Arbeiter Mamis: wie seid ihr organisiert? Seite: 2

          • (26) 02.07.19 - 12:56

            Klar das bekommst du hin. Und wenn Kids irgendwann im Kindergarten betreut sind dann kannst ja auch nur 1-2 mal homeoffice machen und rest im Geschäft. So bist wg dem Kontakt zu Kollegen nicht so außen vor.

            LG

      (27) 02.07.19 - 12:30

      Ich Danke euch allen für die Antworten.
      Aller Anfang ist wahrscheinlich schwer, aber so wie ich das verstanden habe kommt man schnell in den Alltag. So langsam weicht auch die Angst und ich sehe es positiv, es wird eine strukturierter Alltag einkehren. Wenn die ersten Wochen überstanden sind, werden wir uns an alles gewöhnen und es wird bestimmt einfacher.

      Ich wünsche uns allen Mamas viel Kraft und Erfolg 💪

      (28) 02.07.19 - 13:01

      Ich arbeite 35 Std.die Woche incl.einen Homeofficetag. Fahrtweg pro Strecke 45 min. Unser Sohn geht in den Hort. Am Tag saugt "James", unser Staubsaugerroboter. Abends räumen wir gemeinsam auf. Manchmal wisch ich noch was und mein Mann putzt was anderes. Nie länger als 30 min. Einkaufen fahr ich auf dem Weg nach Hause. Ich habe so ca.50 Gerichte im Kopf und was mir gerade einfällt koche ich. Oder wir gehen essen. Passt.😊

      (29) 02.07.19 - 14:34

      Es kommt nicht auf die Stunden, sondern auf die Tätigkeit an.

      Eine Freundin, TZ im Büro, sammelte Kranktage an. Bezahlung war super, Team war super. Ihr ging es mit der Zeit schlecht.

      VZ im sozialen, besch*** Bezahlung, unbezahlte Überstunden.
      Sie blüht richtig auf!
      Krank? Was ist das? Kind krank, ok.


      Mir würde es umgekehrt gehen.
      Stecke mich in eine Tätigkeit, bei der ich Stunden lang rechnen DARF #huepf
      Gib mir Aufgaben, bei denen ich mit Menschen interagieren muss oder Dinge tun, die mir schwer fallen. Dann bin ich nach schon 2 Stunden platt, unausstehlich und so sehr ich mein Kind liebe, unvorhergesehenes sollte dann nicht geschehen.


      Anzahl Stunden, Anzahl Geld ist das messbare, das Vergleichbare.

      Ob es dir wirklich gut geht, hängt von so vielem anderen ab.

      Meine wichtigen Faktoren sind
      - Tätigkeit
      - Fahrtweg
      - Team / Kollegen
      - Arbeitsumfeld

      Bei einer Freundin kommt dazu: in Nachtschicht geht es ihr gut, in Tagschicht, nun ja, ein zwei mal als Vertretung. Eine ganze Woche und ihre Familie merkt es ihr an.
      Arbeitet sie durchgehend Nachtschicht ist sie tagsüber fitter nach dem Aufstehen, gut gelaunt, bringt nachst sehr gute Leistungen, zu Hause fällt ihr vieles leicht.


      Prüfe, was für DICH wichtig ist.
      Welche Faktoren erleichtern dir das Leben, das Arbeiten (was sich aufs Leben auswirkt), Organisation.

      Dann prüfe, was machbar ist. Wo du etwas ändern kannst (manchmal reichen Kleinigkeiten mit großer Wirkung) und das baue dann zusammen mit dem was du brauchst.

      Kleinigkeiten: wir ziehen uns abends um und dann beginnt der Abend. Wenn wir müde sind, fallen wir ins Bett.
      Vorher: erst müde werden, dann umziehen. Schreien, Streit, Kosten meiner Nerven und Kosten der Nerven meines Kindes.
      Effektive Veränderung: halbe Stunde vorher beginnen. Dauer 5 Minuten statt 45 Minuten.

      Budget für Lieferservice. Gibt es nicht sooo oft bei uns. Da ich das Budget fest einplane, bin ich entspannter, wenn es an stressigen Tagen einfach den Druck rausnimmt (schlechtes Gewissen stresst sonst nur noch mehr).

      Oft ist es ein ausprobieren, was EUCH gut tut.
      Schiele dabei nicht auf die Norm, sondern sieh dir die kleinen Schrauben in eurem Alltag an, an denen du hier und dann mal drehen kannst, bis das Uhrwerk der Organisation weniger knirscht #winke

    • (30) 02.07.19 - 16:53

      Ich arbeite nur im homeoffice seit 6 Jahren. Anfangs weniger, mittlerweile 25 bis 35 Stunden. Mein Sohn ist 25 Stunden im Kindergarten. Funktioniert für mich super und ich möchte auch nicht wieder zurück ins Büro.

      (31) 02.07.19 - 23:30

      Das klingt erstmal nach rundum sorglos Paket: kaum Anfahrtsweg zur Arbeitsstätte, Kinderbetreuung kommt kostenlos zu Euch nach Hause, dh Kinder fertig machen und morgens pünktlich loskommen entfällt damit auch. Macht die Oma auch mal das Essen für alle oder etwas im Haushalt, dann ist das doch ein super Plus.
      Die einzige Sache die mir einfällt:

      Ich würde bei den Kollegen (die diese Privilegien nicht haben) klarstellen das ich( während der Arbeitszeiten) natürlich 100% für die Arbeit (und Kollegen) da bin auch wenn ich im Home Office bin. Auch würde ich deutlich machen, das ich das private und berufliche trotz Home Office und den Kindern und der Oma im Haus klar trennen kann.

      • (32) 03.07.19 - 00:01

        Dass ich für meine Kollegen da bin ist selbstverständlich. Und die Atmosphäre bei uns auf der Arbeit ist sehr entspannt, zumindest war es zuletzt so. Wir haben ein freundschaftliches Verhältnis und duzen uns alle, inklusive unserem Chef.

        Die meisten Kollegen in meinem Team sind bereits Familienvater, da denke ich werde ich genug Verständnis bekommen. Und ich bin die einzige Frau im Team 😅 it Branche 🤷🏻‍♀️
        Deswegen will ich intensiv über die Arbeitszeiten mit meinem Chef reden. Zählt die Arbeit am Ende der Woche egal wann gearbeitet wird oder eben täglich. Bevor ich da raus war, war das alles entspannt. Ich weiß dass sich einiges geändert hat in der Firma, wir werden sehen..

        Ich habe nur das Gefühl, dass mit der Fremdbetruung das ganze etwas entspannter wäre, da die Kids nicht zu hausen wären. Da ich keine Erfahrungen habe, könnte ich mich hier täuschen. Das wird sich dann noch alles zeigen.

    (33) 04.07.19 - 13:27

    Hallo,
    Ich arbeite 35 h die Woche, meine Tochter ist im Kindergarten und bald in der Schule in der Zeit. Ist anstrengend, aber halt alles eine Frage der Organisation.

    LG
    Sunny

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