Familie Mittagessen Silopo Seite: 2

      • (26) 08.07.19 - 20:48

        Koch als eine Komponente Fleisch und das lässt Du dann bei dir und Eurem Kind weg. Fertig.

        • (27) 08.07.19 - 22:33

          Deine Antwort klingt recht simpel.

          In der Realität ist das aber oft ein Mehraufwand, da bei Gerichten, bei denen gar kein Fleisch vorgesehen ist, dann immer improvisiert werden muss.

          z.B. gab's kürzlich Kartoffeln mit Spinat und Spiegelei. -Für mich (und unser Kind) ein schnelles, einfaches und dennoch "vollwertiges" Essen.🍳

          Doch was mach ich dann für meinen Mann?

          Er mag Spinat sowieso nicht sonderlich gerne und Fleisch ist eigentlich auch keins dabei.
          (Ich hab ihm dann noch eine Scheibe warmen Leberkäse unter sein Spiegelei geschoben, damit war er zufrieden.)

          PS: Ich esse auch sehr gerne Fleisch und auch unser Kind benötigt Fleisch, schon allein wegen des Eisens. Aber ich kann auch mal was Vegetarisches essen, ohne dass mir das direkt negativ aufstößt.

      (29) 08.07.19 - 21:00

      Dann soll dein Mann halt selbst kochen.

      • (30) 08.07.19 - 22:49

        Sei mir nicht böse, aber deine Antwort ist mir etwas zu radikal. Es gibt schließlich nicht nur Schwarz oder Weiß.

        Mein Mann hat Mittags höchstens eine halbe Stunde Zeit, um etwas zu essen. Ich werde da sicher nicht von ihm verlangen, sich unter Zeitdruck noch in die Küche zu stellen.

        Ich bin derzeit zuhause und sorge mittags gerne für meine Familie. Andersrum wäre es genauso.
        Am Wochenende hingegen, kümmert sich hauptsächlich mein Mann um's Kulinarische.😊

        Ich finde es auch selbstverständlich, dass man auf die Bedürfnisse und Geschmäcker der Familienmitglieder Rücksicht nimmt, solange es vertretbar und machbar ist.

        Meine Frage bezog sich darauf, ob jemand praktische Tipps für mich hat.🍝🌭🥗

    (31) 08.07.19 - 23:20

    Hallo,

    ich hole mir gerne Tipps von Internetplattformen wie ch**ko**, wenn mir die Ideen für Resteverwertung oder Gerichte mit/ ohne Fleisch ausgehen (bin Vegetarierin).

    Zudem fallen mir spontan ein: Schinkennudeln, Spätzlepfanne, Kartoffelsuppe, Würstchengulasch...alles Gerichte, die mit wenig Aufwand in vegetarische Gerichte umgewandelt werden können bzw. der Gemüseanteil angepasst werden kann.

    VG, midnatsol

(33) 09.07.19 - 05:33

Ich kenne das Problem. Bei uns bin ich es.
Ich war als Kind mäglich und bin es immer noch.

Mir schmeckt sehr vieles nicht und ich habe das auch an meine Kinder vererbt.
Ein Gericht zu finden was alle komplett essen ist bei uns sehr schwer.
Bei uns gab es immer Alternativen.Ich habe aber nie zwei komplette Gerichte gekocht.
Ich selbst mag keinen Spinat meine Mann und die Kinder essen den gern. So haben alle Spinat mit Kartoffeln und Ei gegessen und ich ein Brötchen und Ei.
Ich esse wiederum als einzige Leber da bekommen die anderen Buletten dazu.

Jetzt habe ich 11 Esser(meine Eltern, Schwiegereltern, Omi, Mann , Kinder Schwiegersohn )
In der Woche sind selten alle zum Mittagessen da , nur meine Rentner, und Sie haben nicht jeden Tag den gleichen Appetit so das es schwer ist etwas zu finden was alle mögen.
Am Wochenende wird gegessen was auf den Tisch kommt (außer einer verträgt was nicht)In der Woche gibt es Wahlessen.

Ich handhabe das so das ich einmal im Monat Großeinkauf mache und dann alles was gekauft wurde koche, brate und vorbereite soweit wie es geht. und Portionsweise Einfriere/Einkoche

So kann sich jeder sein Essen nach Wunsch zusammenstellen.Einer will Gulasch mit Klösse und Rotkraut, der andere einen Eintopf,oder jemand Kartoffelbrei mit Fisch da muss er sich dann den Fischstäbchen zubereiten (die brauchen ja nur in den Herd oder jetzt in die Heißluftfritteuse ). Für Bratkartoffeln sind die Kartoffeln gekocht müssen nur noch gebraten werden usw
Wem gar nichts ansteht oder zu faul ist etwas zuzubereiten gibt es noch Tütensuppen, Dosen oder 5 Minuten Terrinen.Bis jetzt haben alle überlebt.

Ich mache das schon seit Jahren so auch als ich noch keine Rentner zum Essen hatte, dann wurde nicht so viel vorbereitet. Aber gerade mit Kindern war es toll nur schnell mal was aufzutauen und fast immer das Wunschgericht da zu haben.Natürlich haben wir auch oft zusammen gekocht Sie mussten das ja auch lernen. aber gerade im Sommer da waren wir lieber draußen als lange in der Küche zu stehen.

(35) 09.07.19 - 09:08

Hi,

ich verstehe das Problem nicht. Hast du vorher nie gekocht? Und so ganz nebenbei: ich bin absolut keine Koryphäe beim Kochen... ich koche, weil irgendwer kochen muss.

Mein Sohn ist 16 und mag Gemüse auch nur roh oder sehr wenige Sorten gekocht. Mein Mann ist bei Gemüse auch sehr wählerisch - mit Rosenhohl, Brokkoli, etc brauche ich ihm nicht kommen. Aber er probiert alle vegetarischen Gerichte oder lässt Gemüse eben weg.

Ich koche deshalb aber nicht anders. Und es gibt durchaus auch vegetarisches Essen bei uns, weil ich nicht einsehe täglich kiloweise Fleisch / Fisch auf den Tisch zu bringen. Wer Gemüse nicht mag, darf sich gerne Brote machen oder eine Tiefkühlpizza in den Ofen schieben.

Mach dich nicht verrückt - Dein Kind kann das gleiche essen wie du. vorausgesetzt, es ist keine Rohkost wie Honig oder scharf. Und wenn dein Mann das Gemüse nicht mag, dann soll er es eben weglassen.

Gruß
Kim

  • (36) 09.07.19 - 12:24

    Hi Kim,

    ich habe ja auch kein "Problem".:-)
    Das ist nur ein Silopo, weil mir gerade etwas Inspiration fehlt...

    Klar habe ich vorher auch gekocht. Aber seltener und viel aufwendiger. (Hatte ich irgendwo hier schon beschrieben.)

    Danke für deine Einblicke! :-)

Hallo!

Hier ist es ähnlich 🤣 wir sind zu fünft und es ist schlichtweg unmöglich, es immer jedem Recht zu machen.
Mein Mann ist noch der Unkomplizierteste von allen. Mein Teenie schwankt zwischen "Yeah, fast food" und "bitte so fettarm und eiweißreich wie möglich, ich bin ja schließlich Sportler ".🙈
Der Vierjährige isst relativ gut, wenn auch in homöopathischen Dose. Bei der Zweijährige reicht manchmal schon die falsche Farbe des Tellers oder die Tatsache, dass du ungefragt das Essen klein geschnitten hast, um zu eskalieren.
Ich als Veggie bin halt auch speziell, das weiß ich.

Ich koche abends für uns alle, mit mehreren Komponenten, damit für jeden etwas dabei ist. Wer den Blumenkohl nicht mag, nimmt halt eine Kartoffel mehr. Wer die Bolo nicht isst, nimmt sich halt Pesto. Wer ab sofort Kohlenhydrate verschmäht, der isst halt Salat mit Fleisch.
Ich muss gestehen, es jedem Recht machen zu wollen, habe ich aufgegeben. Ich koche verschiedene leckere Sachen zu Auswahl und fahre da eigentlich gut mit.

Liebe Grüße vom Hummelinchen

Wow... klingt, wie wenn du ein kleines Restaurant hättest: "Familienrestaurant" #winke

(41) 09.07.19 - 13:46

Mein Kind und ich mögen unterschiedliches.

Gemüse, das ich mag/vertrage, mag sie nicht.
Gemüse, das sie mag, vertrage/mag ich nicht.

Beim Kochen achte ich darauf, dass für jeden was dabei ist.
Ich esse die Beilagen, die den Hauptteil.
Sie isst die Beilagen und ich den Hauptteil.
Ich esse nur den süßen Nachtisch, sie nur das Deftige Hauptgericht.

Manchmal überkommt es uns dann doch und wir probieren auch mal vom Rest.
Manchmal auch nicht.

(43) 09.07.19 - 20:53

Was heißt, "kann er nicht wirklich etwas abgewinnen"? Bei uns muss niemand etwas essen oder probieren, wer was nicht will, isst bei Mehrkomponentenessen eine Komponente nicht, macht sich was anderes oder isst ein Brot oder Reste vom Vortag. Ich kann bei fünf Familienmitgliedern nicht täglich für jeden das Lieblingsessen kochen. Ich bin ja kein Hotel.

In deinem Fall würde ich wohl jeden zweiten Tag abwechselnd Mann- und Babyessen (ich nehme an, für dich ist beides okay, sonst wärs alle drei Tage) kochen und einer bekäme die Reste vom Vortag.

Ganz ehrlich, wenn jemand was gar nicht runterbekommt (bei mir und dem großen Sohn ist es Fleisch, bei meinen jüngeren Kindern manche Gemüsesorten und Käse, der Mann isst alles außer Schokocremetorte), dann ist das so. Aber wenn jemand Gemüse *mit* Schinken essen kann, dann kann er das auch *ohne* essen oder er soll sich halt eine Scheibe drumwickeln.

Ich koch gern mal was extra, aber das bei euch wäre mir zuviel Theater. Wenn mein Mann und der kleine Sohn Fleisch wollen (ist aber nicht so oft) müssen sie grillen, essen gehen, selbst was zubereiten, Schinkenbrot essen...;-)

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