Arbeiter Mamis: wie seid ihr organisiert?

    • (1) 02.07.19 - 00:34

      Hallo an alle arbeitende Mamis.

      Ich soll bald wieder arbeiten. Meine elternzeit geht eigentlich bis November aber da ich ab Mitte Juli kein Geld mehr bekomme habe ich dem Vorschlag meines Chefs zugesagt und fange früher mit der Arbeit an.
      Ich werde in Teilzeit arbeiten und zu 90% Homeoffice. In der Zeit werden die Kinder zu Hause von Oma betreut. Meine Zwillinge werden in November 2, also nach 1 Jahr kommen sie in den kiga.
      Mir fällt die „Trennung“ irgendwie schwer :(
      Wie macht ihr das alle? Wieviel arbeitet ihr? Wieviel pro Tag, in der Woche etc? Wie macht ihr das mit der Hausarbeit und alles andere? Belasten die 20std in der Woche einen sehr? Wie sieht euer Alltag aus?
      Erzählt mal bin gespannt.

      • (2) 02.07.19 - 01:42

        Sicher alles eine Sache der Organisation und Einstellung.

        20h/Wo ohne Fahrtwege ist doch super! Da sehe ich gar kein Problem. Die Kinder aind ja schon recht groß. Einzig sicherstellen, dass du beim Homeoffice nicht gestört wirst, musst du.

        Ich bringe beide Kinder für 7h30 in die Betreuung. Arbeite von 8-12/13h und hole um 14h wieder ab. Habe ich vorher Zeit bin ich einkaufen oder kurz zuhause und mache Wäsche, sauge oder sowas.
        Die Zeit nachmittags gehört dann den Kindern. Nach dem Abendessen richte ich alles für den kommenden Tag, um morgens jede Minute zu sparen.
        Mein Mann übernimmt immer wenn es zeitlich geht eines oder beide Kinder, damit ich mal für mich sein kann oder einfach Zeit für Aufgaben im Haushalt habe.

        War früher in Vollzeit und fand das stressig, da alles aufs Wochenende geschoben würde. Halbzeit ist traumhaft.

        Ich arbeite 10 stunden außer Haus, verteilt an 2 Tagen, 40 min Fahrtzeit.
        Kind ist im Kindergarten.

        (4) 02.07.19 - 06:26

        Hiho, da ich meine Kinder nicht vor 2,5 in den Kiga gebe, läuft es bei uns so, daß ich an den Wochenenden (abends) und in der Frühschicht Woche von meinem Mann arbeiten gehe. So hab ich genug Zeit für den Haushalt und die Kinder und verdiene nebenbei noch etwas Geld 😉.

      • (5) 02.07.19 - 07:13

        Hallo,

        20 Stunden ohne Fahrtweg ist sehr gut machbar. Sind deine Arbeitszeiten flexibel?
        Hättet ihr einen Ersatz sollte die Oma mal krank sein? Das finde ich bei Betreuung innerhalb der Familie sehr wichtig.

        Da ich von 7 bis 19 Uhr (oder länger) aus dem Haus bin (3 Tage die Woche). Sieht meine Organisation ganz anders aus (die wichtigste Hausarbeit zwischen 5 und 6 Uhr, Wäsche abends....) besonders da meine Kinder schon älter sind und vor allem alles um die Hobbys (hinfahren, abholen), Schule (Termine, kurzfristig etwas besorgen, Hilfe beim Lernen, anfragen....) und andere Termine (Kieferorthopäde, Arzttermine...) organisiert werden muss und das jede Woche neu da mein Mann im Schichtdienst arbeitet.

        Eine gute Freundin arbeitet auch hauptsächlich im Home-Office (Finanzamt) und durch ihre flexible Arbeitszeiten ist bei ihr alles sehr entspannt da sie zwischendurch mal gut weg oder auch einkaufen/ Hausarbeit zwischendurch machen kann.

        Grüße
        Jojo

        • (6) 02.07.19 - 10:18

          Ob ich flexibel arbeiten darf muss ich noch mit meinem Chef klären. Wir haben morgen das Gespräch, mal schauen was dabei rauskommt.

          Und zur Not hätten wir die andere Oma oder den Opa. Im aller schlimmsten Fall würde ich Urlaub nehmen und die Betreuung im Krankheitsfall übernehmen.

      (7) 02.07.19 - 07:29

      Ich glaube nicht, dass einen 20 Stunden im Homeoffice mit einer flexiblen Betreuung sehr belasten. Wenn die Oma zu Hause betreut, hast du auch einen "Notnagel", der leicht kranke Kinder nimmt oder auch mal länger als die angesetzte Zeit betreut.

      Ich habe nach einem Jahr mit 30 Stunden wieder angefangen und arbeite inzwischen wieder mehr. Habe ein Kind aber keine Unterstützung.

      (8) 02.07.19 - 07:45

      Meine Tochter wurde ab einem Jahr von einer Tagesmutter betreut, die zum Glück nur 2 Minuten entfernt gewohnt hat. Seit sie drei ist, geht sie in den Kindergarten. Ich arbeite 30 Stunden und habe einen einfachen Fahrweg von 30 bis 60 Minuten (je nach Verkehrslage).

      Aktuell bin ich im Mutterschutz, aber normalerweise bringe ich morgens meine Tochter weg und bin dann zwischen 8 und 9 Uhr im Büro (dank Gleitzeit möglich). Dann arbeite ich bis 14/15 Uhr und fahre auf dem Rückweg bei der Kita vorbei.

      Wäsche waschen, staubsaugen oder kleine Einkäufe werden mit Kind erledigt. Größere Einkäufe und gründliches Putzen wird am Wochenende in Arbeitsteilung mit dem Partner übernommen.

      Ist manchmal stressig, aber alles machbar. Eine Zeitlang habe ich 35 Stunden gearbeitet, das war inklusive Fahrtweg aber zu viel. Bin nur noch zwischen Kindergarten und Büro hin und her gehetzt, das war nicht meins.

      Die Trennung vom Kind ist mir ehrlich gesagt leicht gefallen. Ich weiß, dass sie gut betreut ist und mag meine Arbeit. So habe ich mich gefreut, wieder arbeiten zu gehen und konnte mich während der Arbeit auch gut auf den Job konzentrieren ohne ständig daran denken zu müssen, wie es meinem Kind wohl gerade geht.

      (9) 02.07.19 - 07:50

      Hallo, ich arbeite zwischen 50 und 60% bei flexiblen Arbeitszeiten. Mein Partner arbeitet Vollzeit und ist daher keine große Hilfe im Alltag. Die Omas und Opas sind alle noch berufstätig und nicht direkt im Ort. Freunde oder Bekannte habe ich auch keine, die mich unterstützen könnten. Zurzeit machen wir es so, dass mein Partner die Kleine morgens zur Tagesmutter bringt und ich widme mich Zuhause dem Haushalt. Dann geh ich gegen 8.00 Uhr zur Arbeit und bin gegen 13/14 Uhr wieder Zuhause. Entweder muss ich sofort die Kleine abholen oder ich hab noch kurz Zeit, das Essen schon mal vorzubereiten oder einkaufen zu gehen. Ansonsten mache ich das mit ihr gemeinsam. Weiterer Haushalt läuft dann am Nachmittag oder Abend nebenbei.
      Liebe Grüße

      (10) 02.07.19 - 08:14

      Hallo!

      Meine Kinder sind jetzt fast 7 und 5,5 Jahre. Ich arbeite seit 2,5 Jahren 30 Stunden in der Woche. Jeden Tag von 8 bis 15 Uhr. Es klappt alles wunderbar. Klar, manchmal wünschte ich mir einen freien Tag in der Woche, um alles in der Wohnung in Ruhe zu machen, aber so geht es auch. Die Kinder hole ich immer um 15:30 ab. Zu Hause wird erstmal durchgesaugt und das was sonst noch notwendig ist, gemacht und danach steht Die Zeit uns zur freien Verfügung. Meistens bekommen wir Besuch oder besuchen jemanden.

      Hobbys haben die Kinder unter der Woche noch keine. Meine Tochter ihr Balletunterricht immer sonntags und für meinen Sohn haben wir noch nicht das richtige gefunden.

      Die Wohnung wird richtig geputzt, wenn ich mal einen Tag frei habe und alle aus dem Haus sind oder wenn die Kinder mal für paar Tage zu meinen Eltern fahren. Oder es muss mal am Wochenende gemacht werden... aber dann beschäftigt mein Mann sich ja mit den Kindern.

      (11) 02.07.19 - 08:39
      Liebersoingrau

      Guten Morgen,
      Ich bin nach der Elternzeit wieder Vollzeit arbeiten gegangen und habe stundenweise auch Homeoffice gemacht. Ich hab in der früh um sechs Uhr schon angefangen, mein Mann hat ihn in die Kita gebracht, der Opa oder die Oma hat ihn abgeholt und da bin ich wieder nach Hause gekommen. Dann haben wir unsere Zeit intensiv zusammen genutzt (spielen, Spielplatz, Schwimmbad), was aber völlig gelitten hat, war der Haushalt. Also nicht falsch verstehen, es sah jetzt nicht aus wie Sau, aber irgendwas fällt dann halt hinten runter und da muss man dann auch mal drüber hinwegsehen können.
      Aber wenn man will, klappt alles 😅.
      Alles Gute!

      (12) 02.07.19 - 08:45

      Hallo.

      Du machst dir unnötige Sorgen. 20 h und dazu 90 % Homeoffice.... Das ist Luxus.;-)

      LG

      (13) 02.07.19 - 08:48

      Als meine Maus mit 3 in den KiGa gekommen ist, bin ich auf 25 Std arbeiten gegangen. Fahrweg mit Fahrrad ca 3 Minuten. Allerdings habe ich dauernd Spätschichten gehabt, mein Mann arbeitet Schicht, also musste ich dauernd schauen, dass das Kind betreut wird. Ich ja sie zu meinem Vater gebracht, 20 Minuten Fahrradweg einfach. Nach einem halben Jahr waren wir beide durch. Sie, weil sie sich irgendwie wegorganisiert fühlte und ich, weil ich täglich mein Kind irgendwo anders hin bringen musste und teilweise erst um halb 10 abends Zuhause war (mit müdem Kind)
      Ich hab einen Schlussstrich gezogen. Firma gewechselt und arbeite jetzt auf 450€. Im Endeffekt habe ich nur 50€ weniger aber auch viel weniger Stress und weniger Arbeitstage. Wir leben viiiel besser damit.
      Nächstes Jahr kommt sie in die Schule/Ganztagesklasse und ich werde wieder auf Teilzeit hoch gehen.
      Momentan sind es zwei oder 3 halbe Tage in der Woche, an denen ich arbeiten bin.
      Haushalt wird täglich gemacht, sie hilft natürlich gern mit 😉
      Der Alltag hat sich wieder eingespielt, KiGa, dann abholen, einkaufen, spielen, Schwimmbad etc, Abendessen, kuscheln und Bett. Mal von mir betreut, mal vom Papa, ganz selten vom Opa. Sie ist ruhiger, ich bin ruhiger und finanziell hat sich kaum was geändert.

      (14) 02.07.19 - 08:55

      Wieso bekommst du ab Mitte Juli kein Geld mehr wenn die Zwillinge noch nicht mal ein Jahr sind? Hast dein Mann das erste halbe Jahr gleichzeitig mit dir Elternzeit genommen?

      Ich habe nach einem Jahr erst den partnerschaftsbonus in Anspruch genommen, weil es bis zum Krippenbeginn noch 3 Monate waren und danach mit 30h angefangen.

    (17) 02.07.19 - 09:23

    Hallo,

    mein Mann und ich gehen beide VZ arbeiten.
    Einer bringt morgens um 08:00 unsere Tochter in die Kita, der andere fängt früh mit der Arbeit an und holt sie Nachmittag um 16:00 ab. Nachmittags wird gespielt oder einfach entspannt. Manchmal auch das Gröbste im Haushalt erledigt.
    Um 18:00 essen wir zu Abend, um 19:00 bringen wir die Kleine ins Bett. Wenn sie im Bett ist haben wir Freizeit.

    Haushalt, Einkäufe, Wäsche laufen am Wochenende. Und ja, das belastet sehr, aber man gewöhnt sich dran.

    20 Stunden und dann noch Homeoffice sind ja überschaubar. Du hast die Oma als Unterstützung. Klar, sind zwei Kinder wieder eine andere Nummer in dem Alter. Aber wird alles halb so wild.

    Alles Gute

    (18) 02.07.19 - 09:26

    Ich habe zwei Kinder fast 11 und 4 Jahre. Ich arbeite Vollzeit. In Schichten. Bei Frühschicht ist der große in der Schule der kleine im kiga. In der späten ist der große nach dem Unterricht alleine daheim was aber sehr gut klappt und der kleine in dieser Woche beim Papa.

    • (19) 02.07.19 - 09:28

      Achja Haushalt mache ich nebenbei. Bin ein sehr ordentlicher Mensch deshalb ist es nie viel. Gewischt wird am we oder an freien Tagen. Ich finde es nicht sehr belastend es macht Spaß und man ist ein sehr gutes Vorbild für seine Kids, und das finde ich sehr wichtig.

(20) 02.07.19 - 10:57

Belasten? Nein.. für mich ist das Zeit in der ich nicht "Mama" bin und nicht in der 24h Bereitschaftsschleife stecke. Im Gegenteil. Seit ich wieder arbeite emfpinde ich die Zeit die ich mit meiner Tochter verbringe als qualitativ viel hochwertiger.
Ich merke, dass es ihr und mir gut tut auch mit anderen Menschen zusammen zu sein.

  • (21) 02.07.19 - 12:21

    Irgendwie stell ich mir homeoffice anstrengender vor weil ich nicht immer unter erwachsenen sein werde sondern trotzdem die Kinder um mich herum bzw in der Nähe :/ ich hoffe es geht alles gut

    • (22) 02.07.19 - 12:28

      Nur Homeoffice wäre auch nichts für mich. Einmal die Woche ist das super. Man schafft einfach beruflich mehr und man kann gleichzeitig mal die Waschmaschine anstellen oder den Geschirrspüler ausräumen.

      • (23) 02.07.19 - 12:36

        Ich werde mit meinem Chef reden und schauen wie offen er ist und ob ich mich da austesten darf oder ob er schon feste Vorstellungen hat wie ich arbeiten soll. Ansonsten versuche ich 4 std Vormittags oder nachmittags 1 mal die Woche vorbeizuschauen und die anderen 2 Tage 8 std homeoffice. Oder doch 4 Tage a 5std 🤷🏻‍♀️
        Hmm oder 2 mal 6 std + 1 mal 8std 😂 wir werden sehen.. bin da noch sehr unsicher

(24) 02.07.19 - 11:51

Hallo

ich kann deine Sorgen verstehen. Am Anfang denkt man immer ob alles überhaupt klappt aber wenn man will bekommt man alles hin. Mittlerweile hat mein Sohn fast die 1 Klasse geschafft. Auch da wieder die Frage wie das dann läuft mit Arbeit, Betreuung, Hausaufgaben etc. Aber auch das war innerhalb kurzer Zeit Alltag.
Man organisiert und wächst mit den Aufgaben einfach neu. Ich selber arbeite 20 Stunden auf 3 Tage die Woche. Mein Fahrtweg ist einfach fast 60 km . Selbst das klappt alles sehr gut. Zum Glück habe ich Gleitzeit. Da du Homeoffice machen kannst bist du ganz klar im Vorteil. Irgendwann wirst du merken, das du genau dadurch mehr arbeiten kannst. Kolleginen in anderen Abteilungen können auch von daheim arbeiten und haben fast alle auf 30 Stunden aufgestockt.
Wäsche , putzen , einkaufen , Arztbesuche etc mache ich an den freien Tagen vormittags damit der nachmittag frei ist und Junior Freunde einladen kann, Hobbys nachgehen etc. Somit ist das für jeden entspannt und am weekend ist dann oft wirklich frei von Arbeit (bis auf kleine Dinge) . Doof ist alles nur , wenn Sohn krank ist. Dann muss entweder mal Oma einspringen oder ich kann Überstunden abbauen.

LG Hexe12-17

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