Wie lange geht ihr in Elternzeit?

Hallo in die Runde.

Bei uns im Freundeskreis ist das Thema Elternzeit wieder aktuell. Viele von meinen Freundinnen haben/bekommen das 2.oder 3.Kind.

Einige meiner Freundinnen sind 2 Jahre pro Kind zu Hause geblieben, manche mussten nach dem 1.Geburtstag wieder arbeiten und nun gibt es eine Freundin, die tatsächlich 3 Jahre pro Kind zu Hause bleibt.
Das kenne ich so aus den letzten Jahren nur von einer weiteren Bekannten. Das ist also eher die Seltenheit bei uns.
Die Tendenz geht ja eher zur kürzeren Elternzeit.

Nun interessiert mich wie es bei euch ist?
Wie lange bleibt ihr pro Kind daheim?
Warum?
Wenn es nur kurze Zeit, von einem Jahr ist, ist, liegt es daran, dass ihr wieder arbeiten möchtet oder müsst weil ihr im Beruf den Anschluss nicht verpassen wollt oder solltet?
Oder liegt es schlichtweg am Geld?
Wie ist die Betreuung der Kinder, wer kümmert sich um sie? Krippe, Kiga, Schule, Großeltern?
Wer erlaubt sich guten Gewissens 3 Jahre zu Hause zu bleiben?
Wie geht es euch mit der Entscheidung?

Ein spannendes Thema und es gibt kein Richtig oder Falsch.
Daher bleibt bitte sachlich und lasst jedem seinen Weg.

Danke.
K.

Ich nehme 2 Jahre Elternzeit, wobei ich nach einem Jahr Teilzeit in Elternzeit machen werde.
Die Betreuung teilen sich mein Mann und ich, mein Arbeitgeber ist da zum Glück sehr flexibel.
Ich werde mit 10 Wochenstunden anfangen.

Nach den 2 Jahren werde ich Teilzeit 50 Prozent arbeiten. Das letzte Elternzeit Jahr gebe ich mir noch auf.

Der Grund ist schlicht und ergreifend : Geld ;-)
Wir würden zwar ohne mein Gehalt über die Runden kommen, müssen uns aber echt zusammen reißen und auf vieles verzichten.

Und ja, so sehr ich mein Kind liebe, ich freue mich, wieder mehr zu sein als nur Hausfrau und Mutter.

3 Jahre elternzeit - 10 Monate Elterngeld - gehe ab dem 11.monat wieder auf 30 Stunden arbeiten.

Ganz einfach: ich liebe meinen Job, bin Führungskraft, so dass meine Position nur eine gewisse Zeit freigehalten werden kann. Zudem will ich den Anschluss nicht verpassen. Müsste wieder von vorne anfangen, wenn ich länger rausgehe. Zudem wollen wir uns ein gewisses Leben weiter leisten, was nur mit 2 Gehältern geht und zu guter letzt denke ich da schon auch an die Rentenlücke.


Mir ist aber auch klar, dass das mit einem zweiten Kind wohl nicht mehr so funktionieren wird.

Exakt genau so hab ich es auch gemacht 🙋‍♀️😊
Morgen ist mein erster Arbeitstag. Ich freue mich schon!

3 Jahre bei jedem Kind 😊👍

Beim ersten Kind war ich knapp 20 Monate daheim und habe dann gearbeitet auf Vollzeit weil es finanziell nicht anders geht.
Bei 2 und 3 werde mindestens 3 Jahre daheim bleiben.

Der Plan ist: Bis der Jüngste auf die weiterführende Schule kommt. Also auch über die offizielle Elternzeit hinaus. Danach sehe ich, wie viel Arbeit neben Haushalt möglich ist, sodass ich da bin, wenn die Kids aus der Schule kommen.

Die Entscheidung, wer zu Hause bleibt, ist nach dem Gehalt gefallen.

Nur aus Interesse : hast du nicht Angst, danach keinen gescheiten Job mehr zu finden ?
Später mal wenig Rente zu bekommen ?

Und was spricht denn dagegen, vormittags zu arbeiten, wenn die Kinder eh in der Grundschule sind ?

hast du nicht Angst, danach keinen gescheiten Job mehr zu finden ?
-> Nein, weil in meinem Job immer Leute gesucht werden. Wäre es andersrum, würde ich wahrscheinlcih auch früher arbeiten.

Später mal wenig Rente zu bekommen ?
-> nicht wirklich. ich erwarte keine Reichtümer, aber mit Riesterrente und so werde ich im Ernstfall (wenn mein Mann früh stirbt) klarkommen

Und was spricht denn dagegen, vormittags zu arbeiten, wenn die Kinder eh in der Grundschule sind ?
-> ich will da sein, wenn die Kinder nach Hause kommen und Nachmittags auch Zeit für sie haben. Wie es bei uns zu Hause derzeit aussieht, ist es einfach entspannter, wenn ich ohne Kinder im Haus die Wäsche,... machen kann;-)
Und es ist für mich schwierig, eine Stelle zu finden, wo frühestens mit den Kids aus dem Haus gehe und spätestens mit ihnen wieder da bin, also vom Arbeitsweg her, das würde sich kaum lohnen.

Ist aber erst mal der Plan. Wenn ich bei allen Kindern in der Grundschule (hat noch ein paar Jahre;-) feststelle, dass es doch klappt, würde ich auch früher auf einer halben Stelle anfangen.

Kind 1 - 1 Jahr
Kind 2 - 2 Jahre, bin aber früher wieder arbeiten gegangen
Kind 3 - 2,5 Jahre wobei ich zu Hause bleiben werde, bis sie 3 oder 4 Jahre alt, das steht noch offen und ich freue mich sehr, so viel Zeit mit meinen Kindern verbringen zu können 😀

3 Jahre beim ersten und dann jetzt auch beim zweiten.
Dannach schauen wir mal.

Zu den Rahmenbedingungen:
- nur bezahlte Betreuung (also Kindergarten, davor Spielgruppe)
- mein Job rennt mir nicht weg (und ist jetzt die Familienfreundlichste Arbeit)
- finanziell bekommen wir es hin (klar mit Einschnitten, aber machbar)

Soll keine Rechtfertigung sein, aber die Rahmenbedingungen machen meiner Meinung nach einen sehr großen Unterschied.

Ist nicht diefamilienfreundlichste Arbeit, meinte ich

Ich habe beim1. Kind 1 Jahr Elternzeit genommen. Ich hatte eine prima Tagesmutter gefunden, zu der mein Sohn seit kurzem auch geht, 3 halbe Tage pro Woche. Ich bin Lehrerin und dachte einfach, dass ich Teilzeit wieder einsteige, um nicht zu sehr den Anschluss zu verpassen, eben mit diesen 3 Tagen. Leider hat sich das alles andere als leicht gestaltet. Als Lehrerin hast du neben den Unterrichtsstunden (und den Vorbereitungsstunden zu Hause), Elterngespräche, Konferenzen, Schulungen, Veranstaltungen u.v.m. Mein Mann verdient sehr gut, hat aber auch eine 50 Stunden Wochen und kann mich nicht unterstützen. Diese paar Stunden, mit dem ganzen Aufwand dahinter und den zusätzlichen Verpflichtungen, zahlreichen Ausfällen wegen Krankheit der Tagesmutter und des Kindes haben mich an meine Grenzen gebracht. Eigentlich wollte ich nur ein bisschen arbeiten gehen und war nur zeitlich am managen und im Stress.
Eine Krippe, mit zuverlässiger Betreuung von Montag-Freitag wollte ich aber auch nicht. Ich wollte beides unter einen Hut bringen, was nicht gut klappte. Und so habe ich mich beim 2 Kind dazu entschieden, 3 Jahre Elternzeit zu nehmen, bis der Kleine in den Kindergarten kommt. Für mich die beste Entscheidung!

Bei beiden Kindern jeweils 2 Jahre.und ich freu mich auch schon wieder richtig aufs arbeiten. Finanziell könnte ich noch länger daheim bleiben, das möchte ich aber nicht.

Bei Kind 1 16 Monate, danach Teilzeit mit 19,25 Stunden/Woche, er ging mit 15 Monaten in die Krippe.

Bei Kind 2 waren es 13 Monate, aktuell beginnend mit 7,7 Stunden die Woche, sie geht dann mit 16 Monaten (ab September) in die Krippe, dann werde ich auch wieder 50% arbeiten.

Die Gründe sind zum einen, dass ich unheimlich gerne in meinem Job arbeite und trotz der wenigen Stunden gut verdiene, da ich trotz Teilzeit meine 8, bzw 10 Stunden (in der Nachtschicht) arbeite, reduzieren sich die Arbeitstage pro Monat auf ca 9-11 Tage. Davon sind 4 am Wochenende, an denen mein Mann die Kids betreut. So gehen sie nur an 6-7 Tagen im Monat von 9:30 bis 14:45 in die Kita, an den restlichen Tagen bis 12:30.
Für uns die beste Lösung überhaupt. Mit einem zweiten Gehalt ist es wesentlich einfacher. Es würde mit dem Gehalt meines Mannes gehen, aber wir müssten uns in einigen Bereichen schon einschränken und das müssen und wollen wir uns eben nicht, da es auch den Kids zugute kommt.

Reine Elternzeit sind 19 Monate. Mit all dem restlichen Urlaub, komme ich dann auf 20 Monate.
Mit 17 Monaten sollen unsere beiden dann schon zur Eingewöhnung in die KITA. Falls es nicht gleich klappt, haben wir dann noch etwas Luft, bis ich wieder arbeiten muss.

Bei Kind 1 bin ich nach einem Jahr wieder arbeiten gegangen. Kind wurde von einer sehr tollen Tagesmutter betreut. Bezahlt wurde sie zu 90% von der Stadt. Warum? Des Geldes wegen was im Nachhinein auch gut war. KV hat mich eine Woche vorher verlassen.
Jetzt bei Kind 2 bleibe ich 2 Jahre Zuhause werde aber auf 3 Jahre verlängern.
Danach Kindergarten aber nur halbtags.
Dank meines Mannes sind wir jetzt in der Position wo wir auf mein Gehalt gut verzichten können
Ich genieße jetzt die Zeit mit meinen Kindern und hole auch die Zeit mit kind 1 auf.

3 Jahre pro Kind und danach bleibe ich bis auf weiteres zuhause. Es war von uns so geplant, es fühlt sich richtig an und ist finanziell zum Glück möglich.
Krippe und Ganztagskindergarten sind nicht das, was wir für uns wollten.
Grüsse

Gibt's bei euch keinen Kindergarten wo ihr die Kinder mittags abholen könnt?
Wir können bei uns zwischen 13 und 14 Uhr abholen.

Gibt es da bestimmt, hat aber nicht unbedingt etwas damit zu tun, zu Hause zu bleiben:-P

Für uns war auch Ganztagskita keine Option, aber deshalb finde ich den Kindergarten ab einem bestimmten Alter trotzdem wichtig. Meine gehen von 9-12, ich bleibe trotzdem zu Hause. Ich nutze die Zeit für den Haushalt und dann mehr Zeit für die Kids zu haben.
Job würde sich dazwischen auch nicht lohnen...:-p

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7 Monate war ich in Elternzeit, dann ging mein Kind in eine private KiTa.

Ich „muss“ nicht arbeiten, möchte aber gerne.
Ich arbeite in einem freien Beruf ( Arzt, Anwalt, Architekt etc.) und müsste bei längerer Auszeit zB auch mein eingearbeitetes Assistenzpersonal entlassen.

Die Qualifikation geht nach jahrelanger Auszeit irgendwann auch verloren und dafür habe ich nicht studiert.

Hallo, ich habe 3 Kinder und bin gerade noch mit der jüngsten in Elternzeit. Bei dem ersten Kind musste ich nach 4 Monaten wieder arbeiten gehen, da gab es nur die 300 Euro Elterngeld und 154 Euro Kindergeld. Ich war noch Recht jung, wenig gespart, der Kindsvater hat mich in der Schwangerschaft sitzen lassen und zahlte anfangs keinen Unterhalt. Beim zweiten Kind bin ich nach 4 Monaten wieder arbeiten gegangen da Papa dann in Elternzeit und ab dem 1 Geburtstag gingen wir beide wieder arbeiten. Da gab es dann stetig Ärger mit meinem Arbeitgeber weil Kinder nunmal krank werden. Beim dritten haben mein Mann und ich uns entschieden das ich 18 Monate in Elternzeit gehe und er hat seine 2 Monate in 3 Monate gesplittet. Sodass wir beide erst wieder voll arbeiten wenn die jüngste 21 Monate ist und vom krank werden sich stabilisiert hat. Sie geht im Moment vormittags ein paar Stunden und es gefällt ihr gut, zumindest möchte sie den ein oder anderen Tag lieber da bleiben. Am Ende haben alle was davon gehabt und dann starten wir wieder durch. 3 Jahre wären mir persönlich zu lange daheim. 2 finde ich gut. Aber man muss es sich finanziell leisten können ohne ins rudern zu kommen. Das ging bei uns zum Glück.

Ich hatte geplant, 3 Jahre komplett zu Hause zu bleiben. Ich bin dann nach 2,5 Jahren wieder für 2 volle Tage pro Woche los. Für meinen Seelenfrieden.

Bei Kind 1 wollte ich ursprünglich 3 Jahre zu Hause bleiben, aber ich war bereits nach 6 Monaten mit den Nerven runter und bin 10 Stunden die Woche wieder arbeiten gegangen, an den freien Tagen meines Mannes.
Bei Kind 2 habe ich die 3 Jahre voll genommen, mit 3 kam Nr. 2 in den KiGa und blieb mit Nr. 1 auch ganztags da, so dass ich wieder 21 Stunden arbeiten gehen konnte.
Schön war das nicht, weil ich mich wie eine "halbe" Mutter und eine "halbe" Kollegin gefühlt habe. Die interessanten Fälle wurden im Dienst auf andere verteilt und zu Hause war ich auch nicht voll bei der Sache, hatte keine Zeit mich im KiGa und Schule vernünftig einzubringen etc.
Bei Nr. 3 hatte ich dann wieder 3 Tage beantragt, aber ich wurde 6 Monate nach der Geburt schwer krank, war ein halbes Jahr im KH und Nr. 3 kam zu einer TaMu mit 7 Monaten. Als ich dann wieder nach Hause kam, war ich noch alles andere als fit und daher blieb Nr. 3 bei der TaMu und Nr. 1+2 blieben ebenfalls in der Ganztagsbetreuung.
Jetzt bin ich im Ruhestand und die Kinder müssen in keine Betreuung mehr und ich empfinde das als großen Luxus.

Ich finde es immer super, wenn mal jemand schreibt, der mit dem ursprünglich gewählten Plan nicht zufrieden war!
Überall herrscht ja hier eitel Sonnenschein ;-)

Aber manche Sachen muss man ausprobieren bzw einfach erlebt haben.

LG!

Ich denke auch, dass man einfach mal einige Modelle ausprobieren muss, wenn man kann. Die Variante bei Nr.1 war auch nicht der Brüller, obwohl ich nur 2 Tage weg war, hatte ich das Gefühl alles zu verpassen.
So wie es jetzt ist, passt es für uns alle--wenn auch nicht freiwillig ;-)

Hi,

Ich gehöre zu den Exoten, die bei beiden Kindern 3 Jahre zu Hause bleibt.

Für meinen Mann und mich war schon immer klar, dass eine Fremdbetreuung unter 3 Jahren nicht in Frage kommt. Wäre es finanziell nicht anders gegangen, dann hätte meine Schwiegermutter betreuen sollen. Wobei das bei ihr gesundheitlich jetzt bei Nummer 2 gar nicht mehr gehen würde.
Aber zum Glück ist es kein Problem und wir kommen gut mit einem Verdienst aus.

Mit meinem Großen wäre es auch schwierig geworden, da er extrem gefremdelt hat, das fing mit 3 Monaten an und wurde langsam mit 2,5 Jahren besser, dass er auch Mal Fremden antwort gegeben hat. Wobei hier alle Leute fremd waren, die er nicht mindestens ein Mal die Woche gesehen hat. Mit meinen Eltern ist es heute noch schwieriger, aber es wird. Er ist inzwischen 4.

Die Kleine ist viel offener und bei ihr würde es gut gehen denke ich. Trotzdem kann ich es mir einfach nicht vorstellen, sie ist erst 13 Monate und einfach noch so klein. Ich gebe sie bedenkenlos zu Oma und Opa, das ganz klar, aber jemand Fremden, Ausbildung hin oder her, möchte ich sie noch nicht anvertrauen.
Bis 3 Jahre kann man ein Kind auch ohne Probleme zu Hause unterhalten, es hat auch den Vorteil, dass sie sich Mal langweilen, und nicht ständig jemand zum Spielen verfügbar ist.
Und sonst sind wir viel draußen, basteln, malen und raufen, gehen zum Turnen und in die Krabbelgruppe, das reicht völlig.

Ich selbst habe kein Problem damit, mir fällt auch nicht die Decke auf den Kopf, dafür ist es viel zu stressig mit 2 Kindern 😂 ich beneide manchmal meinen Mann dafür, dass er einfach Mal 11 Stunden raus ist und "Ruhe" hat. Aber tauschen würde ich nicht wollen. Es ist einfach so schön, die ganze Entwicklung der Kinder zu begleiten und bei allem dabei zu sein.
Ich gehe dann mit fast 37 wieder in den Beruf zurück in TZ erst Mal, das reicht mir. Ich muss mindestens bis 67 arbeiten, habe also noch 40 Jahre Zeit Karriere zu machen 😊.

Ich muss mal kurz Klugscheißen....Bei einem Rentenalter von mindestens 67 hast du noch 30 Jahre für die Karriere😊🤓

😂😂😂 mein dicker Daumen wieder. Natürlich nur 30, ist mir nicht Mal beim drüberlesen aufgefallen.
Die Nächte sind zu kurz😅

Wobei 30 Jahre sich ja auch wie 40 anfühlen können 😂

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Hallo:) ich bin nun seit 6 Jahren zuhause und habe aber nur einen Sohn. Wir haben nicht vor, etwas zu ändern. Seit 2 Jahren geht unser Sohn bis mittags in den KiGa. Uns ist wichtig, dass er so aufwachsen kann, dass er zuhause bleiben kann, wenn er erkältet/krank oder sonstwie unleidig ist, ohne, dass es iwie gerechtfertigt werden müsse. Für uns ist es so am entspanntesten. Er darf morgens, mittags, abends zu hause in aller Ruhe essen, ohne, dass es einen Zeitdruck gäbe. Wir sind sehr glücklich so und können es uns alle gar nicht anders vorstellen.

Viele Grüße

Hallo,

ich habe 9 Monate Elternzeit und anschließend noch einen Monat Urlaub. Unsere Tochter geht mit einem Jahr in die Krippe. Mein Mann ist solange noch mit ihr zu Hause und macht auch die Eingewöhnung.

Wir gehen dann beide wieder Vollzeit arbeiten. Beim bringen und holen in/aus der Kita wechseln wir uns ab, so dass das für uns machbar ist.

Müssen wir arbeiten? Um unseren jetzigen Lebensstandard zu halten, ja. Hätten wir auf ein Haus verzichtet, wäre es wohl auch mit weniger Einkommen gegangen. Wir möchten aber auch beide arbeiten.

LG Nenea

Beim großen(ab September 15J.)damals war ich ca.11Monate zu Hause und habe dann meine Ausbildung(Altenpflege)angefangen.

Bei der kleinen jetzt bin ich bis September in Elternzeit aber gehe ab Juli schon ein paar Stunden arbeiten.Ab August geht sie dann in die Krippe und ich geh werktags reduziert von 8-13uhr arbeiten und samstags dann etwas mehr im Wechsel zwischen früh(6-13uhr)und Spätschicht(14-20uhr)da kümmert sich dann der Papa um die Kinder

Hier in der Gegend gehen fast alle nur 1Jahr bzw.weniger in Elternzeit(das jüngste von dem ich gehört habe war 12Wochen)da bin ich mit meinen 2Jahren schon eine Ausnahme und es werden oft groß Augen gemacht wenn ich sage jetzt bei der kleinen kann ich mir die Zeit gönnen weil ich einen sicheren Job habe und die Zeit auch intensiv genieße weil sie definitiv unser letztes Kind bleibt.

Uns geht es mit dieser Entscheidung sehr gut.Nächste Woche zum Start der Ferien fahren wir dann noch eine Woche mit Schwiegermutti zusammen ans Stettiner-Haff quasi als kleine "Abschlussfahrt"zur Elternzeit😄

Wir decken pro Kind jeweils 12-14 Monate Elternzeit ab. Bei Kind 1 hatte ich 5 Monate und mein Mann 9 Monate. Bei Kind 2 ist geplant, dass ich 12 und mein Mann 2 Monate nimmt. Sollte sich jobmäßig aber was ändern, switchen wir entsprechend.
Ich bin bei uns die Hauptverdienerin und brauche meine Arbeit. Mein Mann ist ein fantastischer Vater und nimmt gerne Elternzeit. Länger als die 14 Monate kommen für und allerdings nicht in Frage.

1. Zwillinge - Mutter 1 Jahr, Vater ab dann bis zur Geburt von
2. einling- Mutter 1 Jahr, Vater bis Kinder ... lass mich rechnen 8 Jahre in Summe also offiziell ist er es noch.

Die Kinder waren bis 2 Jahre 10 Monate bzw 2 Jahre 9 Monate komplett daheim betreut.
Ab dann 7:30/8 bis 12:30/13:30 im Kindergarten. Also ohne schlafen oder essen.

Montag Nachmittag ist Oma da
Dienstag Mama
Mittwoch bis Freitag Papa.
Varianten möglich.

Mama arbeitet 80%plus Dienste
Papa arbeitet 70% (öfter Abendtermine)

Alle sind glücklich damit.

Sohn: 16 Monate Elternzeit, dann Kita, seit er 18 Monate alt ist, arbeitete ich dann wieder 30Std/85%
Zwillinge: Eingewöhnung gleiche Kita, mit 14 Monaten, arbeite wieder seit sie 16 Monate sind, 65%/ 24Std
Die Kids gehen 3 Tage die Woche von 8.15-12.30; und 2 Tage von 8.15-15.30 klappt super...bin selber überrascht, die Zwillinge waren sowas von problemlos bei Eingewöhnung ...
Ich arbeite weil ich das möchte, abgesehen vom zusätzlichen Einkommen,ich liebe meine Arbeit(nach Ausbildung da angefangen, und seit fast 20 Jahren immer noch gleicher Arbeitgeber, die Kollegen und ich sind alle privat befreundet...es ist einfach toll diesen Ausgleich zu haben)
Für mich ist das auch keine „Fremdbetreuung“(finde das Wort irgendwie unpassend, aber ist nur meine persönliche Meinung) da mir die Erzieherin seit über 5 Jahren in der Kita/Kiga nicht „fremd“ sind(klar sind sie bezahlt, aber man kennt sich, mag sich, und hat über die Jahre eine Art Beziehung aufgebaut…)
Meine Eltern sind schon älter, ich würde nicht wollen das die Betreuung eine Art „Pflicht“ ist, wenn sie die Kids mal nehmen, dann weil sie spontan Lust haben...