Optik von Freunden

    • (1) 10.07.19 - 11:51
      Whatever89990

      Hallo,

      Mich würde mal interessieren wie wichtig euch die äußere Erscheinung bei Freunden/Bekannten ist.
      Damit meine ich jetzt nicht wirklich tiefe Freundschaften, sondern so lockere ab und zu Kaffe trinken etc. Beziehungen.
      Zum Hintergrund meiner Frage: wenn ich Mich auf früheren Fotos ansehe, hätte ich wirklich einen Traumkörper und auch mein Gesicht muss ich nicht verstecken. Mir hat es sehr viel Spass gemacht, zu shoppen, mich zu stylen etc. Ich darf nur meiner Schönheit aber nicht wirklich bewusst.
      Dann hatte Ich eine wirklich harte Zeit in meinem Leben, habe 20 kg zugenommen und mich auch ein wenig vernachlässigt.
      Jetzt ist alles wieder gut. Ich bin zwar fast 40, sehe also nicht mehr wie 20 aus, aber ok.
      Ich bin ein recht introvertierter Mensch. Mein Freundeskreis besteht grösstenteils seit meiner Kindheit. Ein paar kamen später dazu.
      In meinem optischen Hoch hatte ich wirklich ständig "Real Life Freundschaftsanfragen". Gerade andere Mütter haben intensiv den Kontakt zu mir gesucht. Manche so sehr, dass es mir auf die Nerven ging.
      In meinem Low ist natürlich keiner auf mich zugegangen, verständlich, da hatte ich wahrscheinlich auch keine besonders Anziehende Ausstrahlung. Aber auch in der Phase der "Restauration" kam da nicht viel.

      Je ansehnlicher ich wieder werde, desto mehr Menschen suchen auch wieder den Kontakt. Ich sehe das auch bei einer sehr hübschen und schön hergerichteten Freundin: jeder will mit ihr befreundet sein, obwohl sie selbst keine Kontakte sucht.

      Gut, in der Schulzeit war es wohl so. Schönes Mädchen = beliebt. Aber setzt sich das auch im Erwachsenen Alter fort? Mal bitte ehrlich: schaut ihr auf so was? Zeigt ihr euch lieber mit optisch schönen Menschen oder ist das absolut zweitrangig? Wie gesagt, nicht auf tiefe Freundschaften bezogen, mehr Bekanntschaften unter Arbeitskollegen, Müttern etc. Und wie habt ihr das erlebt wenn ihr selbst schon grössere optische Veränderungen durchgemacht habt?
      .

      • Ich vermute mal, es ist mehr die Ausstrahlung, die man hat als die tatsächliche Optik.

        Ich wage mal zu behaupten, dass jemand, der gerade ein Tief hat, sich auch nicht so gut pflegt und eher unzufrieden mit sich selbst ist das auch ausstrahlt.

        Ich jedenfalls hab zwei Situationen selbst durch. Ich war stark übergewichtig, dabei aber gepflegt und bin jetzt normalgewichtig und sportlich (und ebenso gepflegt) und würde behaupten, dass ich beim Gegenüber immer gleich gut oder schlecht ankam. Ich hatte mit 115 Kilo viele Freunde obwohl ich sicher nicht des Schönheits letzter Schluss war und habe jetzt viele Freunde, wo ich mich selbst eigentlich ganz schick finde.

        • (3) 10.07.19 - 12:01

          >> Ich vermute mal, es ist mehr die Ausstrahlung, die man hat als die tatsächliche Optik. <<

          Dem schließe ich mich an. Ich war früher auch deutlich schlanker, sportlicher, hatte langes wallendes blondes Haar. Angesprochen werde ich aber heute genauso wie früher oder ich gehe eben - genauso wie immer - auf die Leute zu.

          Meiner Ansicht nach liegt es vielmehr am Wesen des Menschen als an dessen Aussehen. Fühlt man sich unwohl, strahlt man das ungewollt aus.

      Mir ist es komplett egal, wie jemand aussieht. Und nein, das ist bei mir keine Floskel.

    • Hallo 🤗

      Mir ist es wichtig, dass meine Freunde einen guten Charakter besitzen. Gute Menschen sind und mir gut tun.
      Darüber hinaus ist es mir wichtig, dass sie auch gepflegt sind, was nicht bedeutet, dass sie eine perfekte Figur haben oder hübsch sein müssen (wer entscheidet eigentlich über hübsch und weniger hübsch?)

      Nach meiner Erfahrung spielt zwar anfangs das Optische bestimmt auch eine Rolle, aber spätestens wenn man eine Person kennenlernt, ist das Optische völlig egal!

      Ich hatte auch diese auf und ab Phasen was mein Gewicht angeht, allerdings war mein Gewicht und mein Äußeres nie der Grund für viele oder weniger viele Freundschaften. Alte Freundschaften hatten immer Bestand, neue haben sich entwickelt, wenn ICH auch äußerlich signalisiert habe, dass ich das möchte. In diesen Gewichtsveränderungsphasen, gab es Zeiten da ging es mir nicht gut und ich denke das habe ich genauso meiner Umwelt signalisiert und es gab Phasen, da ging es mir gut, ich war glücklich und offen und entsprechend das auch gezeigt.

      Mittlerweile habe ich wieder ein normales Gewicht, ich bin unglaublich zufrieden mit mir, suche aber keine neuen Freundschaften ;-).

      Ich habe in meinem Freundeskreis Menschen (Männer und Frauen), die mit Sicherheit nicht dem Schönheitsideal entsprechen, sei es wegen des Gewichts oder schlicht das Aussehen. Diese Freunde sind aber so unglaublich wunderbare Menschen, sehr offen, sehr lebenslustig, witzig, in den richtigen Momenten ernst, zuverlässig usw. Jeder sucht ihre Nähe, man freut sich, wenn sie dabei sind und sie hatten noch nie Probleme einen Partner/eine Partnerin zu finden. Mittleweile sind sie auch längst verheiratet und haben Kinder.

      Ich habe tatsächlich die Erfahrung gemacht, Schönheit kommt von innen! Freundschaften brauchen Zeit zu wachsen, deswegen sind Äusserlichkeiten was warhe Freundschaften angeht, völlig irrelevant!

    (8) 10.07.19 - 12:28

    Wenn Menschen sehr schick und/oder hübsch sind, traue ich mich nicht an sie ran, weil ich denke, ich bin nicht gut genug für sie.

(10) 10.07.19 - 12:33

Ich finde deine Beobachtungen stimmen schon. Wenn ich mich hübsch mache, schminke, frisiere, chic anziehe, ect. reagiert jeder Verkäufer, Postbote, ect. viel positiver auf mich. Da ich das aber nur gelegentlich mache, konnte ich noch keine Auswirkungen auf andere Mütter oder Freundschaftsanfragen feststellen.
Dass man die Nähe hübscher Menschen sucht, ist denke ich angeboren. Ich fand schon in der 1.Klasse ein Mädchen in meiner Klasse so schön, dass ich so gerne ihre Freundin gewesen wäre, musste aber nach nem Halbjahr wegen Umzug die Klasse wechseln. Zufällig hatte ich dann 18Jahre später im Studium mit ihr näher Kontakt, musste dann aber feststellen, dass wir nicht viel gemeinsam haben und die Sympathie fehlte (vor allem von meiner Seite).
In dem Kiga meiner Tochter ist auch eine Mutter mit Top Figur, immer hübsch geschminkt und sie wirkt allein dadurch total nett und freundlich. Da hab ich auch schon oft gedacht, ach ja, die würd ich gern näher kennenlernen. Weil sie durch ihr hübsches Aussehen einfach "leichter" eine positive Ausstrahlung vermittelt.

Optisch habe ich mich seit Jahren nicht verändert.


Der Unterschied bei den Kontakten ist
- als ich krank war strahlte ich aus, dass ich meine Ruhe will
- wenn es mir gut geht, strahle ich aus, dass ich offen für neue Kontakte bin.

Bei anderen Menschen interessiert mich die Optik nicht.


Auch wenn ich miserabel bin im Deuten von Mimik Gestik und co, es macht doch einiges aus, ob ich auf jemanden zu gehe oder nicht.

Bin ich bereit mir eine Krankheitsgeschichte anzutun? Habe ich die Kraft den Kontakt zu halten, auch wenn es meinem Gegenüber nicht gut geht?
Dazu brauche ich eigene Ressourcen. Neugier und dann fallen lassen mag ich nicht, daher überlege ich vorher, ob ich mich darauf einlassen kann
- oft unterbewusst

Strahlt jemand Offenheit aus, kommt es darauf an.
Lebensfreude, Offenheit etc. da gehe ich darauf zu.

ist es nur scheinbare Offenheit, mit der Ausstrahlung von "komm mir nicht zu nahe, wenn du nicht meinem Kreis entsprichst", da halte ich mich zurück.
Angebote bekommen sie viele und strahlen etwas aus, was viele anlockt. Nicht nur im Teeniealter, sondern auch in der Reha und in anderen Gruppen ein - für mich - Phänomen - das ich zwar immer wieder sehe, staune, selbst nicht damit umgehen kann (also ich würde da meinen Platz dabei nicht finden, daher bleibe ich selbst gerne außen).


Das sind so Erlebenserfahrungen, die ich nicht auf Gewicht, Größe, Haarfarbe usw. sortieren könnte!
Es ist die ungreifbare Ausstrahlung, die etwas mit Mimik, Blicken und co zu tun hat. Ich SPÜRE es, könnte es aber weder zeichnen noch aufschreiben.

(12) 10.07.19 - 12:38

Hallo,

ich denke eher, dass Selbstbewusstsein kombiniert mit einer aufgeschlossenen Art unglaublich anziehend wirken auf andere Menschen. Die Optik selbst ist es meiner Erfahrung nach nicht.

Wenn man gerade selbst im (optischen) Tief steckt, leiden oben genannte Features oftmals mit. Somit wirkt man weniger anziehend, aber nicht aufgrund der Optik an sich.

Hallo,

Also mir ist das Aussehen meiner Freunde nicht wichtig, solange sie gepflegt sind. Also nicht müffeln, weil sie seit Tagen nicht geduscht haben, Wäsche völlig schmutzig und fleckig (es sei denn gerade eben passiert...) eben gepflegt.

Ob jemand schön und hübsch ist oder nicht, spielt für mich keine Rolle, es kommt auf den Charakter an. Mit einer arroganten Ziege, die sich die ganze Zeit im Spiegel anschaut, anstatt ein vernünftiges Gespräch mit mir zu führen, wäre ich wohl nicht befreundet.

Ich kann auch nicht sagen, dass es bei uns in der Schule so war, dass schön und schlank = beliebt war! Wir hatten auch Freunde, die waren es nicht und waren einfach beliebt, weil sie so cool und lustig waren, dass man einfach an ihnen „Kleben“ blieb. Dann gab es diejenigen die hübsch waren, aber dermaßen eingebildet und arrogant, mit denen wollte keiner was zutun haben. Also kann ich die Erfahrung so nicht wiedergeben.

Ich denke einfach, wenn man mit sich zufrieden ist, strahlt man einfach etwas positives aus, die innere Einstellung ist einfach eine andere, als wenn die Mundwinkel hängen und alles doof ist.

Mir ist jedenfalls die Mutter in Konfektionsgröße 44 lieber, die fröhlich und lustig mir uns in der Sandkiste buddelt, als die Mutter mit size Zero, die unglücklich an ihrer Zero Cola nuckelt. Genauso wäre es anders herum auch.

Von daher sage ich, es kommt auf die inneren Werte an und der Einstellung des Menschen, ob ich ihn mag oder nicht, mit seiner Optik hat es nichts zutun!
Genauso finde ich es blöd zu behauten, alle schönen Menschen sind arrogant und hochnäsig und eingebildet. Ist genauso blöd. Es gibt in jeder Konfektionsgröße solche und solche Menschen. Der Charakter ändert sich ja nicht mit dem Bauchumfang...

Lg

Ich lasse mich auch vom äußeren Eindruck beeinflussen. Dabei geht es aber nicht um schön oder hässlich oder dick oder dünn.
Wie sich jemand kleidet, styled lässt auch auf einen bestimmten Lebensstil oder eine Einstellung oder persönliche Interessen schließen. Danach sucht man sich ja seine Bekanntschaften aus.

(15) 10.07.19 - 13:36

Wenn ich in eine Gruppe von Leuten komme, die ich alle nicht kenne, würde ich tatsächlich erst den Kontakt zu dem "Hübschen" suchen. Warum? Keine Ahnung, habe ich mir noch nicht wirklich Gedanken drüber gemacht.

Ansonsten ist es mir relativ egal, wie die Leute aussehen. Hauptsache sie haben einen guten Humor und sind mit mir auf einer Wellenlänge. Von daher "zeige" ich mich mit allen, mit denen ich Spaß habe.

Hallo!

Aussehen ist vielleicht am Anfang wichtig, danach nicht mehr. Meine beste Freundin habe ich kennen gelernt als wir beide 17 waren. Damals wog sie 50 kg und war einfach nur schön! In der ersten Schwangerschaft hat sie 20 km zugenommen, es ging ihr nicht gut und hat auch nicht mehr so sehr auf sich geachtet. Trotzdem war sie für mich die wichtigste Freundin, die ich niemals im Stich lassen würde. Jetzt ist sie wieder schlank und achtet sehr auf sich. Zwischen uns hat sich nichts verändert.

Im Kindergarten gibt es eine Mutter, die zwar nicht meine Freundin ist, aber die ich total gerne mag. Sie ist nicht wirklich schön, hat auch bestimmt 20 kg zu viel drauf, aber sie hat so eine tolle Ausstrahlung, dass sie mich einfach anzieht und ich mich total gern mit ihr unterhalte.

LG

Ich finde sowas schon sehr oberflächlich......mir ist die Optik völlig egal. Klar sollten Leute nicht stinkend-ungewaschen herumlaufen, aber der Style ist mir total schnurz. Von Leuten, die meinen, sie seien beliebter, wenn sie sich "herrichten", halte ich lieber Abstand. Wichtig ist doch das Miteinander, die Gesprächsthemen, die Werte usw. - und nicht "hergerichtet" oder nicht!

  • (18) 10.07.19 - 14:14

    Nachtrag: Ich denke, die eigene Ausstrahlung macht den Unterschied. Fühle ich mich wohl, lächle ich, gucke den Leuten in die Augen, bekommt man positive Resonanz.
    Ist man mit sich selbst nicht im Reinen, vergisst sich, läuft geduckt herum - dann ist die Reaktion eine ganz andere.

Der Körperbau eines Menschen interessiert mich nicht. Ausstrahlung, Sympathie und auf einer Wellenlänge zu sein ist für mich das A und O.

(20) 10.07.19 - 15:15

Ich habe mir zwar nie Gedanken drüber gemacht, aber ich glaube, da ist was dran... für den ersten Kontakt spielt Optik schon eine Rolle! Ob man nach dem ersten Kontakt die Bekanntschaft vertieft hängt an viel mehr als nur das Aussehen! Aber beim ersten Schritt spielt das schon eine Rolle!!
Dabei ist natürlich alles relativ! Ich finde bspw. Krass Geschminkte Frauen nicht attraktiv. Die würden mich nicht ansprechen. Dagegen finde ich paar extra Pfunde sympathisch... vielleicht weil ich selbst so bin :-)

(21) 10.07.19 - 18:50

Nein!

Ich hab 3 liebe Freundinnen.
2 davon machen sich gar nix aus Klamotten oder Make up. Klar sie sind gepflegt und alles aber halt einfach nicht stylisch.
Die andere ist immer sehr auf ihr Äußeres und stylische Kleidung bedacht. Auch wenn ihr Stil so gar nicht zu mir passt (sind völlig unterschiedliche Typen )

Das passt so ganz gut. Mit der einen kann ich shoppen und schminken.
Mit der anderen gehe ich Leidenschaftlich gerne essen. Und mit der dritten Werkel und nähe ich viel.

Ich glaube aber dass ich generell wandelbar bin und mich vielfältig begeistern und auf vieles einlassen kann.

Ich geh gerne auf Folklore Festivals und auch gern in Louis Vuitton stores 😂

Hallo,

die Optik/Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters und mir ist egal, ob jemand dick/dünn oder faltig, grauhaarig, whatever ist.

Ich umgebe mich gerne mit Menschen, die etwas Tiefgang haben, mit denen man richtig schön plaudern kann und die spontan sind.
Gerne lasse ich mich von denen auch mal mitreißen.

Ich hatte auch die Phase mit einigen Kilos mehr und wo ich zuhause mal rumlief wie ein Schlump, das war als die Kinder noch klein waren, das Haus im Bau und da stand mir nicht der Sinn danach, mich ewig vor dem Spiegel aufzuhalten, wenn es so viel zu tun gab.

Was mir nur wichtig ist, ist dass die Menschen gepflegt sind.
Das hat nichts mit der Figur zu tun, aber wenn z.B. jemand sich ewig nicht duscht, müffelt oder mit ungewaschenen Haaren rumläuft, naja.
Einmal habe ich es auch schon einem Bekannten gesagt, als wir alle gemeinsam zum essen ins Gasthaus wollten. Er stand in der Tür mit Badelatschen, verschwitzt, mit fettigen Haaren und einem ärmellosen Tanktop.
Er hat im Garten gearbeitet und meinte, das passt schon so, wir sind ja hier auf dem Dorf, wo jeder jeden kennt.
Ich habe ihn dann aber schon hingewiesen, doch bitte nochmal schnell unter die Dusche zu springen und sich etwas Frisches anzuziehen.
Nichts für ungut, aber mit so einem schmuddeligen Schwitzebär wollte ich einfach nicht am Tisch sitzen, da bin ich schon pingelig.

Das war schon ein Extremding, da musste ich was sagen.

Es geht dabei wohl eher um die Ausstrahlung.

Du nennst es selber dein "Low" - heißt, du hast dich zu der Zeit nicht wohl gefühlt. Unzufriedenheit macht viel mit der Ausstrahlung.

Wenn du dich selber schön finden kannst ,mit dir zufrieden bist, dann strahlst du das aus.

Ich würde also doch eher auf die fröhliche, positive Person zugehen als auf die mit der negativen Ausstrahlung.

Also ich merke schon, dass mich die Optik einer "neuen" Person unterschiedlich anzieht. Das beziehe ich aber nicht auf die Figur, sondern eher auf die Vorurteile, die bei mir unbewusst hochkommen, bezogen auf den Kleidungsstil. Eine Frau, die stark geschminkt und aufgebrezelt oder pink-pailletten-glitzerjeans-mäßig angezogen ist, würde ich erstmal nicht ansprechen. Meine bisherigen Erfahrungen sagen mir, dass der Mensch dahinter wahrscheinlich nicht zu mir passt. Frauen, die eher individuell, "städtisch" gekleidet und nicht oder dezent geschminkt sind, sind mir direkt vertrauter. Genauso Frauen, die sportlich gekleidet sind. Das heißt aber nicht, dass meine Meinung da in Stein gemeißelt ist. Wenn ich von einer "nicht passenden" Frau nett angesprochen würde, wäre ich offen. Aber ich würde eben eher bei der letzteren Kategorie den ersten Schritt machen. Ich finde daran auch nichts verwerflich. Man sagt ja schon etwas mit seinem Äußeren aus. Als du übergewichtig warst im "Tief", hast du sicher auch ausgesendet, dass du gerade genug mit dir zu tun hast.
Das hat aber nichts damit zu tun, mit wem ich mich lieber zeige. Und Freunde, die sich optisch verändern, können, sofern sie charakterlich "gut" bleiben, aussehen wie sie wollen. Das wäremir egal. Für den ersten Kontakt hat Optik aus den oben genannten Gründen für mich aber schon Auswirkungen.
Alles Gute!

Also optisch betrachtet, habe ich noch keine großartigen Veränderungen durchgemacht. Was du da beschreibst, höre ich tatsächlich zum ersten Mal. Vielleicht kommt dass auch auf das Ausmaß an Veränderung an. Nur weil jemand 20 Kilo zunimmt und sich nicht mehr stylt, verändert sich an einer Freundschaft zu dieser Person doch rein gar nichts. Wenn diese Person sich aber sehr gehen lässt, also zum Beispiel nicht mehr duscht, Zähne putzt und unangenehm riecht, dann verstehe ich es schon etwas eher, dass man diesen Menschen, nach mehrmaligem darauf hinweisen und vergebens Hilfe anbieten, zu meiden beginnt. Ich habe meine 2 besten Freundinnen aus Kindertagen und ein paar Schulfreundinnen von damals immer noch. Mit einer ist der Kontakt weniger geworden, weil sie sich zurück gezogen hat, wahrscheinlich wegen ihrer jungen Familie. Ansonsten sind meine Freundinnen zum Teil auch optisch pfundiger und haben mit den Jahren und den Kindern an Schönheit eingebüßt. Nie würde ich so oberflächlich sein und darum den Kontakt abbrechen lassen. Das ist mir sowas von egal!! Wenn sich der Charakter ändern würde, wäre das wieder etwas anderes. Vielleicht mochtest du dich in deiner Ich-lass-mich-gehen-Phase ja selbst nicht und warst deshalb auch nicht so wie du immer warst und vielleicht haben sich deshalb deine Freunde von dir zurückgezogen? Aus rein optischen Gründen kann ich es mir nicht vorstellen. Wer ist denn im Erwachsenenalter so oberflächlich?

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