3-Jährige wird ausgeschlossen Seite: 2

          • Auch wenn es doof ist, ist es für Kinder erstmal normal. Ein typisches „eeey spiel doch nicht mit so einem Baby“ hat für mich jetzt erstmal weniger was mit Mobbing zu tun.

            Du möchtest 5-6jährigen aktives Mobbing unterstellen? Kinder sind manchmal „grausam“ und ganz ehrlich: in dem Alter ist der Unterschied zwischen 3 und 6 enorm, die haben halt keine Lust auf Kindergarten.

        (28) 16.06.19 - 19:21
        Ausgeschlossen

        Ich habe mehrmals betont, dass ich nicht erwarte, dass mit ihr gespielt wird. Ich verstehe voll und ganz, wenn ältere Kinder nicht mit ihr spielen wollen.

        • Dann halte sie doch fern von den Großen! Sie ist 3 und passt, wie man sieht, nicht wirklich zu Vorschülern und Grundschulkindern. Die Großen sind genervt und wollen lieber, vor allem im Pulk, unter sich sein, das ist doch verständlich. Ich (mein Sohn ist 5) war kürzlich mit einer Kindergartenmutter (ihr Sohn ist 3) verabredet. Da liegen Welten zwischen den Kindern, körperlich, geistig, emotional....!

    Wieso mit den Eltern? Ich würde mit den Redelsführern reden.

    • (31) 16.06.19 - 19:24

      Das hat mein Mann bereits. Danach hat sie sich eine Weile bemüht, dennoch habe ich bemerkt, dass sie es nicht ernst meinte. Nun ist alles wieder wie vorher.

    • Hallo,

      bei so jungen Kindern sollte der Weg des Gespräches immer zunächst über die Eltern führen.

      Meiner Meinung nach "geht" es gar nicht, wenn andere Eltern (bspw. Nachbarn) ein (Kindergarten-)Kind zur Rede stellen. Da sollten dessen Eltern auf jeden Fall mit einbezogen werden.

      Viele Grüße,

      Kathrin

Ich verstehe nicht so richtig, was du erwartest.

Bist du draußen dabei und verfolgst das Geschehen?

Die Kinder sind fast doppelt so alt wie dein Kind. Das sind Welten!!!!
Was spielen sie denn draußen auf der Straße, das für alle Altersgruppen passt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass dein Kind irgendwie mithalten kann beim Rad fahren, inliner fahren, fangen oder Ball spielen oder was auch immer sie tun.
Selbst von einem 6-jährigen Geschwisterkind würde ich nicht erwarten, dass das 3-jährige immer mitgeschleppt werden muss zum Spielen.

Vielleicht nervt es die Großen, weil dein Kind offen und zugewandt wie ein Hündchen hinter ihnen herläuft. Also wenden sie sich ab und versuchen es auf die Art auszudrücken.
In der GS spielen bei uns auch die Jahrgangsstufen unter sich. Die 3. Klässler geben sich meist auch nicht mit den 1. Klässlern ab.

Wäre es dir lieber sie würden offen sagen: "tut uns leid, du bist uns zu klein, um mitzuspielen"?

Man kann niemanden zwingen, mit deinem Kind zu spielen. Was soll eine Ansage deinerseits erreichen?

Mit dem 5-jährigen würde ich vielleicht nochmal sprechen bzw. mit dessen Mutter und etwas verabreden. Vielleicht kann sie dir erklären, warum ihr Sohn nicht mehr mit ihr spielen will.

Dein Kind ist 3 ...
Ich gehe jetzt mal ganz selbstverständlich davon aus dass dein Kind in dem Alter nicht allein unterwegs ist.

Ich stelle mir die Frage warum du da nicht von vorne herein reagiert hast?
Wo warst du während die anderen Kinder sich umdrehen und weg gehen und sie ausschließen ?
Warum spricht man die Kinder nicht direkt in der Situation freundlich an?

Eine 6 jährige „erlaubt“ sich „Mobbing“ vor deinen Augen und du wartest bis sie die ganze Nachbarschaft mobilisiert hat ??

Da hätte man von Anfang an vermitteln müssen „SO NICHT!“ und zusätzlich kann man auch singnalisieren dass man sie im Auge hat.

Und wenn’s hätte sein müssen hätte ich auch zusätzlich die Eltern angesprochen. Ja!

Mit dem wissen dass das Mädchen dass selbst schon erlebt hat, hätte ich auch keinerlei Berührungspunkte die direkt anzusprechen.
„Du erlebst das selbst und findest es nicht schön, also unterlasse das bei meinem Kind. Ich habe ein Auge auf dich und spreche mit deinen Eltern über dein Verhalten!“

Dass gemobbte Kinder selbst mobben ist nicht selten. Soll ein „natürliches“ verhalten sein.

Dass du nicht längst reagiert hast bleibt für mich völlig unverständlich 🤷🏼‍♀️

Ich verstehe die meisten Kommentare hier nicht.
Ja, das Kind ist „erst“ drei und die Nachbarskinder älter. Na und? Das ist noch lange kein Grund, ein Kind gezielt auszuschließen oder zu ignorieren.
In unserer Straße gibt es 3 bis 10 Jährige, alles ist dabei. Und auch die 3-jährige zieht durchaus mal mit durch die Straße (meist ist mindestens einer ihrer älteren Brüder dabei plus Nachbarskinder). Die Dynamik der Gruppe ist sehr interessant, da wird die Art des Spielens an die Kinder und das jeweilige Alter angepasst. Das passiert ganz automatisch. Irgendwann hat die 3-jährige dann keine Lust mehr oder wird von der Mama wieder eingesammelt und schwups, spielt die Gruppe wieder was anderes. Das ist ganz natürlich. Das läuft seit Jahrhunderten so, denn so funktioniert Gesellschaft. Und in jeder Großfamilie/jedem Dorf wird seit jeher generationsübergreifend agiert. Dieses „sie ist halt zu klein/zu langweilig“ halte ich für ein sehr modernes Denken.

Ich würde auch mal mit den Eltern reden. Und deine Tochter bestärken, dass mit ihr nichts verkehrt ist. Und im Zweifel wirklich eigene Freunde einladen und die Nachbarskinder ignorieren.

  • Ich sehe es genau wie du.
    Dass Kinder die so viel älter sind nicht super ausdauernd und in vollem Umfang mit einem deutlich jüngeren Kind spielen ist völlig klar und selbst wenn sie gar nicht mit dem Kind spielen würden wäre das auch ok aber dennoch kein Grund und keine Berechtigung für gezieltes ausschließen.

    Mir sind viele Kommentare ein absolutes Rätsel 🤣

Im Gegensatz zu vielen anderen Antworten hier finde ich dass die 6jährige nicht das Recht hat andere Kinder so aufzuhetzen.

Dass sie mit einer 3jährigen nicht spielen mag ist nun längst verstanden. Soll und muss sie auch nicht.

Aber es muss für die 3jährige die Chance bleiben, andere Kinder, die vielleicht mal Lust hätten zu spielen, anzusprechen ohne sofort vergrault zu werden. Vielleicht mal ein 4jähriges, wenn welches dabei ist.

Hey,

ich frage mich ehrlich, wie das aussehen soll?
Alle älteren Kinder spielen auf der Straße und rennen rum...ok. Und deine dreijährige soll da mitmischen? Ganz ehrlich? Als ich in dem Alter war, auf der Straße zu spielen, hätt ich auch keine Lust gehabt die dreijährige mitzunehmen.

Ich glaub, sie ist einfach noch nicht in dem Alter. Und kein anderes Kind hat die Pflicht, die Verantwortung für dein Kleinkind zu tragen.

Irgendwie verstehe ich deswegen deinen Post nicht, sorry.

(42) 17.06.19 - 10:35

Vielen Dank für die vielen Beiträge. Einige wären interessant zu lesen, andere User haben mich leider missverstanden bzw. nicht gründliche gelesen. Nochmal: ich erwarte NICHT, dass ältere Kinder sich mit meinem beschäftigen. Ich erwarte aber in einer Nachbarschaft durchaus, dass Kinder nicht ignoriert werden. Und das wird meine Tochter, weil die fast 7-jährige Nachbarin nicht möchte, dass andere mit ihr spielen. Sie möchte, dass alle mit ihr spielen. Und um das zu erreichen, wendet sie Strategien an, die schon in Richtung Mobbing gehen.
Ich habe mich nochmals mit meinem Mann beratschlagt, was wir tun werden. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass es das wichtigste ist, unsere Tochter zu stärken, ihr das Selbstbewusstsein mitzugeben, um über solche Situationen zu stehen. Das ist aber verdammt schwierig, weil sie wohl doch sehr sensibel ist. Hat die ganze Nacht immer wieder geweint und geschrien (was sie normalerweise nicht tut).
Den Kindern gegenüber sind wir freundlich und werden Ihnen zeigen, dass sie dennoch gerne zu uns kommen können, wenn Sie das möchten. Wir versuchen nicht nachtragend zu sein (auch wenn es mir in der Seele wehtut, wie Sie sie behandeln) und hoffen, dass es etwas besser wird wenn sie älter ist.

  • Du erwartest Zuviel von einem 3jährigen Kind! Wie soll sie denn "über den Dingen stehen"--das ist doch Utopie in dem Alter.
    Nimm sie erstmal aus der Situation raus! Gehe mit ihr auf den Spielplatz, begleite sie draußen und guck, dass sie mit Freunden aus dem KiGa spielt.

    • (44) 17.06.19 - 11:24

      Natürlich kann sie jetzt noch nicht darüber stehen. Es ist ein Prozess, welcher viele Jahre andauern wird und immer wieder aufs Neue auf den Prüfstand gerät.

      Wir haben meist 2-3 mal die Woche Besuch von Kindern in ihrem Alter, gehen ins Elterncafé usw. Dennoch zieht es sie immer nach draußen. Kann sie ja schlecht im Haus einsperren. Sobald sie dann im Garten ist und Kinder hört, ruft sie diese und will unbedingt hin. Jedes Mal versucht sie dann mit Ihnen kn Kontakt zu treten, lässt sich währenddessen auch nicht entmutigen. Ich erkläre ihr dann auch, dass die anderen Kinder älter sind und Spiele spielen, die nur ältere Kinder spielen können.
      Sie lässt sich auch nicht entmutigen, wenn sie ignoriert, angemotzt und stehen gelassen wird. Das ist das Traurige daran.

Sag mal bist du denn nicht dabei?????? Wie kann es sein das ein 3 jähriges Mädchen nachts weint????? Das geht gar nicht. Gehst du dann nicht zu ihr und nimmst sie im Arm und redest mit ihr?

  • (46) 17.06.19 - 11:26

    Nein, eine 3-jährige hat alleine zu schlafen. Wusstest du das nicht?

    Sorry, was soll diese Art und Weise zu schreiben?
    Sie schläft seit Geburt neben mir. Dennoch hat sie diese Nacht mehrmals geschrien.

Also meine 3 jährige Tochter hat an älteren Kindern gar kein Interesse. Sie ist auch nie alleine draußen sind immer dabei.
Mit 5 oder 6 will man mit einem kleinen Kind auch nicht spielen. Ganz andere Interessen.
Rede mit deiner Tochter sie kann doch bestimmt schon sprechen. Geht wonaders hin.

  • (48) 17.06.19 - 11:28

    So sind die Menschen unterschiedlich. Meine 3-Jährige liebt es mit anderen Kindern zusammen zu sein. So war sie schon immer.
    Zum wiederholten Male: es geht nicht um das Miteinander Spielen.

    • (49) 17.06.19 - 11:29

      Und noch was: ich lasse sie nie alleine draußen spielen. Wüsste nicht, wo ich geschrieben habe, dass sie alleine spielt. Sie ist keine 5 oder 6, sondern 3!

(50) 17.06.19 - 23:12
JustinFinchFletchley

Kindrr lieben es die Großen zu spielen. Also wenn du dem Mädel irgendwie klar machen könntest, dass sie die große ist und deine kleine eben noch die kleine ist könnte dad helfen. Dann fühlt sich das Mädel ein bisschen als Erwachsene die auf die kleine aufpasst. Und natürlich, dass die arme kleine immer traurig ist, dass sie so gemein ist. Du könntest der großen sagen, dass die kleine sie so toll findet. Und dem Mädel das Gefühl geben dass sie die große ist der der kleinen helfen könnte.. So als Erwachsene. Das hört sich jetzt blöd, aber nicht wenn man wie ein Kind denken kann. Ich weiß nicht ob du das dem Mädel klar machen kannst ohne das es komisch wird l, aber das war mein Tipp. Viel Glück

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