Vergleich - Familienleben hier und dort

    • (1) 01.07.19 - 22:06
      NeidischUndTraurig

      Huhu,

      mir ist kein richtiger Titel eingefallen... und ich weiß es kann keiner Helfen, aber vielleicht aufmunternde Worte geben :/

      Ich bin keine Deutsche, bin aber hier groß geworden und gut eingelebt. Von meiner Herkunftsfamilie lebt noch meine Cousine und mein Onkel in unserem Herkunftsland. Kontakt ist lose, aber herzlich. Wir waren jetzt zwei Wochen dort und als wir zurück kamen fühlte ich mich sehr komisch.

      Meine Cousine hat drei Kinder. (2, 4, 9) Dort gibt es so was wie Teilzeit nicht. Also rechtlich schon, aber die Eltern nutzen kaum, weil das extrem unüblich ist. Das Leben is teuer, alle müssen viel arbeiten... Die Kinderbetreuung ist "sicher". Die kleinen gehen von /:00 bis 17:00 in die Kita/Kiga, Große geht in eine Ganztagsschule. Meine Cousine und ihr man haben die Kinder also nur abends für paar Stunden. An den Wochenenden werden die Kids gerne von Großeltern betreut. d.h. auch an den Wochenenden is nicht viel mit Familienleben. Dafür gehen sie gerne aus, Partys, oder einfach mal daheim ausspannen nach einer "harten Arbeitswoche"

      Ich arbeite Teilzeit, hab ein Kind - 4 Jahre alt. Er geht von 8:30 bis 15:30 in KiGa. Und er ist eine Nachteule. Vor 21:30 nicht im Bett. Ich hole Kind direkt nach der Arbeit ab. Wir gehen noch auf den Spielplatz, oder Einkaufen oder irgendwelche Hobbys (Kleinkind-Turnen, in diesem Altern nur in Begleitung mgl bei uns, ab und zu Singkreis) Dann Abendessen, Spielen, Lesen dies und das... Wenn Kind im Bett ist machen mein mann und ich schnell irgendwelche Kleinigkeiten im Haushalt und oft sind wir dann so müde dass wir selbst schon um halb elf im Bett sind. Die Wochenenden sind auch immer mit Kind organisiert. Es gibt keine Partys und kein Ausgehen. In unserem Freundeskreis gib es so was nicht. Man plant nur Aktivitäten, die mit Kindern zusammen möglich sind.

      Mein Mann und ich haben je einen Tag in der Woche "frei" für unsere Hobbys, und natürlich wenn sonst was ansteht wie Abendessen mit Arbeitskollegen, oder irgend eine spezielle Einladung abends wo einer von uns hingeht und der andere zu Hause bleibt.


      Großeltern nehmen den Enkel ab und zu mal an einem Samstag für 3-4 Stunden.

      Also im Vergleich zu meiner Cousine habe ich sehr viel Familienleben, während bei ihr alles um Job, Karriere und Partys geht und wann sie es schafft, ihre Kids bei ihren Großeltern abzuladen.

      So verrückt das klingt, ist es dort "norm". Ihr ganzer Freundeskreis ist so.

      Mich haben sie alle nur komisch angeschaut als ich erzählt habe, dass wir nach dem Kindergarten noch alle zum Spielplatz gehen, Hobbys mit Kind, am Wochenende mal ein Abenteuerspielplatz oder Grillen mit Kindern. Es gab Fragen wie "Wie oft wir ausgehen können, wie oft wir richtig Party machen" und "Warum es auf meiner Karriereleiter so langsam vorangeht. Und im selben Atemzug, warum ich nur ein Kind habe...

      hmmm.... bin ich zu sensibel, dass mich das alles jetzt mitnimmt.

      Ich liebe mein Kind über alles. Und ich liebe Familienwocheneneden. Aber wie sehr wünschen mein Mann und ich, einfach mal unbeschwert wie früher auszugehen. Abends mehr Zeit für uns zu haben...

      Natürlich wird sich nix ändern, wenn wir noch ein Kind bekommen würden, oder noch ein drittes. Aber ich muss zugeben, wir sind nicht so belastbar und wir lieben unser Kind jetzt immer mehr. Wir sind beide definitiv keine Babyeltern. Die ersten zwei Jahre waren ein Alptraum für uns.

      Und jetzt, wo ich gesehen habe, wie andere leben können mit mehreren Kids: Vollzeit jobs, Karriere, An den Wochenenden ausgehen, ausschlafen...

      Ich werde neidisch #heul#heul#heul#heul#heul

          • (5) 01.07.19 - 22:38

            Danke!😊
            Wenn du diese Lebensart so beneidest, könntest du evtl. versuchen, dir noch ein paar zusätzliche Freiräume zu schaffen (soweit das möglich ist).

            Ganz so extrem, wie es deine Verwandten machen, fände ich persönlich es nicht so schön. Es ist schließlich (nur meine Meinung) ein Privileg, Zeit mit seinen Kindern verbringen zu können.

            Wenn ich irgendwann mal auf dem Totenbett liege, werde ich eher die Zeit bereuen, die ich nicht mit meinen Kindern verbracht habe, weil ich stattdessen feiern war, als andersrum.

            Ich habe mich einmal mit einer französischen Mutter unterhalten auf einem Spielplatz in Frankreich. Sie hat mich so beneidet, dass wir hier ein Jahr mit unseren Babys zu Hause sein können, dass wir danach nicht zwangsläufig Vollzeit arbeiten, sondern Zeit mit unseren Kindern haben...
            Neidisch sein können beide Seiten. Es haben bestimmt nicht alle französischen Mütter Omas um die Ecke, die tagelang Kinder nehmen. Sie hat wahrscheinlich vor allem Freund*innen, die das gleiche Partyleben führen wie sie.

      (7) 01.07.19 - 22:15

      Ich arbeite auch teilzeit, momentan elternzeit, und unternehme sehr viel mit den kindern (5jahre und Zwillinge 7monate)ich war noch nie besonders der Partymensch und seit ich kinder habe garnichzmeht es fehlt mit auch nicht. Die grosse war vlt 10 mal bei der oma zur übernachtung weil sie es wollte.
      Eine Angehörige ist das absolute gegenteil. Arbeitet vollzeit und meistens ist das kind am we bei ddn grosseltern.

      Ich persönlich verstehe soetwas nicht wie man sein kine so abschieben kann.
      Ich habe es schliesslich nicht bekommen damit jemand anderes es grosszieht.

      Gut wenn man aus finanziellen Gründen vollzeit arbeiten muss(bei uns ist das Leben aucg sehr teuer) , ist das natürlich völlig was anderes , habe im umkreis aber die erfahurng gemacht dass diese eltern an we und freien tagen sehr viel mit den kindern unternehmen und auch am liebsten nur teilzeit arbeiten wollen es aber eben finanziell nicht geht.


      Also aus meiner sicht sollte sie eigentlich neidisch auf dich sein

      • (8) 01.07.19 - 22:21
        NeidischUndTraurig

        Das mit Abschieben verstehe ich auch nicht. Erst recht nicht, wenn man so viel arbeitet.

        Neidisch bin ich auf die freien Wochenenden, ausschlafen, ausgehen, Freizeit genießen, Zeit nur mit Erwachsenen verbringen, nicht ständig schauen, wie man in der Planung alle Kids unterbringt.

        Bei uns im Freundeskreis sind z.B zwei Pärchen mit Kids, die noch Mittagsschlaf brauchen, aber nur zu Hause schlafen. Die sind net immer dabei. Wenn wir uns verabreden, z.B. in einem Indoorspielplatz im Winter kommen von 5 Pärchen mind. 2 zu spät. weil irgendwas mit Kids war. Beim Grillen entspannt rumhängen, futtern und quatschen geht auch nie, weil immer irgend ein Kind weint, ein anderes Kind jemandem was wegnimmt, ein - zwei Kinder bei uns sitzen und "mitquatschen" und und und...

        Da bin ich halt neidisch. Weil ich auch sooo gerne einfach unter Erwachsenen Zeit verbringen würde. Und am nächsten Tag ausschlafen :(

        • (9) 01.07.19 - 22:30

          Diese Zeiten kommen ja auch wieder. Geniesse die zeit mit deinem kind. Und glaub mir dein kind wird es dir iergendwann danken.

          Hi,

          diese Zeit kommt ganz bald wieder. Meine Kids sind jetzt knapp 6 und knapp 8. wenn wir irgendwo Grillen sind und andere Kinder dort sind sehe ich sie oft nur zum Essen und Trinken. Ansonsten wird wunderbar gespielt.

          Gruß

          isabel

          Naja, "wasch mich, aber mach mich nicht nass!" funktioniert halt nicht. Einerseits empfindest Du das Verhalten Deiner Cousine als "Abschieben", und das möchtest Du mit Deinem Kind anscheinend auf keinen Fall, aber andererseits möchtest Du Zeit ohne Kind(er) genießen.

          Wenn Du mehr und längere Zeit ohne Dein Kind haben möchtest, dann musst Du halt Möglichkeiten finden, es auch mal übers Wochenende abzugeben. Und das in aller Konsequenz auch wollen.

          • (12) 02.07.19 - 18:34
            NeidischUndTraurig

            Mein Mann und ich denken in der Tat darüber nach. Wie können wir ein mal EIN Wochenende ohne Kind verbringen. Abends ausgehen. Was trinken. Kino, Essen, morgens ausschalfen, Brunch. Oder einfach auf der Couch runhängen. Reden.

            Aber die Großeltern, die wir hier haben schaffen es max. mal am Sa. für paar Stunden, Kind zu betreuen. Freunde können wir nicht fragen. Ich glaub wir würden hier nur auf Unverständnis stoßen. Von daher...

    >>>Ich werde neidisch<<<

    Das ist doch albern.

    Ihr organisiert euer komplettes Leben um euer Kind herum, das habt IHR doch so entschieden.

    Wie deine Cousine das handhabt, finde ich extrem, du bist das andere Extrem.

    • (14) 01.07.19 - 22:28
      NeidischUndTraurig

      Wir organisieren unser Leben um unser Kind herum, weil es anders nicht klappt. Wir könnten am Wochenende theoretisch abwechseln ausgehen. Die Frage is halt nur: Mit wem? In unserem Freundeskreis haben inzwischen alle schon Kind und da sind alle Mütter so: Tagsüber irgendwas mit Kids unternehmen.

      Ab und zu geht einer von uns halt nur mit Männern bzw. nur mit Frauen aus: Coctailabend,Biergarten, Kino... aber wir können kaum zusammen ausgehen. Geld für Babysitter fehlt. Großeltern wollen/können nicht öfter einspringen.

      Wenn Großeltern mal einspringen, dann machen wir natürlich was zu zweit. Aber das ist wie gesagt, nur alle paar Wochenenden der Fall.

      • Dann zB mit befreundeten Paaren mit dem babysitten abwechseln. Einmal ihr bei Ihnen, dann wieder umgekehrt. Oder in absehbarer Zukunft Übernachtungsverabredungen für euren Sohn. ;)

        (16) 01.07.19 - 23:08

        Auf deine Cousine wäre ich nicht neidisch. Für mich hat das wenig mit Familienleben zutun! Ich genieße die Zeit mit meiner Tochter. Mich Erfüllen glückliche Kinderaugen und ihr wirres,
        Witziges Geplapper, wenn sie aufgeregt versuchen etwas zu erzählen viel mehr, als laute Musik, oberflächliche Gespräche und Cocktails. Wenn ich Lust hab mal aus zu gehen, dann treffe ich mich mit meinen Freundinnen auf einen leckeren vino. Manchmal ganz entspannt auf der Terrasse von einer von uns. Wenn wir gemeinsam einen netten Abend verbringen wollen,
        Planen wir das auch. Dann wird gegrillt und lecker gegessen und am Abend gibt es für die Kinder eine Pyjama Party und wir sitzen entspannt bei einem Gläschen auf der Terrasse... man kann so ein Leben schon führen. Vielleicht keine lauten wilden Partys, ok. Aber unsere Tochter hat uns noch nie dabei gestört Zeit miteinander oder mit Freunden zu verbringen! Da alle Kinder haben, noch besser, da wird keiner ausgegrenzt. Wir machen sogar zwei mal im Jahr gemeinsam Urlaub für 7 Tage. Die Kinder sind an uns alle gewöhnt, bleiben auch mal bei den anderen, vor allem, weil es auch ein paar mehr Kinder sind. Da ist z.b die Regel, dass von der Woche immer ein Tag ein Pärchen mit den Kindern zuhause bleibt und Babysitter spielt und alle anderen gehen aus. Das bedeutet für alle 6 Tage ausgehen, einen Abend babysitten. Also ganz entspannt. Wir haben die letzten drei Jahre die tollsten Urlaube gemacht. Letztes Jahr waren wir an der Algarve... traumhaft und so entspannend, obwohl unsere jüngste erst zwei war! Alles kein Problem, die andere Woche fahren wir meistens nach Dänemark oder innerhalb von Deutschland oder Österreich.
        Man kann so viel machen mit den richtigen Freunden und gut ausgetüftelte Pläne. Da nimmt man einfach von allem das beste mit und hat am Ende nichts zu bereuen.

        Wenn ich mal ganz ehrlich bin, haben wir hier ständig Programm... einem aus der Truppe fällt immer etwas ein. Langeweile kommt nicht auf. Sei es auch darum, dass sich einer immer zum Kinder bespasser ausruft und die Meute unterhält... wenn das im Einklang ist und eine gerechte Verteilung, dann hat jeder was davon und jeder kommt mal in den Genuss, einfach mal einen schönen Tag und Abend zu genießen...

        Es kommt immer darauf an, was man selbst daraus macht. Beides ist sehr wohl miteinander kombinierbar, wenn man sich etwas kreativer und vor allem aktiver wird und nicht passiv zuhause sitzt und darüber lamentiert, was alles nicht geht!

        Meistens hab ich eher die Erfahrung gemacht, dass mit Kinder sogar sehr viel gut machbar ist, wenn die Planung gut ist, aber wir, die erwachsnen, einfach alles so kompliziert machen und gemütlich werden. Da sind aber nicht die Kinder schuld, sondern wir!

Das klingt wirklich anders - ob beneidenswert weiß ich nicht. Aus Kindersicht wäre ich lieber Euer Sohn!
Grundsätzlich habt ihr ja die Wahl und entscheidet euch bewusst für ein Leben als Famille und das ist ja auch wunderbar so. Die kommenden Jahre werdet ihr auch weiterhin so viel mehr Freiheiten dazugewinnen, wenn zunehmend Freunde, Hobbies, Schule... wichtig werden.
Ich bin derzeit mit dem 3. Kind im Elternzeit (4 Monate bis 6 Jahre ist die Altersspanne) und bin schon fast neidisch über die Beschreibung Deines Lebens. ;) Zeit für Hobbies oder als Paar ist derzeit naturgemäß gar keine und dass alle drei bei Freunden oder Großeltern „ausquartiert“ werden können, wird auch in Zukunft wohl eher Seltenheitswert haben. Das fehlt uns schon, aber auch das ist ja letztlich eine begrenzte Zeit...
Viele Grüße!

  • Zusatz: wenn euch das Ausgehen fehlt, nehmt doch 1- 2 Mal pro Monat einen Babysitter und setzt das einfach um! Wir haben das vor der Geburt der Jüngsten zwar nicht so regelmäßig geschafft wie erhofft, aber bei diesen Gelegenheiten sehr genossen. Ich bin mir sicher ihr könnt einen guten Kompromiss finden.

(19) 01.07.19 - 22:34

Warum denn ganz oder garnicht??

Macht doch einen Tag im Monat an dem der kleine bei Oma ist und ihr Zeit für euch habt.

Ich als Kind hätte lieber die Familienzeit .. aber mal bei Oma schlafen ist auch cool 😉

(20) 01.07.19 - 23:48

Ich finde du/ihr macht es genau richtig so. Allerdings würde ich mein Kind falls möglich VL Mal am WE zur Oma bringen so könntet ihr doch auch Mal was alleine und gemeinsam machen.
Oder Mal einen Babysitter kommen lassen.
Du brauchst absolut nicht neidisch seinglaub mir Es gibt dich nichts schöneres als die Freiheit zu haben sein Kind so aufwachsen zu sehen. Das was deine Freunde oder Familie machen eher befremdlich. Das ist ja schon krass da frag ich mich ob man wirklich Kinder in die Welt setzten sollte wenn man keine anderen sorgen hat das Kind möglich schnell wieder abladen zu können um Party zu machen.lg

Ich bin au dem Grund aus Frankreich geflohen. Als mein Sohn ein Jahr alt war ging ich Vollzeit an zu arbeiten. War ja sehr spät dran, alle anderen Mütter fingen wieder nach ein paar Wochen an und gaben ihr Kind an eine Tagesmutter. Den ganzen Tag! Ich werde nie vergessen wie mein Baby an der Tür der Tagesmutter verzweifelt geschrien und geweint hat, wenn ich morgens zu Arbeit bin.
2 Wochen habe ich das ausgehalten, meine Koffer gepackt, den Mann verlassen der schon mittags zu Hause war aber das Kind teotzdem Bei der Tagesmutter gelassen hat... und habe hier mit einer halben Stelle angefangen.
Ja, alles hat seine zwei Seiten. Wir Frauen hier sind dadurch abhängiger, altmodischer... whatever. Uns bleibt eine steile Karriere oft verwehrt weil wir so lange aussteigen... aber ich möchte selber mein Kind großziehen. Vor allem wenn es noch so klein ist und so leidet, wenn ich den ganzen Tag weg bin. Es ist unfair, dass wir Frauen meist die monetäre Sicherheit durch halbtagsjobs aufgeben, aber es liegt vielleicht im mutterblut.
Mit taten die Frauen in Frankreich immer leid.
Ich habe beides erlebt und bin immer wieder dankbar, dass ich 3 Jahre Elternzeit hatte.
Deine Cousine ist ein Extremfall. Kann ich nicht verstehen wie man da eine Beziehung zum Kind bekommen soll.
Du bist das Gegenteil und kannst doch wenigstens einmal im Monat mit deinem Mann mal losziehen

Alles hat seinen Preis. Für jede Option, die wir wählen, schließen wir in diesem Moment eine andere aus. Wer jedes Wochenende gemütlich ausschlafen und dann Netflix gucken möchte, weil die Kinder bei Oma und Opa sind, frühstückt dann eben nicht mit den Kindern und albert mit ihnen am Tisch herum und geht dann gemeinsam in den Zoo. Wer das WE mit den Kindern verbringen will, kann eben nicht jedes WE fett Party machen und am nächsten Tag den Kater pflegen.

Ich wäre mir dem von dir geschilderten Leben nicht glücklich, weil ich die verhältnismäßig kurze Zeit mit meinen Kindern in vollen Zügen genießen und auskosten möchte. Jetzt sind sie 7 und 8 und wir kriegen Stück für Stück wieder mehr Freiheiten zurück. Wir sind froh, um jede intensiv genossene Kuschelstunde der süßen Baby- und Kleinkind Zeit, denn jetzt spielen die zwei lieber morgens draussen mit den Hasen oder hüpfen auf dem Trampolin, als zu uns ins Bett zu kriechen und uns zum Bilderbuch-Vorlesen zu nötigen ;-)

Ich persönlich finde, alles im Leben hat seine Zeit, es geht nicht alles immer auf einmal. Das muss es auch gar nicht.

Mutter sein ist auch Arbeit.


Sind dir die geschichtlichen Hintergründe bewusst? Egalité.


https://www.sueddeutsche.de/leben/familienpolitik-die-franzoesische-legende-der-karrieremachenden-muetter-broeckelt-1.3854632

Hallo.

Sicherlich gibt es kulturelle Unterschiede.

Aber auch sonst sind Menschen und Lebensweise einfach verschieden.

Unser kleinster ist 3,5 und wir würden niemals 2 oder mehr kleine Kinder haben wollen. Andere lieben das (unsere große ist 15)

Uns ist schon immer wichtig das abends um 8 "ruhe" ist. Wie möchten dann noch etwas Zeit für uns haben und keinen zwerg hier rum turnen haben.

Unser kleiner schläft einmal im Monat bei oma und alle 2/3 Wochen kommt abends eine "nanny" für 3 stunden.
Wir lieben Zweisamkeit und gehen gerne ins Restaurant, mal kino, mal Therme etc. Uns ist das wichtig. Wir sind und möchten nicht nur Eltern sein und schaffen uns bewusst kleine Inseln.

Wir fahren auch einmal im Jahr alleine in den Urlaub und lieben die Ruhe, Zweisamkeit und machen können worauf man Lust hat.

Für andere wäre das undenkbar.
Wichtig ist, das man so glücklich und zufrieden ist, wie es ist.
Wenn man das nicht ist, muss man schauen was man ändern kann.

(25) 02.07.19 - 07:35

Ich wäre da gar nicht neidisch, mir würden eher die Kinder deiner Verwandten leid tun, das würde mich traurig machen.

Krippe, Kindergarten für 7-8 Stunden jeden Tag (wie jerzt bei euch) finde ich schon extrem viel, im Vergleich DAZU haben wir deutlich mehr Familienleben :-).

So ist es immer mit den Vergleichen :-).

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