Wie würdet Ihr die Situation empfinden ("Nicht-Einladung")?

    • (1) 10.06.19 - 00:11

      Hallo,

      ich würde mich über objektive Gedanken über folgende Situation freuen.

      Heute bekam unsere Tochter einen Anruf von ihrer Freundin (Nachbarn). Inhalt des Gespräches: sie feiere demnächst ihren Geburtstag und wolle Bescheid sagen, dass sie unsere Tochter NICHT einlade #gruebel. Begründung: "neue" Freundinnen durch Schulwechsel, die Mädchen würden sich ja nicht kennen. Des Weiteren sei kein Platz mehr im Zelt (Übernachtung im Garten). Man könne ja statt desen bei Gelegenheit mal etwas Anderes zusammen unternehmen.

      Unsere Tochter war nach diesem Telefonat irritiert und auch richtig traurig. Die Mädels kennen sich seit mehreren Jahren, spielen regelmäßig miteinander und haben sich bisher gegenseitig zu jedem Geburtstag eingeladen.

      Wir haben das Mädchen schon öfter mit zu Ausflügen genommen, weil wir ihr damit eine Freude machen wollten und unsere Tochter sie gern dabei haben wollte.

      Da ich ebenfalls etwas irritiert war (gutes Verhältnis), habe ich bei unserer Nachbarin nachgefragt. Es klang ja quasi wie eine "Ausladung ohne konkrete Einladung". Die Mutter sagte mir dann, das sei tatsächlich so: eine Handvoll neue Mädels, die unsere Tochter ja schliesslich nicht kennen würde, kein Platz im Zelt- aber- und das macht unsere Tochter richtig traurig- eine andere (gemeinsame) Freundin aus dem Ort werde trotzdem kommen. Also letztlich die Einzige, die die anderen Mädchen ebenfalls nicht kennt- bei ihr scheint das nur kein "Ausschluss-Kriterium" zu sein.

      Versteht mich nicht falsch: es geht weder unserer Tochter noch uns grundsätzlich darum, dass sie "mal keine Einladung bekommen" hat. Das kommt vor und gehört zum Großwerden manchmal dazu. Aber so "mit Ansage" (O-Ton der Mutter: wir würden ja schliesslich mitkriegen, dass gefeiert wird, deshalb wollten sie uns vorher informieren) und auf der Grundlage, dass die Kinder wie gesagt regelmäßig miteinander zu tun haben, finden mein Mann und ich das irgendwie befremdlich. Dass man bei Übernachtungs-Parties irgendwo eine Grenze ziehen muss bzgl der Anzahl der Gäste, wissen wir sehr wohl. Würden selbst jedoch nicht so rigoros ein einziges Kind ausschließen. Sondern hätten dann wohl allenfalls die beiden "alten" Freundinnen zu einem späteren Zeitpunkt eingeladen und nicht eine von beiden ausgeschlossen.

      Langer Rede kurzer Sinn: unsere Tochter ist wirklich traurig und enttäuscht und wir Eltern sind irritiert. Haben bisher ein lockeres und ganz nettes nachbarschaftliches Verhältnis, gerade letztes Wochenende z.B. mal wieder gemeinsam gegrillt. Unsere Tochter hätte z.B. überhaupt kein Problem damit, zum Schlafen wieder nach Hause zu kommen- aber sie so rigoros auszuschliessen, obwohl das Nachbar-Mädchen immer "dicke Freundschaft" kommuniziert, finden wir ehrlich etwas krass.

      Es ist nichts vorgefallen, was dazu beigetragen haben könnte #kratz. Gerade gestern hatten wir das Mädchen mal wieder bei einem kleinen Ausflug dabei, die Beiden (unsere anderen Kinder waren nicht da) hatten richtig viel Spaß.

      Wie würde es Euch denn (vermutlich) in so einer Situation gehen? Bzw wie würdet Ihr darauf reagieren? Wie gesagt: aufgrund der gesamten Umstände können wir das als Erwachsene in dem Fall nicht nachvollziehen und unsere Tochter aus ihrer ja doch noch sehr kindlichen Sicht erst recht nicht. Vor allem, da diese "gemischten" Geburtstage (bedingt durch den Wechsel zur weiterführenden Schule) bisher weder bei uns noch bei allen anderen Freunden unserer Kinder ein Problem dar gestellt hat und wir diese "Begründung" sehr fadenscheinig finden.

      Vielen Dank schonmal für Eure Gedanken/Meinungen zum Thema!

      Liebe Grüße,

      Kathrin

      • Auch wenn jetzt bestimmt ganz viele mit dem Argument kommen dass das halt so ist und das Mädel einladen kann wen sie mag würde bei mir die Bereitschaft das Mädchen mitzunehmen sehr gesunken
        Platz ist in der kleinsten Hütte wenn man mag
        Ich wäre auch sehr irritiert und finde es schade für deine tochter

        (3) 10.06.19 - 05:14

        Auch wenn du sagst, dass nichts vorgefallen ist, es klingt leider doch ganz nach dem Motto "Dann lade ich dich nicht zu meinem Geburtstag ein, ätschbätsch!" Bei sowas können Kinder fies und rigoros sein...

        Ich denke auch, ich würde es jetzt einfach schlucken ohne groß weiter nachzubohren, aber den Kontakt erstmal einschränken... Auch auf gemeinsame Ausflüge würde ich verzichten...

        LG

        Ich weiss nicht wie alt die mädels sind aber wir hatten das tatsächlich so ähnlich... Meine tochter kannte ihre beste freundin von der tagesmutter, also von ganz klein auf, sie waren unzertrennlich, haben ganz viel miteinander gespielt, waren in der gleichen kiga-gruppe. Dann ist das mädchen in die schule gekommen, unsere noch nicht (anderer jahrgang) und plötzlich wollte die "beste freundin"nix mehr mit ihr zu tun haben. Zum geburtstag hiess es dann auch "ich lade dich nicht ein weil ich lade meine schulfreunde ein, da kennst du eh keinen und für die spiele bist du eh zu klein" - meine tochter ist sehr sensibel und war arg traurig damals. Die mutter meinte damals sie kann ihr kind ja nicht zwingen, jemanden einzuladen, ich hab ihr gesagt, dass unsere tochter auf eine ersatzveranstaltung verzichtet.

        Das ganze ist jetzt 4 jahre her und die beiden haben keinen kontakt mehr. Sie sehen sich noch in der schule und reden da auch mal miteinander aber an freundschaft ist nicht mehr zu denken.

        Ich würde wenn das ganze vorbei ist, nochmal mit dem mädel ein lockeres gespräch suchen, wenn es sich ergibt. So nach dem motto, das fand xy ganz schön blöd, dass das so gelaufen ist, vielleicht hätte man das auch anders lösen können. Die situation an sich wirst du wohl erstmal so akzeptieren müssen, weil auf ne feier wo man eigentlich nicht erwünscht ist, will man ja auch nicht...

        Ja unsere mütterherzen... LG Bianca

      • Hiho, ich würde das Mädchen auf jeden Fall nicht mehr mit auf Ausflüge nehmen sondern eine andere Freundin. In dem Alter ist leider oft so das neue Freunde wichtiger sind.

        (6) 10.06.19 - 07:30

        Dass sie es sagt, finde ich ok. Es gibt zwar erst mal einen Stich und fühlt sich komisch an.

        Andererseits: wenn sie feiern würde, Party wäre und sie wurde nicht eingeladen, wäre auch befremdlich.

        Telefonisch ist vielleicht ungeschickt. Bei gutem Kontakt liefen solche Infos nebenbei, wenn man sich gerade getroffen hat.

        Zum Wechsel der weiterführenden Schule wurden auch neue Kinder eingeladen. Bestehende Freundschaften wurden dann hier ohne Party gefeiert. Sich treffen, spielen, wie sonst auch. Nur eben ohne Action, Geschenke. Kuchen/Süßigkeiten oder besonderes Getränk.
        Sowohl bei meiner, als auch bei ihren Freunden.

        Ein Kind mehr hatten wir auch schon. Das kann klappen, das kann auch schief gehen. Ob sich die Kinder schon kennen, kann eine Rolle spielen, muss aber nicht. Es ist eher eine Charakterfrage. Wie passt die Gruppe zusammen, Interessen, Spiele usw. Das ist manchmal gar nicht böse gemeint, sondern einfach die Überlegung: wäre es für das eine Kind eher unangenehm in der neuen Gruppe oder super.

        Ob es nun ok oder gemein war, das andere Kind aus dem Ort einzuladen, kann ich nicht einschätzen.
        Kennt das andere Kind vielleicht schon jemanden aus der Gruppe. Durch Zufall? Verein, Cousine, Nachbarn der Großeltern, sonstiges. Zufälle gibt es viele. Das muss nicht so sein... jedoch kenne ich da mehr Zufälle, die das Leben geschrieben hat, als ich mir je hätte vorstellen können.


        Ob es nun ok war, dass sie angerufen hat oder nicht.
        Wie würdet ihr euch fühlen, wenn sie nichts gesagt hätte und ihr die Party live erlebt hättet?

        Etwas unternehmen können die Mädels auch so noch. Vielleicht kommt da noch was oder auch nicht.

        Wenn es weiterhin an euch nagt und ihr eng seid, könnt ihr versuchen darüber zu reden. Vorwurfsfrei, sondern einfach, dass es euch irritiert hat und ihr nicht so ganz sicher seid, wie ihr künftig damit umgehen könnt.

      • Guten Morgen.

        Warum auch immer die Entscheidung fiel, deine Tochter nicht einzuladen, so sehe ich es auch so, dass es besser ist, "vorgewarnt" worden zu sein, als es plötzlich mitzubekommen.

        Und ja, natürlich ist man darüber enttäuscht und traurig. Dennoch finde ich die Auge-um-Auge Antworten befremdlich. Ja, diese Situation ist doof. Vielleicht war es aus Sicht der Gastgeberfamikie vielleicht wirklich nur ein harmloser Grund, deine Tochter diesmal nicht dabei haben zu wollen, steckt mehr dahinter, wird man das zukünftig dennoch merken. Daher würde ich meinem Kind versuchen vorzuleben, dass man dennoch weiterhin freundlich ist und auch mal über Fehler hinwegsehen kann. Ich würde die Nachbarn genauso behandeln wie bisher und die Tochter auch mitnehmen. Wenn es dann abgesehen von der Party alles so ist wie früher, ist alles gut. Zeigt sich jedoch zukünftig von der Familie ausgehend weitere Distanz, kann man immer noch auf Abstand gehen. Aber von dieser einmaligen Situation würde ich es nicht abhängig machen.

        LG

        • (8) 10.06.19 - 08:28

          Ich frage mich, ob du es genauso siehst, wenn in deinem / euren Freundeskreis gefeiert wird. Eure Freunde sind eingeladen, ein paar neue dazu und du wirst ausgeladen, mit der Begründung 'für euch ist leider kein Platz und außerdem kennt ihr die neuen Bekannten nicht ' noch dazu wo es eine Gartenparty ist.

          • (9) 10.06.19 - 16:54

            Ach du, bei mir im Bekanntenkreis sind schon ganz andere Sachen vorgefallen, die man sich vergeben kann und nicht alles sofort zerrüttet ist.

            Natürlich würde es mir als Mutter sehr schwer fallen, zu sehen, dass mein Kind traurig ist. Aber weißt du, manchmal gibt es Umstände, da muss man etwas entscheiden und irgendjemandem tut es weh. Oder man vertut sich mal und tut etwas, was einen anderen unbedacht trifft. Dann wäre es sehr schade, wenn mein Gegenüber so reagieren würde und mich fortan aus seinem.Leben streicht.

            Es ist viel schöner, wenn man auch mal großzügig über anderer Leuts Fehler hinwegsieht, manchmal kommt dann nämlich auch großzügig nachsichtiges Verhalten zurück.

            Ich würde mich freuen, wenn ich das meinen Kindern mitgeben kann.

            LG

        "Das man trotzdem freundschaftlich ist"

        Also ich bringe mein kind bei das man anderen nicht in den arsch kriecht und das sie ihre Enttäuschung ruhig sehr offen kund tun darf

        • Das ist ja dein gutes Recht, deine eigenen Maßstäbe zu haben und diese auch an deine Kinder weiter zu geben. Sie sind nicht weniger der mehr richtig als meine.

          Allerdings empfinde ich es ganz im Gegenteil nicht als "Arschkriechen", sondern als Stärke, wenn man nach einer Enttäuschung sagt, ich behandele dich trotzdem nach wie vor nett und wie eine Freundin, auch wenn mir dein Verhalten weh getan hat.

          Natülich mag es auf die Intention ankommen. Ich bestärke mein Kind dazu, damit es eben mit gutem Beispiel voran geht und nicht immer gleiches mit gleichem vergilt. Es geht mir dabei nicht darum, die Freundin an sich zu binden. Wenn sich Freundschaften lösen, kann man das auch akzeptieren. Mir gefällt dieser Abschießcharakter halt nicht. Jemand lädt mich einmal nicht ein, mir gefällt die Begründung zudem nicht, also fahre ich direkt mal den Kontakt runter.

          Ich versuche zu sehen, dass es vielleicht Umstände gibt, die mir nicht so einleuchten, wie dem Gastgeber und es im Bereich des Möglichen liegt, dass er sein Verhalten absolut nicht so verletzend empfindet, wie ich das interpretiere.

          Daher nochmal, ich sehe es als guten Charakterzug an, dass Mädchen anschließend wie gewohnt zu behandeln. Das Verhalten ändern kann man immernoch, wenn sich zukünftig wiederholt zeigt, das dort kein enger Umgang mehr gewünscht ist.

    Ist vielleicht was zwischen euch Eltern vorgefallen? Es gibt ja Eltern, die einen Twist untereinander gerne auf dem Rücken der Kinder austragen 🤷‍♀️. Vielleicht beim letzten Grillen? Habt ihr euch nicht genügend eingebracht (manche reagieren bei sowas echt kleinlich )?

    Dieses „Gespräch“ klingt irgendwie sehr „diktiert“, tut mir leid. Und vielleicht seid ihr mit den Nachbarn doch nicht so dicke, wie ihr dachtet und sie haben den Geburtstag ihres Kindes als willkommenen Anlass genommen, dieses „starke Nachbarschaftsband“ zu lösen?
    Ist das andere Mädchen aus dem Ort vielleicht die Tochter eines „hohen Tieres“ in der Gemeinde, die man nicht ausladen kann ohne sich seinen Ruf zu versauen (ihr wohnt auf dem Land, nehme ich mal an?)?

    Wie auch immer: Ihr werdet die Wahrheit womöglich nicht herausfinden. Ob ihr dann auch auf Abstand geht (Gleiches mit Gleiches vergelten 🤷‍♀️🤷‍♀️), müsst ihr wissen....

    Vielleicht macht ihr mit euerer Tochter an dem besagten Tag einen tollen Ausflug, damit sie nicht mitansehen muss, wie gefeiert wird.

    Ich persönlich würde mich da raushalten, dass ist eine Sache zwischen den Mädels.

    • (14) 10.06.19 - 09:03

      Da gebe ich dir vollkommen recht! Das ist eine Sache zwischen den beiden Mädchen. Diese besuchen die weiterführende Schule und sollten durchaus in der Lage sein, das unter sich zu klären.
      Freundschaften verändern sich. Gerade Schulwechsel bergen das. Nun wohnt ihr halt Tür an Tür und kriegt es mehr mit. Anders wäre es vermutlich ein schleichender Prozess.
      Dass das Mädchen eure Tochter vorgewarnt hat zeigt, dass ihr ihre Gefühle nicht ganz egal sind.
      Sei für deine Tochter da, sofern sie das möchte. Aber lass die Mädels das machen.

    (16) 10.06.19 - 09:33

    Genau!

    Die Kinder immer schön alleine lassen mit ihren Sorgen und Problemen...

    • (17) 10.06.19 - 09:55

      Quatsch. Das hat auch keiner gesagt.

      Aus meiner Sicht:
      Es ist eine Sache zwischen den Mädels, ganz klar, da würde ich mich nicht reinhängen.
      Aber natürlich wäre ich für mein Kind da, würde trösten etc. Ich würde ihr zb ganz sicher erklären, dass ich gar nicht zu einer Party gehe wollte, wo man mich offensichtlich nicht haben will... Aber ich würde ganz sicherlich nicht nach aussen aktiv werden um an Ende sogar noch darauf drängen, dass mein Kind doch eingeladen wird...

      LG
      Frauke

      Das hat sie nicht geschrieben... oder steht irgendwo, dass die Tochter ihre Eltern deshalb nicht ansprechen darf? Sie scheinen mindestens 12 zu sein, da sie auf eine weiterführende Schue gehen, in diesem Fall muss man sich als Eltern auch nicht einmischen, in dem man mit den Eltern oder der Freundin spricht, das können sie untereinander regeln. Die Eltern dabei um Rat fragen kann sie doch, das verstehe ich unter Kümmern.

      • Hier kommt man mit 9/10 in die weiterführende schule...es sei denn man ist 2 mal sitzen geblieben aber heutzutage werden ja so oder so alle mit geschliffen

        • Hier kann man ab der 5. Klasse oder aber ab der 7. Klasse auf die weiterführende Schule, wobei ab der 7. Klasse eher die Regel ist, daher meine Annahme. Aber auch mit 9/10 würde ich nicht mit den Eltern oder dem anderen Mädchen reden, bei solch einer Situation, sondern eher beratend helfen, wenn gewünscht.

          Mobbing wäre etwas anderes, das würde ich mein Kind auch nicht allein regeln lassen.

    (21) 10.06.19 - 14:00

    Nicht alleine lassen.
    Aber auch mal alleine handeln lassen.
    Wie sollen Kinder sonst lernen mit sowas unzugehen?
    Sollen die Eltern rüber laufen und für das Kind die Freundschaft "retten"?
    Dem Kind den Rücken stärken, für es da sein...aber die Freundschaften sollte es alleine regeln. Das wird nicht die letzte Freundin sein die so reagiert

(22) 10.06.19 - 08:13

Hi, für mich wäre das das Zeichen, dass die Beziehung zu den Nachbarn jetzt erstmal gelockert werden müsste. Erstmal kein gemeinsames Grillen mehr, lieber ein anderes Mädchen mit auf Ausflüge nehmen, einfach etwas mehr Abstand wahren. Ich hätte es okay gefunden, wenn nur neue Kids gekommen wären und die 2 alten eine Woche später, aber explizit deine Tochter ausschließen?! Man hätte auch 1 Zelt mehr aufstellen können dicht an dicht und die Mädchen aufteilen. Quatschen kann man so allemal noch....
LG

(23) 10.06.19 - 08:36

Hi
Sowas schmerzt einem als Mutter natürlich ungemein. Ich finds auch nicht optimal gelöst und müsste ehrlich gesagt meine inneren Rachegelüste zügeln.

Im Endeffekt find ich’s aber nett, dass sie so ehrlich waren und euch wenigstens „vorgewarnt“ haben.
Ich würde, wenn deine Tochter das möchte, trotzdem ein kleines Geschenk besorgen und das Ganze möglichst nicht dramatisieren.

Auf Ausflüge etc. würde ich natürlich nach Möglichkeit künftig ein anderes Kind mitnehmen...

  • (24) 10.06.19 - 12:21

    Ganz genau so würde ich es auch machen! Bei uns gab's mal fast den umgekehrten Fall. Meine Tochter lud zu ihrem Geburtstag Kinder aus ihrer ersten Klasse ein. Diese Kinder kannte sie da gerade mal 7 Monate. Da wir erst vor kurzem aus einer anderen Stadt zugezogen sind, gab es nur 1 weiteres Mädchen auf der Gästeliste, das keine Klassenkameradin war. Ganz früh schon überlegte meine Tochter, ob sie das Mädchen (das sie sehr gerne mag!) tatsächlich einladen solle, da sie mit den anderen Gästen ja gar keine Gemeinsamkeiten hätte. Ich hab sie dann überredet, das doch zu tun (auch aus egoistischen Motiven, weil ich mich mit der Mutter angefreundet habe😎). Kurz: das eingeladene Mädchen machte alles mit, fand aber tatsächlich keinen/ wenig Anschluss an die anderen Kinder. Und meine Tochter kümmerte sich am Anfang, feierte dann aber unbeschwert mit den Klassenkameradinnen. Ich finde also die geäußerten Bedenken im vorliegenden Fall durchaus nachvollziehbar. Und ich finde es im Übrigen ausgesprochen fair und mutig, dass dies im Vorfeld kommuniziert worden ist.

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