinigen....denn das klingt vielleicht erstmal krass...aber ich meine vor allem auf emotionaler Basis....

Als wir uns für unser letztes Baby entschieden haben, hatten wir bis dato nur Jungen...und wir haben uns einfach auch ein Mädchen gewünscht. Es wurde ein Mädchen....somit haben wir uns riesig gefreut....(bei einem Jungen wäre auch Freude über ein gesundes Kind da gewesen, kennen wir doch die Situation mit einem Frühchen). Sie ist bis jetzt kerngesund, fröhlich und unser aller Sonnenschein...die Jungs lieben sie sehr.
Trotzdem habe ich festgestellt, ich habe keine wirklich Lust mehr auf Babyspiele und Krabbelgruppen......so wie ich es bei meinen ersten Kindern hatte. So langsam kann ich keine Kleinkindspielsachen mehr sehen.....und unsere Tochter spielt und läuft viel "nebenher" mit den anderen. Für falsch halte ich es nicht.......aber bei uns ist glaube ich ein Zeitpunkt gekommen, wo wir einfach nicht weiter Kompromisse machen möchten .....sprich....wir wollen nicht mehr über Spielzeug fliegen....wir wollen nicht mehr dauernd hinter dreckigen kleinen Händchen her laufen und Nasen putzen......wir sind diesbezüglich befriedigt und möchten uns sozusagen in die nächste Phase begeben. Also, wir möchten jetzt auch endlich Unternehmungen machen, wo auch wir wieder mal etwas Input bekommen....bzw. wir möchten dann jetzt auch unsere Beziehung wieder etwas inniger leben. Unsere Familienbettzeit war toll, ist auch noch toll.....aber so langsam sehen wir uns wieder nach mehr Zweisamkeit. Autos sind übrigens kein Problem....wir haben jetzt einen Citroen Grand C4....7 Sitzer...preislich in Ordnung und nicht wirklich teurer als ein 5 Sitzer....(also wir haben eben geschaut dass wir ein Neufahrzeug mit Kurzzeitzulassung bekommen...hat uns gutes Geld gespart). Das Auto haben wir übrigens erst seit einer Woche....man kann also in der ersten Zeit auch sehr gut mit einem Kleinwagen (bei uns Ford Ka+) auskommen....kommt alles auf die Organisation an.

Wie ist das bei euch? Wonach sehnt ihr euch? Kinder brauchen kein eigenes Kinderzimmer......unsere hätten theoretisch alle ein eigenes Zimmer....wollen sie aber nicht.....sie haben ihre Betten sowohl bei uns im Schlafzimmer als auch im Schlafkinderzimmer. Im Spielzimmer der Kinder sind alle gerne zusammen oder eben auch mal getrennt ....je nachdem.

Schaut also nicht zu sehr auf die materiellen Dinge, sondern fragt euch lieber....ob ihr bereit seid....nochmal ein paar Jahre länger auf eure Freiheiten zu verzichten.

  • (75) 06.06.19 - 12:46

    ***
    Trotzdem habe ich festgestellt, ich habe keine wirklich Lust mehr auf Babyspiele und Krabbelgruppen......so wie ich es bei meinen ersten Kindern hatte. So langsam kann ich keine Kleinkindspielsachen mehr sehen.....
    ***

    Finde ich sehr spannend, was du schreibst, bei mir ists nämlich total umgekehrt.

    Ich habe 2 "Große" (fast 12 und 8) und danach war erstmal unfreiwillig Pause. Mir war jede Phase immer viel zu kurz, die Klamotten zu schnell zu klein, plötzlich schon Einschulung etc. Alles ging mir viel zu schnell.

    Ich habe letztes Jahr dann Nummer 3 bekommen und jetzt ist Nr. 4 unterwegs. Ich finde es super, wieder Babyspiele zu spielen :-) Ich weiß zwar was du meinst mit dem Input, die Aktivitäten mit meinem Großen oder manches Gespräch bringt mir auch persönlich mehr als das Gegluckse mit dem Kleinkind. Aber ich bin froh, dass ich das alles nochmal hab #freu

    LG, Nele

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