Ist das kindswohlgefährdung?

    • (1) 25.06.19 - 15:37
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      Hallo.
      Es handelt sich um einen schwierigen Fall und ich möchte nicht allzu viel erzählen, jedoch einige Situationen beschreiben und dann mal bitte hören, was ihr tun würdet.

      Es geht um einen Mann der neben seiner Ehe ein Kind gezeugt hat.
      Ja. Alles blöd und so weiter, aber das Kind ist jetzt fast 1,5 Jahre und er wieder mit seiner Frau zusammen und hat mit dieser auch zwei Kinder.
      Die Mutter des außerehelichen Kindes lebte die erste Zeit bei ihrer Mutter, da sie selbst nur wenig Geld verdient aber quasi freie Künstlerin ist und das auch bleiben möchte. Daher verweigert sie es Grundsätzlich Hartz iv zu beantragen.
      In der ersten Zeit bestand wenig Kontakt zwischen Vater und Kind weil auch die Vaterschaft nicht fest stand. Nach der Vaterschaftsfeststellung verweigerte die Mutter meist den Kontakt und war dann auf einmal verschwunden.
      Jetzt hat der Vater sie wieder gefunden. Sie lebt in einem ehemaligen jungenlager welches als eventgelände genutzt wird. Mit mehreren anderen freigeistern.
      Dort hat sie quasi ein Zimmer. Das nötigste an Möbeln und lebt von dem was ihre Mutter ihr gibt und was sie so verdient.
      Der Vater war einmal dort und da kam irgendeine fremde Frau dazu und dreht sich vor aller Augen erstmal einen joint. Die Mutter erzählte ihm, dass dort eben auch jedes Wochenende was anderes los sein. Zum Beispiel ffk treffen und so weiter.
      Vor kurzem traf sich der Vater mit der Mutter an einer neutralen Stelle, um dem Kind ein Geschenk zu geben. Da hatte sie eine Art e Zigarette dabei und rauchte stinkendes braunes Zeug. Er geht davon aus, dass es irgendwas thc haltiges war. Und dann fuhr sie mit dem Kind dabei noch Auto.
      Im allgemeinen wirkt die Frau wie "hängengeblieben" und hat zudem stark abgenommen seitdem sie nicht mehr bei ihrer Mutter wohnt.
      Das Kind wirkt wohlgenährt, wenn auch sehr zurückhaltend.
      Der Vater hat schon mal versucht der Mutter mit dem Jugendamt zu drohen, doch danach sind ihm komische Sachen passiert. Jemand war an seinem Auto nachts oder ließ Luft aus dem Reifen seines Motorrads.
      Außerdem ist in der Umgebung allgemein bekannt, dass die Mutter auch Cannabis verkauft.
      Was würdet ihr tun?

      • (2) 25.06.19 - 15:44

        Es wundert mich dass da noch niemand was getan hat. Auf jeden Fall würde ich beim Jugendamt vorsprechen, erst recht wenn es mein eigenes Kind wäre!

        • (3) 25.06.19 - 15:50

          Der Mann selbst hat große Angst um seine ehelichen Kinder.
          Dass ihm die Luft aus dem Motorradreifen gelassen worden ist, hätte tödlich enden können und mit dem Auto an dem manipuliert wurde fährt er seine Kinder in den Kindergarten.
          Jedwede Einmischung würde die Frau wohl auf ihn beziehen und sich möglichweise rächen.

          • Ich würde das Jugendamt einschalten.
            Drogen und Kinder gehören nicht zusammen.
            Des Weiteren würde ich Vorfälle am Motorrad, Auto oder sonst was, der Polizei melden. Sprich eine Anzeige, wenn auch gegen unbekannt.
            Vielleicht ist es machbar eine Überwachungskamera zu installieren, die nur das jeweilige Fahrzeug aufnimmt?
            Ansonsten würde ich mich selbst mit der Kamera auf die Lauer legen.

          • (5) 25.06.19 - 17:13

            War er nicht bei der Polizei? Wenn nicht warum?

            • (6) 25.06.19 - 17:33

              Anzeige gegen unbekannt wurde gemacht bei der Motorradsache. Es wurde ihm aber nicht viel Hoffnung gemacht, dass diese etwa bringt.
              Bei der anderen Sache ist im Prinzip nichts passiert, weil der Hund angeschlagen hat und wer immer das war wohl unterbrochen wurde.

          (7) 25.06.19 - 18:38

          Gerade dann sollte er doch schleunigst etwas unternehmen!
          Er gefährdet so auch seine eigene Familie.
          Zum JA gehen und andere Vorfälle protokollieren, zur Polizei bringen und nicht einfach im Sand verlaufen lassen....

          • (8) 25.06.19 - 19:13

            Und was bringt das dem Kind, wenn seine Mutter dann noch mehr an der backe hat? Ich weiß nicht ganz ob das die beste Möglichkeit ist das ganze zu klären. Ich kenne mich mit Drogen leider nicht aus, aber gibt es da irgendwelche Beratungsstellen denen man einen Hinweis geben kann? Oder so ne Art Sozialarbeiter?

            • Die "Beratungsstelle", der ihr einen Hinweis geben könnt, nennt sich Polizei.

              Wenn das stimmt, dass das Kind in einer Kommune aufwächst und Drogen an der Tagesordnung stehen, dann wird das Jugendamt nicht weggsehen.
              Würdest du das so hinnehmen, wenn es dein Kind wäre?
              Vor was hat der Vater Angst?
              Würde er sich gänzlich um das Kind kümmern wollen? Es bei sich aufnehmen?

              (10) 27.06.19 - 08:22

              Die Mutter setzt ihr Kind diesen Situationen einfach so aus. Da frag ich in dem Moment eher nach dem Kind und nicht nach der Mutter...
              Wenn ich richtig gelesen habe, wurde ihr mehrfach Hilfe angeboten.

    (11) 25.06.19 - 17:11

    In welchen Verhältnis stehst Du zum Kind, Kindesvater und Mutter? Bist Du verwandt oder woher kennst Du diese Geschichte?

    Warum geht der Kindesvater nicht zum JA, statt nur damit zu drohen? Wenn auch noch Sachbeschädigung stattfindet nachdem der Kindesvater mit JA gedroht hat, ist es wohl nicht nur ein Fall für das JA sondern auch für die Kripo.. Warum der Kindesvater nicht schon längst aktiv war, verstehe Ich nicht...#kratz

    • (12) 25.06.19 - 17:40

      Ich bin quasi Familie.
      Bis zu dem Auszug der Frau bei ihrer Mutter hatte der Vater keinen Kontakt und hatte allgemein auch damit zu tun seine Familie zu retten.
      Das mit der Kindsmutter war nur ein ONS und er wusste so gut wie nichts über die Frau. Er dachte sie wäre eben wegen ihm weg und wollte nicht die Pferde scheu machen oder eben seine Familie noch weiter damit belasten. Da zahle er lieber nur und habe keinen Kontakt.
      Erst als ihn jetzt solche Gerüchte erreichten, dass sie mit dem Kind wo lebe wo es kein fließend Wasser und keine Heizung gäbe hat er sich auf die Suche gemacht.
      Und diese Vorfällen haben ihn ganz schön eingeschüchtert.

      • Für mich klingt das nicht so ganz stimmig. Sabotage am Motorrad geht ja schon in Richtung Kapitalverbrechen. Passt nicht so recht zur Kiffer / Künstler Kommune.

        Ist er womöglich wem ganz anderes auf den Schlips getreten?

        So lange er nicht mit sorgeberechtigt ist, wird er es schwer haben. Auf jeden Fall müsste er alles dokumentieren.

        • (14) 25.06.19 - 18:36

          Naja. Sind wohl auch chemische Drogen im Spiel.
          Er hat mir die Nachrichten gezeigt die sie ihm geschrieben hat und wie stink sauer und böse sie wird, wenn er nur fragt ob er das Kind auch mal länger und ohne ihre Anwesenheit haben kann.

          Ich war auch der Ansprechpartner für ihn bevor er es seiner Frau gebeichtet hat und habe ihn überredet die Vaterschaft erstmal feststellen zu lassen, damit sie aufhört ihn ständig zu erpressen was er alles zahlen soll damit seine Frau das nicht erfährt. Ich fand das bei einen 1,5 min ONS auf einer Party äußerst unwahrscheinlich. Aber sowas gibt es wohl.
          Als das Kind entstanden ist War sie wohl auch im Kokainrausch, denkt er.

          Wie meldet man denn sowas dem Jugendamt? Und was machen die in so einem Fall?
          Und was wenn die einem nicht glauben oder die Frau dann einfach sagt sie wohnt bei ihrer Mutter?

          Er will auch kein sorgerecht. Er will das alles nicht kompliziert machen. Er will nur, dass sie sich gut um das Kind kümmert.

          • Ok, der Reihe nach:

            Von heftigen Verwünschungen zum versuchten Tötungsdelikt ist es erfahrungsgemäß ein ziemlich weiter Weg. Ich würde wirklich noch mal darüber nachdenken, ob nicht wer anders in Frage kommt.

            Ob bei der Zeugung Drogen im Spiel waren, dürfte nicht mehr nachweisbar sein. Das wird er also nicht gegen die Mutter verwenden können.

            Versuche, eine erwachsene Frau zu einer guten Mutter zu erziehen, dürften zum scheitern verurteilt sein. Wenn es ihm um das Wohlergehen des Kindes geht, wird er sich selbst darum kümmern müssen.

            Wenn er das nicht möchte, läuft es-so denn alles beweisbar wären- auf eine Fremdplatzierung hinaus. Ob das so viel besser ist, ist schwer zu beurteilen.

            (16) 25.06.19 - 19:45

            Je mehr du schreibst, je mehr frage zweifele ich an der Aufrichtigkeit des KV.

            - Er geht fremd.

            - Er geht davon das das die Frau während der Zeugung in einem Kokain-rausch war.
            Somit hat er von ihrem Zustand gewusst es es wissentlich in kauf genommen.

            -Er möchte das sie sich gut um das Kind kümmert, scheint aber nicht bereit zu sein
            selbst Verantwortung für sein Kind zu übernehmen.

            • (17) 25.06.19 - 20:58

              Sehe ich genauso. Scheint ein toller Mann zu sein. Würde mich nicht mal wundern wenn die "quasi Familie" die neue Geliebte ist ;-)

              • (18) 25.06.19 - 21:51

                Muss man immer gleich so Antworten?? Sie kann auch seine Schwester sein oder seine Kusine!! Mein Causin hat auch so eine schräge Ex, er sucht auch bezüglich seines Kindes öfter bei mir Rat, kotzt sich aus und ich begleite ihn oft zum Jugendamt oder wenn er sein Kind abholt. Deswegen bin ich auch nicht gleich seine Geliebte!

                • (19) 26.06.19 - 09:15

                  Hey. Danke.
                  Ich bin seine ex. Aber er war meine und wohl seine jugendliebe. Ich kenne ihn also ne ganze Weile und wir sind noch sehr gute Freunde.
                  Ja, er ist nicht unbedingt der Traummann, sonst hätt ich ihn ja behalten, aber er ist echt am verzweifeln was sie Situation angeht.
                  Das Kind zu sich nehmen kann er schlecht, weil er dazu seine Frau und Kinder verlassen müsste.
                  Dazu will ja auch die Mutter nicht, dass er Umgang hat. Er versucht immer wieder Kontakt aufzunehmen um zu schauen ob es dem Kind gut geht. Aber meist blockt sie ab. Ich denke mal sie hat große Angst, dass er das Sorgerecht beantragt, weil sie mit ihrer Lebensweise nicht so gut da stehen würde wie er mit Job, Frau, Haus und so weiter.
                  Ich werd mal anstoßen, dass er sich ans Amt wendet. Wenn die nicht gleich kommen und das Kind weg bringen, dann ist es ja gut. Vielleicht hilft das ja, dass die Frau mal ihr Leben überdenkt.

                  Du weisst schon was ein Smiley hinter einer Antwort bedeutet, oder?
                  Und bei einer bestimmten Sorte Mann geht bei mir wirklich die Hutschnur hoch.
                  Extrem schwach, verantwortungslos und wahrscheinlich noch mit einem fragwürdigen Frauenbild obendrauf.
                  Dass dann noch die Ex im Internet nach Ratschlägen sucht passt da wunderbar ins Bild.

                  • (21) 26.06.19 - 13:46

                    Ja, ich weiß, was ein Smiley hinter dem Bild bedeutet und zwar, dass man hinterher immer sagen kann, war ja nur ein Spaß/nicht ernst gemeint. Und seine Aussage revidieren kann, wenn sie doch nicht soll großen Anklang findet.
                    Das du noch nachschiebst, dass dann noch die ex im Internet nach Ratschlägen sucht und das wunderbar ins Bild passen würde, untermauert es auch noch.
                    Man kann niemanden so vor den Kopf stoßen, anhand eines Verdachtes und hinterher sagen, hey, war ja ein Smiley hinter der Aussage. Ein Smiley unterbindet auch nicht alles. Vor allem, wenn aus dem Text herauszulesen ist, welche Intension der Smiley tatsächlich dient, nicht wahr 😉 (zwinker)

                    • (22) 26.06.19 - 13:54

                      Vom Kindesvater halte ich übrigens ach nicht viel! Aber das war ja gar nicht das eigentliche Thema und auch nicht die Frage!
                      Dass man ihn nicht sonderlich toll findet und er selber nicht ganz grün zu sein scheint, hilft ja dem Kind nichts. So ätzend der Vater eben auch sein mag und so dumm er sich auch verhalten hat, macht er sich Gedanken über das Kind. Mehr, als andere Väter in der Situation. Und egal, wie er rüber kommt und was er verbockt hat, scheint er mit seiner Sorge nicht völlig daneben zu liegen, wenn das Kind wirklich unter der geschilderten Situation lebt! Besser ein idiot als Vater, der sich bemüht, dass es dem Kind gut geht. Als derjenige, der den letzten Funken seiner Verantwortung anlegt und wegschaut und sich nicht interessiert!
                      Da ist da eigentlich auch völlig egal wer die TE nun ist. Selbst wenn sie die Geliebte wäre, hätte sie zumindest Herz genug, sich Rat einzuholen, wie man dem Kind helfen könnte. Mehr getan, als andere!

          Hallo,
          auf diese Fragen kann ich dir antworten. Man kann einfach bei der zustaendigen Stadt die Nummer vom Jugendamt waehlen und mit der zustaendigen Sachbearbeiterin sprechen. In manchen Staedten gibt es auch eine allgemeine Sachbearbeiterin fuer aktuelle Meldungen. Diese Person nimmt das Gesagte auf und wir im Team besprechen, was zu tun ist. Tatsaechlich sind „Drogenkonsum“ „finanzielle Schwierigkeiten“ und „kein Zugang zu fliessendem Wasser und Strom“ Punkte einer Kindeswohlgefaehrdung. Wenn alles so ist, wie du es geschrieben hast, wuerden zwei Sachbearbeiter zu ihr fahren und sich das anschauen. Sie kann sagen, dass sie bei ihrer Mutter wohnt. Dies wuerde dann auch ueberprueft werden. Die Sachbearbeiter sind nicht unbedingt bloed und wuerden die Wahrheit schnell erkennen. Es wuerden Auflagen besprochen werden z.B. sie muss umziehen o.Ä. eine Herausnahme des Kindes ist immer der letzte Schritt und passiert nicht so schnell. Rachaktionen von der Kindsmutter sind dabei nicht auszuschliessen. Die Anonymitaet des Melders wuerde aber immer gewahrt bleiben, auch bei direkten Fragen „Wer hat das denn gesagt“ wird nicht geantwortet. Die meisten sagen eh ihren Namen nicht.
          Liebe Gruesse
          HK

    (24) 25.06.19 - 22:22

    Ich glaube der kv ist ein mieser typ

(25) 25.06.19 - 17:30

Hallo
Woher weißt du das?

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