Unterschiedliche Belastungsgrenzen

Hallöchen,

Wir sind eine " normale" Familie mit 2 Kindern. Der kleine 6 Monate und der große 2,5 Jahre. Mir sind gerade in der Türkei im Urlaub und ich dachte wir geniessen den Urlaub alle. Da hab ich mich aber getäuscht. Für meinen Mann ist es Stress. Es ist schön hier, all inklusive. Wir müssen uns um nichts kümmern, die Kinder sind toll. Und trotzdem ist mein Mann fix und fertig weil das große Kind heute Nacht viel rumgewetzt hat und er dadurch oft gestört wurde. Nun ist es so dass wir im November für 3 Monate nach Thailand wollten weil mein Mann 6 Monate Elternzeit nehmen wollte. Jetzt möchte er aber nicht mehr verreisen weil ihn alles so fertig macht und er nur gestresst ist. Ich finde es hier wunderschön, unsere Kinder schlafen daheim genau so beschissen aber da bekommt er es durch getrennte Zimmer und Arbeit eben nicht so mit. Wenn ich mir vorstelle dass wir 6 Monate nur in unserer Wohnung rumhängen ( in der so gut wie nichts zu erledigen ist, ausser Keller ausräumen) kommt mir das kalte grausen.
Ich hab nochmal so viel mutterschutzgeld bekommen und dachte dass es in diese 6 Monate gut angelegt ist aber jetzt bin ich am überlegen ob wir mit dem Geld und unserem ersparten nicht doch was anderes machen sollten.

Hallo,

ich schreib mal, weil ich genau das auch kenne. Mein Mann kann mit Kindern im Zimmer nicht schlafen. Die ersten Urlaube waren mehr Stress als Erholung.

Wir buchen inzwischen (mit 2 Kindern, 3 und 7 Jahre) nur noch Ferienwohnungen mit mindestens 2 Schlafzimmern, plus Schlafsofa im Wohnzimmer, oder gleich 3 Schlafzimmer, damit die Kinder sich nicht gegenseitig wach halten.
Wenn Pauschalreisen, oder JDH dann bekommt mein Mann ein Einzelzimmer.

Wir verreisen auch eher kürzer und planen dann zu Hause noch Erholungsurlaub ein.

Vielleicht guckt ihr in der Elternzeit auch nach schönen Tagesausflügen, in der Umgebung.

Die Idee 3 Monate unterwegs zu sein, hört sich toll an, sieht auf Instagram bestimmt auch super aus.
Wenn dann alle nur genervt und müde sind, würde ich eher erstmal einen kurzen Urlaub mit Option auf Verlängerung (Flug verschiebbar) planen.

Der einzige der genervt ist ist mein Mann. Wir 3 genießen den urlaub. Alleine trau ich mir allerdings noch keinen Urlaub mit den Kindern zu. Sonst wäre das eine Alternative. Wenn wir nicht verreisen hab ich keine Lust auf Elternzeit. So ganz ohne Ziele und Aufgaben würden wir uns wohl nach 8 Wochen an die Gurgel gehen.

Die Idee mit Thailand finde ich super, und würde es auch so durchziehen. Ggf. halt mit getrennten Zimmern.

Dein Mann ist doch 6 Monate zu Hause. Dann bleibt Ihr halt die ersten 3 Monate daheim und fahrt in den letzten 3 Monaten.
Denke in den ersten Monaten hat er dann ausreichend Zeit sich an den Schlaf der Kinder zu gewöhnen und auch zu entspannen.
Wahrscheinlich ist ein normaler Urlaub für ihn zu kurz, um in den Entspannungsmodus zu gelangen - aber 3 Monate sollten doch wohl ausreichen :-p

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Hi, teste in einer Kurzreise getrennte Zimmer und sonst würde ich alleine mit den Kindern verreisen.

Alleine trau ich mir ehrlich gesagt so eine Reise nicht zu. Das mit den getrennten Zimmern ist eine gute Idee. Danke

Legt es doch für Ausbildung/Studium der Kinder weg. Selbst wenn ihr eure Kinder in den 3-4 Jahren Ausbildung/Studium nur mit je 750€/Monat unterstützt, sind das gute 50-60.000€. Statt 6 Mon. Elternzeit gemeinsam würde ich lieber in die Zukunft der Kinder investieren und 1 arbeitet, v.a. haben 2 so kleine Kinder nichts von 6 Monate Thailand. Gruss

Wir reden hier von einer größeren Summe. Für die Kinder bleibt noch genügend übrig,ich erwarte ausserdem dass sie selbst mit dazu beitragen studieren zu können. Und sollten sie nicht studieren fällt das sowieso weg.

Man macht so eine große Reise ja eher für sich und nicht für die Kinder. Wenn die Eltern glücklich sind, sind auch die Kinder glücklich.

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Hallo
Wegen so einer Kleinigkeit muss man doch nicht alle Pläne umwerfen.
Schaut euch nach Unterkünften mit mehreren Schlafplätzen um. Finde ich mit mehreren Personen ohnehin wichtig. Gerade wenn es für längere Zeit ist, finde ich ein Raum für alle anstrengend.

LG

Wir haben bereits ein Zimmer mit 43 qm und insgesamt 3 Schlafplätzen. Heute Nacht werde ich mit beiden Kindern im Schlafzimmer schlafen und er im Wohnzimmer. Bisher hab ich mir den kleinen gepackt weil ich dachte dass die anderen 2 so besser schlafen können.

Wenn dein Mann sich zu Hause schon aus allem rausnimmt, was nachts so los ist, würde ich im Urlaub aber sowas von erwarten, dass er sich beteiligt! Gerade im Urlaub kann man sich doch immer mal zwischendurch ausruhen. Ich käme nie auf die Idee, meinen Partner im gemeinsamen Urlaub in einem Einzelzimmer schlafen zu lassen, damit er möglichst wenig gestört wird..

Wenn du nun mal einen Vater deiner Kinder hast, der offenbar entspannter ohne den Alltag mit euch ist, tut es mir von Herzen leid für euren Thailandurlaub.

Leider hast du statt richtig zu lesen und nachzufragen vorschnell geurteilt.
Mein Mann arbeitet nachts und hat daher, wie oben geschrieben, Arbeitsbedingt keine Erfahrung wie die Nächte ablaufen. Für mich ist das viele aufstehen kein Thema, ich dreh mich um und Schlaf gleich weiter.

Leider hast du jetzt, ausser meinem Mann schlechte vaterqualitäten zu unterstellen,nichts dazu beigetragen.

Dein Mann arbeitet nachts? Und nun.im Urlaub ist sein kompletter Rhythmus anders? Nachts wenn er eigentlich hellwach ist schlafen. Tagsueber wach,.Tageszeit in der er normalerweise schlaeft? Macht das deinem Mann noeglichetweise zu achaffen?

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Dein Mann scheint mir, pardon, bisschen verweichlicht und verwöhnt zu sein. Statt ihn also noch mehr zu schonen, würde ich ihm eine klare Ansage erteilen, dass er nicht das Recht dazu hat, euch euren gemeinsamen Urlaub mit seiner Laune zu vermiesen.
All inclusive? Gutes Wetter? Strand und Sonne?

Stress? Alles klar!

Genau das ist es eben was ich auch nicht verstehe. Wir könnten hier so ein gutes Leben haben, chillen, nichts tun, nur zum Essen Kleidung anziehen. Ich denke du weisst was ich mein. Aber er kann es kaum erwarten daheim zu sein und sagt dass er die nächsten Jahre keinen Urlaub mehr möchte und ihm das alles zu anstrengend ist. Derweil geniesst er die Zeit mit den Kindern so sehr, gerade mit dem kleinen. Der grosse kommt ihn ihm Alltag sehr ein und da kommt der kleine ist zu kurz.

Und eben darum gäbe es von mir sicher auch nicht noch Belohnungen für sein unsoziales Verhalten in Form von Einzelzimmerbuchungen oder du alleine mit den Kindern verreisen.
In einer Familie geht es nicht darum, was einer alleine möchte, und wenn er sich lieber die Zeit verdirbt statt sie zu genießen hat er ein Problem, was er angehen sollte, nicht ihr seid das Problem oder eure Anwesenheit.
Von ein bisschen Schlafmangel im Urlaub ist noch keiner gestorben.

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Hi, ich kann deinen Mann verstehen! Für mich wäre Urlaub mit Säugling und Kleinkind auch nichts, ich fand diese ganze Zeit (meine beiden Ältesten sind auch 2 Jahre auseinander) zum Fürchten #zitter
Ich hätte mich keine Sekunde erholt im Urlaub.
Was sollen denn so kleine Kinder in Thailand? Und dann auch noch 3 Monate? Ne, das sind so Sachen, die man entweder macht bevor die Kinder da sind oder wenn die Kinder älter sind und auch was von der Reise haben oder wenn die Kinder aus dem Haus sind.
Meine Meinung.

Ja wahrscheinlich empfindet das jeder anders. Ich bin von mir ausgegangen und für mich ist der Urlaub Erholung. Tolles Wetter, Meer, man muss sich um nichts kümmern, spielt mit den Kindern im Sand, hüpft ins Wasser,macht mittags Schlaf. Abends kann man sich Cocktails holen und diese auf unseren Balkon mit Meerblick geniessen während die Kinder schlafen. Oder man schaut dem Programm der Amateure zu.

Was braucht denn dein Mann, damit Urlaub für ihn schön wird?

Bevor ich krank war, brauchte ich andere Bedingungen. Seit ich krank war, andere.

Es gibt Zeiten, da ist Urlaub Stress für mich. Umstellung, neue Umgebung, von 180 auf 0 runterschalten. Körper streikt, Schlaf kaum möglich.

Dann gibt/gab es Zeiten in denen Urlaub super war. Dann wenn der Alltag in eingem guten Arbeits-Ausruhverhältnis stand.



Bei einer Freundin ist Urlaub Stress. Sie braucht erst zu Hause 2 Wochen Zeit um sich von Schicht auf Erholung umzustellen. Dann sind ein paar Tage Kurzurlaub möglich! Noch mal zwei Tage Pause zur Umstellung für Schlaf-Wach-Rhythmus in Schicht und dann Arbeitsbeginn.

Sie liebt ihre Arbeit und im routinierten Trott geht es ihr auch gut. Im Wechsel, herausgerissen aus dem einigermaßen ausgeglichenen Arbeits-Freizeit-Rhythmus, geht es ihr erst mal schlecht. Was los ist, kann sie erst hinterher benennen, wenn sie "endlich" ihren Rhythmus wieder hat - oder eben genug Zeit hatte, sich umzustellen.


Von zu Hause aus auf Action fällt mir leichter.
Dann suche ich Action, brauche etwas anderes.

Bei meinem Kind ist es in den Sommerferien so:
Woche 1-2 : gestresstes, nörgelndes Kind, das mit der Umstellung zu kämpfen hat
Woche 3-4 besser
Woche 5 super
Woche 6 aufkommende Langeweile und Freude auf die Schule, Herausforderungen

In anderen Ferien sind die ersten Tage anstrengend. Für mich nicht, wenn ich meinen Rhythmus aus Arbeit beibehalte. Für mich auch, wenn ich Urlaub habe. Ich brauche Umstellungszeit. Heute mehr als früher.
Ab Tag 3 oder 4 wird es besser.
Wenn der Erholungspunkt erreicht ist, bekommen wir selbst Lust etwas zu machen.


Findet heraus, was ihr jeder einzelne im Urlaub braucht und baut euch so eure Bausteine zusammen.

Mein Kind braucht anderes im Urlaub als ich. Ich selbst unterschiedlich ob ich viel arbeite, wenig arbeite, Umstellung und so. ;-) All in kann super sein - kann mich aber auch super stressen.

Freunde haben sich im Urlaub getrennt. Sie gingen mit der Vorstellung hin: Urlaub ist Urlaub und es ist klar, wie das läuft. Vor Ort stellte sich heraus, dass jeder ein anderes Urlaubs-Erholungs-Paket brauchte.

Bei anderen Freunden war es so: sie in Elternzeit: Urlaub am besten aktiv, all in, wenig Haushalt. Er suchte eher Ruhe, wenig Action, Vertrautes, ....
dann war er in Elternzeit und sie ging arbeiten. Er suchte Aktivität, freute sich, wenn sie nach Hause kam, gemeinsame Zeit, etwas gemeinsam unternehmen. Sie suchte Ruhe, Couch, Vertrautes, Routine, bloß nicht raus.
Kids heute: Ferien kurz nach der Schulzeit: LMA. Keine Termine, keine Action, kein raus müssen. Chillen und Ruhe. Gegen später in den Ferien: hurra endlich was unternehmen, mal raus hier, nicht zu Hause abhängen.....

Findet heraus welche Erholungsfaktoren ihr braucht
- Anreise nicht sofort nach der Arbeit
- andere Zimmer
- All in oder Ferienwohnung
- nur Strand, nur Kulur, Mischung aus verschiedenem
- Action und/oder Ruhe
usw.

Mein Traumurlaub besteht meist aus einer Mischung. Nur Strand, Schwimmbad und All in ist für mich stressig. Nur Sightseeing auch. Für mich braucht es eine Mischung.
Am besten anreisen nach zwei Tagen zu Hause und nach der Rückreise noch 1-2 Tage zu Hause.
Urlaub ab 4 Wochen wird Stress. Unter 1 Woche geht, wenn ich es bewusst so plane und es als Abwechslung sehe, nicht als Erholungswunsch.

Besprecht was ihr jeweils braucht und wie sich das gemeinsam umsetzen lässt.
Nur weil es Urlaub ist, heißt es nicht, dass es für jeden gut wird. Im Urlaub achte ich mehr auf meine Bedürfnisse / spüre ich umso anstrengender, wenn ich nicht auf mich achte. Das gestehe ich auch anderen Mitreisenden zu, denen es ähnlich geht - nur dass sie andere Erholungsfaktoren haben als ich.

Ich dachte dass das seine Art Erholungsurlaub wäre. Wir haben das besprochen und er hat nie etwas anderes gesagt. Wir haben aber seit der Eskalation heute früh tatsächlich echt eine Krise. Ich hoffe wir können das mit seiner Elternzeit rückgängig machen. Und in Zukunft fahren wir nur noch getrennt in den Urlaub.

Hat er dazu geschwiegen / abgenickt, weil er weiß wie wichtig dir das ist?
Oder hat er mitgeplant, gesagt wie toll er das findet und bewusst gelogen?

Wie war Urlaub vor den Kindern?

Manches ändert sich mit Kindern, manches bleibt gleich.

Warum gleich die Elternzeit streichen?
Es gibt Menschen mit denen würde ich nie (wieder) in den Urlaub fahren. Das ist MIR zu anstrengend. Nicht der Urlaub, sondern die unterschiedliche Einstellung. Im Alltag kommen wir super aus. Da hat jeder seinen Bereich, sein Leben, seine Rückzugsmöglichkeit.

Mich lernt man besser im Alltag kennen.
Im Urlaub ist es ganz nett, da brauche ich aber eben auch Rhythmus oder eben etwas, das andere doof finden - Abstand von Zeit zu Zeit.

Bei 3 Monaten Elternzeit kann man ja auch zu Hause ganz gut planen. Familienzeit, individuelle Zeit, Rückzugsmöglichkeiten.
Offen über Erwartungen sprechen - dabei aber auch Erwartungen des anderen respektieren. Bzw. respektieren, wenn der andere nicht die gleichen Erwartungen hat.


Wie gesagt, Freunde haben sich schon im Urlaub getrennt (ohne Kinder). Sie haben nicht über ihre Vorstellungen gesprochen, weil sie davon ausgingen, dass Urlaub ja Urlaub ist. Ort, Zeit, Flug etc. das Organisatorische passte alles zusammen. Das Erleben vor Ort eben nicht.

Ungut ist auch, wenn ein Partner alles abnickt, weil er/sie weiß, wie wichtig es für den/die andere ist. Vorher Bedenken äußern, die überhört werden - Buhmann, Spaßverderber. Wunsch erfüllen, abnicken, "sich zusammenreißen obwohl es Stress ist" - Buhmann; durchhalten, sich nichts anmerken lassen, mitmachen, grinsen - hinterher nicht erholt sein, Pause vom Urlaub brauchen - Buhmann.

Auch diese Beziehung ging schief. Er hat alles versucht, nichts war recht, da ihr Urlaub mit Verreisen wichtig war, er fand Erholung im Heimwerken, basteln und Familienzeit zu Hause. Spaß mit den Kindern beim handwerken, gemeinsames Bauen, Technik weitergeben. Fand sie doof.


Klingt doof, aber irgendwie ist doch was dran:
lasst erst mal Ruhe einkehren, setzt euch zusammen und klärt, wie ihr das künftig machen wollt.
Keine Elternzeit, weil die Urlaubsvorstellung anders ist? #schwitz

Elternzeit gemeinsam zu Hause oder er nimmt einen Teil Elternzeit zu Hause mit den Kids und du einen Teil und verreist mit ihnen?
Ich bin alleinerziehend, ich reise grundsätzlich alleine mit Kind. Früher in einer Langzeitbeziehung auch (da noch ohne Kind). Für ihn war es ok, er froh, dass er nicht mitmusste, ich war froh, rauszukommen. Trotzdem hatten wir vieles gemeinsam und es ging längere Zeit gut (Trennung hatte andere Gründe).

Umgekehrt gibt es Menschen, mit denen ich nicht verreisen wollen würde. Im Alltag super, im Urlaub #schwitz Da das dann auf meine Stimmung schlägt, schlägt meine Stimmung auf diese und das geht dann im Pingpong hin und her. Urlaub heißt für mich nicht funktionieren müssen. Ich gönne allen ihren Spaß. Mag es aber nicht, wenn an mir gemeckert wird, weil ich nicht das ausstrahle, was sie erwarten oder selbst fühlen.
Lehne ich dann vorher dankend ab, bin ich der Spielverderber. In Freundschaften kann ich damit leben. In einer Beziehung schwierig.

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Ich verstehe deinen Mann. Woher soll er dann das gestörte Schlafen kennen, wenn er das nie mit bekommt.
Dich verstehe ich auch und in dem Fall könnte sich dein Mann etwas zusammenreißen. In dem Urlaub soll es ja nicht nur um seine Erholung gehen, sonder um eure, als Familie. Wenn er das aber so nicht genießen kann dann ist das blöd sowohl für ihn als auch für dich. So würde ich nicht mehr einen Urlaub machen wollen.

Ja ich werde nicht nochmal mit ihm in den Urlaub fahren.

Wie lange seid ihr schon im Urlaub? Vielleicht kommt die Erholung und das Genießen bei ihm auch noch.

Seit 10 Tagen. Anfangs war er noch entspannt aber jetzt wird alles schwerer.

Warst du schon mal in Thailand??

Ich würde mir das mit so kleinen Kindern echt sehr gut überlegen. Die Anreise 12h Flug ist sehr anstrengend und die Hitze und Luftfeuchtigkeit in diesem Land ebenfalls.

Nicht zu vergessen, viele Urlauber stecken sich da gerne mal mit Keimen/Bakterien/ Viren was auch immer an.... kann ein Lied davon singen...


Und das schlimme ist, man kann es nicht vermeiden, weil es überall drin/dran sein kann.
Leitungswasser, Essen etc...

Mit Kinderwagen durch nicht barrierefreie Straßen laufen ist auch kein Spaß...

Urlaub an sich eine schöne Idee. Würde aber eher eine Ferienwohnung in Europa buchen.

Ja war ich.für mich war es damals super angenehm. Klar der Flug ist lange aber ich sehe darin kein Problem. Hat sich aber eh erledigt.

Hallo. Belastungsgrenzen sind natürlich Unterschiedlich. Ich finde kleinkinder sehr anstrengend! Für mich wäre das auch eher kein Urlaub weil "Entspannung" gleich 0.
Mein mann und ich ticken da aber gleich. Wir lieben es alleine in den Urlaub zu fahren....entspannt am pool sitzen...im kaffe sitzen...usw.

Urlaub mit kleinkindern ist gänzlich anders. Natürlich nicht schlecht aber wirklich "Urlaub" für uns ist das eher nicht.

Hallo,

ich denke das geht vielen Vätern so. Meinem Mann ging es jedenfalls damals genauso. Zum einen braucht es erst mal Zeit um in den Urlaubsmodus zu schalten. Wir sind früher immer gleich wenn er Urlaub hatte gefahren. Bsp.: Freitag letzter Arbeitstag und Samstag oder Sonntag ging es in den Urlaub. Mein Mann konnte nicht von jetzt auf gleich abschalten. Nun kamen dazu noch die Kinder, die in der fremden Umgebung natürlich erst mal noch schlechter geschlafen haben als daheim und er war es nicht gewohnt. Fazit: Mann war müde und gestresst. Was bei ihm zusätzlich noch dazu kam, er wollte ja nicht müde und gestresst sein. Gerade wenn man mal 2 Wochen Urlaub hat. Und je mehr er sich angestrengt hat entspannt zu sein, um so unausgeglichener wurde er. Erst gegen Ende des Urlaubs entspannte er langsam. Irgendwann haben wir angefangen, dass wir erst eine Woche Zuhause Urlaub machen und anschließend 10 Tage oder 2 Wochen weg fahren. Die eine Woche reicht ihm um vom Job runter zu kommen. Auch buchen wir immer Appartements mit mind. 2 Schlafzimmern. Das ist wesentlich entspannter als nur ein großes Familienzimmer. Wenn ihr für 3 Monate nach Thailand wollt, würde ich den ersten Monat Zuhause bleiben, den 2., 3. und 4. Monat nach Thailand fliegen und die letzten beiden Monate nochmals Zuhause verbringen. Du wirst sehen, dein Mann wird schnell daran gewöhnen und dann sind die Urlaube auch entspannter.

LG
Michaela

Hallo,

ich habe nicht alle Antworten gelesen, möchte dir aber trotzdem gerne antworten.

Wir sind 5 Wochen durch die Türkei gereist, als unsere Tochter 10 Monate alt war. Mit zwei Kindern (dann 2 1/2 Jahre und 10 Monate) sind wir 6 Wochen durch Thailand gereist. Für unsere Tochter war Thailand das Allergrößte, sie redet jetzt - 4 Jahre später- noch davon. Unser Sohn kann sich nicht mehr erinnern.

Ich selbst habe beide Reisen als sehr sehr schön abgespeichert. Mir war natürlich von vornherein klar, dass das kein Entspannungsurlaub ist und natürlich die Kinder im Vordergrund stehen. Mein Mann hingegen war wohl so fertig wie deiner. Das hatte zur Folge, dass wir dann mit 3 Kindern mit Mietwagen auf Zypern unterwegs waren... Und nun mit 4 Kindern haben wir das Problem, dass unsere Tochter schulpflichtig wird und wir somit nicht mehr so wirklich flexibel sind.

Durch diese Erfahrungen bin ich der Meinung, dass Elternzeit die beste (einzige?) Zeit ist, um länger problemlos zu reisen. Dies kann zu einer wirklich sehr schönen und intensiven Familienzeit werden. Allerdings sollten sich die Eltern darüber im Klaren sein, dass es eben kein Erholungsurlaub wird. Wenn ich von vornherein mit der Einstellung daran gehe, kann ich auch nicht enttäuscht werden und trotzdem sehr viel mitnehmen. Für uns war es gut, dem Anderen Freiräume einzuräumen. Ich habe mich z.B. oft in Thailand massieren lassen, während mein Mann was mit den Kindern alleine gemacht hat. Ich bin dafür früh morgens mit den Kindern auf den Markt gegangen, damit mein Mann noch schlafen kann oder bin am Pool geblieben, damit er losfahren und Fotos machen kann. Solche Möglichkeiten gibt es doch eigentlich immer. Vielleicht wäre das ja auch was für euch? Danach kann man sich wieder viel besser aufeinander einlassen ;-)

Bevor ihr so ein tolles Projekt komplett aufgebt, würde ich über eure Wünsche und Bedürfnisse sprechen und schauen, wie ihr das dann zueinander bringt.

LG,.zeruya

Danke, aber nach dem er nicht mal 10 Tage all inklusive Urlaub mit uns schafft hab ich heute den Urlaub verkürzt. Ich hab die Schnauze gestrichen voll und die gemeinsame Elternzeit hat sich auch erledigt. Ich hab keine Lust 6 Monate daheim rumzugammeln.

Was nützt all inklusive und schönes essen? Man kann doch mit kleinkindern sowieso nicht ordentlich in ruhe essen

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Ich fand Urlaub mit kleinen Kindern auch furchtbar. Mein Mann sah das allerdings genauso
Daher sind wir erst mit den Kindern in Urlaub gefahren, als das jüngste Kind 6 war.
Die Jahre davor haben wir unseren Jahresurlaub immer ohne Kinder verbracht , und auch als sie größer waren, sind wir maximal 10 Tage als Familie verreist.

Genau wie bei uns.

Urlaub mit kleinkindern IST anstrengend. Eine Erholung ist das nicht wirklich.

Wir lieben Urlaub alleine, nur zu zweit und ruhe. Herrlich. Andere lieben Urlaube mit 5 Kindern. Wichtig ist, das man sich als paar einig ist und "gleich tickt"

Tja für mich ist das nicht anstrengend. Für ihn schon also kommt er in Zukunft nicht mehr mit.

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Sei nicht so hart mit deinem Mann. Mich stressen Urlaube in Anlagen mit All in auch. Zu durchgetaktet, zu viele Menschen, zu wenig Platz, auch mal allein sein zu können.
Du sagst, dir würde zuhause die Decke auf den Kopf fallen, weil nichts zu tun ist. Mir würde das in einer Anlage mit Kindern so gehen.

Es gibt aber andere Urlaubskonzepte, die ich liebe. Voraussetzung Nr.1: Platz. Ich brauche ein Zimmer als Rückzugsraum. Und ich mag etwas Alltag im Urlaub: einkaufen, kochen etc.

Vielleicht ist dein Mann ja so wie ich und ich braucht einfach nur ein schönes Ferienhaus irgendwo?

Weisst du so ein Urlaub ist dann wieder kein Urlaub für mich weil ich mich um alles kümmern muss. Und dann kann ich dann auch daheim bleiben.

Ihm gefällt das schon dass er hier ne Riesen Auswahl an essen hat. Er mag das. Daran liegt's nicht. Die Anlage ist riesig. Wir haben eine Suite mit 43 qm. Man kann also ziemlich gut alleine sein. Ich Räume ihm auch Freiräume ein, dass er alleine schwimmen gehen oder Bogenschießen kann.
Inzwischen glaub ich einfach dass er nicht glücklich und zufrieden sein kann.

“Inzwischen glaub ich einfach dass er nicht glücklich und zufrieden sein kann.“

Zeigt sich das denn in anderen Lebensbereichen auch?

Mit jemandem, der eine generelle Unzufriedenheit in sich trägt, könnte ich auch schlecht umgehen. Das kostet ja ungemein Energie...

Wie war es denn mit Urlaub, bevor die Kinder da waren?

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Hallo!

Wir haben auch zwei Kinder, die allerdings schon älter sind. Unser Sohn ist 6 und unsere Tochter 5.

Wenn wir verreisen, ist es uns wichtig, dass wir mindestens 2 getrennte Zimmer haben. Dieses Jahr waren wir in der Türkei und hatten sogar ein Familienzimmer mit zwei Schlafzimmern und einem Wohnzimmer. Das war echt toll.

Unsere Tochter schläft relativ unruhig... schreit im Schlaf, redet usw. Ihrem Bruder macht es nichts aus, aber mir.

Aber der eigentliche Grund für die zwei Zimmer ist, dass mein Mann und ich auch etwas Zweisamkeit genießen möchten.

LG

sweti84

Ja Mensch, all die Planung und Beiträge hier und jetzt läuft es nicht.
Von außen betrachtet, war das absehbar, aber jetzt ist es eben so.
Dass Ihr es nicht zusammen Zuhause aushaltet, finde ich erschreckend - Ihr lebt ja nicht von ALGII und könnt Euch keine Freizeitaktivitäten leisten, sondern scheint nur nicht wirklich etwas mit Euch anfangen zu können.
Warum verreist Ihr nicht getrennt für längere Zeit?

Weil er nicht verreisen möchte und ich nicht mit 2 so kleinen Kindern alleine für längere Zeit weg kann. Auch sind mir die langen Flüge alleine zu anstrengend. Hab ich aber oben schon geschrieben.

Ja, kannst Du Dich denn nicht mal 10 Tage zusammenreißen?

Entschuldigung, aber ich finde Dich in diesem Thread sehr ungerecht und ichbezogen auf Kosten Deines Mannes.
Trittst Du ihm gegenüber grundsätzlich so - entschlossen/dominant - auf?

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Hm... Also ich kann dich voll und ganz verstehen. Ich wäre auch genervt.. Da hat man mal Urlaub zusammen und dann auch noch so richtig schön mit Meer und all inclusive, man freut sich seit Wochen oder Monaten drauf.. Und dann ist da so ein Miesepeter.
Da wäre ich auch genervt.

Allerdings denke ich nicht, dass dein Mann das vorher absehen konnte, dass es ihn so stresst.

Dennoch... Hier liest man immer, wie perfekt die Männer der anderen sind und dass die anderen Userinnen sich dieses und jenes nicht von ihren Männern bieten lassen würden.. Und nicht nur die Mutter für die Kinder da sein sollte sondern auch der Vater usw. Aber wenn sich hier jemand aufregt, weil der Mann im Urlaub mit Kindern nur gestresst ist usw, dann ist die TE die Doofe, die sich nicht aufregen darf?
Manchmal glaube ich, als TE kann man es nur falsch machen..

Nun ja... Es ist für beide eine blöde Situation. Ich kann die Enttäuschung gut verstehen.
Und ja, den Thailand Urlaub würde ich nicht machen bzw auf in ein paar Jahren verschieben. Alles andere hätte keinen Sinn.
Dass man da traurig und wütend ist, ist klar. Schließlich hatte man ganz anderes geplant. Aber so ist das Leben manchmal.. Und vielleicht schafft ihr es ja, euch in Ruhe noch mal zusammen zu setzen und zu überlegen, ob es irgendeinen Kompromiss gibt, mit dem alle zufrieden sein können :)

Danke, ja ich bin einfach enttäuscht. Unsere Kinder sind echt pflegeleicht. Klar sie schlafen schlecht, das tun sie daheim auch und auch hier kümmere ich mich nachts mehr weil ich sie einfach schneller höre. Ist für mich aber kein Thema.
Weisst du er liebt eigentlich die Sonne, während die Kinder Mittagschlaf machen könnten wir uns super abwechseln und Dinge alleine machen. Abends wenn die Kinder schlafen, gemütlich auf dem Balkon sitzen und dem Meer zu schauen.
Allein wiebiel Spass dem grossen abends wenn's dunkel wird Muscheln sammeln macht.die leuchtenden Augen sind grossartig.

Ich kann dich gut verstehen!

Sei aber froh, dass ihr nicht erst in Thailand gemerkt habt, dass das nicht läuft.

Und anstatt vorher den Mund aufzumachen, dass er keinen Bock auf Urlaub hat, musst du dastündet seine passiv aggressive Art selber rausfinden. Im Urlaub! Wie ätzend für dich.

Ich kenne solche Situationen auch und man fühl sich einfach nur hilflos.

Ebenso kann ich auch verstehen, dass die Elternzeit gemeinsam zu Hause für dich ein NoGo ist. So einen Quatsch würde ich auch nicht sechs Monate machen wollen. Vielleicht haben da Paare Bock drauf, die eh viel gemeinsam vor der Glotze hängen. Kann nicht verstehen, warum Dir hier zu dieser Elternzeit trotz Muffelmann geraten wird!

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Hört sich für mich einfach danach an, als ob du die domimantere in der Beziehung bist und einfach deinen Willen durchsetzen willst! (-> Entweder er macht deine Urlaubspläne mit oder er darf keine Elternzeit nehmen.) Das hast du jedoch nicht alleine zu bestimmen, wenn er die nehmen will, dann kann er die einfach einreichen.
Wenn man seinen Partner nur erträgt, wenn er arbeitet oder man sich mit Reisen ablenkt, dann scheint etwas grundlegendes in der Beziehung nicht zu stimmen. 6 Monate zusammen als Familie Zuhause sein zu dürfen ist doch toll! Und zum "nur Zuhause rumhängen"...Was macht ihr denn sonst z.B. am Wochenende?
Die Elternzeit ist ja in erster Linie nicht dafür da, dass die Eltern nochmal was von der Welte sehen, sondern dass sie sich an die neue Situation mit Kind gewöhnen, weiter als Familie zusammen wachsen, einen Rhythmus finden etc.
Einige möchten und können das auf Reisen, andere wollen lieber Zuhause bleiben. Er scheint sich da, vor allem was die Nächte angeht, noch etwas einleben zu müssen und möchte das lieber Zuhause tun. Dann gibt ihm doch die Chance! Du hattest doch jetzt schon einen Urlaub, den er dir zuliebe mitgemacht hat.

Das tut mir leid, dass dieser Urlaub kein Urlaub ist.

Wann seid ihr losgefahren in Urlaub? Direkt nach dem letzten Arbeitsnacht Deines Mannes?

Der Körper braucht eine Woche, um seinen Bio Rhythmus umzustellen. In dieser Woche geht jeder auch ohne Kinder auf dem Zahnfleisch. Und wenn man dann in einem fremden Land mit anderen Gebräuchen ist, ist das doppelt so anstrengend.

Ich würde beim nächsten Mal erst einmal eine komplette Woche zu Hause bleiben und dann ausgeschlafen in Urlaub fahren.

Ich finde es toll, dass Dein Mann so lange Elternzeit macht. Die erste Woche würde ich ihm geben, sich zu erholen. Danach muss er auch die Pflichten eines Vaters (nachts aufstehen, wickeln, trösten...) übernehmen.

Wenn Du Dich abreagiert hast, dann würde ich mit ihm über Eure zukünftigen Urlaubspläne ruhig sprechen. Will er lange verreisen? Will er nach Thailand? Will er überhaupt verreisen?
Dann könnt ihr ja einen Kompromiss finden. Zum Beispiel könntest Du und Deine Kinder alleine oder mit Großeltern nach Thailand verreisen, ihr verreist keine 3 Monate, sondern "nur" 1 Monat zusammen.

Wenn ihr nicht verreist, dann genießt doch die Zeit zusammen zu Hause. Oder Du gehst arbeiten. Ihn jetzt mit Deiner Wut im Bauch zu zwingen, die Elternzeit zu verkürzen, klingt nach einem Rachefeldzug. Vermutlich wirst Du ihn irgendwann bereuen.

Versuch ruhig zu werden. Es war nur ein Urlaub. Es war keine lebenswichtige Entscheidung zu treffen.

Er bekommt in seinem Job leider keine 3 oder 4Wochen Urlaub am Stück. Er hatte Donnerstag schon frei und Dienstag sind wir geflogen. Hatte also etwas Zeit. Naja fremdes Land mit fremdem gebräuchen finde ich etwas überzogen, mag bei einer Safari so sein aber bei einem all inklusive Urlaub in der Türkei wo die meisten deutsche oder Österreicher sind sollte es ja kein Problem sein 😁
Wir hatten die 6 Monate Elternzeit lange besprochen und geplant. Tja er will nun gar nicht mehr verreisen solange die Kinder noch so klein sind. Ich möchte aber nicht die kompletten 6 Monate daheim verbringen. Kompromiss gibt es da leider keinen. Die grosseltern arbeiten noch Vollzeit, da kann ich nicht verlangen dass sie 4 Wochen ihres Urlaubs opfern. Ich seh auch keinen Sinn Elternzeit gemeinsam zu nehmen wenn man nichts macht. Wir haben zuhause kein Projekt wie Haus oder Garten.
Er soll halt die Elternzeit nehmen wenn ich wieder arbeite, ich versuche einige Monate eher anzufangen und er hat dann die Zeit mit den Kindern.

Dann hätte er eigentlich ausgeruht sein müssen.

Ich würde den Kindern zuliebe einen Kompromiss anstreben. Du beharrst auch auf Deinen Standpunkt. Wie wäre es mit einer Woche Urlaub in relativer Nähe? Wäre er damit einverstanden?

Einen Thailand Urlaub kann man später auch machen, wenn die Kinder größer sind. Sabbatical bieten vielleicht Eure AG an.

Sprich mit ihm ruhig darüber, ob und wenn ja, wie sein Urlaub aussehen soll und wie Dein Urlaub aussehen soll und ob die Kinder von dem Urlaub begeistert sein werden. Viel Kultur oder Sonnenbaden, exotische Orte oder eher bekannte Orte? Wie lang soll der Urlaub sein? Reichen auch 3 Wochen und nicht 3 Monate für den Thailand Urlaub? Dein Mann muss lernen, dass Kinder anstrengend sein können, besonders die durchwachten Nächte. Im Urlaub und in der Elternzeit muss auch er aufstehen. Er muss lernen, seine Befindlichkeiten zurückzustellen.

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Sind meiner Meinung nach selbst gestrickte Probleme! #gruebel

Es ist nunmal so, dass dein Mann und du jeweils andere Ansichten habt. Und hier muss einfach ein Kompromiss her. Weder du noch dein Mann haben das Recht SEINE Meinung einfach durchzusetzen. Das ist doch nicht erwachsen und fair...

Redet miteinander. Findet vielleicht eine Lösung, die euch beiden passt. Und wenn er nicht der Typ für Urlaube ist (so wie du das schon geschrieben hast), dann zwing ihn nicht. Vielleicht ist es dann sinnvoller, du machst mit den Kindern was alleine.

Hier aber im Alleingang zu bestimmen, ob er nun ein Anrecht auf Elternzeit hat oder nicht, finde ich sehr unsozial, gemein und kindisch #augen

Ja wir werden in Zukunft getrennt Urlaub machen. Ist auch ok für mich.hätte ich halt nur gerne eher gewusst.
Er kann die Elternzeit nehmen wenn ich arbeite, da haben wir dann alle was davon und nicht nur er. Für mich ist das ein guter Kompromiss.

Grundsätzlich finde ich es unter diesen Umständen auch besser die Elternzeit getrennt zu nehmen. Ganz ehrlich, wenn beide Elternteile zuhause sind, läuft es meist darauf hinaus, dass die Mutter sich um fast alles kümmert und der Vater die Elternzeit als "Urlaub" ansieht.

Ich hätte noch den - für viele wahrscheinlich verrückten - Vorschlag gehabt, dass du jeweils für einen kürzeren Zeitraum einmal mit einem, dann mit dem anderen Kind verreist, während er in der Elternzeit zuhause in Ruhe das andere Kind betreut. Ich lass es mal so dahingestellt. ;-)

Was ich dir - als Tochter eines Vaters, der bei Urlauben so gut wie nie mit dabei war (weil ihn das gestresst hat und er mit seiner Daueraggressivität und -gereiztheit wirklich alles kaputt gemacht hat bis meine Mutter und wir Kinder wirklich froh waren, dass er nicht mehr mitkam) - sagen möchte: Ich war traurig, dass mein Vater es nie geschafft hat, für die Familie an seinen Befindlichkeiten zu arbeiten. Es war nicht schön, häufig für ein Scheidungskind oder Halbwaise gehalten zu werden und so viele schöne Momente und Abenteuer nicht mit ihm teilen zu können.

Ich verstehe, dass einer vielleicht mehr Ruhe benötigt als der andere - dafür gibt es Kompromisse, mal ein paar Tage Urlaub nur für sich kann man jedem zugestehen.
Aber ich würde Euch warnen, das "Mutter verreist mit den Kinder alleine" einreißen zu lassen. Das wird schneller als man erwartet zur Gewohnheit und schwupps, ist die Kindheit um...

Diskutiere das lieber wirklich eingehend und möglichst offen jetzt schon mit deinem Mann - ich glaube, Ihr müsst Euch da beide annähern, auch von deiner Seite ist Verständnis gefragt.
Aber er sollte sich genauswenig wie du in seine Ecke "geht nicht, mach ich nicht" zurückziehen können. Das macht man nicht mit FAMILIE. Da muss man auch mal aus seiner Komfortzone raus.

Ich wünsche Euch, dass Ihr trotz Wut und Enttäuschung (die muss sich bei dir erst mal setzen ;-)) miteinander reden könnt und dann eine Lösung findet, von der alle etwas haben.

#klee

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