Wie funktionieren Restaurantbesuche?

    • (1) 04.07.19 - 09:20
      Restaurant

      Ich habe eine vielleicht komische Frage, aber irgendwie kann ich es mir noch nicht so ganz vorstellen: Wenn die Grosseltern immer mal wieder zum Baby/ Kind schauen, wie läuft das dann bei einem Restaurantbesuch mit mehreren Personen ab? Wo sitzt das Kind, bei den Eltern oder Grosseltern? Was macht ihr, wenn die Grosseltern es neben sich setzen und ihr wollt es neben euch? Wer bestellt sein Essen und hilft ihm dabei (solange es noch Hilfe braucht)? Ich möchte gerne eine gute Beziehung zwischen Enkel umd Grosseltern fördern, möchte aber auch nicht, dass sie ihn dann ganz "einnehmen", darum diese Frage. Danke für eure Erzählungen und Tipps!

      • Hallo, wir sind immer einfach ins Restaurant gegangen ohne uns so großartig Gedanken zu machen.
        Mit Kindern kann man eh nicht alles planen und ich würde einfach ins Restaurant gehen und spontan schauen.
        Wer Lust und Zeit hat soll einfach das Baby füttern, eigenes Essen haben wir eigentlich bei kleinen Kindern nie bestellt, haben bei uns mit gegessen.
        Ist aber doch entspannt wenn Oma dabei ist. Sei doch froh, wenn die das Baby füttern und du in Ruhe essen kannst!

        Und einfach geschehen lassen,ohne sich den Kopf über so was zu zerbrechen!
        Ehrlich gesagt, habe ich mir da wirklich nie vorher einen Kopf gemacht.

        Guten Appetit schon mal!

        (3) 04.07.19 - 09:33

        Guten Morgen.

        Wenn das Kind alt genug ist um im Restaurant selbst zu essen, ist es vermutlich auch alt genug auszudrücken wo es sitzen mag.

        Ich frag meine Kinder wo sie sitzen wollen (und hoffe insgeheim, dass sie Oma sagen, damit ich ausnahmsweise in Ruhe ein noch warmes Essen essen darf ;) )

        • (4) 04.07.19 - 09:41

          Haha, so gings' (bzw. geht's) mir auch. Ich bin immer froh, wenn ich in Ruhe essen kann. Wir haben aber auch das große Glück, dass sich die Großeltern und auch sonstige Familienmitglieder um das Kind reißen
          LG
          Tschitty

        • 🤣 Ich bin allgemein froh, wenn ein Restaurantbesuch mal wieder einigermaßen ruhig möglich ist, ohne dass Mini die ganze Zeit aufstehen und herumlaufen will... irgendwann ist sie alt genug, sich mit Malsachen zu beschäftigen, das wird toll.
          Und ja, wenn sie alt genug ist, auszudrücken, wo sie sitzen will, dann werde ich sie auch genau dort sitzen lassen. Vielleicht ist sie ja bis dahin nicht mehr so ein Mamakind. 🤪

      (6) 04.07.19 - 09:36

      Hi,

      so ganz verstehe ich die Problematik nicht, weil ich nicht nachvollziehen kann, was Restaurantbesuche mit der Familie mit der Beziehung zum Kind zu tun haben. Aber ich versuche mal zu antworten in der Hoffnung, es ist richtig bzw. das, was du wissen willst.

      1. Grundsätzlich entscheiden die Eltern, wer wann wo wie und was mit dem Baby/Kind machen kann und darf und wo es sitzt schläft isst etc.

      2. Großeltern sitzen grundsätzlich auf der Ersatzbank: sie hatten ihre Chance zur Kindererziehung etc. bei den eigenen Kindern. sie dürfen eine Meinung haben, Ratschläge geben - ob die Eltern des Kindes das dann annehmen oder auch so sehen, ist Entscheidung der Eltern. Das muss man ggfs auch klar kommunizieren.

      3. Mir wäre es im Leben nicht eingefallen, dass mein Sohn, solange er nicht alleine essen kann, woanders sitzt als bei mir und meinem Mann. Unser Kind - unsere Verantwortung. Alle anderen sollen gerne in Ruhe selbst essen können. Ist das Kind irgendwann älter und kann selbst Wünsche äußern, wo es sitzen will, dann kann es auch gerne bei Oma & Opa sitzen. Gleiches gilt auch, wenn alle fertig sind mit Essen. Gerne kann das Kind dann auch zu Oma und Opa auf den Schoß, daneben sitzen etc.

      4. Eine gute Beziehung zwischen Großeltern und Enkelkind erreicht man meiner Meinung nach nicht, wenn man den Großeltern einfach alle Freiheiten lässt und sich ihnen unterordnet sondern dadurch, dass sie das Kind regelmäßig (je nach Gegebenheit) sehen dürfen und auch mal alleine mit dem Kind etwas unternehmen können, wenn es alt genug dafür ist (wann das ist, ist Entscheidung der Eltern).

      Gruß
      Kim

      • (7) 04.07.19 - 10:22

        Du schreibst von Ersatzbank und unterordnen - das klingt sehr extrem.

        Natütlich liegt im Zweifel die Entscheidungsgewalt bei den Kindeseltern. Aber was hat es mit Unterordnung zu tun, wenn man dem Wunsch der Großeltern und / oder des Kindes nachkommt, nebeneinander sitzen und gemeinsam essen zu wollen?

        Kostet es tatsächlich so viel Überwindung, "Verantwortung" abzugeben und die Großeltern (auch im Beisein der Eltern) einfach mal machen zu lassen? Sicher, sie hatten "ihre Chance" (klingt total befremdlich). Aber warum sollten sie deswegen nicht gemeinsam mit dem Enkel essen?

        Aus deinem ganzen Beitrag spüre ich ein emotionales Kontra Großeltern. Warum?

        Bei uns war immer klar, dass Omi und Opi sich total gern ums Kind kümmern, egal in welcher Situation und wir als Eltern haben sie viel "machen lassen". Immerhin haben sie ja auch erfolgreich Kinder groß bekommen.

        • (8) 04.07.19 - 11:07

          Hi,

          klingt negativ und befremdlich? Kann sein - ich verstehe den ganzen Ausganspost nicht richtig und las daraus die Befürchtung/Angst, dass die Großeltern sich zu sehr einmischen (nicht nur im Restaurant sondern allgemein).

          Und nein, ich bin nicht gegen Großeltern. Im Gegenteil. Ich bin froh, dass mein Sohn (16) mit zwei Uromas (eine starb 2017), zwei Oma´s und einem Opa sowie dem Ersatzopa aufwachsen durfte und darf. Er hat auch ein sehr gutes Verhältnis zu allen, obwohl meine Mutter und Oma zwischen 130 und 260km entfernt wohnen und er sie nur wenige Male im Jahr sieht. Dafür fährt er mit meiner Mutter z.B. seit 10 Jahren 1x im Jahr für 7-14 Tage in Urlaub - europaweit (nur als Hinweis, dass ich ihr vertraue).
          Die Beziehung habe ich nicht bewusste gefördert, denn ich bin der Meinung, wenn alle gegenseitiges Interesse aneinander haben, dann kommt das ganz von alleine. Kam ja selbst bei meiner Mutter, die mit Babys gar nichts anfangen kann - sie hatte schon bei mir Angst, dass sie "etwas kaputt macht"...

          Ersatzbank heißt für mich nichts anderes, als dass ich wir uns von den Großeltern nicht sagen lassen, wann wir unser Kind abzugeben haben, was es essen darf oder nicht, wie es isst, was es generell darf oder nicht, ob er den Mofaführerschein macht oder nicht etc. Zumindest unsere Eltern haben nicht nur Ratschläge geben wollen (die sind gerne willkommen, denn da kann man drüber nachdenken und sagen ja, richtig oder ne, machen wir anders) sondern immer wieder gesagt, was wir anders machen müssen, was wir falsch machen etc.

          Irgendwann hat "da rein - da raus" nicht mehr funktioniert und wir haben ihnen tatsächlich gesagt, dass Ratschläge und Meinungen gerne willkommen sind, aber sie akzeptieren müssen, dass wir ggfs trotzdem und gegen die Einstellung der Großeltern handeln. In Bezug auf Erziehung unseres Sohnes sitzen sie auf der Ersatzbank - sie hatten die Chance zur Erziehung bei den eigenen Kindern.

          Und wenn du richtig gelesen hast, dann habe ich auch geschrieben, dass das Kind, sobald es Wünsche äußern kann, auch gerne im Restaurant bei den Großeltern (oder wenn vorhanden auch anderen Verwandten) sitzen kann. Ich habe auch nichts dagegen, wenn die Oma unbedingt selbst kaltes Essen haben möchte, dass sie das Baby füttert, aber für uns war es selbstverständlich, dass unser Sohn im Restaurant bei uns sitzt während dem Essen und von uns gefüttert wird und alle anderen in Ruhe selbst essen können. Meist ergibt sich ja ohnehin die Situation, dass ein Hochstuhl vor Kopf steht - jo, dann sitzt Oma/Opa eben rechts oder links vom Kind und die Eltern diesen gegenüber. Ebenfalls habe ich auch geschrieben, dass nach dem Essen das Kind selbstverständlich gerne auch zu Oma & Opa etc kann.

          "Bei uns war immer klar, dass Omi und Opi sich total gern ums Kind kümmern, egal in welcher Situation und wir als Eltern haben sie viel "machen lassen". Immerhin haben sie ja auch erfolgreich Kinder groß bekommen."

          Gekümmert haben sich bei uns auch alle immer gerne und durften das auch. Aber beide Seiten der Großeltern vertreten teilweise Ansichten bei der Erziehung, die wir nicht mittragen und da zeigen wir deutlich Grenzen auf. Und gerade meine Schwiegermutter, mit der ich insgesamt gut klar komme, hat sich als Mutter nicht gerade hervor getan. Weder bei meinem Mann noch bei meinem Schwager und gerade von ihr brauche ich in Bezug auf Erziehung / Beziehung etc keine Ratschläge. Meine Mutter war auch nicht perfekt (wer ist das schon?), aber sie war wenigstens für mich da. Aber auch sie verhielt sich - genau wie meine Schwiegermutter und durchaus auch mein Vater - oftmals sehr übergriffig. Sie vergaßen nämlich gerne mal, dass sie "nur" die Großeltern" sind. Mittlerweile ist das kein Thema mehr - der Beziehung zu unserem Sohn oder uns hat diese deutliche Abgrenzung nicht geschadet.

          Vielleicht habe ich es falsch aufgefasst bei der TE, aber für mich klag das alles nach der Viel Angst und Unsicherheit in Bezug auf den Umgang mit den Großeltern. Und wäre ich so gewesen, dann wäre ich bei "unseren" Großeltern gnadenlos überrannt worden.

          Gruß
          Kim

          • (9) 04.07.19 - 12:50

            Ich habe den Ausgangspost tatsächlich auf das Geschriebene reduziert - also auf den Restaurantbesuch. Daher war ich vermutlich ein klein wenig irritiert über deine - aus meinem Blickwinkel - drastischen Aussagen zum Thema.

            Vermutlich spielen auch viele eigene Erfahrungen eine Rolle wie man ein Posting auffasst. Tatsächlich habe ich nämlich nicht verstanden, warum es ein Problem sein soll, wenn man selbst (endlich mal) in Ruhe essen kann. #rofl

            • (10) 04.07.19 - 13:08

              ok, dann ist verständlich, dass du meinen Beitrag extrem gefunden hast.

              Mich irritiert dieser Absatz:

              "Was macht ihr, wenn die Grosseltern es neben sich setzen und ihr wollt es neben euch? Wer bestellt sein Essen und hilft ihm dabei (solange es noch Hilfe braucht)? Ich möchte gerne eine gute Beziehung zwischen Enkel umd Grosseltern fördern, möchte aber auch nicht, dass sie ihn dann ganz "einnehmen""

              Alleine diese Unsicherheit, was macht ihr wenn die Großeltern wollen / wer bestellt essen und hilft dem Kind? / Großeltern sollen Kind nicht ganz einnehmen... habe ich so gedeutet, dass die Großeltern jetzt schon sehr fordernd und einnehmend sind (vielleicht nicht einmal dem Enkel gegenüber sondern den eigenen Kindern gegenüber) und gewisser Maßen alles an sich reißen wollen.

              Kann natürlich falsch interpretiert sein, weil wir so einnehmende Eltern haben (ich vor allem meine Mutter), aber mit entsprechendem Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit bezüglich der eigenen Person würde doch niemand eine solche Frage stellen, oder?

              • (11) 04.07.19 - 13:22

                Da hast du sicherlich Recht. Insgesamt erscheint der Post so, als dass sich die TE verunsichert zeigt, wie sie sich ihren Eltern / Schwiegereltern gegenüber positionieren soll.

                Man kennt ja auch leider nie die Hintergründe, sondern immer nur den geschilderten Sachverhalt. So weiß man nicht, ob die Großeltern sehr einnehmend sind oder die Eltern / Mutter vielleicht zu sehr "klammern".

                Ich wünsche beiden Parteien auf jeden Fall das Beste und eine gute Kommunikation für die kommenden Jahre.

      (12) 04.07.19 - 10:40

      Sehe ich ganz genauso!

      Wir sind gerade mit beiden Omas und Opas im Urlaub (2. von 10 Tagen 🤪). Bisher klappt es gut. Beim Essen sitzt sie bei mir oder meinem Mann auf dem Schoß, wir entscheiden was sie wie bekommt (sie ist 8 Monate und wir machen BLW).
      Bisher hat sie noch keiner beim Essen bei sich haben wollen, ich rechne aber feste damit, dass das noch kommt. Unsere Eltern mögen sich und kommen gut miteinander klar, trotzdem gab es eben schon Diskussionen bei wem sie heute schon auf dem Arm war🙄

      (13) 04.07.19 - 12:22

      So läuft es auch bei uns. Ich stimme Dir vollkommen zu#pro

(14) 04.07.19 - 09:38

Mein Kind saß und sitzt immer noch neben mir. Ich bestellte ihr essen, mittlerweile sucht sie es selber aus. Natürlich habe auch ich sie gefüttert. Ist ja immerhin mein/unser Kind und nicht das der Großeltern. Sollten Sie allein mit Kind essen gehen können sie das gern übernehmen. 😊
Wenn du dein Kind jeden Tag fütterst und er es nicht gewohnt ist, dass andere das tun dann würde ich daran auch nichts ändern. Das Kind würde ich nicht bei den Großeltern sitzen lassen, egal ob die das wollen oder nicht. Das alles tut der Beziehung zum Oma und Opa ja keinen Abbruch. Ihr werdet euch ja nicht nur in Restaurants treffen?

(15) 04.07.19 - 09:41

Hallo,
als unsere Jungs noch klein waren, haben sie im Hochstuhl neben meinem Mann oder mir gesessen. Wir haben das Essen für die Jungs ausgesucht (bzw. die Jungs selber, als sie alte genug waren), wir haben ihnen beim Essen geholfen etc.
Bei uns wäre niemand auf die Idee gekommen, dass die Jungs neben den Großeltern sitzen sollen. Klar, hat sich das manchmal ergeben, dass einer der Jungs zwischen einem Elternteil- und einem Großelternteil gesessen hat, aber eben nicht, dass sich die Großeltern dann um das Kind kümmern. Sie haben sich zwar vor und nach dem Essen mit den Jungs "unterhalten" oder sich damit beschäftigt, aber das eigentliche "Kümmern" lag selbstverständlich bei uns. Sicher haben sie auch immer gefragt, ob die Kinder noch was trinken möchten, satt geworden sind, ob sie noch einen Nachtisch möchten etc. Aber das ist ja nicht außergewöhnlich.
Ich finde immer, solange die Eltern dabei sind, liegt die Fürsorge bei den Eltern, nicht bei den Großeltern.
LG
Elsa01

  • (16) 04.07.19 - 15:09

    Wenn wir Essen gehen oder die Großeltern egal von welcher Seite zum Essen kommen sitzt immer eine Oma oder ein Opa neben dem Kleinen. Ich und mein Mann sind froh das wir mal heisses Essen genießen können. Das hat sich von anfang an so ergeben. Er lässt sich aber auch von jedem Füttern das mag nochmal ein Unterschied sein.

    Ich merke gerade das ich gar nicht der TE antworte Sorry.

    Du kannst ja schauen was für dich ok ist und was nicht da wir ja nicht wissen wie einnehmend die Großeltern sind. Aber im Grunde sehe ich da überhaupt keine Probleme. Ich mache mir keine Gedanken da sie genau wie wir das Beste für den Kleinen wollen.
    Kann aber auch nur von mir sprechen da meine Schwiegereltern wie meine eigenen Eltern für mich sind.

(17) 04.07.19 - 09:53

Hi,

unsere Kinder sitzen im Normalfall bei uns zum Essen, einfach weil ich möchte, dass der Rest in Ruhe essen kann.
Aber wenn der Große fertig war, wollte er auch oft zum Opa und saß dann da vergnügt. Inzwischen haben wir ja 2 Kinder und der Große sucht sich dann jemanden raus zum Spielen und Vorlesen. Meist sein Onkel oder dessen Freundin, die machen auch immer mit, sie sehen ihn ja am seltensten, aber Oma und Opa werden auch gerne genommen.
Die Kleine futtert ganz gemütlich, wenn es ihr schmeckt, so dass eine Stunde essen meistens ohne Probleme geht.

Wenn Oma und Opa ihn aber gerne bei sich gehabt hätten, nur zu. Ich habe die Kinder jeden Tag, füttere sie /mache Essen jeden Tag, da kann ich es auch genießen, wenn ich Mal ganz in Ruhe essen kann.

Wenn wir bei den Schwiegereltern essen, sitzt die Kleine auch zwischen Oma und Opa, sonst wäre kein Platz. Die beiden versorgen sie dann mit Essen, ich finde es immer ganz entspannt, weil ich mich mal nicht kümmern muss. Quengelt sie oder weint sie, nehme ich sie natürlich dann oder mein Mann.

Ich verstehe das Problem irgendwie nicht. Wie alt ist das Kind? Kann es schon selber entscheiden, wo es sitzen möchte? Dann liegt die Entscheidung mMn beim Kind (wenn auch die Großeltern damit einverstanden sind - kann ja sein, dass die gerne in Ruhe essen möchten und sich vom Kind eher gestört fühlen).
Wenn das Kind noch zu klein ist, um selbst einen Wunsch zu äußern, würde ich die Situation einfach auf mich zukommen lassen. Was wäre denn das Problem daran, wenn die Großeltern sich zum Kind setzen wollen? Was nehmen sie Dir damit weg? Es ist ein Restaurantbesuch, keine Inobhutnahme. Wenn sie sich freuen, ihren Enkel bei sich zu haben und ihn zu füttern ist das doch wunderschön. Du glaubst gar nicht, was es den Großeltern gibt, ihrem Enkel nah zu sein und solche Dinge tun zu können. Ich sehe das immer an meinen Eltern und Schwiegereltern. Das macht sie glücklich, denn die Enkel sind auch ihr Fleisch und Blut. Es bricht Dir doch kein Zacken aus der Krone, wenn Du ihnen damit eine Freude machst.

Ich werde es nie verstehen, wie man die eigenen Eltern/Schwiegereltern dermaßen gängeln kann, sie auf die "Ersatzbank" (wie bitte??) verweisen kann, denn sie "hatten ja ihre Chance". Ein Kind ist kein Eigentum und auch kein Machtinstrument. Wie klein muss man sich im Leben fühlen, wenn man seinen Status als Eltern gegenüber den Großeltern dermaßen aufspielen muss. Ich werde es nie kapieren.

  • Hi,

    lies mal meine Zweite Antwort. Das erklärt vielleicht besser, was ich mit Ersatzbank meine.

    Machtspielchen habe ich nicht nötig. Schon gar nicht auf dem Rücken meines Kindes - da hat meine Schwiegermutter ganz anderes gebracht nach den gescheiterten Ehen mit den Vätern ihrer Kinder. Aber ich steht zu der Einstellung: unser Kind, unsere Entscheidung / Erziehung. Ratschläge & Meinungen: ja gerne - Einmischung: nein danke. Mit gerne mal übergriffigen (Groß)Eltern ist diese deutliche Abgrenzung nötig geworden.

    "Es ist ein Restaurantbesuch, keine Inobhutnahme. "

    DEN find ich gut!

(21) 04.07.19 - 10:08

Ich sehe das er was entspannter als einige andere User hier.

Primär ist es meine Aufgabe mich um das Kind zu kümmern. Sprich bei starker Unruhe nach draußen zu gehen o das Kind zu füttern.

Aber: wenn es jemand anders füttern möchte, wie meine Oma die sich dann mit ihren 90 Jahren freut wie ein Schnitzel, ist es für mich auch vollkommen in Ordnung, solange das Kind isst.

Generell sehen wir es bei uns in der Familie recht locker, nach dem Motto "Wer am nächsten dransteht kümmert sich". So verbissen, dass nur die Eltern sich kümmern dürfen und alle anderen nur nach Absprache bzw ausdrücklicher Erlaubnis, sind wir nicht.

LG

  • (22) 04.07.19 - 10:37

    Hey,

    danke, ich dachte es kommt gar keine vernünftige Antwort mehr. Unser Sohn ist inzwischen 13 J., aber wir sind von Anfang in mit ihm in Restaurants gewesen. Oft auch in größerer Runde, bunt gemischt mit Familie und Freunden. Da wurde er, als er kleiner war, auch gerne mal über den Tisch gereicht, wenn er zu jemand anderem wollte bzw. derjenige ihn mal auf dem Schoss wollte. Auch ums Essen haben nicht nur wir uns gekümmert, höchstens bei der Auswahl. In jüngeren Jahren bekam er einfach nen leeren Teller und hat von allen etwas abbekommen.

    Meine Eltern sind super Großeltern und freuen sich bei jeder Gelegenheit, sich um die Enkel zu kümmern. Wir haben viel Kontakt und daher kennen sie ihre Enkel sehr genau. Da würde ich niemals etwas verbieten.

    Ich habe auch schon Kinder von Familie und Freunden im Restaurant neben mir gehabt und gefüttert. Als Eltern ist man doch dankbar mal in Ruhe essen zu können.
    Selbst mein Sohn macht das jetzt bei seiner Cousine und Cousin und alle haben Freude daran.

    LG
    Tanja

Wieso möchtest du nicht, dass sie das Kind für sich einnehmen?

Wenn das jemand macht / gemacht hat, freue ich mich immer, weil ich dann in Ruhe essen kann. Klar hat man ein Aufe drauf, aber solange die Großeltern gerne machen und sich kümmern wollen, lass sie doch einfach.

(24) 04.07.19 - 10:23

Hallo, ganz klar: zwischen uns Eltern. Die Frage stellte sich gar nicht. Man isst, wenn man kann und wenn Kind unruhig, beschäftigt sich einer der Eltern mit ihm.
Die Beziehung zwischen Enkeln und Großeltern wird doch nicht bei Restaurantbesuchen gestaltet. Da gibt es doch viele andere, bessere Möglichkeiten.
Im Übrigen gehen wir lieber ohne Baby Essen, denn dann möchten wir uns lieber gemütlich unterhalten, ganz in Ruhe essen. Aufpassen tut (bzw. tat) dann ein Babysitter. Mit älteren Kindern ist das dann entspannter und schöner.
VG

Also bis meine Tochter 3 war gab es das ungeschriebene Gesetz das ich oder mein Mann auf einem Platz neben ihr saßen und der andere Platz zur freien Verfügung stand. Jetzt ist sie 3 1/3 und sitzt auch manchmal zwischen Oma und Opa. Wenn dein Kind laufen kann bleibt es eh nicht mehr an einem Platz : D

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