Wer hat auch einen Nabelbruch durch die SS?

    • (1) 20.06.19 - 08:43
      KroetenMutti

      Hallo ihr lieben!

      Ich bin Mama von zwei wunderbaren Kindern. Die SS kamen sehr schnell hintereinander. Bereits in der ersten SS ploppte der Bauchnabel raus, dies verschwand nach der Geburt jedoch fast komplett. Aber nach der zweiten Geburt blieb der Bruch gut sichtbar und es sieht echt blöd aus... jedes Oberteil liegt auf dem Nabel auf.

      Ja ich habe noch ca 4 Kilo mehr drauf als vor der ersten Schwangerschaft. Aber man sieht es trotzdem gerade im Sommer sehr.

      Der Arzt meinte es wäre eine Kosmetische OP, solange ich keine Schmerzen habe, so dass die Kosten für die OP selbst zu tragen wären. Er riet mir auch von dem Eingriff ab, wenn es nicht unbedingt sein müsste. Es ist halt eine OP, es würde eine kleines Netz im Bauch eingesetzt werden und dies kann zu Komplikationen und Entzündungen führen.

      Nun meine Frage an alle die ebenfalls dieses Problem haben:

      Wie geht ihr damit um? Stört es euch? Habt ihr es operieren lassen oder habt es vor? Oder stört es euch überhaupt nicht und steht da drüber?

      Danke für euren Input :)

      Hallo.

      Ich hatte das gleiche Problem. Es sah nicht schön aus, aber da man sich nach einem Eingriff recht lange schonen muss, vor allem, was das Heben angeht, musste ich lange warten. Ich hätte es vermutlich gar nicht gemacht, wenn es nicht mit der Zeit sehr schmerzhaft geworden wäre. Es hat sich immer häufiger herausgequetschtes Gewebe verklemmt, einmal sogar mit abgeklemmter Durchblutung, was nicht nur irre schmerzhaft, sondern auch lebensbedrohlich ist, wenn man es nicht zeitig wieder behebt.

      Ich kam also um die OP nicht herum. Es sieht heute wieder sehr gut aus, aber ich war die ersten Wochen ziemlich eingeschränkt. Ist jetzt knapp 5 Monate her und ich bin gut belastbar, obwohl man sagt, dass es 6 Monate dauert, bis das Netz stabil verwachsen ist.

      LG

    • Hi, das stimmt nicht ganz, dass es nur eine kosmetische OP ist.
      Durch die entstandene Lücke kann es zu Einklemmungen führen, zB von "Bauchfett", was zwar schmerzen kann, aber nicht dramatisch ist oder aber im schlimmsten Fall zu Einklemmungen von (meist Dünn-)Darm. Das kann lebensbedrohlich werden, ist aber selten.
      D.h. wenn du Beschwerden im Sinne von Ziehen, Drücken, Schmerzen etc hast, ist es KEINE plastische Operation. Und die Kasse zahlt.

      Heutzutage wird meist ein Netz eingesetzt. Es ist eine kleine OP, kann aber auch Komplikationen nach sich ziehen. Mit Netz muss man sich auch nicht mehr so lange schonen wie früher - wir lassen die Patienten nach 2 Wochen nach Massgabe der Beschwerden vollbelasten.

      Ich würde aber auf jd Fall 1 Jahr nach letzter Geburt warten.

      Alles Gute!

      • (6) 20.06.19 - 17:56

        Das ist richtig- also in meinem Fall wäre es (bis jetzt) ein kosmetischer Eingriff, da ich nur selten schmerzen habe. So jedenfalls die Aussage des Arztes...

    Hallo

    ich hatte einen Nabelbruch.. und der wurde weggemacht.. ich habe nichts bezahlt

    LG

(9) 20.06.19 - 22:47

Ich habe einen kleinen Nabelbruch und das wäre laut des operierenden Arztes immer Kassenleistung. Hauptproblem bei mir ist dass die Bauchmuskeln stark auseinander klaffen und das zu reparieren ist ja wesentlich aufwändiger und kostspieliger. Die Krankenkasse hat mir wenig Hoffnung gemacht auf Kostenübernahme aber der MDK hat jetzt anders entschieden und zahlt die OP- Kosten (Nabelbruch und Rektusdiastase) und sogar eine Haushaltshilfe für mehrere Wochen.

Ein anderer Arzt bei dem ich zuerst war hätte das komplett privat abgerechnet und gemeint die Krankasse würde nichts übernehmen. So unterschiedlich sind da die Ansichten.

Einen Nabelbruch alleine hätte mich jetzt nicht so gestört, aber ist ja schnell zu beheben und ein Routineeingriff. Mein Sohn hatte einen im Babyalter.

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