Schwiegermutter verdreht meine Worte

    • (1) 20.06.19 - 21:55

      Hallo zusammen,

      Ich versuche mich möglichst kurz zu fassen. Meine Schwiegermutter lebt bei uns im Haus, das war damals mein Vorschlag, wir wollten das sie aus ihrer viel zu großen und teuren Wohnung rauskommt aber wollten in Ruhe suchen, ohne Druck(wir alle, sie auch). Doch es war ausgemacht das diese Wohnsituation nur solange geht bis ich schwanger bin. Nun, ich wurde schwanger, fing an nach Wohnungen zu suchen, fand auch was wirklich gutes für einen guten Preis, die Wohnung wird im Januar fertig sein, soweit so gut. Wie einige vielleicht gelesen haben hat mein Kind nicht überlebt, ändert aber nichts daran das die Schwiegermutter im Januar auszieht. Nun ist es so das sie mir schon öfter Dinge vorgeworfen hat die gar nicht stimmen, z.b das ich behaupten würde sie hätte Geld aus der Haushaltskasse raus genommen oder das ich meine Große von ihr fernhalte, dass ich sie aus dem Haus haben möchte, gestern dann meinte sie mein Mann würde alles bezahlen, hätte nichts zu sagen und ich würde immer lügen. Da war mein Maß dann voll und ich wurde laut.
      Mein Mann saß zum Glück am Klo und hat das Gespräch gehört den heute verdreht sie meine Worte und erzählt es ganz anders, mein Mann sagte dann daas er das Gespräch zu 90 Prozent gehört hat und es war nicht so wie sie behauptet. Da fing sie sofort an zu heulen und ging ins Zimmer.
      Nun mischt sich auch noch seine Schwester ein, schreibt mir ich würde ihre Mutter fertig machen und mein Mann ist blind und sieht nicht was ich mache. Er bekommt aber alles live mit und hat auch bei seiner Schwester zu mir gestanden und ihr gesagt dass ich gar nichts mache sondern sie immer stänkern würde, doch beide haben sich voll gegen mich eingeschossen und reden nun auf ihn ein dass er ja blind ist usw. Ich weiß gerade echt nicht wie ich reagieren soll, Schwiegermutter heult und meint ich würde lügen und will sie fertig machen, seine Schwester schreibt ich gehöre nicht mehr zu ihrer Familie und meinem Mann schreibt sie er ist blind dass er mein wahres Gesicht nicht sieht(wir sind seit 10 Jahren zusammen und er kennt mich wirklich in und auswendig), mein Mann entschuldigt sich für seine Familie bei mir weil ich weine und mich dass auch voll trifft. Ich hab keine Ahnung was die erreichen wollen aber ich hab gerade echt genug Probleme, meine Tochter ist vor nicht mal 4 Wochen gestorben und jetzt werde ich hier noch zusätzlich von denen die mir doch eigentlich bei stehen sollten bombardiert.
      Ich möchte nicht das mein Mann zwischen den Stühlen steht und streitet aber ich muss mir doch auch nicht alles gefallen lassen.

      Was will ich tun?

      • Hallo
        Erstmal mein herzliches Beileid zu deinem Verlust.

        An deiner Stelle hätte ich kurzen Prozess gemacht die Schwiegermutter mit ihren Sachen ins Auto gesetzt und zur Schwägerin gefahren, da können beide mal nachdenken oder eben zusammen Groll gegen Dich hegen. Zwar unbegründet aber da hättest du deine Ruhe und die beiden entschuldigt den Ausdruck, giftnudeln könnten mir ewig gestohlen bleiben.

        Ist vielleicht nicht die feine englische Art aber manchmal muss man Feuer mit Feuer „bekämpfen“.
        Ich wünsche dir alles liebe und das du Zeit und Ruhe bekommst um, um dein Mäuschen zutrauern.

        Liebe Grüße an dich.

        • Danke für deine Worte. Ich möchte auch nicht das mein Mann mit seiner Familie bricht, mir selbst ist meine Familie total wichtig, ich schreibe täglich mit meiner Mutter. Ich weiß gar nicht wie das weiter gehen soll z.b hat die Schwiegermutter nächste Woche Geburtstag ich kann doch nicht verlangen das sie den nicht hier feiert, ich meine, ja es ist unser Haus aber sie wohnt hier und zahlt uns Miete. Ich war vorhin echt sauer und hab auch zu meinem Mann gesagt wenn das so weiter geht schmeiße ich sie raus, aber dass würde ich nicht übers Herz bekommen, sie ist doch seine Mama. Würde er von mir verlangen meine Mutter z.b nicht mehr zu sehen würde eine Welt zusammen brechen weil sie mir halt sehr wichtig ist. Ich will auch gar nicht das er sich entscheidet dass könnte ich nicht verlangen, es bedeutet mir viel dass er zu mir steht und auch zu seiner Mama gesagt hat das ihre Version der Erzählung nicht stimmt weil er fast alles gehört hat doch trotzdem ist es eben seine Mama und ihm auch wichtig.

          • Das soll er ja auch nicht tun. Aber vielleicht hilft es wenn er mit seiner Mutter und Schwester ein ernstes Gespräch führt und den beiden den Kopf zurecht rückt.

            Zur Not muss die Schwiegermutter eben bei deiner Schwägerin einziehen, und wenn es auch nur Übergangsweise ist, bis ihr zur Ruhe gekommen seid.

            So können sich beide Seiten wieder etwas abkühlen und hat dann die Möglichkeit in Ruhe darüber zusprechen.

            Ich finde ihr solltet jetzt an euch denken, und jeder der das nicht akzeptiert oder Stress macht vorübergehend aus dem privaten Leben streichen.

      Was soll ich tun meinte ich, sorry.

      • Hallo du Liebe,

        laß dich mal umarmen, wenn du magst!

        eigentlich solltest du jetzt diejenige sein, die durcheinander, aufgelöst und wenig belastbar sein darf. Du mußt mit der Trauer auch irgendwohin, ich verstehe echt nicht, wie da mit dir umgegangen wird.
        Dein Mann steht zu dir, das ist das Wichtigste und sehr gut so!

        Raten kann ich nur soviel: Laß deinen Mann wissen, wie wichtig er jetzt für dich ist, gerade auch sein Schutz.

        Was die Schwiegermutter jetz betreibt, könnte damit zu tun haben, dass sie eigentlich nicht ausziehen will und sich gerne vom Sohn versorgt sehen würde, generell eifersüchtig ist, wahtever. War sie schon immer so schwierig? Wenn nicht, könnte das auch auf eine beginnende Demenz hindeuten. Das ändert nichts an der Situation, hilft bestenfalls nur zu etwas Gelassenheit. Sie wird vermutlich so einen Verdacht eh nur übel aufnehmen und keinen ärztlichen Rat suchen. Bestenfalls könnte dein Mann mit seiner Schwester darüber reden. Aber die ist vermutlich nicht in der Nähe und erlebt ihre Mutter auch nicht jeden Tag, oder?

        Bleibt auf jeden Fall bei eurer Entscheidung was den Umzug der Schiegermutter betrifft. Die Schwester kann ja gerne helfen oder vielleicht über den Sommer auch mal zwei Wochen ihre Mutter bei sich aufnehmen oder mit ihr Urlaub machen? Das würde die Schwester sicher etwas auf den Boden holen.

        Was mir noch einfällt: Du könntest kurzfristig versuchen, eine Mutter-Kind-Kur zu kriegen. Oder eine Reha für dich, aber Mutter-Kind-Kur geht oft unproblematisch und schnell. Dann wärst du erst mal raus, könntest dich bißchen sortieren und Kraft schöpfen. Bis Januar ist ja noch ganz schön lang und kräftezehrend.

        Alles Gute dirund viel Kraft!

        • Vielen Dank für deine Antwort. Ich hätte es gern gesehen wenn die Schwägerin den Arsch in der Hose hätte und sagen würde dass ihre Mutter zu ihr kann aber nein, die beschuldigt mich das ich schlecht zu ihr wäre und sie fertig mache aber dann die Konsequenz ziehen und sie aus diesem ach so schlimmen Haus rausholen, dass tut sie dann doch nicht. Sie wohnt nicht weit weg allerdings sehen wir uns nur zu Feierlichkeiten, Geburtstagen, Weihnachten usw.
          Eine Familien Kur haben wir beantragt wird wohl aber noch eine Weile dauern, ich hoffe so sehr das diese bewilligt wird.
          Mein Mann steht zu mir, sagt aber auch das ich sie einfach reden lassen soll und mir Diskussionen sparen soll, da es ehh nichts bringt und sie sich auch nur wieder alles falsch zusammen reimen würde. Sie war wohl, laut seiner Aussage, schon immer so. Es gab schon 2,3 Situationen wo wir aneinander geraten sind aber ganz so schlimm war es noch nie.

    Sie wirft Dir vor, Du wolltest sie aus dem Haus haben? Und das stimmt nicht? Liest sich anders...

    • (9) 20.06.19 - 22:25

      Wo liest es sich denn raus? Es war doch so abgemacht, dass sie nicht für ewig bleibt...

      Sorry, eine Schwiegermutter die mir Unwahrheiten unterstellt und mich kurz nachdem ich mein Kind verliere so fertig macht, würde ich auch nicht mehr in der Nähe haben wollen!

      • (10) 20.06.19 - 22:38

        Danke für die Verteidigung, ich will natürlich nicht das sie ewig hier wohnt, dass sagte ich aber auch schon bevor sie eingezogen ist, wir haben schriftlich aufgeschrieben dass wir uns alle drei einig darüber sind dass dieser Einzug auf kurze Dauer ist. Festgehalten wurde bis ich schwanger bin oder nach Ablauf von 12 Monaten. April 2018 waren diese 12 Monate rum, gut wir haben halt die Wohnung genommen die erst im Januar fertig wird, aber der Preis für diese Neubau Wohnung war so unschlagbar das ich gesagt hab okay, Januar ist auch okay für mich. Darüber haben wir auch alle 3 gemeinsam geredet und dass so entschieden.

    (11) 20.06.19 - 22:27

    Es war ausgemacht das sie auszieht sobald ich schwanger bin, als ich schwanger wurde habe ich gesucht weil sie kein Internet hat bzw sich damit nicht auskennt. Wir hatten einige Besichtigungen wo sie immer was aus zu setzen hatte, dann kam meine Tochter und lag auf der Intensivstation, kurz vorher hatte ich eine Wohnung gefunden die im Januar fertig gestellt wird, diese hat sie sich (also eine Muster Wohnung) angeschaut und sie hat ihr gefallen. Sie behauptet jetzt aber das ich schon nach 2 Wochen nachdem sie hier eingezogen bin bereits Besichtigungen ausgemacht habe derweil stimmt das gar nicht. Sie ist im April 2017 eingezogen und ich hab im Winter angefangen zu suchen, da war ich schon schwanger. Sie behauptet ich hätte schon Wohnungen gesucht als ich noch gar nicht schwanger war und darauf begründet sie das ich sie raus haben will. Meine Tochter ist im Januar geboren und erst im Februar war die Besichtigung für diese Wohnung die sie jetzt nächstes Jahr beziehen wird. Es war so ausgemacht mit IHR zusammen dass ich suche wenn ich schwanger bin und so war es dann auch und sie behauptet ich würde lügen. Hab zu ihr gesagt das ich emails habe, mit dem Datum und der dazugehörigen Wohnung, dass sie diese gern ansehen kann und da kommt als Antwort nein das stimmt nicht und das wars

    • (12) 21.06.19 - 06:21

      Du, ich finde Dein Verhalten keineswegs unfair oder vorwerfbar. Du hast ihrem Einzug unter der Voraussetzung zugestimmt, dass sie auszieht, wenn Du schwanger bist, spätestens aber nach 12 Monaten. Das bedeutet, Du wolltest sie von Anfang an aus der Wohnung wieder raus haben (was ich verstehe, ich würde jede Frau, die freiwillig mit ihrer Schwiegermutter zusammenzieht, für das Bundesverdienstkreuz vorschlagen).

      Dann hast Du angefangen zu suchen, als Du schwanger wurdest (ich hätte das bereits vor ihrem Einzug gemacht), Du warst also aktiv dabei, sie aus der Wohnung raus zu kriegen.

      Du willst sie aus der Wohnung raus haben. Genauso, wie es vereinbart war. Und im Grunde auch unabhängig von der aktuellen Situation. Ich finde nicht, dass das etwas ist, dass Du Dir von ihr vorwerfen lassen solltest. Wenn sie das das nächste Mal sagt, würde ich entgegen:"Richtig, ich möchte, dass Du ausziehst. So, wie wir das vor Deinem Einzug vereinbart hatten. Denn ich bin jemand, der Vereinbarungen für verbindlich hält."

(13) 21.06.19 - 07:36

Lies nochmal. Du kommst drauf.

(14) 20.06.19 - 22:20

Wie fürchterlich, mein Beileid!!!!!!!!

Schmeiß sie raus, ganz einfach. Du hast vor einigen Wochen dein Kind verloren und den Damen fällt nichts besseres ein, als dich fertig zu machen? Sorry, meine Schwägerin bräuchte mir noch zu schreiben, ich würde nicht mehr zur Familie gehören, für mich wäre sie gestorben.
So ein Verhalten würde ich nicht länger dulden. Soll sie ihrer Tochter auf die Nerven gehen, aber mir würde ich das nicht gefallen lassen. Dein Mann weiß ja von ihren Lügen, also können sie ihm schreiben was sie wollen, wäre mir egal.
Also schau, dass du an dich denken kannst und sag deinem Mann, dass du nun Ruhe für dich und deine Trauer brauchst und die Situation mit seiner Mutter nicht mehr zu tragen ist und er sie bitte zur Schwester fahren soll. Ihr habt euch eine Zeit gekümmert, nun ist sie dran. Mal sehen wie lange die Dame sich um ihre Mutter kümmern mag.. wahrscheinlich solange, bis sie anfängt ihr auf die Nerven zu gehen. Dann steht sie heulend vor eurer Tür...

  • Seine Schwester hat genau 2 Zimmer, ein kleines Schlafzimmer und ein kleines Wohnzimmer, gesamt 40 qm. Ich war vorhin so sauer dass ich gesagt hat dass ich sie rausschmeiße aber das bringe ich nicht übers Herz. Und außerdem will ich ihnen diesen Sieg auch irgendwie nicht gönnen, da werden sie doch bestätigt dass ich angeblich sie raus haben will und fertig mache. Und von meinem Mann könnte ich dass auch nicht verlangen, es ist einfach immer noch seine Mama die ihm ja auch wichtig ist. Obwohl er zu mir steht möchte ich nicht dass er sie rausschmeißt und somit mit seiner Familie bricht, das kann ich nicht von ihm verlangen.

    Ich bin wirklich enttäuscht darüber, seine Schwester war bei der Beerdigung nannte mich noch süße und sagte wie leid es ihr tut dass ich Melina verloren habe und dann kam die Wochen nicht mal eine Nachricht wie es mir geht oder ob sie was für mich tun könnte und heute dann direkt ich soll ihre Mutter in Ruhe lassen sonst gibt es Ärger mit ihr. Ich hab ihr versucht zu erklären was vorgefallen ist und das ich ihr und Mama nichts Böses will dass sie doch auch meine Familie sind doch dann kam das sie nicht meine Familie ist und ich hätte mein Ziel erreicht und bin sie nun endgültig los geworden. Ich sehe nur Fragezeichen und denk mir was ist den eigentlich los? Ich hab dafür gerade echt kein Kopf, mein Körper erholt sich gerade von 5 Monaten Krankenhaus Aufenthalt, erst ich, dann Melina, die Sorgen, der Stress, der Verlust, ich hab übel abgenommen, habe dauer Kopfweh, kann ohne Schlafmittel nicht einschlafen und nun muss ich mich auch noch mit Vorwürfen bombardieren lassen die gar nicht so waren vor allem von jemandem der gar nicht dabei war und nur eine Seite der Geschichte kennt. Selbst nachdem mein Mann ihr gesagt hat dass es so nicht war und dass er alles gehört hat behauptet sie bzw beide dass ich lüge und er nur blind ist um das zu sehen. Keine Ahnung wie es jetzt weiter gehen soll, sie ist noch bis Januar hier, dazwischen liegen noch einige Geburtstage die wir eigentlich immer zusammen verbringen, wie soll ich auf sowas reagieren, ich kann doch auch nicht verlangen das mein Mann z.b nicht zu ihr fährt oder das seine Schwester nicht herkommt zu dem Geburtstag nächste Woche von seiner Mama, es ist ja auch sein Haus und seine Familie. Soll ich dann verschwinden oder was? Keine Ahnung, bin überfordert

(17) 20.06.19 - 22:44

Hallo,

wenn ich dich richtig gelesen habe, wird sie noch die nächsten 6 Monate bei euch wohnen, richtig? Das ist zu lange, um es auszusitzen. Helft ihr dabei, eine Übergangswohnung für die 6 Monate zu finden - die jetzige Wohnsituation ist doch für euch alle nicht tragbar.
Ich finde ihr Verhalten nach deiner Schilderung nicht nachvollziehbar - hast du eine Idee, was dahinter steckt? Ist sie paranoid?
Unmöglich finde ich, dass sich deine Schwägerin da einmischt, mit ihr würde ich das Gespräch darüber verweigern.
Grundsätzlich liest es sich so, als hättet ihr derzeit keine gemeinsame Diskussionsbasis, da die Wahrnehmungen völlig auseinander klaffen.
Darum würde ich an deiner Stelle Schadensbegrenzung üben und eure Wohnsituation schnellstmöglich auseinander dividieren, auch keine weiteren Diskussionen darüber führen, wer wann wie woran schuld ist und recht hat.
Dein Mann muss ja auch nicht den Kontakt abbrechen, einfach erklären, dass er über euren Konflikt nicht weiter mit ihnen diskutiert und sonst ggf das Gespräch abbricht.

Im Moment hast du einfach keine Ressourcen, dich damit auseinander zu setzen, vielleicht findet sich ja später irgendwann der Zeitpunkt, zu dem man die Dinge vorwurfsfrei besprechen kann.

Pass auf dich auf, konzentriere dich auf dich, deinen Mann und deine Tochter und halte alles von Dir fern, was Dir deine Kraft raubt. Die brauchst du nämlich gerade für dich selbst.

Alles gute und viel Ruhe, c

Wäre ich dein Mann, ich würde sie rausschmeißen. Eine Mutter, die Stunk macht, kurz nachdem ihr den schlimmsten aller Verluste erleben musstet. Das widert mich an. Es tut mir so leid, dass ihr diesen Verlust erleben musstet. Ich weiß nur, wie es sich anfühlt, wenn es wahrscheinlich ist, dass das eigene Kind sterben wird und selbst das war unerträglicher Schmerz. Mein Kind hat überlebt und nach dieser Zeit habe ich die Menschen stark daran gemessen, wie sie sich in dieser Not verhalten haben, m.E. nicht zu Unrecht.

Liebes Zwurgelchen,
Ich glaube viele von uns haben deine Geschichte in den letzten Monaten mitverfolgt.
Das die Familie deines Mannes gerade nichts besseres zu tun hat, als nach all dem, noch sowas zu veranstalten, macht mich sprachlos.

Ich würde mich wohl mit meinem Mann zusammensetzten und besprechen wie es weitergeht. Aber ich denke, für dich und deinen Mann ist es das Beste, wenn sie auszieht. Ihr müsst zur Ruhe kommen. Auch eurer großen zu liebe.

Kannst du notfalls für einige Tage zu deinen Eltern ausweiden, damit du zur Ruhe kommst?

  • Theoretisch könnte ich zu meinen Eltern aber was ist mit meinem Kind? Ich kann sie ja auch nicht einfach mitnehmen und ihn hier mit seiner Mutter allein lassen. Sie geht ja auch hier in die Kita, meine Eltern haben ein großes Haus, Platz hätten wir schon aber mein Mann sein Kind nehmen und abhauen kann ich auch nicht. Sie rausschmeißen kann ich auch nicht und 6 Monate mit ihr leben geht auch nicht...es ist so schwierig gerade bin ich total verwirrt und überfordert. Mein Mann komischerweise ist gar nicht aufgebracht, sagt ich soll mir kein Kopf machen, seine Mutter lebt in ihrer Welt und wir werden sie auch mit Beweisen nicht vom Gegenteil überzeugen, er hätte schon lange aufgegeben mit ihr zu diskutieren und sagt nur ja passt schon, dreht sich um und geht aber ich kann das nicht weil ich mich nicht als Lügnerin bezeichnen lassen möchte obwohl ich beweisen kann das ich recht habe (wegen der Wohnung z.b wo ich alle Anfragen habe die mit Datum versehen sind) oder das bzw die Gespräche wo mein Mann dabei war und genau so wiedergeben kann wie ich es sage und sie sagt trotzdem das stimmt nicht obwohl wir beide uns an die Worte erinnern können die gesagt wurden, abgesehen von gestern waren da noch 3,4 andere Situationen die sie jetzt völlig falsch wiedergibt und behauptet ich würde lügen und es war ganz anders obwohl mein Mann daneben sitzt und sagt nein Mama sie hat recht dass hast du so gesagt und sie hat das so und so gesagt und nicht so wie du behauptest. Nun heißt es er wäre blind und würde nicht sehen was ich mache.

(21) 20.06.19 - 23:21

Hallo Liebes,

mein herzliches Beileid zu deinem/eurem schweren Verlust. Es tut mir so unendlich leid, dass ihr Melina gehen lassen musstet...🕯🌻

Was ist deine Schwiegermutter nur für ein Mensch? Du musst aus dieser Situation so schnell wie möglich raus.

Was du jetzt am dringendsten brauchst, sind Menschen, die dir Halt geben und dich lieben. Deine SM und Schwägerin gehören NICHT dazu.
Streiche sie aus deinem Leben! Auf solche Menschen kannst du verzichten.

Du musst kein schlechtes Gewissen haben. Lerne, dich selbst zu schützen!

Am Besten, du suchst das Gespräch mit deinem Mann und sagst ihm, dass diese Situation für dich (zu Recht) nicht mehr tragbar ist. Ihr müsst zusammen eine Lösung finden. (Evtl. hilft es, wenn du ihn diesen Thread lesen lässt.)

Brich den Kontakt zu diesen Leuten komplett ab. Dein Mann soll sich bei allen weiteren Berührungspunkten selbst kümmern.

Vielleicht ziehst du in den nächsten Wochen zu deinen Eltern/Freunden etc. damit du dich dieser belastenden Situation nicht mehr direkt aussetzen musst.

Pass auf dich auf!🤗

Ich wünsche dir alles Gute.#herzlich

  • (22) 20.06.19 - 23:44

    Danke für dein Beileid und deine Worte.
    Ich würde den Kontakt abbrechen wenn es so einfach wäre aber wie soll den das gehen ohne das auch mein Mann darunter leidet? Die Tochter meiner Schwägerin ist die Patentante meiner Tochter z.b seine Mutter kann nirgendwo hin, wir haben ja schon Monate gebraucht um die Wohnung zu finden die sie im Januar bezieht, jetzt, kurzfristig was zu finden ist unmöglich. Sie ist 66 Jahre alt ich kann ja nun nicht ihre Sachen vor die Tür stellen und sagen schau zu wo du unterkommst, das bringe ich nicht übers Herz. Auch wenn mich dass alles echt verletzt ist sie trotzdem die Mama von meinem Mann und die Oma meiner Tochter. Ich hätte lieber irgendwie eine Lösung die funktioniert, auch auf Dauer. Aber zu nicken, keine Diskussion anfangen weil es (laut meinem Mann) nichts bringt kann ich auch nicht, vor allem wenn ich zu Unrecht für etwas beschuldigt werde was ich sogar beweisen könnte.
    Boh nun werde ich die Nacht wohl auch schlaflos verbringen 😣

    • Meine Liebe
      Erstmal mein Beileid.
      Ich kann mir nicht vorstellen wie es sein muss sein ein und alles gehen lassen zu müssen.

      Es ist zwar sehr bemerkenswert das du trotz dieses großen schweren Verlustes noch an deinen Mann denkst und ihm kein Leid zufügen möchtest.

      Aber hier geht es um DICH. Um deine Gesundheit und DEIN Seelenheil.
      Was bringt es dir wenn du es noch 6 Monate deinem Mann zuliebe durchziehst?
      Wenn deine SchwieMu dich weiter beschimpft und die Familie gegen dich aufhetzt.
      Dann bist du selisch völlig am Ende. Du brauchst Ruhe und Zeit um zu trauern, genau wie eure Tochter.
      Deine Tochter braucht ihre Mutter...du kannst aber nicht für sie da sein wenn du ein psychisches Wrack bist weil du zu Hause fertig gemacht wirst.
      In diesem Fall sage ich ganz klar: sie muss ausziehen. Irgendwohin. Das geht so nicht. Da darfst du keine Rücksicht nehmen.

      Und wenn die Familie dann losmeckert: DU hast ein Kind verloren. PUNKT. Wer das nicht versteht hat in eurem Leben nichts mehr verloren

      • Danke auch dir für deine Worte. Ich lag heute Nacht bis 4 wach, habe hin und her überlegt und für mich beschlossen ich bin durch mit ihr und seiner Schwester. Wie das zukünftig laufen wird mit Geburtstagen, vor allem nächste Woche ihr eigener, weiß ich nicht und wie die 6 Monate jetzt aussehen sollen aber ich bin durch. Zum kämpfen habe ich keine Kraft mehr, ich denke jetzt an mich und das bedeutet für mich solang ich nichts mehr zu ihr sage biete ich keine Angriffsfläche also wird sie jetzt ignoriert und zwar vollständig. Ich hab mit meiner Mama geredet, mir die Zeit auf Arbeit so eingeteilt das mein Kind von mir oder meiner Mutter versorgt werden kann und wenn sie dann meint dass ich ihr Mia wegnehme, werde ich sagen ich möchte mein Kind ungern bei jemandem lassen der mich als Lügnerin bezeichnet und meine Worte im Mund verdreht. Mein Mann wird zu mir stehen, das weiß ich und wir haben dass besprochen. Wenn Sie das hier als Zumutung empfindet soll sie gehen, die Genugtuung sie rauszuschmeißen und damit die Angriffsfläche aufzutun das ich ein Monster bin was eine 66 Jährige alte Frau auf die Straße setzt werde ich ihr nicht geben. Sie empfindet es so dass ich sie schikaniere und fertig mache? Dann soll sie gehen. So steht jetzt erstmal mein Plan, ignorieren, bei fragen von ihr kurz und knapp antworten, meine Tochter soweit versorgen dass sie nicht mit ihr allein ist und keine Angriffsfläche bieten.

        • (25) 21.06.19 - 21:27

          "wenn sie dann meint dass ich ihr Mia wegnehme, werde ich sagen ich möchte mein Kind ungern bei jemandem lassen der mich als Lügnerin bezeichnet und meine Worte im Mund verdreht"
          Damit setzt du deinen Plan sie komplett zu ignorieren aber nicht konsequent um. Wenn du sie ignorieren willst, dann zieh es auch durch. Sie kann dir sonst auch diese Worte wieder verdrehen.
          Ich drücke dir sehr die Daumen, dass sich die Situation für dich und deinen Mann bald entspannt.🍀

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