Jedes Spielzeug ist für alle da Seite: 2

          • (26) 10.06.19 - 01:28

            Ah ok.

            Naja ich denke da muss jede Familie ihren eigenen Weg finden. Jedes Kind ist eben anders.

            So einen Fall hatten wir tatsächlich.

            Kind 2 hat auf einem Geburtstag eine Maske gebasteltet und wollte sie nicht teilen, das war auf dem Geburtstag ihrer besten Freundin die weggezogen ist.

            Das musste die große halt so akzeptieren.
            Wir haben ausgemacht, die große darf sie mal ausprobieren damit sie weiß wie es ist und gibt sie dann zurück. Damit waren beide einverstanden.

            3 Monate später war die große auf Geburtstag und hat da durch Zufall auch eine Maske gebastelt nun haben beide eine und die mitterle und die große tauschen hin und her.


            Wenn hier jemand was von seinem Taschengeld kauft zb. dann kann er darüber auch verfügen wie es ihm beliebt. Wenn sie dann sagen nee mag ich dir jetzt nicht geben dann ist das so zu akzeptieren. Das jeweils andere Kind hätte ja die Chance sich selbst sowas zu kaufen.
            Kind 1 investiert ihr Taschengeld meist in Zeitungen. Die mittlere lieber in Ketten und Armbänder und glitzerringe. Wenn sie Kind 1 dann eine Kette leiht - ok! Wenn sie das nicht möchte hat Kind 1 eben Pech gehabt und muss sich eine eigene kaufen. Ebenso das Spielzeug in den Zeitschriften. Wenn Kind 1 das nicht braucht verleiht es das. Wenn sie es aber nicht ausleihen möchte hat Kind 2 halt Pech gehabt.

            Anders sieht es bei Playmobil aus. Das hat zwar meist Kind 1 mal geschenkt bekommen aber ich kaufe ja nicht 2 ritterburgen oder Schiffe etc da müssen sie sich einigen. Entweder sie spielen zusammen oder müssen sich eben abwechseln.


            Allerdings haben wir das Problem sehr selten. Playmobil Duplo etc verstaubt hier eher. Worüber oft gestritten wurde war der lük Kasten. Da haben wir dann einen 2. Gekauft weil beide das wirklich ausgiebig nutzen. Die Hefte jedoch gibt es alle nur einmal da müssen sie sich einigen.


            Wenn etwas ganz neu zum Geburtstag ist wird das erstmal vom geb Kind in Beschlag genommen und nach ca 1 Woche dann für die Allgemeinheit freigegeben.

            Aber die Barbie die die eine zu Ostern bekommen hat nehmen in der Badewanne alle 3 in die Hand. Aber alle wissen das gehört Kind 2 und ist eines ihrer heiligtümer. Aber grundsätzlich gesehen haben alle 3 jetzt schon unterschiedliche Interessen.

            Kind 1 liebt rätselblöcke und Puzzle. Kind 2 ist typisch Mädchen und liebt ihre Puppe und Kind 3 spielt Autos.

            Aber Kind 1 hat neulich eine Puppe vom Taschengeld gekauft wofür sie sehr lange gespart hat. Sie darf Kind 2 nur in ausnahmesituartionen bespielen.


            Also hier gibt es schon persönliche Dinge und jeder hat so Sachen die ihm am Herzen liegen. Aber ich käme zb nicht auf die Idee 3x das selbe Puzzle zu kaufen. Dann müssen sie sich eben abwechseln oder gemeinsam puzzeln.


            LG

      (27) 10.06.19 - 07:44

      Hiho, bei uns ist es so, daß Bücher und Gesellschaftsspiele für alle sind. Ebenso wie Duplo usw. Aber jeder hat auch seine eigenen Dinge, die der andere nur bedingt oder gar nicht haben darf.
      Ich habe ja auch Dinge die nur mir gehören,warum sollen die Kinder nicht auch ein Recht auf eigene Dinge haben, sie teilen sich eh das meiste.

      Hallo.

      Meine Mädels sind 7(ab morgen) und 9. Die beiden hatten als sie kleiner waren, ein gemeinsames Zimmer und das, was dort war, war auch für beide gedacht. Sie bekamen viel gemeinsam geschenkt. Z.b das große Barbiehaus, Barbies, Lego Duplo. Als sie dann ihre eigenen Zimmer bekamen, bekam jeder das ins Zimmer, was ihm auch gehörte. Was sie geschenkt bekamen. Z.b bei der Großen die Monster High Schule oder bei der Kleinen eine Spielküche.

      Mittlerweile ist es so, dass jeder von ihnen eine eigene Etage gehört und jeder sein eigenes Spielzeug hat. Alles,was sie in ihren Zimmern haben, gehört ihnen und sie können selbst darüber entscheiden. Gleiches gilt für das Betreten des Zimmers. Wenn einer seiner Ruhe möchte, muss es akzeptiert werden.

      Sie teilen sich Brettspiele, Bücher und ein Bastelzimmer (das haben wir aus der ehemaligen Küche der oberen Wohnung gestaltet).

      (29) 10.06.19 - 11:09

      Wir hatten nicht viel Spielzeug.jeder hatte seine Puppe und Teddy die Puppenstube und der Kaufladen war für alle da.
      Es gab um diese beiden Dinge nur Streitereien hin bis zu Prügelei , die beiden Dinge gab es nur im Dezember zum spielen und wollte eine Spielen wollen alle nur nicht zusammen spielen.

      Meine 3 Kinder hatten jeder seins, da standen eben 3 Puppenhäuser , 3 Kaufläden oder 3 Puppenwagen rum,mir war es egal.Auch wenn die Große schon 12 und die Kleinste 4 war beide sind zusammen mit ihren Puppenwagen im Garten rum gefahren.
      Sie haben auch gegenseitig die Spielzeuge getauscht es gab nie Streitereien um Spielzeug.Auch Bücher , Barbies , Lego , Playmobil hatte jede Ihres aber jede durfte mit allen spielen, wenn die Besitzerin gefragt wurde.

    • (30) 10.06.19 - 12:32

      Hey!
      Ich habe zwei Jungs (4 und 6) und sie haben beide ein eigenes Schlafzimmer und ein gemeinsames Spielzimmer. Sie haben bisher sehr ähnliche Interessen und daher ihr Spielzeug im Spielzimmer zusammen getan. Lego Duplo gab es z.B. schon immer viel (aus meiner eigener Kindheit und auch gebraucht geschenkt bekommen) und da haben sie einfach nie Besitzanprüche gestellt. #gruebel Bei uns ist es also irgendwie ungeplant alles ihr Spielzeug bzw. behandeln sie es so. In ganz seltenen Fällen, nimmt mal einer eins seiner Spielzeuge mit ins eigene Zimmer, aber es macht eben auch mehr Spaß, wenn Playmobil Feuerwehr mit der Polizei spielt. Ich würde aber nie als Erwachsene bestimmen, dass eigene Geschenke oder vom Taschengeld gekauftes geteilt werden muss. Es muss dann nur ins eigene Zimmer gestellt werden.
      #winke

      Witzig, dass du das schreibst. Genau das Gleiche habe ich hier letztens auch gedacht.
      Ich habe eine Schwester, wir hatten schon ähnliche Spielinteressen, vor allem hatten wir beide Lego. Und wir hatten jede ein eigenes Zimmer. Wir wussten immer genau, wem was gehört und das wurde so akzeptiert. Klar haben wir viel zusammengespielt, mit ihren Sachen und auch mit meinen. Wenn allerdings einer mal nicht wollte, dann musste das auch so vom anderen akzeptiert werden. Für uns war das vollkommen okay und so sehe ich das auch heute noch. Dagegen finde ich es nicht okay, wenn ein Kind beispielsweise ein Legoset, das es sich gewünscht hat, zum Geburtstag bekommt und von den Eltern dann festgelegt wird: „Das gehört euch beiden. Ihr dürft beide damit spielen.“ Natürlich bin ich dafür, die Kinder dazu zu ermuntern, Spielzeug zu teilen und zusammen zu spielen, aber ich finde es auch in Ordnung, wenn jeder sein Eigentum hat und darüber verfügen darf. Und wenn man eben mal einen Tag nicht möchte und absolut nicht will, dass die kleine Schwester mit der eigenen Eisenbahn spielt, dann sollte das okay sein.

    • (32) 10.06.19 - 14:42

      Ich habe in dem Post geantwortet.
      Bei uns ist es so das der Großteil gemeinsam benutzt wird eben mit den Ausnahmen. Es gibt ein gemeinsames spielzimmer. Die Mädchen sind 15 Monate auseinander und derzeit 4 und fast drei.

      Das hat sich hier so eingebürgert. Einfach so. Ich möchte keine zwei puppenhäuser und keine zwei spielküchen kaufen. Ich wüsste gar nicht wohin damit und legosteine trenne ich auch nicht in zwei Kisten. 😜

      Also darum geht es hier. Aber du hast vollkommen recht wenn du sagst das es wichtig ist einen Besitz für dich zu haben. Das ist mir auch wichtig. Den Kindern nur bedingt im Moment.
      Beispiel: Kind 1 bekommt zum Geburtstag ein playmobil Auto. Kind 1 sagt ganz klar das ist eins das soll Kind zwei nicht benutzen weil ich es bekommen habe dann wird das so von mir akzeptiert.
      Meist landet es aber eben doch im gemeinschaftsspielkorb "playmobil" und fertig.

      Und sie haben jeder Dinge sie sie als ihr Eigentum betiteln und das wird so auch gewahrt. Es ist nur gar nicht so wahnsinnig viel.

      (33) 10.06.19 - 21:43

      Bei uns gibt es Sachen die beiden gehören ( Kiste mit gemischten Duplo, Kiste mit wahllosen Lego etc.) Aber die Feuerwache von Lego gehört dem Kleinen, die Polizeistation dem Großen. Kuscheltiere hat auch jeder seine, sie tauschen zwar mal, aber trotzdem wissen sie welches wem gehört.
      Ich finde das irgendwie blöd wenn die Kinder kein eigenes Spielzeug haben, das sie mit niemand teilen MÜSSEN.

      (34) 10.06.19 - 21:46

      Hallo.

      Ich finde es wichtig, dass auch ein Kind seine eigenen Sachen wie Lieblingspuppe oder Stofftier hat. Gehört dazu und ist auch wichtig. Um so seine Grenzen zu zeigen und auch die von anderen, die z. B. selbst ein Lieblingsstofftier o. ä. haben, zu respektieren und akzeptieren. Um auch ein sich abgrenzen zu lernen. Bei uns gilt, dass alles im Wohnbereich an Spielzeug befindliche Dinge für alle zugänglich und nutzbar sind. Möchte ein Kind allein sein oder sich zurückziehen mit Spielsachen, dann kann es gern auf sein Zimmer gehen. Denn hier gibt es dann schon mal Gekloppe um dies und jenes, wobei es auch dem anderen gehören mag. Da wird auch versucht zu vermittelt, dass der andere gefragt wird oder eine gemeinsame für alle verträgliche Lösung gefunden wird. Wir versuchen so wenig wie möglich da einzugreifen. Es sei denn es fließen Tränen oder es wird handgreiflich.

      VG

      (35) 11.06.19 - 13:43

      Hi,

      bei uns gibt es das nicht!

      Jedes Kind bekommt Spielzeug etc. für sich (ausgenommen z. B. der Swimmingpool o. ä., der ist für alle da). Das Geschwisterkind kann, wenn es damit spielen will, ja schließlich fragen, ob es das Spiel/Buch/CD/Plüschtier etc., mal haben darf. Mein Mann und ich achten darauf, dass es gerecht verteilt ist (jeder bekommt mal ne CD oder ein Buch etc.).

      VG
      Gael

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