Krippe & Familienleben

Hallo zusammen,

mein kleiner Krümel ist nun 15 Wochen alt und ich habe mir schon Krippenplätze angeschaut. Ich arbeite derzeit 4 Stunden von zu Haus und Anfang 2021 dann wieder im Büro halbtags.
Nun mache ich mir jetzt schon einen Kopf( ja ich weiß es ist noch so lange hin)
Das blöde ist, meine Arbeitsstelle liegt 45-60 min. entfernt, je nach Verkehr( einfache Strecke)
Ich würde wieder 25 Stunden arbeiten, das heißt die kleine wäre von ca. 08:00 -15:00 in der Krippe ( sie ist dann fast 2Jahre). Meine Freundin meinte gestern ganz böse, dann hättest du ja auch keins bekommen müssen, wenn es 7 Stunden in der Krippe ist.
Jetzt mache ich mir Gedanken , andere Mamis müssen nach 1 Jahr wieder arbeiten. Ich muss sowieso mit meinem Chef dann reden wegen Teilzeit. Vielleicht kann ich dann 1,2 Tage von zu Hause arbeiten und sie nur bis 12 da lassen.
Wie war das bei euch, hattet ihr ein schlechtes Gewissen wegen der Krippe? Wenn das Geld nicht wäre würde ich ja nicht arbeiten, wie die meisten wahrscheinlich. Danke euch,

Dieses schlechte Gewissen ist so typisch deutsch. 🙈 in der Schweiz haben die Frauen Mutterschutz und können danach entweder unbezahlt daheim bleiben oder das Kind in die Krippe geben. Da sind unter 1jährige an der Tagesordnung. Ich habe mal einen Bericht einer deutschen Mutter gelesen die in Frankreich lebt und die erzählte dass hier immer die Mütter die kurz vor Ende der Öffnungszeiten kommen ein schlechtes Gefühl haben als Rabenmutter dazustehen. In Frankreich freuen sich die Mütter wenn die Kinder exklusiv Zeit mit pädagogisch Fachpersonal haben.

Meine Große ist mit 1 Jahr zur Tagesmutter gekommen. Mo-Do von 08:00-15:30. meine kleine geht jetzt auch mit 12 Monaten in die Krippe (gleiche Einrichtung wie der KiGa der Großen). Basierend auf den Öffnungszeiten eben von 07:15-14:15.

Ganz ehrlich: wenn du sie um 12:00 abholst fährst du mit ihr heim, kochst schnell was zu essen und legst sie dann zum Mittagsschlaf. Ich finde es für alle Parteien entspannter wenn das in der Kita gemacht wird. Ich hole sie dann um 14:15 ab und kann den Nachmittag genießen.

2 Jahre ist ja nun auch nicht so früh. Hier auf dem Dorf das „Standardalter“ für den Krippenstart.

Wenn du Home Office machen kannst würde ich das trotzdem nutzen. Die fehlenden Fahrzeiten würde ich dann für einkaufen oder Haushalt nutzen.

Dein Kind wird von den 7 Stunden vermutlich mindestens eine Stunde schlafen, eher länger! Und überhaupt, lass dich von deiner Freundin nicht verunsichern, es ist unfair, was sie sagt (ehrlich gesagt hätte ich sie ordentlich in ihre Schranken verwiesen). Natürlich ist es für ein Kind auch anstrengend, eine Krippe zu besuchen, aber nicht nur. Zudem hast auch du noch ein Leben außerhalb dem Muttersein. Neben dem finanziellen Aspekt finde ich es persönlich wichtig, unabhängig zu bleiben und einen Ausgleich zu haben zum Familienleben. Mein Kind kam mit einem Jahr in die Krippe, ist mittlerweile 4,5 und alles ist „gut“. Mein zweites Kind wird mit 1,2 Jahren in die Eingewöhnung starten. Alles gute- betreuungszeiten werden ähnlich sein, wobei ich einen Tag mit beiden Kindern zuhause bleiben möchte. Das hatten wir bei der großen aufgrund von dauernden Infekten während der Krippenzeit angefangen. Da es sich bewährt hat, möchte ich es, sobald die kleine startet auch wieder so halten.

Nach der Geburt meines 1. Habe ich nach dem Mutterschutz wieder Vollzeit gearbeitet. Mein Mann auch. Er war 7.30 bis 17 Uhr in der Krippe. Eine kleine private Krippe. Er war bestens versorgt.

Hallo,

lass dich nicht ärgern. Jeder macht es wie er er/sie es für richtig hält, sich leisten kann und oft auch so wie er/sie es von zu Hause kennt.

Meine Bekannte gibt Ihre Kinder garnicht in den Kindergarten, hat aber Opa, 2 Omas, mehrere Tanten und Nachbarn mit gleichaltrigen Kindern in direkter Nähe, die sich alle kümmern. Dadurch kann meine Bekannte Vollzeit arbeiten.
Sie hat das Gefühl sich rechtfertigen zu müssen, das sie ihre Kinder nicht in die Kita bringt.

Meine Kinder waren mit 5 Monaten bzw. 12 Monaten in der Krippe. Ich habe kaum regelmäßige Unterstützung durch Familie (außer bei kranken Kindern, dann reist meine Mutter an).

Sind halt völlig andere Bedingungen. Es hilft nichts zu vergleichen. Und jeder muss es so machen, wie es für die jeweilige Familie am besten ist.

Es ist echt lustig wie die Leute ticken. Ein ständig wechselnder Betreuungsplan zwischen Eltern/Großeltern/Tanten etc. gilt dann als „besser“ als eine feste Tagesstruktur im der Kita. Jeder wie er mag aber für mich wäre das a)zu kompliziert und b) hat es für mich ist was von hin und her schieben.

Ach so, ich würde auch arbeiten, wenn wir das Geld nicht brauchten.

Meine Gründe zu arbeiten:
Kontakt zu Erwachsenen, Anerkennung im Job, Erholung von der Familie (ich erhole mich auf der Arbeit vom Mutter sein) und etwas mehr Rente später.

Ich bin zufriedener, wenn ich nicht „nur“ Mutter bin. Das kann für jeden anders sein. Bitte nicht als Kritik verstehen.

Jede Mutter sollte glücklich sein, egal ob mit Arbeit oder ohne, Teilzeitarbeit, Vollzeit usw.

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Also, ich arbeite selbst in einer Krippe und die meisten Kinder unserer Gruppe werden um 15.00 Uhr abgeholt und packen das sehr gut. Meine eigenen Kinder hatten ähnliche Betreuungszeiten und meiner Tochter war ich manchmal sogar zu früh da, wenn ich schon um 14.30 Uhr kam.🤦Lass dich nicht verunsichern, wenn das Kind sich wohl fühlt, spricht absolut nichts dagegen. LG Aureli

Mein Sohn kam mit 11 Monaten in die Kita, angemeldet auf 45 Stunden. Hier aufm Dorf sind kaum Kinder so lange angemeldet, erst recht nicht die ganz Kleinen. Effektiv ist er aber viel kürzer da. Ich bringe ihn zwischen halb 9 und 9. Dann spielt er bis um 11. Dann Mittagessen und Mittagsschlaf, häufig bis halb 3 / 3. Um 3 hole ich ihn ab. Wenn man sich das mal vor Augen hält, ist er effektiv 2 bis 3 Stunden zum Spielen da...

Moin,

bei 7 h wurde bei uns 30 min gefrühstückt, 30 min Mittag gegessen und 30 min nachmittags gesnackt, plus jeweils Zähne putzen, Hände waschen... wickeln.. waren schon mal locker 2 h "weg" für Essen und Wickeln, dazu noch 60- 90 min Mittagsschlaf ... bleiben noch 3.5 h für' s Spielen, Spazieren gehen, Liederkreis, Basteln, An- und Umziehen, das ist in meinen Augen super

Meine 3 Kinder waren alle in der Krippe zwischen 12 und 18 Monate.... und es sind gesunde , kluge Kinder bzw. Teenager geworden.

Lass dich mal nicht verunsichern.

Gruß

Mein Sohn ging mit 3 Monaten jeden Tag 9 Stunden in die Krippe...ich komme aus dem Osten da war das normal

🙄

Also selbst im Osten ist sowas nicht mehr normal.

Es gibt Millionen Mütter, die gingen oder gehen nach 8 Wochen Mutterschutz wieder arbeiten - vollkommen egal, ob sie es möchten oder müssen. Übrigens - Erziehungsgeld gibt es noch nicht ewig. Dann müsste eure komplette Generation schlecht aufgewachsen sein - und in der Ex-DDR sogar alle Kinder über Generationen.
Eine gewagte These. In Schweden sind Frauen, die zuhause bleiben (wo dann der Mann gut reich sein muss) die Exoten.
Dort gibt es sogar 24-Stunden-Kindergärten. Lieben diese Mütter ihre Kinder weniger? Ich glaube nicht. Lass Dich nicht verunsichern. Dein Lebensmodell geht niemand was an.
Glaubt sie wirklich, ALLE Kinder von Hausfrauen sind auch automatisch die besser erzogenen und glücklicheren ? Das stimmt garantiert nicht!
https://www.sueddeutsche.de/leben/neue-wege-in-der-betreuung-von-schwedischen-kindergaerten-lernen-1.1649634
Noch was.....wie will Deine Freundin eigentlich ihre eigene Rente finanzieren? Nur über den Mann? Diese Planung kann gehörig in die Hosen gehen.....besonders wenn die Ehe platzt.;-)
LG Moni

Meine Tochtwr ging ab dem ersten Lebensjahr von.08 - 15 Uhr zur Krippe, später sogar bis 16 Uhr. Sie hatze dort sehr viel mehr Spaß ale mit mir einkaufen zu gehen oder mir bei der Hausarbeit zuzuschauen.

Ein schlechtes Gewissen muss man echt nicht haben.

Solche Diskussionen sind echt schwierig.
Kommt drauf an, wo man her kommt.
Eine Erzieherin in unserem Kindergarten kam mir auch mal so, was ich meinem Kind antu, dass es ja auch "Arbeit" für das Kind sei, etc.
Da hatte sie genau die Richtige erwischt....
Hier sind die Löhne nicht so hoch. Grad in unserem Gewerbe (Lebensmittel und Bildungsträger) siehts nicht so doll aus. Wär einer von uns Handwerker, könnte der andere halbtags arbieten. Ist aber nicht so.
Leider bin ich in dem Moment so wütend geworden, dass ich mit stottern angefangen habe (echt zum k** :-[) und ich habe mich eben damit verteidigt, dass es meine Arbeit nur in Vollzeit oder gar nicht gibt.
Klar ist sie dann mit "Jobwechsel", oder "zu hohe Ansprüche" und "Man braucht kein Auto" gekommen. Alle für sich tolle Argumente, mit denen man prima Klugscheißen kann und gegen die man objektiv auch nicht anstinken kann.
Aber nur, weil andere Leute zufällig ein besseres Gehalt haben, soll ich 2h am Tag mit meinem Arbeitsweg zubringen, statt 0,5h; soll ich daheim im Schwimmbad Urlaub machen, statt an der Ostsee; soll ich meine geliebte Arbeit und meine geliebten Kollegen aufgeben?
Nö.
Die Leute qutaschen viel, wenn sich das jemand anhört.
Ich würge seit dem solche Diskussionen ab. Das kommt oft nicht nett rüber, aber bevor ich wieder mit Stammeln anfange, dann eben so.

Hallo,

„Tipp“ fürs nächste Mal:
„Ich finanziere Ihren Job mit den Kita-Gebühren, damit SIE in den Urlaub fahren können.“
Meine Güte, mir platzt da auch echt der Kragen, wenn ich solche Sprüche höre.
(Bin unfreiwillig alleinerziehend, arbeite Vollzeit, weil es sonst langfristig echt eng wird finanziell, denn Arbeitsreduzierung würde aufgrund der Fahrtzeiten meine Betreuungskosten nicht wesentlich senken.)
Abwürgen ist grundsätzlich richtig. Und nicht aufregen 😉.

Alles Gute für dich.
nudelsuppn

Puh.. ich glaube mit den Kita Gebühren die die Eltern zahlen ist mal so gar nichts finanziert!

Aber genau so verhalten sich leider mittlerweile viele Eltern den Erziehern gegenüber.. als wären sie Personal.
😤

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Seit meine Tochter 1 Jahr alt ist, wird sie täglich 7 bis 8 Stunden betreut. Erst bei einer Tagesmutter, dann im Kindergarten.

Ich arbeite gerne und meine Arbeitsstelle liegt nun mal nicht um die Ecke.

Meine Tochter kennt es nicht anders, sie ist immer gern zur Tagesmutter gegangen und auch im Kindergarten ist sie gerne. Umso mehr genießen wir unsere Wochenenden oder wenn mal ein Tag außer der Reihe frei ist.

Diese "dann hätte man kein Kind bekommen müssen"-Argumentation finde ich sowas von daneben. Ja, ich bin gern Mutter und ich liebe mein Kind über alles. Ich möchte mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen. Aber ich bin auch 13 Jahre zur Schule gegangen, habe studiert und mir eine gute Position in einem Job erarbeitet, der mir Spaß macht und gut bezahlt wird.

Wenn jemand Vollzeit zu Hause bleiben will und kann, respektiere ich das. Ich möchte es nicht und deswegen lasse ich mir noch lange nicht absprechen, dass ich Kinder haben darf.

Von daher: lass dir bitte kein schlechtes Gewissen machen. Es ist alles in Ordnung.

Huhu, lass dir doch bitte kein schlechtes gewissen einreden. . Das brauchst du definitiv nicht haben . Bei mir wird es nicht anders sein , nur dass mein kleiner (noch nicht geboren) schon ab 1 jahr in die Krippe gehen wird. Ich arbeite schicht (dann aber nur noch frühdienst), mein Partner ist oft 1-2 Wochen auf Montage und da wird der kleine Knirps während meiner Arbeitstage auch bis 15/16 uhr in die Krippe gehen müssen . Klar werde ich auch nur TZ arbeiten, er wird also nicht die komplette Woche so lange gehen. Aber ich werde da jetzt auch schon schräg angeschaut . Aber das ist mir egal , was andre Leute reden . Und das sollte dir ebenso egal sein . Ihr habt eure gründe , warum ihr euch so entscheidet. Und da hat kein anderer, egal ob gute Freundin oder Großeltern oder fremde, mitzureden. Ihr müsst ja schauen , wie es mit dem Finanziellen hin haut. Von irgendwas müsst ihr ja auch leben. Muss man sich ja auch erstmal leisten können 3 Jahre Zuhause zu bleiben oder nur bis mittags zu arbeiten . Es gibt ja auch Berufe, da kann man nicht pünktlich zur Mittagszeit Feierabend machen .
Und nur, weil man sich schon so früh für eine Fremdbetreuung entscheidet , heißt es doch lange nicht , dass man automatisch eine Rabenmutter ist oder "dass man von vornherein auf Kinder verzichten sollte" . Man will seinem Kind doch schließlich auch was bieten können. Was bringt es denn , wenn man zwar genug zeit mit seinem Kind verbringe aber nicht über die Runden kommt ?

Zerbrich dir deswegen nicht so sehr den Kopf .genießt noch eure gemeinsame Zeit :)

Hallo,

Lass dich nicht verunsichern!

Meine Kinder gingen alle ab 11monaten in die Eingewöhnung.... 7.30-15.30
Bis heute gehen alle gerne 😉
Nummer 3 geht auch ab August 🤗

Wir sind angewiesen aufs Geld, aber ich arbeite auch verdammt gerne....
Ich finde es total ok. Am Anfang wird es ja langsam gesteigert, da siehst du schon wie es läuft!
Meine Tochter ist 26 Monate alt und möchte öfter noch nicht mit nach Hause 😎 - mein großer (6,5jahre) übrigens öfter auch nicht

Lg

Hallo!
Meine Tochter geht auch seit sie 2 Jahre alt ist in die Krippe, meist von etwa 8:30-14:00Uhr +/-
Wegen der Fremdbetreuung an sich würde ich mir an deiner Stelle keine Gedanke machen!
Mein Mann verdient zwar auch nicht schlecht, aber ein Jahr unbezahlt zuhause ist auch bei uns leider nicht machbar! 🤷🏼‍♀️

Was mich an deiner Stelle eher stören würde ist die Fahrtzeit.
Lohnt sich das denn für dich?
Ein Krippenplatz ist nicht grade günstig (ich zahle aktuell 435€/Monat) dann zwei Stunde Fahrtzeit (täglich?)
Wie viel Sprit verfährst du da?
In was für einer Branche arbeitest du? Vielleicht versuchst du lieber dich während der Elternzeit darauf zu konzentrieren einen Job in deiner Näheren Umgebung zu finden falls das geht.

Ich weiß, man mag die Kollegen und versteht sich toll, aber glaub mir, aus den Augen, aus dem Sinn.
Schon nach etwa 3 Monaten haben meine Kollegen mich vergessen gehabt. Meine Tochter wird nun 3, der immer versprochene Besuch steht bis heute noch aus und das, obwohl ich öfter auf der Arbeit war und die Kollegen besucht habe.
Aber auch auf der Arbeit tut sich viel und vieles ändert sich.

Ich habe während der Elternzeit gekündigt und mich neu orientiert, bei mir hätte es aber auch Arbeitszeitentechnisch nicht geklappt im Einzelhandel zu bleiben. 😊

Ich wünsche dir alles gute!

435 € monatlich? ? Wow echt happig . .. lebst du in einer Großstadt? Bei uns sind es im schnitt 180€ monatlich (9-10 Stunden Buchungszeit) + Geld für Mittagessen , falls man das dazu bucht, dann sind es ca 230€ monatlich.

Nein, ich wohne in einem 13.000 Einwohner Dorf 😂
Die Krippenbeiträge sind hier nach Gehaltsstufen gestaffelt, allerdings wird da vom Bruttolohn ausgegangen und Vorauszahlungen für Steuer etc. werden da nicht mit eingerechnet.
Man könnte meinen wir hätten super viel Geld, dabei haben wir mit unseren Ausgaben für Haus, Steuervorauszahlungen und Co weniger als manch andere die nicht arbeiten gehen 🤷🏼‍♀️

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Erstmal herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Baby :-).
Ich würde es keinem direkt ins Gesicht sagen, aber ja, das was deine Freundin zu dir gesagt hat, ist das, was ich tief drinnen denke. Ein so kleines Kind 8-15 Uhr in der Krippe wäre für mich ein no go.
Könntest du nicht deutlich früher anfangen und der Papa bringt das Kind erst zu um 9 und du holst es 13 Uhr wieder ab? Die Idee mit dem Homeoffice finde ich gut, guck doch mal, ob sich dein Chef darauf einlässt.
Keine Frage wenn es finanziell absolut notwendig ist (also nicht zum Haus abbezahlen, für den 2. Urlaub, Schnickischnacki usw.), wird es klappen, aber wenn es irgend möglich ist, würde ich immer frühestens ab 3 Jahre und dann nur halbtags. Mein Empfinden.

Haus abbezahlen findest Du nicht notwendig? Das sehen die meisten Kreditinstitute vermutlich anders.

Ein eigenes Haus zu haben findest du notwendig? Das sehen wohl die meisten Erdbewohner anders.

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Hallo,
ich denke das muss jeder selbst für sich entscheiden.

Mein Sohn ging mit 22 Monaten in den Kindergarten, bis 14Uhr. Ich MUSSTE arbeiten, allerdings nur halbtags. Dementsprechend schrenken wir uns auch ein. Vollzeit kommt für uns nicht in Frage. Zum einen möchte ich von meinem Kind etwas haben, in meinem Job wäre ich erst um 18.30Uhr zurück. Ich bin Arzthelferin und wir haben bedingt durch lange Mittagspause echt doofe Arbeitszeiten. Zum anderen ist mein Sohn Autist und ich könnte ihn gar nicht den ganzen Tag in die Betreuung geben, das wäre einfach zuviel.

Eine Bekannte von mir geht gar nicht arbeiten und die Kinder sind bis 16Uhr im Kindergarten und der Schule. Dafür habe ich kein Verständnis! Die beiden sind ständig total müde und kaputt, mir tut das sehr leid.

Meine Freundin ist alleinerziehend und arbeitet bis 16Uhr, ihr Kind muss diese in die Frühbetreuung. Aber sie MUSS. Oft ist die ein schlechtes Gewissen, dem jungen geht es aber gut, er kennt es nicht anders.

So hat jeder Seins und muss für sich und seine Lebenssituation entscheiden. Ohne das andere urteilen. Ich habe es zwar selber gerade gemach, aber dazu stehe ich auch.

Hör auf deinen Bauch, du wirst ganz bestimmt das richtige tun.

Ja, das Gefühl ist richtig und zeugt von deinem Dasein als Mutter.

Mein Rat: auch Dir einen Job in der Nähe und oder involvier den Vater mehr!

.....zeugt von Deinem Dasein als Mutter...
Halleluja und Amen #schein

....und gute Nerven für den Tag, an dem Du Deine Rentenberechnung öffnest......der kommt, ganz sicher, auch wenn Du heute noch nicht dran denkst.

Arbeisstellen wachsen leider nicht immer passend um einen rum auf Bäumen.
LG

Was macht dich da so sicher?

Weißt du was ich wie wann wo zu welchem Gehalt arbeite?

Hi!

Ich liebe diese Diskussion. Sie kommt immer wieder . Garniert mit Bindungsforschern, die eine elterliche Trennung vor dem 6. Geburtstag als Akt bösartiger Zerstörungswut der kindlichen Seele definieren und der wissenschaftlichen Gegenmeinung, wie entfaltend ein "ganzes Dorf" für die kindliche Entwicklung doch sei.

Meine Meinung: Mach, wie es für EUCH richtig ist. Für niemanden sonst.
Jedes Kind ist anders, jede elterliche Situation ist anders. Ob man nun für den 2. Urlaub oder die Miete arbeitet- es bleibt dir überlassen.

Sobald man Mutter wird, ist man irgendwie zum Abschuss freigegeben. Wie du stillst nicht? Wie du stillst noch? Was, du wickelst nicht in Stoff? Wie, du wickelst überhaupt und hälst nicht ab? Du kaufst Gläschen und kochst nicht selbst? Du willst, waaaas, impfen???
Oh man.
Leben und leben lassen.

Viele Grüße von einer entspannten 4fach Mama, deren Kinder allesamt (früh) fremdbetreut wurden und werden und die sich (trotzdem?) Zu fantastischen, jungen, nicht bindungsgestörten Wesen entwickeln. ;-)

Ich finde es total ok, wenn jemand sagt "FÜR MICH wäre es undenkbar, Kinder zu bekommen und sie dann nicht 3 Jahre lang 24/7 selbst zu betreuen." Wenn Leute, die so denken, auf Kinder verzichten, solange sie sich dieses Familienmodell nicht leisten können, dann ist das absolut folgerichtig.

Ich habe aber ein echtes Problem mit Leuten, die mir erklären, ich hätte kein Kind bekommen dürfen, weil ich es nicht den ganzen Tag selbst betreue. Ich finde meinen Sohn ganz prima,bin unglaublich glücklich, ihn zu haben, und etwas traurig, dass es aus medizinischen Gründen keine Geschwister gibt.

Übrigens werden in unserem Umfeld (nicht in Deutschland) alle Kinder seit frühester Kindheit außer Haus betreut. Und mir fällt auf, wie unterschiedlich sie sind und wie sehr man ihnen anmerkt, wie sie zuhause erzogen werden. Obwohl die meisten mehr Zeit in Krippe, Vorschule oder Schule verbringen, ist das prägende Element klar die Familie.

Was sagt denn dein Mann/Partner dazu?

Hallo, ich hoffe Du lässt Dich von so einem doofen Spruch nicht verunsichern! Ich würde mich eher fragen was mit der Freundschaft los ist. Freunde sind da einen zu bestärken, Lösungen zu finden die für eine Familie am besten passen. Selbst wenn der gewählte Weg ein anderer ist, als der den man selbst wählen würde, sollte man dies respektieren.

Nun aber zur eigentlichen Frage. Seit unser Sohn 1 ist geht er in die Kita. Jetzt ist er drei. Dort sind alle ganz Tageskinder. Da es hier keine Elternzeit gibt ist es normal das die meisten Kinder schon unter eins in die Kita gehen. Was soll ich sagen: die Tagesstruktur und vor allem der geregelte Ablauf dort un ihm sehr gut. Gleichzeitig hat er so vieles gelernt und bekommt so viele Möglichkeiten die man zu Hause meist so nicht bieten kann. Verglichen mit Nachbarskindern die zur Betreuung in der Verwandtschaft ,rumgereicht, werden, sehe ich das er in vielen Dingen weiter ist. Die tägliche Routine mit warmen Mittagessen um halb zwölf und anschließendem Mittagsschlaf tut ihm sehr gut. Das kann man denke ich als Mutter die halbtags arbeiten geht so nicht leisten, Früher abholen klingt für mich nur nach riesem Stress für alle mit fraglichem Nutzen: Du müsstest heimhetzen, Essen planen, einkaufen und kochen und Kind muss geweckt werden oder wird nicht schlafen gelegt. Wenn Du nicht pünktlich zegkommst oder im Stau steht wird Junior nölig weil er hungrig ist...

Übrigens: Mein Mann antwortete mal als jemand etwas blöde fragte wie lange wir unseren Sohn in der Kita lassen nur: ,sobald er 18 ist holen wir ihn wieder ab,. Danach gab es keine blöden Spruche mehr :-)

Mit 15 Monaten 35h/Woche in der Krippe.
Klappt bestens. Es gefällt ihm, er freut sich auf die Erzieher. Eingewöhnung hat 8 Wochen gedauert, weil ganz langsames Modell znd mal krank. Er hat viele Anregungen von dort, anders als zuhause mit den älteren Geschwistern. Mittaga freut er sich auf uns. 2 von 7 Stunden schläft er dort täglich.


Wenn die Einrichtung gut und die Erzieher kompetent sind, machst du keinen Fehler.
Früher waren die Mütter auch nicht 24/7 anwesend, sondern die Kleinstkinder bei Omas, Tanten, Nachbarn während die Mamas wieder auf dem Feld oder im Stall geholfen haben - gern mal 12 Stunden am Tag. Grob überspitzt.

Und lerne: never ever was auf die Meinung anderer geben - dein Kind, deine Entscheidung.

Oh ihr seid so klasse. Danke für die aufmunternden Worte. Man hat echt Angst was falsch zu machen. Es ist unser erstes und unsere ersten Wochen waren echt hart. (Schreien und und und) nun ist sie so ein fröhliches Kind.
Und ich will ihr all das bieten, was ich vielleicht nicht hatte, zudem arbeite ich eigentlich gern. Der Kontakt mit meinen Kollegen ist sehr gut, daher mache ich auch die Arbeit von zu Haus.
Das nächste mal wenn so ein Spruch kommt, antworte ich direkter.
Lieben dank euch Mamis;-)