Geschenke in der Familie an Kinder

    • (1) 07.06.19 - 16:46
      A-gift-for-you

      Hallöchen!

      Wir haben in der Familie einen Festen Betrag (50 Euro je Kind) für die Geschenke an die Kinder ausgemacht. Das hat meine Schwägerin als ihr Großer geboren wurde vorgeschlagen.

      Dem stimme ich vollkommen zu. 😊

      Wir haben eine Nichte und einen Neffen.

      Von unserer Seite wurde es immer so gehandhabt, dass die Kinder wenn die Wünsche mal nicht so groß ausgefallen sind den Differenzbetrag in die Spardose bekommen haben bzw. ein paar Euro mehr auch egal waren.

      Unser Sohn hatte gestern seinen 1 Geburtstag. Ich habe für ihn Sandspielzeug und ein Buch ausgesucht was er auch bekommen hat.

      Ihm wurde der "Differenzbetrag" aber nicht in die Spardose gesteckt.

      Natürlich bin ich jetzt enttäuscht warum sie es nicht machen, obwohl es so vereinbart wurde.

      Ist unser Sohn nicht das gleiche "wert"?

      Jetzt wird wahrschein gleich ein Shit storm über mich hereinbrechen das jeder schenken kann was er möchte...

      Dennoch finde ich es ungerecht.

      • Versteh ich voll und ganz. Bei solchen Vereinbarungen gibt es IMMER einen der sich nicht dran hält :D Das nervt total. Bei uns in der Familie das gleiche...
        Aber mach es dann doch beim nächsten mal genauso wie sie, oder zeige wahre Größe und halte dich an die Vereinbarung :) Vielleicht hat sie es einfach vergessen?
        Wenn es Absicht war...tja...blöd und ungerecht...noch versteht dein Kind nicht, dass es unfair behandelt wurde somit sieh drüber hinweg und schau wie es beim nächsten Mal ist ;)

        Hallo
        Ich finde es befremdlich und habe von schenken grundsätzlich eine andere Vorstellung.
        Das aufrechnen finde ich schwierig. Du sagst ihr habt einen festen Beitrag „ausgemacht“, aber wie das näher aussehen soll, habt ihr scheinbar nicht kommuniziert. Du schreibst ja nur „Von unserer Seite wurde es immer so gehandhabt...“
        Ich weiß was ich machen würde, aber das willst du nicht hören.
        Dir sind die 50€ aus unterschiedlichen Gründen wichtig, also wirst du deine Schwägerin ansprechen müssen.

        LG

        • (4) 07.06.19 - 17:05

          Ich weis selbst das man bei Geschenken nicht aufrechnen, sondern gern geben soll.

          Wir freuen uns, wenn wir den Kindern eine Freude machen können.

          Aber sind wir dann die, die gerne geben und die anderen die, die gerne nehmen.

          Die Kinder können ja nichts dafür aber aus Sicht meiner Schwägerin und meines Schwagers würde ich mich schon unwohl fühlen zumal der Vorschlag auch von ihr kam.

          • Richtig... ihr gebt gerne und meckert, wenn es nicht zurück kommt. Gebt ihr also wirklich so gern ?

            • (6) 07.06.19 - 23:32
              A-gift-for-you

              Wir feuen uns wenn wir merken, dass sich die Kinder über ihr Geschenk bzw. das was sie sich gewünscht haben freuen. Ich würde auch nichts anderes kaufen auch wenn das vielleicht mal über der "Vereinbarung" liegt.

              Unser Neffe hat sich z.B. schon mal ein Playmobil Piratenschiff mit Motor gewünscht. Das hat dann 80 Euro gekostet. Das haben wir auch gerne gegegen obwohl es über dem "Budget" lag.

              Jetzt habe ich das Gefühl auf eine gewisse Art und Weise ausgenutzt zu werden.

            • (7) 09.06.19 - 12:56

              Hi,

              ich finde es einen Unterschied, ob man gerne freiwillig gibt oder aber ob etwas ausgemacht wurde (dann ist es ab dem Zeitpunkt dieser Abmachung nicht mehr wirklich freiwillig).

              Und wenn ein fester Betrag ausgemacht wurde (ok, kommt jetzt nicht wirklich eindeutig bei dem Thread zur Sprache), dann hält man sich auch - gerne - daran.

              Wo es anfängt fies zu werden ist, wenn 50 Euro beschlossen wurden und sich nur eine Partei da dran hält.

              Wenn "bis" 50 Euro beschlossen wurde, wäre das meiner Meinung nach eine arg bescheuerte Abmachung wegen der Ungleichheit, die dann herrschen würde. Und in dem Fall würde ich, wenn mein Kind immer benachteiligt würde, dann irgendwann nicht mehr "gerne" 50 Flocken für die anderen locker machen wollen. Und das hat nichts mehr mit gerne geben zu tun, sondern einfach damit, dass die einen geben und die anderen gerne nehmen aber ungerne geben.

              Bei uns sind 10 - 12 Euro ausgemacht (die zwei Euro reißen es nicht raus!). Die Schwiegereltern geben mehr, aber alle Enkelkinder bekommen von Oma/Opa genau den gleichen Betrag! DAS nenne ich gerecht. Zusammengefasst: die Schwiegereltern geben gerne, freiwillig UND gerecht.

              Was meinst du, was der Grund für Erbstreitigkeiten sind? Weil es hier nicht um gerne und freiwillig, sondern um gerecht geht.

              VG
              Gael

        (8) 07.06.19 - 17:06

        Mich würde trotzdem noch interessieren was du machen würdest. 🤔

    Ich finde du ärgerst dich zu Recht. Wenn eure Regelung immer schon gilt, dann sollte das auch bei eurem Sohn so umgesetzt werden. Vielleicht hat deine Schwägerin es einfach nicht bedacht, da es ja erst der erste Anlass ist, an dem sie selbst schenkt.

    Ich würde die Schwägerin beim nächsten Geburtstag von einem ihrer Kinder einfach fragen, ob du wie bei deinem Sohn den Differenzbetrag weglassen sollst oder nicht. So kommst du nicht „geldgierig“ rüber und entweder sie hält sich dann künftig an die Regelung oder ihr vereinbart etwas anderes.

    Lg Maren

    (11) 07.06.19 - 17:05

    Also prinzipiell bin ich eher der „freie“ schenker, der nicht jedes Jahr und zu jedem Anlass ne bestimmte Quote ausgeben will.

    Bei meiner Nichte haben wir auch geschenkt, wie es grad ausgefallen ist.
    Mal was für 20 Euro, mal was für 50 Euro.

    Seitdem wir jetzt ein Kind haben, hat sie vorgeschlagen, uns auf einen Betrag zu einigen, was für mich auch ok ist.
    Wir handhaben es aber tatsächlich so, dass der Rest in die Spardose kommt.

    Hintergrund ist, dass sich die Kinder, wenn sie größer sind, nicht benachteiligt vorkommen sollen ...

    Wie gesagt, ich bräuchte es nicht, aber ok.

    50 Euro finde ich jedoch schon viel Geld und grad kleinen Kindern schenkt man ja vielleicht doch günstigere Sachen - so wie bei euch - und da fände ich es auch nur fair, dass der Rest in der Spardose landet !

    (12) 07.06.19 - 17:30

    Ich finde es auch ungerecht. Ich glaube, ich wüde an eurer Stelle noch einmal so schenken, wie ihr es bisher gemacht habt. Wiederholt sich das Verhalten von der anderen Seite, würde ich es lassen.

    Ich muss auch sagen, dass ich dieses "Man schenkt nicht, um aufzurechnen" irgendwie blöd finde. Das steht ja hier bei Urbia ständig. Bei meiner Schwiegerfamilie ist es so, dass ich mir bei jedem immer Mühe gebe, etwas Schönes zum Geburtstag und zu Weihnachten zu finden. Dabei schaue ich dann auch nicht unbedingt aufs Geld, nur halt darauf, dass einer nicht viel mehr bekommt als der andere. Mein Mann und ich verschenken das natürlich als Paar. Ich hingegeben bekomme zum Beispiel nie etwas zum Geburtstag (ausgenommen von meinem Schwiegervater, der mir zweimal etwas geschenkt hat) und zu Weihnachten gibt es (meinen SV auch wieder ausgenommen) dann totale Billiggeschenke, mit denen ich meist nix anfangen kann, da sie recht gedankenlos ausgesucht und wahrscheinlich im Supermarkt in den Warenkorb gefallen sind, und die einen Bruchteil von dem wert sind, was wir schenken. Und wir geben bestimmt nicht hundert Euro pro Nase aus. Das enttäuscht mich jedes Mal, denn ich bin jemand, dem es großen Spaß macht, anderen eine Freude zu machen, der aber auch großen Spaß daran hat, wenn MIR jemand eine Freude macht. Und das hält sich halt leider weder ideell noch vom Wert her die Waage. Trotzdem verschenke ich wie gehabt, weil ich es hasse, einfach irgendwas zu kaufen, damit ich es einpacken kann. Es soll dem Gegenüber ja schon gefallen.

    (13) 07.06.19 - 18:15

    Ich finde ehrlich dieses "Aufstocken" komisch, wir sehen das als Richtwert, mag sein dass es halt am Geburtstag nur 30 Euro sind, dafür gibts an Weihnachten halt das Lego für 70 ... Oder man bringt halt man ein Buch oder ein kleines Mitbringspiel zwischendurch mit.

    • (14) 07.06.19 - 23:39

      Finde ich auch, aber nicht, wenn man schon extra eine Reglung abmacht.
      Wir geben jedem, dass, was wir wollen und was gerade „passt“ das kann ein Jahr mer, das andere weniger sein.
      Aber wenn man sich schon extra einigt, dann sollte man es beidseitig so handhaben. Finde es dann nicht gerecht, wenn die Nichte und der Neffe teuer beschenkt werden und das Kind der TE bekommt irgendwann ein stickeralbum und das wars. Das Kind wird hier doch benachteiligt und das geht doch gegen eine Abmachung, dass sowas eben vermeiden soll oder nicht?
      Hier sieht es mal wieder so aus, als wenn die sxhwägerin den Vorschlag gut fand, solange sie und ihre Kinder davon profitiert haben, dass finde ich egoistisch.

Üblicherweise ist ein abgesprochener Betrag ein Maximalbetrag. Vielleicht sieht deine Schwägerin das genauso.
Handhabe es beim nächsten Mal einfach auch so und fertig.
Die geldwerte Höhe eines Geschenkes hat nichts mit wert sein zu tun.

Ich halte von solchen Vereinbarungen nix. Jeder soll das schenken was er möchte und kann.

  • (17) 07.06.19 - 18:32

    Dann muss ich es wahrscheinlich so verstehen dass sie es wirklich nicht möchten. Leisten könnten sie es sich.

    Warum haben sie unsere "Aufstockung" dann immer gerne für ihre Kinder angenommen - auch als diese noch kleiner waren und den Wert nicht kannten.

Hallo,
wir schenken immer etwas, worüber sich das Kind freut oder was es gut gebrauchen kann und wir uns leisten können. Vielleicht wäre das auch eine Regelung für euch statt des festen Betrages?

Hallo,

War bei uns ähnlich. Daher sind wir dann mit dem wert an die neffen runtergegangen und haben angepasst. So passt es jetzt :-)

Hey,
also meins wäre diese Regelung nicht, ich schenke das, was mir für die Person gefällt, egal ob teuer oder günstig (im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten). Ich erwarte da auch nichts zurück, Geld habe ich genug, mir ist es wichtiger, dass es von Herzen kommt und im Fall von Kindern, Zuneigung und Zeit viel wichtiger sind.
Konkret aber zu dir: wenn es so ausgemacht war (und nicht: so in etwa 50 euro, maximal 50 euro...) UND du dich darüber ärgerst, dann sprich es an...und zwar erstmal ergebnisoffen. vllt haben die anderen es doch anderes verstanden oder es einfach vergessen, das geld abzuliefern.
Danachbkannst du ja für sich immer noch entscheiden, wie du es in zukunft handhaben willst. lg

Ich kann dich voll und ganz verstehen. Jetzt bleibt dir nur übrig sie darauf anzusprechen. Es ist sehr unangenehm, aber spätestens beim nächsten Mal "musst" du es machen, sonst wird es immer so laufen. Ich habe mir die anderen Kommentare nicht durchgelesen, aber sag schonmal vorab: Du bist nicht gierig 😂. Ich kann dich da voll und ganz verstehen.

Ob man selbst solch eine Regelung nun passend findet oder nicht, ihr habt sie ja. In dem Sinne finde ich es unfair, dass dein Sohn nicht das gleiche erhält. Und mal ehrlich: sowas vergisst man nicht! Das wurde doch bewusst übergangen. Ich würde beim nächsten mal nicht aufstocken. Falls sie nachharkt, kannst du ja auf deinen Sohn verweisen. Wenn sie weiterhin ihre Regelung haben will, dann soll sie doch bitte so fair sein und auch deinen Sohn danach beschenken. Man kann doch nicht fordern, ohne auch etwas zu geben.

Hallo.

Ich finde es auch ungerecht. Die letzten Jahre haben sie doch sicherlich auch bemerkt, dass ihre Kinder mit dieser Regelung sehr gut gefahren sind (vor allem, wenn die Schwägerin selbst diesen Wunschbetrag festgelegt hat).

Nun, wo es sie selber auch betrifft, gilt diese "Regelung" scheinbar nicht mehr.

Das würde mich ehrlich gesagt auch ärgern.

Ich würde sie wohl nicht darauf ansprechen, sondern beim nächsten Geburtstag auch einfach weniger schenken.

Zum Thema "Jeder darf schenken was er kann/mag" möchte ich anmerken:
Ja, das ist generell schon so in Ordnung.
Aaaaaber, es soll nicht bewusst immer nur auf eine Seite tendieren. Wenn ich weiß, dass ich nicht im Wert von 50 Euro zurückschenken kann/will, dann sollte ich es erst recht nicht für andere so vorschlagen! #nanana

Außerdem möchte ich in Erinnerung rufen, was hier im Forum oft los ist, wenn sich Erwachsene drüber ärgern, weil andere Geschwister/Verwandte von Eltern/Verwandten um einiges weniger erben/geschenkt bekommen, als andere....#schwitz Da pocht doch auch jeder auf Gerechtigkeit... ;-)

Ich finde die Regelung ganz komisch und würde sie spätestens jetzt abschaffen. 6,89€ in die Spardose zu stecken, um dann die 50€ voll zu kriegen, ist mir völlig fremd. Vielleicht war das auch gar nicht das, was deine Schwägerin damals gemeint hat? Sondern einfach nur 50€ als Richtwert?#gruebel
Es gleicht sich doch immer irgendwie aus. Zum 1. Geburtstag reicht doch ein Duplostein o.ä. Dafür kann dann später vielleicht ein Rad für 100€ gekauft werden. Oder wie auch immer.
Sprecht mal miteinander!#winke

Oh je das ist alles nicht schön und ich kann dich da auch voll verstehen das man sich...ausgenutzt fühlt. Grade wenn man selber Jahrelang sich Mühe gegeben hat und und den Kinder eine Freude gemacht hat (+ den Rest Betrag dazugelegt hat) und selber so abgespeist wird ist das ein Mieses gefühlt und irgendwo ist auch das Vertrauen angeknackst.

Wir haben auch viel und gerne geschenkt und zu den Geschenken noch viele viele Ausflüge mit den Neffen von mein Mann gemacht.
Als wir aber gemerkt haben das die Eltern und die Kinder das als selbstverständlich an gesehen haben, haben wir das jetzt drastisch Reduziert.
Es gibt immer noch Geschenke zu verschiedene Anlässe aber keine Ausflüge mehr und die Geschenke hab jetzt Max. ein Wert von 20€ pro Kind.

Da ging Teil weiße so weit das, ich mich rechtfertigen musste warum ich nur mein Neffen mit in den Zoo genommen habe und nicht auch die andere Kinder 🤦🏽‍♀️🤦🏽‍♀️


Ich würde sie ganz klar drauf ansprechen und ohne Vorwurf fragen wie es gehandhabt werden soll.

Viel Glück

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