Immer gibt es Alkohol

Liebe Forenmitglieder,

Ich beobachte seit einiger Zeit, dass in meinem privaten und beruflichen Umfeld nichts mehr ohne Alkohol zu gehen scheint. Ständig finden sich Gründe, mal wieder auf irgendetwas anzustoßen. Kein gemeinsames Kaffetrinken, ohne dass jemand eine Flasche Sekt aufmacht.

Versteht mich bitte nicht falsch, ich lebe in keinem sozial randständigen Milieu. Die Leute von denen ich spreche, sind überwiegend Akademiker, im öffentlichen Dienst oder in der Pflege tätig.

Ich finde es befremdlich, mit welcher Selbstverständlichkeit, die meisten sich nach einer Flasche Wein noch hinters Steuer setzen oder nach zwei Gläschen Sekt zur Spätschicht aufbrechen.

Auch die Gespräche drehen sich häufig ums trinken und die meisten sagen ganz offen, dass sie täglich Alkohol konsumieren.

Eine Bekannte erzählte, dass es ihr neulich morgens nach übermäßigem Alkoholkonsum am Vorabend (es war mitten in der Woche) so schlecht ging, dass sie zwei Biere getrunken hat. Dann fühlte sie sich gut genug um das Kind mit dem Auto zur Schule zu bringen. Ich war ziemlich entsetzt und habe sie gefragt, was sie gemacht hätte wenn der Lehrer oder andere Eltern bemerkt hätten, dass sie alkoholisiert war. Sie hat das runtergespielt und damit argumentiert, dass sie ja vorsichtig gefahren wäre.

Ich trinke aus gesundheitlichen Gründen zurzeit gar keinen Alkohol, wahrscheinlich fällt es mir deswegen so sehr auf.

Mein Partner trinkt ebenfalls seit mehreren Jahren täglich und ist momentan enttäuscht von mir, weil ich nicht mehr mit trinke.

Ich glaube fast, dass ich mir gerade meine Partnerschaft kaputt mache.

Habt ihr so eine Situation schon erlebt? Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Er ist richtig sauer auf mich.

Ich kann dich total verstehen. Ich finde den Alkoholkonsum in Deutschland auch viel zu hoch und das wird ständig verharmlost.
Trinkt man nicht mit, werden häufig auch noch Witze gemacht. Man wird als Außenseiter hingestellt. Das ist traurig. Ich bin schwanger und trinke nicht mal alkoholfreies Bier oder Sekt , weil ich auch einfach keinen Ersatz brauche.
Unschwanger trinke ich gelegentlich mal etwas. Vielleicht 10 mal im Jahr bei einer Hochzeit oder mal an einem netten Abend mit meinem Mann in einem Restaurant im Sommer einen Cocktail.

Mein Vater ist Alkoholiker, weshalb ich mich extrem gut zu dem Thema informiert habe.
Ich kenne leider auch eine Mutter, die viel und regelmäßig trinkt und dann die Kinder fährt. Meine Tochter darf nicht mehr mitfahren. Ansprechen konnte ich das Thema nie, weil sie sofort blockt.

Mit Deinem Partner solltest Du offen darüber sprechen, denn wie ich an Deinem Text merke, bewegt es Dich sehr und es kann ja wohl nicht sein, dass es für ihn Eure Beziehung ausmacht, ob Du mittrinkst oder nicht. Umgekehrt wird für mich eher ein Schuh draus.
Mein Mann hatte mal längere Zeit mehr (und täglich) getrunken als ich das je von ihm kannte. Da habe ich ihm, auch wegen meiner familiären Vorgeschichte, ein Ultimatum gestellt. Entweder er reduziert es oder ich bin weg, mit unserer Tochter.
Ich kann aus Erfahrung sagen „währet den Anfängen!“.
Leider verstehen es 90 % aller mir bekannten richtigen Alkoholiker selbst dann noch nicht.
Aber er war Gott sei dank noch nicht so tief drin und hörte sofort damit auf. 🙏
Fahren nach Alkoholkonsum ist immer grob fahrlässig. Der Körper kann täglich anders auf Alkohol reagieren und man weiß erst, dass heute ein schlechter Tag war, wenn man schon einen Unfall hatte. 😥
Liebe Grüße alles gute und bleib so aufmerksam wie Du bist !

Ein Partner der sauer auf mich ist weil ich nicht zum spiegeltrinker mutiere wäre ruckzuck mein ex. Und in meinen Bekanntenkreis kenne ich niemanden der die ganze Zeit trinkt

Hm, ist mir nicht so aufgefallen. Ist bei uns auch nicht so. Mein Bekanntenkreis setzt sich sowohl aus Handwerkern als auch aus Akademikern und Pflegepersonen zusammen,also bunt gemischt und alles dabei. Alkohol ist kein großes Thema und wird auch nur auf Feiern konsumiert.
Ich trinke übrigens seit mittlerweile 5 Jahren gar nicht mehr.

Ich finde es toll, dass es bei Euch nicht so ist. Vielleicht findet langsam ein Wandel statt aber leider ist es in vielen Kreisen immernoch nicht normal nichts zu trinken. In meinem Bekanntenkreis wird auch wenig getrunken aber den habe ich mir ja auch so gesucht. 😊
Alkohol ist einfach eine Droge, die immer noch akzeptiert und von der Politik nicht als solche eingestuft wird.

Also auch in meinem Freundes- und Familienkreis wird gern was getrunken und es gibt immer einen Grund, anzustoßen. Ein geselliges Zusammensitzen in meiner Familie ohne Alkohol wäre undenkbar. 😅
Ich kenne allerdings niemanden, der täglich trinkt und erst recht niemanden, der hinterher noch Auto fährt. Das finde ich verantwortungslos und dazu würde ich auch was sagen. Und wenn man morgens zwei Bier braucht, damit es einem gut genug geht, das Kind in die Schule zu fahren, dann läuft da irgendwas gewaltig schief.
Mit deinem Partner würde ich ein ernstes Gespräch führen und von ihm verlangen, den täglichen Alkoholkonsum zu stoppen. Und vor allem sollte er akzeptieren, wenn du nicht mittrinken möchtest, das ist ja wohl deine Entscheidung.

Es ist entsetzlich! Jetzt hast Du mir fast Angst gemacht. Ich habe z.B.keine Ahnung ob die Mütter oder Väter, die meinen Sohn mal in ihrem Auto haben, sich so verhalten, wie Du beschreibst. Ich ging immer davon aus, wer fährt, ist nüchtern, vor allem wenn man andere im Auto mitfahren lässt.
In meinem Beruf ist schon immer viel Alkohol geflossen. Die Leute fühlen sich so frei und selbstbestimmt dass sie meinen es unter Kontrolle halten zu können. Leider beobachte ich einige, die wirklich jeden Abend etwas trinken müssen. Einige andere haben " die Kurve gekriegt" und trinken nur noch bei Anlässen. Aber dann ordentlich.
Ich trinke wenig und wenn, dann genieße ich es bewusst.

Ha... das ist eone Traumwelt... due meisten Alkoholiker fahren alkoholisiert Auto und nehmen Menschen mit. Was denkst du, wieso so viele alkoholkontrollen statt finden und so viele Menschen dann den Führerschein abgeben müssen.

Da hast Du recht. Ich dachte, ich konnte es bisher gut bei Mitmenschen einschätzen. Es gibt Bekannten wo ich nicht mitfahren möchte. Aber die Geschichte mit den 2 Bieren in der früh schockiert mich..

Wahrscheinlich ist es hauptsächlich ein Problem mit Deinem Partner. Da kriegst Du es ja ungefiltert direkt mit. Sowohl Menge als auch Häufigkeit.

Meine Erfahrung ist, dass man sich gerade in den „besseren Kreisen“ bei Feierlichkeiten gerne mal etwas „gönnt,“ dazu gehört dann auch Alkoholisches.
Meist sind es aber eher hochwertige Getränke, die man in kleinen Mengen bewusst genießt und sich bei weitem (!) nicht voll laufen lässt.

Wenn Du die Leute nur bei Feiern siehst, kannst du doch gar nicht erkennen wie oft und wie viel sie in der Summe konsumieren (von Schnapsleichen mal abgesehen).

Morgens schon für die Stimmung zu konsumieren oder um „in die Gänge zu kommen“, halte ich persönlich allerdings bereits für schweren (!) Grad des Alkoholismus.

Das stimmt so auch nicht. Gerade in den besseren Kreisen ist das ein Wohlstandsalkoholismus.... man kann es dich halt leisten.

Die Frage ist, wie Du da die Grenze ziehen willst.

Sind Leute, die alle 8 Wochen circa. 4 Gäste mit gesetztem Essen empfangen, schon Alkoholiker, wenn zum Anstoßen ein Champagner oder Cremant für 6 Personen geöffnet wird und zum Hauptgericht noch eine Flasche Rotwein?

Was ist, wenn die Häuftigkeit auf alle 4-6 Wochen ansteigt? Schon Alkoholiker, oder noch nicht?

Wie willst Du das vergleichen und ins Verhältnis setzen mit einer Grillparty für 20 Personen und Konsum von 5 Flaschen billigem Sekt für 2,49 Euro pro Flasche und dazu noch 5 Kisten Bier?

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Hallo


Ich glaube wirklich du lebst im falschen Umfeld!

Ich kenne keinen einzigen im privaten und beruflichen Umfeld der öffentlich Alkohol trinkt! Bei der Arbeit würde das zur Kündigung führen!
Privat kenne ich ebenso niemanden der täglich Alkohol konsumiert.

Es fängt ja schon mit deinem Partner an. Ich hätte nie einen Partner der regelmäßig Alkohol trinkt!
Wir trinken mal was zu Feierlichkeiten.
Wir würden NIE mit einem tropfen Alkohol im Blut auto fahren.
Du bewegst dich schlicht in den falschen Kreisen.

Alles Gute

Und ich denke, dass du in ner etwas zu heilen Welt lebst.
Mach mal die Augen auf, wie täglich gebechert wird.
Eine Frau, die problemlos nen ganzen Piccolo verträgt, oder so Sätze sagt "die woche war so stressig, ich brauch mal nen Sekt" hat gut trainiert.
Und ja. Viele Leute steigen nach Alkoholkonsum ins Auto, "weil sie noch alles unter Kontrolle haben". Ich habe es letztens erlebt. Ein Unfall am späten Nachmittag. Der Mann erwischte mehr oder weniger unverschuldet einen Radfahrer, der wie ein irrer aus ner Straße geschossen kam.
Mag sein, dass er so und so nichts hätte tun können, aber er hatte über 0,5 promille.
Und das am frühen Nachmittag!

Heile Welt....Mag sein.

Ich kenne auch den ein oder anderen Fall.

"Ich trinke nur ein Bier...Ich muss fahren "

Ich habe noch nie ein Problem in meinem Umfeld gehabt, bei Treffen nach einem alkoholfreien Bier zu verlangen - und wurde deswegen auch noch nicht belächelt oder ähnliches. Auch in meinem Verein trinke ich nur das, weil ich mit dem Auto heimfahre.
Da sind auch "gute" Trinker dabei, sie haben aber alle Fahrgemeinschaften, denn jeder hängt an seinem Führerschein.
Deinem Partner würde ich unverblümt sagen, wenn ihm sein Führerschein unwichtig ist oder der Umstand, dass er Unfälle verursachen kann, ist das seine Sache und nicht Deine. Täglich zu trinken ist kein Kavaliersdelikt sondern bereits Sucht, dafür spricht auch seine "Enttäuschung", dass Du nicht mittrinkst. ER hat ein massives Problem, nicht Du. Er will Dir den schwarzen Peter zuschieben, damit er "normal" dasteht, ziemlich typisch - leider. Lass Dich auf das Spiel nicht ein.
Wenn alle um mich herum meinen, saufen zu müssen, mach ich noch lange nicht mit und das vertrete ich schon immer so. Ich bin absolut kein Kostverächter, aber ich genieße mein Glas Bier oder Wein (auch mal zwei) dann, wann ICH es will - und nicht, wenn andere meinen, dass ich mitzutrinken habe.
Positionier Dich klar und deutlich, Mitläufer um "des Friedens willen" würde ich sicher nicht werden.
LG Moni

Da ich noch Studentin bin kenne ich das auch Recht gut. Allerdings von früher, als man noch jeden Sonntag flach lag wegen der Partys. Mittlerweile wird bei uns im Bekanntenkreis auch gern was getrunken, mein Freund trinkt ab und zu, wenn er mit seinen Freunden ihre Videospiele spielt Bier oder auch Mal ein Glas Wein dabei. Bevor ich schwanger war hab ich auch gerne abends zu Feierabend ein Glas Wein getrunken. Ich finde auch, dass dieser tägliche Konsum bei Akademikern weiter verbreitet ist als man denkt. Bei Juristen und Lehrern sehr stark. Ich hatte damit nie ein großes Problem. Vor allem, da ich niemanden kenne, der tatsächlich einen problematischen Konsum hat im Sinne von betrunken fahren etc. Die Fahrer haben bei uns immer nur Limo getrunken. Und es würde nie einer den anderen zum trinken überreden. Für mich selbst muss ich aber sagen, dass ich mich schon freue, wenn ich nach der Stillzeit dann auch Mal guten Wein mit Käseplatte genießen kann (lebe in einer Weinregion, Recht nah an Frankreich. Gewisse Essgewohnheiten übernimmt man.) Aber ich hab jetzt kein Problem immer nüchtern sein zu müssen, da ich auch vor allem den Geschmack vermisse.

Hm, wenn ich so drüber nachdenke.

Wenn man essen geht, ist es selbstverständlich, sich ein Bier zu bestellen dazu. Aber zB mein Vater würde sich zu Hause nie eine Flasche öffnen.
Genauso mein Mann, der trinkt beim Auswärts essen gern ein Glas Wein. Aber daheim eine Flasche köpfen? Eher nicht.

Ab und an mal ein Glas Whisky trinken die beiden, wenn sie einen anstrengenden Tag auf der heimischen Baustelle geschafft haben. Aber auch nur, wenn keiner mehr fahren muss.

Mein SchwiVa ist da eher so ein Kandidat, er betont immer, er bestellt sich jetzt sein dritten Bier, weil er ja eh was gegessen hat und man noch sitzt und blablabla. Ich finde, wenn man was trinken will muss man keine Rechtfertigung dafür rumposaunen. Man tut es einfach. Er weiß anscheinend selbst, dass sein Konsum zu hoch ist. Darum wird er meine Tochter nicht alleine betreuen dürfen.
Er könnte nämlich sicher nicht nichts trinken während der Aufsicht, etwas dass bei meinem Vater selbstverständlich wäre.


Ich selbst habe durch Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillen knapp 2 Jahre nichts getrunken. Vor kurzem mal am Wein meines Mannes genippt. Puh! Der war stark wie ein Schnaps. Dürfte nichts mehr vertragen, vermisse es aber auch nicht.

Täglich ein Viertel Wein und ein Cocktail gehörte bis jetzt immer im 2wöchigen Jahresurlaub mit meinem Mann dazu, das geb ich zu. Aber unterm Jahr sonst fast nichts. Das finde ich ok für uns.


lg lene

Hi, ich kenne das von früher, als ich Kind/Jugendliche war, von meinen Eltern. Sekt / Bier am Strand, abends, mit Freunden. Kein Treffen ohne Alkohol. Ich fand das so widerlich, dass ich beschloss, zu meinem täglichen Leben wird NIE NIE Alkohol gehören.
Meine Beobachtung heute ist eine andere als deine. Wir trinken z.B. 2-3 Gläser Wein - im JAHR! Radler, wenn dann alkoholfrei. So ähnlich handhaben es auch unsere Freunde. Alkohol gehört unausgesprochen einfach nie dazu.
Es würde mich stark stören, wenn mein Partner Alkoholiker wäre, er müsste absolut einsichtig sein, damit ich das mit ihm durchstehe.
Freunde: Du kannst doch einfach etwas ohbe Alk trinken. Ich mag allerdings schon nicht das Wesen, was Alk hervorbringt...glasige Augen, sooo "lustige" Sprüche, lautes Getede und Gelache. Ich denke, auf Dauer würde ich mich da insgesamt rausziehen.
Schlimm finde ich, dass dein Freund sauer ist, weil du nonAlk trinkst #contra
Alles Gute für dich!

Ich kenne das aus der Verwandtschaft und Bekanntschaft eher nicht... Mein Mann und ich trinken gar nicht, wenn dann nur mal einen Sekt zum Anstoßen oder ein Radler beim Grillen... Auch sonst kann ich keinen übermäßigen Alkoholkonsum beobachten. Klar, bei Familienfeiern wird schon mal der selbstgemachte Likör verkostet und das endet in durchaus mal in Übertreibung - jedoch passiert das dann eher selten und dann sind zum Glück auch alle versorgt mit Hol- und Bringdiensten (das wird vorher abgesprochen).

Mit der Einstellung deines Mannes könnte ich absolut nicht leben! Rede mit ihm klar und deutlich darüber. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass nicht der mangelnde Alkoholkonsum das ist was ihn stört, sondern vermutlich hat sich ja dein "Feierverhalten" insgesamt geändert... Wenm man seine Vorstellungen anderen aufdrängen will, ist das nämlich in keine Richtung schön...

Ich kenne wirklich viele Menschen, die gerne viel trinken. Egal wer, Akademiker, Ärzte, Anwälte, Handwerker, Krankenpfleger, Universitätsdozenten..

Aber niemand, wirklich niemand von denen wäre "enttäuscht", wenn der Partner oder jemand anderes nichts trinkt.

Ich bin selbst jemand, der die Feste gerne feiert, wie sie fallen und gern mal einige Gläschen Wein trinkt. Mein Mann hat noch nie Alkohol getrunken und hat es auch nicht vor. Wo sollte da das Problem sein?

Abgesehen von deinen Freunden und dass ich deren (täglichen?) Konsum auch fragwürdig finde, wäre der Hauptpunkt für mich dein Mann der offensichtlich erwartet, dass du auch trinkst

Achso, und Autofahren nach Alkohol ist bei mir im Freundeskreis auch tabu. Das macht niemand. Zum Glück. Damit hätte ich nämlich auch ein ernstes Problem.

Sowas kenne ich überhaupt nicht und habe ich in den letzten 40 Jahren in der Form auch noch nicht erlebt.

Ich arbeite im ÖD und hier ist Alkohol am Arbeitsplatz schlichtweg verboten. Wir dürfen auch kein Fläschchen selbstgemachten Eierlikör von der netten Oma als Dankeschön annehmen.

Ich verstehe auch nicht, warum Alkohol bei euch ein Thema ist. Seit der Volljährigkeit interessiert das gar nicht. Man dürfte alles konsumieren und jeder lebt nach seiner Facon.
Wenn gefeiert wird, fährt immer irgendwer. Dann hat man alkohlfreie Getränke ganz selbstverständlich da. Man fragt oder wird gefragt, was man trinken möchte und gut. Niemand wird belächelt oder hinterfragt. Ob man nun alkoholfreies Bier, Weizen und alkoholfreien Sekt im Glas hat oder die alkoholfreie Variante, sieht doch sowieso niemand. Weder im Restaurant noch sonstwo.

Du scheinst ein unreifes Umfeld zu haben, wenn bei Erwachsenen der Alkohol so thematisiert wird wie bei Teenagern, die beratschlagen, was bei der nächsten Feier eingekauft werden soll und wer es macht bzw. darf.

Wenn eine Frau morgens Alkohol braucht, um überhaupt in die Gänge zu kommen, dann ist sie alkoholabhängig.
Und was mit deinem Mann los ist, erschließt sich mir nicht. Fehlt ihm das Ritual.....abends bei einem Glas zusammenzusitzen oder braucht er dich als Verbündete, um seinen Alkoholkonsum zu rechtfertigen?

Also ich kann dir nur sagen, dass es auch "normale" Familien gibt, in denen nicht täglich Alkohol mit auf den Tisch kommt. Aber ich sehe auch, selbst bei meinen Eltern, dass es durchaus gang und gebe ist, Alkohol zum Essen und/oder Abends zu trinken.

Ich selbst habe noch nie gerne Alk getrunken, Bier schmeckt mir nicht, von Sekt bekomm ich Kopfweh, daher gibt's bei uns sowieso nur einmal im Monat etwa mal eine Flasche Wein Abends, die ich und mein Mann dann zusammen genießen.

Mein Mann selbst trinkt nur am Wochenende sein Bier, mehr als zwei Flaschen am Tag sind das jedoch nie.

Verstehe nicht, warum viele Alkohol so harmlos darstellen, vor allem ihren täglichen Konsum. Mir geht das aus familiären Gründen wahnsinnig auf den Senkel. Meine Oma hat früher schon Wein gebechert (täglich über eine Flasche!), einmal musste ihr Sohn mit ihr ins Krankenhaus wo sie alles vollgeko**** hat, ihm war's selbst sooo peinlich... Meine Mutter kann morgens nix machen solange sie nicht wenigstens zwei Gläser Sekt intus hat, auch schon seit Jahren. Sie wird dadurch nur nicht relaxter sondern extrem kratzbürstig, was wiederum meinem Vater auf den Senkel geht (der auch sein eines Bier am Tag trinkt).

Ich bin froh, dass mein Mann kein Kampftrinker ist und lieber am Wochenende bewußt sein Bier oder mal den Wein mit mir genießt, anstatt sich ständig Zeug wie Wasser hinter die Binde zu kippen.

Viele lieben das Schönreden und Herunterspielen. Ich kann dir nur raten, für dich selbst glücklich zu sein, dass du deine Leber nicht zerstörst und um Längen gesünder lebst, als der große Rest im Land. Schonmal kaum Alkohol zu trinken ist ein großer Schritt in Richtung gesundes Leben im Alter. Wenn dein Partner dich deswegen nicht versteht, soll er wenigstens tolerant genug sein und dich nicht zu ungesunden Dingen drängen. Ich sag meinem Mann auch nicht, "hey, ich bin enttäuscht, warum isst du nicht wie ich Abends mit mir ne halbe Tafel Schokolade und trinkst n Liter Cola zum Mittagessen?!" (überspitzt gesagt) Da weiß auch jeder, dass Zucker ungesund ist. Nur beim Alkohol werden die Augen zugekniffen...

Es ist dein Leben, meine Zustimmung und mentale Unterstützung hast du mit deinem alkoholreduzierten Lebensstil, lass dir das nicht von den Suchtis miesmachen! #pro

Man muss dazu sagen, dass das suchtverhalten Oder die Neigung dazu häufig weitergegeben wird innerhalb der Familie. Ob das nun jetzt genetisch ist, was bisher wohl noch nicht bewiesen wurde, Oder eben durch Vorleben weitergegeben wird, ist im Endeeffekt fast egal, weil man einfach das übernimmt was man in der Familie bei anderen eben sieht. Hab ich Probleme, frage ich mich, wir haben das dann meine Eltern oder Großeltern geschafft. Hat meine Mutter getrunken, versuche ich es halt auch mal mit zwei Gläsern Sekt am Morgen und huch das verändert ja wirklich etwas. Ob nun nur sie sich besser fühlt oder es auch für euch um sie herum besser wird, ist in dem Fall egal. D.h. nicht dass alle Alkoholiker böse Menschen sind, es ist nur einfach ein unerträglicher Zustand für die Menschen um sie herum die sie eigentlich auch lieben. Das macht kaputt. Es ist ja schon mal schön, wenn man erkennt was da schief läuft als Angehöriger. Das ist schon ein sehr guter Anfang :-)
Ich habe das mit zehn Jahren erkannt und auch wenn es viele Jahre sehr schwer war, bin ich froh, dass dadurch auch mein sucht Verhalten geprägt wurde und ich sehr sehr vorsichtig mit allen Arten von möglichen Süchten Und Genussmitteln umgehe. Wenn man sieht dass man diese Veranlagung hat, muss man einfach Hilfe suchen oder Möglichkeiten finden sich selbst am Riemen zu reißen soweit das geht.
Und ein besseres Umfeld zu suchen ist schon mal ein guter Anfang.

Hi,

dadurch, dass du jetzt eben nicht mehr mittrinken kannst, fällt dir erst auf, wie hoch der Konsum eigentlich ist. Macht man selbst mit, ist man eben betriebsblind.
Du hast einen Freundeskreis, bei dem Alkohol ein großes Thema ist.

Ich selbst hatte nur ein Mal bisher das Problem, dass man unbedingt wollte, dass ich Alkohol trinke.
Ich mag Alkohol vom Geschmack her einfach nicht so. Wenn ich wirklich mal Lust habe, dann trinke ich auch Mal was, wobei es schwer ist, was zu finden was mir schmeckt. Bei Vodka O schmecke ich bei 200 ml Gläsern den Vodka schon raus, wenn nur der Boden bedeckt ist. Mein Mann wollte es nicht glauben 😂😂 und wir haben es getestet.
Da es mir nix ausmacht keinen zu trinken, bin ich eben immer gefahren, da wurde dann zwar auch Mal gefragt, ob es nicht zum anstoßen was sein darf, aber es wurde akzeptiert, dass ich nur mit 0,0 Promille fahre und da kein Risiko eingehe.
Tja, dann haben Freunde von uns einen Cocktailabend gemacht und mein Schwager kam mit, der gar keinen Alkohol trinkt. Also waren unsere Freunde der Meinung, ich müsste dann doch auch mal was trinken. Es war echt nervig, als wäre es so schlimm, wenn jemsnd nix trinkt.
Das scheint für viele unverständlich zu sein, warum jemand keinen Alkohol trinkt. Akzeptiert wird nur trockener Alkoholiker, Fahrer und Schwangerschaft, alles andere sind komische Ausreden. 🙄

Bei uns zu Hause gab es bei Feiern auch immer reichlich Alkohol und mein Vater trinkt auch Mal Abends sein Weizenbier,aber er hat nie was getrunken, wenn er fahren musste bzw. nur ein Bier zum Essen, wenn er wusste, dass es ein langer Abend wird und es sicher abgebaut ist.
Meine Mutter selbst ist wie ich. Wenn sie Lust hat ja, wenn nicht, dann nicht.
War nie ein Problem für den Freundeskreis.
Auch in unserem Freundeskreis wird es akzeptiert, die oben genannten Personen, gehören inzwischen nicht mehr dazu, aber aus anderen Gründen.

Mein Mann trinkt selbst nur, wenn wir feiern. Unter der Zeit nicht. Mein Schwiegervater trinkt auch täglich Sekt oder Wein, kann aber auch gut ohne, meine Schwiegermutter trinkt gar nichts.

Wäre mein Mann sauer, weil ich nicht mittrinke, würde ich ihn mal fragen, wo genau das Problem ist. Man ist ja kein anderer Mensch, nur weil man nicht mittrinkt. Blöd anmachen würde ich mich da nicht lassen, zumal es ja auch noch gesundheitliche Gründe hat.
Mein Mann hatte überhaupt nix dagegen, im Gegenteil, er war immer froh über den freiwilligen Fahrer, meine Freundinnen und Kollegen auch.

Diese Entwicklung habe ich vor ca. 10-20 Jahren beobachtet.
Inzwischen haben einige reduziert, aufgehört oder eine Therapie gemacht.

Da ich noch nie wirklich Alkohol getrunken habe (schmeckt mir nicht), hatte ich einen anderen Blickwinkel.

Damals waren wir ca. 5-8 Personen, die gar nichts getrunken haben. Alle anderen auf den Festen tranken so viel, dass sie nicht mehr wussten, wie sie nach Hause kamen. Manche waren stolz darauf.

Das erlebe ich so nicht mehr.
Inzwischen sind wir mehr personen, die nichts trinken und einige, die ein-zwei Gläser trinken, noch wissen wer und wo sie sind und dann aufhören.


Da es auf meinen Feiern aus Erfahrungen anderer Feiern keinen Alkohol gibt, hat sich schnell gezeigt, wer meinetwegen zu Besuch kommt und wer nur des Alkohols wegen weggeblieben ist.

Zugenommen hat das mit Sekt anstoßen. Diese trinken zwar bei Feiern, zu Hause aber eher nicht.



Wenn es dir jetzt so stark auffällt, weil du akutell nichts trinkst,
wie viel hast du vorher getrunken?

"Mein Partner trinkt ebenfalls seit mehreren Jahren täglich und ist momentan enttäuscht von mir, weil ich nicht mehr mit trinke.

Ich glaube fast, dass ich mir gerade meine Partnerschaft kaputt mache."


Welche Partnerschaft?
Wenn eine partnerschaft nur mit Alkohol funktioniert und nicht mehr ohne, ist das eine Beziehung auf die ich verzichten kann.

Freunde trinken durchaus ab und mal Alkohol. Sie kommen auch zu mir, wenn sie wissen, dass es bei mir nichts gibt und ich gehe zu ihnen, auch wenn es Alkohol gibt.


Wenn du unsicher bist, dann wende dich DRINGEND an eine Beratungsstelle für Alkoholsucht
- für Alkoholkranke (auch wenn du jetzt nichts trinkst, wie war es vorher? welche Muster erkennst du bei dir? Wie hoch ist das Risiko dass du darin zurück fällst? z.b. weil der Grund momentan nichts zu trinken, sich wieder verändert)

- für Angehörige

- Co Abhängigkeit!

Dann erst überlege, wie es mit dir und der Partnerschaft weitergeht.
Welche Hilfen du selbst brauchst (als Angehörige), ob es schon im Suchtverhalten bereits ist oder noch nicht.

Hallo, ich weiß was du meinst. In meiner Familie war das nie ein großes Thema. Zu Geburtstagen gab es mal was aber sonst nicht. Schon gar nicht in der Woche. Dann lernte ich meinen Partner und seine Familie kennen. Regelmäßig am Freitag wurde feste getankt. Mein Schwager ist Single und trinkt jede Woche Freitag einen Kasten Bier. Ja einen ganzen. Und es ist kein Elfer. Mein Mann trinkt täglich 2 Flaschen Bier und auch noch ein absacker. Mit den Jahren widert mich das immer mehr an und wird mittlerweile oft zum Streitthema.

Oh das ist heftig 😱
Genau das meine ich aber. Es ist für viele normal und wird deshalb von Co Abhängigen denen es eigentlich nicht gefällt trotzdem lange bis immer geduldet. Von meiner Mutter hatten sich auch ein Großteil des Freundeskreises abgewendet, Mit der Begründung, dass sie übertreibe und den armen Mann alleine lassen würde, als sie sich von meinem Vater schließlich trennte, bevor er auch gegen mich noch handgreiflich werden konnte. Gegen sie wurde er nämlich immer aggressiver und hätte sie auch ein paar Mal fast geschlagen. Das kann nämlich auch nach vielen Jahren plötzlich kippen, selbst wenn die Trinker vorher nicht aggressiv waren. Die regelmäßige Trinkerei geht ja auch irgendwann an die Organe und das Nervensystem. Da haben halt einige ein robusteren Körper und brauchen etwas länger dafür, aber früher oder später holt es einen ein. Und wenn es das Übergewicht ist wo es zuerst aufhält.
Sorry ist ein sehr komplexes Thema. Da ist es schwierig alle Aspekte zu nennen.

"Mein Mann trinkt täglich 2 Flaschen Bier und auch noch ein absacker."
Uäääääh.....damit könnte ich auch nicht umgehen.  

Hallo, ich finde es ganz schlimm im öffentlichen Bereich. Bei uns wurde letztens über ein Alkoholverbot im Stadion diskutiert. Immer wieder gibt's Ärger mit alkoholisierten Personen. Da haben sich die leute aufgeregt das wäre doch dann kein Fussball mehr. Fürchterlich. Ich verstehe nicht warum immer überall Alkohol angeboten wird. Gerade wenn man mit Kindern unterwegs. Nachmittags auf dem Stadtfest torkeln die ersten. Mich macht das immer richtig wütend. Ich bin übrigens kein Gegner von Alkohol, trinke aber eher selten Alkohol.

Ich finde es sollte eine Begrenzung von Alkohol auf solchen festen geben. Auch von der Uhrzeit her.
Alkoholausschank erst nach 18:00 Uhr zum Beispiel. Mir wäre später sogar noch lieber.
Bei unseren Handball spielen gibt es Alkohol nur bei Erwachsenenspielen beziehungsweise bei den Jugenden ab 18.
Es wurde bisher immer sehr konsequent gelebt, doch dieses Jahr auf den Turnieren stand dann wieder der Bierwagen auch schon ab vormittags 11 Uhr bei den Jugendspielen unter 18.
Wenn du da etwas sagst, bist du gleich der Buhmann und wirst geächtet. Das ist schon traurig. Aber die die etwas zu sagen haben in solchen Vereinen, sind halt immer noch aus der älteren Generation und sehr sehr empfindlich bei dem Thema Alkoholverbot. Rauchverbot versteht dann wieder jeder, weil es ja hoch Sommer ist und die Wiese Oder das Vereinsheim abbrennen könnte. Aber was Alkohol anrichtet interessiert keinen. 🙄🤦🏼‍♀️
Es ist ja nicht nur der Alkohol selbst sondern auch die vielen Glas Scherben die durch die besoffenen entstehen wo sie ständig kleine Kinder dran schneiden. Also eine Folge daraus.
Ich sagte ja schon, solange die Politik den Status von Alkohol als Bagatelle behandelt, wird sich auch nichts ändern.

"Ich glaube fast, dass ich mir gerade meine Partnerschaft kaputt mache."

Das glaube ich nicht. Es scheint eher der Alkohol zu sein, der hier Beziehungskiller ist.

Áus dem Alter, wo ständig Alkohol konsumiert wird und/oder man sich zulaufen lässt, sind wir glücklicherweise mittlerweile raus... Wenn ich keinen Alkohol trinken will, kann ich das klar argumentieren und wenn ich für so eine Aussage belächelt werde, kann diese Runde gut und gerne auf meine Anwesenheit verzichten... ICH bin die einzige, die entscheidet, ob und wann ich trinke, und ich bin wirklich gefestigt genug, diese Entscheidung zu vertreten...

Allerdings gibt es in unserem näheren Umfeld auch schon länger keine Personen mehr, die sich anders verhalten, und wenn doch, kann ich auch da selber entscheiden, wieviel ich mit dieses Personen zu tun haben möchte, meistens eher gar nichts...

Ich muss gestehen, ich kann mich nicht mal wirklich daran erinnern, wann ich in den letzten Jahren mal mehr als 1-2 Gläser Wein getrunken habe... Mein Mann hat mit den Nachbarn, meist nach getaner Gemeinschaftsarbeit oder Nachbarschaftshilfe, mal ein Bier getrunken, aber nicht soviel, dass hinterher nichts mehr möglich gewesen wäre... Wir würden allerdings auch niemals zusammen trinken, dafür haben wir mit drei Kinder, davon ein Kleinkind, einfach zuviel Verantwortung... Selbst wenn wir eingeladen werden, wohnen wir so ländlich, dass einer auf jeden Fall fahren müsste und wir setzen uns nicht alkoholisiert ans Steuer, wie gesagt, wir haben schließlich Verantwortung...

Ich muss allerdings auch sagen, dass sich bei uns in der Lokalpresse in den letzten Jahren die Berichte häufen, dass entweder Mütter/Väter (komischerweise selten zusammen) mit Kindern auf dem Rücksitz entweder deutlich alkoholisiert kontrolliert wurden (die positiven Berichte!) oder alkoholisiert mit Kindern in Unfällen verwickelt waren (die negativen Fälle), was ich schon sehr bedenklich finde... Ich würde niemals auf die Idee kommen, mich allein alkoholisiert hinters Steuer zu setzen und würde auch jeden scharf kritisieren, der das tut, ich könnte mir sogar vorstellen, demjenigen den Schlüssel zu entwenden, allerdings weiß ich auch, dass in unserem Freundes- und Bekanntenkreis so ein Verhalten nicht vorkommen würde... Mit Kindern würde ich das allerdings noch weniger machen, einerseits eben wegen der Verantwortung, andererseits wegen meiner Vorbildfunktion... Ich möchte schließlich auch niemals erleben müssen, dass sich unsere Kinder in ferner Zukunft mal nach Alkoholgenuss ans Steuer setzen, also muss ich so eine Situation auch nicht verharmlosen, indem ich ihnen das vorlebe...

Ich wurde tatsächlich schon mal von einem ehemaligen Arbeitgeber vorm Spätdienst dazu aufgefordert, ein Glas Sekt (im Rahmen einer Rentenverabschiedung) zu trinken, ich habe nicht mal dankend abgelehnt, sondern wirklich strikt meine Meinung vertreten, dass ich mir ganz sicher nicht vorstellen kann, dass er es möchte, dass ich mit einem Glas Sekt intus zu den Kunden torkel... Er war ziemlich perplex, gab mir dann aber Recht...

Ein Mann, der regelmäßig trinken würde und mich zum Mittrinken bewegen will, wäre sehr schnell in der Versenkung verschwunden und definitiv nicht mehr an meiner Seite zu finden... Das finde ich unter aller Sau, ich bin mein eigener Herr und treffe meine eigenen Entscheidungen, wer das nicht akzeptiert, hat in meinem Leben nichts zu suchen...

LG

Das ist mir selbst erst aufgefallen, als ich schwanger war.
Wenn man nichts trinkt, ist man total der Aussenseiter und eine Ausnahme.

Hallo
Ich beobachte das Gegenteil. Wenn wir uns Dias und Bilder von früher anschauen, sieht man dort deutlich mehr Alkohol auf den Tischen und es wurde auch eher mal drinnne geraucht. Party Keller hatten in der Generation meiner Eltern hier eigentlich alle, die gebaut haben.
Ich würde mich klar positionieren. Je nachdem von der Freundschaft verabschieden oder erst abwenden. Die Partnerschaft würde ich eigentlich nicht direkt hinschmeißen. Aber den Satz den du dazu schreibst, finde ich schon ziemlich bedenklich. Kaputt ist da wohl schon genug. Es klingt so, als ob dein Partner da nicht alleine raus kommt. Aber ohne das etwas passiert, werdet ihr auch nicht an eurer Beziehung arbeiten können. Schwierig!
Alles Gute.

LG

Also ehrlich gesagt, wenn ich so lese wer hier um dich herum alles trinkt, hab ich das Gefühl du bewegst dich im Kreise von lauter Alkoholikern oder solchen die es noch werden wollen.
Klar mal was trinken, sagt niemand was, mal mehr ( je nach Maß) mag auch gehen. Aber Leute die täglich und zu jeder Gelegenheit konsumieren und dann auch noch nicht verstehen das jemand nicht mittrinken will, hmmmm seltsame Leute wenn ich ehrlich bin.

Ela