Du musst dies, du musst das... Es nervt *silopo*

Wer kennt das auch?

Ständig bekommt man zu hören, was man nicht langsam alles ändern soll 🙄
Mein Sohn ist 7 Monate alt und soll endlich lernen, alleine zu schlafen. Außerdem stille ich ja schon seit 7 Monaten und das könnte auch endlich mal aufhören. Und dieses Einschlafstillen und - nuckeln ist absolut nicht gut.
Ich muss auch lernen, ihn mal einen halben oder ganzen Tag abzugeben. Ich sei eine totale Helimama. Kein Wunder, dass er eine so enge Bindung zu mir hat, wenn ich ihn nicht abgebe 😳 und ich bräuchte ja als Mutter schließlich auch mal eine Auszeit. Gut, dass das andere besser beurteilen können 🤔

Also manchmal kann ich es nicht mehr hören. Aber gut, so hat jeder seine eigene Einstellung und mein Mann und ich sind uns sicher, dass wir es genau richtig machen.

Kennt ihr das auch?
Welche Sprüche habt ihr schon zu hören bekommen?

Liebe Grüße und danke fürs "auskot..." ❤️

Dein Text ist ein bisschen typisch für junge Mamis, denn natürlich ist die heutige Babybetreuung und Erziehung die einzig richtige und Generationen davor waren natürlich nicht so kompetent. Seltsam, dass es dennoch so viele vernünftige Menschen gibt. Wenn man sich dagegen viele Kinder heute abschaut, fast jeder hat eine Diagnose....
Ich schüttle teilweise auch den Kopf über junge Mamis, die ihre Kinder den ganzen Tag schleppen, bei jedem Pieps des Kindes mit Flasche oder Brust kommen und sich wundern, warum sie nach 3 Jahren immer noch nicht durchschlafen können und die Eingewöhnung im Kindergarten nicht klappt.

Ratschläge würde ich trotzdem nicht geben, kann aber jeder Jungmutter empfehlen, auch mal älteren Verwandten zuzuhören, denn nicht alle Tipps sind schwachsinnig.

Vielen vielen Dank für deinen Text. Denn ich bin da ganz bei dir. Ich weiss früher wusste man vieles nicht etc. Trotzdem...die "Alten" haben manchmal tatsächlich den ein oder anderen Tipp der vielleicht nicht ganz "heutzutageerziehungskonform" ist aber dafür Gold wert 😊

Also es geht ja weniger um das WIE sondern es geht bei dem post darum das ungebetene ratschläger nerven.... und das hat die ältere generation auch genervt wenn sich deren schwiegermütter in die erziehung eingemischt haben. Wie die erziehungsvorstellungen im einzelnen sind/waren ist in dem zusammenhang doch banane.

Ungebetene ratschläge nerven...

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Hey.

Kenne ich, ätzend...
Toll ist auch:

Du musst das Kind beim Essen ablenken, damit es mehr isst.

Lass es im Kinderwagen schreien, dann gewöhnt es sich dran.

Also meine haben mit x,y,z Wochen durchgeschlafen.

...grrrr

Oh ja, schreien lassen ist so ein toller Tipp... Da könnte ich im strahl Kot....
Nein, mein Sohn muss definitiv nicht schreien.

"Meine haben mit x, y, z Wochen durchgeschlafen "

O jaaaaaaa, meine auch, mit 5 Wochen, EHRLICH, meine Große zumindest...

Mein Kleiner leider mit 14 Monaten immer noch nicht.....

Scheinbar hab ich also beim 2. Kind was falsch gemacht, obwohl sie nur 17 Monate auseinander sind und ich der festen Überzeugung bin, sie sehr ähnlich erzogen zu haben...

...oder es sind halt einfach 2 unterschiedliche Kinder......

Und nur zur Beruhigung: Heute (mit 10 und 12 Jahren) schlafen beide durch.... und das sogar auch woanders......

LG
Frauke

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Einfach auf Durchzug schalten, jeder muss selbst wissen wie es am besten ist und jedes Kind ist anders. Ich würd einfach nicht zuviel erzählen, wie ihr es handhabt, dann muss man sich auch nicht soviel anhören.

Ich erzähle ja nicht viel. Man bekommt es halt mit, wenn man irgendwo auf Besuch ist. Ich schalte auf Durchzug, frage mich aber dennoch, warum man nicht akzeptieren kann, wie wir das machen 🤷‍♀️

oh ja.... meine wird morgen 8 Monate alt... "ach du stillst noch"
"wie sie isst kein Brei und ihr habt noch keine Mahlzeit vollständig ersetzt? Ernährung ist Erziehungssache" (der kam von der Kinderärztin 🙄)
"Sie schläft bei euch im Bett?"
"immer dieses rumgeschleppe, das is ne dumme angewohnheit, pack sie in den Kinderwagen und wenn sie knöttert, dann lass sie mal knöttern" (tja es bleibt nur nicht beim knöttern)
"sie hat doch nix, das bisschen meckern, wieso nimmst du sie hoch? sie muss lernen zu warten" (ja stimmt, aber erst wenn sie es versteht)
"also wir hatten in dem Alter aber schon einen rythmus drin" (ehm ja wir auch... wenn sie hunger hat bekommt sie was zu essen, wenn sie danach noch stillen will bekommt sie das auch und wenn sie müde ist wird einschlafbegleitet, mal an der Brust, mal nur schuckeln, mal in der Trage... wie es gerade so passt und wo wir gerade sind. Wir sind am Tag wach und die Nacht geht von 19:30h bis 7h 🤷🏼‍♀️ )

Mach dir nix draus, ich könnte (und bin auch schon mal) ausgerastet aber verstehen tun sie es trotzdem nicht... ich hab beruflich etwas ahnung von psychokram und beschäftige mich während der elternzeit mit der psychologie des Neugeborenen, wie es früher gesehen wurde bis heute wo die erkenntnisse fundament haben.

früher hat man halt auch nicht gedacht, das Neugeborene Gefühle haben und Schmerz spüren, es wurde bis zu nem Gewissen alter (🤔ich müsste nachschlagen wann genau) Operationen ohne Betäubung durchgeführt. Solche schlimmen Erlebnisse (auch alleine schreien lassen, Hunger nicht stillen wenn streng nach Zeit gefüttert wird etc) setzen sich ins unterbewusstsein fest. Auch wenn man sich nicht daran erinnert, prägt es den charakter.

hier noch was interessantes zur Bindung

https://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2013/02/bindung-was-ist-bindung-warum-brauchen.html?m=1

LG

Oh ja. Meckern lassen soll ich ihn ja auch. Das ist nicht gut, wenn ich sofort reagiere. Damit verziehe ich das Kind 🧟‍♀️
Und schreien lassen soll ich ihn auch - hat anderen Kindern ja auch nicht geschadet. Außerdem geht es ja absolut überhaupt nicht, dass ich meinen Sohn nicht ablegen kann, ohne dass er wach wird.

Wieso habe ich das Kind eigentlich ständig in der Trage? So könne man ihn ja schließlich nicht von arm zu arm reichen, wenn 20 Personen da sind - man bemerke, mein Sohn kann das nicht leiden und fängt an nach mir zu suchen und weint dann. Weinen lassen, er muss sich daran gewöhnen, auch mal ohne Mama wo anders zu sein:
Nein, muss er absolut nicht.

Ja, mein Sohn muss nicht meckern, weinen, ewig lang warten oder auf dem Arm anderer sein, wenn er das nicht möchte. Ich lasse mich doch auch zu nichts zwingen, warum sollte ich dann mein 7 Monate altes Baby zu etwas zwingen?!

Abgesehen davon. Mein Mann und ich müssen später mit unserem Sohn klar kommen. Und sonst niemand.

Wir haben auch noch keine stillmahlzeit komplett ersetzt. Solange es mein Sohn so möchte, wird gestillt. Er bekommt schon brei, seit gestern Brot oder mal was anderes zum probieren. Aber er will und braucht die Brust. Und nachts kann er ohne meine Nähe nicht schlafen. Merkt man alleine daran, dass er, sobald ich aufstehe, sich auf die Seite dreht und nach mit greift. Wenn ich dann wieder neben ihm liege, greift er nach meiner Hand und hält diese fest. Für mich Grund genug, ihn weiterhin bei mir liegen zu lassen. Außerdem genieße ich das kuscheln 😍

Huhu, hast du vielleicht Buch Empfehlungen zum Thema Psychologie von neugeborenen oder in die Richtung?

LG Yen 22 SSW 💙

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Wer sagt denn immer so was? Oder hab ich da eine komische Familie und merkwürdige Freunde? 😂 die Oma begleitet meine Kinder genauso (naja fast, sie singt, ich nicht😂) in den Schlaf wie ich es auch tue. Der Opa begleitet mich beim spazieren, während das Baby in der trage sitzt (weint im Kinderwagen nur), damit sie tagsüber in den Schlaf findet. Beim Essen gibt es überhaupt keine Diskussion, es wird manchmal gefragt, ob sie dieses oder jenes schon probieren darf und je nachdem was ich antworte, geben sie ihr etwas oder lassen es bleiben. Wenn sie weint springen irgendwie alle auf und wollen sie hochnehmen 😂 also bei uns ist es irgendwie nicht so mit du musst das machen oder so machen. Im Gegenteil, sie sagen selbst so kleine brauchen eben ganz viel Nähe 🤷‍♀️

Gib mal was davon ab 😂
Diverse Familienmitglieder mischen sich da gerne mal ein.
Weil es bei den eigenen Kindern anders gemacht wurde. Angefangen von Flasche geben, über mit 4 Wochen bereits Tageweise abgeben, bis hin zur Ernährung.
Da kann ich sagen was ich will, es wird sich gerne eingemischt. Aber trotzdem werden wir nichts ändern 😋

Und wer unseren Wünschen bei der Betreuung nicht nachkommt, darf nicht mehr ohne Aufsicht betreuen. So einfach ist das.

Sie erzählen mir auch dass es früher alles anders war. Sagen aber nicht, dass es auch besser war. Die Oma sagt zum Beispiel, dass sie es toll findet, dass man Babys heute in tragen trägt, das war früher nicht so bei denen. Aber ihren Sohn hatte sie lange lange bei sich mit im Bett, von daher versteht sie nicht wie man ein Baby irgendwo allein im Bett liegen lassen kann.

Würde mir für euch auch so ein entspanntes miteinander wünschen, aber ihr seid ja gefestigt und wisst was ihr wollt. Das ist ja die Hauptsache 😉

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Oh ja... das baby 6 wochen alt lutscht an der hand... ich mache die flasche fertig... da bekomme ich zu hören

Du musst ihr doch nicht dauernd die flasche in den hals drücken sie hat ja noch nichtmal gebrüllt 😐

Ich fragte dann ob sie brüllen müsse um was zu essen zu bekommen?

Da kam dann nur das das baby lernen müsse zu warten.

Wohl bemerkt 6 wochen alt und es geht hier um ein grundbedürfnis.

Ich bin am kinderwagen schukkeln damit es weiter schläft. Ich bekomme zu hören

Die kleine ist sicher froh wenn sie wieder zu hause ist, dann hört das geschaukel endlich auf.

Ja ich mache das natürlich weil bein baby das besonders sch... findet 🤦‍♀️

Nervig.

na hoffentlich haste in der Schwangerschaft nur gesessen, denn sonst wird das baby ja so geschuckelt 😂

den ersten Satz werde ich mir merken 👍🏼

LG

Ja das ist quasi seekrank rausgepurzelt und war froh endlich seine ruhe zu haben 😂

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Kenn ich sehr gut! Der Mini war noch keine 24h alt, als die Lebensgefährtin meines Vaters das erste Mal sagte: "Du musst ihn aber auch mal ablegen, sonst gewöhnt er sich daran." Meine Schwiegermutter fragt bei jedem Besuch, ob ich denn immer noch stille (Mini ist 4 Monate alt) und ob ich das so "absurd lange" durchziehen will wie beim Großen (hat sich mit 7 Monaten leider selber abgestillt). Außerdem wird ständig gefragt, wann wir denn endlich mit Beikost anfangen, dem armen Kind reicht doch die Milch nicht mehr.
Hilft nur Ohren auf Durchzug. Es wird ja nicht besser. Der Große ist drei Jahre alt, und bei dem machen wir immer noch alles "falsch". Das Schlimmste: Wir schmeißen ihn nicht aus dem Bett, wenn er manchmal nachts zu uns krabbelt.

Ja ja, das leidige Thema im Bett schlafen. Dafür ist unserer ja auch zu alt. Und die Beziehung kommt dadurch zu kurz. Das muss schnellstens ein Ende haben. Sonst liegen sie mit 16 noch im Elternbett. Cool, dann weiß ich wenigstens, dass die Freundin dann nicht schwanger wird 😂

Es ist ja auch absolut fahrlässig, unserem Sohn diverse Lebensmittel zum lutschen und essen zu geben. Als ob wir nicht darauf achten, was er bekommt und wir lassen ihn ja auch nicht alleine.
Stillen mit 7 Monaten ist auch viiiiel zu lang. Muss abgewöhnt werden. Sonst will er das auch noch mit 10 Jahren... Und wenn er meckert, soll ich ihn bloß meckern lassen. Es ist nicht gut, sofort zu springen.
Stimmt, meinem Sohn zu zeigen, dass er immer vertrauen in seine Eltern haben kann ist schon was schlimmes.

Ganz vergessen zu erwähnen. Einen 24 h alten Säugling muss mann zwingend ablegen. Er war ja schließlich monatelang in deinem Bauch. Da wird er sicherlich nicht Mamas Nähe haben wollen, wenn er plötzlich in die kalte, helle Welt geboren wird 🙄

Meine Schwiegermutter sagt inzwischen nichts mehr, wenns ums stillen geht. Soll sie sich ja nicht mehr erlauben. Mein Körper, mein Kind, meine bzw unsere Entscheidung. Und mein Sohn braucht das einfach noch. Zwingen werde ich ihn garantiert nicht. Sonst werde ich sie mal zwingen, diverse Dinge nicht mehr zu essen, die sie so abgöttisch liebt...

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Ich war Dienstag beim Osteophaten.
Da bekam ich auch gute Tipps.

Ständig stillen, ist nicht gut. Strengt unnötig an und so ein Baby hat nur alle 3-4h Hunger.
Ach so, ständig tragen, ist auch nicht gut..
Was man mit einem Baby, was aber im Kinderwagen nur heult und generell viel heult, außer, es ist an der Brust, und was nach 20 min Schlaf nicht ohne Brust in die nächste Schlafphase kommt, sonst machen soll, hat er mir nicht gesagt. Wundervoll.

Aber da es mein drittes Kind ist, kann ich es zu 90 Prozent ignorieren und zu 10 Prozent ärgert es mich leider immer noch und verunsichert mich. Aber... Ich denke, die meisten Mütter wissen schon instinktiv, was gut für das Kind ist.

Mein Vater sagte mal, als ich erzählte, dass die Große so viel getragen wurde wegen Koliken usw "so was hätte es bei ihm nicht gegeben! Da würde sich das Baby aber umgucken!"
Also ich hab selbst schuld und anstrengende Babys sind selbst gemacht ;)
Zumindest beim zweiten hatte ich keine Lust auf ein anstrengendes Baby und hab es pflegeleicht gemacht. XD

Hallo du.

Ja, ich kenne das. Beim ersten Kind habe ich mich noch furchtbar darüber aufgeregt, mir den Mund fransig erklärt usw usf.

Jetzt beim dritten Kind entlocken mir diese "Ratschläge" gerade mal noch ein müdes Lächeln.

Du kannst dein Umfeld nicht ändern, früher wurden diese Weisheiten den Müttern eingehämmert, sowas geht wohl nicht so leicht aus den Köpfen. Was du aber ändern kannst, ist deine Einstellung dazu. Lass sie reden und mach was du für richtig hältst.

Lg waldfee

Ohja, man könne das (damals 1 Monat alte ) Baby doch einfach mit nem Schnuller ablegen.
Wann sie (da keine 5 Monate) mal was zusätzlich bekommt, damit sie mal richtig satt wird und besser schläft.
Trage ist manchmal glaub ich auch Feindbild- da kann man sie nicht einfach wegnehmen.

Ja jeeder darf das baby begrabbeln und volltexten. Obs gerade schläft oder nicht ob familienmitglied oder völlig fremd. 🤦‍♀️ kann ja jeder handhaben wie er will ich verurteile niemanden... aber bei meinem kind möchte ich das gerne selber verkorksen und auch nicht vollgetextet werden deswegen.

Geht mir genauso. Ich hab keine Probleme damit, wenn sie bei anderen auf dem Arm ist (Freunde, Familie), aber richtig dosiert (kein rumgereiche und nicht wenn sie eh schon überdreht ist) und nicht wenn sie weint. Dann gehört sie in ihrem Alter noch zu Mama oder Papa. Und mehrere Leute gleichzeitig an ihr rumtatschen oder am besten noch sie beim Einschlafen vollquasseln oder beim Windel wechseln, nee danke. Und wir gehören sicher nicht zu denen, die ihr Baby „in Watte packen“- soll heißen im Alltag ist sie bei allem dabei, was sie gut mitmacht und das ist viel. Aber Baby geht halt immer vor, wenn ihr was zu viel ist, dann ist das so und fertig. Sie bekommt von Anfang an ihre Bedürfnisse sofort gestillt (das ist eben mit 5 Monaten so, die muss man nicht erziehen!!!!) und nachdem ich 8 Wochen lang wirklich auf dem Zahnfleisch gegangen bin wegen nicht ablegen, hab ich jetzt ein fröhliches entspanntes Baby, das sich auch mal allein beschäftigen kann. Ich bin eben sofort da, wenn was ist. Gibt ja Leute die behaupten ein Baby müsse das lernen, indem man es mal schreien lässt- bei uns ist es umgekehrt und auch wenn es nicht so wäre, ist es für ein Baby auch einfach völlig ok!!!!

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Hi,

ich hab soweit Glück, lediglich das Thema Einschlafbegleitung und in dem Zusammenhang schreien lassen kam Mal auf.
Mein Großer wurde immer begleitet beim einschlafen, er war damals 2, da meinte meine Mutter auch, dass würde sie sich nicht antun, muss er halt lernen.
Ich musste gar nix sagen, hat dann meine Schwiemu direkt, mein Schwager wurde lange in den Schlaf getragen, bis mein Mann auf die Welt kam,da ging es dann plötzlich, wenn er im selben Rsum schlafen durfte.
Mein Großer hat es kurz nach der Geburt seiner Schwester dann auch geschafft bzw. es wäre auch früher gegangen, aber er wollte kuscheln und es gat 5 Minuten gedauert bis er eingeschlafen war. Wo ist da also das Problem.
Für meine Schwiegermutter war es auch nie ein Problem sich dazu zulegen und ihn zu begleiten.

Ansonsten kam eher von meiner Schwiegermutter, dass sie erstaunt ist, dass beide Kinder trotz stillen so "mopsig" waren. Da konnte ich mir dann ein:
Sie sind so, weil ich stille, nicht trotz 😁 nocht verkneifen.
Aber sonst mache ich mein Ding und es wird hingenommen.
Sie sehen ja auch, dass die Kleine keinen schnuller/keine Flasche nimmt, was soll ich also sonst machen außer stillen? Auch wenn sie jetzt schon 1 Jahr alt ist. Geplant war es anders, aber nun ist es so.😊

Ich finde es ehrlich nicht gut wenn man sich so sicher ist und sich nichtmal andere Meinungen anhört.

Zum Thema mal Zeit für sich haben: Ein Kind großziehen ist kein 1 Jahres Sprint sondern ein Marathon den man über Jahre durchhalten muss. Und wenn der Akku erst mal leer ist ist es als Mutter kaum möglich ihn in Ruhe aufzuladen!

„Ein Kind großziehen ist kein 1 Jahres Sprint sondern ein Marathon “
#pro Das ist eine sehr gute Formulierung.

ich höre mir gerne Meinungen an und ich nehme alles an Tipps die ich bekommen kann... aber ich verbitte mir AUFFORDERUNGEN mein Kind Leiden zu lassen 🤷🏼‍♀️ das ist der Unterschied

und genau, den Akku aufladen ist wichtig, deswegen gibt es Mama und Papa an erster Stelle...

und natürlich auch Oma und Opa und Tante und Onkel, wenn sie die Regeln einhalten die ich vorgebe und wenn mein Kind sich wohlfühlt.

LG

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Oh ja kenne ich stille voll ( Knirps 13 Wochen) und hier kommen meine best of:

- vielleicht hat das Kind Durst, gib ihn
Tee ( ja weil Muttermilch ja nicht hauptsächlich aus Wasser besteht )

- wenn du nicht zusiehst das das Kind im eigenen Bett schläft bekommst du das erst mit 18 Jahren aus eurem Familienbett

- Beikost solltest du dann auch mal in 1 Monat anfangen, damit es durchschläft

- oh dein Kind hat Milchschorf, musst du mit Ölivenöl einreiben

- benutze immer Wundcreme ( auch wenn kein Anzeichen auf Wund)

- da Kind muss immer Bäucherchen machen (auch nach 15 Minuten leichtem Klopfen kommt nix)

- lass es in Kinderwagen brüllen, gewöhnt sich dran

- im Auto brüllen lassen (auch wenn man anhalten kann) da muss es durch

- du verwöhnst das Kind, es wird Dir später auf der Nase herumtanzen.

- ach das Kind sieht doch fit aus, denkst du wirklich es ist müde (2 Min. später in der Trage eingeschlafen und 3 Stunden gepennt)

Und zu guter letzt mein Higlight:

XYZ (Name des Babys von X-beliebigen Verwandten) konnte ja schon mit 9 Monaten laufen, oder stehen oder was der Geier

...ich war mal in einer Runde Mütter (Kinder von 2 - 10 Jahren) - alle waren sich einig, dass sie die Erstgeborenen früher aus ihrem Bett hätten ausquartieren sollen. Als sie dann größer waren, waren sie es schon gewohnt - die Gewöhnung ans eigene Bett war mega-mühsam. #schwitz

Manche Ratschläge haben schon ihren Sinn.

Jeder Ratschlag ist ein Geschenk.

Nein nicht jeder ratschlag ist ein geschenk! Wenn dir jemand rät vom dach zu springen... geschenk?
NEIN

Jeder muss es für sich wissen und für sich und seine familie den eigenen weg finden der passt. Was stört es andere leute ob mein kind in meinem bett schläft? Wenn es mich stört ändere ich das schon.

Wohlbemerkt mein baby schläft nicht in meinem bett aber wer es so machen will... bitte

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Also abgeben musst du dein Kind ganz bestimmt nicht und schon gar keinen ganzen Tag! Dein Kind ist noch ein Baby! Bei solchen Kommentaren könnte ich im Strahl kotzen.
Auch alleine schlafen muss dein Sohn nicht.
Begleite ihn, so wie es für euch am besten ist. Meine kleine ist 11 wochen alt und auch sie wird so lange einschlaf gestillt wie sie es braucht🤷‍♀️
Ich lasse sie zwar nicht nuckeln aber stillen darf sie wann sie es braucht.
Meine Tante sagte letztens (75 Jahre alt) "also früher haben wir die Kinder nicht so häufig angelegt. Wo wären wir denn dann hingekommen?"
Ich hab nur die Augen verdreht und sie gefragt ob sie auch nur alle 4 Stunden ein Glas Wasser trinkt.
Die Antwort habe ich nichtmal mehr abgewartet.
Die Oma meines Mannes meinte als meine kleine 4 Wochen alt war "leg sie mal in eine Wäschewanne ins Badezimmer und mach die Tür zu, so hab ich das mit seiner Mutter auch gemacht"
Ich hab sie ungläubig angesehen und habe ganz klar gesagt "mein Kind muss nicht alleine weinen!"
Sie hat es immer wieder versucht bis ich ausgerastet bin.

Ihr macht es genau richtig, wie ihr es macht. Denn es ist für euch richtig! Solange ihr euch damit wohl fühlt ist alles super🙂

Oh ja meine Schwiegermutter erzählt auch immer ganz stolz "Ich hab ihn weinen lassen nis er aufgab" mit einem stolzen grinsen, dass ich mir die größte Mühe geben muss mein Mund zu halten.

Wow... wie wenn sie im Wettkampf mit ihrem Baby gewesen sei, wer länger aushält. Gruselig 😶

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Kenn ich....

...zuletzt meine Mutter "Der XXX von YYY isst schon Brot mit der Gabel" (XXX ist 13 Monate) "Warum macht deine Kleine das noch nicht?"

Naja Mutter, erstens ist unsere Motte erst fast 11 Monate und zweitens dafür läuft sie schon frei - da ist XXX ja faul. Sie hat halt andere Prios...

Das geht noch besser. Mein 1 Jähriger wird mit einer 6 Jährigen verglichen 🤦‍♀️

Na, das muss er doch können, Strichmännchen ordentlich Zeichnen, Treppensteigen, kurze Sätze lesen und schreiben... #rofl

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Also ich muss sagen, dass ich die Ratschläge meiner Mutter (meistens) gerne annehme. Sie hatte schon öfter einen guten Rat und wenn es nicht geklappt hat war auch nicht viel verhaut.

Bei meiner Großmutter sieht das etwas anders aus... Sie hat da ihre ganz eigenen Ansichten.
Mein Highlight:
Söhnchen kann mit 14 Monaten beispielsweise nicht sprechen, weil vorallem mein Papa viel zu viel mit ihm redet, der Junge kommt da ja gar nicht zu Wort.

Ich hoffe, dass mein Kind zu mir später mal ein ähnliches Verhältnis hat wie ich zu meinen Eltern.

Generell bin ich der Meinung, dass alle Ihre Kinder groß bekommen haben.
Das die folgende Generation außer Rand und Band ist, findet ja jede vorangegangene...

Kenne ich, nur dass ich Vorwürfe in die andere Richtung bekommen habe.
Warum stillst du nicht?
Warum gibst du dein Kind schon mit wenigen Wochen über Nacht zur Oma?
Warum gehst du nach 8 Wochen wieder Vollzeit arbeiten?
Was stimmt mit dir nicht dass du dein Kind einfach so abgibst?
Wie, das Baby schläft seit dem ersten Tag im eigenen Bett im eigenen Zimmer?
Von daher....ich scheiss drauf.
Mein Kind, meine Sache.

-Einfach schreien lassen, der hört schon irgendwann auf
-mit 6 Wochen testen ob das mit dem sitzen klappt
-ein voll gestilltes 4 Monate altes Baby einfach für ein paar Stunden abgeben, kann ja im Notfall Gläschen essen
-Einem paar Tage alten Baby den neuen Schnuller zu sterilisieren ist übertrieben
-Ach und meine Mutter hat ohne zu wissen wie viel mein Kind noch an Schlaf braucht einen Schlafplan für ihn erstellt.
Ich könnte noch viel mehr Beispiele nennen, aber ich werd schon wieder stinksauer.

Sitzen mit 6 wochen?

Ja wenn man haltungsschäden erzeugen will?

Bei der hitze hat man mir geraten dem 3 wochen altem baby wasser zu geben... ich könne ihm ja nicht dauernd nur milch geben 😐

Scheiss auf nierenschäden -.-

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Merke: wie man es macht, man macht es (gefühlt) verkehrt für die Umwelt ;-)

Hatte ja oben schon von dem "Gabelessbeispiel" meiner Mutter geschrieben. Das war z.B. das einzige, was mir mit meiner Mutter eingefallen ist. Weil sie (auch meine Schwiegermutter) sind super Omas (und die Opas sind super Opas). Meine einzige "Erklärung" auf Warum machst du... ist das Wort DARUM. Ich rechtfertige und erkläre mich nicht. Maximal folgt noch "Weil wir es so entschieden haben"

Ein Teil meiner Highlights
- Meine Kleine haben wir auch mit 6 Wochen mit in den Urlaub ins Ausland genommen (oooh, wenn man einer Freundin glaubt, ist das Zillertal gefährlich für die Kleinen...dort gibt es ja keine Ärzte),
- mit 10 Wochen hat sie zum ersten mal bei Oma geschlafen (war für die nächste Freundin ein Problem - wie soll sie ein Bindung zu uns aufbauen...),
- mit 5,5 Monaten ist sie in ihr eigenes Zimmer umgezogen (hast du keine Angst vorm plötzlichen Kindstod? u.a. von der FEP-Kurstante),
- Tagesmutter mit 10 Monaten (klappt doch niiiie)
und und und - eine neverending Liste...

...am besten hat mir der Rat meiner Schwägerin gefallen

So, wie ihr es macht, ist es perfekt - solange IHR euch wohlfühlt und eure Motte zufrieden ist, ist es perfekt - solange alle gesund sind, ist es perfekt - lasst euch nix einreden, verteidigt euch nicht. Wägt Tipps ab - aber lasst euch nicht überreden!

Jetzt, mit fast 11 Monaten haben wir eine Motte, die liebevoll verschmust ist, sich bei ihrer Tagesmutter wohlfühlt - sich aber auch freut, wenn Mama zum abholen kommt, im Urlaub (inzwischen 2....) keinerlei Probleme hatte, Problemlos bei Oma, Opa, Onkel, Tante, Tagesmutter schläft und sich zu Hause auch von der großen Cousine (15) aufpassen und beruhigen lässt - weil sie vertrauen hat und weiß, alles ist gut!

Also mein einfacher Rat - nicht erklären, nicht verteidigen, intuitiv handeln. UND ja, ich erlaube Oma, Opa, Onkel, Tante, Tagesmutter auch ihre Meinung und lasse in deren Obhut auch mal was zu, was ich MIR noch nicht zutraue (wenn die Motte es nicht kann, lässt sie es) ABER ich sage auch, welche Grenzen es definitiv gibt. Es wird respektiert.

So konnten wir bisher die Babyzeit genießen und steuern hart auf das Kleinkind zu...

Wusste gar nicht, dass im Zillertal keine Kinder existieren. Denn es ist ja zu gefährlich. 😂😂

Wusste ich bis dahin auch nicht #rofl unsere Motte hat sich aber sicherheitshalber in den 14 Tagen an unser krankwerdeverbot gehalten!
Und unerwarteterweise hatte ich vor dem Urlaub tatsächlich online (Kinder)ärzte im Zillertal gefunden - und auch die deutschen Kinderärzte sind ja nicht unerreichbar weit #rofl (gut, hatten wir das Jahr zuvor mit Zahnärzten das Thema...)

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Huhu,

bei meinem hardcore Stillkind im Familienbett haben sie mir auch immer prophezeit das er später seine Freundin einfach mit in unser Bett bringt... #augen

Heute (14 Jahre) kommt er nur noch in die Nähe des Schlafzimmers wenn er ernsthaft krank ist...

Lasst euch nicht verunsichern!

Mein in diesem Moment an der Brust hängende und zärtlich vor sich hin schnarchender Sohn dankt dir herzlich 😂😘

Bei den meisten Themen lassen wir uns nicht verunsichern. Und ansonsten versuche ich nach Gefühl und Instinkt zu handeln. Mein Sohn zeigt mir schon sehr deutlich, ob er das braucht oder toll findet 😂

Holla die Waldfee. Ich wollte damit jetzt keine Grundsatzdiskussionen vom Zaun brechen 😵

Zu allererst:

Ich nehme durchaus Ratschläge an oder wende den ein oder anderen Tipp dankbar an. Aber... Wenn ich merke, dass es bei meinem Sohn nicht klappt, egal wie oft ich es versuche, werde ich es nicht zwanghaft umsetzen. Wenn ich dann zu hören bekomme, warum nicht und dass dies oder jenes umgesetzt werden MUSS, weil sonst dies oder jenes passiert oder auch nicht, hören gut gemeinte Ratschläge für mich auf. Es ist am Ende mein Problem, wie sich mein Sohn uns gegenüber verhält. Und wenn ich mir meine große anschaue, kann ich wohl nicht alles falsch gemacht haben. Denn sie hat Respekt vor anderen und behandelt diese, wie sie selbst behandelt werden möchte.

Ich habe auch nie behauptet, dass die "alte" Generation alles falsch gemacht hat oder ich deren Erziehung als falsch ansehe.
Ich finde es in der heutigen Zeit sehr schwach, die sogenannten jungmamas zu verurteilen. Jede Generation hat tolle und verkorkste Kinder hervor gebracht.
Und ja, in der heutigen Zeit finde auch ich, dass die diagnosen ads, adhs, Unverträglichkeiten und Allergien zu vorschnell ausgesprochen werden. Denn ein sehr aufgewecktes Kind scheint direkt adhs zu haben und zack, gibt's erstmal Ritalin. Auf der anderen Seite heißt es, dass introvertierte Kinder auch erstmal auf Krankheiten oder psychische Schäden untersucht werden müssen.
Es ist einfach Fakt, dass sich mit der Zeit und dem Fortschritt auch die Erziehung und die Bedürfnisse ändern.
Und dass sich die Eltern daran anpassen, ist nicht verwerflich.
Es wird immer und bei jedem Thema befürworter und Gegensprecher geben.

Man schmeiße doch nur mal das Thema impfen in einen Raum voller Eltern. Das artet innerhalb weniger Sekunden aus.
Oder das Thema Helikoptereltern... Ab wann ist man eine Helikoptermutter? Für den einen beginnt es früher, für den anderen später.

Man muss sich doch nur mal die verschiedenen Erziehungsmethoden verschiedener Nationalitäten anschauen. Da gibt es doch auch Himmelweite Unterschiede. Mischen wir uns in deren Erziehung ein und geben unseren Senf dazu?

Ich denke, dass die meisten Mütter bzw Eltern die Bedürfnisse ihrer Kinder am besten kennen und nach bestem Wissen und Gewissen handeln und erziehen. Es wird immer jemanden geben, der etwas zu kritisieren hat und das ist legitim.

Ja, ich liebe es, jeden Abend neben meinem Sohn einzuschlafen und morgens von ihm geweckt zu werden. Er wird dann in seinem Bett in seinem Zimmer schlafen, wenn er dazu bereit ist. Und nicht, weil ich das jetzt so möchte.
Wenn morgens noch meine große ins Bett kommt, ist die Welt in Ordnung.

Ich werde meinem Sohn die Brust nicht verweigern, so lange er sie in bestimmten Situationen noch braucht. Und nein, er wird da mit 3 Jahren nicht mehr dran hängen, nur weil er es jetzt darf. Es ist schon weitaus weniger geworden. Das fängt erst wieder viel später an, das wird dann aber definitiv nicht meine Brust sein 😂

Wenn mein Sohn meckert und ich in diesem Moment mit nichts beschäftigt bin, was nicht eben unterbrochen werden kann, werde ich sofort zu ihm gehen und schauen, was los ist. Er lernt aber auch gerade, dass er auch mal warten muss, wenn es nicht anders geht und sichergestellt ist, dass sonst alles in Ordnung ist.

Mein Sohn ist ein so glückliches und freundliches Baby, weint so gut wie nie, meckert an und zu mal und grinst und lacht den ganzen Tag und das bekommen wir von außen auch immer wieder bestätigt.

Ich liebe meinen Sohn bzw meine Kinder von ganzem Herzen und beide werden Bedürfnisorientiert erzogen. Keins kommt zu kurz oder wird benachteiligt.

In diesem Sinne wünsche ich allen eine gute Nacht und hoffe, dass alle Mamas und Papas ihren Ansichten treu bleiben und sich nicht verunsichern lassen.

" Denn ein sehr aufgewecktes Kind scheint direkt adhs zu haben und zack, gibt's erstmal Ritalin"
Hast du Erfahrung damit?
Meiner Erfahrung mit meinen Kindern nach, wird da erst mal gewartet und lang untersucht bis es MPH gibt.

Hallo,

ich habe Deinen Thread komplett durch gelesen... und ich finde die ganzen Reaktionen überhaupt nicht überraschend.

Ich denke, den Konflikt zwischen älterer Generation und jüngerer Generation hat es schon immer gegeben. Daran hat sich nichts geändert und wird sich nichts ändern.

ABER worin ich mich auch hier in Deinem Thread bestätigt sehe: wir werden mit zu vielen Infos überschwemmt und das ist nicht immer gut.

Vieles, worüber hier diskutiert wurde, sehe ich zwiegespalten.

Es wurde sich über zu viele Diagnosen lustig gemacht. Ja, manchmal kann ich da auch nur mit dem Kopf schütteln. Mein 7 jähriger Sohn hatte als Vorschulkind vom KIA Ergotherapie verordnet bekommen. Der KIA meinte bei der U-Untersuchung "da muss noch viel getan werden". Ich war verblüfft. Die Ergotherapeutin dann auch. Denn alles, was mein Sohn "nicht konnte", war, dass er auf dem rechten Bein nicht lange allein stehen konnte. Ja, dafür hatten wir dann eine Therapie.... Und die Krabbelgruppenleiterin meines 2. Sohnes war Ergotherapeuten und erzählte mir, dass anders herum viele Kinder keine Therapie bewilligt bekommen, die es bitter nötig hätten.

Und andererseits hat derselbe KIA bei meinem Sohn eine Autoimmunerkrankung diagnostiziert / diagnostizieren lassen, die zur Folge hatte, dass er viele Lebensmittel nicht mehr essen darf, da er sonst schwerwiegende Folgeerkrankungen bekäme. Und in dem Fall bin ich froh über die heutigen Möglichkeiten der Medizin. Und mich ärgern Menschen, die per Selbstdiagnose meinen, dieselbe Erkrankung zu haben. Da die richtige Erkrankung weniger ernst genommen wird.

Ich finde es also prinzipiell ungut, sich über Allergien und Unverträglichkeiten lustig zu machen. Bei dem Argument "das hatten wir früher auch nicht", stellen sich mir die Nackenhaare hoch. Vieles wusste man früher nicht. Vieles blieb unentdeckt. Und dank der industriellen Lebensmittelproduktion hat sich unsere Umwelt stark verändert.

Ich erlebe oft eine wahnsinnige Unsicherheit bei jungen Müttern. Das basiert auch auf den vielen Informationen, die uns zur Verfügung stehen. Jeder will alles richtig machen. Jeder will die beste Förderung. Und manchmal ist das total übertrieben.

Und natürlich, wenn wir es anders machen als unsere Eltern, ist es ein indirekter Vorwurf.

Mein Stiefvater meinte mal, dass unser 2. Sohn wohl nie laufen wird, weil wir ihn so viel tragen.

Meine Mutter hatte ein Problem damit, dass ich meine Kinder gepuckt habe. Ich würde ihnen Schmerzen zufügen, weil ich sie fessel.

In einer hitzigen Diskussion erfuhr ich dann, dass meine Mutter mich mit 6 Monaten in der Wohnung allein gelassen hat, weil ich 3 Monate lang immer zur selben Uhrzeit schrie. Ich war da auch fassungslos. Sie meinte "besser, als mir ein Kissen aufs Gesicht zu drücken". Sie konnte das Schreien nicht aushalten und war überfordert.

Wenn also Oma/Opa nicht verstehen, warum ich wie etwas mache, diskutiere ich oft. Manches sehe ich im Rückblick, dass es meine Eltern gut gemacht haben. Nicht alles ist total verkehrt gewesen. Und oft war es auch so, dass meine Mutter mich verstanden hat. Sie bedauert es, dass sie damals keine Hebamme hatte. Aber dafür muss man reden. Manchmal auch ordentlich diskutieren. Sonst versteht man einfach die andere Einstellung nicht.

Meine Tante war 30 Jahre lang Familientherapeutin. Immer wenn wir uns sehen, ist ihr Abschlusssatz "Pass bitte weiterhin so gut auf Deine 2 Jungs auf. Du machst das richtig gut."
Also mein Fazit: neue und alte Erkenntnisse reflektieren, gegeneinander abwägen und das beste für sich selbst daraus ziehen. Mit der älteren Generation reden. Sie meint es nicht immer schlecht, sie wissen es nur manchmal nicht besser.
Und ja, ich gebe Dir recht, sich nicht so viel verunsichern lassen. Es gibt ja einen Instinkt. Nur auf den wird auch immer weniger geachtet. Das fängt mit der Schwangerschaft an und endet in der Erziehung.

Willst du nicht langsam mal anfangen dem kleinen Brei zu geben ? Oder gucken ob er es mag ? Du musst ihn Tee und Wasser geben (ok aber Nahrung reicht als Flüssigkeit vollkommen aus)..

- mein Sohn ist in 7Tagen fünf Monate alt ..

Und zu jedem einzelenen von ihnen sage ich jedes Mal aufs neue : ein sch**ss muss ich! Ich muss garnichts!

Oh ja...
Aber mein Umfeld hat bereits beim ersten Kind diesen Zahn ganz schnell von mir gezogen bekommen 🤣
Da fiel einmal der Satz "daran muss er sich gewöhnen!", als wir auf einer Familienfeier waren und er schrie, weil es ihm zum einen zu viel und zu laut war und zum anderen ihn jeder unbedingt ansprechen wollte. Meine Antwort "Nein das muss er garantiert nicht." Kam so stoisch zurück, dass er augenblicklich in Ruhe gelassen wurde. Ich bin dann auch einfach gegangen, beim ersten mal wurde noch etwas getratscht, beim zweiten mal nicht mehr. Ich mach da unmissverständlich klar, wo die Grenzen sind und da hat jeder den Respekt, mich nicht wie ein dummes Kind zu belehren.

Also ich bin immer wieder erstaunt wie viel sich das Umfeld bei anderen einmischt.
Das kenn ich überhaupt nicht.
Mein Sohn ist 19 Monate und wird noch 3 mal munter. Essen tut er leider auch noch nicht wirklich (hat noch seine mich Flasche 3-4 am Tag)

Aber so Sprüche wie "er muss ja mal was essen" oder so hab ich nie gehört.
Von alleine einschlafen kann ich auch nur träumen.