Genervte Mutter

Mein Sohn ist 12, vom Vater bin ich seit 6 Jahren getrennt, wir haben das Wechselmodell, eine Woche Papa, eine Woche ich, Ferien werden geteilt.
Im Moment laufen meine 3 Wochen Ferien und ich wünschte, die wären schon rum.
Ich finde es nur nervig und anstrengend, die ersten Jahre ging es gut aber seit 2 bis 3 Jahren empfinde ich ihn nur noch als Belastung
Daher wollte ich auch nicht das Wochenendmodell, wo der Vater nur jedes2.Wochenende dran ist.
Mir wäre es eigentlich am liebsten, ich hätte ihn nur alle 2 Wochenenden.
In der kinderfreien Woche lebe ich auf, es geht mir besser und wenn diese Zeit sich dem Ende neigt, ist mir schlecht.
Er nörgelt, ist ständig unzufrieden mit allem, obwohl ich immer versucht habe, es ihm Recht zu machen.
Jetzt überlege ich ob ich seinen Vater fragen soll, ob er ihn ganz zu sich nimmt.
Falls er ja sagt, würden wir dann mit unserem Sohn sprechen.
Ich sehe gerade keine bessere Lösung, denn so geht es nicht mehr.
Wir sind gerade in Italien in Urlaub, toller Camping Platz, mehrere Pools mit Rutschen, das Meer direkt vor der Tür.
Und er sitzt nur drinnen am Handy und motzt wenn ich sage , dass wir Mal ans Meer gehen können.....
Ich habe keine Lust mehr drauf.

Hallo
Hast du mal mit deinem Sohn gesprochen warum er so unzufrieden ist?

Ja, er wird halt auch oft sehr aggressiv, beschimpft mich mit Schlampe, Hure, Arschloch, wirft Gegenstände durch die Gegend,
Macht er beim Vater auch, daher denke ich nicht dass er ihn ganz nimmt.
Wenn ich ihm das Handy abnehme, schreit er Rum, schubst mich und schlägt mich.

Da muss aber die ganzen Jahre irgendetwas in der Erziehung bei euch falsch gelaufen sein. Zu wenig Konsequenz.

Mein Großer war auch vollpubertär, aber von dem habe ich mir keine Aggressionen gefallen lassen. Dem habe ich klipp und klar zu verstehen gegeben, dass ich so ein Verhalten nicht toleriere. Und das es auch anders geht. Einfach mal sagen was los ist, um ein besseres Verständnis zu bekommen. Reden Reden.

LG Hinzwife

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Und er sitzt nur drinnen am Handy und motzt wenn ich sage , dass wir Mal ans Meer gehen können.....

Sind die Pubertiere nicht alle so?

Ich hab keine Lust mehr drauf.

Kinder sind halt eine lebenslange Aufgabe. Mal geht es gut, mal geht es schlecht...
Kurzfristig keine Lust mehr haben und den Weg des geringsten Widerstands gehen, nur wegen der eigenen Befindlichkeiten gilt nicht...

"Sind die Pubertiere nicht alle so?"

Nein, es sind nicht alle Teenager so. Mein Sohn ist gerade 13 J. und hat auch sein Handy und eine XBox. Trotzdem geht er viel raus, trifft sich mit Freunden und spielt Fußball im Verein.

Klar, jetzt in den Ferien (zumal er vormittags allein ist) ist er mal mehr am Handy, aber er hat auch seine Aufgaben. In 2 Wochen fahren wir in den Urlaub und er freut sich riesig. Da wird auch etwas unternommen und er lernt sicher auch andere Jungs kennen mit denen er etwas unternimmt, da ist das Handy komplett uninteressant. Maximal um Nummern der neuen Bekanntschaften abzuspeichern.

Anstelle der TE würde ich das Handy einziehen und ihn einfach mitnehmen an den Strand. Ball eingepackt und los.
Erziehung ist anstrengend, aber ich würde niemals so von meinem Kind sprechen.

Nein, es sind nicht alle Teenager so.

Das macht Hoffnung.
Meine beiden sind noch nicht in der Pubertät!

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Du machst es dir ja leicht. Der ist in der Pubertät und ein verunsichertes Ekel. Und weil dir das alles zuviel ist willst du ihn loswerden???

Es ist ja nicht erst jetzt so....mir geht es die letzten Jahre schon so, dass ich mich in seiner Gegenwart zunehmend unwohl fühle, klar Pubertät kommt da noch erschwerend dazu gekommen, aber dieses Gemotze ist ja quasi schon seit deiner Geburt da.
Es ist keine momentane Befindlichkeit meinerseits sondern geht schon Jahre so und mein Gefühl verstärkt sich seitdem immer mehr....er nervt mich.

Kann ich verstehen(habe selbst einen 12jährigen daheim sitzen). Aber er ist dein Kind. Was vermittelst di ihm unterschwellig mit deiner jahrelangen Abneigung?

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Nimm ihm das Handy weg und fertig.
Einen 12 jährigen wirst du ja wohl noch in den Griff bekommen.

Wenn der Vater einverstanden ist, warum nicht.

Ja frag den Vater, ob er ihn "nimmt" - vielleicht ist er dort willkommener. Ich bin absolut nicht der Meinung, dass nur die Mutter ein Kind optimal aufziehen kann - bei euch scheint es anders vielleicht besser zu sein.
Aber Du wusstest schon, bevor Du schwanger wurdest, dass ein Kind nicht automatisch 18 Jahre eitel Freude und Sonnenschein bedeutet?
Meine Kinder waren Lichtjahre davon entfernt, problemlos zu sein - und das über viele Jahre aus unterschiedlichsten Gründen - aber so abfällig hätte ich nie und nimmer von ihnen gesprochen - hat aber vielleicht etwas mit der Grundeinstellung zu Kindern zu tun.
LG Moni

Hallo,

Was du schreibst, ist schon sehr alarmierend.😶
Du klingst total lieblos und vermutlich spürt das dein Kind auch. Es wundert mich daher nicht, dass ihr keine schöne Zeit miteinander habt.

Im Idealfall ist die Liebe zum Kind bedingungslos. Egal, ob das Kind gerade in der Pubertät steckt oder anstrengend ist.
Bei dir scheint das nicht der Fall zu sein.☹

Ich möchte dir keine Vorwürfe machen, denn letztendlich kannst du nichts für deine Gefühle.
Doch wenn es bei euch wirklich so eiskalt zugeht, wie es sich liest, sollte der Sohn vielleicht wirklich komplett beim Vater wohnen.

Man kann nur hoffen, dass dein Sohn wenigstens zu seinem Vater ein liebevolles Verhältnis hat.

Alles Gute

Klar ist Pubertät nervig, aber da müssen wir ja als Eltern alle durch. Kann es vielleicht sein, dass es zu wenig Tagesstruktur gibt bei dir, wenn du ihn die Woche hast? Geht er in Sportverein, hat Hobbys, trifft sich mit Freunden etc.?

Im Urlaub jeden Tag immer nur ans Meer gehen, könnte für einen Jugendlichen auch zu langweilig sein. Frage ihn doch mal, was er gerne machen möchte. Macht doch auch mal Ausflüge.

Und was soll denn dein Mann sagen, wenn er ihn die Woche hat. Meinst du es geht ihm dadurch viel besser? Ihr lebt ihm Wechselmodell, da muss jeder eben halt durch. Ein Kind großziehen ist eben halt Arbeit.

LG Hinzwife

Ausflüge hasst er, nur rum glotzen und rum laufen.
Spielplätze fand er als Kind schon blöd ist nie irgendwo drauf gegangen.
Nur Gemecker, selbst Freizeitparjs sind doof...nur Handy, Playstation.
Schule schwänzt er auch, ist jetzt suspendiert weil er einen Lehrer angegriffen und schwer verletzt hat

Setzt dich mit deinem Ex-Partner zusammen und besprecht die Lage. Hier müsst ihr beiden an einem Strang ziehen. Vielleicht vom Jugendamt Hilfe holen. Mit eurem Kind scheint ja psychisch irgendetwas nicht zu stimmen. Dann Kinder und Jugendpsychiater
Termin abmachen. Das ist ja nicht normal. Hat dein Sohn ADHS ?

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Dein Sohn scheint schlimmer als ein normales Kind zu sein. Ich würde dringend eine Therapie als Familie anstreben. Wenn er schon so aggressiv ist.
Das du keine Kraft hast, ist verständlich. Aber warum hast du die letzten Jahre nix unternommen, dass ihr besser klarkommt? Vielleicht wäre dein Sohn woanders echt besser aufgehoben.

Du bist dir nicht sicher ob der Vater ihn ganz nimmt weil er mit Gegenständen wirft. Ich kann mir nicht vorstellen das du deinem Frust ihn gegenüber verbergen kannst. Wenn mich jemand so empfangen würde hätte ich auch null Bock und das wiederum würde ich zum Ausdruck bringen. Du redest über dein Kind, du hast ihn in die Welt gesetzt und jetzt ist er unbequem und da willst du ihn abschieben. Unfassbar

Wenn du das Gefühl seit der Geburt hast, dann kann es gut sein, dass bei deinem Kind inzwischen so einiges im Argen ist. Kinder spüren auch als Säuglinge schon Abneigungen. Wenn es dann noch die eigenen Eltern sind, dann wird es für die Kinder ganz hart, weil sie nur wenig Möglichkeit haben sich die Aufmerksamkeit die sie brauchen zu erkämpfen. Das ist ein Teufelskreis fürs Kind.
Ihr solltet euch schleunigst professionelle Hilfe suchen. Sowohl du als auch das Kind. Vor allem das Kind.
Sag dem Psychologen ehrlich, dass du seit der Geburt Abneigungen gegen das Kind hast. Nur so hat er eine Chance überhaupt an den Kern des Problems zu kommen, den dein Sohn vermutlich nicht benennen kann. Und ja, sprich mit dem Vater, ob er den Jungen ganz nehmen kann und er dich nur noch besucht.

Hallo,

erst dachte ich, dass er ein normales Pubertier ist, aber da liegt ja weit mehr im Argen.
Einen Lehrer verletzt usw.

Hier wäre bei mir Schluss und ich würde mit meinem Sohn eine Therapie anstreben.
Viele scheuen sich davor, aber ich persönlich würde dies definitiv annehmen, bevor es eskaliert.

Es geht ja schon top, seit er klein ist, dieses Genörgel.
Klar nölen Kinder mal, die nölen auch im Freizeitpark wenn die Schlangen zu lang sind oder es zu heiß ist oder sie Hunger haben. Meine nölen auch gerne mal bei Veranstaltungen aber es sind eher so doofe Zankereien untereinander (weil der eine gefühlt mehr Popcorn bekommen hat als der andere oder weil der eine einen gelben Luftballon hat und die andere nur einen grünen...sowas halt.)

Wenn einem Kind alles zu doof ist, es antriebslos ist und an nichts gefallen findet, hätte ich schon früher mit dem Kinderarzt oder den Erziehern geredet und gemeinsam nach Lösungen gesucht.

Bitte bemühe Dich jetzt um eine Therapie für ihn, es ist zwar schon spät aber nicht zu spät. Ihr müsst sehen, wo der Knoten liegt.

Und respektloses Verhalten würde ich mir von einem 12-jährigen nicht bieten lassen.
Du musst dem mehr die Stirn bieten wenn er frech wird, Du bist die Mutter - die Zahlkaiserin, die Köchin, die Kühlschrankauffüllerin, die Bügelfrau und die Taxifahrerin.
Er wohnt sozusagen in Deinem "Hotel" und da gibt es Hausregeln. Basta.

Schubsen oder mich wüst beschimpfen (A*schloch, H*re) würde der Knabe bei mir mal versuchen - dann wäre das Handy erst recht weg. Wenn er randaliert oder was beschädigt, würde ich ihm das vom Sparbuch abziehen.
Zudem wäre das Internet gekappt, der Fernseher tabu und den Kühlschrank würde ich nur noch mit dem Nötigsten befüllen (nichts mehr zu naschen oder zu knabbern, keine Limonaden etc). Der würde schon spüren, wer hier das Sagen hat.
Kochen würde ich für ihn auch nicht mehr, dann soll er sich ein Brot machen.

ABER: Gleichzeitig solltest du aber auch das Gespräch suchen.
Bevor es eskaliert.
Denn er spürt auch, dass Du genervt von ihm bist. Deswegen rebelliert er vielleicht umso mehr, um Deine Aufmerksamkeit zu bekommen.
Es kann auch sein, dass Du Vorschläge machst, die ihm gar nicht so zusagen - aber von ihm ein "Hurra!" erwartest. Da ist die Enttäuschung auf beiden Seiten vorprogrammiert.

Mache es doch mal umgekehrt: frage ihn, was ER denn gerne möchte. Natürlich muss es im Rahmen sein.
Was schwebt ihm denn vor, gibt es was, was er gerne machen würde?
Denn Pool mit Rutsche ist vielleicht für 10-jährige ganz nett aber ein 12-jähriger ist da evtl schon wieder anders gestrickt und sieht das als zu babyhaft an.

Suche das Gespräch mit ihm, mit Optionen.

Auch zuhause, frag ihn was er denn gerne zum Essen hätte, was er sich wünscht. Kocht mal gemeinsam, gib ihm vl mal Aufgaben oder Projekte, an denen er Ergebnisse und Erfolge sieht.

Es gibt keine nervigen Kinder.... euer Sohn ist das, was ihr aus ihn gemacht hat - vor allem, wenn er schon seit der Babyzeit so ist.
Wenn mein Sohn schnauzig und maulig ist und ich mal ganz ehrlich und selbstkritisch die letzten Stunden/Tage reflektiere, dann finde ich den Grund immer bei uns als Eltern.

Du lehnst dein Kind seit Jahren ab und er verhält sich immer schlimmer.

Wie ist denn die Beziehung deines Sohnes zu seinem Vater?

Wie ich weiter unten schon schrieb suchen Kinder nach negativer Aufmerksamkeit, wenn sie keine positive bekommen. So wie du deinen Sohn ablehnst kann es durchaus sein, dass er aufgrund deiner Ablehnung so ein Verhalten an den Tag legt.

Ich würde an deiner Stelle in Zusammenarbeit mit dem Vater sämtliche Unterstützung in Anspruch nehmen, die ihr bekommen könnt. Erster Ansprechpartner ist das Jugendamt. Euer Sohn entartet euch derart, dass er dich angreift, schlägt und auf´s Übelste beschimpft. Noch dazu schwänzt er ständig und hat bereits einen Lehrer schwer verletzt. Müsste das Jugendamt da nicht bereits längst eingeschritten sein?

Die Lösung ist definitiv nicht "Ich hab keine Lust mehr auf mein Kind.". Du bist die Mutter, du hast dieses Kind bekommen. Das ist kein Hund, den man ins Tierheim gibt und das Beste für dessen Zukunft hofft (nicht einmal mit einem Hund würde ich so lieblos umgehen).

Ich kann durchaus glauben, dass dich das Verhalten deines Sohnes an den Rand deiner Nerven bringt. Dennoch bist du als Erziehungsberechtigte verantwortlich und kannst nicht, nach allem was in den vergangenen Jahren schief gelaufen ist, auf der Affaire ziehen. Was ist, wenn dein Mann auch "keinen Bock" hat? Wer soll sich denn dann deiner Meinung nach um das Kind kümmern?

Sucht um Himmels Willen gemeinsam (!) entsprechende Beratungsstellen auf, nehmt das Jugendamt hinzu. Vielleicht kann man noch was machen, auch wenn man schon viel früher hätte reagieren müssen.

Ja, das müssen wir jetzt auf jeden Fall tun.
Ist leider in den letzten Schulwochen so eskaliert.

Du hättest dir bereits Hilfe suchen müssen, als du gemerkt hast, dass du eine gewisse Abneigung gegen ihn hast. Ich vermute mal, dass er kein Wunschkind war. Ich will dir keine Vorwürfe machen. Es passiert, dass Mütter ihre Babys ablehnen.
Dein Sohn hat das schon immer gespürt, auch wenn du versucht hast ihm alles zu geben. Die Kleinen merken es trotzdem.
Ich kann dir nicht sagen woran es liegt, dass du nicht wie eine Mutter fühlen kannst.
Ich kann dir nur raten therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ebenso wichtig wäre es für deinen Sohn.
Du solltest nicht den Weg "wie werde ich ihn los" anstreben, sondern "wie finden wir zueinander".

Doch, er war ein Wunschkind und die ersten Jahre auch echt gut...

Du beschreibst, dass das Gemotze schon seit der Geburt da war.
Da frag ich mich wie ein Neugeborenes motzen kann.
Babys weinen nun mal oder geben Gebrabbel von sich.
Warum bekam er schon frühzeitig Handys und Konsolen in die Finger?
Ich frag jetzt ganz konkret. Bekam er es zum Spielen damit Ruhe war?

Ich finde dein Sohn zeigt massives Suchtverhalten in diesem Bereich.
Er schlägt dich, wenn du ihm das Handy wegnimmst und dreht durch?
Da musst du dringend aktiv werden.
Wenn ihr Eltern es nicht schafft ist es ratsam sich Hilfe z. B. vom Jugendamt zu holen.

Ist das Verhältnis zu seinem Vater besser?
Bzw. outet sich der Vater auch damit, dass er genervt ist?
Wie reflektiert ihr eure Erziehung? Würdet ihr etwas anders machen?
Welche Prioritäten hattet ihr in der Erziehung?
Wie hat der Junge die Trennung verkraftet?
Gab es viel Streit?
Du kannst mir auch gerne privat schreiben, wenn du magst.

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Hi Ellita,

Ich finde das Forum echt hart. Jemand traut sich sein frust, angst, verzweiflung rauszuschreiben und man entgegnet es mit verachtung und besserwisserischen kommentaren.

Es ist mutig so etwas öffentlich zu posten, dafür respektiere ich dich. Und manchmal an kompletten verzweiflung zu stehen ist hart, wenn man keinen anderen weg sieht, ausser das kind wegzugeben, was nehme ich an, sich nicht besonders gut anfühlen- auch für dich als Mutter. Oder wenn man sich überall sonst in kontrolle fühlt, ausser bei dem eigenen kind, wo die ideen enden...

Meine Perspektive kommt daraus wie wir personen beeinflussen die wir lieben. Konflikte lösen, Emotionales Selbstmanagment und Kommunikation. Der erste Punkt mit der wir andere beeinflussen, ist der über den wir am wenigsten sprechen, unsere eigenen Emotionen.

- Reagieren wir anders wenn wir viel energy haben oder wenig? Wenn wir fröhlich sind oder wütend sind? Ja nur die Frage lautet wie ändern wir unsere eigene Emotionen?

Für was auch immer du dich entscheidest, würde es helfen, dich selbst 2h einzusperren und dich in alte filme (kann auch kopfkino sein) für was du dankbar bist, was sind errinerungen wo ihr spass hattet, erlebnisse in der ihr gelacht habt? Wo du dich und er so wohl gefühl habt? So blöd wie es klingt aber das aufrufen von Warum du dein kind liebst, sodass du es fühlst, hörst, siehst. Denkst du du wirst anders auf ihn reagieren, wenn du in so einem zustand kommt, und weitergehst mit "egal was du tust, Ich werde dich immer lieben". Und ich meine das nicht als ich sage es und meine es nicht - sondern das du es immer wieder fühlst. Erst wenn du diese Emotion hast, mit neugierde, wie du den konflikt lösen kannst, oder wie könntest du seine sichtweise mehr verstehen, sein weltbild. Kann man anfangen.

Wenn die Kinder uns aufregen, vergisst man all die schönen Errinerungen, und desto häufiger dies passiert, desto mehr sehen wir nur diese situationen und werden bereits beim kleinsten "getriggert". Frage: Wenn du ein bild von dir in 10 Jahren hast, wie würde diese Person mit der situation umgehen? Wie würdest du anders herangehen? In welchem emotionalen zustand?

Nachdem diese Grundlage gelegt ist, kann man mit Konfliktfähigkeit trainieren beginnen, mit Kommunikationssätzen, Beziehungsstärkende massnahmen oder einfach deine Vision, Strategy vertieft ausmahlen, damit du klarheit bekommst was du möchtest und mit wem. Ich sage dies als Mutter - es ist deine Entscheidung, du sollst sie treffen und niemand sonst. Ich verurteile dich nicht wenn entscheidest dein Kind hat es besser beim Papa, denn wenn ein kind aufwächst mit dem gefühl nicht verstanden oder geliebt zu werden (nur wenn es nach den elterns pfeife tanzt) wird das kind evt. eine ähnliche beziehung oder eben keine führen können. Oder du entscheidest zu wachsen, alles zu geben und zu sein für das kind in der zeit und wie man fehler macht, daraus lernt und in einer gestärkten beziehung herauskommt.

Du wirst das hinbekommen und euren Weg finden. Falls du unterstützung brauchst, kann ich dir weiterhelfen. Wünsche euch alles gute
Geraldine