2. Kind und alles ist anders. Gefühlschaos. Silopo.

    • (1) 04.07.19 - 22:57
      Aliaz

      ...das ist wohl ein Silopo der nicht unbedingt auf Antworten aus ist... aber ich muss mir die Gedanken mal von der Seele schreiben.
      Wir erwarten im Dezember unser zweites Kind und alles ist so anders als beim Ersten. Eigentlich nicht unbedingt die Schwangerschaft an sich sondern die Umstände, meine Gefühle. Und irgendwie ist das wohl gut, andererseits macht es mir auch Angst.

      Mein Mann und ich wollten immer Kinder aber unser Großer (inzwischen 3,5) war zu dem Zeitpunkt nicht geplant. Wir waren frisch verheiratet, ich noch in der Ausbildung, hatten einige persönliche Baustellen und es kriselte immer wieder heftig zwischen uns. Die Wohnung war selbst uns beiden viel zu klein.
      Wir haben nicht mal dran gedacht das Kind NICHT zu bekommen, aber die Freude war eher verhalten und wurde von großer Unsicherheit überschattet. Ein früher Abgang wäre gefühlsmäßig kein Weltuntergang gewesen, ich hatte die SS auch "erst" in der 9. SSW festgestellt. Es war mir lange unangenehm über die SS zu reden/darauf angesprochen zu werden. War froh erst im 7. Monat ein Bäuchlein zu haben. Wusste nichts mit meiner Vorsorgehebamme zu bereden. Die Geburt war nicht außergewöhnlich schlimm aber auch als ich dem Wurm im Arm hielt waren da keine Riesen Glücksgefühle. Ich fand ihn ziemlich.... unansehnlich und wusste nichts mit ihm anzufangen. Ich hab mich von Anfang an aufgeopfert, wie eine Mutter das tun sollte, viel getragen, gestillt usw was man hört was gut sein muss. Selbst viel geweint und war verzweifelt weil ich immer unter Druck stand nicht gut genug zu sein. Habe mich bis auf regelmäßige Spaziergänge auch erst so richtig rausgetraut als er 6 Monate alt war. Da hatte ich zum ersten Mal Kontakt zu anderen frischgebackenen Müttern und es tat uns sehr gut.
      Die tiefen, liebevollen Gefühle kamen langsam aber stetig mehr. Heute tut mir buchstäblich das Herz weh vor lauter Mutterglück und Liebe, wenn ich an meinen Großen denke, ihn beobachte. Es ist kein Vergleich zu früher.
      Und nun das 2. Kind.
      Lange vorher geplant. Nach 1 frühen Abgang umso mehr ersehnt. Wir haben genug Platz, ich und mein Mann feste Jobs, haben die anfänglichen "Krisenzeiten" gemeistert und harmonieren gut als Familie. Wir haben schon feste Namen. Ich liebe dieses Kind schon bevor es überhaupt entstanden ist. Bevor ich es im Arm halten darf. Es kommt mir ein bisschen wie Verrat an unserem Erstgeborenen vor. Ich kann mir nicht vorstellen jemals jemanden mehr zu lieben als ihn, aber nun ist da das Geschwisterchen. Ohne jede Unsicherheit.
      Kann ich mich in 2 gerechte Mutterteile aufspalten? Wird der Große es verstehen, dass es jemand anderen gibt? Wird er merken, dass die Startbedingungen für das neue Baby "bessere" sind? Wie werden sich diese anderen Umstände auf unser 2. Wunder auswirken? Ich werde ja automatisch einiges anders machen, weil ich mit ganz anderen Gefühlen und viel mehr Selbstbewusstsein starte.
      Meine Eltern sagten mal, sie lieben nicht jedes ihrer 6 Kinder gleich, weil jedes Kind anders ist und anders "geliebt" werden muss. Leuchtet ein.
      Ich hoffe nur, meine zwei werden immer wissen, dass ich sie, egal wie und ohne Vergleich, von ganzem Herzen liebe.

      Danke fürs Lesen, wer es bis hierhin geschafft hat ;-)

      • (2) 04.07.19 - 23:20

        Ich kann deine Gedanken und Gefühle verstehen. Du liebst dein Kind und hast ein schlechtes Gewissen, weil er eben nicht das langersehnte Wunschkind war, sondern zu einer eher ungünstigen Zeit geboren wurde und der Start nicht optimal war.

        Aber so wie du es beschreibst, hast Du dich trotzdem immer gekümmert warst eine liebevolle Mutter und heute habt ihr eine gute Beziehung zueinander.

        Klar kommen die Gefühle jetzt wieder hoch. Denn beim zweiten Kind fühlst du plötzlich das, was man beim ersten vermeintlich von dir erwartet hat, du aber nicht geben konntest.

        Du verrätst aber damit nicht deinen Sohn! Die Bedingungen waren damals nicht optimal und trotzdem habt ihr euch für euren Sohn entschieden und das war gut so. Jetzt sind die Bedingungen viel besser und es ist völlig ok, dass du dich jetzt freust. Du darfst dich über dein Baby freuen!

        Die Gedanken über das Aufteilen der Mutterliebe sind völlig normal. Ich erwarte in wenigen Wochen meine zweite Tochter und kann mir immer noch nicht vorstellen, dass sie so lieben kann, wie meine Große. Denn diese Liebe ist so groß - wie soll da Platz für mich mehr sein?

        Ich glaube trotzdem fest daran, dass ich beide Kinder lieben werde. Vielleicht unterschiedlich, aber nicht mehr oder weniger.

        Und was Deinen Sohn angeht: er wird sein Geschwisterchen ebenso lieben. Und sie werden streiten, sich gegenseitig verfluchen und dann wieder vertragen. Weil das einfach dazu gehört.

        Ich denke, allein dass du dir diese Gedanken machst, zeigt schon, dass du sie dir realistisch nicht machen brauchst.

        (3) 05.07.19 - 05:55

        Ich kann dich verstehen, aber sorgr dich nicht.
        Bei mir ist es ähnlich, aber anders herum. Das erste war lange ersehnt und geplant, mit heftiger Emotion empfangen und die ersten Jahre waren emotional ganz groß.
        Dass wir ein zweites Kind wollten, war klar. Die Schwangerschaft kam dann, aber es war nicht so aufregend. Ich kümmerte nich genauso um das zweite wie um das erste, aber die heftigen Glücksgefühle blieben aus. Dankbarkeit, ja. Große Zuneigung, ja. Aber ganz anders und manchmal fühlte ich mich schlecht, weil da offensichtlich nicht so viel Liebe war.

        Mittlerweile sind sie groß. Mit beiden habe ich eine gute Beziehung und denke, es hat dem zweiten Kind nicht geschadet. Es hat emotional als Kleinstkind alles bekommen was es brauchte, auch wenn es sich für mich anders anfühle.
        Ich liebe sie beide sehr.

        Es ist ein Prozess und du wächst in deine Rolle hinein.

        Hallo,

        Aus deinem Text kann man viel Angst lesen - und zwar Angst, dass du deinen Sohn weniger liebst als das zweite Kind. Das ist doch aber das beste Zeichen, dass du dir darum keine Sorgen machen musst.
        Die Grundsitutationen deiner beiden Kinder sind so völlig unterschiedlich, da solltest du versuchen, nicht zu vergleichen. Du hast deinem Sohn einen behüteten und liebevollen Start ins Leben bereitet - ob aus Pflichtgefühl oder Mutterliebe ist zunächst nebensächlich - ich glaube auch, dass du durch die Unsicherheiten und den Druck zumindest eine angegende (Wochenbett-)Depression mitgenommen hast, was das Aufbauen einer Bindung natürlich auch erschwert. Jedenfalls klingt es für mich danach.
        Aber! Du hast die Situation gemeistert, und liebst deinen Sohn von ganzem Herzen. Was soll er mehr wollen?
        Setze dich bitte nicht selbst so unter Druck, für beide Kinder (die vielleicht grundverschieden sind!) exakt dasselbe zu empfinden - wie schon jemand schrieb, jedes Kind darf/wird individuell sein, und wird dementsprechend individuell geliebt. Genieße diese Schwangerschaft, wie du die erste nicht erleben konntest und freue dich einfach. Bezieh deinen Sohn einfach in so viele Dinge wie möglich mit ein, dann weiß er, dass er nicht "ersetzt" wird, sondern sich einfach seine Familie erweitert. Klar kann es Eifersucht geben, das ist normal, muss aber nicht extrem sein oder überhaupt passieren. Lass es auf euch zukommen!
        Du klingst nach einer tollen Mama, die ihre beiden Kinder sehr liebt und alles für sie tun würde. Ich denke, damit ist doch alles in trockenen Tüchern ;)
        Ich wünsche dir etwas Entspannung und weniger Druck, und die Sicherheit, dass dein Sohn weiß, wie sehr du ihn liebst.
        Viele Grüße!

      • (5) 05.07.19 - 09:12
        Eswirdschongut

        Bei mir wars andersrum. Ich hab die Schwangerschaft und Geburt und die erste Zeit mit Kind 1 geliebt. Als das zweite kam, war die Vorfreude groß, aber in der Zeit nach der Geburt hab ich alles nur aus Pflichtgefühl so gut es ging getan und Liebe war da nicht wirklich vorhanden. Es gab einfach sehr viele Probleme und die Gesamtsituation war unvorhergesehen viel schlechter geworden. Dachte oft, das Kind hätte es in einer anderen Familie besser.
        Habe mich furchtbar gefühlt weil ich so wenig Beziehung zu meinem Kind fühlte und wusste dass es ja ganz anders sein kann.
        Heute sind die Kinder 2 und 4 und es ist so, dass ich mal mehr das eine, mal mehr das andere liebe. Eben je nach Phase. Es hat sich aber total angeglichen.
        Ich werde aber immer die Schwangerschaft und Babyzeit mit dem ersten Kind als schöner empfinden. Weil sie einfach schöner war.
        Dafür finde ich die Kleinkindzeit mit dem zweiten Kind schöner, da war meine große sehr trotzig und anstrengend und diese Zeit kann ich jetzt beim zweiten Kind mehr genießen.
        Also genieß die Schwangerschaft und es kommen später noch genug Situationen, wo du denken wirst, hm das war irgendwie mit dem ersten Kind schöner.
        Du brauchst dich nicht zu schämen, was du jetzt erlebst ist das "normale" was die meisten eben mit dem ersten Kind erleben.

        (6) 05.07.19 - 09:43

        Du wirst bestimmt für beide eine perfekte Mutter sein! Die Bindung zu Deinem großen Kind ist mit der Zeit gewachsen, ist doch toll. Und euer neues Familienmitglied wird sehnsüchtig erwartet, das wird schon. Und etwas Eifersucht darf der große haben, die werden trotzdem bestimmt ein super Team

      • (7) 05.07.19 - 10:18

        Ja, die Startbedingungen für eure Nr. 1 waren schwierig, aber konzentrier dich auf das Wichtige:
        "Heute tut mir buchstäblich das Herz weh vor lauter Mutterglück und Liebe, wenn ich an meinen Großen denke, ihn beobachte."

        Eure Nr. 1 hat zwei Eltern, die ihn sehr lieben, und das weiß er.

        Wenn du dir solche Gedanken machst, dann bin ich mir sicher, dass du dich in "zwei gerechte Mutterlieben aufspalten" kannst.

        Vielleicht wird es zu Neid kommen, aber das ist ja typisch bei Geschwistern (v. A. mit einem solchen Altersabstand) und der wird in der Regel auch überwunden. Ich denke auch nicht, dass er merken wird, dass die Bedingungen unterschiedliche sind, solange ihr ihm das nicht ständig unter die Nase reibt;-) Er kann sich ja vermutlich nicht mehr an seinen 2. Geburtstag erinnern, noch weniger an das, was in seinem ersten Lebensjahr passiert ist.

        Es kann gut sein, dass sich die Unterschiedlichen Bedingungen unterschiedlich auswirken, aber fast alle Geschwister haben unterschiedliche Startbedingungen. Fast immer ist man beim ersten Kind viel unsicherer, dafür hat das zweite nicht mehr die uneingeschränkte Aufmerksamkeit, etc.

        Vielleicht das Beispiel meiner Eltern.
        Sie lieben alle 5 gleich.
        Eines hatte suboptimale Startbedingungen, geplant, aber im Studium geboren, beschissene Geburt mit Komplikationen, lange im Krankenhaus.
        Eines ist schon immer so ein bisschen über die Stränge geschlagen, Trotzphase, Pubertät, etc.
        Eines ist der einzige Junge.
        Um Nr. 5 gab es eine Diskussion, weil meinem Vater 4 gereicht hätten.
        Eines meldet sich jeden Tag mehrfach, andere melden sich fast nie.

        Und wie ich mit allen meinen Macken weiß, dass meine Eltern mich genauso lieben, wie meine "perfekten" Geschwister, werden auch deine Kinder immer wissen, dass du sie mit gleicher Intensität liebst, egal wie die Startbedingungen und was für Macken und Stärken sie haben.
        #liebdrueck

        (8) 05.07.19 - 10:45

        Als euer erstes Kind geboren wurde, hattet ihr einen Eimer mit bekommen, der nicht randvoll mit Liebe war. Es hat etwas gedauert, aber mittlerweile ist er bis oben hin gefüllt.
        Und bei Nummer zwei muss der Eimer nicht aufgeteilt werden, sondern ihr habt einen weiteren einfach dazu bekommen. Und der Eimer ist etwas schneller gefüllt, als es der erste war.

        Aber was siehst du, wenn du die beiden Eimer siehst?
        Richtig. Zwei bis oben hin gefüllte behälter.
        Und das ist das, was zählt :)

        Ich glaube, fast jede Mutter fragt sich, ob sie beide Kinder gleich lieben wird. Und fast jede Mutter merkt, dass es vielleicht nicht exakt die gleiche Liebe ist, aber ab einem gewissen Zeitpunkt die gleiche Intensität.
        In ein paar Monaten wirst du darüber lächeln, dass du dir solche Gedanken gemacht hast :)

        (9) 05.07.19 - 11:55

        All deine Gefühle sind legitim und nachvollziehbar.
        Wir haben auch 2 Kinder. Heute fast 2 und fast 5. Beide waren absolute Wunschkinder. Aber auch bei der Großen stellten sich nicht sofort die großen Gefühle ein, so wie bei vielen mit dem 1. Kind auch nicht. Alles ist so neu und anstrengend, da mussten auch erst bei mir die Gefühle wachsen. Mit jedem Tag habe ich mich mehr in sie verliebt, naja die ersten 3 Monate vielleicht nicht, weil sie so ein exzessives Schreibaby war, aber dann. Der Kleine kam als sie 3 war. Ich war, als ich ihn das erste Mal sah, tatsächlich schockverliebt. Es war im Grunde auch „ungerecht“, weil ich ihn sofort unendlich lieben konnte. Trotzdem habe ich mir deshalb nie einen Vorwurf gemacht. Er war eben der 2. und man wusste schon, wie alles funktioniert. Trotzdem habe ich nach dem Zusammentreffen mit meiner Tochter (was sie ganz toll gemeistert hat) tagelang geweint, weil ich meiner Tochter gegenüber so ein schlechter Gewissen hatte: Da kommt einfach ungefragt ein neues Baby ins Haus und Mama liebt es vom Schlag weg genau so wie mich. Zudem hat man mit Säugling, welcher zu 100 Prozent auf die stillende Mutter angewiesen ist, tatsächlich nur mehr sehr wenig Zeit und Nerven (die neue Situation mit 2 Kindern überfordert anfangs schon ziemlich) für das große Kind. Das tat mir dann auch so sehr leid. Natürlich hat die Hormonumstellung noch sein Übriges getan, aber ich fühlte mich die ersten Tage wirklich schrecklich, als hätte ich ein Stück weit mein erstes Baby, meine Liebe verloren. Natürlich hat sich das nach ein paar Wochen eingespielt und dann war ich auch nicht mehr so traurig. Dein Großer wird die besseren Startbedingungen natürlich nicht merken. Da fehlt ihm ja jegliche Erinnerung. Du wirst dich leider nicht in gleiche Mutterteile aufspalten können (leider, leider). Das ist das, was mir am meisten ausmacht. Aber dein Großer wird da reinwachsen. Am Anfang wird es hart werden. Er wird vielleicht eifersüchtig sein, noch trotziger, traurig oder wütend sein. Alle Familienmitglieder müssen sich neu finden (auch die Erwachsenen). Ganz viel Verständnis und eine Extraportion Liebe sowie jegliches Zeitfenster für ihn freihalten, wird ihm helfen, sich daran zu gewöhnen. Wenn das Baby ein halbes Jahr oder ein Jahr da ist, wird er sich gar nicht mehr daran erinnern können, wie die Zeit davor ohne Baby war. Das ist das Gute.
        Ich würde auch immer wieder 2 Kinder haben wollen. Trotzdem fühlte und fühle ich mich heutzutage immer noch oft zerissen. Eigentlich ist es am schönsten, wenn ich mal nur Zeit mit einem Kind verbringen und das Geniesen kann. Natürlich ist es auch wunderbar wenn die 2 miteinander spielen (und sich mal nicht nur streiten).
        Ich liebe beide tatsächlich und ganz eherlich von ganzem Herzen gleichermaßen über alle Maßen.

        (10) 05.07.19 - 12:18

        Meine Schwiegemutter meinte, Mutterliebe wird nicht geteilt, sondern das Herz bekommt ein Ohr dazu damit die Liebe bei allen gleich groß bleiben kann.


        lg lene

        (11) 05.07.19 - 13:58

        Ich verstehe dich sehr gut, bei mir war es ähnlich.

        Beim 1. Kind war alles schwierig. Geburt furchtbar, dann Wochenbettdepression, fehlende Mutterliebe, Schreikind,...
        Hat sehr lange gedauert, bis alles gut war.

        Kind 2: eine wunderschöne Geburt, sofort topfit, eine traumhafte Wochenbettzeit, das bravste Baby der Welt...

        Heute liebe ich beide (und auch das 3.) über alles. Jeden auf eine bestimmte, eigene Art aber alle gleich intensiv.

        Fand den Vergleich mit den Eimern einer Userin weiter oben absolut treffend - genauso ist es!

        LG Claudi

        (12) 05.07.19 - 19:51

        Hallo,

        auch ich kann deine Gefühle komplett nachvollziehen, wenn auch aus einer komplett anderen Situation heraus.

        Erstes Kind geplant. Furchtbar anstrengend. Ungeplant, als das erste 1 Jahr alt wurde, schwanger mit Nummer 2.

        Das zweite war ein liebes Baby, genügsam. Aber wir hatten ja noch Nummer 1! Was für eine Zeit.

        Heute sind wir 14 Jahre danach. Die Große 14, die Kleine 12,5 Jahre alt. Ich habe mir die allererste Mutter-Tochter-Auszeit mit der Großen geteilt.

        Sie sind BEIDE so tolle MENSCHEN!!!! Und von den anfänglichen sehr unterschiedlichen Gefühlen ist nix mehr übrig. Nur noch Liebe!

        (13) 05.07.19 - 23:14

        Danke euch allen für die umfangreichen, ehrlichen, verständnisvollen Antworten. Ich war z.T. zu Tränen gerührt. Es ist gut sich verstanden zu wissen und nicht verurteilt zu werden.
        Es wird mit beiden Kindern gut werden. Ich weiß, dass ich beiden eine gute Mutter bin/sein kann. Mit und trotz all meiner Fehler und Begrenzungen.
        Ich versuche den Großen möglichst viel mit einzubeziehen, ihn auch mal zum US mitzunehmen, Klamotten shoppen fürs Baby usw.
        Das Eimerbild ist klasse.
        Ich nehme mir vor, die Schwangerschaft zu genießen - ohne schlechtes Gewissen, dass ich es beim Großen nicht konnte. Er ist und bleibt der "Erste", ein besonderes Geschenk Gottes. Und das Zweite wird ihm diesen Platz in meinem Herzen nicht streitig machen, sondern seinen eigenen, besonderen, nicht ersetzbaren Platz einnehmen.

        Danke euch allen. Ihr habt mich sehr ermutigt!

        (14) 07.07.19 - 13:58

        Wieso sollte eine Mutter sich aufopfern? Wenn man seine eigenen Grenzen verletzt hat da niemand etwas von.

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