Kurze Elternzeit

    • (1) 30.06.19 - 20:33

      Hallo
      Angelehnt an das untere Thema habe ich eine Frage an euch. Leider ist mir keine bessere Überschrift eingefallen.

      Mein Mini ist jetzt knapp 10 Monate alt und hat noch Null Intresse am Essen. Er will nur gestillt werden. Selbst die Flasche mit abgepumpter Milch nimmt er nicht.

      Wenn ich nach einem Jahr wieder arbeiten gehen wollen/müsste, hätte ich wohl ein riesen Problem.

      Wie war das bei euch? Haben eure Kinder schon so früh so viel gegessen dass sie in die Betreuung gehen konnten?
      Wenn nicht, was habt ihr gemacht?

      • (2) 30.06.19 - 20:46

        Meine haben in dem Alter alles gegessen, was sie kriegen konnten (Brot, Weißwurst, Zitronen und so Zeug...) - da waren sie echt problemlos. Gottseidank, denn über einen Wiedereinstieg nachdenken war für mich in dem Alter kein Thema mehr - da hab ich nämlich schon wieder gearbeitet ;-)

        LG

        (3) 30.06.19 - 20:59

        Meine Tochter hat in dem Alter alles gegessen, was sie in die Finger bekommen hat. Gestillt habe ich sie da nur noch zum Einschlafen (mittags und abends) und nachts.

        Als sie mit 16 Monaten in der Kita startete, war das immer noch so. Aber Mittagsschlaf ohne mich und damit ohne Stillen war in der Kita kein Problem (gab auch keinen Ersatz). Sie hat da auch nicht nach gefragt. Für sie war da einfach schon klar, dass es Milch nur bei mir gibt...

        Arbeiten bin ich dann erst wieder gegangen, als sie ca. 22 Monate alt war.

        Ich hatte mit 9 Monaten abgestillt und das, obwohl unsere eher ein schlechter Breiesser war. Die Entscheidung hatte mir das Kind allerdings abgenomnen und somit stellte sich die Frage nach dem Essen nicht, als sie mit 10 Monaten in der Krippe begann.

      • Hallo,
        meine Große hat mit 11 Monaten den ersten Brei gegessen. Ich dachte schon, das wird nie was.
        Mit 14 Monaten hat sie quasi am Familientisch mitgegessen, nur nachmittags gab es einen Brei zwischendurch.

        Mach dir mal keine Sorgen, das kann ganz schnell gehen. Sonst gibt's in der KiTa doch bestimmt Milchfläschchen.

        Wenn du die Wahl hast würde ich dennoch den Berufsstart 2 Monate nach hinten verschieben - mit 14 Monaten waren meine Kinder beide plötzlich viel größer und haben besser gegessen.

        LG!

        (6) 30.06.19 - 21:48

        Mein Sohn fand Brei per se sehr doof. Das hab ich aber auch erst nach 8 Monaten voll stillen (Und unzähligen Brei-Versuchen) gemerkt, als er am Abenbrottisch ein Stück Pfeffer-Salami in die Finger bekam und freudig dran knabberte.

        Brei hab ich dann Brei sein lassen, irgendwie ging Pre-Milch mit Haferflocken, das war es aber auch, Butterbrot ging aber richtig gut, Gemüse und Fleisch auch, aber nur gewürzt...

        Bis heute (er ist inzwischen 10 Jahre alt), isst er sehr gerne herzhaft, bei süß ist er sehr mäkelig... Das Beste Beispiel: Eis. Schokoeis liebt er, alles andere rührt er nicht an... Kuchen das gleiche... aber wehe, wir grillen... dann holt er alles nach und futtert uns die Haare vom Kopf...

        LG
        Frauke

      • (7) 30.06.19 - 21:53

        Meine Tochter hatte die ersten Wochen immer eine Flasche und eine Fertigmischung Pre im Rucksack. wurde aber nie gebraucht..als BLW Kind war sie zwar an Essen gewöhnt, aber so schnell wie sie das Essen dann in der Kita weiter entwickelt hat wäre es zu Hause mir gegangen. man unterschätzt was andere Kinder beim eigenen Kind auslösen.
        Das andere Kind in der Eingewöhnung war fast noch voll gestillt.. nahm auch keine Flasche. nach drei Wochen hat sie gegessen wie alle anderen auch.

        Meine beiden waren Allesesser in dem Alter. Die Grosse wurde nicht gestillt, die Kleine zwischen 2 und 3 Monaten. Ich bin nach 6 resp. 5 Monaten wieder arbeiten gegangen, gerade zu Beginn der Beikosteinführung. Meine Kinder werden aber schon immer von meiner Mutter betreut wenn ich arbeite, die hat sich immer zu 100% auf die Kinder eingestellt und es gab weder beim Essen noch sonst Probleme.
        Ich hätte mit der Arbeit aber gar keine Wahl gehabt, länger als 6 Monate Abwesenheit ist laut Firmenreglement nicht erlaubt und bezahlt sind eh nur 14 Wochen (Rest war mit angesparte Urlaub aufgefüllt).

        Wir haben schulbuchmäßig nach vollendeter 16. Wochen mit leichtem Gemüsebrei begonnen und es hat von Anfang an gut funktioniert. Kind hatte schon immer guten Appetit.
        Mit 10 Monaten wurde schon viel Brei gefuttert, den die (private) Kita dann zusammen mit der PreMilch von uns gestellt bekam. Hat super funktioniert.

        (10) 30.06.19 - 23:39

        Ich hatte die ersten 4 Monate Elternzeit, danach hat mein Mann übernommen. Meine Tochter hatte auch keine Flasche genommen, als wir es gemeinsam probiert hatten. Als ich aber nicht mehr zu Hause war, ging es auf einmal aber doch.
        So konnte ich dann immer abpumpen und trotzdem 10 Monate voll stillen 😊 danach wurde die Brust von einem auf den anderen Tag verschmäht. Gerade ab da hatte ich wieder Elternzeit 😏
        Meine Devise lautet: Wenn es klappen muss, dann klappt es auch irgendwie 😊

        (11) 01.07.19 - 06:00

        Mein Sohn hat mit 12 Monaten fast nur am Essen genippt und wurde noch sehr viel gestillt. Flasche hat er abgelehnt, egal ob mit Muttermilch oder Pre, Wasser,ect.

        Er hatte eine Organfehlbildung an der Speiseröhre bei der Geburt, ich hab mich daher nicht getraut abzustillen. Er wurde dann noch mal untersucht mit einem Jahr und mir wurde bestätigt das er eigentlich alles essen können müsste. Ich habe dann rigoros abgestillt mit 13: Monaten, es war für mich einfach nicht mehr tragbar noch so viel zu stillen. Nach drei Tagen war das Stillen kein Thema mehr. #pro

        Und plötzlich hat er dann gegessen. Die Kinder essen schon wenn sie Hunger haben, groß genug dafür sind sie.

        (12) 01.07.19 - 07:01

        Meine Tochter war ein absolutes Stillkind ("busensüchtig" sagte mein Mann immer 😅) und hat das erste Jahr kaum gegessen und sämtliche Flaschen und Pre auch aus dem Becher verweigert.

        Ich bin nach einem Jahr wieder zu 50% arbeiten gegangen, sie wurde da dann von den Omas betreut. Und siehe da - sobald die Milchquelle außer Sichtweite war, wollte man sämtliche Nahrungsmittel probieren und hat ein tolles Interesse am Essen entwickelt. Abgestillt hat sie sich dann mit über 2 Jahren selbst wegen meiner erneuten Schwangerschaft, wir haben aber zuvor immer nach Lust und Laune gestillt, sie hat dann aber auch gerne gegessen.

        (13) 01.07.19 - 17:29

        Ich kenne nur eine, die sich so geeinigt haben, dass die Frau (Lehrerin) nach dem Mutterschutz arbeiten geht und der Mann die Elternzeit nimmt. Da hat der Vater dann das Kind zum Stillen immer an die Schule gebracht, aber das war meines Wissens sogar zu Fuß machbar. So einen Luxus hat man ja nicht immer.

        (14) 02.07.19 - 10:15

        Hallo,

        meine Tochter war auch ein extrem schlechter Esser und hat das Stillen geliebt. Mit 11 Monaten startete schon die Eingewöhnung und ich hatte große Bedenken wegen der Stillerei. Aber dort war es überhaupt kein Problem - wir waren in der ersten Woche auch zum Mittag mit dort und sie hat gesehen, wie alle Kinder am Tisch gesessen und gegessen haben und sie hat es einfach genauso nachgemacht. :) Ab dem Zeitpunkt hat sie dann auch zu Hause ganz normal gegessen und gestillt werden wollte sie dann zunächst nur noch nachmittags und ziemlich bald nur noch nachts. Hatte übrigens auch große Bedenken wegen des Mittagsschlafs und dem Einschlafstillen, auch das ging absolut problemlos.

        Alles Gute!

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