Wieviel Haus kann man sich leisten

Guten Morgen an alle.

Ich habe bereits ein Grundstück von 860qm.
Und mein Architekt ist gerade dabei für mich und meine Freundin das Haus zu planen.
Momentan steht es bei der Größe von 92 qm pro Etage , 1 1/2 Geschoss, vollunterkellert , 2 Lichthöfe im UG . Terrasse im EG , Balkon, 2 Flachdachgauben von jeweils 3 Meter und 6 Meter . Eine Doppelgarage von 72 qm. Viele Fenster im Haus.
So nun zum Problem : Ich würde das Haus gerne größer haben , zumindest das EG Und OG auf 102 qm pro Etage . Meine Freundin meint, ihr reicht die geplante Größe. Mein Architekt meint , es wird zu teuer, mein Kumpel ( gleichzeitig auch mein Bauleiter) meint dasselbe .
Meine Bank gibt mir keine konkreten Aussagen über mein Budget . Ich solle erst mit Angeboten von den Gewerken erscheinen. Kann ich aber erst machen , wenn ich mein Baugesuch abgegeben habe.
Dann wiederum könnte ich nichts an der Hausgröße verändern.
Mir wurde mal von meiner Hausbank genannt das ich ohne Grundstück, ein Budget von 500k VIELLEICHT bekommen würde.
Aber für mich ist das nichts konkretes.
Bei meinem Architekten vermute ich das er keine Lust hat mein Haus zu vergrößern, weil es mit Arbeit verbunden ist , und weil er eine Fixsumme von mir erhält, ihm müsste es ja eigentlich egal sein , ob ich mir das Haus leisten kann oder nicht . Bei meinem Kumpel denke ich das er evtl. neidisch ist ( sein Haus hat nur 70 qm pro Etage vollunterkellert ) . Sein haus selbst hat vor 5 Jahren etwa 250k gekostet. Ist natürlich alles teuerer geworden .
Was denkt ihr über diese Angaben, und was habt ihr für Erfahrungen gemacht. Bin mir selbst ziemlich unsicher .

Und ich denk grad an die ganze Putzerei...
Ich kann deine Freundin verstehen, wer viel Platz hat, muss auch viel sauber machen.
😉

Wer sich so ein Haus leisten kann, kann sich auch eine Putzfrau nehmen ;)

Naja ich hab auch 150 qm2 zu putzen und kann mir keine Putzfrau leisten...

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Das klingt für mich nach einer teuren Angelegenheit. Das ist ja eine Villa die ihr da plant. Die Frage ist ja eher, ob ihr eich das leisten könnt? Wie viel Eigenkapital habt ihr? Und würde sich ein so hoher Kredit überhaupt vernünftig abzählen lassen?
Mir persönlich wäre das Hsus schon fast zu groß. Aber vor allen Dingen zu teuer. Klar könnten wir auch so einen hohen Kredit abbezahlen aber dann nur in 40 Jahren oder so. Oder halt monatlich so viel, dass man auf allen anderen Luxus verzichten müsste. Das wäre nicht unser Weg.
Hast du eine Vorstellung was das Haus was ihr so luxuriös plant denn kosten soll?
Bei uns hier in der Gegend wären 500k schon fast zu wenig und du möchtest es ja noch größer.
Vielleicht bist du ja reich. Dann ist alles cool 😋

So wie sag klingt habt ihr nur wenig Eigenkapital. Normalerweise bekommt man von der Bank nämlich recht zuverlässig gesagt welche maximale Rate pro Monat sinnvoll ist. Entsprechend kann man dann auch die maximale Summe berechnen.

Wir risikofreudig man ist und wie sich das Gehalt ggf. Die nächsten Jahre entwickelt ist natürlich individuell. Aber trotzdem würde ich deinem Freund und Architekten nicht unterstellen, dass sie aus eigennützigen Motiven handeln, sondern dass sie wissen was sie tun. Sie sind beide vom Fach, du offenbar nicht. Bauen wird immer teurer als man denkt....

Im Zweifel geh nochmal zur Bank und lass sie deine maximale Leistung berechnen. Vielleicht auch mal zu einer anderen Bank, falls du bisher nur bei einer warst.

Die Frage kann dir hier keiner beantworten.
Ganz günstig getippt, rechne ich mal mit 500t für das jetzige (bei und eher 750)

Da bist du bei 30jahren Abtragung plus Zinsen plus Nebenkosten plus Rücklagen
bei rund 2000€ fürs wohnen.
Die sollte einer allein packen können, wenn dem anderen was passiert! Sprich mit Lebenshaltungskosten,privater Rente, alle zwei Jahre Mal Urlaub, sollte einer allein mindrst 3000€ netto nach Hause bringen..

Wird das haus nun größer entsprechend mehr... Da du es nicht weiß, schau auf dein Einkommen. Ich schieß mal aus dem Bauch, dass ihr da flott bei 30Jahren noch 1000€ drauf packen müsst.

Wenn ihr beide unter 30/35seit und jeder rund 50.000 brutto verdient und die Jobs extrem sicher sind, könnte es gehen.

Aber lasst euch beraten, was bei eurem Einkommen möglich ist

Und zum Platz:
200qm Wohnfläche ... Mit Haushaltshilfe 1xwoche und Fensterputzer 4Mal im Jahr, gerne, sonst nicht!
Sprich auch nochmal gut 250€ im monat

Naja, man kann den Kredit ja auch mit einer Lebensversicherung absichern, die zahlt, wenn einer stirbt. Gibt das ja auch für Krankheit/Ausfall der Arbeitskraft.

Bei einem Kollegen so passiert. Er ist arbeitsunfähig krank geworden und nun zahlt die Versicherung die Kreditraten fürs Haus.

Bleibt Ihr zwei Personen?
Da braucht es absolut nicht mehr.

Nein wir planen 3 Kinder .
Und im UG mache ich vorerst Hobbyräume . Lasse es aber größtenteils schon als Wohnung erschliessen , falls man ein Familienmitglied einziehen möchte.
(Nicht zu verwechseln mit Einliegerwohnung).

Da würde ich ganz klar größer bauen.
Auch wir haben einige Kinder und arbeiten vom Haus aus und da brauche ich Platz und viel Licht,sehe ich immer dieses gequetschte bei einigen die gebaut haben nur um gebaut zu haben= garuselig
Muss man sich aber auch leisten können,wir haben 5 Jahre länger gewartet und noch Eigenkapital angespart und leben auf 300 Quadratmetern.
Es ist herrlich!
Übrigens haben wir das Haus schon altersgerecht gebaut,der erste Stock hat große Türen und Zimmer und keine Treppen,große Küche,da denken viele finde ich auch nicht nach.
Es ist Platz wo ein Lift eingebaut werden kann.

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10% mehr Fläche pro Etage schlagen bei jedem Gewerk mit Mehrkosten zu Buche.

Materialien, Zeitaufwand, Arbeitskraft, eventuell Sonderwünsche, es läppert sich was zusammen.
Vor allem weil Handwerker derzeit gut ausgebucht sind und gesalzene Preise aufrufen können, damit überhaupt jemand kommt.
(Großes Haus = reicher Bauherr = da können wir richtig zulangen... Denkweise)

Wenn Du das trotzdem stemmen kannst, dann nur zu.

Wir haben aktuell 185 qm reine Wohnfläche im Haus + 70qm Keller + Terassen im OG und Dachterasse. Für aktuell 3 Personen eigentlich schon zu viel.

Das will auf Dauer alles auch unterhalten werden mit allen Nebenkosten, gepflegt und geputzt werden.

In der Nachbarschaft wurden auch noch größere Häuser gebaut, auch mal mit 250qm reiner Wohnfläche.
Einmalige Baukosten wurden zum gehörigen Teil aus Erbschaften und Schenkungen der Eltern bestritten, wie man anfangs stolz erzählt bekommen hat.
Und jetzt wird unter den hohen laufenden Nebenkosten lautstark gestöhnt und geächzt, da die groß geratenen Häuser nicht zu den eher bescheidenen Berufen und laufend niedrigeren Einkommen der Eigentümer passen.

Also ich war noch nie ein Mensch der große Sprünge gemacht hat in seinem Leben.
Momentan lebe ich alleine (ohne meine Frendin) auf Miete, und kann 2/3 meines Einkommens auf die Seite legen.
Aber trotzdem muss ich sagen , das mir das alles ein bisschen Angst macht was ich hier so lese.
Wie gesagt , für mich persönlich besteht die Schwierigkeit darin , im voraus nicht die Kosten für das Haus kalkulieren zu können.
Aber ich glaube , ich schlage mir die Idee mit dem größeren Haus ohnehin aus dem Kopf.

Du wohnst mit deiner Freundin nicht zusammen, willst aber ein Haus für über 500.000 Euro bauen? Nenn mich pessimistisch, aber testet doch erstmal das Zusammenleben in einer Mietswohnung bevor ihr euch bis über die Haarspitzen hinaus verschuldet 🙈

Wären es alleine dein Haus oder euer gemeinsames? Kannst du dir im Falle einer Trennung oder Erwerbsunfähigkeit ihrerseits den Kredit, Unterhalt usw. alles alleine leisten? Ihr wollt 3 Kinder? Schön, aber auch die wollen finanziert werden. Mir klingt das bei dir irgendwie alles zu schwammig und zu wenig durchdacht... Wie alt seid ihr, wenn ich fragen darf?

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Also mal unabhängig von den Kosten: wir wohnen auf knapp 250 m2 (gekauft) und hätte ich selber gebaut, hätte ich gut und gerne 50-80 m2 weggelassen! Ja ein großes Haus ist schön, aber es muss geputzt und geheizt (!) werden, zudem haben zumindest wir ziemlich viel verschenkten Raum.

Aber wer’s halt großkotzig haben will (wie in unserem Fall die Vorbesitzer), der baut halt so. Ich hätte es nicht getan.

Mir hat ein Freund mal gesagt, bei uns in der Gegend (nördliches Österreich) muss man pro Quadratmeter mit 2500-3500,- rechnen bis bezugsfertig.


Vielleicht hilft dir das weiter.

lg lene

Wir bauen grade.
Vollunterkellert, Keller und EG je 95 qm, OG mit Schrägen 83 qm, eine Gaube.
Garage 60 qm.
Kein Schnickschnack wie Erker, vollverglaste Wände oder goldene Wasserhähne.
Schon hochwertige Baumaterialen aber alles Standard, nicht im Luxus-Bereich.
Ok, teure Heizung mit einer Sole-Wärmepumpe.

Der Kosten-Voranschlag liegt bei 510.000 €, ohne Grundstück und ohne die PV-Anlage. Die Familie unterstützt uns glücklicherweise, sonst wäre es nicht machbar.

Wir haben 2 Kinder, brauchen allerdings zusätzlich ein Büro mit ausreichender Größe für Homeoffice und ein Gästezimmer mit Bad, da die Familien weit weg wohnen und uns regelmäßig für mehrere Tage besuchen. Sonst hätten wir kleiner geplant.

Irgendwann steht die Hälfte davon leer.
Uns ist klar, dass wir im Alter noch mal umziehen werden, in etwas kleineres. Entweder zieht dann eins von den Kindern mit Familie ein oder es wird verkauft.

Wir haben schon beim Bauen den ersten Stock so gebaut das es fürs Alter perfekt ist und das obere Stockwerk mit eigenem Eingang als Separate Wohnung vermietet werde kann.
Und Genua so ist es jetzt,drei der sieben Kinder bewohnen die obere Etage selbstständig und wir leben unten auf 110 Quadratmetern.
Für das Geld ist locker eine Planung in die Richtung möglich.
Wir werden hier nicht mehr ausziehen.

Hallo,
natürlich wäre das planungsmäßig möglich gewesen.

Aber wir würden heute nicht dauerhaft die Eltern bzw. Schwiegereltern im Haus haben wollen (Besuch gerne, daher auch das extra Zimmer mit Bad) und wir würden später auch nicht dauerhaft mit der Familie der Kinder unter einem Dach zusammen wohnen wollen.

Das ist halt Einstellungssache, jeder wie er/sie mag.
LG!

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