Umgang mit drei Kindern und Besuch

    • (1) 05.07.19 - 23:05

      Ratlos , traurig und verzweifelt .
      Meine drei kleinen 11,4 und fast 2 Jahre alt , im Moment macht mich der Alltag oft müde , der kleine ist sehr anhänglich und anstrengend.
      Was mich jedoch sehr betroffen macht , sind Situationen in denen Besuch da ist , wie meine Mutter.
      Wie auf Knopfdruck kippt die Stimmung , eine Unterhaltung wird unmöglich, jeder buhlt um sie herum und es kommt nach kürzester Zeit zu Streit zwischen Ihnen , dass ich vor Wut platzen könnte .
      Auf meine Worte hören sie dann gar nicht , ich komme mir so hilflos vor .
      Hab keine Lust mehr auf Besuch , weil es einfach für niemanden schön ist .
      Habt ihr Ideen woran das liegen könnte , was wir falsch machen

      • (2) 05.07.19 - 23:57

        Kommt die Oma denn regelmäßig zu Besuch?

        Wenn nicht scheint mir das ganz normal.
        Sie wollen halt alle ihr "Stück vom Kuchen"in dem Fall die Oma.
        Legt am besten vor Besuchen feste Regeln fest. z.B. den Besuch erstmal in Ruhe ankommen lassen.Es wird nicht dazwischen geredet wenn sich schon jemand mit dem Besuch unterhält.Wenn es nicht klappt kommt entweder kein Besuch mehr oder sie müssen wenn es zum Streit kommt solange auf ihre Zimmer bis sie sich wieder beruhigt haben.
        Was sagt deine Mutter denn dazu?
        Wenn es ihr zuviel wird kann sie das den Kindern ja auch sagen,sie sind alt genug das zu verstehen.

        (3) 06.07.19 - 09:02

        Hallo, bei uns wird erstmal in Ruhe angekommen und Kaffee getrunken. Meist spielt Oma dann etwas mit den Kindern, z.B. ein Brettspiel. Danach unterhalten sich auch die Erwachsenen.
        So ein Kaffeebesuch ist ja kein gebuchter Clown, wo sich das komplette Programm um die Kinder dreht, mein Vater z.B. unterhält sich auch mal gerne intensiv mit meinem Mann, da muss der Kleine eben auch mal warten und nebenbei etwas für sich spielen.
        Ich klingt, es fehlt es euch an Regeln (bei Besuch oder auch so?). Ich finde, jeder sollte zu seinem Recht kommen.
        VG

        (4) 06.07.19 - 10:14

        Zu meiner Zeit wurde um Besuch gebuhlt.
        Mein Kind buhlt um Besuch.

        Je seltener und je beliebter der Besuch ist, umso heftiger.


        Bei uns (ein kind) gilt folgendes
        ich rede mit meinem Kind VORHER
        - wer kommt
        - wie lange bleibt der Besuch
        - wo schläft der Besuch (oder fährt abends wieder)
        - was wir vorhaben

        - was mein Kind tun kann, wenn ich rede
        - was ich tun werde, wenn mein Kind den Besuch alleine möchte
        - was wir gemeinsam tun können, wenn der Besuch da ist.
        Vorher in Absprache mit dem Besuch über Nerven, Interesse und Aktivitäten

        Spontan überraschender Besuch kommt nur aus der Umgebung. Klappt es, ist es gut, klappt es nicht, trifft man sich zwei-drei Tage später ein anderes mal. Das ist dann so spontan und so spontan möglich, dass man sich auch so mal irgendwo trifft und direkt was zusammen macht.

        Anreisebesuche fragen vorher an.
        Daher ist die Vorbereitung auch möglich.

        Vorher auch klare Ansage: wenn es zu viel wird, gibt es eine räumliche Trennung. Danach darf wieder gerne. Miteinander sollte möglich sein.

        Da ich den Ärger meines Kindes verstehe, sich zu langweilen, wenn jemand da ist, gibt es eben auch die Zeit für sie und ich ziehe mich etwas raus.
        Besuch bekommt auch einen eigenen Bereich, wo Besuch sich jederzeit zurück ziehen darf. Regelung: in dieser Zeit respektieren andere, dass der Bereich tabu ist und Besuch seine Ruhe möchte.

        Danach freuen sich dafür umso mehr alle aufeinander. Daher wird das auch gut akzeptiert. Und wir halten das auch verlässlich ein!
        auch wenn wir Großen und schnell mal verquatschen: versprochen ist versprochen! Telefon gibt es ja schließlich auch (wenn wir dann mal wieder....)

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