Bei der Familie um Geld fragen

    • (1) 05.06.19 - 16:36
      KunterbuntesGemischt

      Hallihallo,

      Wir stehen zurzeit finanziell nicht so gut dar und ich bat meinen Mann seine Mutter mit ins Boot zu nehmen. Sie hat uns damals immer mal wieder ausgeholfen mit Kleinbeträgen und sie weiß auch zurzeit von unserer Lage.

      Bevor er aber seine Mutter fragen möchte, will er das ich meinen Eltern auch „reinen Tisch“ mache aber ich werde dies nicht tun. Deshalb haben mein Mann und ich uns nun ständig in den Haaren.

      Ich möchte meine Eltern nicht mit einweihen weil sie selber nicht viel haben und ich sie auch irgendwie nicht enttäuschen möchte das es soweit gekommen ist. Wir haben zwar einen guten Draht zueinander aber ich bin schon lange außer Haus und will einfach nicht mit meinen Eltern über unsere Schulden reden. Mein Mann hat aber kein Verständnis für und regt sich dann immer auf wenn ich ihm sage das ich das nicht möchte.

      Klar kann ich verstehen das er es blöd findet das ich es ok finde wenn seine Mutter uns hilft aber meine Eltern nicht reinziehen möchte.

      Ach das ist alles so schwierig, einerseits kann ich ihn verstehen aber wenn ich ehrlich zu mir selber bin sitze ich lieber auf der Straße als meine Eltern um Hilfe zu bitten.

      Kann mich jemand verstehen?

      Ich habe es jahrelang bei meinen Eltern miterlebt wie mein Vater Tag für Tag geschaut hat wie und wo was überwiesen werden musste damit wir wenigstens genug Geld zum überleben hatten.
      Vielleicht ist es ja das, das ich nicht will das meine Eltern sehen ich habe versagt, habe hohe Schulden. Und sitze in der selben Miesere wie sie damals als wir klein waren.

      Aber zurück zu meinem Mann;
      Das Problem ist er setzt mich nun dauernd damit unter Druck und wir benötigen wirklich eine Lösung für unser Geldproblem das muss also bald über die Bühne laufen, aber was soll ich tun? Er will es nicht akzeptieren und ich werde nicht nachgeben aber es stresst mich sehr und macht mich traurig. Und das der Stress nicht gut für mich ist habe ich schon mitbekommen mit vorzeitigen Wehen, aber wie soll ich den Stress meiden wenn es keine andere Lösung gibt? Ich weiß echt nicht weiter.

      • Ich kann tatsächlich verstehen, dass es deinem Mann nicht gefällt, dass er seine Eltern fragen soll, du deine aber nicht. Finde ich eine ungute Erwartungshaltung von dir.

        Wie genau sehen eure finanziellen Probleme denn aus? um wie viel Geld geht es? Warum ist es finanziell so eng und wofür braucht ihr Geld?

        Es ist etwas schwierig euch da weiterzuhelfen ohne Details zu wissen.

        • (3) 05.06.19 - 16:57
          KunterbuntesGemischt

          Es beläuft sich um eine Summe von 15.000€ die wir einfach nicht runter kriegen weil einfach zu wenig Geld reinkommt das etwas rausgehen kann. Die Umschuldung wurde uns von der Schuldnerberatung vorgeschlagen bevor wir auf die Schuldensanierung gehen müssen oder Privatinsolvenz.

          • 15.000 € sind verdammt viel Geld. Wenn ihr es nicht schafft das der Bank zurückzuzahlen, wer garantiert dann, dass seine Eltern das Geld zurück bekommen?

            Wieviel Geld verdient ihr und was sind eure Fixkosten? Gibt es da Möglichkeiten was zu ändern?

          • (5) 05.06.19 - 17:03

            Warum sorgt ihr nicht dafür, dass mehr Geld reinkommt, um Stück für Stück abzubezahlen? Auto (sofern vorhanden) verkaufen, Fahrrad statt Bus/Bahn, Nebenjobs, alltägl. Ausgaben deutlich minimieren...
            Ihr scheint auf zu großem Fuß gelebt zu haben. 15 t€ häufen sich eher nicht "mal eben" an. Alles Gute!

      Um was geht es denn deinem Mann ?

      Dass ihr euch nur von seiner Mutter Geld leiht aber deine Eltern einweiht, damit sie wissen, dass ihr Schulden habt ?

      Oder will er, dass deine Eltern euch auch Geld leihen ?

      Wie viel sollte seine Mutter euch leihen und hat sie so viel Kohle oder müsste sie sich dafür einschränken?

      • (7) 05.06.19 - 16:52
        KunterbuntesGemischt

        Es geht darum das wir bei einer Schuldnerberatung waren und wir eine Umschuldung machen möchten, eine Summe bei einer Bank und mit monatlich einer Summe X. Damit wir überhaupt noch irgendwas an Geld am Ende des Monats haben, es beläuft sich auf 15.000€. Sie würde dann als Mitbürgschaft dazu kommen. Sie müsste sich nicht einschränken.

        Ich denke er hätte gerne beides, das sie Bescheid wissen und das sie vielleicht sogar noch sich einschränken und was mitgeben sollen. Damit wir nicht so eine hohe Summen nehmen müssten. Aber das möchte ich nicht.

        • Wovon wollt ihr die 5/10/15.000€ denn an seine Eltern zurückbezahlen? Wenn ihr sie an die Schwiegereltern zurückzahlen könnt, könnt ihr das doch ebenso an die Bank. Ich würde mich da als Eltern nicht drauf einlassen, das gibt nur böses Blut.

          >>>Sie würde dann als Mitbürgschaft dazu kommen. Sie müsste sich nicht einschränken.<<<

          Und wenn sie Pech hat, werden diese Schulden zu IHREN Schulden. Sie wäre nicht die erste, der eine Bürgschaft das Genick bricht.

          " Sie würde dann als Mitbürgschaft dazu kommen. Sie müsste sich nicht einschränken. "

          Erst mal nicht, aber irgendwann vor dem Ruin stehen....

          Oder sie schränkt sich ein. Spart, legt beiseite, was ihr aktuell nicht könnt, und kann dann irgendwann eure Schulden decken .... oder auch nicht ..... (Rente, Krankheit)


          Wie viel habt ihr monatlich zur Verfügung
          was gebt ihr aus?
          was könnt ihr an Fixkosten einsparen
          wo könnt ihr sparen, ohne, dass es weh tut?
          wo könnt ihr euch einschränken

          Macht eine Privatinsolvenz Sinn?

          Wie würdet ihr euch fühlen, wenn seine Mutter deswegen Pleite geht?

          Noch sind es eure Schulden.
          Wenn sie bürgt, sind es ihre Schulden (mehr oder weniger)

          Emotional belastet euch das im Moment?
          Würdest du es ok finden, wenn sie diese Belastung übertragen bekommen würde? Kann sie Schulden und Probleme leichter wegstecken als ihr?

          Würdest du deine Eltern anpumpen
          um seiner Mutter zu helfen,
          wenn sie wegen Bürge eurer Schulden in der Klemme steckt?

          Als dein Mann hätte ich da große Bedenken, dass du dannn weiterhin am Schein deinen Eltern gegenüber festhältst und viele Gründe fidnen würdest, warum du ihr nicht helfen kannst..... Ich sage nicht, dass es so ist.
          Ich schreibe nur, dass das meine Bedenken an seiner Stelle wären?


          Umgekehrt: würdest du für seine Mutter 15.000 Euro bürgen, wenn sie in der Klemme stecken würde und du das Geld hättest? (Hinblick auf Rente, Gesundheitliche Probleme, sinkendes Einkommen dadurch)?

          Ich denke mit so einer Denkweise steuert man eine Beziehung ins sichere aus

    (12) 05.06.19 - 16:59

    Habt ihr an sämtlichen anderen Stellschrauben vehement gedreht?

    u.a.
    -Verbrauch verringern
    -Beruflich umorientieren
    -Jeder 1 Extrajob abends/am Wochenende
    -Beide Vollzeit
    -In eine günstigere Gegend/kleinere Wohnung ziehen
    -Bankgespräch
    -Privatinsolvenz prüfen

    Ich würde nur im absoluten NOTFALL Geld der Eltern leihen, ich halte allerdings auch nicht viel von Geldleihe unter Verwandten/Freunden. Habt ihr die "Kleinbeträge" seiner Eltern verzinst direkt zurückbezahlt?

    Man sollte schon lernen, hauszuhalten mit dem, was man zur Verfügung hat. Wir haben das Glück, in einem Land zu leben, in dem niemand (finanziell gesehen) verhungern muss.

    Grüsse

    Bevor ich überall zu Kreuze krieche und es dann doch wieder hinten und vorne nicht reicht, ginge ich lieber in die Privatinsolvenz, dann bin ich nach ein paar Jahren frei. Auf wen laufen die Schulden? Ich z.B. würde nur meiner Tochter was zukommen lassen, niemals für den Mann. Bürgen würde ich für gar niemand! Bürgen ist wie eigene Schulden - never.
    Gut, soviel Geld hätte ich nicht, aber selbst wenn......wenn ich keinen gescheiten Gegenwert für solche Schulden sehe...und die nur einfach so entstanden sind, tja, schwierig.
    Auf der Strasse liegt man bei uns nicht gleich. Geh lieber geordnet in die Privatinsolvenz. LG Moni

    Hallo.

    Seid ihr beide berufstätig? Woher kommen diese 15.000 Miesen? Wie wollt ihr der Schwiegermutter das Geld zurück geben????

    Bevor ich irgendjemanden um Geld anbetteln würde, würde ich Tag und Nacht arbeiten.#aha

    LG

    (15) 05.06.19 - 17:27

    Hallo,

    ich verstehe schon das ihn das stört, das er fragen soll - du aber nichts erzählen magst.

    Ist irgendwie ein Ungleichgewicht.

    Was ich mich noch frage ist, warum ihr jetzt ein Kind bekommt?
    Ich würd halt erst mein Leben auf die Reihe kriegen, bevor ich die Familie erweitere.

    Mit Baby wird eure finanzielle Situation sicher vorerst nicht besser.

    So gesehen sind eure Probleme wahrscheinlich absolut selbst verschuldet. Und nun soll der Mann seine Familie anhauen? Wäre mir auch peinlich.

    Ich frage mich wie man keine 15.000 Euro als momentane Doppelverdiener monatlich nicht abzahlen kann. Selbst wenn man zusammen 3000 Euro netto hat, mal hochgeschätzt, falls ich richtig liege. Da könnte man monatlich 300 bis 500 Euro monatlich abzwacken zum abzahlen. Ich kenne allerdings eure finanziellen Probleme
    nicht.

    Da fällt mir ein, Haushaltsbuch führen, Ausgaben die nicht nötig sind abschaffen oder einschränken. Vielleicht der Schuldnerberatung einen Vorschlag machen welchem Betrag ihr monatlich abbezahlen könnt. Mir scheint es, das ihr eure finanzielle Situation aus dem Ruder habt laufen lassen.


    LG Hinzwife

    Ja wenn alle Stränge reißen bleibt dir wohl nichts anders über als nach dem Mutterschutz weiterzuarbeiten.

    • (17) 06.06.19 - 11:31

      Wir haben mit 3500 netto ohne gesparten ohne Probleme 260 000 Kredit bekommen auf 30 Jahre. Wir zahlen 800 monatlich für den Kredit ca 400 Nebenkosten für die Wohnung allein.Achja wir haben 2 Autos und schaffen es ohne Probleme 500 so Weg zu sparen.

      Also ihr müsst auf grossem Fuss Leben oder nix verdienen das ihr keine 15 000 Weg zahlen könnt

      Nachdem sie hier bezüglich Jobs/Arbeit nicht antworten möchte, gehe ich mal davon aus, dass zumindest sie (wenn nicht alle beide) keiner Arbeit nachgehen.

      Somit hält sich mein Mitleid in Grenzen und ich hoffe, dass niemand aus der Familie so dämlich ist und für die beiden bürgt. #nanana

(19) 05.06.19 - 18:24

Hallo,

ich kann euch beide verstehen.

15.000€ ist schon happig.

Bevor ihr seine Mutter belastet, wäre eine Umschuldung auf länger als geplant evtl eine Alternative?

Die Frage ist was ihr für Einnahmen und was für Fixkosten habt.
Wie viel bleibt danach über?

- Falls ihr Abos habt, kündigen,
- Versicherungen checken und ggf. Wechseln
- Strom + Gas/Öl anbietet vergleichen und ggf. Wechseln
- Handyverträge sofern vorhanden, überprüfen und wenn möglich wechseln.
- falls ihr ein Auto nutzt, überwiegend auf Rad umsteigen.
- unnötiges verkaufen.
- Nebenjob wenn umsetzbar annehmen.
- informiert euch ob ihr Angebote wie die Tafel nutzen könnt.
- arbeitet mit Wochenplänen
- steigt auf Leitungswasser um
- habt ihr Garten? Bzw die Möglichkeit für ein Gemüsebeet?

Und dann gucken was ihr zum Leben braucht und wie viel ihr in den Kredit investieren könnt.
Zieht davon 50€ ab die ihr monatlich weglegt für Reperaturen etc.
Dann müsst ihr halt auf 7 oder 10 Jahre umschulden, aber ich würde nicht seine Mutter mit einer Bürgschaft reinziehen wollen.

Wenn sie euch 15.000 borgen kann und ihr die zinslos dort zurück zahlen könnt, ok. Aber eine Bürgschaft? Nein!!!

Das würde ICH nicht wollen.

Alles Gute

  • (20) 05.06.19 - 19:49

    7 oder 10 Jahre? Warum das? Wenn jeder einen 450€-Job annimmt, sind sie in 17 Monaten (!) schuldenfrei, sofern sie nicht über ihr monatliches Budget gehen!

    • (21) 06.06.19 - 13:09

      Vorausgesetzt sie sind aktuell beide berufstätig.

      Da sie aber auf solche Fragen nicht antwortet, liegt nahe das mindestens einer Arbeitslos oder zumindest Aufsrocker ist. Sprich Gehalt und/oder Nebeneinkünfte angerechnet werden und letztlich von dem Nebenjob nur Nen Hunderter oder so über bleibt.
      Mit 100€ mehr im monat lassen sich aber keine 15.000€ zügig abzahlen.


      Haben beide einen Vollzeit Job, ja, dann ist das wohl fix machbar, aber hätte beide einen Vollzeit Job, würden sie auch bei der Bank problemlos einen Kredit bekommen.

      Ich nehme also mal an das sie kaum bis kein eigenes Einkommen haben und ein Nebenjob zwar etwas aufpeppelt aber nicht der Rettende Stamm ist.

      Die müssen grundsätzlich umstrukturieren.

"wir benötigen wirklich eine Lösung für unser Geldproblem das muss also bald über die Bühne laufen,"

Schuldnerberatung.

Das wäre mein erster Schritt.
Bevor ich Verwandte mit reinziehe, möchte ich selbst wissen, wo ich stehe. Mal hier mal da ein bisschen, hilft auch nur für den Moment oder gibt kurzzeitig ein minimal besseres Gefühl.

Für wirkliche Änderungen, sollte es schon Beratung sein.

Dann wisst ihr, was ihr tun könnt. Langfristig, mittelfristig, zeitnah, sofort!

Auch das ist wichtig, damit ihr einschätzen könnt, ob/wie euch die kurzfristige Hilfe von Verwandten weiter bringt.



Die Idee von deinem Mann, finde ich gar nicht mal sooo schlecht.

Bei dir scheint eine hohe emotionale Komponente dabei zu sein!
Angst versagt zu haben, dir nicht die Blöße zu geben
usw.

bei HOHEN Schulden bringt das nur nichts. Das ist dann wie ein Versteckspiel.
Den Eltern was vorspielen, seine Mutter "anpumpen" wenn es eng wird
wieder an seine Mutter wenden, wenn ihr droht aufzufliegen .....

das kann so lange weitergehen, bis ihr die Schulden beseitigt habt - und darüber hinaus.
Auch später noch, wenn du versuchst den Schein deinen Eltern gegenüber zu wahren. Seine Mutter dicht halten soll, bloß nichts verplappern.

Das ist unheimlich belastend und ein enormer Druck!


Für mich gilt die klare Regelung:
wenn ich mir von Verwandten/Freunden etwas borge, dann nur so viel, wie ich auch habe. Wie ich SICHER zurückzahlen kann.
Auch, wenn sie mir mehr anbieten. Ich nehme nur an, was wirklich realistisch ist.

Dann brauche ich mir keine Gedanken machen, um wie ich dastehen könnte.

Außerdem gehe ich dann ehrlich damit um.
Warum? Weil es auch für die anderen eine Belastung ist! Für alle, die das Ma** halten sollen, damit sich die Borger hinter ihrem "ich will nicht als Versager dastehen" verstecken können.


Umgekehrt helfe ich anderen aus.
In der Not auch mal mehr.Voraussetzung: die Personen sind EHRLICH zu sich SELBST. Sie sind bereit auch Hilfe anzunehmen, andere Stellen etc.
Wer sich hinter seinem Schein versteckt und Angst hat aufzufliegen....

da muss es schon um Leben und Tod gehen (RTW etc.) aber ganz sicher nicht um Geld und diese Form von Existenzängsten.
Bei Ehrlichkeit ok. Da kann man dann auch drüber reden, da gibt es dann auch verschiedene Formen von Hilfe.

Mitkommen zum Schuldnerberater (wenn es sich peinlich anfühlt, aber der Mut da ist, dorthin zu gehen), Adressen raussuchen, finanzielle Unterstützung MIT wiedersehen - absehbarer Zeitraum (Waschmaschine kaputt, Auto kaputt - mit dem man zur Arbeit fährt usw. und mit dem nächsten Gehalt, geht es wieder).


Bei denjenigen, die nicht ehrlich zu sich selbst sind
und sich hinter ihren Ängsten aufzufliegen verstecken. Sorry, da geb ich nix.
Für dienigen würde ich auch nicht nach Hilfemöglichkeiten fragen.

Beim nächsten "Hilfe ich könnte auffliegen .... " "sag bloß nichts meinen Eltern" "sch*** warum hast du dich verplappert" ..... das wäre mir meine Nerven nicht wert. Vorwürfe aus der Angst heraus aufzufliegen tu ich mir nicht an.


Anders wäre es, wenn kein Kontakt zu deinen Eltern bestehen würde (bzw. diese gewaltätig übergriffig würden, psychische Gewalt zur Folge hätte) ....

Wobei dann immer noch gelten würde: kannst du selbst zu deinen Änderungen im Leben stehen oder würdest du dich auch vor anderen verstecken (auf nervlichen Kosten der Mitwisser) den Schein wahren? Dann wäre ich definitiv raus.

Man muss nicht jedem alles auf die Nase binden. Aber von den einen nehmen und die anderen raushalten mit denen man engen Kontakt hat, das ist für mich ein No go. Wenn es um den Schein geht.

Zumal ich bei HOHEN Schulden Wiederholungsgefahr und eine laaaange Zeit sehe, in der das Versteckspiel aufrecht erhalten werden sollte. :-[


Natürlich ist es peinlich und unangenehm nicht als "ich habe geschafft" vor seinen Eltern zu stehen.

Aber hey, dein Mann steht auch vor seiner Mutter. Ihm ist es sicher auch unangenehm , als "Versager" dazustehen! Nur ist er kein Versager und Mumm hat er, wenn er es zugibt!

Hi,

deinen Mann kann ich sehr gut verstehen. Gleiches Recht für alle... er erwartet ja anscheinend nur, deine Eltern einzuweihen und nicht, sie nach Geld zu fragen. Für ihn ist es sicher auch nicht einfach und schön, deine Mutter anzubetteln.

Des Weiteren: warum wollt ihr seine Mutter in solch eine Lage bringen? Bevor ich irgendeine Bürgschaft unterschreiben würde, würde ich mich eher umbringen sozusagen. Eine Bürgschaft zu übernehmen -egal für wen- ist das dümmste was man tun kann!

Seht zu, dass ihr mehr Kohle rein bekommt und versucht euer Problem auf offiziellen Wegen „allein“ zu lösen, also ohne andere in eure Schulden hineinzuziehen.

Geht noch einmal zur Schuldnerberatung, überdenkt eure Ausgaben, schränkt euch ein, macht keine neuen Schulden, Haushaltsbuch etc.

LG

(24) 05.06.19 - 19:21

Also ich kann deinen Mann total verstehen. Ich denke die wenigsten haben einfach so mal 15000 € Zuhause rumliegen, außer deine Schweigereltern sind reich.

Ich würde eher überlegen wie dein Mann und du mehr Geld verdienen könnt. Ich meine wenn ihr euch jeweils einen Nebenjob am Wochenende findet, wären das schon 900€ mehr. Wäre mir lieber als dritte in meine Schulden reinzuziehen.

Baldmama1997

Ich würde mich ja schämen. Nicht wegen der Schulden sondern weil du deinen Mann vorschickst und selber keinen Mumm hast. Ansonsten Privatinsolvenz..

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