Schwiegermutter

    • (1) 19.06.19 - 22:35

      Hallo,
      ich bin echt am Verzweifeln. Ich habe Probleme mit meinem Mann wegen seiner Mutter. Er sagt seiner (O-Ton) „lieben Mama“ nie, was mir gegenüber gar nicht geht. Bspw. mich quasi gar nicht begrüßen, mir gegenüber in einem normalen Gespräch zu sagen: „Das sind auch meine Kinder.“
      Oder meine Tochter hat echt toll auf der Flöte vorgespielt, Flötespielen hab ich ihr selbst beigebracht. Ich fragte die Schwiegermutter anschließend, dass meine Tochter doch schon schön spielen kann. Da hat sie irgendwas gemurmelt und meinte dann „Man muss nicht immer alles können.“ Ich glaube, sie ist eifersüchtig auf mich, weil ich so viel Zeit mit meinen Kindern verbringe, obwohl ich halb arbeite. Und dann hab ich auch noch 2 Mädels, wo sie doch kürzlich in großer Runde VOR ihren beiden Söhnen ausposaunt hat, dass sie sich immer so eine tolle Tochter wie ihre Nichte es ist, gewünscht hat.

      Nur zur Ergänzung: Die Frau schwätzt echt viel Scheiß. So hat sie zB schon mehrfach in großer Runde berichtet, wann und wo sie ihre erste Regel bekommen hat und wie sie dann heulend nach Hause gerannt ist.

      Ich streite mich jedes Mal nach einem Zusammentreffen mit ihr anschließend mit meinem Mann. Weil er immer nur uneingeschränkt zu ihr steht, egal, was sie sagt oder wie sie handelt. Und mich dagegen wirklich dumm und richtig böse angeht, wenn ich was über die sage. Dadurch macht er meine Aversion ihr gegenüber nur noch größer.
      Ich möchte die Beziehung am liebsten beenden. Was soll das noch, er nimmt mich überhaupt als seine Familie wahr. Seine Familie sind nur seine Herkunftsfamilie und unsere gemeinsamen drei Kinder. Ich komme mir vor wie eine Gebärfrau, die allen schön die Kinder anbringen durfte. Und ansonsten spiele ich keine Rolle.

      Keine Ahnung, was ich mir von euch konkret erhoffe, vielleicht einfach ein paar Reaktionen.

      • Meine direkte, aber nicht bös gemeinte Reaktion: Du schwätzt grad auch ganz schön viel. Warum brauchst du noch eine Bestätigung, dass deine Tochter toll Flöte spielt? Wieso fragst du das? (Wie ein Kleinkind).
        Deinen Mann hast du dir selbst ausgesucht und ich finde du kannst selbst den Mund aufmachen, wenn Dir etwas nicht passt.
        Immer dieses ständige Gemecker über Schwiegermütter... 🙄

        (3) 19.06.19 - 23:29

        Hey
        Sorry und nicht böse gemeint aber das ist lächerlich..

        “Er sagt seiner (O-Ton) „lieben Mama“ nie, was mir gegenüber gar nicht geht. Bspw. mich quasi gar nicht begrüßen, mir gegenüber in einem normalen Gespräch zu sagen: „Das sind auch meine Kinder.“
        Warum muss dein mann sagen was dir gegenüber nicht geht?das ist dein job!
        Was deine SM erzählt ist ihre sache wenn sie zum 100x von ihrer ersten regel erzählen will,dann lass sie ist ihr ding.

        Was mich mega stört ist das es für dich NUR die herkunftsfamilie ist und überhaupt kein stellenwert hat,für mich macht es kein unterschied ob meine herkunftsfamilie oder schwiegerfamilie wir sind EINE familie.ich habe meine eigene Familie gegründet,mitlerweile mit 2 kindern aber mir würde nie in den sinn kommen so abwertend unserer herkunftsfamilien mit NUR zu bewerten..
        Du wirst von deinen kindern auch mal die herkunftsfamilie sein,wenn du ihnen vorlebst das es ja NUR die herkunftsfamilie ist wirst du bei deinen kindern kein hohen Stellenwert haben -zu recht.

        Mach dich locker und schieb nicht deinen mann vor wenn dir was nicht passt,sei erwachsen und klär das selbst.

        • (4) 19.06.19 - 23:38

          Das mit der Herkunftsfamilie hast du falsch verstanden. Er sieht seine Familie so: Herkunftsfamilie und unsere Kinder. Ich bin da außen vor. Daher das „nur“.

          Dass ich selbst nix sage, liegt daran, dass ich es noch nie durfte. Weil man immer Angst hat, dass die „liebe Mama“ dann zutiefst traurig ist. Obwohl ich durchaus Themen normal und ohne irgendwelche Beleidigungen besprechen kann.

          Wenn meine Eltern meinem Mann immer wieder traurig machen würden, würde ich das ihnen gegenüber ansprechen und ihn vermittelnd in Schutz nehmen. Mit den eigenen Eltern redets sich doch ganz anders...

          • (5) 20.06.19 - 00:02

            Blut ist dicker als Wasser.
            Seine Herkunftsfamilie hatte er immer und wird er immer haben.
            Das ist mit Partnerschaften weißgott lange nicht so.

            (6) 20.06.19 - 06:28

            Ok dann hab ich das falsch verstanden,sorry =)

            Es ist ja auch nicht sinn der sache das du alles in dich reinfressen sollst nur damit die mutter nicht traurig ist,iat es deinem mann lieber das du traurig bist?das würde ich ihn zumindest fragen.ein klärendes Gespräch unter Erwachsene sollte doch möglich sein,man muss sich ja nicht fetzen,ich könnte nicht alles in mich reinfressen und würde mit der sm reden

            Lg

        Danke! Diese "Degradierung in die Zweitklassigkeit" der Herkunftsfamilie des Mannes von manchen(!!!) Schwiegertöchtern ist schlicht respektlos und demütigend. Sie werden allerdings selber auch "nur noch" Herkunftsfamilie sein....
        Die Frau kommt neu in die Familie eines Mannes und klassifiziert sie in diesem Moment schon ab.
        Ich habe solche Unterschiede nie gemacht - ich kannte den Begriff vor ein paar Jahren noch nicht mal. Familie ist für mich Familie - aber meine Schwiegertochter hat mich auch eines Anderen belehrt.
        LG Moni

        • (8) 20.06.19 - 00:14

          Sie hat oben beschrieben, dass es nicht um eine Degradierung der Herkunftsfamilie geht, sondern dass das falsch verstanden wurde:

          SIE fühlt sich außen vor, da ihrem Mann „nur seine „Herkunftsfamilie“ wichtig ist und seine Kinder...

          Ich muss sagen, dass die Frau eigentlich auch andere Reaktionen verdient hätte. Ich schreibe dir noch persönlich...

          Ja ich finde das furchtbar,bin trotz neuem Account schon über 3 jahre bei urbia unterwegs,was es hier zu lesen gibt ist manchmal nur zum heulen,da frag ich mich ob ich “falsch“geraten bin oder manche hier ein am sender hat xD
          Von der bösen sm,mein baby ist mein eigentum usw..ich habe meine schwiegereltern nie kennenlernen dürfen da sie vorher gestorben sind,ich finds schade weil sie tolle menschen gewesen sein sollen,laut Erzählungen der nachbarn.
          Man könnte sich so viel stress und Ärger ersparen wenn man von seinem hohen ross runterkommen würde.

          Lg

          • (10) 20.06.19 - 08:55

            Ich finde jedoch, dass du selbst gerade vom hohen Ross runtersteigen könntest.
            Ja, hier gibt es so einige Themen, dafür ist das Forum ja auch gedacht. Dass es hier nicht nur, „bei uns ist alles toll“, Threads gibt, ist ja irgendwo logisch. Natürlich sammeln sich hier eher die negativen Beiträge. Aber du wertest die Probleme von allen ganz schön ab, die wirklich nicht das große Los gezogen haben mit ihren Familien.

            Jeder Mensch ist anders. Auch eine Schwiegermutter kann eine an der Waffel haben. Das ist nun einmal so. Nich jeder muss immer alles aushalten.
            Gibt im Gegenzug auch Schwiegertöchter...
            das alles sind keine Einbahnstraßen, aber weil du es leider nie kennengelernt hast, kannst du auf der anderen Seite anderen ihre Erfahrungen nicht abwerten.
            Und zum Thema Baby/Eigentum. Ein Baby gehört niemanden, da hast du recht, es ist kein Gegenstand. Aber genausowenig haben Großeltern, egal auf welcher Seite ein Anspruch darauf, eben weil es kein Gegenstand ist! Zunächst gehört jedes Kind zur Mutter, nicht zur Großmutter und hier liegt oftmals das Problem. Oma ist Oma,
            Nicht Mutter. Viele dieser Threads die du meinst und in denen auch ich gelesen hab, sehe ich da eine klassische rollenverschiebung, in der die Großmutter sich in die Rolle der Mutter positioniert (gewiss oft unbewusst) aber das hat meist zur Folge, dass sich die Mutter des Kindes in ihrer Rolle „bedroht“ fühlt und in kampfposition wechselt. Das liegt in der Natur des Menschen, wenn man sich damit einmal auseinandersetzen möchte, versteht man sogar, was da genau passiert. Es hat aber nichts damit zutun, dass jemand willkürlich den anderen einfach nur ärgern möchte. Vom hohen Ross ganz zu schweigen. Da bewegen sich ganz andere Anteile, die den Ton angeben. Das kommt auch etwas auf die Konstitution der einzelnen Menschen an. Hier aber allgemein gegen „alle“ zu wettern, nur weil man es selbst nicht kennt, hat für mich schon sehr die Qualität vom hohen Ross, von dem deiner Meinung nach die anderen runtersteigen sollten.
            Man kann auch vielleicht einmal nur akzeptieren, dass es in anderen Familien nicht so gut läuft und sich freuen, wenn in der eigenen Familie alles super ist. Ich jedenfalls kenne nicht eine Familie, in der alles toll ist. Irgendwelche Themen gibt es immer!

            P.s und nur weil die Nachbarn sagen, die Schwiegereltern wären so tolle Menschen gewesen, muss es nicht bedeuten, dass du es genau so empfunden hättest, wenn du sie kennengelernt hättest. Vielleicht wäre es dir ja auch sauer aufgestoßen, wenn deine Schwiegermutter z.b erklärt hätte, sie würde dein Kind jetzt nehmen und großziehen, du könntest es gleich da lassen und könntest ja wieder arbeiten gehen... am Wochenende könntest du es ja besuchen, wenn sie Zeit hat. Dann würde es dich gewiss nicht mehr Jucken, dass der Nachbar meint deine Schwiegereltern wären nett...
            Das was zuhause in den eigenen vier Wänden gelebt wird, kennen die meisten Nachbarn am wenigsten. Sonst wären nach anschlägen/ Amokläufer etc. Nicht immer so viele entsetzt, weil es doch immer ein so netter Nachbar war...

            Damit möchte ich nur sagen, manchmal sollte man einfach schauen, dass man nicht immer alle abwertet, weil man nicht in der Situation steckt und sich einiges eben nicht vorstellen kann. Wir wissen nie, wie die geschichte hinter dem nick aussieht, um den Menschen gleich abzuwerten!

            Bevor es zum Thema wird, ich schreib in grau, weil ich meinen Namen versehentlich überschrieben hab

            Gruß
            Girasol15

            • Mein Beitrag bezog sich jetzt nur auf diese Antwort und entfernt sich von dem ursprünglichen Thread... mit stieß nur die pauschalisierung negativ auf, auf diese wollte ich eingehen!

              An die TE:

              Kläre doch einfach die Dinge selbst, die dich stören. Wenn du nicht begrüßt wirst, dann frag in der Situation direkt nach, warum das so ist. Ich würde mir jetzt auch keine Gedanken machen, wenn deine Tochter nicht gelobt wird und fragen, ob sie das gut kann, würde ich tatsächlich auch nicht. Wenn ich es weiß, dann genügt es mir und wenn meine Tochter nichts kann, ist sie dennoch mein Sonnenschein.
              Schwiegereltern können oftmals nicht ermessen, ob ein Kind für das Alter schon etwas sehr gut kann und setzen sich oft einfach nicht in die Nesseln. Sie kommen aus einer Generation, da wurde nicht sooooo danach geschaut, wann welches Kind schon etwas konnte.
              Wenn dich etwas stört, ist es egal, was hier jemand denkt. Ob übertrieben oder nicht, dich stört es und du bist dafür verantwortlich es zu ändern. Selbst wenn jetzt alle sagen, dass du völlig übertreibst, wird es dich doch weiter stören. Das Problem stellt sich dann ja nicht automatisch ein. Also musst du etwas sagen. Das kann man auch ohne jemanden völlig vor den Kopf zu stoßen.

              Alles gute

    (12) 20.06.19 - 04:22

    Also hast du nie persönlich mit ihr über das problem geredet?

    Ganz ehrlich: wenn dein mann so dagegen ist, dann ist das nicht grad förderlich. Ich an deiner stelle würde ohne erlaubnis des mannes zu deiner schwiegerMUTTER gehen und mit ihr mal drüber reden. Wer weiß, was dann raus kommt. Kann sein, dass sie wirklich was gegen dich hat und ihr kein kompromiss findet. Dann musste dir aber ihre gesellschaft auch nicht gefallen lassen, weil du für sie einfach nicht zur familie gehörst. Und du brauchst dir nichts vorwerfen, weil du es wenigstens versucht hast, mit ihr familiär zu werden.

    Kann aber auch sein, dass sie einfach ein falsches bild von dir hat und ihr das dann klären könnt. Vielleicht ist es einfach nur ein kommunikationsfehler und sie meint es nie wirklich böse oder sie hat aufgrund von missverständnissen ein falsches bild von dir. Kann auch sein, dass sie dann mal zusammen mit dir mit deinem mann reden wird und dich unterstützen wird. (Ist bei uns schon mehrmals der fall gewesen, da wir für unsere eltern beide ihre kinder sind)

    Weiß man aber auch erst, wenn du mit ihr persönlich mal drüber geredet hast.

    Und wenn es für deinen mann im schlimmsten fall zu viel des guten ist, dass du ohne seine Erlaubnis mit deiner schwiegermutter über probleme geredet hast, dann hat er nicht verstanden, was familie bedeutet.

    • (13) 20.06.19 - 04:49

      Ach und was mir noch hinterher eingefallen ist: vielleicht empfindet deine schwiegermutter die situation genauso. Du hast ja ein problem mit ihr und wirst dich ihr gegenüber bestimmt dementsprechend verhalten. Und sie nimmt dich bestimmt dadurch genauso wahr, wie du sie. Also dass sie nur familie mit der sein möchte, du es aber nicht willst. Dementsprechend verhält sie sich eben sir gegenüber. Ist dann ein unnötiger teufelskreis aufgrund mangelnder kommunikation.

      Und dann liegt ihr beiden deinem mann mit dem selben problem in den ohren. Kann auch sein dass das der grund ist, weshalb er dagegen ist, dass ihr miteinander redet, weil er es so auffasst, als ob ihr beide generell ein problem miteinander habt und er nicht möchte, dass gemeinsame besuche dadurch gar nicht möglich mehr sind. Also er die familie dann doch versucht etwas zu wahren. Aber genau dieses nicht reden machts ja schlimmer. Siehst du ja selber. Du empfindest dich dadurch sogar von ihm nicht akzeptiert.

      Aber das weißt du erst, wenn du mal mit deiner schwiegermutter geredet hast. Kannst das auch mal direkt ansprechen wenn du mit mann dort bist.

      Spekulationen und anschuldigungen machen solche Situationen einfach nicht besser.

(14) 20.06.19 - 04:57

Könnte es sein, das Du nur deswegen sauer auf deine Schwiegermutter bist, weil sie dir nicht den Applaus schenkt, den du gerne möchtest?

- 'ICH habe meiner Tochter Flöte spielen beigebracht'. Und sie genötigt vorzuspielen? Es gibt nichts peinlicheres, als dieses verwandtschaftliche Vorspielen, bei denen einzig und alleine die Eltern den quietschenden Tönen ein 'oh wie schön' abringen können.
- 'ICH verbringe viel Zeit mit meinen Kindern, obwohl ich halb arbeite'. Tun wir das nicht alle? Nämlich die komplette Zeit nach der Arbeit?
- 'ICH habe zwei Töchter' Das ist kein Verdienst, sondern Zufall und wird im Übrigen durch's Spermium und nicht durch die Einzelle bestimmt.

Grüsse
BiDi

(15) 20.06.19 - 10:24

Meiner Meinung nach solltest DU DEINE Probleme ganz einfach selbst klären und Deinen Mann weder vorschicken, anderen DEINE Meinung zu sagen, noch, ihn vorschieben, Du dürftest ihr nicht widersprechen.

Grundsätzlich habe ich den Eindruck, Du befindest Dich von Anfang an in einer Rivalität ihr gegenüber, oder warum betonst Du, dass Du Mädchen hast, sie nur Jungen, Du Deine Freizeit mit den Kindern verbringst (hat sie das nicht getan?) und versuchst, sie zu nötigen, Deine Tochter und Dich für ihr Flötenspiel zu loben.

Allein der Satz "...gefragt, DASS sie gut spielt", ist schon bezeichnend :)

  • Komisch, dass mit der Flöte hab ich ganz anders aufgefasst. Ich war davon ausgegangen, dass die TE nachgefragt hat, weil sie sich für ihre Tochter ein paar nette Worte gewünscht hat und um das Kind ggf weiter zu motivieren. Die Oma hätte sich ja keinen Zacken aus der Krone gebrochen, wenn sie einfach kurz und knapp "Toll, Lisa" oder so gesagt hätte. Und "dass" statt ob signalisiert halt schon mal dem Kind, dass die Mutter es lobt.

    Und das mit den Töchtern betont die TE im Post vermutlich weil sie nach Gründen für das Verhalten der Schwiegermutter sucht, und diese selbst offen sagt M sie hätte sich eine Tochter gewünscht.

    Was mir am Ausgangspost am meisten aufgefallen war MB ist dass die Schwiegermutter die TE offenbar nicht mal begrüßt. Das finde ich schon hart. Auch bei schwierigen Verhältnissen sollte man doch zumindest ein "Hallo Sabine" oder so über die Lippen bekommen.

(17) 20.06.19 - 14:03

Ich finde es schade das du solche kommentare bekommst. Als nicht beteidigter sagt es sich immer so leicht... kläre es selbst etc. Das problem ist aber komplexer als es mal eben selbst zu "klären". Jede familiendynamik ist verschieden, und ich kann verstehen das du nichts lostreten willst was die sache am ende noch unangenehmer macht.

Kann dich verstehen. Kann mir vorstellen das es jedesmal für dich eine unangeneme situation sein muss dort hin zu gehen.

Natürlich kann dein mann das nicht FÜR dich regeln ich vermute das das auch nicht das ist was du meinst. Sondern das du die gewissheit hast das er dir den rücken stärkt wenn du für dich eintrittst. Da er ja kein verständniss für deine empfindungen zeigt bist du verunsichert und sagst lieber gar nichts.

Mir würde es genau so gehen. Und dann brodelt es in einem und man macht sich sorgen zu heftig zu reagieren, dass es dann plöttzlich aus einem rausplatzt.

Ich finde schon das dein mann dich stützen sollte. Er muss es ja nicht für dich klären aber er könnte zumindest seiner mutter gegenüber signalisieren das ER ihr verhalt nicht ok findet.

Aber gut dazu wirst du ihn nicht zwingen können🤷‍♀️

Einen rat habe ich nicht wirklich da ich die familie ja nicht kenne, das tut mir leid.

  • (18) 21.06.19 - 01:22

    Vielen Dank für eure Zeit. Ein paar sachliche Antworten haben mir wirklich gut getan, weil ich den Eindruck hatte, dass mich auch die ein oder andere versteht. In der Tat ist es aus der Ferne einfach, zu urteilen.

    Es ist schwierig, mit meiner SMu schwierigere/zwischenmenschliche Themen zu besprechen, sie ist schwer greifbar, da sie sich eher rausredet, Ausreden findet und, wenn’s ihr unangenehm ist, zügig das Thema wechselt. Sie wäre dann eher beleidigt, auch wenn alles sachlich und fair angesprochen werden würde.

    Tatsächlich würde mir von meinem Mann schon reichen, wenn er mir gegenüber Verständnis zeigen würde, warum mich das ein oder andere wirklich stört. Aber auch er sucht dann eher Mutter-beschützende Ausreden und verteidigt sie, sucht die „Schuld“ bei mir. Wenn er einfach sagen würde, dass er mich versteht oder dass das ein oder andere suboptimal war, würde mir das schon reichen. Dann hätten wir wegen dem Thema nicht regelmäßig Diskussionen. Vielleicht könnten wir dann sogar im Nachgang zu solchen Treffen unsre Späßchen darüber machen. Kann ich ihm aber so wohl nicht sagen, weil sonst tut er einfach so, als ob er das große Verständnis hätte, nur damit er seine Ruhe hat...

    Tatsächlich würden die Nachbarn und sonstige Leute allesamt sagen, dass sie eine sehr nette Frau ist (die vielleicht manchmal bissle zu viel unnötiges Zeug schwätzt). Bis zu den Kindern kam ich auch bestens mit ihr zurecht. Nix da, pauschaliertes böse-SMu-Geschwätz!

    Ich glaube wirklich, dass sie gern an meiner Stelle wäre, sie ist sehr einnehmend. Und dass sie eifersüchtig ist, dass ich trotz Arbeiten, Haushalt etc. so viel Zeit mit meinen Kindern sinnvoll verbringe /n kann (ich möchte mich nicht selbst loben, ich suche nur nach einer Erklärung). Einige unbedachte Kommentare von ihr zeigen mir das. Z.B.: Es (Eure) sind ja auch unsere Kinder / Ich hätte mir immer so gern eine Tochter gewünscht / Komisch, dass die Kinder immer zur Mama rennen, wenn sie sich weh getan haben (obwohl SMu schon mit offenen Armen parat stand) etc.).

    Sie übertreibt mit den Kindern alles. Letztes Wochenende hatte sie jedes Mal, wenn ich geschaut hab, eines meiner Kinder im Arm. Nicht falsch verstehen, darf sie. Es ist nur alles so mega extrem. Meine Eltern waren aber auch da und knuddeln die Kinder auch gern. Aber das ist ein normales Maß. Dies halt alles vor dem Hintergrund ihrer Aussagen, die da immer mal unbedacht kommen...

    Mit Sicherheit eine liebe Oma für meine Kinder. Aber ich kann auch nicht aus meiner Haut. Sie würde am liebsten, wenn man sich sieht, die Mutterrolle übernehmen. Das ist das Problem des Ganzen. Und dass mein Mann mir gegenüber halt immer nur zu ihr hält. Da frage ich mich schon, ob ich auch Familie für ihn bin.

    Mit der Flöte wollte ich nicht Lob für mich. Ich hätte es schön gefunden, wenn sie sich mit mir darüber gefreut hätte, dass meine Tochter gern und ganz gut spielt. Ihre seltsame Reaktion, dass man nicht alles können muss (hat meine Tochter aber nicht mitbekommen), habe ich darauf geschoben, dass ICH es ihr beigebracht habe und sie nicht im Unterricht war bisher. Vielleicht wieder ein Punkt, wo ich bei meiner Tochter aus ihrer Sicht zu gut gepunktet habe, wo ich schöne Zeit mit ihr verbringen kann? Meine Tochter hatte nämlich vorab richtig stolz berichtet, dass ihr das die Mama beigebracht hat. Die SMu wusste bisher nämlich gar nicht, dass wir Flöte üben (weil meine Tochter das möchte).

(19) 20.06.19 - 21:05

Hast du eine Chance den Schwiegermutterkontakt etwas zu reduzieren?
Zum einen in der Häufigkeit, zum anderen den direkten Austausch wenn man sich trifft?
Also nicht nach Lob fürs Kind fragen und eine Konversation damit anfangen die sie verkacken kann, Dich also um sie kümmern sondern dich ums Kind kümmern?

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