Angst um unseren Sohn - 10 Jahre

    • (1) 18.06.19 - 17:17
      Vuj

      Ihr Lieben Eltern (und ich bitte hier nur Menschen, die Respektvoll mit anderen umgehen)

      Jahrelang war ich nicht mehr bei Urbia aktiv, aber ich bin zzt so verzweifelt, dass ich mich an Euch wende.

      Ich habe heute der KLLehrerin meines Sohnes eine lange email geschrieben, wer Zeit und Muße hat, darf gerne weiter lesen. Vielleicht hat jemand von Euch Erfahrung und kann mich etwas stärken. Ich danke Euch!

      Sehr geehrte Frau X, 


      Seit geraumer Zeit mache ich mir vermehrt Sorgen um unseren Sohn.

      Schulisch, sowie in seinem sozialen Auftreten, hat xy sich seit Beginn der 5ten Klasse stark verändert. In meinen Augen zum Negativen.


      Wir haben hier zu Hause vermehrt Probleme mit ihm, er ist frech, respektlos, lügt usw und seine Gewichtszunahme macht mir zusehents Sorgen. Seit er auf die ... geht, hat er stark an Gewicht zugenommen, isst heimlich und versteckt Süßigkeiten. 


      Bei dem damaligen Beratungsgespräch mit Frau xyz, sagte diese mir dass Matteo auf der GSS gut aufgehoben wäre und man sich um ihn kümmern würde. Das Zweifel ich mittlerweile stark an.


      In meinen Augen macht er nach wie vor seine Hausaufgaben nicht, lernt nicht ohne Wutanfälle, gibt Elternpost weder bei uns, noch wieder in der Schule ab.


      Ich fühle mich hilflos, da ich absolut keine Ahnung habe was das Kind machen/lernen soll und / oder wo es steht.


      Der ständige Unerrichtsausfall, trägt meiner Meinung nach nicht positiv dazu bei - auch das soziale Klassengefüge scheint nach wie vor schwierig zu sein.


      Mein Mann und ich haben eine absolut andere Vorstellung vom Leben und Achten auf-und miteinander. 

      Xy findet sich zZt nur noch in der Position: alle sind gegen mich.

      Dass er aber einen sehr großen Anteil daran trägt, begreift er nicht.


      Er hält uns als Familie, für ihn als Unzumutbar. Nichts ist ihm genug, wir sind furchtbare, ungerechte Eltern für ihn. Alle anderen Kinder haben es besser.


      Ich weiß, dass das kindliches Verhalten ist, aber ich fühle mich zzt sehr überfordert mit der Situation, da ich das Gefühl habe mein Kind entgleitet und wir haben mit der Entscheidung der Schulwahl einen großen Fehler begangen.


      Ich weiß dass Sie als Lehrerin sehr eingebunden sind, ich würde mich jedoch sehr über ein persönliches Gespräch freuen um Ihre Einschätzung zu erfahren.

      Ausserdem bitte ich Sie um Diskretion, da ich mich wirklich aus der Not heraus an Sie wende.

      Sie erreichen mich gerne jederzeit telefonisch unter

      Oder ich komme gerne zu einem persönlichen Gespräch in die Schule.

      Gerne auch mit Frau xyz oder Sozialarbeiterin.

      Ich danke Ihnen für Ihre Zeit

      • (2) 18.06.19 - 17:26

        Die Email hört sich gut an und die kannst du so abschicken. Vielleicht weiß die Lehrerin mehr zu seinem Verhalten.

        Wisst ihr, ob es ein Problem mit Mobbing gibt?

        • (3) 18.06.19 - 17:41

          Nein, ich weiss es leider nicht.
          Er war immer schon ein sehr sensibles Kind und wollte immer schon von allen gemocht werden.
          Zudem haben wir seid einigen Jahren Probleme mit dem kleineren Bruder (er wird gerade auf Autismus bzw Hochbegabung getestet). Auch das belastet ihn sehr. Es gab viele Tränen in unserer Familie. Aber erst seit dem Schulwechsel ist es so schlimm 😢

          • (4) 18.06.19 - 20:08

            Habt ihr schon mal ein Gespräch bei einem Therapeuten in Erwägung gezogen? Wenn du sagst, dass dein Sohn sensibel ist, kann es auch Hochsensibilität o.ä. sein.

      (5) 18.06.19 - 17:52

      Also das mit den Hausaufgaben verstehe Ich nicht so ganz.. Es ist doch eure Aufgabe als Eltern dafür zu sorgen dass euren Sohn seine Hausaufgaben macht. Wenn Du ständig feststellen muss dass die Hausaufgaben nicht gemacht wurden, muss Du irgendwelche Konsequenzen ziehen. Das gleiche gilt wenn deinen Sohn Wutanfälle bekommt wenn er lernen muss. Wenn euren Sohn euch anlügt indem er sagt dass er keine Hausaufgaben auf hat und Du später feststellen muss das es gelogen war, hat es eben Konsequenzen.. Welche Konsequenzen bei deinen Sohn am besten funktionieren, muss Du selbst wissen.

      Welche Konsequenzen hat sein Verhalten bis jetzt gehabt?

      Was den Rest betrifft kann Dir vielleicht die Klassenlehrerin sagen..

      • (6) 18.06.19 - 18:00

        Manchmal erreicht man sein Kind aber nicht mehr, das kann viele Gründe haben. Und mit Hilfe der Lehrerin oder Schulpsychologin können diese vielleicht gefunden werden. Oder es können Tipps gegeben werden, was man als Eltern besser machen könnte.

        • (7) 18.06.19 - 18:24

          Das stimmt aber es wäre hilfreich zu wissen ob seine Lügen und seine nicht gemachte Hausaufgaben Konsequenzen bedeutet haben bis jetzt.. Man kann ja schon verlangen von ein 10 Jahre altes Kind dass er aufschreibt was er auf hat in Hausaufgaben, so dass man es als Eltern kontrollieren kann ob die Hausaufgaben gemacht würden. Stellt man dann fest dass die nicht aufgeschrieben würde, muss man dann handeln. Eine enge und regelmäßigen Kontakt zu den Lehren ist der richtige Weg.

          Nicht immer muss man eine Psychische Ursache vermuten, Mobbing etc, manchmal ist Inkonsequente Erziehung die Ursache, was nicht bedeuten muss dass es so bei TE ist.. Deswegen habe Ich gefragt.. Alles auf die Schule zu schieben ist nicht immer korrekt, obwohl es natürlich sein kann dass das Kind Probleme mit den Schulkameraden hat etc.. Darüber wird die Lehrerin bestimmt mehr sagen können.

          • Mich würde (ganz ehrlich) interessieren, was du dann tun würdest, wenn dein Kind seine Hausaufgaben nicht machen möchte. Oder einfach nicht aufschreibt, dass er welche auf hat und du das irgendwann herausbekommst.

            Was sind das für Konsequenzen (sind das Konsequenzen oder Strafen?) die du gemeint hast?

            • Das kann man dich so pauschal gar nicht beantworten..

              Das könnte verschneidende Konsequenzen haben, abhängig vom Alter. Handelt es sich um ein Grundschulkind und passiert es öfters, könnte es zum Beispiel sein dass einen schon geplanten Ausflug gestrichen wird. Hätten wir zum Beispiel einen Tierpark Ausflug abgemacht, könnte es sein dass Ich dann sagen würde: Du hast dein versprechen mir gegenüber deine Hausaufgaben zu machen nicht eingehalten und hat mich sogar auch belogen, deswegen gehen wir nicht in den Tierpark. Handelt es sich um ein älteres Kind, könnte Taschengeld oder andere Unternehmungen die mein Kind vor hätte zu machen, gestrichen werden. Es kommt ja auch darauf an welche Interessen das Kind hat. Geht mein Kind wahnsinnig gerne zum Fußball, könnte ein Konsequenz sein dass die nächsten 2 Wochen kein Fußball stattfindet, wenn mein Kind ständig seine Abmachungen mit mir nicht einhält. Ich würde natürlich mein Kind erklären warum diese Konsequenzen jetzt stattfinden, in der Hoffnung dass es fruchtet..

              Ein Familienleben ist ein Geben und ein Nehmen. Ich erwarte von mein Kind dass es mich nicht ständig anlügt und seine Hausaufgaben macht. Passiert es einmal werden die Konsequenzen natürlich kleiner sein oder bzw gar keine sein, wenn die Hausaufgaben zum Bespiel nicht mit Absicht „ vergessen“ würde.. Passiert es ständig und mit Absicht, hat es halt Konsequenzen, weil Ich so ein Benehmen einfach nicht dulde.. Kinder brauchen Regeln und Strukturen. Kinder die fast ohne Konsequenzen aufwachsen, werden später im Leben große Probleme bekommen, weil die einfach nicht verstehen dass man sich an gewisse Regeln nun Mal halten muss..

              • >>Du hast dein versprechen mir gegenüber deine Hausaufgaben zu machen nicht eingehalten und hat mich sogar auch belogen, deswegen gehen wir nicht in den Tierpark.<<

                Alles was du bisher aufgezählt hast, sind Strafen und keine Konsequenzen.
                Strafen halte ich persönlich für wenig sinnvoll. Konsequenzen dagegen sind logisch und helfen einem Kind diese zu verstehen. Strafen gehören für mich in die Kategorie "Rache": Tust du das nicht, nehme ich dir das weg. Hörst du nicht auf mich, darfst du xy nicht etc.

                Das ist elterliche Machtausübung und zeigt dem Kind eigentlich nur, dass es einfach tun muss, was die Eltern sagen, solange es "seine Füße unter ihrem Tisch" hat. Das hat für mich nichts mit respektvollem Miteinander auf Augenhöhe zu tun...

        (11) 18.06.19 - 18:31

        Wenn man als Eltern sein Kind nicht mehr erreicht, hat es nicht immer aber sehr oft mit Probleme innerhalb der Familie zu tun. Da das Kind wohl auch zu Hause sowas angedeutet hat, denke Ich rein persönlich dass es mit Familiären Konflikte zu tun hat.. Das hört man als Eltern natürlich nicht gerne, aber es ist die Wahrscheinlichste Ursache wenn Du den Text von TE gut liest..

(12) 18.06.19 - 18:11

Hallo.

Ich muss ehrlich sagen, so eine E-Mail würde ich nie im Leben abschicken.
Wenn Du diese Nachricht an die Schulpsychologin geschickt hättest, dann würde ich das ja noch verstehen.
Da wird doch sehr privates und schulisches vermischt.

Wenn er sich bei Euch zu Hause nicht benimmt, was soll denn die Lehrerin machen, ihm eine Standpauke halten oder anderweitig bestrafen?

Wenn er heimlich isst und dadurch schon ein erkennbares Geschwichtsproblem hat, erwartest Du von der Lehrerin das sie kontrolliert was er isst und woher er das bekommt?

Und dieser Satz :“ Mein Mann und ich haben eine absolut andere Vorstellung vom Leben und Achten auf- und Miteinanders“, da finde ich kaum ein richtiges Wort für. In der 5. Klasse ist die Klassenlehrerin meist nicht mehr jeden Tag mehrerer Stunden in ihrer Klasse, dazu hat sie eine große Anzahl am Schüler zu betreuen und ihnen den Stoff zu vermitteln. Glaubst Du im Ernst das sie dann jeglichen Lebensaspekt jedes Schüler allzeit „überwachen“ kann?

Wenn ihr solch gravierenden Probleme ( die Hälfte gehört für mich zur einsetzenden Pupertät) im privaten Bereich mit Eurem Kind habt, dann wendet Euch an einen Psychologen.

(14) 18.06.19 - 18:27

Was ich nicht verstehe: wieso machst du die Schule für die Veränderungen verantwortlich?
Haben die Lehrer ähnliche Probleme mit ihm? Ist er reizbar, respektlos gegenüber Lehrern und Mitschülern? Ist er über- oder unterfordert und in welcher Art sollen sich die Lehrer mehr/besser um euren Sohn kümmern?

In mehreren Absätzen ist mir zu viel Vorwurf enthalten.

Dennoch kann ein Gespräch nicht schaden, um zu erfragen, welchen Eindruck er auf die Lehrer macht und wie er sich gibt.

(16) 18.06.19 - 18:31

Bei der Beschreibung deines Sohnes fällt mir zuerst "Willkommen in der Pubertät" ein.
Soziale Probleme in der Klasse können dies verstärken, aber es hilft nicht die Probleme alleine bei der Schule zu suchen.
Bitte um ein Gespräch, um einen Weg zu finden, herauszubekommen, was es an Hausaufgaben gibt.
Der Rest ist eher etwas für den Psychologen.

(17) 18.06.19 - 18:33

Hallo!

Nein, so eine Mail würde ich nicht an die LehrerInnen meiner Söhne schicken. Zu viele Informationen und viel zu privat! Wenn du ein Gespräch möchtest, weil du ihre Einschätzung der Situationen kennen willst, dann bitte ohne große Worte um ein persönliches Gespräch.

An deiner Stelle würde ich in einem solchen Gespräch (und auch in einer Mail) nicht mit Schuldzuweisungen arbeiten. Ich-Botschaften!
"Ich habe ein Problem...."
"Ich möchte an der Situation etwas ändern...."
"Was kann ich tun?"
"Würden sie mich bzw, uns unterstützen?"

Erst wenn LehrerInnen dann unfreundlich und unkooperativ werden, kann man etwas "genauer" werden.

Du weißt im Grunde aber nicht, wo euer Problem liegt. Vielleicht ist auch nicht die Schule der erste Ansprechpartner, sondern vielleicht eine Erziehungsberatung.

LG

(18) 18.06.19 - 18:39

Ich verstehe auch nicht warum Du nicht schon längst die Lehrerin angerufen hast. Die Probleme bestehen ja offensichtlich nicht erst seid gestern.. Ich hätte nie so einen Mail geschrieben, Ich hätte die Lehrerin angerufen.

Du schreibst das viele Tränen in eure Familie geflossen sind, dass es Probleme mit den Bruder gab etc. Ich vermute dass dein Sohn darauf reagiert, gepaart mit bald Pubertät und vielleicht eine inkonsequente Erziehung, was Ich natürlich nicht wissen kann.. Trotzdem ist ein Gespräch mit der Lehrerin sehr wichtig um festzustellen ob er auch in der Schule auffällig ist..

(19) 18.06.19 - 18:51

Es ist eine Mischung aus allem, denke ich. Wir haben bereits verschiedenste Varianten durch. Frei nach dem Motto Belohnungssystem. Klappt es mit der Schule nicht- werden Freiheiten eingeschränkt.
Das verrückte ist: unser Sohn ist lieb, aufmerksam, hilfsbereit. Nur bei dem Thema Schule gibt es Ärger.
Mit den Lehrern sibd verschiedene Modelle der "Überwachung" besprochen worden. Sie haben aber weder die Zeit noch das Interesse das mit einem Schüler durchzuziehen.
Ja, ich weiß dass es eine Mischung aus Unruhe zuHause und Vorpupertät ist. Damit ist mir aber nicht geholfen. Ich will den richtigen Ansatz finden, um ihn unterstützen zu können. Ich will meinen aufgeweckten Sohn zurück, auch wenn das vielleicht bedeutet dass er die Klasse wechselt.

Wir haben ein gutes Verhältnis zu unseren Kindern, reden mit Ihnen. Aber trotzdem sind wir auch Eltern. Und denen wird eben nicht alles erzählt. Manchmal müssen wir Spurensuche betreiben.

(20) 18.06.19 - 18:51

Das ist un erster Linie ein Thema für die Erziehungsberatung und den kjp.

(21) 18.06.19 - 19:08

<<In meinen Augen macht er nach wie vor seine Hausaufgaben nicht, lernt nicht ohne Wutanfälle, gibt Elternpost weder bei uns, noch wieder in der Schule ab.>>

Was meinst du mit "in deinen Augen"?
Meinst du nicht, dass sich die Lehrerin längst bei dir gemeldet hätte, wenn er keine HÜ bringt bzw. total absacken würde?

Deine Mail enthält viel zu viel Privates und indirekt gibst du der Schule die Schuld.
An deiner Stelle würde ich das Gespräch persönlich bei der Klassenlehrerin suchen und eure privaten Sachen erstmal nicht erwähnen. Es geht primär um seine schulischen Leistungen und sein Verhalten in der Schule. Falls er sich in der Schule normal benimmt, dann wäre der nächste Schritt zum Psychologen.
Wenn er aber auch in der Schule Probleme macht, dann kann man vielleicht eingestehen, dass es privat auch ein paar Baustellen gibt und man bemüht ist diese zu beheben.
Natürlich kann das auch alles mit der Pubertät zusammen hängen. Man muss es eben rausfinden, aber ich würde in der Schule nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.
Wie sieht eure Erziehung aus, wenn ich fragen darf?

Was meinst du damit:

<<Mein Mann und ich haben eine absolut andere Vorstellung vom Leben und Achten auf-und miteinander. >>

  • (22) 18.06.19 - 19:26

    Ich meine damit, dass man Ehrlich zueinander ist. Füreinander da und Respektvoll miteinander umgeht. Dass nicht gelogen und beschimpft wird und man die Dinge bespricht, die wichtig sind und einen bewegen.

    Ja. Ich lasse die familiären Einblicke weg.

    Es ist nicht das erste Mal das ich Kontakt suche. Aber die Schule hat personelle Engpässe und es ist mittlerweile die 3te Klassenlehrerin in einem Jahr. Und nein. Die Schule meldet sich nicht. Beim letzten Mal habe ich 3 Emails geschrieben und 5x auf dem AB des Sekretariats um Rückruf gebeten, bis dieser erfolgte.
    Beim letzten Leistungsgespräch hieß es: er macht das alles so gut und hätte das auch auf dem Gym. geschafft- wenn er nur nicht ständig sein Zeug vergessen würde.
    Hat da in dem Halbjahr einmal jemand drauf hin gewiesen? Nein!
    Nun denn. Ich werde dran bleiben.

    • (23) 18.06.19 - 20:19

      <<Ich meine damit, dass man Ehrlich zueinander ist. Füreinander da und Respektvoll miteinander umgeht. Dass nicht gelogen und beschimpft wird und man die Dinge bespricht, die wichtig sind und einen bewegen. >>

      Damit hast du ja recht. Nur das ist Sache des Elternhauses und hat in einer Mail nichts verloren.

      <<Beim letzten Leistungsgespräch hieß es: er macht das alles so gut und hätte das auch auf dem Gym. geschafft- wenn er nur nicht ständig sein Zeug vergessen würde. >>

      Dass, er seine Sachen vergisst ist nicht Aufgabe der Schule.
      Da musst du dir deinen Sohn vorknöpfen und ihm verdeutlichen, dass es so nicht geht. Ich würde ihm sogar sagen, dass wenn sich das nicht ändert, ich wohl öfter in die Schule kommen müsste und mit der Lehrerin sprechen. Das könnte ihm unter Umständen zu peinlich werden.
      Aber bitte schreib keine Mails, sondern geh direkt hin. Aber wieso glaubst du der Schule nicht, dass im Unterricht alles ok ist?

      Obwohl für mich alles in Allem sehr nach Pubertät und keinen Bock klingt. Also "normal".

      Wie reagierst du, wenn er lügt, frech ist schreit und was weiß ich noch?
      Hat das Folgen für ihn?

      (24) 18.06.19 - 22:29

      Hallo vuj,

      was bei mir ankommt ist, dass du Hilfe suchst. Meine Erfahrung ist leider, das du bei Klassenlehrer und Schule da an der falschen Adresse bist. Schlimmstenfalls wird deine Offenheit deinem Sohn eher schaden als nützen, du machst dich ziemlich klein, finde ich.

      Ihr habt daheim Probleme - klärt die daheim. Such dir unbedingt Hilfe, Erziehungsberatung, Familienhilfe, wahtever. Vielleicht könnte euch auch eine Mutter-Kind-Kur gut tun? Du schreibst von einem hochbegabten Geschwisterkind. Hochbegabung geht oft mit Hochsensibilität einher und läßt sich eher selten an Leistungen festmachen. Das ist sicher ein Thema, das du mit Profis bearbeiten solltest. Als einfachen Tip kann ich dir nur mitgeben, deinem Sohn ab und zu exklusive Zeit zu geben, nur du und er. Bei uns hieß das "Einzelkindtag". Mit vier Kindern war das nicht leicht zu organisieren, aber es war richtig gut, dann mit einem Kind unterwegs zu sein und dieses wirklich konzentriert wahrzunehmen, nicht als eines unter mehreren, sondern in seiner einmaligen Individualität.

      Von der Schule und den Lehrern kannst du erwarten, informiert und eingebunden zu werden. Nicht mehr, nicht weniger.

      Ales Gute euch

(25) 18.06.19 - 19:57

Ich finde das übertrieben. Das deutet auf ganz persönlich Probleme zu Hause hin. Bitte um ein Gespräch und erzähl nicht so viel persönliches. Das wird das Bild der Lehrerin ins negative lenken und sie wird noch mehr ein problemkibd sehen und dann hat er den Stempel! Den wird er so schnell nicht los und dann geht der treifelskreis erst richtig los.

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