Wie Oma dazu bringen nicht mehr zu fahren?

    • (1) 10.06.19 - 19:10

      Hallo,
      Es geht darum dass meine Oma (84) schon ziemlich wackelig auf den Beinen ist und sich nicht mehr richtig konzentrieren kann. Wir (die Familie) finden, dass sie nicht mehr Autofahren sollte. Wir würden mit ihr einkaufen fahren, zum Arzt und alles was sie sonst noch machen möchte irgendwie regeln.
      Wie kann man jemanden davon überzeugen (von sich aus!) nicht mehr zu fahren?
      Natürlich ist es ihre Entscheidung aber sie ist eine Gefahr für sich und andere wenn sie Fährt.
      Wie kann man da am besten Vorgehen?
      LG

      • Wir haben es damit versucht, an die Vernunft zu appellieren, hat nicht geklappt. Nach dem diverse Mauern umgefahren und Spiegel abgefahren wurden, haben wir den Autoschlüssel und den Führerschein einkassiert. Unschön, aber sehr notwendig.

        Wenn sie einen Facharzt hat, dann ihn mit ins Boot holen. Meist hören ältere Menschen lieber auf den „Herrn Doktor“ als auf die Familie.
        Ich habe das mit meinen Großeltern auch durch. Meine Oma hatte ihn dann freiwillig abgegeben und mein Opa ist durch seinen eigenwilligen Fahrstil irgendwann polizeilich aufgefallen und sollte einen Sehtest machen. Erst da hat er seinen „Lappen“ freiwillig abgegeben.

        • Das mit dem Arzt ins Boot holen hat am Ende auch bei meinem Opa funktioniert. Gab damals ziemliche Diskussionen zwischen meiner Mutter und mir. Ja natürlich ist er wenig gefahren aber wenn er jemanden umnietet würde man sich trotzdem Vorwürfe machen warum man nicht eingegriffen hat.
          Klar Senioren fahren tendenziell wenig aber wenn sie Unfälle bauen dann gerne mit Drittbeteiligung. Jugendliche fahren sich da eher selbst gegen den Baum.

      Wenn du eine Lösung gefunden hast sag bescheid
      Bei uns ist es das gleich mit unserem Opa :/
      Da gibt es immer wieder heftig Diskussionen, ich kann sie auch irgendwo verstehen weil man ihnen in gewisser Hinsicht ein Stück Freiheit wegnimmt

      Er wohn auch noch in einem kleinen Ort, ohne Einkaufsmöglichkeiten oder sonst was. Das heißt um unter Menschen zu kommen ist er eigentlich auf das Auto angewiesen. Der nächste Ort mit einem Wirtshaus ist 15km entfernt und in dem Ort gibt es keine Bushaltestelle.

      Ich finde die Idee ganz gut, dass vielleicht ein Arzt Oma auf die richtige Spur bringt.

      Auf Youtube gibt es einige Videos zum Thema Senioren hinterm Steuer.
      Vielleicht der Oma mal zeigen was alles passieren kann. Ist sie denn bis dato unfallfrei gefahren oder gab's ins letzter Zeit vielleicht schon kleinere Blessuren?

      Eventuell ist sie sogar einsichtiger als ihr denkt?

      Sonst einfach mit ihr mitfahren und z. B. fragen hast du den Radfahrer gesehen oder die Mutter mit dem Kinderwagen. Gerade ältere Menschen verlieren ihr peripheres Sehen und nehmen vieles am Straßenrand nicht mehr wahr. Möglich, dass sie solche Dinge selbst schockieren,denn alleine im Auto wird sie es nicht wahrnehmen.

      • Hallo,
        danke für deine Antwort. Bisher gab es keine Unfälle und keine Blessuren. Ihr Sohn hat schon mehrfach angesprochen, dass sie doch nicht mehr fahren sollte, hat auch Beispiele von Senioren angeführt die Unfälle verursacht haben usw, aber meine Oma hat Angst diese Freiheit aufzugeben und "festzusitzen". Bei ihr gibt es fußläufig keine Einkaufsmöglichkeit oder Ärzte. Mit dem Auto ist man in 5 Minuten da. Ein Bus fährt alle 30 Minuten, aber den möchte sie nicht ausprobieren.


        Eine Bekannte ist übrigens mal hinter ihr hergefahren im Auto (unwissend dass meine Oma drinsitzt) und dachte sich: Ach herrje, wie fährt denn diese Person??? Sie war dann ganz schockiert als sie meine Oma dann erkannt hat!


        Ich könnte mir vorstellen, dass meine Oma noch unsicherer wäre, wenn da einer mit im Auto mitfahren würde. Sie kann so schon schwer bei einer Sache bleiben.

        • Wie wäre es, wenn ihr jetzt schon Fahrten mit ihr macht, damit sie sieht, dass sie nicht unbedingt selber fahren muss?

          Klar müsste sie ein Stück Eigenständigkeit aufgeben.
          Aber sie macht es für ihre Sicherheit und die Sicherheit anderer.
          Genau aus diesem Grund hat eine Bekannte von uns ihren Führerschein von einem Tag auf den anderen an den Nagel gehängt.
          Sie hat es selbst erkannt, dass eine große Gefahr von ihr ausgeht.
          Drum würde ich eure Oma fragen, ob sie die Verantwortung für einen möglichen schweren Unfall tragen möchte.
          Gesteht sie sich denn ihrer Unsicherheit selbst ein Stück weit ein?

          • Hallo,
            wir machen schon ganz viele Fahrten mit ihr, aber sie fährt etwa 3-4 Mal in der Woche 5 Minuten pro Strecke. Also Autobahn und weitere Entfernungen macht sie schon länger nicht. Aber da es bei ihr fußläufig keine Einkaufsmöglichkeiten gibt und sie den Bus ablehnt (warum auch immer) fühlt sie sich durch ihr Auto noch selbstständig. Sie hat 3 Söhne plus Schwiegertöchter und 4 Enkel mit Partner, die alle mithelfen würde sie zu "versorgen" und mit zum Einkaufen und Co. zu nehmen.

      Achso, und den Arzt möchte ihr großer Sohn demnächst mit ins Boot holen.

(13) 10.06.19 - 21:50

Kommt natürlich auf den Einzelfall an.
Wenn jemand z. B. unter Parkinson leidet oder sehr schlecht sieht, lässt sich Fahruntüchtigkeit medizinisch nachweisen.
Das war bei meiner Schwiegermutter der Fall, die auch ihre Mobilität nicht aufgeben wollte, weil sie mitgen auf dem Platten Land wohnte ohne Einkaufsmöglichkeit und 4 x täglich ÖPNV.
Mit Parkinson war sie zeitweise nur eingeschränkt gehfähig. Von plötzlichen Bremsmanövern und Kupplung treten gar nicht zu reden. Das hätte übel ausgehen können, wenn die Beine plötzlich versagen.

Sie hat es letztlich selbst eingesehen.
Wenn nicht, hätten wir vermutlich die Verkehrsbehörden informiert.
Die würde ich fragen, ob sie sie vorladen können.


https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/panorama/wenn-das-autofahren-zur-gefahr-wird-id6205971.html

(15) 11.06.19 - 06:46

Ich habe mich mit vielen unterhalten auch mit meinen Rentnern .
Um uns herum wohnen viele alte Leute, manche können kaum laufen ,andere sind halb blind, taub, manche sind schwer krank.

Natürlich sind manche eine Gefahr im Strassenverkehr aber die weinigsten wollen das wahrhaben.

Ich schreibe hier mal aus Sicht der älteren gebrechlichen Leute.

Die jungen Leute wollen das nicht verstehen.
Sie sagen, sage bescheid wenn du Einkaufen willst ich fahre dich.
Fragt der ältere Mensch seine Kinder, dann kommt das Sie keine Zeit haben den Termin mal schnell mit reinschieben oder den Einkauf mit erledigen das geht schneller.

Es ist alles nett gemeint aber der ältere Mensch sitzt den ganzen Tag zu Hause sehnt sich nach Abwechslung, kann nicht lange laufen weshalb er nicht groß unter Leute kommt.Nicht jeder hat Bus /Bahn vor der Haustür.
Die Kinder haben keine oder wenig Zeit somit fällt der Einkaufsbummel , das mal rauskommen auch weg.Die Kinder bringen den Einkauf vorbei ,aber wie das so ist Brot , Butter Wurst ist alle wird gekauft. Ist der ältere Mensch selbst einkaufen dann sieht er etwas wo er denkt .jaaa das würde ich auch mal wieder Essen.Da er selten in einen Supermarkt kommt , schaut er sich alles ganz genau an, aber die Kinder die ihn gefahren haben stehen schon hektisch wartend an der Kasse. Sie haben keine Zeit, denn zu Hause wartet noch Arbeit, Kinder und Haushalt.

Also will der ältere Mensch keinen zur Last fallen und solange er noch ins Auto krabbeln kann will er unabhängig sein.
Das er 30 auf der Autobahn fährt ist weil er nicht mehr so gut sieht, aber er kommt sicher an.Wem es stört soll überholen.
Wenn er mal gegen Strassenböller oder Blumenkästen fährt kann jeden passieren,Wer stellt das Zeug auch mitten in den Weg. Und Wenn jemand über Nacht die Einfahrt oder das Garagentor verkleinert dafür kann der ältere Mensch nichts. Außer ein paar Beulen am Auto ist doch nichts passiert.Aber der ältere Mensch ist noch unabhängig und fällt keinen zur Last.

  • (16) 11.06.19 - 06:56

    sehr guter Text.. ich denke das trifft absolut den Zeitgeist, so habe ich es noch nie gesehen (dass die Kinder genervt an der Kasse warten). Ich hatte früher einen fixen Tag in der Woche wo ich früher Schluss gemacht habe und dann sind wir gemeinsam (meine Mutter und ich) einkaufen gegangen. Ohne Stress und Hektik..

    (17) 11.06.19 - 09:48

    Danke für den Text, wunderschön geschrieben. Da ich dem höheren Alter näher bin als all die Dreißigjährigen hier, kann ich es sehr gut nachfühlen. Nichts ist schlimmer, als von der Gnade und Barmherzigkeit anderer abhängig sein zu müssen, die ja meistens immer im Stress sind. Man braucht ja nur bei urbia zu lesen, wie darüber hergezogen wird, dass die Eltern und Schwiegereltern doch tatsächlich ab und zu Zeit beanspruchen...... unmöglich von denen, sowas zu erwarten :-(
    Da wundert man sich nicht, dass ältere Leute ihr Auto um keinen Preis aufgeben wollen.
    LG Moni

    • Hallo Moni,
      tatsächlich habe ich es bei meinem Großvater erlebt, wie gefährlich solch eine Freiheit sein kann. Er hat wirklich nur noch 20% gesehen (Kriegsverletzung) und ist PKW gefahren. Er hat nie verstanden, dass er nur solange unfallfrei war, weil all die Anderen um ihn herum, rechtzeitig ausgewichen oder auf die Bremse getreten sind. Fußgänger oder Radfahrer konnte er gar nicht sehen, Autos nur, wenn sie Licht anhatten und sehr nah waren. Üblicherweise fuhr meine Großmutter mit und warnte ihn, wenn irgendetwas auf der Straße war.

      In den allermeisten Ländern wird der Führerschein immer befristet herausgegeben. Der unbefristete Führerschein in Deutschland ist echt ein Fehler. Gerade auch im Hinblick auf die Tatsache, dass sich mit zunehmenden Alter bei JEDEM (!) der Gesundheitszustand ändert.

      • Deswegen geh ich nicht nur zum regelmäßigen Checkup sondern auch 1-2 × jährl. zur gründlichen Augenarztuntersuchung samt Gesichtsfeld. Bisher bescheinigen mir meine Mitfahrer noch eine sehr fixe Reaktion. Mein Auto hat bisher nur Hageldellen.....#cool Ich hoffe auch sehr, dass das noch lange so bleibt. Für sehr lange Fahrten gibt es die DB.
        Halb blind zu fahren finde ich indiskutabel.
        LG Moni

(20) 11.06.19 - 11:47

"Ich schreibe hier mal aus Sicht der älteren gebrechlichen Leute.

Die jungen Leute wollen das nicht verstehen.
Sie sagen, sage bescheid wenn du Einkaufen willst ich fahre dich.
Fragt der ältere Mensch seine Kinder, dann kommt das Sie keine Zeit haben den Termin mal schnell mit reinschieben oder den Einkauf mit erledigen das geht schneller.

Es ist alles nett gemeint aber der ältere Mensch sitzt den ganzen Tag zu Hause sehnt sich nach Abwechslung, kann nicht lange laufen weshalb er nicht groß unter Leute kommt.Nicht jeder hat Bus /Bahn vor der Haustür.
Die Kinder haben keine oder wenig Zeit somit fällt der Einkaufsbummel , das mal rauskommen auch weg.Die Kinder bringen den Einkauf vorbei ,aber wie das so ist Brot , Butter Wurst ist alle wird gekauft. Ist der ältere Mensch selbst einkaufen dann sieht er etwas wo er denkt .jaaa das würde ich auch mal wieder Essen.Da er selten in einen Supermarkt kommt , schaut er sich alles ganz genau an, aber die Kinder die ihn gefahren haben stehen schon hektisch wartend an der Kasse. Sie haben keine Zeit, denn zu Hause wartet noch Arbeit, Kinder und Haushalt.

Also will der ältere Mensch keinen zur Last fallen und solange er noch ins Auto krabbeln kann will er unabhängig sein."

Das ist leider auch die Realität. Solange ich keine Kinder hatte, meine Mutter hatte weder Auto noch Führerschein, war es kein Thema, mit ihr Einkaufen zu gehen. Zum Bummeln gehen, das machte meistens meine Schwester mit ihr. Da hatte ich keinen Nerv für. Als der Große auf die Welt kam, kaufte ich mit meiner Mutter ein, dafür passte sie auf ihn auf. Meistens waren es eher sperrige Sachen auf Vorrat. Meine Mutter war damals auch noch topfit und erledigte kleine Einkäufe. Mit dem zweiten Kind war es schon ganz schlecht, den hätte ich immer mitnehmen müssen. Da er damals noch ein nicht diagnostizierter Autist war, schrie er mir als Kleinkind den ganzen Laden zusammen. Da meine Mutter aber gerne vormittags los wollte, was ja Sinn machte wegen den aufgefüllten Regalen, fuhr sie dann ab und an mit ihrem Nachbarn, aber nicht gerne, weil er ziemlich komischer Kauz war. Nur irgendwann ging das auch nicht mehr, der Nachbar kam ins Pflegeheim. Es wurde aber bei mir dann besser. Ich arbeitete wieder, der Kleine war ganztags in der Kita. Meistens kaufte ich für meine Mutter, wenn ich eh einkaufen musste Sie fuhr einmal wöchentlich, kaufte sich frische Sachen ein. Sie war damals mit dem Rollator unterwegs mit dem ÖPNV. Meine Geschwister und Enkel kümmerten sich reihum den Garten mit Rasenmähen und Unkrautjäten. Meine Mutter war damals auch schon körperlich eingeschränkt und der erste Oberschenkelhalsbruch kam dann auch bald.
Ein Jahr nach dem Bruch ist sie zu meiner Schwester in den Ort gezogen in eine eigene Wohnung, wo alle Einkaufsmöglichkeiten fussläufig waren. Und auch die Möglichkeiten für einen Einkaufsbummel waren.
Die alte Mutter zum Arzt fahren, Einkaufen gehen das war sicher kein großes Problem. Aber jeden Tag hier und dort hinfahren, dafür war nun wirklich nicht die Zeit. Gut, dass wollte meine Mutter aber eh nicht. Die hatte zum Glück einen guten Freundeskreis in der Siedlung, wo sie wohnte.

Aber ich glaube, wenn ich mal alt bin, dann ziehe ich in die Stadt zurück, wo Ärzte und Geschäfte fussläufig zu erreichensind. Will man sich denn wirklich von den Kindern abhängig machen? Nein, ganz bestimmt nicht. Oftmals wohnen die Kinder ganz weit weg.

LG Hinzwife

(21) 11.06.19 - 06:52

War beim Schwiegervater dasselbe. Zig Mauern angefahren beim parkieren, Spiegel weg, die eigene Frau einfach vergessen (sie musste beim rückwärts rausparkieren draussen stehen und ihm signalisieren, ob ein Auto kommt oder nicht da er den Kopf nicht mehr drehen konnte) dann hat er sie einfach vergessen und ist ohne sie los gefahren #rofl
Jedenfalls haben alle Inverventionen der Familie nichts genützt im Gegenteil, er hat angefangen das Auto (die neusten Dellen) zu verstecken als wir zu Besuch kamen.

Das Problem hat schlussendlich jemand anderes für uns gelöst: Er wurde anonym aus der Bevölkerung angezeigt. Die Polizei hat seinen Ausweis kassiert. Es wäre nur noch eine Frage der Zeit gewesen, bis er einen Menschen angefahren hätte statt ein Stück Mauer..

(22) 11.06.19 - 06:58

Bei uns waren alle von sich aus einsichtig und haben nach und nach das fahren aufgegeben, Sie haben ja ein "kostenloses allzeitbereites Taxi"

Mein Mutter war die Einzige die ihr Auto nicht stehen lassen wollte.Als ihre Demenz anfing und Sie mal an der Ampel nicht wusste was Sie machen soll, hat mein Vater ihr die Zündkerzen ausgebaut.Mein Mann der zur Hilfe gerufen wurde und bescheid wusste hat dem Auto den Totenschein gegeben.
Meine Mutter wollte dann sofort ein Neues und wir haben die fahrt zu Autohäusern hingezogen.Jeder hat Ihr ein anderes Auto empfohlen so das Sie erstmal nicht mehr wusste welches Auto Sie nehmen soll und es so nach und nach vergessen wurde.

(23) 11.06.19 - 07:17

Meine Großmutter heute stolze 92 Jahre, ihr wurde das Geldbörsel gestohlen und sie hat auf einige Ausweise zum nach machen verzichtet. So war der Führerschein eines der ersten Dinge die nicht nachgemacht wurden.
Ich befürchte mit den Schwiegereltern wird es sehr schwer. Die geben ihren Führerschein nicht ab und mein Schwiegervater ist wirklich eine Gefahr. Weite Strecken lassen sie jetzt die Schwägerin fahren (Autobahn und so, wenigstens was). Bei meiner Mutter, keine Ahnung wie es da wird, sicher auch schwer. Noch ist sie super drauf und mein Sohn darf auch mit ihr mitfahren. Da bin ich sehr heikel und mein Mann Gott sei dank auch, deshalb ist das nie eine Diskussion gewesen, wo er mitfahren darf.

(24) 11.06.19 - 08:45

Sachlich mit ihr sprechen und ihr auch erklären, dass sie flexibel bleibt... evlt. eine Dauerkarte für den ÖV holen. Dann: Arzt dazu holen und einen Fahrlehrer. Mein Grossvater ist alle 6 Monate ein paar Stunden mit einem Fahrlehrer gefahren. Als der ihm gesagt hat, dass es jetzt nicht mehr gut sei mit Reaktionsfähigkeit etc. hat er das Billett von sich aus abgegeben.
Ich finde es ein echt wichtiges Thema. Es werden so viele Unfälle von älteren Leuten verursacht, weil sie keine Reaktion mehr haben oder die Schilder übersehen :-(

Vielleicht kann sie ihr Arzt zu einem Augenarztbesuch überreden. Bei einer Gesichtsfelduntersuchung z.B. merkt man sehr schnell, wie es auch um ihre Reaktion bestellt ist. Vielleicht können sie dann die Ärzte überzeugen.
Gibts bei euch einen Seniorenbeauftragten beim Rathaus? Der könnte informieren über Seniorentaxi u.ä., falls vorhanden.
LG Moni

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