Wer kocht bei euch? Seite: 3

      • (51) 28.06.19 - 23:27

        Unter der Woche isst unser Sohn im Kindergarten. Mein Mann und ich sprechen und ab, an welchen Tagen wir in der Kantine essen oder abends kochen oder vorkochen und bei der Arbeit aufwärmen. Abends essen wir meist Brot. Am Wochenende kochen wir oder essen auswärts. Zur Arbeit gibt es auch mal TK oder eine Dose. Wir kochen mal gemeinsam, mal er, mal ich. Wir sind da beide eher unkompliziert, obwohl wir gutes Essen durchaus schätzen. Aber unter der Woche bleibt halt wenig Zeit. Am Wochenende kochen wir dann auch mal aufwändiger. Mein Mann arbeitet Vollzeit, ich 25 Stunden.

        (52) 29.06.19 - 06:22

        Wenn du jetzt schon weißt , dass sich nichts ändern wird wenn du wieder arbeitest, dann solltest jetzt schon anfangen, deinen Partner darauf vorzubereiten, dass es eben nicht ewig weitergeht wie jetzt!

        Jetzt , in Elternzeit, verstehe ich nicht, warum er so etwas wie kochen etc tun sollte bzw. im gleichen Maße wie du?!

        • (53) 29.06.19 - 07:09

          "Jetzt , in Elternzeit, verstehe ich nicht, warum er so etwas wie kochen etc tun sollte bzw. im gleichen Maße wie du?!"

          Weil er ein eigenständiger Mensch ist? Weil sie nicht seine Haushälterin ist? Sie ist nicht zu Hause geblieben, um ihm alle Aufgaben des Alltags abzunehmen, sondern um das gemeinsame Kind zu betreuen.

          Weißt du wie deine Aussage klingt? Als könnte der Mann sagen: "Warum sollte ich denn kochen? Ich habe schließlich eine Frau, die zu Hause ist."

          Gruselig! #zitter

          • (54) 29.06.19 - 10:33

            Wenn meine Aussage so klingt, dann kam es ziemlich falsch rüber. Das wäre tatsächlich gruselig.

            Ich meinte es aber nicht auf diese Weise sondern der Beitrag der TE klingt so, als wenn sie es nicht einsähe, überhaupt zu Hause mehr zu machen als ihr Partner. Dazu gehört ja nicht nur das kochen...

            • (55) 29.06.19 - 10:51

              Und wieso muss sie bereit sein, „mehr“ zu machen nur weil sie in Elternzeit ist?
              Ihre Arbeit ist die Kinderbetreuung mit allem, was dazu gehört während der Partner „außerhalb“ arbeitet. Sind beide dann zuhause, wird die Arbeit 50:50 gerecht aufgeteilt.

              • Naja,
                aber während ich im Büro sitze oder ein Dach decke kann ich nicht gleichzeitig die Küchenoberflächen wischen.
                Während ich auf ein Baby aufpasse schon. Natürlich kann ich mich auch vor die Krabbeldecke legen und zwei Stunden lang verzückt mein Baby betrachten, bis das nächste Stillen und wickeln dran ist.
                Aber, hm, Spülmaschine ausräumen könnte man schon noch davon abzwacken.
                Und ob ich mein Kind jetzt mit dem Fön (scheinbar sehr beliebt) oder dem Staubsauger zum Einschlafen bringe....
                Ob ich den Kinderwagen durch die Straßen schiebe oder zum Supermarkt...

                Da gibt es doch deutlich mehr Überschneidungen als bei dem Partner, der außer Haus arbeitet!

                LG!

                • "Naja,
                  aber während ich im Büro sitze oder ein Dach decke kann ich nicht gleichzeitig die Küchenoberflächen wischen."

                  Nein, das nicht, aber ich kann Verständnis für meine Partnerin haben, wenn sie es mal nicht geschafft hat, den Haushalt ohne mein Zutun in Ordnung zu halten. Ich kann auch nach der Arbeit einfach mal mit anpacken, wenn wichtige Dinge liegen geblieben sind. Ich kann Verständnis zeigen, wenn sie mal keine Lust oder Kraft hat zu kochen. Es sollte selbstverständlich sein, dass ich auch dazu bereit bin, den Kochlöffel zu schwingen, auch wenn ich arbeiten gehe.

                  Gleiches gilt natürlich auch umgekehrt, wenn Frau arbeitet und Mann zu Hause das Kind betreut.

            (59) 29.06.19 - 21:14

            Ok, dann habe ich das falsch aufgefasst. Für mich klingt der Beitrag der TE allerdings auch anders als für dich.

            Mein Mann und ich haben vom jeweils anderen in Elternzeit nicht verlangt, dass er mehr im Haushalt macht. Das fühlt sich für mich einfach falsch an. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass mein Mann neben der Kinderbetreuung macht, was er schafft und umgekehrt war das auch so. Ich habe mich nie verpflichtet gefühlt mehr zu machen, weil ich zu Hause bin. Ich habe einfach gemacht, was ging. Blieb etwas liegen, dann war das so. Dann hat man das gemeinsam erledigt. Wenn ich mal keine Lust zum kochen hatte, hat mein Mann eben gekocht oder es gab Brot. Hätte ich was bestellen wollen, hätten wir das gemacht.

            Der Freund der TE findet ja grundsätzlich, dass Haushalt nicht seine Aufgabe wäre, nur weil die TE in Elternzeit zu Hause ist. Diese Einstellung kann ich überhaupt nicht ab.

    (60) 29.06.19 - 10:38

    Hmm...ich habe immer gearbeitet, von daher bin ich nie in diese Hausfrauen Rolle rein gerutscht.
    Da ich immer erst um ca 20.00 nach Hause komme, hat mein Ex gekocht, bei meinem jetzigen Partner läuft es ähnlich, auch er ist meist eher zu Hause.
    Am Sonntag kochen wir gemeinsam oder gehen essen.
    Als mein Sohn größer war, hat er auch oft nach der Schule gekocht, er war ja ab 15.00 zu Hause...

    Bei uns kocht grundsätzlich mein Mann. Macht er auch wesentlich besser und fantasievoller als ich.

    Grundsätzlich wird bei uns Hausarbeit und alles andere aufgeteilt. Jeder macht das was ihm eher liegt.

    Während der Elternzeit habe ich einen höheren Haushaltsanteil übernommen, hatte ja auch mehr Zeit.

    Du solltest klar mit Deinem Partner darüber reden, wie Ihr die Arbeit aufteilt, wenn die Elternzeit vorbei ist. Sonst ist Streit vorprogrammiert und das kann man durch Absprachen im Voraus verhindern...

    Liebe Grüße Grizzy

    Ich arbeite bis mittags, mein Mann 35h pro Woche.

    Ich koche in der Woche für die Kinder. Und ich meine genau das: ich koche nur, räume die Küche nicht auf. Und da ich für die Kinder koche, gibt es oft Dinge, die mein Mann nicht mag und trotzdem räumt er die Küche auf, wenn er von an der Arbeit kommt.

    Am Wochenende kocht er, da räume ich auf.

    Mein Mann ist gelernter Koch, da lag es nahe, das meistens er kocht.
    Ich koche nur, wenn er nicht da ist oder ich etwas ganz bestimmtes haben möchte, er aber keine Lust dazu hat, das ist aber selten der Fall. Er mag es auch nicht so gerne, weil ich ihm zu viele Fehler mache 😂

    Ein Mann, der sich weigert zu kochen wär für mich auch nicht in Frage gekommen. Das er so gerne kocht ist jetzt ein Glücksfall, aber das beide kochen können und es beide auch tun empfinde ich als selbstverständlich.

    • Es hätte ja aber auch sein können, dass er danach wirklich keine Lust mehr hat, zu kochen.

      • Wann genau ist denn danach?

        Nach der Arbeit? Kein Problem, nach einem anstrengenden Arbeitstag hab ich auch nicht immer Lust auf Wäsche und durchsaugen (das sind die Aufgaben die er nicht mag und die eben mein primärer Zuständigkeitsbereich sind) dann macht das schonmal mein Mann wenn es nötig ist, ebenso wie ich in den Fall dann eben schonmal koche, wenn er das möchte (selten der Fall, da er, wie glaube erwähnt, es nicht so gerne mag, wenn ich in seinem Reich zu Werke gehe)

        Nach x Jahren Beziehung und dauerhaft? Tja, Sorry, dann hab ich dazu auch keine Lust mehr 🤷‍♀️ insbesondere weil ich nicht besonders gerne koche, mir fehlt dafür die Geduld. Ich bin zudem auch mit Cornflakes und ner Scheibe Brot glücklich, ob dem Mann das genau so geht ist dann eben die Frage.
        Ausserdem sehe ich auf der Grundlage auch keine Zukunft für die Beziehung.
        Entweder bringen sich beide Partner ein und man teilt die Aufgaben gerecht auf oder jeder macht sein Ding, wär für mich in einer Beziehung aber dauerhaft nicht tragbar.
        Und wenn beide eine Tätigkeit ungern ausüben, finde ich es umso wichtiger, das man sie sich gerecht aufteilt, völlig egal ob man dazu Lust hat oder eben nicht. Im Zweifel macht man es eben zusammen, das ist eh viel schöner.

        • Da kam mein Beitrag nicht so rüber, wie ich ihn meinte. Du hattest geschrieben, dass es naheliegend ist, dass er überwiegend kocht, weil er gelernter Koch ist. Es hätte ja aber sein können, dass genau deshalb eine Aufgabe ist, die er zu Hause besonders ungern macht, weil er sie den ganzen Tag schon macht und es deshalb nicht überwiegend macht. Jeder hat ja so Aufgaben, die man zu Hause mehr oder weniger übernimmt. Ich kenne vor allem Köche, die zu Hause dann weniger kochen, also nicht deshalb weil sie Köche sind, zu Hause auch die Hauptköche sind. Das heißt ja nicht, dass sie keine Aufgaben im Haushalt übernehmen.

Als ich im Beschäftigungsverbot war hab ich alles gemacht. Ich dachte in Elternzeit geht es so weiter.
Mein Kind hat mich eines besseren belehrt 😂.
Kochen ist kaum noch möglich wenn ich alleine bin. Zumindest nicht wenn es ohne jegliche Fertigprodukte sein soll.
Wenn mein Mann zu Hause ist, bespaßt er halt das Kind und ich koche. Kommt als Schichtarbeiter leider nicht oft vor.
Wenn ich aber Essen bestellen möchte, tu ich dies. Da frag ich mein Mann nicht um Erlaubnis.

Hallo.

Unter der Woche koche meist ich, am Wochenende mein Mann. Er kocht sehr gern, arbeitet aber mindestens 50 Stunden die Woche, ich etwa 35. Wäsche mache ich komplett allein, weil ich nicht mag, wie er es mag. Ebenso fast alles im Haushalt. Er kümmert sich um größere Einkäufe inkl. Getränke und alle Geschichten rund um Hausverwaltung und Müll. Meist verbringt er einen Vormittag am Wochenende allein mit unserem Kind (17 Monate), damit ich Zeit für mich hab, ebenso bringt und holt den Kleinen dienstags aus der Kita, damit ich einen entspannten langen Arbeitstag pro Woche habe, da kann ich auch erst um 20 Uhr heimkommen. Das hat er auch schon während der Elternzeit gemacht, mir Zeit einfach so für mich selbst gegeben.
Dienstags hat mein Mann auch immer Haushaltstag, dann kommt nämlich 3 Stunden eine Putzfrau und putzt Küche, Bad und alle Böden durch. Mein Mann hat das vorgeschlagen und nennt es “seinen Haushaltstag”.

Auch in Elternzeit bist du keine Dienstmagd und wenn es dir nicht gut geht, solltest du nicht in der Küche stehen.

(69) 29.06.19 - 15:55

Hallo

also bei uns ist es so das mein Mann zu 90% kocht und auch einkaufen geht. Er macht beides sehr gerne und ich bin da auch sehr dankbar dafür. Ich mache lieber die Wäsche und bügeln. Der Rest wird geteilt wer gerade Zeit und Lust hat. Manchmal kann man auch mal fünf gerade sein lassen wenn mal keiner putzen mag. Ich bin da seit Kind viel entspannter.
Aber ich denke dein Mann war dann wohl schon immer so das er nicht viel gemacht hat.
Wer nicht respektiert wenn es mir nicht gut geht, dem wird es auch nicht gut gehen (in deinem Fall würde ich nicht kochen). Mein Chef sagt immer: Happy wife happy life. Und recht hat er....kluger Mann.

LG

Wir sind mittlerweile nur noch ein 2-Personen-Haushalt und bei uns koche ich am Wochenende, weil das ein echtes Hobby ist. Unter der Woche gibt es am Abend auch noch eine kleine Mahlzeit, daran nimmt mein Partner dann mal teil, teilweise hat er aber schon vorher gegessen, weil er früher daheim ist und unsere Geschmäcker nicht unbedingt dieselben sind. Ansonsten bezogen auf Haushaltsfragen, macht mal der eine, mal der andere mehr, ich fühle mich da nie mehr belastet als er.

Aber nun die große Preisfrage: Was nützt es dir, wie andere das regeln? Das hängt ja auch davon ab, wer mehr Zeit hat, wer womöglich so wie du gerade eben daheim ist, weil ein kleines Kind da ist, von Vorlieben von der sonstigen Aufteilung usw.

Du schreibst nun, dass er sich auch dann nicht beteiligen möchte, wenn du wieder arbeitest und überhaupt sei er ein Macho. Du hast im Forum schon wiederholt von ihm berichtet. Du sollst Trauzeugin bei der Hochzeit deiner Freundin sein, die erst in rund einem Jahr ansteht. Statt sich für dich zu freuen, war seine Anmerkung, dass er jedenfalls nicht auf das Kind aufpasst. Sein Kind. Er möchte nicht auch nur einen Tag für sein eigenes Kind zuständig sein und ihm Zeit schenken.

Das würde mir mehr Sorgen machen. Dann schreibst du wieder an anderer Stelle, dass er ein Medikament wegen seines Haarausfalls nehmen möchte, das aber gesundheitlich so belastend ist, dass damit dem weiteren Kinderwunsch einen Strich durch die Rechnung macht.

Ich fände es schön - bevor noch weitere Threads kommen, in denen du fragst, ob es anderswo auch so sch... läuft - kurz erklärst, wie es kam, dass du gerade diesen Mann als Vater deiner Kinder ausgesucht hast. Von heute auf morgen kann er sich ja nicht so entwickelt haben. Vorher warst du mit einem Mann zusammen, der eine solche Selbstverständlichkeit, wie gerechte Arbeitsteilung nicht in Frage gestellt hat. Wie kommt es, dass du da nicht gleich Reißaus genommen hast?

Du hast 1 (?) Kind, bist Vollzeit (?) Zuhause und schaffst es nicht jeden Abend ein Abendessen auf den Tisch zu stellen?

Mh, das wundert mich ehrlich gesagt. Wieso kommst du auf die Idee den Haushalt 50/50 zu teilen wenn dein Mann Vollzeit arbeitet? Was machst du dann in der Zeit?

(72) 29.06.19 - 17:12

Ich koche.

Wenn es mir nicht gut geht, koche ich nicht. Dann gibt es etwas anderes.
- so dass wir satt werden
- kein Dauerzustand
- Erleichterung in der jeweilgen Situation
- bei Hitze ist uns oft nicht nach warmen Speisen

Lieferservice:
ich verdiene das Geld, ich entscheide.
Da der Service das Leben in manchen Situationen wirklich erleichtert, plane ich Budget dafür ein!
Ist dieses erreicht, gibt es eben Vorrat, der nicht gekocht werden muss.


Pubertist:
seit mein Kind größer ist und einigermaßen sicher mit Herd und co umgehen kann.
- ich bin dabei (Sicherheit) , in der Nähe
- Kind kocht sich selbst etwas
- z.B. bei Sonderwünschen, wenn meine kalkulierte Portion nicht reicht

wenn es mal nicht schmeckt oder nicht "genehm" ist
- es gibt auch kalte Speisen


Gesamtpaket muss stimmen (für uns)
- wir werden satt
- ausgewogen (überwiegend gesund, dann darf es auch mal ungesund sein)
- Vorrat, der nicht gekocht werden muss, ist da (vorgekochtes auftauen / Müsli, Brot o.ä.)
- das Budget wird nicht gesprengt. Das gebe ich anhand meiner Einkünfte vor, da wir noch andere Ausgaben haben.


Bei Freunden, verheiratet gibt es auch manchmal Lieferservice.
Sie bestellen, wenn Appetit darauf besteht.
Sie fragt nicht, ob sie darf.
Aber sie kennt das Haushaltsbudget und hält sich daran. Haushaltsbudget für alle gemeinsam, das sie kennt und schätzt. Ausgaben sprechen sie ab (in beide Richtungen), damit BEIDE einen Überblick über die gemeinsamen Finanzen behalten.

Wir kochen beide und haben beide unsere Spezialitäten.
Der, der gerade Lust hat, kocht und der Andere ist bei den Kindern.
Mein Mann kann aber nicht backen, darum kümmere ich mich allein. Er macht alle möglichen Pastagerichte 1a 🍝

(74) 29.06.19 - 21:38

Ich bin der Koch zuhause. Mein Mann kann es nicht (auch wenn der gute Wille da ist). Im Sommer ist er dann fürs Grillen zuständig.

Ab und zu holen/bestellen wir auch mal was.

LG

(75) 30.06.19 - 00:51

Hier kocht wer Zeit.

Top Diskussionen anzeigen