Update zu "die lieben Erben"

    • (1) 11.07.19 - 09:54
      einAutofueralle

      Hallo Ihr Lieben, vielen, vielen Dank für eure Antworten zu meinem letzten Post https://www.urbia.de/forum/12-familienleben/5271910-die-lieben-erben-sorry-leider-etwas-laenger#p-36947496
      Wir wollen das Auto verkaufen - allerdings kam nun mein Schwiegervater auf die Idee, dass allen 5 Enkeln 4.000,- € aus dem (5-stelligen) Erbe geben möchte und unser Sohn somit mit dem Auto "raus" wäre, das heißt er müsste seiner Schwester nichts zahlen.
      Hm, ist ja eigentlich nett gemeint, aber ehrlich gesagt, nach dem Hin und Her und mit dem Wissen, dass er dies nur zähneknirschend tut, ist mir irgendwie nicht wohl.
      Würdet ihr trotzdem bei dem Plan "Auto verkaufen" bleiben? Mir wäre es ehrlich gesagt am liebsten, aber wir sind halt sowieso "die Doofen" weil wir den Disput angezettelt haben... DANKE & liebe Grüße!

      • Auto zurückgeben, dazu hatte ich letztes Mal schon geraten. So ein Hick Hack hätte ich von Anfang an nicht mitgemacht.....

        • Bei Streitigkeiten würde ich das geschenkte Auto notfalls zurückgeben.

          Es gibt in dem Fall ja nur 2 Erben (Schwiegervater und Neffe aus der Familie mütterlicherseits).
          Die Schwester des Schwiegervaters ist noch nicht mal pflichtteilsberechtigt.

          Was die Erben mit der Erbschaft anfangen, ist deren Sache (selbst verbrauchen, verkaufen, verteilen, ganz oder teilweise).

          Sie können es gleichmäßig auf Ihre Kind und Enkelkinder verteilen oder auch nicht.
          Es ist zunächst mal ihr Vermögen und dann eine Schenkung unter Lebenden.
          Erbrecht spielt da doch längst keine Rolle.

      Ich würde den Wagen verkaufen.
      Warum?
      A) Wäre mir das Theater drum herum zu doof und B) finde ich das fairer eurem Sohn gegenüber. 4000€ sind viel Geld. Möglicherweise würde es ein gebrauchtes Auto für 1000€ genau so tun, dann könnte er die restlichen 3000€ für etwas verwenden was ihm wichtiger ist als ein Wagen. Die anderen Enkel sind mit ihrem Bargeld flexibler als er mit einem Auto das mittelfristig sowieso an Wert verliert. Insofern würde er sogar "schlechter" dastehen.

      • In meinen Augen steht der Sohn mit dem Bargeld auch besser da als mit dem Auto.

        Trotzdem schade, dass sowas in einer Familie für Troubles sorgt.

        Üblicherweise wird mit dem Verkauf eines Autos ein Wertverlust realisiert. Wäre schlauer, wenn man es wirklich einfach "verschenkt". Wenn in unserer Familie "über" sind, bekommt es einfach der, der es gerade brauchen kann. Bezieht sich auch auf andere Besitztümer etc.

        • Wird bei uns auch oft so gehalten. Wenn jemand Verwendung für etwas hat soll derjenige es doch gern haben.

          Ich fürchte nur in dieser Konstellation würde vermutlich neues Theater entstehen wenn man lieber das Bargeld statt des Wagens hätte. Vielleicht wäre deshalb der Verkauf einfacher.

    Hi,

    und was ist, wenn ihr für das Auto keine 4000€ bekommt? Bekommt Dein Sohn dann einen Ausgleich?

    Nur, weil es heißt, das Auto ist XY € wert (Wer hat das eigentlich festgelegt? gibt es ein Wertgutachten?), heißt es nicht, dass man diese beim Verkauf bekommt. Ein Auto ist so viel wert, wie jemand bereit ist, dafür zu bezahlen.

    So ein blödes Hickhack. Gebt das Auto zurück und dann soll der Opa eben sehen, was er damit macht und ob alle Enkel an dem Erbe partizipieren dürfen. Wenn nicht, dann nicht.

    Gruß
    Kim

    Da du letztes Mal darauf nicht geantwortet hast frage ich noch mal: Ist dein Sohn schon Eigentümer des Autos oder nur Besitzer?
    Also könnte er überhaupt verkaufen? Und was will dein Sohn? Er ist ja volljährig.

    • (9) 11.07.19 - 11:16
      einAutofueralle

      Hallo, ja, wie geschrieben, er ist schon Eigentümer und auch volljährig - möchte das Auto aber auch nicht behalten nach den ganzen Diskussionen...

      • Dann kann er damit machen was er will. Soll er entscheiden und fertig. Aus dem ganzen Hickhack wegen der anderen Enkel würde ich mich einfach rausziehen. Er hat ein Auto und kann damit machen was er will, die anderen kriegen Geld. Fertig.
        Wozu noch über irgendetwas diskutieren?

(11) 11.07.19 - 10:50

Wenn ihr es verkauft wird dieses Hin und Her sicher weitergehen. Vielleicht will er dann den Kaufvertrag sehen um zu sehen, dass ihr euch auch ja nicht bereichert. Und die Schleife geht weiter.

Daher bin ich für stellt es dem Schwiegervater wieder vor die Tür. Soll er doch damit machen was er meint.

Ich finde die Idee gar nicht so schlecht. Ist zumindest mal besser als seine vorherige. Das Zähneknirschen kann man auch getrost ignorieren, finde ich. Er ist alt genug, seine Entscheidungen zu treffen und muss dann eben auch damit leben. Seine Unzufriedenheit resultiert doch schlussendlich nur aus dem unbedingten Willen nach Gleichbehandlung auch entgegen derer, die sich theoretisch ungleich behandelt fühlen könnten. Das hätte nicht sein müssen, verstehen kann ich es aber. Dann muss man da eben durch. Wenn auch zähneknirschend.

Verkaufen könnt ihr den Wagen natürlich trotzdem und wenn dein Sohn am Ende 200€ mehr oder weniger raus hat, finde ich das auch undramatisch und würde das einfach in keine Richtung weiter kommunizieren.

Alternativ würde ich auch dem Opa einfach das Auto zurück schenken und dann kann er damit machen, was er möchte. Verkaufen und das Geld aufteilen oder es selbst behalten oder so.

Das Ganze ist schon nicht so glücklich gestartet, aber ein Grund für länger andauernden Unfrieden sollte so eine Lappalie nun wirklich nicht sein. Lasst euch nicht stressen.

Auto zurück geben, die Beteiligten alles selbst klären lassen.

Können sie das Auto verkaufen, prima. Dann können sie entscheiden, wem sie wie das Geld aufteilen - oder auch nicht.

Können sie das Auto nicht verkaufen, können sie selbst entscheiden, was sie damit machen
- verkaufen (was ja schon versucht wurde), ggf. zu einem Spottpreis. Auch wenn das Auto mehr wert ist
- verschenken, weil so der Wert erhalten bleibt (nur nicht für den Schenken in Geldform)
- verschrotten lassen (zahlt man dann drauf)

wenn es so gar nicht verkauft werden kann, weil es niemand mehr haben möchte zu dem Preis, das es wert ist, dann kann auch nicht von deinem Sohn erwartet werden, dass er diesen Wert aufteilt!

Wenn es so gar nicht verkauft werden kann oder unter Wert, könnten sie es deinem Sohn auch zu einem "Spottpreis" anbieten. So, dass er es bezahlen kann. Aber abgekauft gilt es dann nicht mehr als Geschenk. Würde das Auto wirklich noch die 4000 Euro einbringen, hätten sie es dann ja auch so verkaufen können...


Daher: erst diejenigen alles selbst regeln lassen.
Wenn sie damit fertig sind, können sie mit dem Rest überlegen, was sie bereit sind billig zu verkaufen oder zu verschenken oder zu verschrotten.

Hallo, ich hatte ja beim letzten Mal schon was geschrieben( hatte ja auch ein Auto geerbt) und sehe in erster Linie, dass es der Opa jetzt dreimal "nur gut gemeint" hat, wenn die ersten beiden Entscheidungen etwas unglücklich waren.
I(ch kenne natürlich Deinen Schwiegervater nicht, vll schätze ich ihn auch falsch ein.)
1.Er hatte ein Auto übrig und schenkt es dem Enkel, der gerade eins brauchen kann, das war ja schon mal grundsätzlich nett und nicht selbstverständlich.

2. Er spürt ( vll sogar zurecht?) dass das Geschenk die anderen Enkel benachteiligt und versucht die Sache wieder gerade zu biegen, indem er Ersatzzahlungen fordert. Auch wenn die Forderung recht unglücklich ist, hat er sich ja zumindest um die Gleichbehandlung der Anderen Gedanken gemacht, sicher auch,um keinen Unfrieden aufkommen zulassen. - auch das finde ich jetzt keinen verkehrten Gedankengang.

3.Nun hat er sich durchgerungen , nochmal zum Auto 16000€ - das ist eine ganz schön hohe Summe- nicht in der Karibik zu verjucken, sondern zus. zum Auto seinen Enkeln zu geben, damit Dein Sohn ohne schlechtes Gewissen das Auto nutzen kann.

Ich finde das eine sehr großzügige Geste, zähneknirschend hin oder her.

Ich lese daraus, dass er grundsätzlich kein schlechter Mensch ist, ihm seine Enkel sehr wichtig sind und ihnen grundsätzlich was Gutes tun will.

Wie gesagt, ich kann über die Handlungsweise nur mutmaßen, da ich ihn nicht kenne, auch nicht, wieviel "Zähneknirschen" nachhallen wird.

Ich würde die Entscheidung über Nutzung oder Verkauf des Autos von folgendem anhängig machen:
1. Will Dein Sohn gerne dieses Auto oder doch lieber ein anderes?
2.Ist es dem Opa wichtig, dass er DIESES Auto fährt (gibt es vll einen emotionalen Wert? Er hat ja jetzt eine Lösung gefunden, die den Verbleib des Autos in der Familie möglich macht) oder ist es ihm egal,ob das Auto verkauft wird?
3. Kann das Auto tatsächlich für den Schätzpreis verkauft werden oder steht Dein Sohn dann mit weniger Geld da und kann sich nur ein schlechteres Auto als das jetzige kaufen? Gerade derAspekt Sicherheit wäre mir bei einem Fahranfänger wahnsinnig wichtig und ich wollte nicht,dass mein Kind mit einer 1000€ Blechbüchse durch die Lande fährt)
Könnte Dein Sohn für einWunschauto dann ggf. noch was drauflegen?

Lange Rede kurzer Sinn, ich würde das Auto eher nicht verkaufen, wenn ich damit den Opa vor den Kopf stoßen würde und es keine rationalen Gründe (zu groß, Unterhalt zu teuer, Dieselproblematik) für den Verkauf gibt.
Da muss man jetzt keinePrinzipienreiterei daraus machen und ggf den Opa kränken.
Ich finde ,wie gesagt, die Lösung des Opas recht großzügig.
Er hätte ja auch sagen können, das Auto soll verkauft und das Geld auf 5 Köpfe verteilt werden.Dann hätten deine Kinder jetzt 800€ statt 4000€ in der Hand.

Wenn beim Verkauf dann aber keine 4000€ rauskämen, dann müsste halt m.E. Dein Sohn damit leben, eine Nachforderung an denOpa fände ich dann nicht richtig.
LG Tschitty

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