Wie ist das Leben mit 3 Kindern?

    • (1) 12.07.19 - 15:54

      Hallo zusammen,

      Frage steht schon oben!:)

      Wir haben bereits zwei Kinder im Alter von 5 Jahren und 1 Jahr und stellen uns die Frage, ob wir bereit wären für Nummer 3! Nicht jetzt, aber vielleicht so in 1-2 Jahren. Wir fühlen uns nicht unkomplett, aber wir sind der Vorstellung mit drei Kindern auch nicht abgeneigt!

      Mich würden Eure Erfahrungen interessieren! Wie groß ist die Veränderung von zwei auf drei Kinder? Ist der Alltag zu wuppen? Wie fühlen sich die älteren Geschwister?

      Freue mich über jeden Bericht!

      Liebe Grüße
      mini211

      • (2) 12.07.19 - 17:49

        Unsere Nr.3 kam 7 bzw.5 Jahre nach den Geschwistern....
        Es ist eine logistische Herausforderung.
        Und teuer...sehr teuer.
        3 Mal Führerschein, drei
        Mal Studium.
        Alle drei mit Hobbys, die kosten.
        Und es ist immer was anderes....Logo, mehr Menschen umso mehr Herausforderungen bringt das Zusammenleben.
        Ständig ist was anderes, Schulprobleme, eine Pubertät nach der nächsten, Liebeskummer, Drogen und Teenies die schwanger sind.
        Je mehr Kinder um so wahrscheinlicher ist es, dass zumindest eins ein Problemkind ist.
        Unsere drei studieren, die Älteste ist bald fertig, zum Glück.
        Zwei wohnen noch zu Hause was kein Spaß ist, Teenies und junge Erwachsene haben einen anderen Rhythmus als berufstätige Erwachsene.
        Es kam und kommt da oft zu Konflikten und Diskussionen.
        Ich würde nie wieder drei Kinder wollen.
        Eins und fertig.

        • Oh Gott das hört sich ja ziemlich negativ an bei euch...
          Ich hoffe es gab auch positive Erlebnisse..

          An die TE
          Wir haben uns für Nr. 3 entschieden
          Unsere Grosse wird im Sep 4 und unsere kleine ist 19 Monate

          Wir lassen das ganze auf uns zu kommen.
          Das Herz hat entschieden für Nr. 3 auch wenn der Verstand manchmal zweifelt ;)
          Finanziell und Platztechnisch fehlt uns nix..
          Von dem her
          Auf ins Abenteuer ;)

          Aber erst mal schwanger werden...

          Liebe grüsse

          • (4) 12.07.19 - 18:13

            Nimm es mir nicht übel, aber du hast Kleinkinder die noch anspruchslos sind und für die Mama und Papa die Helden sind.
            Das ist etwas ganz anderes als Teenager oder junge Erwachsene!

            • (5) 12.07.19 - 19:41

              Ich hab nix gegen anspruchsvolle Kinder/ Teenager
              Ich hab ja selbst auch Ansprüche ;)

              Das es Unterschiede gibt zwischen Kleinkinder und Teenager ist mir bewusst.

              Jeder versucht das beste für seine Kinder aber ich persönlich finds schlimm zu schreiben ich würde nur noch 1 Kind kriegen keine 3 mehr...

              • (6) 12.07.19 - 20:09

                Ich kenne mehrere Leute mit erwachsenen Kindern, welche rückblickend sagen, sie hätten weniger Kinder bekommen sollen. Diese Personen haben ein gutes Verhältnis zu ihren Kindern, daran liegt es also nicht. Es ist einfach ihre Lebenserfahrung.

                • (7) 12.07.19 - 20:35

                  Und was ist der Grund dafür ?
                  Wenn man ein gutes Verhältnis hat dann hat man doch alles richtig gemacht
                  Oder hab ich nen Denkfehler ?

                  • (8) 12.07.19 - 21:58

                    Auch ein gutes Verhältnis zu meinen Kindern, nicht eng, aber OK.
                    Nur weil das so ist, heißt es nicht, dass ich es rückblickend nochmals tun würde.
                    Sie leben alle drei im Ausland, sind selbständige Menschen geworden, die ihr Leben eigenständig gestalten.
                    Von daher hab ich zumindest nicht alles falsch gemacht.
                    Aber es hat meine persönlichen Freiheiten über lange Zeit stark eingeschränkt, damit hätte ich nicht gerechnet und das würde ich nicht mehr machen....
                    Ein Kind hatte als Jugendlicher arge Probleme mit einer Essstörung.
                    Er konnte gar nicht alleine bleiben... mein Mann hat zeitweise aufgehört zu arbeiten, ich bin selbst krank geworden und möchte wir mussten unser Haus verkaufen.
                    Meine Tochter hatte Schulprobleme keinen Schulabschluss geschafft, das lief teilweise parallel zu den Problemen mit dem anderen Kind.... sie hatte dann mit Hängen und Würgen zumindest ihren Hauptschulabschluss gemacht mit 19.
                    Jetzt lebt sie in Südamerika und kümmert sich um drogenabhängige Jugendliche in Bolivien.
                    Es hat uns viel gekostet, in jedem Lebensbereich.

                    Ein gutes Verhältnis zu den Kindern heißt doch nicht, dass alles so ist, wie es sein sollte. Vielleicht mussten sie zu viel aufgeben, um alles stemmen zu können.

                (10) 12.07.19 - 20:37

                Schade, dass du das so negativ niederschreibst.
                Ich meine, was soll sie denn machen? Sie hat sich für 3 Kinder entschieden und freut sich darauf. Warum "redest du ihr das so schlecht"?
                Das finde ich ehrlich gesagt nicht angepasst.
                Und wer sagt, dass ihre als Teenies so werden?
                Kinder sind doch soooo unterschiedlich...

                Irgendwie traurig, wenn man liest, dass es einige deiner Bekannten bereuen 3 Kinder oder mehr bekommen zu haben.

                • (11) 12.07.19 - 21:12

                  Ich rede ihr das nicht schlecht. Sie hat einfach noch nicht genug Erfahrung um das zu verstehen. Im Alter ihrer Kinder kann man sich das auch nicht vorstellen, was vollkommen in Ordnung ist.

                  Ich würde es nicht als traurig bezeichnen. Es ist einfach rückblickend ihre Meinung und hat nichts mit der Liebe ihren Kindern gegenüber zu tun.

                  Die TE hat nach Erfahrungen gefragt. Wer fragt, muss auch Antworten aushalten, die er sich so nicht gewünscht hat.

                  Mir persönlich sind harte, aber ehrliche Worte lieber (und sie sind auch nützlicher) als "du schaffst das schon!"-Mantras.

                  • Es geht NICHT um die TE, sondern um die Antwort an Katzili.

                    Und es geht darum, dass sich jemand schon für das 3.Kind entschieden hat, sich freut und dann so viel negatives gesagt wird. Mehrfach.
                    Obwohl nicht um eine Meinung gebeten wurde.

                    Lies dir bitte die unterhaltung noch mal durch, dann verstehst du vielleicht was ich mit meiner Antwort meinte.

                    #winke

      Ich glaube das es sich für jemanden mit kleinen Kindern sehr negativ liest. Aber ich finde deine Antwort einfach ehrlich. Ich habe einen Sohn der 15 wird. Und ja ich bin auch ganz ehrlich. Es ist gut so das wir nur ein Kind haben. Ja es ist manchmal nervig und ja es wird nicht billiger mit einem großen Kind. Es hat viele schöne Seiten. Aber ich gebe ehrlich zu das ich im Moment keine Nerven für mehr hätte.

      (15) 12.07.19 - 19:28

      Das ist ehrlich. Respekt.

(16) 12.07.19 - 17:53

Hallo,
wir haben vor drei Monaten unser drittes Kind bekommen. Die beiden Großen sind 2,5 und 5,5 Jahren alt. Die Geschwister haben sich sehr auf das Baby gefreut. Unsere Tochter war etwas enttäuscht, da sie sich eine Schwester und nicht noch einen Bruder gewünscht hat. Generell fand ich die Umstellung von zwei auf drei nicht schlimm. Nur das Schlafengehen abends finde ich etwas schwierig. Alle wollen mit Mama kuscheln, am besten alleine. Und das Baby möchte gestillt werden.
Und unser Auto ist etwas eng geworden, da hinten keine drei Kindersitze reinpassen. Einen Freund nach dem Kindergarten können wir nicht mehr so einfach mitnehmen. Da muss wohl bald ein größeres Auto her.
Ach ja, unser Sohn ist manchmal etwas eifersüchtig auf das Baby. Man muss gut aufpassen, dass er nicht doch Mal etwas anstellt. Insgesamt haben wir aber bis jetzt ein besonders pflegeleichtes und sehr zufriedenes drittes Kind. Wenn es viel weinen und nachts nicht schlafen würde, wäre das bestimmt alles etwas anders.

Alles Gute☺️

(17) 12.07.19 - 18:09

Hallo, also in ein paar Jahren ist es bestimmt toll. Im Moment ist es laut, trubelig, anstrengend und gefühlt rede ich den ganzen Tag. Davon mal abgesehen wird viel gelacht. Meine Kinder sind 15 und richtig in der Pubertät, da war die Trotzphase ein Spaziergang, die mittlere,3, ist raus aus der Trotzphase und im Moment ein sehr entspanntes Kind und die jüngste,1,trotz bei jeder Gelegenheit und klebt im Moment an mir wie Patex. Ein Toilettengang meinerseits endet hier regelmäßig in einer Katastrophe. Da kann auch der eigentlich heißgeliebte Papa nichts ausrichten. So also eigentlich ist es total schön aber man darf nicht unterschätzen was es bedeutet. Allein die Wäsche; 35 Oberteile in der Woche, gerade im Sommer, etwa 70 Socken pro Woche, 35 Paar Unterhosen usw. Viel Arbeit aber am Ende des Tages Zufriedenheit auf allen Seiten 😃

Wunderschön! Unser Jüngster ist der Sonnenschein aller und es ist erstaunlich was er von seinen älteren Geschwistern lernt und vor allem wie schnell! Er liebt es überall mitzumischen. Klar er hat zwei Vorbilder von denen er sich etwas abschauen kann. Bei uns sind immer drei Jahre Abstand.

Wir sind sehr gut organisiert aber weil wir das mit zwei schon waren, fiel das kaum ins Gewicht. Das einzig nervige ist das ganze Fremdbestimmte: Zig Termine wie Mai-, Sommer-, Abschiedsfest, Bastelstunden, Elternabende in Kita, Kindergarten und Schule, Vorsorgetermine, Fahrten zu Hobbies, Geburtstagsfeiern etc immer für ein Kind organisieren. Und Schließtage der insgesamt drei Einrichtungen sind natürlich nicht wirklich aufeinander abgestimmt. Irgendwas ist immer, aber das ist der alltägliche Wahnsinn und mit viel Abstimmung bekommen wir auch noch hin dass die Arbeitgeber zufrieden sind;-)

Ich bin froh dass es so gekommen ist. Wir planten nur von einem Kind zum nächsten, aber nach 2 hat sich der Abschluss nicht so richtig angefühlt. Jetzt nach drei definitiv und ich genieße das letzte Kind noch mal so richtig.

Manchmal ist es allerdings schwierig ein Sandwich Kind zu haben (bin selbst eines). Da ist es bei zweien besser verteilt.

Wir unternehmen auch einiges mit den 2 Großen - Freizeitpark, Kino, Theater... Das Bedürfnis habe ich jetzt seltsamerweise zwischen dem 2. und 3. Kind und nicht zwischen dem 1. und 2.... Ich habe mich die letzten Jahre so auf Ausflüge gefreut die man mit ältern Kindern machen kann. Aber der Kleine ist in der Zeit sehr gut bei Oma und Opa aufgehoben.

Urlaube sind natürlich noch ein Thema. Wie drei Kinder unterbringen? 3 zusätzliche Flüge zahlen. Längere Flugreisen lassen bei mir (noch) den Schweiß ausbrechen.

Und Spielzeug türmt sich hier bei den ganzen Geschenkanlässen und großzügigen Gönnern ;-). Alles mal drei...

Ansonsten müssen wir uns nicht einschränken - nicht beruflich/finanziell. Haus und Autos sind groß genug. Wir sind für unsere Kinder immer da. Noch mehreren könnte ich allerdings nicht mehr gerecht werden.

(19) 12.07.19 - 19:25

Ich habe 3 Kinder. Mit 3 en ist es nicht groß anders wie mit 2

(20) 12.07.19 - 20:11

Hallo! Es ist schön und ganz schön anstrengend!
Unsere Jungs sind 8 und Zwillinge mit fast 3 Jahren.
Die letzten Jahre waren anstrengend.
Andererseits spielen sie jetzt langsam zu 3. Was wunderbar ist. Natürlich gibt ws auch Streit und der Haushalt ist eine Herausforderung.
Wäsche sind keine Körbe mehr, sondern Gebirge. Gefühlt schleppe ich wöchentlich einen halben Ochsen ins Haus um alle abfüttern.
Es ist wie eine super woman Ausbildungen manchmal. Mit einem kotzenden Kleinkind, und einem quengeligen Kleinkind, selbst ohne Schlaf dem großen zum Fussball tunier zu fahren fühlt sich nicht so gut an. Aber man ist erstaunt was man alles kann! Und wie wenig Schlaf man braucht.
Dann könnte ich vor Stolz platzen! Stolz auf meine 3 wunderbaren Jungs die mein Leben reicher machen! Stolz auf mein Kämpfer Kind, dass mit einem sehr schweren herzfehler geboren wurde. Stolz auf seinen zwilling der instinktiv Rücksicht auf ihn nimmt. Stolz auf drn großen der zurück stecken musste ohne zu motzen

Aber rosig ist es nicht immer. Es ist manchmal hart. Organisatorisch, wenn einer krank ist oder im Alltag Aufmerksamkeit gerecht zu teilen, ohne sich selbst zu vergessen.
3 fallen oft aus dem Familien Bild der Gesellschaft. Ferienwohnung für 4, Mensch ärgere dich nicht für 4 , Familien Karte im zoo für 2 Kinder und so weiter
Sprüche hört man sowieso. Aber das tut wahrscheinlich jede Familie die jenseits von Mutter , Vater, Tochter und Sohn (im pädagogisch korrekten Altersabstand von 3 Jahren ist)
Alles gute euch

  • (21) 12.07.19 - 20:21

    Wow, vielen Dank an Alle für Eure zahlreichen und unterschiedlichen Erfahrungen!:)
    Ich habe größten Respekt vor Familien mit 3 und mehr Kindern! Es ist eine tägliche Herausforderung und es hat seine guten, aber manchmal auch seine schlechten Seiten.
    Vielen Dank!! Wir werden weiter in uns gehen und sehen, was die Zeit so mit sich bringt!;)

    Liebe Grüße

Ich würde auch keine 3 Kinder mehr bekommen.
Aber da ich mich vom Vater meiner Tochter damals trennte, kam dann mit dem neuen Partner der Kinderwunsch.
Meinen Jüngsten würde es wahrscheinlich gar nicht geben, wenn der mittlere nicht schwer behindert wäre.
Das klingt für den einen vielleicht hart, ich bin nur ehrlich, vor allem zu mir selbst.

(23) 12.07.19 - 20:57

Hallo,

wir haben 4 Jungs (15, 13, 8 und 5), die alle in diesem Kalenderjahr noch ein Jahr älter werden (dann also 16, 14, 9 uns 6) und wir finden es toll! Die Jungs verstehen sich untereinander sehr gut, sind alle sehr selbstständig und die Pubertät der Großen bewegt sich in normalen Bahnen. Sicher kommen, falls alle mal studieren sollten, hohe Kosten auf uns zu, aber das ist es uns wert.

Da du nach einem Leben mit 3 Kindern gefragt hast: Bei uns kam der 3. Sohn mit etwas Abstand. Die Großen waren damals 7 und fast 5. Sie haben ihren kleinen Bruder von Anfang an sehr geliebt, ich habe die Babyzeit sehr genossen und fand die Umstellung von 2 auf 3 nicht sonderlich dramatisch (wahrscheinlich weil die Großen schon recht selbstständig waren).
Ich habe nach Kind 3 und 4 auch nach einem Jahr wieder in Teilzeit gearbeitet. Auch das war und ist gut machbar.

Ich würde es jederzeit wieder so machen :-)!

Liebe Grüße

(24) 12.07.19 - 21:24

Bei uns klappt das super!

So super, dass Nr.4 unterwegs ist.

Ich erzähle das nie jemand, aber ich bin zuhause oft überflüssig. Heute wieder: Haushalt komplett fertig und alle drei Kinder spielen den kompletten Nachmittag im Garten. Ideen haben sie genug, die Große hilft dem Kleinen beim An- und Ausziehen...

Gut, setze ich mich halt hin, trinke eine Tasse Kaffee und lese.

Das ist nicht jeden Tag so. Aber oft.

Ich glaube, ein ganz großer Teil, dass es klappt, macht gute Organisation aus.
Ein weiterer Teil, dass man gern Eltern ist, investiert und eine begrenzte Zeit zurücksteckt.
Und ein weiterer Teil, dass es von Natur aus unkomplizierte Kinder sind.
(Dass unsere Kinder sehr gerne Zähneputzen, gern ins Bett gehen, kaum streiten und ganz selbstverständlich aufräumen - das kann man nicht bestelln. Das weiß ich. Und verrrate es im echten Leben niemandem.)

Die Umstellung von zwei auf drei Kinder habe als die leichteste empfunden. Wirklich!

(25) 12.07.19 - 21:57

Oh ja. Das war entspannend.
Ich bin gleich von 1 auf 3 gesprungen (Zwillinge) und erinnere mich gut an diese schöne Zeit.
Mittlerweile habe ich 7 Kids- Die Zeit ist noch immer schön, doch bei 3 Kids hatte ich noch deutlich mehr Freizeit.

Meine Kinder haben sich immer auf jüngere Geschwister gefreut und ich habe nie erlebt, dass eins der Kinder auf ein Baby oder Kleinkind eifersüchtig war. Mit 4 Kindern war es auch noch entspannt. Ab Kind Nr 5 war es irgendwie deutlich mehr Haushalt.

Beim dritten Kind hat man schon so viel Routine, dass Vieles einfacher wird. Man hat die meisten Situationen einfach schon erlebt und reagiert so selbstsicherer. Weil man diese Phasen schon kennt, ist man entspannter und lässt sich nicht mehr so schnell verunsichern. Und so sind auch die Kinder meist entspannter.

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