Sind bei euch alle Kinder „gesund“ geboren?

    • (1) 19.06.19 - 18:25

      Hallo,
      die Frage klingt vielleicht etwas eigenartig, aber wie in einem anderen Beitrag von mir erwähnt, überlegen wir, ob wir uns ein 4. Kind zutrauen. Der Wunsch ist da.
      Unser 3. Kind hat eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, die nicht in der Familie liegt (zumindest hat sie sonst niemand, Gene wurden untersucht, alles in Ordnung, und der Genetiker sagt, es war Pech und eine Laune der Natur).
      Die Angst dass das nächste Kind diese oder eine andere Fehlbildung haben könnte macht es uns, vor allem mir, nicht einfach.
      Jetzt wollte ich mal fragen, ob bei euch alle Kinder gesund geboren sind, und falls eines nicht, ob ihr euch danach nochmal getraut habt? War das folgende Kind dann gesund?

      Danke für alle Antworten.

      Viele Grüße,
      Juliwolke

      • (2) 19.06.19 - 18:31

        Hallo,

        ich habe 3 Kinder und alle 3 sind gesund geboren.

        LG
        Michaela

        (3) 19.06.19 - 18:40

        Hallo, 3 Kinder und alle sind gesund geboren. Alle 3 haben tatsächlich nicht pigmentierte Muttermale. Keine Erkrankung aber trotzdem interessant. Es sind zudem 2 verschiedene Väter. Unser Kinderarzt sagt eine Laune der Natur.

        (4) 19.06.19 - 18:44

        Lässt sich so eine Lippen kifer gaumenspalte nicht operieren? Glaub es mal gehört zu haben das dies e behandelt werden kann.

        Für mich wäre so eine Diagnose kein Grund, kein weiteres Kind zu bekommen (auf die Annahme gestüzt das man dies ja behandeln kann)

        Bei einer schweren geistigen Behinderung würde ich es mir überlegen.

        Ich kenne nur Familien die eben ein geistig Behindertes Kind haben, welche sich trotzdem für ein weiteres entscheiden haben.

        Ein "Risiko" ist immer da, ich kann z.b 6 gesunde Kinder bekommen und genau das 7 hat eine beeinträchtigung, genauso kann das 7 auch gesund sein.

      • Ich habe 2 gesunde Kinder mit 2 gesunden problemarmen Schwangerschaften.
        Meine Schwester hat 3 Kinder auf 6 Schwangerschaften, alles zum Glück gesund.
        Eine Freundin hat 3 Kinder, das dritte offiziell behindert, aber das macht ihn nicht unglücklich.
        Eine Bekannte hatte 3 Kinder, der Älteste schwer krebskrank und verstorben, der mittlere schwer depressiv und die Jüngst mehrfach körperlich und geistig behindert.
        Mein Ex war mit 3 Geschwistern, alle vier gesund.
        Unsere ehemalige Nachbarsfamilie hat 15 Kinder (!) und alle gesund.

        Hallo.

        Ich habe zwei Kinder. Und zwei Sternchen.

        Mein Sohn ist 3,5 und gesund, allerdings sehr schwierig und sensibel. Er ist Sprach verzögert und hat Probleme mit der Feinmotorik.

        Meine Tochter ist 1,5. Sie hat eine schwere Darm Fehlbildung die mittlerweile mehrfach operiert wurde. Sie ist bei der Ernährung beeinträchtigt und hat sehr viele Durchfälle. Sie hat einen Schwerbehindertenausweis und einen Pflegegrad.

        Wir sind dennoch offen für weitere Kinder. Hatte dieses Jahr leider schon eine Fehlgeburt.

        Ich glaube aber dass Menschen mit "nur" gesunden Kindern unsere Gefühle und Gedanken bezüglich weiterer Kinder nicht nachvollziehen können.

        Eine Freundin von mir hat Kind 1 schwerst behindert. Kind 2 ist gesund. Sie haben aber in und vor der Schwangerschaft alle Möglichkeiten an Gen Untersuchungen ausgeschöpft und sich bei gleicher Behandlung gegen das zweite Kind entschieden.

        Lg

      (8) 19.06.19 - 19:10

      Hallo,
      Wir haben 2 Kinder,die beide jetzt gesund u d fit sind.
      Der jüngste ist am 3 Tag nach der Geburt blau geworden,mit Verdacht auf Neugeboren Sepsis,die sich zum Glück nicht bestätigt hat, Werte waren auch, trotz Blaufärbung,normal.
      Mit 6,5 Monaten ist er dann an Leukämie erkrankt und fast gestorben.
      Wir hatten 2 harte Jahre,aber jetzt geht es uns gut.
      Während der Therapie hätte ich nicht schwanger werden wollen,aber danach hätte ich keine Angst gehabt,wenn wir noch ein Kind hätten haben wollen.
      Viele ,die wir während der Therapie kennengelernt haben, haben sich für ein weiteres Kind entschieden, unabhängig davon ob das andere Kind es geschafft hat,oder nicht.
      Bei einem Gendefekt wäre die Entscheidung jedoch anders,da hätte ich wohl zu viel Angst.
      Lg

      (9) 19.06.19 - 19:15

      Meine erste Tochter hat ein Syndrom. Gott sei Dank nur leicht ausgeprägt und es beeinträchtigt sie daher gar nicht.
      Wir haben uns humangenetisch beraten lassen. Es wurde uns erklärt, dass man ein gaaaanz leicht erhöhtes Risiko hat bezüglich dieser Erkrankung. Ein gewisses Grundrisiko hat man ja immer.

      Wir haben uns dann getraut und eine gesunde 2. Tochter bekommen.

      Wäre das Risiko sehr erhöht gewesen, hätten wir uns glaube ich gegen ein zweites Kind entschieden.

      Liebe Grüße

      (10) 19.06.19 - 19:32
      Lieber_In_Schwarz

      Hallo.

      Mein Mann hat eine autsomal-dominante Erkrankung. Der Verdacht kam auf als ich mit unserer Tochter in 30 SSW schwanger war. Bestätigt wurde es als sie etwa 4 Monate alt war. Mittlerweile wissen wir, dass sie die Erkrankung auch hat. Wann und wie stark sie das beeinträchtigen wird wissen wir nicht. Vermutlich erst im Erwachsenenalter.

      Trotzdem haben wir uns lange mit der Frage beschäftigt ob wir diese Verantwortung fùr ein weiteres Kind tragen können. Schließlich ist die Wahrscheinlichkeit 50 %. Eigentlich wollten wir immer mehrere Kinder... Es hat einige Zeit gedauert mit der Situation klar zu kommen. Gerade weil ja auch in Frage steht wie es meinem Mann in 10 Jahren geht und die Kinder den Krankheitsverlauf dort mitbekommen. Trotzdem haben wir uns mittlerweile zumindest vom Herz her für ein zweites Kind entschieden.

      Wie lange ist denn die Geburt schon her? Ich würde das Ganze erstmal etwas sacken lassen. Vielleicht ist die Entscheidung mit etwas Abstand einfacher...

      Liebe Grüße

      (11) 19.06.19 - 19:41

      Eigentlich sind unsere beiden Söhne (20 und 15 Jahre) gesund geboren. Hatte bei beiden Kindern eine Fruchtwasseruntersuchung, die nichts ergab. Unser Jüngster war ab 2 Jahre entwicklungsverzögert in Sprache und Verhalten, d.h kaum Sprache und autistische Züge. Mit 4 Jahren wurde er auf den Kopf gestellt. Gehirn normal entwickelt.
      Mit 6 Jahren wurde frühkindlicher Autismus bei ihm festgestellt. Vermute mal eine Laune der Natur.

      LG Hinzwife

      (12) 19.06.19 - 19:56

      Hallo,

      mein erstes Kind kam gesund zur Welt. Das zweite Kind war ein Herzkind mit mehreren Löchern im Herzen und nach wie vor unerklärlichen, chronischen Leberentzündung. Die ersten Jahre waren nicht einfach, nun geht es ihm soweit gut.

      Gegen weitere Kinder haben wir uns in erster Linie entschieden da ich in beiden Schwangerschaften ab der 27 SSW muttermundwirksame Wehen bekam. Mein Körper wollte die Schwangerschaften nicht mehr weiter austragen. Zum Glück könnten die Geburten bis zur 35. und 33. SSW hinausgezögert werden. Noch einmal wäre mir das Risiko zu hoch eventuell ein sehr frühes Frühchen zu bekommen.

      Grüße
      Jojo

      (13) 19.06.19 - 19:59

      Mein erstes Kind hat Trisomie 21. Nicht vererbt, einfach eine Laune der Natur. Das zweite Kind hat aktuell keinen bekannten defekt und scheint „gesund“ zu sein.

      Meine beiden Kinder sind gesund geboren, hatte auch keine FG. Meine Tochter hat ein Extremfrühchen und sie haben dann auf ein weiteres Kind verzichtet, da man nicht wusste, ob es wieder so wird. Zwei Jahre Behandlung und mehrere Operationen der unausgereiften Hüften waren nicht schön, nochmal wollten sie das nicht riskieren.
      LG Moni

      Hey,
      dann schreib ich dir hier auch nochmal etwas ausführlicher:
      Unser erstes Kind hat einen Gendefekt, ein Syndrom, das im Grunde nur als Spontan"mutation" auftritt. Er ist in einigen Bereichen mehr, in anderen weniger behindert, insgesamt ein entwicklungsverzögertes, besonderes Kind mit vielen Baustellen, aber auch vielen positiven Seiten und einigermaßen selbständig. Seine Diagnose haben wir bekommen, als er etwas mehr als ein Jahr alt war - gleichzeitig mit dem positiven Schwangerschaftstest unseres zweiten Kindes. Dass etwas "nicht stimmte" haben wir aber schon deutlich früher gemerkt, haben uns davon aber nicht abschrecken lassen.

      Wir haben in drei weiteren Schwangerschaften keine Diagnostik über den Feinultraschall hinaus machen lassen. Das auch hauptsächlich, weil wir wissen wollten, ob organisch alles ok ist und das Wachstum stimmt, unser Großer wurde als SGA-Baby geboren, das wollten wir nicht nochmal erleben bzw. jeweils außerklinisch entbinden.

      Das zweite und dritte Kind sind vollkommen gesund, beim vierten sieht aktuell auch alles super aus, es muss bloß noch im Juli auf die Welt kommen. :)

      Ich drück euch die Daumen für eure Entscheidung.

      (16) 19.06.19 - 20:24

      Ich habe einen Sohn der gesund ist.
      Eine spätere Schwangerschaft hab ich abgebrochen wegen Trisomie 21.
      Mein Partner hatte 2 Kinder, das erste gesund, das 2.hatte einen Herzfehler und ist mit 6 Jahren verstorben.

      Bei unserer dritten Tochter waren wir sehr entspannt, sie galt als faul - erst mit zwei Jahren zeigte sich dann der Gendefekt Rett-Syndrom (schwermehrfachbehindert). Eine Laune der Natur.
      Missen möchten wir unseren Sonnenschein aber deswegen trotzdem nicht!

      (18) 19.06.19 - 20:41

      Ich habe zwei Söhne und beide sind gesund geboren.

      Allerdings war ich bereits drei Jahre vor der ersten Schwangerschaft beim genetiker, da mein großer Bruder zwei sehr seltene gendefekte hatte (er ist mit 27 gestorben). Wäre ich genträgeringewesen, hätte ich niemals eine Schwangerschaft gewagt, denn ich habe miterlebt, wie hart das Leben für meinen Bruder war, wir waren mehr im Krankenhaus, als zuhause.
      Da ich zum Glück keine genträgerin bin, habe ich nun zwei Kinder.

      Ich muss ehrlich sagen, bei einer "behebbaren" Behinderung, ohne Belastung in der Familie, würde ich es jederzeit wagen, noch ein Kind zu bekommen :)
      Ich unterscheide da klar in defekten, die einem das Leben zur Hölle machen, wegen all der Behandlungen und defekten, mit denen man trotzdem ein tolles Leben führen kann. Ein kind mit downsyndrom z.b. kann genauso gesund sein, wie eines ohne. Es ist genetisch nur etwas anders.

      Hallo.

      Ich habe zwei Kinder. Beide sind "gesund" geboren. Allerdings mussten wir 7 Tage nach der Geburt der Großen zurück ins Krankenhaus, da das Screening auffällig war. Es stellte sich heraus, dass sie eine angeboren Schilddrüsenunterfunktion hat. Eine Nichtbehandlung innerhalb der ersten Wochen hätte zu schwerer geistiger- und körperlicher Behinderung führen können.... auch wenn sie sofort auf die Intensiv kam und eingestellt wurde, spielte das schlechte Gefühl dennoch mit.

      Heute ist sie 9 und wird ein Leben lang auf ihre Tabletten angewiesen sein. Sie produziert kaum Hormone und ihre Schildrüse ist so klein, dass man sie auf einem Ultraschall nicht erkennen kann.


      LG

      Wir haben 4 gesunde und das 5. Ist unterwegs.

      (21) 19.06.19 - 20:55

      Hallo!
      Unser 2.Kind, unsere Tochter, ist mit einer Hemiparese (also mit einer Halbseitenlähmung) geboren. Wir haben keine weiteren Untersuchungen gemacht, aber gehen davon aus, dass es auch eine Laune der Natur ist.
      Danach hatte ich 3 Fehlgeburten, aber dann kam unser drittes Kind gesund zur Welt. Unser 4.Kind 3 1/2 Jahre später auch.

      Eine Garantie hat man nie - so ist das Leben. Wir haben auch nie dementsprechende Untersuchungen in den Schwangerschaften machen lassen, nur normal Ultraschall und Organunterschall.

      Alles Gute Euch!
      Grüße Jujo

      Ich habe 5 und alle sind gesund. Zum Glück.

      (23) 19.06.19 - 21:07

      Meine Kleine ist gesund geboren, derzeit besteht der Verdacht auf eine angeborene Nabelfehlbildung (bei immer wieder Entzündungen), die möglicherweise operiert werden muss. Da hätte sie aber danach wohl keine Probleme mehr mit.
      Das wäre kein Grund, kein zweites Kind zu bekommen, weil das auch einfach eine Laune der Natur ist.

      (24) 19.06.19 - 21:15

      Hallo,
      geboren sind meine 2 Großen gesund. Trotzdem wurde bei der Großen kurz nach dem 2. Geburtstag eine chronische Erkrankung diagnostiziert. Von der Häufigkeit her etwa ein Lottogewinn, wenn nicht sogar seltener. Nicht vererblich, eine Laune der Natur.
      Trotzdem haben wir dann erstmal mit dem Kinderwunsch abgeschlossen. Wir wussten ja nicht, was noch wird (Ich war zum Zeitpunkt der Diagnose schon wieder schwanger).
      Heute, mehr als 6 Jahre später, hat sich alles gut eingespielt. Die Krankheit wird nicht mehr weggehen und sie wird ihr Leben lang Medis brauchen, aber sonst merkt man ihr nichts an.
      Daher haben wir uns doch nochmal für ein Kind entschieden. Allerdings weiß ich nicht, ob ich es bei auffälligem Ergebnis im Harmony Test behalten hätte, einfach weil ich nicht sicher war, ob ich noch einem kranken Kind und den schon vorhandenen Kindern gerecht werden könnte. Das später immer was sein kann, weiß ich aufgrund unserer Geschichte besser als andere.
      Die 3. SS war eine MA. Aktuell bin ich in Schwangerschaft 4 in der 30. SSW und bisher sieht es gut aus.
      Alles Gute

      Hallo. Dann mache ich auch mal mit :
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