Freundschaften, Freiheiten, Babysitter....

    • (1) 16.06.19 - 22:45

      Hallo ihr Lieben, ich brauche mal einen Rat.
      Unsere Tochter wird im Juli zwei Jahre alt. Wir lieben sie über alles und sie ist unser größter Schatz.
      Es war nicht immer ganz einfach mit ihr, sie ist ein Kind die oft und richtig laut geweint hat, sie hat lange Zeit schlecht geschlafen und Auto fahren ging mit ihr gar nicht.
      Wir haben auch eher selten bis nie einen Babysitter gehabt (nicht weil wir es nicht wollten sondern weil wir keinen haben) und es ist uns eigentlich auch nicht möglich gewesen Freundschaften zu pflegen. Während andere trotzdem auf Konzerte gehen können oder zu Dorffesten, Essen gehen und das Leben leben wie sie es sich wünschen ist es bei uns nicht so einfach.
      Nun haben wir ein paar Tage Urlaub und mein Mann und ich waren so lange nicht mal zu zweit unterwegs. Unsere Maus ist immer an erster Stelle. Und nun wollen wir die kleine trotzdem ein paar Tage in die Einrichtung bringen damit wir mal ein paar Stunden nur für uns haben. Meine Mutter hat dazu ihre eigene Meinung und macht mir mehr oder weniger ein schlechtes Gewissen... ist es denn wirklich so schlimm das man mal das Bedürfnis hat etwas ohne sein Kind zu machen? Ich habe halt keinen Babysitter in dem Sinne.. und ich lasse sie doch keine 10 Stunden in der Kita :-/
      Ich habe öfter die Diskussion mit ihr das wir es vermissen mal etwas als Paar zu unternehmen und dann höre ich immer : wenn man Kinder hat muss man halt verzichten. Es kommen auch wieder andere Zeiten! Also nicht so Was von wegen dass sie das versteht oder so...
      Wie ist das bei euch so und wie seht ihr das?

      • Meine Meinung mit drei Kindern, die Älteste schon auf der weiterführenden Schule:
        Bring sie in die Kita und genieße die Zeit!!! Danach bist du ausgeglichener, ihr tut was für eure Beziehung.

        Meine Kinder sind älter. Ich werde mal für 2 Tag wegfahren und Papa bleibt zu Hause. Habe ich jahrelang nicht getan. Es wird Zeit. Und wenn ich wiederkomme, freuen sich alle aufeinander.

        Hat das Kind denn auch mal Urlaub? Krippe /Kita ist für die Kleinen ja auch anstrengend.
        Bei uns hängt im Kindergarten der Hinweis für die Sommerferien, dass auch Kinder mal Urlaub brauchen.
        Also wenn eure kleine auch mal Urlaub hat (und sei es nur mit einem von euch und zu Hause bleiben), dann würde ich sie in die Kita bringen und die Paarzeit genießen.

        Wenn eure kleine aber quasi das ganze Jahr dort ist, dann würde ich euren Urlaub zur Hälfte mit ihr verbringen und in der anderen Hälfte sie zur Kita bringen :)

      Grundgütiger, was für eine Einstellung! Bringt das Kind in die KiTa und genießt die Zeit zu zweit. Meiner Ansicht nach ist das unbedingt nötig, vor allem wenn man sein Kind sonst eher nicht mal einem Babysitter überlässt.

      Ich genieße die rare Zeit ohne Kind ungemein und glaube, dass entspannte Eltern wichtiger sind, als wenn das Kind nun auch noch zu Hause bleibt und "bespaßt" werden muss. An manchen Tagen kann man ja durchaus mal früher abholen oder so...

      (6) 17.06.19 - 00:10

      Bringe sie in die KiTa und erzähle deiner Mutter nicht mehr davon, wenn ihr mal Kinderfrei habt.

      Wenn deine Mutter die Krippe so schlimm findet, ist sie nicht auf die Idee gekommrn euer Kind selbst mal einen Tag zu betreuen?

      Hat sie dich in dem Alter betreut?

      Lg

      • (7) 17.06.19 - 07:58

        Meine Mama ist selber Erzieherin... vielleicht möchte sie einfach auch Feierabend/Freizeit haben... sie nimmt sie nicht so oft. Gar nicht würde ich nicht sagen aber wenn muss man es ewig vorher anmelden und denn war die kleine meist eh krank und wir mussten zuhause bleiben.
        Aber gut wahrscheinlich sollte ich es ihr einfach nicht erzählen :-)

    (8) 17.06.19 - 00:26

    Ich sehe es immer zwiegespalten, ich kann es ehrlich nicht verstehen wie man mit Kleinkind angeblich keine Paarzeit haben kann. Das Kind geht doch irgendwann ins Bett, dann ist man doch zu zweit? Entscheidend ist nicht wievel Paarzeit man hat sondern wie man sie verbringt. Ich denke dass viele Paare die da angeblich zu kurz kommen in der Zeit die sie haben einfach neben sich herleben, nicht den Arsch hochbekommen was zusammen zu machen und deswegen rumjammern. Ob da ein paar Tage gemeinsamer Vormittag wirklich helfen? Ich finde den Punkt den hier schon jemand angesprochen hat, dass auch Kinder "Ferien" brauchen sehr wichtig.

    Wir gehen sehr selten aus seit der Kleine auf der Welt ist, vielleicht einmal im Vierteljahr. Aber wir verbringen oft bewusst einen Abend mit etwas gemeinsam. Da wird ein Kartenspiel oder Gesellschaftsspiel ausgepackt und wir spielen mal 2 Stunden. Oder wir schauen uns eben auf Youtube Konzertausschnitte an, oder den Comedykünstler den wir gerne sehen würden ...

    Und warum kann man keine Freundschaften pflegen mit Kind? Freundschaften für die es Kino und Dorffeste braucht sind keine. Freunde kann man auch am Wochenende auf nen Kaffee treffen. mit Kind. In nem familienfreundlichen Kaffee mit Spielplatz, oder man verlegt das Treffen gleich auf einen Spielplatz. Das Leben mit Kind ist einfach anders, man muss die Dinge eben nehmen wie sie kommen und das Beste draus machen. Ich finde es schön dass wir wieder öfter am Spieltisch sitzen weil wir eben nicht mehr so oft ausgehen. Warum ladet ihr keine Freunde ein? Nach dem Essen bringt einer das Kind ins Bett während der andere die Gäste unterhält und dann hat man doch nen Abend zusammen?

    • (9) 17.06.19 - 08:04

      Es geht eher darum das man auch mal was anderes machen möchte als immer “nur“ zuhause einen Film zu schauen. Ich meinte nicht dass ich mit meinem Mann keine Zeit verbringe sondern dass auch mal wieder was anderes geben sollte als spielplätze oder Haus und Hof ;-)

      (10) 17.06.19 - 16:35

      Es gibt aber durchaus Dinge, die man eben nicht nur abends daheim auf der Couch machen kann:
      Motorrad fahren, in die Oper gehen, tauchen, Besprechungen mit wichtigen Leuten, Reparaturen am Dach, Ausbildung des Hundes auf dem Hundeplatz, sämtlicher Umgang mit gefährlichen Dingen oder Stoffen...
      Die Liste ist endlos und sehr individuell.
      Das Kind hat einen Krippenplatz - super! Die Leute sind offenbar vertrauenswürdig und gut ausgebildet, sonst ginge es ja im Alltag nicht dahin. Besser geht es doch nicht, wenn die Zeiten zu den gewünschten Aktivitäten passen!
      Es geht doch nicht um den kompletten Jahresurlaub!

      • (11) 17.06.19 - 17:01

        Und in die Oper und auf das Dorffest mit Freunden geht man dann Mittwoch vormittag von 8 bis 12??? Man kann im Leben nun mal nicht alles haben, und manchmal muss man eben auch 2, 3 Jahre auf etwas verzichten. Aber das können heute in unserer verwöhnten Wohlstandsgesellschaft immer weniger. Ich kenne viele Eltern für die es selbstverständlich ist dass sich das Leben nun mal ändert wenn man Kinder hat. Umso schöner ist es dann wenn das Kind alt genug ist um zur Oma zu gehen. Was ja im Fall der TE wohl ginge, ihr aber zu umständlich ist. Dass das Kind dann an dem Abend krank ist kennen wohl alle Eltern, dann macht man halt nen neuen Versuch.

        Und dass man sich falsche Freunde ausgesucht hat ist ein ganz anderes Thema. Außerdem würde ich nichts sagen wenn man sagt man muss das Dach reparieren, aber zu jammern man habe ja keine Paarzeit ist einfach in meinen Augen falsch. Man kann seine Ansprüche an seine Freizeitgestaltung nicht mehr so erfüllen wie früher, das ist was ganz was anderes als man muss das Dach reparieren. Und welche Ansprüche man stellt liegt ja wohl bei einem selbst.

        • "Man kann im Leben nun mal nicht alles haben, und manchmal muss man eben auch 2, 3 Jahre auf etwas verzichten. Aber das können heute in unserer verwöhnten Wohlstandsgesellschaft immer weniger."

          Ich hätte deinen Post ja noch verstanden, wenn die TE jeden Abend frei haben möchte, aber so? Weshalb erwartest du (und deiner Ausdrucksweise nach tust du das), dass alle so sind wie du oder du und dein Mann? Und dann noch dieser Rundumschlag gegen DIE "verwöhnte Wohlstandgesellschaft" ... ich hatte jahrelang so gut wie nie "kinderfrei", weil sich der Vater weder vor noch nach der Trennung ums Kind gekümmert hat und sonst auch so gut wie niemand, weil er sehr, sehr anstrengend war. Meine "Auszeit" war die Arbeit.

          Deshalb stelle ich mich jetzt aber nicht hin und gönne anderen keine freie Zeit oder schreibe ihnen vor, dass sie ebenfalls auf alles verzichten müssten. Im Gegenteil, ich kann es verstehen und hätte ich damals Möglichkeiten zur Auszeit gehabt, ich hätte sie genutzt und das auch ohne schlechtes Gewissen. Du tust ja so, als wollten sie ihr Kind in eine Wochenkrippe geben.

          • (13) 17.06.19 - 20:12

            Das mit der Wohlstandsgesellschaft bezieht sich nicht auf die TE sondern auf den Beitrag auf den ich geantwortet habe, und ein Aufführen von 2-3 Jahren kein Opernbesuch und keine Motorradtouren machen zu können... ja das sehe ich als Wohlstandsgejammer an.

            Ich "verlange" es nicht, aber das macht nun mal den Unterschied zwischen glücklichen Menschen und unglücklichen Menschen. Wenn man unglücklich sein will weil man auf einen gewissen Standard nicht verzichten will gilt für mich schon jeder ist seines Glückes Schmied". Man könnte auch einfach lernen den Tag und das was einem das Leben gerade bietet zu genießen. Das ist nun mal die Kunst des Glücklichseins.

            Und die Kinder brauchen keine Auszeiten? Sie haben jetzt 10 Tage zusammen, im Juli nochmal 10 Tage zusammen, von denen das Kind 6 in der Krippe bleibt, sind gerade mal 14 Tage frei für ein 2 Jahre altes Kind. Je nachdem wieviel Urlaub man sonst noch so hat ist das verdammt wenig. Haben beiden noch 2 Wochen die sie getrennt nehmen und das Kind dann daheim lassen finde ich es ok, aber es gibt auch viele Arbeitnehmer da wars das fast schon mit Jahresurlaub.

            • Ich überlege gerade, was mich an deinen Posts stört, es ist gar nicht mal der Inhalt, sondern eher der vorwurfsvolle, belehrende Tonfall. Meist erreicht man damit eher das Gegenteil dessen, was man möchte.

              Wenn du aber nur kundtun möchtest, wie man gefälligst glücklich lebt - und zwar so wie du und dein Mann es tun und andere abwatschen, weil sie es anders sehen - dann war der Tonfall natürlich genau richtig gewählt ;-).

(15) 17.06.19 - 05:54

Also meine Tochter geht gern in den Kindergarten und nicht jedes mal, wenn ich frei habe, lasse ich sie auch zu Hause. Ich würde jetzt nicht 14 Tage Urlaub nehmen und sie trotzdem die ganze Zeit bringen. (Ginge auch gar nicht, dann hätten wir nicht genug Urlaub mehr für die betreuungsfreie Zeit.)

Aber wenn ich oder auch mein Partner und ich mal nen Brückentag nehmen oder vielleicht auch 2, 3 Tage gemeinsam frei haben, würde ich sie durchaus in den Kindergarten bringen. Dann kann man auch mal einen Stadtbummel machen oder ähnliches, was für Kinder eher langweilig ist.

Ich finde daran also nichts verwerfliches, normalerweise ist die Kita für die Kinder ja keine Strafe, sondern sie haben da auch Spaß.

Trotzdem solltet ihr vielleicht auch daran arbeiten, euch im Alltag anders eure Inseln zu schaffen. Es ist auch möglich, mit kleinen Kindern ein Sozialleben zu führen und Paarzeit zu haben. Weniger als vorher und anders, das ist klar. Dafür hat man dann ja auch Familienzeit, die man auch so gestalten kann, dass alle was davon haben.

  • (16) 17.06.19 - 07:21

    Ja... und hast du vielleicht einen Tip? Wir wohnen auf dem dorf, sind also auf das Auto angewiesen und sie brüllt wie am spieß im auto... Was sich jetzt erst so langsam legt... von meinen “Freunden“ habe ich zu hören bekommen: sollen wir verzichten weil du nicht kannst ? Natürlich nicht aber auch 0 Verständnis für unsere Situation. Hinzu kam leider dass die kleine viel krank war. Und nun finde ich es sehr schwer sich einen neuen freundeskreis aufzubauen... wo denn auch???

    • (17) 17.06.19 - 08:30

      Ok, da sind deine Freunde tatsächlich nicht so feinfühlig... Natürlich können sie trotzdem ohne euch ausgehen, aber man kann sich ja auch mal zu Hause treffen. So wird das hier gehandhabt.

      Wenn dein Kind in die Kita geht, kannst Du Dir vielleicht hier auch einen neuen Bekanntenkreis aufbauen? Bei uns sind ein paar wirklich nette Eltern. Ich würde sie jetzt nicht gleich als Freunde bezeichnen, aber mal einen Kaffee zusammen trinken während die Kinder spielen, ist schon drin. Und man kommt zwar über die Kinder ins Gespräch, kann dann aber auch mal andere Themen besprechen.

      Vielleicht wäre das bei euch auch was?

      Ansonsten wie gesagt: Kind in der Kita lassen und mal was als Paar machen, finde ich trotzdem legitim.

      (18) 17.06.19 - 13:00

      Sorry, dann hast beschissene Freunde. Für mich definiert sich eine Freundschaft nicht danach, wie gut ich ihre Bedürfnisse befriedigen kann... mit meinen Freundinnen kann ich auch mal einen Tag was zusammen machen, wenn mein Mann auf die kleine aufpasst, umgekehrt genauso... aber wir sind eben nicht mehr so flexibel wie früher, so ist es nun einmal, sowas sollte eine Freundschaft abkönnen. Alle werden erwachsen, heiraten und bekommen Kinder. Dieses freie Leben ändert sich auch mal im Alter. Dann kann man durchaus auch mal andere Sachen machen.

      Zum Glück hab ich tolle Freunde. Es war nie ein Problem, auf die Kinder (egal von wem) Rücksicht zu nehmen. Man kann unabhängig auch mit anderen Leuten was unternehmen, die dann keine Kinder haben... ich verstehe dann immer nicht wo das Problem ist? Man muss doch nicht ausschließlich mit Pärchen xyz diverse Unternehmungen planen.

      Ich weiß nicht, wo das Problem ist, sich mit den Kunden in einem Café zu treffen oder am Wochenende einen Ausflug mit dem Rad zu machen? Oder in den Tierpark. Da haben schon oft, die Erwachsenen mehr Spaß gehabt, als die Kinder. Man kann doch super miteinander quatschen, wenn die Kinder auf dem Spielplatz spielen... bei der Geräuschkulisse ist einem sogar eine gewisse Privatsphäre gesichert!

      Auf Leute die überhaupt kein Bock auf mich haben, weil ich Mutter bin, hätte ich keine Lust und ich bin gewiss keine Mutter, die ständig nur vom Kind redet und außer stillprobleme und stuhlfarbe des Kindes, reden möchte. Das hab ich ja 24/7 zuhause... aber so überhaupt kein Interesse, nein danke.

      Auf dem Spielplatz ergeben sich viele Freundschaften, wenn man es zulässt und nicht jeden abblockt. Man muss auchbauf Leute zugehen und man lernt doch stetig Menschen kennen, gerade mit Kindern. Krabbelgruppen, Kita... überall Gleichgesinnte die sich über ein aufmunterndes Wort freuen.

Hallo.

Selbstverständlich ist es legitim auch mal was ohne kind machen zu können!
Uns ist paarzeit sehr wichtig!

Unser kleiner ging mit 2 Jahren in den Kindergarten und ich keine mama die dann heulend mit schlechten Gewissen dort sitzt sondern ich habe mich gefreut. Gefreut wieder ein paar Stunden alleine zu sein.
Mein kind hat gemerkt das ich Kindergarten toll finde und war schnell eingewöhnt hihi

Unser zwerg schläft ab und zu bei oma und wir Unternehmen was. Wir haben uns auch eine kindernanny über betreut.de gesucht und diese kommt ab und zu am Abend wenn wir ins Restaurant gehen. Sie ist i Helferin in einem Kindergarten.
Wir treiben es sogar soweit, das wir einmal im Jahr alleine in den Urlaub fahren. Herrlich nur zu zweit. Unser kleinster ist derweil bei oma und opa Urlaub machen.
Für viele urbia muddis absolut unvorstellbar und man ist das sinnbild der Rabeneltern.
Uns ist Auszeit und paarzeit wichtig. Wir sind nämlich nicht nur mama und papa

  • Find ich voll gut! Wieso Rabeneltern?
    Es muss sich doch nicht nonstop alles ums Kind drehen. Halte ich für nicht besonders gesund so eine Einstellung. Kenne ich auch überhaupt nicht von unseren Freunden. Da handhaben es eigtl alle auch so wie ihr.

Eine 2Jährige extra in der Krippe anmelden würde ich nicht! Das reicht vollkommen mit 3.

Dass ihr keinen Babysitter habt, liegt doch an euch...warum schaltet ihr keine Anzeige, macht einen Aushang oder fragt mal in der Nachbarschaft herum? Für "wir wollen Zweisamkeit" reicht ein Babysitter ab und an doch vollkommen......

Oder geht es nur darum, dass sie sowieso in die Krippe geht und ihr jetzt Urlaub habt? Dann finde ich es völlig okay, sie den einen oder anderen Tag zu bringen, das ist ja ihre Regelmäßigkeit. Und zrotzdem könnt ihr ja auch als Familie Tagesausflüge und euch eine schöne Zeit machen.

Grüsse

Ich würde euer Problem jetzt nicht auf das "schwierige Kind" schieben. Finde ich generell immer ziemlch unfair sowas zu lesen oder zu hören.
Es ist EURE Entscheidung, keinen Baysitter zu engagieren, keine Paarzeit zu planen, keine Freundschaften zu pflegen.
Deshalb finde ich umso besser wenn ihr euch nun endlich bewusst dazu entscheidet, euer Kind trotz Urlaub in die Kita zu geben. Denn das ist ja mal eure Chance und die solltet ihr nutzen. Undzwar völlig frei von schlechtem Gewissen! Finde ich total gut und legitim und auch angemessen wenn man bedenkt, wie lange ihr darauf nun schon verzichtet.
Man muss sich für ein Kind nicht aufgeben! Das macht ihr seit 2 Jahren aber sowas ist wirklich nicht gesund für die Payche und die Paarbeziehung.
Natürlich steckt man mit Kind zurück. Grad in den ersten Jahren aber trotzdem darf und sollte man sich mal Zeit für sich und den Partner und Freunde nehmen.
Insofern: genießt eure Zeit und entspannt mal zusammen. Ohne jegliches schlehtes Gewissen. Ihr seid nicht nur Eltern sondern auch noch ihr selbst!

Ich verstehe nicht so ganz, warum ihr keine Freundschaften pflegen könnt. 🤔 Sobald meine Kleine nicht mehr so viel gestillt werden musste und einigermaßen Brei gegessen hat, war ich wieder viel mit Freunden unterwegs. Ab und zu mit Kind (spazieren, Eis essen, Kaffee trinken), oft aber auch ohne für alles Mögliche (shoppen, Musical, Kino, Theater, Filmeabend oder einfach zusammensitzen und quatschen). Mein Freund darf das natürlich genauso. Klar, dabei verbringt man keine Paarzeit, weil der jeweils andere dann das Kind betreut, aber mir geht es gerade um den Punkt Freundschaften. Ich selbst habe gar keine Lust, jedes Mal meine Tochter mitzuschleppen, wenn ich was mit Freunden mache. Die sind eh noch fast alle kinderlos. Und als Freundin hätte ich auch keine Lust darauf, dass jedes Mal ein kleines Kind dabei ist, das eben viel Aufmerksamkeit braucht, auch wenn meine Freundinnen da wirklich offen und verständnisvoll sind.
Mir sind diese Auszeiten außerhalb der Familie enorm wichtig, auch wenn ich meinen Freund und unsere Tochter natürlich über alles liebe. Aber ich drehe durch, wenn ich nichts mehr für mich allein machen kann, fühle mich dann schnell eingeengt und werde unglücklich.

Deine Mutter könnte statt euch ein schlechtes Gewissen zu machen, lieber ihr Enkelkind betreuen #aha

Ich finde Paarzeit sehr wichtig, sonst bleibt ihr schneller auf der Strecke, als ihr gucken könnt und davon hat eure Tochter dann ja erst recht nix ;-)

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