Gründe

Aus welchem Grund musstet ihr schon mal ein Haustier abgeben?

Weil er zu wild war für ein Kind

Weil der große Hund das Baby mehrmals angeknurrt hat.

Unterbinden ist nicht mehr gegangen?
Wir haben unseren Hund nach der Geburt unseres Sohnes gekauft. Anfangs war der Hund eifersüchtig wenn wir uns nicht mit ihm sondern den kleinen beschäftigt haben.
Dieses Verhalten haben wir dann immer unterbunden, jetzt "beschützt" er unseren kleinen. Es hat zwar eine Zeit lang gedauert bis er es kapiert hat, aber es hat funktioniert.

Hallo,

ich habe deine Frage erst jetzt gelesen, aber ich möchte noch darauf antworten.

Meine Antwort ist denkbar knapp gehalten. Die Geschichte dahinter ist schon etwas länger.

Unseren Hund hatten wir schon drei Jahre als unser erstes Kind zur Welt kam. Er war ein Fundhund aus dem Tierheim, damals ca. ein Jahr alt. Welche Rasse er hatte ließ sich nicht genau sagen. Er hatte am Schädel die typische Vertiefung eines Rottweilers, den Gang eines Dobermanns und das Fell eines Schäferhundes. Er wog ca. 45 kg

So richtig haben die Probleme mit ihm angefangen, als unser Kind mobiler wurde und zu krabbeln anfing. Immer wenn das Kind am Hund vorbeikrabbelte, knurrte dieser. Ich hatte ehrlich Angst, dass was passiert.

Wir haben drei Hundetrainer konsultiert und ca. 1000€ investiert, aber die Situation besserte sich nicht. Zusätzlich hat der Hund angefangen andere Rüden anzugreifen. Ich war einfach überfordert mit der Situation.

Zufällig erfuhr ich von jemanden, der einen großen Hund für ihr Haus und Grundstück suchte. Das Kennenlernen verlief super und er übernahm unseren Hund. Als ehemaliger Polizei- Hundeführer hatte der Hund ein geeignetes Herrchen gefunden.

Bis zum Tod des Hundes waren wir im regelmäßigen Kontakt. Der Hund hatte dort ein tolles Leben in einer netten Familie, auf einem großem Grundstück direkt am Wald.
Besser hätte er es auch bei uns kaum haben können.

Jetzt, 12 Jahre später, hätte ich gerne wieder einen Hund. Aber unser Alltag lässt das leider nicht zu. Vielleicht wenn die Kinder älter sind...

Erstmal du 😎

Wir haben unsere beiden Katzen abgegeben.
In der letzten Wohnung konnten sie raus, waren.nur draußen, sind über den Balkon über eine Leiter immer hoch und runter gekommen.
Kurz vor der Geburt sind wir umgezogen. Sie könnten hier auch raus, verstanden aber nicht, dass das hier vom Balkon nicht geht. Dadurch dass sie jetzt nur drin waren, konnte ich ihnen mit Baby nicht gerecht werden. Die kleine Katze ist auch immer auf mein Sohn draufgesprungen, wenn er auf mir lag, weil sie auch kuscheln wollte. Oder um meine Beine rum, wenn ich mit ihm aufgestanden bin zum Wickeln, o.ä. Da bin ich schon öfter auf ihre Pfötchen versehentlich getreten :(
Zusätzlich haben sie so enorm gehaart, Fellwechsel, dass überall diese Haare waren.
Dann haben wir uns entschieden die beiden zu unserem ehemaligen Nachbarn zu geben, wo sie wieder schön raus können und ihr Paradies gleich vor der Tür haben.
Ich würde immer nach ein passendes Zuhause für sie suchen und niemals im Tierheim abgeben.

Ich musste länger ins Krankenhaus (insgesamt waren es dann 1,5 Jahre) und konnte die Katzenbetreuung irgendwann nicht mehr organisieren.

Mein Aquarium ist geplatzt, ich wollte kein neues mehr. Die Fische wurden dann verteilt bei Freunden mit Aquarium untergebracht.

Ich hatte zwei Wellensittiche und einer ist gestorben. Der andere war danach ein bisschen verstört und wir kannten jemanden mit großer Voiere und vielen Wellensittichen der anbot meinen Sittich aufzunehmen. Da ging es ihr besser-Wellensittiche sollten eigentlich ja in einem Schwarm gehalten werden.

In beiden Fällen war ich noch ein Kind.

Unseren Hund als er anfing meinen Sohn im Krabbelalter anzuknurren.

Jeweils die letzten beiden Meerschweinchen als in den Gruppen die anderen Tiere verstorben waren. Keine Einzelhaltung.

Alle Tiere gingen jeweils an die ursprünglichen Tierschutzvereine.

Mittlerweile haben wir gar keine Haustiere und derzeit möchte ich keine

Zwei mal musste ich Kater abgeben, weil es nur Stress mit den anderen gab und sich die beiden selbst absolut nicht mehr wohl gefühlt haben.

Kaninchen habe ich vor einem Umzug abgegeben, weil das große Gehege nicht mit umziehen konnte und ich sie nicht mehr hätte artgerecht halten können.

Früher habe ich immer gesagt, ich würde niemals ein Tier abgeben. Heute weiß ich, dass man manchmal einfach nicht der richtige Mensch für dieses Tier ist und eine gute Vermittlung der bessere Weg ist.

Warum fragst du?
Befindest du dich in einer Situation gegebenenfalls dein Tier abzugeben?

Ich hatte und habe beinah mein Leben lang immer Tiere um mich. Vorwiegend Hunde und Katzen.
Ich war zum Glück nie in der Situation ein Tier abgeben zu müssen. Dazu gäbe es für mich aber auch nur wenige trifftige Gründe.
Zu viele Haare oder Katze kuschelt sich zum Baby wäre z. B. keiner.
Da müsste schon ein Familienmitglied eine Allergie entwickeln.
Keines unserer Tiere entwickelte jemals aggressives Verhalten gegenüber unseren Babys/Kinder. Wäre es so gewesen hätte ich den Fehler in meiner Erziehung gesucht und versucht diesen zu beseitigen.
Wenn ich mich für ein Tier entscheide, dann für ein Leben lang.
Ich kenne persönlich einige Fälle in denen das Tier aus nicht plausiblen Gründen wieder abgegeben wurde. Sowas geht für mich gar nicht. Das ist für mich keine Tierliebe.
Die besten Beispiele sind oft Hunde, die verhätschelt werden und nicht mal sitz und Platz auf die Reihe kriegen, weil der Halter es zu locker nahm. Dann kommt ein Kind in die Familie und die Probleme mit der Kommunikation sind vorprogrammiert.
Schwups ist dann das einst geliebte Tier das Böse und wird abgegeben.

Wir hatten einen Hund aus dem Tierheim. Diesen müssten wir wieder zurückgeben, weil er meinem Papa ins Knie gebissen hat. Der Hund lag wohl bis zum Tod seines Herrchens mit im Bett. Als mein Vater ihn aus meinem Bett haben wollte biss er zu.

Sucht hier gerade jemand Gründe, während der Ferienzeit sein Tier los zu werden?

Ja leider musste ich einer meiner Katzen (hatte 2) letztes jahr abgeben. Ich bin umgezogen. Und die eine kam damit null klar . Ich habe alles mögliche versucht , ihr zeit gegeben , viel Aufmerksamkeit. Ich habe mir Hilfe beim Tierarzt gesucht . Sie hat nur noch geschrien, tag und Nacht. Kam nicht mehr mit ihrer Schwester klar . Die beiden hatten sich eigentlich heiß und innig geliebt. Aber dann nur noch gekämpft. Sie war nur noch aggressiv , wurde unrein. Ich habe so viel ausprobiert und das sehr lange, aber sie hat wirklich gelitten. Meine Tierärztin hat dann eine Vermittlung vorgeschlagen, vllt wäre sie bei einer einzel Haltung besser aufgehoben. Ich habe Kontakt zu einem Tierschutzverein aufgenommen. Denn in ein tierheim wollte ich sie nicht geben. Sie wurde von einer alten Dame aufgenommen, die keine andren Haustiere hat . Dort ist sie jetzt glücklich und zufrieden. Tut mir selbst immer noch im Herzen weh, aber im Nachhinein war es die bessere Entscheidung . Ihr geht's wieder gut . Hätte nie gedacht , dass ein Umzug sie so verstören könnte . Und dass ein erneuter Umzug sie wieder beruhigen könnte . Habe sie ja auch nicht anders, also nie schlechter behandelt. Ich hab beide ja schon von klein auf gehabt , also bis zur Abgabe über 4 Jahre und es gab nie Probleme. Beide waren einfach "meine Babys". Meine Tierärztin meinte , dass Katzen sich manchmal einfach einen neuen Besitzer suchen.
Meiner andren Katze , die ich noch behalten habe geht's jetzt aber auch wieder gut . Anfangs war sie schon etwas verwirrt, aber das hat sich glücklicherweise schnell gegeben.

Wieso frägst du, musst du ein Haustier abgeben?

Wir hatten Tiere in Gruppenhaltung und als nur noch eins übrig war, haben wir es in gute Hände abgegeben, damit es nicht alleine bleiben musste. Wir wollten die Haltung beenden, das letzte Tier aber nicht bis zu seinem Tod alleine halten.

Wir mussten leider unsere Katze abgeben, da sie nicht stubenrein war. Wir haben 1 Jahr "durchgehalten" und wirklich ALLES ausprobiert, aber es ging nicht mehr. Ihr Bruder war ein Protestpinkler, auch ätzend, aber ihn haben wir behalten. Die Katze hat ein Arbeitskollege bekommen, der einen großen Garten hatte und nebenbei Tierpsychologie studiert hat. Er konnte ihr Problem leider auch nicht lösen, aber sie durfte dann halt nur kurz zum Fressen reinkommen und lebte ansonsten im Garten.

Wir haben unsere Schlangen an privat vermittelt, weil wir a) das Zimmer fürs Baby brauchten und b) Schlangen Salmonellen ausscheiden und das ist im Haushalt mit Baby/Kleinkind schwierig ist.

Ich habe je versucht in diesem Forum diplomatisch und weitestgehend objektiv zu sein.
Aber was ich hier an "Gründen" lese, treibt mir die Galle hoch!
Und da wundern wir uns noch, dass Tiere per Gesetz (noch) Sachgegenstände sind.
Ich bin sprachlos!!!!

Was genau stört dich denn? Die Katze, die aus Protest in die gesamte Wohnung pinkelt, oder der Hund der Kleinkinder anknurrt oder Erwachsene beisst? Es ist manchmal besser einen guten Platz zu suchen statt das Tier weiter zu verkorksen.
Solange man sich um einen guten Platz kümmert sehe ich da kein Problem. Ich war lange genug im Tierschutz und habe dort Tiere erleben müssen, die nachts beim Tierheim über den Zaun geworfen oder irgendwo angebunden wurden. Diese Urmenschen haben hier sicher nicht ihre Geschichte erzählt.

LG
Muriel 🐇

Ich BIN im Tierschutz.

Knurrende Hunde, zu wilde Hunde...
Hundeschule/ -trainer?

Sich mit dem Tier auseinander setzen, aktiv mit ihm arbeiten, sich Zeit nehmen...

Das mit ehem. Freigängern versteh ich.
Allergie ebenfalls.

Aber Pipikatzen (habe Hunde und Katze) verstehe ich nur bedingt.

Häufig wird einfach nicht alles versucht, aus Bequemlichkeit, Faulheit und dann wird das Tier / der Gegenstand einfach abgegeben (natürlich ist in diesem Fall Platz vor Preis am Besten).
Wie etwas, das man mit Bon einfach zurück gibt...

Meine Tiere sind Familienmitglieder und wenn es Integrationsschwierigkeiten gab/ gibt, dann wird daran gearbeitet und sich nicht einfach des 'Problems' entledigt.

Meine Katze hatte ziemliche Schwierigkeiten als der erste Hund damals kam; viel gepinkelt und ist auf ihn los. Mit Feliway und geduldiger Zuwendung hat's geklappt, recht schnell sogar. Beim Kind ging's noch schneller, nun spielt sie sogar mit ihm.

Manche geben einfach zu schnell auf. DAS meine ich. Von Bindung und Beziehung keine Spur.

Und das kann ich einfach nicht nachvollziehen.
Solltest Du übrigens auch nicht, gerade WEIL du im Tierschutz warst/ bist.

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Hallo,

wir haben 2 Katzen. Eigentlich Freigänger, aber trotzdem liegen sie öfters im Haus, wenn sie schlafen wollen oder das Wetter zu schlecht ist. Beide Katzen haben wir schon seit 8 Jahren. Mein Mann ist unter der Woche aus beruflichen Gründen nicht zu Hause und seit ca. 3 Jahren klagt er am Wochenende immer über brennende Augen und eine verstopfte Nase. Komischerweise hat er das unter der Woche nicht. Wir haben gar nicht an eine Katzenhaarallergie gedacht, bis dann ein Allergietest das Ergebnis brachte. Ins Tierheim möchte ich die Katzen nicht geben. Da habe ich kein gutes Gefühl dabei. Privat zu vermitteln ist schwierig, die meisten Menschen wollen kleine Kitten und keine fast 9 Jahre alten Katzen. Außerdem bin ich sehr wählerisch an wen ich abgeben würde und meiner Tochter würde es das Herz brechen. Nur irgendwas müssen wir uns einfallen lassen, da die Allergie bei meinem Mann immer schlimmer wird. Ich renne schon jedem Katzenhaar mit dem Staubsauger hinterher und die Katzen haben ihre festen Bereiche, in denen sie sich aufhalten können. Nur leider bringt das nicht allzuviel.

LG
Michaela

Habt ihr einen Garten? Vielleicht könnt ihr draußen einen kleinen "Anbau" errichten, in dem die Katzen sich geschützt aufhalten können? So dass sie zwar ihren Schlafplatz haben, aber trotzdem nicht ins Haus kommen?

Das haben wir schon probiert. Ich habe auch schon versucht ihnen das Gartenhaus mit Leckerlis schmackhaft zu machen. Sie haben in der Tür des Gartenhauses eine Katzenklappe und sie haben im Gartenhaus auch ihre Plätze. Nur leider sehen das unsere Katzen gar nicht ein. Sie fühlen sich dort nur wohl, wenn auch wir dort sind. Dann geht notfalls auch das Gartenhaus. Wir haben die Katzen dahingehend aber auch ziemlich verwöhnt. Einer springt immer wenn die Herrschaften miauen und rein wollen.

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