Kriegt ihr auch so wenig Hilfe? Seite: 2

        • (26) 14.07.19 - 09:12

          Und dann liest man in ganz vielen anderen Threads "und dann hat mein Kind geweint, und xy (meist die Schwiegermutter oder Schwägerin) hat ihn/sie einfach aus dem Maxi Cosi genommen und versucht zu beruhigen. Die denkt wohl, sie sei die Mama!"

          Hier wie da meiner Meinung nach ein klassisches Kommunikationsproblem.

          • (27) 14.07.19 - 13:06

            Hi,
            wahrscheinlich liegt da tatsächlich ein Kommunikationsproblem vor.
            Und natürlich gibt’s auch diejenigen, die alles, was sich dem Kind nähert und nicht bei drei auf den Bäumen ist, wegbeißen.
            Dennoch finde ich es erschütternd, dass hier die „komm selbst klar“-Keule geschwungen wird. Ich finde nämlich, dass man sich innerhalb der Familie sehr wohl helfen kann, auch unaufgefordert, wenn man sieht, dass jemand Hilfe braucht. Zumindest mal nachfragen...

            vlg tina

        (28) 14.07.19 - 10:07

        Wenn ich mich für Kinder entscheide, dann muss ich auch in erster Linie damit klar kommen. Wer sonst?
        Das hat doch nichts mit modernem Zeitgeist zu tun.
        Ich kann nicht mit der Erwartung heran gehen, dass andere sich um meine Kinder kümmern. Tun sie es freiwillig ist es ok, aber ich kann es nicht erwarten.
        Very hat völlig recht, dass es meist an der Kommunikation hapert. Greift nämlich ein Außenstehender ein, wird es oft als übergriffig bewertet. Macht einer nichts ist er nicht hilfsbereit oder faul sowie desinteressiert.
        Aber als Mutter kann ich um Hilfe fragen. Dann trauen sich vielleicht auch welche zu helfen. Wenn nicht ist es mein Bier.

        • (29) 14.07.19 - 13:17

          Hi,
          wenn ich die TE richtig verstanden habe, kommt sie ja bestens alleine klar. Bis auf die kleinen Momente, wenn Baby brüllt und Kleinkind nölt, dann gerät sie in Stress, verständlich. Wenn sie in diesen Momenten jemanden in der Nähe hat, der unterstützen könnte, es aber gar nicht in Erwägung zieht, findet sie das etwas ärgerlich. Ich kann das verstehen, weil ich sehr wohl finde, dass man sich innerhalb der Familie unterstützen kann.
          Aber klar, wer spricht, dem kann geholfen werden und man weiß ja auch nicht, was in der Familie der TE noch im Argen liegt.
          Dennoch finde ich die „komm selbst klar“-Aussagen befremdlich.🤷‍♀️

          vlg tina

          • (30) 14.07.19 - 16:02

            Drum schrieb ich auch, dass es ok ist, wenn jemand freiwillig hilft. Aber nochmal, man kann es nicht erwarten.
            Bevor ich Kinder bekam habe ich auch nicht die ganze Familie gefragt ob sie damit einverstanden sind. War ja auch meine Sache.
            Darum auch meine Frage an dich, wer in erster Linie für seine Kinder zuständig ist.

            Mir ist schon klar, dass die TE auch alleine mit den Kindern zurecht kommt und sich in solchen Situationen nur Hilfe wünscht.
            Das kann man kommunizieren. Bekommt man dennoch keine Hilfe, ist es zwar Schade, aber man muss es so akzeptieren.
            Ich weiß, dass es sich hierbei nur um kurze Sequenzen (ein Kind schreit gerade) beim Besuch handelt. Trotzdem kann ich als Mutter dann nicht Jammern, dass mir keiner hilft,wenn ich selbst auch nichts sage.
            Viele Mütter hier im Forum beschweren sich, dass xy aus der Familie das Kind an sich reißt, wenn es schreit. Quasi als ob jemand ihr Kind stehlen will. Dann heißt es, dass das Kind ohne zu fragen einfach genommen wird.
            Passt vielen dann auch nicht.
            Ich denke, du weißt was ich meine.

            Ich bin z. B. froh, wenn eine total fremde Mama mein hingefallenes Kind am Spielplatz aufhebt und tröstet bevor ich dazu komme. Andere rasten aus wie quasi eine Fremde ihr Kind anfassen kann. Hat zwar jetzt mit dem Thema nicht mehr viel zu tun, zeigt aber das dadurch unter anderem die Zivilcourage nachlässt.

            Für mich ist es im Bekanntenkreis auch normal, dass ich helfe.
            Aber ich erwarte nicht, dass mir geholfen wird. Meist muss ich aber auch dazu sagen helfen diejenigen, die selber Kinder haben.
            Die kennen solche Situationen zur genüge.
            Kinderlose nicht, darum greifen sie vermutlich auch nicht sofort ein. Da kann man schon mal ein Auge zudrücken und sagen "komm Schwester, nimm mal den Kleinen". Aber nicht im Vorfeld Jammern, dass von selbst nix kommt. Gerade innerhalb einer Familie kann man darüber sprechen und nicht gleich verurteilen, dass sie faul sind. Ist halt manchmal schwer, die Wünsche einer Mutter aus den Augen abzulesen ohne dass diese zur Löwin wird🤭

    (31) 14.07.19 - 09:07

    Hast Du mal um Hilfe gebeten? Je nachdem, wie alt die betreffenden Personen sind, und wie viel Erfahrung sie mit kleinen Kindern haben, trauen sie sich vielleicht gar nicht zu, helfen zu können und gehen dann lieber aus der Situation.

  • Ich verstehe was du meinst.
    Bei unserer Familie ist es so, wie in deiner Schwiegerfamilie. Da muss man eher aufpassen, dass das Baby nicht überfordert wird, weil alle es mal halten und betüdeln wollen 😅
    Bei uns ist das selbstverständlich. Wir sind eine relativ große Familie mit sehr engem Kontakt. Und selbst die 14jährige Tochter meiner Cousine ist ganz vernarrt in unsere Zwillinge und beschäftigt sich total gerne mit ihnen.

    Dass immer nur die Mutter ihr Baby beruhigen kann, wie hier jemand schrieb, ist Quatsch. Natürlich ist es in erster Linie die Mutter, die weiß was ihr Baby will und die es auch beruhigen kann. Manchmal ist die Mutter aber auch mal geschafft oder einfach nervös. Dann hilft es Baby und Mutter, wenn mal kurz jemand anderes, der nicht ganz so angespannt ist, das Baby nimmt.
    Ist natürlich nicht immer so, aber oft bekommt eine Oma oder Tante das Kind dann schneller beruhigt.

    (33) 14.07.19 - 09:22

    Ist natürlich schade, dass dir keiner hilft. Hast du denn schon mal explizit nach Hilfe gefragt?

    Ganz ehrlich, ich (momentan noch kinderlos, bald nicht mehr..) würde auch nicht von mir aus helfen, wenn ein Baby schreit. Ich wüsste nämlich überhaupt nicht, was zu tun ist und würde einfach davon ausgehen, dass so ein 3-Monate altes Baby auch nur von der Mutter selbst zur Ruhe gebracht werden sollte. Und ich wüsste auch überhaupt gar nicht, was für Hilfe ich jetzt dabei leisten könnte.

    Nur wem spricht kann geholfen werden, sage ich ja ganz gerne.

    Es gibt ein nettes Buch darüber von Amanda Palmer "The Art of Asking". Da geht es darum, dass man ruhig fragen kann, wenn man etwas braucht. Fragen hilft!

    Ich würde einfach in solchen Situationen sagen: "Hey, könntest du bitte dies und jenes tun?"
    Anstatt darauf zu hoffen, dass jemand in seiner Glaskugel sehen soll, was er machen soll.
    Insbesondere dann, wenn Menschen keine eigenen Kinder haben sind sie wohl eher überfragt wenn es darum geht, wie man in der Situation helfen könnte.

    (34) 14.07.19 - 09:27

    Ich würde es eher komisch finden, wenn meine Familie sofort angesprungen kommt um mir zu helfen. Wenn sie mich das alleine "Regeln" lassen, dann zeigt es mir, dass sie mit zutrauen, dass ich das auch alleine hinkriege.
    Mit ist es lieber, wenn nur Hilfsangebote kommen, wenn ich Nachfrage.
    Vlt sieht deine Familie das ähnlich und meint du bekommst das gut alleine hin und alles andere würde deine Fähigkeiten anzweifeln.

    (35) 14.07.19 - 09:33

    Hi #winke

    Ich weiß nicht recht was du erwartest?
    Sie müssen sich nicht um deine Kinder reißen und keiner MUSS dir mit deinen Kindern helfen.
    Ich mein das nicht böse aber es sind deine Kinder...
    Ich habe 4 Mädchen (9,6,3 und 16 Monate) und habe keine Familie in der Nähe da diese 800km weit weg wohnt(wir sind beruflich hier her umgezogen vor 11 jahren) und momentan bin ich schwanger mit unserem letzten wunder.
    Ich habe seit der Geburt meiner ersten Tochter keine Hilfe und das ist auch okay (obwohl sie ein schlimmes Schreikind war sie hat von morgens bis abends geschien kaum geschlafen und hat mir alles abverlangt) denn es ist mein Kind und da muss man sich drum kümmern. Ich kümmere mich den Hauptteil des tages alleine um die kinder, Haushalt und Kochen usw mein Mann arbeitet vollzeit und macht im Haushalt überhaupt nichts er nutzt seine freie zeit dafür sich mit den Kindern zu beschäftigen (was mir 1000* wichtiger ist als hilfe im Haushalt). Und wenn er mal krank ist dann kümmere ich mich mehrere Tage um alles alleine und ihn dazu weil das für mich selbstverständlich ist.
    Den Abstand den deine Kinder haben ist hart ohne Frage (ich werde ca den gleichen Abstand jetzt haben) aber das ändert nichts an der Tatsache das es deine Kinder sind. Es ist schön wenn wer hilft aber zu erwarten das wer hilft ist falsch finde ich.
    Genau so hatten mein Mann und ich seit der Geburt der ersten keinen Abend nur zu zweit außerhalb unseres Zuhauses mehr gehabt aber wir machen uns das beste raus. Ich koche abends wenn die kinder schlafen was schönes und dann lassen wir den Abend vor einem tollen Film ausklinken nur wir zwei zusammen.
    Werder ich noch mein Mann meckern je rum wie es ist denn wir haben uns dafür entschieden ein Kind zu bekommen und man weiß ja das es viel mit sich bring aber einen so viel mehr schenkt als abverlangt #verliebt


    Alles liebe #klee

    (36) 14.07.19 - 09:33

    Ich finde deine Erwartungshaltung übergriffig. Und warum fragt deine Mutter, ob sie schnell essen kann? Warum sollte sie nicht in Ruhe essen?
    Ich reiße mich, ehrlich gesagt, auch nicht um schreiende Kleinkinder...mal ein Buch angucken oder eine Blume zeigen lassen, mal ein Späßchen machen - aber der Rest ist Elternsache.
    Der Kleine meiner Freundin (fast 2) rennt alle 30 sec weg in sämtliche Richtungen. Nein, da renne ich nicht hinterher, da habe ich gar keine Lust zu und freue mich, dass meine sowas nicht gemacht haben. Ich denke mir da meinen Teil und gut.
    Deine Kinder, dein gewählter Altersabstand, deine Verantwortung (bzw. Papas)
    Gruss

    (37) 14.07.19 - 09:36

    Ich kann dich zum Teil verstehen, bin mir aber auch nicht ganz klar, wie ich mir die Situation vorstellen muss.

    Wenn das Baby weint, sind sie vielleicht raus gegangen, um dich nicht zu stören? Nett wäre aber natürlich gewesen, jemand hätte dein älteres Kind mit genommen und sich gekümmert, damit du dich auf das kleine konzentrieren kannst.

    Gleichzeitig frage ich mich, welche Art von Hilfe du dir gewünscht hättest? Es wäre ja auch kein Problem gewesen, wenn du einfach gefragt hättest: "Kann sich bitte einer von euch kurz um X kümmern? Dann hab ich Zeit für Y."

    Gerade wenn deine Geschwister selbst keine Kinder haben, brauchen sie da vielleicht eine direkte Ansprache? Zumal aus deinem Beitrag nicht so richtig klar wird, inwiefern dein Großer "zurück stecken" musste.

    Wollte er was? Hat er auch geweint? Oder hat er nur nicht 100 % deiner Aufmerksamkeit gehabt? Bei 1 und 2 würde ich schon erwarten, dass jemand ohne
    Aufforderung reagiert. Bei 3 eben wieder meine Frage: was hättest Du Dir gewünscht?

    Ist bei uns anders. Auch die kinderlosen Tanten und Onkels merken, packen mit an, wenn sie sehen, dass ein Kind weint und das andere gerade Hilfe braucht. Wäre ich alleine, müsste das Eine Kind halt warten, aber meine Schwester daneben steht, wäre sie untätig.

    (39) 14.07.19 - 10:24

    Ja aber hallo?? Wie redest du denn über deine Schwestern? "Hocken faul rum". DU hast 2 Kinder bekommen, nicht sie. Es ist doch wohl nicht deren Aufgabe sich um deine Kinder zu kümmern! Wenn du Hilfe brauchst mach den Mund auf, es ist ja deine Familie und nicht irgendwelche Fremden. ICH würde mich garantiert auch nicht ungefragt um ein schreiendes Kleinkind kümmern wenn ich das noch nie vorher gemacht hätte. Deine Erwartungshaltung ist falsch und du hast keinen Anstand ggü. deiner Familie wenn du sie so beschreibst!

    Ich weiß was du meinst!
    Wenn wir mit dem Kleinen bei der Familie meines Mannes sind haben wir quasi „frei“.
    Alle reißen sich darum Zeit mit den Kindern zu verbringen. (momentan sind es drei in der Familie)
    Wir genießen es dann mal gemütlich ein Stück Kuchen am Tisch zu essen 😊
    In meiner Familie sitzen alle gern zusammen quatschen. Natürlich beschäftigt sich auch mal jemand kurz mit unserem Sohn, aber halt nur für einen Moment.
    Gerade wenn ich die Feier ausrichte finde ich das manchmal etwas schade, weil ich dadurch meist keine ruhige Minute habe und meine Schwestern sitzen am Tisch und lassen sich bewirten.
    Aber gut.. meine Familie ist trotzdem super auf ihre ganz spezielle Art 😅

    Wenn du wirklich Hilfe brauchst in einer Situation würde ich auch einfach direkt nachfragen. Fällt mir auch immer schwer, aber eigentlich sind dann immer alle sehr hilfsbereit.

    (41) 14.07.19 - 11:33

    Ich bin selbst Mutter von zwei Kindern und werde mich wirklich nicht um Kinder von anderen kümmern. Klar, bisschen spielen und so, aber ein brüllendes Kleinkind/Baby beruhigen? Nö, ist Sache der Eltern. Mach ich bei meinen schließlich auch so. Und wenn ich irgendwo eingeladen bin, sehe ich mich nicht als der Bespaßer, da bin ich entweder froh, selbst kindfrei zu haben oder bin mit meinen eigenen genug ausgelastet.

    Lies mal im Babyforum. Da beschweren sich regelmäßig Muddis, dass sich Familienangehörige erdreisten ihnen (den alleswissenden und v.a. besserkönnenden Müttern wohlgemerkt) anbieten, zu helfen 😂😂🙈, das Baby zu trösten etc..
    Vielleicht warst du ja auch mal so?

    • Ne ich war nie so, also meinem zweiten gib ich schon ungern her, aber einfach weil bei meinem ersten soviel passiert ist (versehentlich runtergefallen, gegen die markise geworfen beim in die Luft werfen,...) da bin ich jetzt schon viel vorsichtiger beim hergeben 🤦🏼‍♀️ Ich meinte ja auch eher, dass man sich um den großen kümmert..

(45) 14.07.19 - 11:46

Wo seid ihr da?
In deiner Wohnung? In meine Wohnung lasse ich nur Gäste, mit denen ich auch reden kann. Leute, die sich bedienen lassen, kommen freiwillig nicht mehr, weil sie bei mir nicht bedient werden.

Sind wir bei anderen?
Dann überlege ich vorher, ob mir der Besuch gut tut oder nicht. An stressigen Tagen, gehe ich nicht hin, an guten schon.

Um Hilfe bitte ich und warte nicht, ob jemand etwas tut.
Gedanken lesen kann keiner.
Und manche haben auch einfach Angst sich einzumischen oder etwas zu tun, was mir nicht recht sein könnte.

Da ich Menschen besuche, mit denen ich reden kann, frage ich nach.
Diese antworten dann auch. Von: sie wissen selbst nicht, was sie tun können/wie das geht, über Angst etwas falsch zu machen usw. gibt es schon einiges.

Inzwischen bin ich selbst soweit, dass ich nicht mehr wüsste, wie man ein Baby richtig hochnimmt oder so. Was ich früher intuitiv gemacht habe, fällt mir jetzt schwer. Daher würde ich vorher fragen, ob ich ein anderes Kind hochnehmen darf oder wie ich mit diesem umzugehen hätte.
Bei meinem eigenen wusste ich es intuitiv.

Dafür kann ich jetzt mit Teenagern besser, was mir im Babyalter meines Kindes schwerer fiel.


Sprich mit ihnen, am besten in einem ruhigen Moment.
Was erhoffst (nicht erwartest) du? Was sind sie zu geben bereit?

Und daraus baut einen Weg.

  • (46) 14.07.19 - 19:00

    Wollte dir mal sagen: Ich liebe deine ausführlichen und aussagekräftigen antworten so sehr. Du gibst dir immer Mühe, sachlich und hilfreich zu antworten. Finde ich toll. 👍👍👍👍

Ich teile deine Einstellung nicht, aber wenn du Hilfe haben möchtest, dann sprich mit denen, die es machen sollen.

Menschen, die keine Kinder haben oder viel ältere Kinder sehen das oftmals ganz anders.

(48) 14.07.19 - 12:07

Ganz ehrlich – es sind deine Kinder, warum sollte dir irgend jemand dabei helfen?

Allein die Tatsache, dass als Einspruch zu formulieren finde ich haarsträubend.

Unsere Kinder sind 8,8 und 6. Just in diesem Moment ist der Onkel der Kinder das aller erste Mal – ja wirklich das aller erste Mal – mit einem Kind allein unterwegs. Geburtstagsgeschenk, sie gehen gemeinsam ins Ballett.
Er ist prinzipiell Teil unseres Lebens, ist ab und an mal hier und spielt dann auch mit den Kindern, wenn er da ist – aber sicher erst seit sie vier oder fünf Jahren.
Meine Schwieger Eltern kümmern sich überhaupt gar nicht um die Kinder. Haben Sie jetzt in acht Jahren sowas wie dreimal allein betreut für maximal 2 Stunden.
Meine Mutter ist einmal die Woche komplett für unsere Kinder da (und macht auch noch ziemlich viel Haushalt!), Die Kinder sind auch ab und an dort und haben schon etliche Male dort übernachtet.

Man hat definitiv keinen Anspruch auf Betreuung durch Familie. Man kann sich freuen, wenn es so läuft. Aber mehr definitiv nicht.

(49) 14.07.19 - 12:10

Hallo meine Liebe,
OMG, was du hier teilweise für fiese Antworten bekommen hast.

Ich finde, du hast Recht! In der Familie ist es das Mindeste ungefragt mal kurz zu helfen, wenn man sieht, dass du mit dem Kleinen beschäftigt bist und der Große auch bespaßt werden will. Da muss man auch eigentlich nichts sagen, ich finde das ist eine Selbstverständlichkeit!
Ich war erst gestern mit meiner Schwester, meinem Schwager, ihren 2 Kids und meiner kleinen Familie ( Mann plus Kind) beim Schwimmen. Alle Kids sind unter 3 Jahren und ja, alle helfen sich iwie aus. Wenn meine Schwester mit der Großen beim Plantschen ist, dann nehme ich ohne zu fragen, meinen Neffen und kümmere mich um ihn. Das mache ich immer so, egal ob ich gefragt werde oder nicht. Ich weiß, dass ich dankbar wäre in solchen Momenten und dann gebe ich das gerne zurück.

Ich kenne allerdings auch die von dir beschriebene Variante, dass niemand auch nur auf die Idee kommt, kurz anzupacken. Das ist bei einem Teil meiner Schwiegerfamilie so. Wäre es meine eigene hätte ich schon lange gefragt, was mit ihnen nicht stimmt, aber so...

Naja, da es ja deine Familie ist, würde ich sagen, sprich sie doch einfach mal darauf an. Ganz ohne Vorwürfe natürlich. Frag sie doch mal, ob sie das einfach nicht mitbekommen oder ob es ieinen Grund gibt, warum sie dich nicht kurz unterstützen.

Liebe Grüße

  • (50) 14.07.19 - 13:06

    Es ist aber ein himmelweiter Unterschied, ob sich Eltern gegenseitig mit ihren etwa gleichaltrigen Kindern helfen, oder ob man dasselbe von Kinderlosen erwartet, die bisher Null mit Kleinkindern zu tun hatten!

    Hier schreiben sogar Mütter älterer Kinder, dass sie keinen Draht mehr zu Kleinkindern haben oder vergessen haben, wie man Babys richtig hält.

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