Klimawandel - Lebensstil ändern?

Ich habe mal eine etwas untypische Frage, die mich bewegt.
Ich finde, die Nachrichten zum Klimawandel erschreckend. Und genauso erschreckend, wieviele nicht daran glauben. Da liest man auf Facebook Kommentare à la ‚ich werde mir doch von den Grünen nix verbieten lassen und wenn ich Bock hab, fliege ich 19 mal um die Erde in meinen ferien‘
Sowas ärgert mich wahnsinnig. Aber auch die Leute, die man unterwegs sieht, scheinen keine große Rücksicht zu nehmen. Plastikverpackungen, Müll wird auf wiesen geworfen...
Macht ihr was um euren CO2 Fußabdruck zu reduzieren? Ich versuche mein Verhalten zu ändern und auch mein Kind achtsam auf die Umwelt zu erziehen.
Und eine andere Frage/ö: habt ihr Angst um eure Zukunft/die Zukunft eurer Kinder? Bewegt euch der Klimawandel bei der Frage ob ihr weitere Kinder wollt?

Viele Grüsse

Hallo,

Wir versuchen tatsächlich drauf zu achten. Kaufen viel auf Märkten und wenn das nicht geht dann unverpackte Lebensmittel im Supermarkt. Bei uns an der Fleisch/ Wurst und Käse Theke kann man tupperdosen hingeben und die füllen diese dann mit meinen gewünschten Lebensmitteln.
Zudem benutze ich keine Tampons oder binden sondern eine Menstruationstasse und zum abschminken habe ich einen mikrofaser Tuch. Bzw 3 damit ich regelmäßig waschen kann.
Getränke kaufen wir in Glas Flaschen.

Man muss es nicht übertreiben aber was man einfach machen kann sollte man meiner Meinung nach machen.

Hallo #winke
Wie kann ich mir das vorstellen mit den Abschminktüchern aus Mikrofaser?
Benutzt man die nur mit Wasser? Oder "muss" da zusätzlich Seife oder sowas benutzt werden?

Könnte ich mir auch gut vorstellen :) diese ganzen Tücher sind nämlich echt krass.
Genauso wie die Feuchttücher der Kinder-benutze die schon wieder zu oft.
Man muss sich das doch mal vor Augen halten. Und Alternativen die einfach sind, finde ich schon mal gut...
Kleine Dinge machen den Anfang...

Habe dir den link per Nachricht geschickt.
Ich benutze nur Wasser.
Habe aber auch nur mascara und kajal.. Aber auch bei make up funktioniert es sehr gut. Einfach zwischen durch bisschen sauber machen..

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Hi, ja ich verstehe was du meinst. Mich stört jedoch unter anderem diese Doppelmoral, die es bei einigen Menschen zu geben scheint. Freitags die Schule fürs Klima schwänzen und anschließend daran den Abfall aus dem nächsten Fast Food Lokal in der Stadt auf den Boden zu werfen.

Nutze seit kurzen unter anderem festes Haarshpoo aus dem Unverpackt Laden. Super Sache

Und klar,kommt mir der Gedanke was für eine Welt wir unseren Kindern und Enkeln hinterlassen..

Hast du das direkt beobachtet und diejenige/denjenigen mal drauf angesprochen?

Die meisten Fridays for future kids die ich kenne gehen nicht mal mehr in Fast Food Lokale ... Es gibt immer Trittbrettfahrer die es "falsch" verstehen oder zu ihrem Vorteil nutzen, deswegen ist die Bewegung aber nicht schlecht und es ist auch kein Argument nichts zu tun. Ich weiß Du tust das, aber ich glaube viele nutzen das als Ausrede. Dass "die" ja auch nicht perfekt sind ...

Hallo
Ich denke das eine muss das andere nicht ausschließen. Unser großer Laster ist definitiv das fliegen. Aber ich muss ehrlich sagen, Familie und beste Freunde nicht mehr oder nur noch alle Jubeljahre mal zu sehen (die, bei denen fliegen mehr oder weniger die einzige Möglichkeit ist), ist für mich (noch?) auch keine Option.
Im Alltag machen wir mittlerweile sehr viel (nicht mehr) und leben bewusster. Gerade mit kleinen Kindern finde ich das sehr interessant, denn diese nehmen das ganz natürlich an.
In meinem Umfeld machen sich die meisten Gedanken. Meine beste Freundin hat vor längerem angefangen, immer die eigenen Taschen mit in ihren kleinen Supermarkt zu nehmen. Damals gab es da nur Plastiktüten, die dann auch reichlich verwendet wurden. Mittlerweile gibt dort nur noch kostenpflichtige Papiertüten und wiederverwendbaren Taschen. Sicher nur eine Kleinigkeit, aber es gibt eben nicht nur die schwarzen Schafe, die viel mehr auffallen.

LG

Wenn es darum geht Familie zu sehen ist es ja auch verständlich zu fliegen.
Ich kann es nicht mehr hören, dass viele meinen, nur weil sie ‚hart arbeiten‘ stünde es Ihnen zu nach Ägypten, Bulgarien, Mallorca oder sonst wo zu fliegen. Man kann genauso gut Urlaub an der Nordsee oder im bayerischen Wald machen...

Und da mit einen dicken SUV hinfahren#rofl#sorry

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Da ich ohnehin aus der Generation bin, die Einkaufstaschen und Körbe lieber nutzt als Plastiktüten, fallen die schon weg. Fliegen wegen Flugangst auch. Ich habe mir jetzt ein Dutzend Meshtaschen bestellt, die ich für Obst und Gemüse beim Einkauf nutzen will - statt Plastikbeutelchen. Tupperschüsseln sind leider bei uns nirgendwo erlaubt, darf nicht mal oben auf die Theke gestellt werden. Brötchen und Brot dürfen sie mir auch nicht in den Korb werfen, sondern nur in die Hand geben, dass ich sie dann in den Korb lege, irgendwie umständlich und nur bedingt hygienisch. Lebensmittel wegwerfen ist für mich von Kindheit an verpönt, habe ich auch meinen Kindern so weitergegeben. In meiner Gegenwart schmeißen auch meine Enkelin samt Freundinnen ganz sicher kein Papier o.ä. auf den Boden, sonst gäbe es Mecker; war aber noch nicht nötig, die kennen mich #cool Ich kann Eltern nicht verknusen, die vor ihren Kindern die Eisverpackung auf den Boden schmeißen, obwohl ein paar Meter weiter ein Papierkorb steht - das sage ich dann auch ziemlich direkt.
Sorgen um die künftigen Generationen habe ich auch - und zwar aus dem Grund, dass es den wirklich riesigen Umweltsündern wie Japan, China, USA, Russland scheißegal ist, was wird.....was kann da das minikleine Deutschland oder das eine oder andere kleine Land drumherum ausrichten?? Über unsere CO 2-Diskussion samt Müllvermeidungsbestreben lachen sich die Amis kaputt oder belächeln uns im besten Fall nachsichtig - von den anderen Ländern denke ich das gleiche. Eine Greta kann da auch nichts ausrichten, auch wenn ihr alle offiziell applaudieren. Keine große Industrienation lässt sich da doch im geringsten beeindrucken. Keine Ahnung, was passieren muss, dass dort einer umdenkt. Sämtliche Klimakonferenzen sind doch nur rausgeschmissenes Geld mit "Absichtserklärungen", die ein schlechter Witz sind, über den keiner mehr lachen kann. Und der Hype ums Elektroauto ist noch so ein schlechter Witz, die Umweltbilanz dieses Karrens ist eine Katastrophe, aber nein, wird als DIE Innovation verkauft, man kann ja ordentlich daran verdienen. In 20 Jahren wird übrigens voraussichtlich der größte Klimakiller das Handy sein....wer verzichtet schon auf sein jährlich neues Modell und wer denkt daran, was daran alles hängt? LG Moni

Hallo!
Aus eigenes Erlebens muss ich Dir bezüglich der Aussage der Amis, die uns auslachen, widersprechen. Wir haben 1,5 Jahre in Colorado gelebt und dort gab es viele wahnsinnig tolle Initiativen gegen Klimawandel und für den Umweltschutz. Beispielsweise war es sehr viel einfacher im Supermarkt Verpackungsmüll zu vermeiden, vieles ließ sich problemlos lose kaufen, zB Haferflocken, Müslis, Kaffee - Obst und Gemüse sowieso. Lokal war das Radwegenetz gut ausgebaut und es gab Nah- und Fernverkehrsbusse, sowie ein gutes Carsharing mit Hybridautos. Wir haben einige Monate komplett auf ein eigenes Auto verzichtet und dann vor allem eines angeschafft, weil die Schlepperei der Kindersitz alleine sehr mühsam war. Daran wäre an unserem Wohnort in Deutschland nicht zu denken!
Natürlich gibt es auch die Seite der Klimawandelleugner, aber nennenswerte Teile der amerikanischen Bevölkerung sind sich der Problematik sehr bewusst und ziehen die Konsequenzen!

Moin,

MOMENT, da muss man bitte unterscheiden. Wir haben Verwandtschaft in Kanada und die schütteln über uns Deutsche in dem Hinblick auch den Kopf, schon seit Jahrzehnten. Warum wir so wenig Solarenergie nutzen, warum die Regenwasser-als Nutzwasser Technik bei uns nicht so verbreitet ist, warum alles in Plastik in Kleinstmengen verpackt wird, da geht man seit eh und je mit seinen Dosen zum Metzger, dass wir jeden Meter mit dem Auto fahren, dass unsere Regierung die ja für die Außenwelt "die Deutschen" darstellt noch so an der Kohle festhalten, ... Nur weil wir den gelben Sack erfunden haben macht uns das noch lange nicht zum Vorbild. Wir halten viel auf uns, aber andere schütteln über uns den Kopf. Es gibt Länder in denen seit Jahren diese Plastikbeutelchen verboten sind. Die verstehen unser Problem nicht ... weil sie es nicht haben!

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Wir denken drüber nach und ein paar Sachen machen wir, allerdings kommt immer wieder die Bequemlichkeit durch und der Fakt, dass ich nicht gut planen kann.
Was ich schon seit vielen Jahren mache, keine Einkaufstüten zu kaufen. Das Obst wird auch lose gekauft, nicht noch einmal eine extra Tüte. Allerdings erwische ich mich bei den Tomaten, dass ich die kleinen abgepackten nehme, einfach weil sie mir besser schmecken.
Ich achte immerhin darauf regionales Obst und Gemüse zu nehmen und dann eben möglichst nach Saison zu essen.
Ich ärgere mich oft bei Wurst und Käse, warum so viel Verpackung drum sein muss.
Ich mache mir viele Gedanken, welche Welt ich meinen Kindern hinterlasse und ertappe mich beim Gedanken, dass es egoistisch von mir war, Kinder in die Welt zu setzen.
Im Moment schaffe ich es noch nicht, da mich die zwei kleinen ganz schön fordern, aber ich hoffe, dass wir uns hier irgendwann selbst versorgen können, vorausgesetzt, wir kriegen hier auch mal wieder Regen.
Die Motivation ist wirklich da und wir versuchen es, aber gerade scheitern wir ein bisschen.
Deswegen ärgert es mich auch mit dieser angeblichen Doppelmoral. Es wird einem (gerade in Strukturschwachen Gebieten) nicht so ganz einfach gemacht wirklich Umweltschutz zu betreiben und bin einfach der Meinung, dass die fridays for future trotzdem eine gute Sache sind, dass von "oben" was passiert. Ich würde beispielsweise gerne Zug fahren, kann es mir aber mit meiner 4-5köpfigen Familie schlicht nicht leisten und fahre doch Auto, obwohl die Verbindungen zu unseren Eltern eigentlich gut passen würden. Fahrpreise senken wäre ein guter Anfang.

Darf ich fragen warum du Bahnfahren für teuer hältst 🤔. Kinder bis 14 Jahre fahren mit den Eltern kostenlos und ich hab noch nie mehr wie 29 Euro( oder so in der Drehe)für eine Fahrkarte bezahlt, meine Mutter wohnt 500 km weit, da zahle ich fürs Tanke mindestens so viel, mit Bahncard würde es sogar noch um einiges günstiger.

LG
Visilo

Umweltschutz ja, aber kosten dars nichts.? Na ja

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Hallo,

der Klimawandel bewegt mich und ich versuche meine Kinder auch zur Nachhaltigkeit zu erziehen - in Maßen. Denn ich bin kein Paradebeispiel, in meinem Leben könnte es an vielen Stellen noch viel nachhaltiger zugehen. Trotzdem ändere ich das nicht sofort und alles auf einmal. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und ich gestehe, dass es mir schwerfällt auf so manches zu verzichten. Anderes hingegen fällt mir superleicht.

Nachhaltigkeit ist kein trotziger Wettbewerb. Wenn wir möglichst viele Menschen zum Umdenken bewegen wollen, ist es nicht wichtig, was die Menschen alles nicht tun, sondern das, was sie bereits tun. Ich würde also anderen niemals vorwerfen, dass sie in den Urlaub fliegen. Ich würde eher honorieren, dass sie hübsche Stoffbeutel selbst nähen und keine Plastiktüten mehr verwenden. So kommt man ins Gespräch und entdeckt hier und da Dinge, die man auch ganz leicht umsetzen kann und möchte. So kommen wir Schritt für Schritt voran.

Mag sein, dass wir eigentlich keine Zeit für diese kleinschritte Vorgehensweise haben, aber wenn die Mehrheit der Menschen aufgrund der agressiven Art mancher "Ökos" ganz dicht machen, haben wir auch nichts gewonnen.

Mich nervt zur Zeit das Extreme, das ich hier und da wahrnehme. Das schreckt einfach ab. "Was? Du benutzt flüssiges Shampoo? Du Umweltsünder!" - Weißt du, wie ich meine?

Mit meinen Kindern spreche ich über das Thema. Sie hören Kinderradio und dort gibt es auch Nachrichten. In der Schule ist Umweltschutz Thema und so ist es auch bei uns zu Hause.

Ich mache mir Sorgen um unsere Welt, aber ich lebe nun nicht täglich in Angst und Schrecken. Mich würde das Thema auch nicht davon abhalten weitere Kinder zu bekommen.

LG

Das Extreme hasse ich auch - ist ja fast genauso schlimm wie manche Veganer oder Zeugen Jehovas :-(
Nie und nimmer würde ich etwas tun, was mir ein anderer giftig blaffend vorschreiben will. Schon aus purer Abwehr nicht ;-)
Bin aber immer für nette Gespräche zu haben - so wurden mir auch die Meshbeutel empfohlen - und ich habe sie schon bestellt.
Genauso ließ ich mir meinen Sodastream crystal von meiner Nichte empfehlen - samt 3 Glasflaschen - und ich würde ihn - besonders bei der Hitze gerade - nicht mehr hergeben wollen.
Mein Putzmittelvorrat ist geschrumpft bis zum Gehtnichtmehr, seit mir jemand einen Putzstein empfahl.
Würden die Menschen mehr nett und freundlich miteinander reden und nicht immer gleich so schrecklich hysterisch missionieren wollen, wäre VIEL mehr erreicht. LG Moni

Du sagst es! #pro

Ich war neulich im Bio-Laden einkaufen. Als ich raus war und alles einpackte, blieb eine Frau mittleren Alters kurz stehen. Sie guckte und ich dachte erst, sie will vielleicht etwas fragen, aber nein, sie wollte mich nur mal eben kritisieren - von wegen Bio-Lebensmittel kaufen und diese dann in Plastikbeuteln nach Hause tragen. Da sollte ich lieber weiter bei Aldi einkaufen. Weg war sie. Vielleicht liest sie ja mit, dann hier meine Erklärung :-p

Ja, ich benutze diese großen Plastikbeutel, die man bei Aldi, Rewe, Rossmann, dm... kaufen konnte und auch teilweise noch kaufen kann. Ich habe die schon ziemlich lange und finde sie sehr praktisch. Es passt viel rein und sie tragen sich gut.

Zur Beruhigung aller: Ich habe genug davon und kaufe keine neuen. Sie weiter zu nutzen ist für die Umwelt viel besser als sie wegzuschmeißen und dann gegen Stoffbeutel einzutauschen. Also nehme ich sie weiterhin mit, auch in den Bio-Laden. Andere gehen nach solch einem Erlebnis vielleicht nicht mehr dort hin.

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Guten Abend,mich bewegt und beschäftigt das Thema eigentlich täglich. Mal mehr und mal weniger. Aber wir versuchen hier schon die Kinder für das Thema zu sensibilisieren.

Plastiktüten und auch Flaschen gibt es schon lange nicht mehr. Waschmittel, Putzmittel und auch Geschirrspültabs sind von Frosch. Mein kleinster liebt die quetschis, da mir aber der müll dermaßen sauer aufgestoßen ist, befülle ich nun welche selber. Wir kaufen regional ein und ich benutze höchstens 1 mal in der woche das Auto. Für die Hände und den Körper benutzen wir nur feste Seife.
Jeglicher Einmalplastik (Coffeetogobecher,strohhalme etc) wird nicht mehr gekauft.
Und ich kaufe total gerne secondhand. Ich sehe uns trotzdem nicht bio an ( obwohl viel bio bei uns im Kühlschrank ist). Jeder sollte einen kleinen Schritt in die richtige Richtung machen.

Als unseren Beitrag versuchen wir Müll zu vermeiden, wenig unnötigen Krempel zu kaufen, keine Kreuzfahrten, Urlaub in Europa (wo es ohnehin viel zu besichtigen gibt), und so Kleinigkeiten halt.

Kein Verständnis habe ich für das massive Auto-Bashing, insbesondere dort, wo der ÖPNV unter aller Kanone schlecht ist.

Auf das Verbannen aus der Stadt reagiere ich so, dass ich viel online bestelle und kaum noch Geld in lokalen Geschäfte in der Innenstadt trage.
In der Haupteinkaufsstraße, Läden und Gastronomie meiner Großstadt war ich seit 5-6 Jahren fast gar nicht mehr.

Kontraproduktiv, ich weiß, aber berufstätig mit Kleinkind haben ich nicht ewig Zeit für 6 mal in ÖPNV umsteigen und wie ein Packesel Sachen zu schleppen.

Kollegen machen es ähnlich. Dem Innenstadt-Handel entgeht also zunehmend die Kaufkraft einer gut verdienenden Schicht.

Ich versuche es, wir fahren dieses Jahr mit der Bahn nach London, statt zu fliegen. Kann aber nicht versprechen, nicht doch mal wieder schwach zu werden.

Aber das Fliegen ist schon ein ziemlicher Kracher, 1 Tonne CO2 „darf“ man Experten zufolge pro Jahr verbrauchen. Klar, wir Deutschen sind da alle drüber, aber zB ein Flug nach NY sind halt schon fast 4 Tonnen. Da darf man rechnerisch danach 3 Jahre lang nicht ausatmen, da hilft‘s dann auch nicht, sich den Coffee-to-go in einen Mehrwegbecher füllen zu lassen.

Ich habe auch ein bisschen Bammel vor den Diskussionen mit meinem Sohn, wenn er älter ist. Wir verbrennen mit unserem Lebensstil einfach die Zukunft von anderen Menschen. Das blende ich immer recht erfolgreich aus, aber es ist nun mal leider ein Fakt.

Es muss sich allerdings weltpolitisch Einiges ändern, ich hoffe, was wird langsam angestoßen...

Meinen Kinderwunsch mache ich davon aber nicht abhängig. da bin ich dann doch Optimist und hoffe auf das Beste 😬

Ich muss meinen Lebensstil nicht großartig ändern, weil ich schon immer sehr Öko war... Umweltschutz und Nachhaltigkeit hat mich immer sehr beschäftigt. Es freut mich, dass dieses Problem nun auch endlich den Weg in die Medien und in die Köpfe der Gesellschaft gefunden hat und das es inzwischen viele weit verbreitete Alternativen gibt. Noch vor 10 Jahren war es schwieriger. Da wurde es zb. nicht akzeptiert, wenn man sein Obst und Gemüse im Supermarkt nicht in Plastiktüten abwiegen wollte und stattdessen Netze nutzen wollte.
Damals wurde ich immer nur belächelt 😏.
Außerdem konnte ich nie verstehen, wieso es scheinbar niemanden interessiert, was mit unserer Erde passiert und die Politiker nix unternehmen. Schon allein die verunreinigten Meere... furchtbar 😔

Nun man schaue sich die Situation doch realistisch an.
Diesel Fahrverbote die völlig schwachsinnig sind. Da werden X Meter Straße gesperrt um das Ziel dann über XY erreichen zu müssen. XY ist aber 10x so lange wie Strecke X und das ergibt dann Sinn? E Autos die so angepriesen werden und was ist mit dem für die Batterien benötigten Kobalt? Unter welchen Bedingungen das abgebaut wird und was das alles zerstört darüber hört man nichts. Neuwagenhändler die eine Prämie anbieten wenn man den alten Diesel abgibt. Ja und dieser wird dann ganz oder in Teilen nach Afrika verschifft, nochmal Geld damit gemacht, Frachter die garantiert 100x mehr Schadstoffe ausstoßen als das Auto und dort fahren die Karren dann weiter. Und damit ist dem Planeten wie geholfen? Ist Afrika nicht auf unserer Erde oder wie darf ich das verstehen? Da helfen auch keine instrumentalisierten Kiddies die Freitags die Schule schwänzen um dann den Müll hinterher auf ihrem Weg rumfliegen zu lassen. Und die Kippen auf den Bürgersteig zu schnippen. Und das neuste Handy haben müssen und von Mama und Papa morgens im SUV zur Schule gefahren werden. Natürlich über die Umwegstrecke XY die ich oben erwähnt habe. Strecke X darf mit dem Auto nicht mehr gefahren werden.

Die Politik setzt völlig falsch an. Die setzen nur dort an wo sie uns Geld aus der Tasche ziehen können. Für den Planeten interessieren die sich einen Scheiss!

Ich selber versuche zu tun was ich tun kann. Ich trenne meinen Müll, ich kaufe nichts unnötig verpacktes, Plastikgeschirr zB beim Grillen gibt es bei mir nicht. Ich habe ein Gemüsebeet, ich habe Apfelbäume und den Balkon voller Pflanzen für die Bienen. Beim Einkaufen benutze ich noch einen Korb oder Papiertüten und manchmal, wenn ich in der Nähe bin gehe ich in den Edeka in dem ich meine Behälter etc selber mitbringen darf und lasse mir Wurst etc da rein machen. Übrigens auch so ein Thema woran die Politik wieder scheitert. Da soll man weniger Müll produzieren, gehe ich jetzt aber zu real um die Ecke mit meiner Dose oder meinem Behälter dürfen die mir an der Metzgerei nix rein tun wegen Hygienevorschrift. Super. Kann ich verstehen aber wie will man denn auch weniger Müll produzieren wenns dann da schon scheitert?

Wie auch immer. Die Mensch müssen bei sich anfangen zu ändern. Der Politik geht unser Planet am Arsch vorbei. Egal ob Grüne oder sonst wer...

Hallo,

Interessantes Thema, das uns aktuell sehr beschäftigt!
Wir versuchen, unseren (kleinen) Beitrag zu leisten - wir kaufen viel Regional, möglichst Bio, mittlerweile auch viel weniger Fleisch. Ich versuche, wenig Plastikverpackung zu nutzen, dafür Glasflaschen. Was ich zuhause habe, wird benutzt, bis es auseinanderfällt - besonders Kleidung wird hier bis fast zur Unendlichkeit genutzt, für monatliches Shopping und Primark ist mir mein Geld zu schade. Kleinigkeiten, die eben darauf abzielen, Nachhaltig zu leben.
Gerade sind wir dabei, zu schauen, ob wir Strom und Gas in Öko-Qualität bekommen oder ob wir das noch umstellen müssen (die Service-Auskunft wusste kein Bescheid net 😆) und wir planen SolarPanels für unser Haus, sobald wieder genug Geld auf dem Konto ist.
Urlaub ist aktuell einmal im Jahr in den Center Park fahren, und ja, dafür nehmen wir das Auto. Mein Mann pendelt, und so wirklich gefällt uns nicht, dass er dafür das Auto benutzt, aber nach viel Rechnerei und dem Wissen, wie sehr die Lebensqualität sinkt, wenn er Bahn fährt, sind ÖVPN aktuell keine wirkliche Alternative. Solange das Auto fährt, wird es gefahren, Kleinwagen, über E-Autos unterhalten wir uns schon seit einiger Zeit. (Interessanter Artikel dazu vom Spiegel:
https://www.spiegel.de/auto/aktuell/brennstoffzelle-oder-elektroauto-welcher-antrieb-ist-besser-fuers-klima-a-1276800.html).

Dieses "jeder darf maximal 1T CO2 im Jahr verbrauchen" ist eine schöne Zahl, die einem sehr schnell ein schlechtes Gewissen macht - trotzdem ist es wohl so, dass die Industrie knapp 70% des jährlichen Ausstoßes fabriziert. Solange Kohle subventioniert und gefördert wird, lieber Straßen gesperrt werden und Klimasteuer auf Benzin gelegt wird, ohne das öffentliche Netz auch so belastbar zu machen, dass es tragfähig ist, oder ein Tempolimit als idiotisch angesehen wird, kann ich als Person zwar meinen Teil leisten, aber ändern wird sich dadurch wenig. Es hilft uns nichts, wenn wir so toll Müll trennen, der dann um den halben Globus geschifft wird um woanders verbrannt zu werden.
Das Umdenken in den Köpfen des Einzelnen ist toll. Aber ohne, dass auch ganz oben was passiert, können wir uns nicht aus dem Schlamassel ziehen.

Der Punkt ist eben der dass wir uns auch überlegen müssen was wir von der Industrie kaufen! Es geht eben nicht nur darum ob man zu Fuss läuft und wie die Sachen verpackt sind die man kauft. Kauft man Spiele, Kinderräder, Bücher neu oder auf ebay oder geht gar in die Bücherei? Müssen es die industriell hergestellten und einvakumierten Veggie-Super-Burgerpatties sein oder kann man nicht besser ne Möhre und ein paar Kartoffeln vom Biobauern nebenan raspeln und ein Ei vom Nachbarn reinkloppen? Wenn ich höre dass der Markt für Veggie Produkte boomt weil alle Fleisch sparen fürs Klima ... super! Dafür poduzieren jetzt die Veggie-Burger-Fabriken das CO2!

Ich war schon immer ein bisschen öko, als Jugendlicher mehr, so Mitte 30 am wenigsten, aber seit der Kleine auf der Welt ist krempel ich langsam alles um. Schritt für Schritt. Großer Bonus ist natürlich dass mein Mann und ich traumhaft in Wohnortnähe arbeiten und zu Fuss gehen. Auch der Kindergarten liegt gut erreichbar, wobei da fahre ich öfter weil es wegen knappem Terminplan nicht anders geht. Bin aber auch da dabei eine Rad-Lösung zu finden (so ne Tandem-Konstruktion). Wir haben ein eigenes Haus, Kollektoren auf dem Dach, warten im Moment auf Angebote für neue Heizungsanlagen und informieren uns da was geht. Der Garten wird immer mehr zum Selbstversorgergarten, nächstes Jahr wird ne Zisterne gegraben, gedüngt wird mit Kompost und Opas guter alter Brennesseljauche. Die Beete sind dich gemulcht so dass ich viel weniger gießen und jäten muss, sowieso jäte ich kaum, keine echte Permakultur jetzt aber in Ansätzen in die Richtung.

Neuester Schritt war nur Samstags zum Metzger gehen, frisch einzukaufen, am Wochenende gibts Fleisch und Wurst, Montag je nachdem wenn was da ist noch an Resten und den Rest der Woche gibt es entweder Vegetarisch oder fleischarm (ne Hühnerbrühe mit Gemüse als Abfallprodukt eines Frikassee oder ne Pizza auf der keine 50 gr Salami für 3 Personen verteilt sind sehe ich jetzt als "fleischarm" . Und vegetarisch eben nicht industriell hergestellt eben wegen den von Dir genannten Aspekten sondern lieber Richtung "frische Gemüseküche".

Generell gilt je mehr man fertig kauft umso mehr "Fabrik-CO-2" verbraucht man.

Ich gebe mir auch viel mehr Mühle alte Dinge die noch gut sind ins Sozialkaufhaus zu fahren, hab hier jetzt immer einen Umzugskarton als "Sammler". Ich hab zuviel weggeworfen was noch ok war aber nicht mehr gebraucht wurde.

LG

Es gibt leider eine Menge Baustellen, die angegangen werden müssen, und du hast Recht mit der Aussage, dass man sich eben auch gut überlegen sollte, was man kauft. Ich habe beispielsweise keine Möglichkeit, mal eben zum Metzger nebenan zu gehen, die sind alle ausgestorben in meinem Ortsteil mit 15.000 Einwohnern. Wir haben hier zwei "Einkausmeilen" mit diversen Läden (Rewe, Aldi, Lidl, dm, Rossmann...), die beide ca. 2km weg sind - Busverbindung sauteuer, wird wohl auch wieder abgeschafft, da wird dann nach Möglichkeit der Wocheneinkauf erledigt, um nicht dauernd hineiern zu müssen.
Schön, wenn man den Biobauern um die Ecke hat! Unser nähester ist 15km weg, verblase ich da wieder CO2, um an tolles Gemüse zu kommen? Ich fände es toll, das auch in der Nähe zu haben, dafür wohnen wir aber leider zu städtisch. Momentan lassen wir uns von einem Anbieter eine "Biokiste" liefern, da ist auch nur Frischgemüse drin, und ich kann mir aussuchen, woher es stammt. Ob das jetzt mit dem Liefern so ideal ist 🤷‍♀️ aber regional und Bio ist halt im Supermarkt nur selten zu haben, und wir sind nicht die Einzigen hier in der Straße, es ist also kein Einmalweg.
Kindergarten liegt in der Nähe, 600m, da fahre ich mit dem Auto maximal dann, wenn ich nach Kindesübergabe den nächsten Termin press habe oder aktuell, weil ich den Weg in der 38.Ssw einfach bei der Mittagshitze nicht mehr bewerkstelligt bekomme.
Deine Beispiele mit Bücherei und gebraucht kaufen sind auch so Kleinigkeiten, die man gut umsetzen kann! Wenn ich sehe, wie meine Schwiegermutter Klamotten einkauft, sie nie trägt, und im nächsten Jahr an mich weiterreicht mit den Worten "Das hab ich mal gekauft und nie getragen, steht dir aber sicher gut!", dann denke ich mir auch immer meinen Teil. (...und trage das Teil, weil es mir meistens wirklich steht, einige Jahre.)
Es muss ja nicht jeder radikal von jetzt auf gleich umstellen, aber wenn jeder für sich immer ein Stückchen mehr macht, dann hilft das doch auch schon.
Wenn jeder macht, was er kann, und ein bisschen mitdenkt, muss sich doch irgendwann etwas bewegen.

Hallo.

Mich beschäftigt die Frage tatsächlich sehr und ja, der Gedanke, wie wohl das Leben meines Sohnes aussehen wird, treibt mich dabei sehr um und macht mir Sorgen.

Es geht ja darum, den individuellen CO2-Fußabdruck zu gestalten und der ist bei jedem verschieden. Ich muss schon seit Jahren sehr viel beruflich fliegen, das ist Teil des Jobs. Gerade bin ich im Urlaub und habe tatsächlich eine Liste aller meiner Flüge der letzten Jahre gemacht und den CO2-Verbrauch dabei berechnet. Man sagt ja, dass ein großer Baum im Laufe seines Lebens etwa 1 Tonne CO2 umwandelt, jetzt habe ich ausgerechnet, wieviel Bäume es braucht, um meine Fliegerei auszugleichen und Aufforstungsprojekte gesucht. Ich werde selbst so viele Bäume wie für meine Flüge nötig pflanzen lassen und mir zum Geburtstag Geld wünschen, um noch einmal so viel pflanzen lassen zu können.

Sonst machen wir tatsächlich schon lange viel: wir kaufen fast ausschließlich nur regional und nur bio ein. Fleisch essen wir maximal 1-2 Mal im Monat, Plastik und Müll vermeiden wir so sehr wie möglich. Ich habe letztens gelesen, dass der Gründer von Esprit großzügig Waldflächen gekauft hat, um sie zu schützen, das finde ich so gut, dass ich demnächst wohl bevorzugt dort meine Kleidung kaufe. Nestle-Produkte kaufe ich nie, auch wenn das eigentlich ein anderes Thema ist.

Ich glaube auch, dass es nicht darum geht, dogmatisch zu sein, aber dass einfach mal jeder individuell schaut. Wenn wir Lust auf Steaks haben, machen wir das, aber eben nur wenn wir wirklich Lust haben. Und da es so selten ist, wird regional und bio eben gar nicht teuer, es fällt nicht ins Gewicht.

Mich ärgert es aber auch, wenn ich dann meinen Kollegen sehe, der sich so wichtig nimmt, dass er sich nur im Flieger wohl fühlt und sogar von Berlin nach Frankfurt fliegt ... ich fahre jede Strecke unter 7 Stunden Zug, wenn ich kann sogar länger. Oder meine Cousine und ihr Freund, die allein schon in diesem Sommer 4 Kurztrips mit dem Flugzeug gemacht haben, sie waren jeweils für 4 Tage in Barcelona, Mallorca, London und auf einer griechischen Insel. Voll unnötig finde ich. Ich streite aber nicht mit Ihnen, sondern reibe ihnen mein Verhalten so lange wie nebenbei unter, dass sie anfangen, darüber nachzudenken.

Mich ärgert auch, was die Politik macht, Dieselfahrverbote sind so ein Quatsch und auch Elektroautos haben mitnichten eine bessere Bilanz, wenn man mal die Batterien betrachtet... und auch die großen Konzerne ärgern mich, aber ich denke, dass es trotzdem wichtig ist, dass ich bei mir selbst etwas tue ... das hat auch viel mit meinem Kind zu tun, ich will nicht in ein paar Jahrzehnten mit Bitterkeit zurückdenken, dass ich vielleicht etwas hätte tun können... vielleicht ändert es nichts, aber ich muss es zumindest versucht haben.

Mich beeinflusst das Thema auch beim Kinderwunsch für das zweite Kind. Ich wünsche es mir sehr, frage mich aber auch, ob es nicht verantwortungslos ist dem Kind gegenüber, es in die Welt zu setzen, obwohl man nicht weiß, ob und wie lebenswert es sein wird ...

Jedenfalls beschäftigt es mich auch sehr, ja!

Liebe Grüsse!

Hi,

So langsam scheint es ja zumindest in einigen Köpfen zu arbeiten, ich hoffe sehr, es werden mehr.

In Bezug auf Erdölprodukte verhalten sich auffällig viele Menschen wie Süchtige, sie sind unfähig, das Problem einzusehen, unwillig, irgend etwas zu ändern, spielen ihr Verhalten herunter, haben ein beeindruckendes Repertoire an Ausflüchten und gieren beständig nach mehr. Und garantiert kennen sie jemanden, der viel schlimmer ist.

Ich wurde neulich als militant bezeichnet, weil ich erzählt habe, dass wir jetzt festes Duschbad besitzen.

Es ist gut, dass sich einige Mühlen etwas schneller drehen.

Wir treffen mit unserem Konsumverhalten eine sehr demokratische Wahl. Und der Markt reagiert - es wird z.B. leichter, Produktalternativen zu finden.

Unsere Familie ist auf einem gar nicht schlechten Weg. Wir nutzen keine Flugzeuge oder Schiffe, wickeln mit Stoff, haben keinen eigenen PKW, steigen nach und nach auf nachhaltige Produkte im Bad um, versuchen, möglichst oft eigene Beutel statt Einwegplastiktüten zu nutzen. Wenn Dinge ersetzt werden müssen informiere ich mich über Alternativen. Aktuell z.B. brauchen wir einen Eimer, statt Plastik werde ich dieses Mal in Metall investieren. Wird dann hoffentlich auch länger halten.

Was ich gerade überlege: 2014 hatte ich mal einen Club zu diesem Thema gegründet, der ist gerade eine Karteileiche. Vielleicht ein guter Zeitpunkt, ihn aus der Versenkung zu holen? https://m.urbia.de/club/nachhaltig+leben/forum

Liebe Grüße

Aozora

Was bedeutet ihr habt keinen eigenen Pkw?

LG B 🍀

Keinen eigenen pkw geht aber auch NUR in der Großstadt!

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Hallo.

Meine Meinung.....Der kleine bürger kann da wenig tun.

Solange es gurken in Folie gibt, suppengrün in plastikschalen und die kleinen Plastiktütchen gibt usw. Ein wocheneinkauf besteht aus sehr viel Plastik Müll.

Was wir tun?, keine bananen und co in tütchen packen, nicht mit dem Kreuzfahrtschiff fahren. Keine pet Flaschen kaufen, auto aus Carbone/Elektroauto 🤪😅

Immerhin kann man versuchen das in Plastik verpackte Zeug zu vermeiden.
Z.B. keine Snackgurken in der Plastikschale kaufen sondern die normale Gurke die nur eine dünne Folie hat. Oder wenn möglich auf dem Markt kaufen.
Suppengrün als ganze Stücke kaufen, viel Brühe kochen und einfrieren.

Elektroauto ist leider auch nicht die Lösung... Akkus und so.

Ja deswegen der smilie zum Elektroauto....immerhin ist es aus Carbone😄

Sicherlich kauft man keine Snackgurken und co aber im hiesigen kaufland gibt es da oft noch nicht m mal Alternativen.
Wieso sind alle gurken oft in Folie verpackt? Warum wird Suppengrün in Plastik verkauft anstatt einfach so?
Schlimm ist ja auch das die tomaten in Plastikverpackung oder die paprika im 3er pack oft mit roten preisschild versehen sind.

Meine Meinung.....Die Menschen müssten gezwungen werden nachhaltiger zu leben. Keine Folienbeutel mehr, Obst nur noch lose zu verkaufen, nur noch glas Flaschen, kein Fleisch mehr aus stallhaltung, keine Eier mehr aus käfighaltung.


Aber solange es alles davon in Massen gibt und die Geiz ist geil Mentalität lässt sich nicht austreiben. Leider

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Ja, ich versuche es immer im Hinterkopf zu haben, wenn ich einkaufen gehe.
Unseren Stromanbieter haben wir schon vor 10 Jahren gewechselt und bekommen seit dem echten !!!! Ökostrom und nicht nur grünen Strom, der alternative Projekte unterstützt. Für Gas gibt es das bei uns noch nicht, ich wäre dabei. Ebenso lange kaufe ich, nach Möglichkeit Bioprodukte und schaue seit neustem auch nochmal viel intensiver auf die Umverpackung und komme dabei immer öfter in einen Gewissenskonflikt: Bio in Plasik - koventionel ohne Umverpackung - schwierig !!!
Ketchup und Senf gibt es bei uns nur noch im Glas und ich suche immer mehr Produkte, bei denen ich das Plastik weglassen kann.

Ökologischer Fußabdruck und Milchprodukte ist für mich ein Problem, dass ich noch nicht lösen konnte, aber ich bewege das Thema bei jedem Einkauf.

Ja, ich bin dabei etwas zu ändern. Es klappt nicht sofort und einige Gewohnheiten werde ich wohl nicht mehr großartig ändern (bei mir), aber ich rede mit meinen Kindern darüber, versuche ein Bewußtsein zu schaffen und gebe die Hoffung nicht auf.

"Ökologischer Fußabdruck und Milchprodukte ist für mich ein Problem, dass ich noch nicht lösen konnte, aber ich bewege das Thema bei jedem Einkauf."

Oh ja, das ist bei uns auch ein schwieriger Punkt. Wir kaufen viel weniger Fleisch als früher, aber auf andere tierische Produkte können und wollen wir nicht verzichten.

Für mich ist sogar Milch im Besonderen ein großes Problem. Ich kaufe die böse, günstige Milch. Warum? Weil ich mich vor Frischmilch ekel. Ich habs versucht, mir ist direkt schlecht geworden. Frischmilch schmeckt ganz anders. Immer nach kurz vorm kippen. (Ich weiß, dass andere das nicht so empfinden, aber ich habe es wirklich mehr als einmal versucht und es war immer das gleiche... leider!)

Ich kaufe im Gegenzug hin und wieder Joghurtalternativen und esse mein Müsli mit Pflanzenmilch. Im Kaffee kann ich aber nicht auf "meine" Milch verzichten. Meinen Kindern werfe ich daher auch nicht vor, dass sie ihr Müsli weiterhin mit Milch essen wollen.

Und ganz auf mich zu verzichten? Wäre das eine Alternative? Mal probiert?
Wofür brauchst du Milch?

Ich finde Dauermilch schmeckt einfach mal nach nix. Dann kann man sie auch gleich ganz weglassen :-D

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Wir haben kein Auto, keine Spülmaschine und eine Gemeinschafts-Waschmaschine. wir Fliegen nicht, wir haben einen Sodastream, zum einkaufen nehme ich meine eigenen Taschen mit und wenn ich doch mal Plastik kaufe, dann um das Katzenstreu rein zu tun. Müllbeutel halten das Gewicht von 2 Kloinhalten nicht.

Biomüll kommt auf den Kompost, Altpapier und -Glas wird recycelt. Müll natürlich in den Mülleimer.
Warum auch immer: bei uns gibt es weder gelben Sack noch gelbe Tonne. Da kann ich als kleiner Bürger aber nichts dagegen tun, der ganze Landkreis müsste was sagen, macht aber keiner.
Ich versuche regional einzukaufen, im Spätsommer dann eh wieder Gemüsefeld vom Bauern ums Eck und einlagern.
So kenne ich es von klein an und meine Tochter auch.
So Sachen wie Haarseife etc möchte ich aber nicht, da bleib ich lieber bei meinem Shampoo und Duschgel. Geputzt wird hier alles mit Essigreiniger, nur fürs Klo brauche ich einen anderen.
Ich weiß nicht ob das jetzt so viel fürs CO2 ausmacht, aber immerhin fühle ich mich nicht schlecht dabei und hab keine Müllberge an Plastik.

Hallo,

ja mir macht das auch große Sorgen.

Ein großes Problem ist für mich, dass man im Supermarkt fast gezwungen ist, in Plastik verpackte Sachen zu kaufen (oft ist ja in der Packung auch nochmal eine Verpackung) - da bringt dann doch auch die kostenpflichtige Tüte an der Kasse nix...

Ich versuche auch so viel wie möglich für die Umwelt zu tun.
Aber manches lässt sich leider nicht ersetzen...

LG
sonntagskind

Wir thematisieren das hier oft und versuchen noch weiter zu reduzieren, wobei wir viele Sachen nicht machen:

Wir fahren selten Auto, ich kann seit 9 Jahren nicht mehr und mein Mann fährt mit dem Rad zur Arbeit. Die Kinder werden quasi nie irgendwo hingefahren, sondern laufen oder fahren mit dem Rad.

Wir vermeiden Plastikmüll, also kein Coffee to go, kein Plastikgeschirr, Einkaufsbeutel haben wir immer dabei, keine Strohhalme etc.

Wir fliegen alle 2 Jahre in den Urlaub, da können wir prinzipiell keine Alternative finden, da griechische Insel und die Verwandtschaft wohnt halt da.

Kinderplanung ist bei uns abgeschlossen, hat aber nix mit dem Klimawandel zu tun.
Angst? Hm, manchmal, weil man dem Wetter ja ausgeliefert ist. Da kann man nichts dran ändern, wenn Hagelkörner oder ein Wirbelsturm einem das Haus kaputt machen oder der Keller durch Starkregen überflutet wird.

Huhu.
Anstelle von Tampons und Binden gibt's ne Menstruationstasse. Anstelle von Feuchttüchern Waschlappen (für unterwegs angefeuchteten Waschlappen in (Tupper-) Dose). Stoffwindeln, anstelle von Wegwerfwindeln (außer unterwegs).
Einkaufen im Unverpacktladen, soweit möglich.
Anstelle von Weichspüler nutze ich Essig, der Gestank verfliegt beim trocknen und man riecht nur noch das Waschmittel.
Auf der einen Seite ist es gut weniger Wegwerfprodukte zu verwenden, auf der anderen Seite belastet die Waschmaschine die Umwelt ebenfalls...

Eigentlich finde ich, dass es kein richtig und auch kein falsch gibt - jeder sollte so gut er kann die Umwelt schützen. Zahnputztabletten habe ich z.B. ausprobiert, aber mir fehlt danach einfach das Gefühl der sauberen Zähne.

Was z.B. unseren Fleischkonsum betrifft:
Wir sind sogenannte Flexitarier, essen selten Fleisch und wenn nur vom Bauern direkt. Da kostet das Kilo gut und gerne 20 Euro, aber man weiß woher es kommt. Bei dem Preis geht das natürlich eher selten.

Ich fahre nur Auto, wenn es sich nicht vermeiden lässt, ansonsten Fahrrad.

Mein Gewissen sagt, ich mache unheimlich viel pro Umwelt, sodass mir manche "Sünde" nicht gleich wie ein Staatsverbrechen vorkommt.

Und trotzdem denke ich manchmal, da ginge noch mehr....

Hallo,

leider gibt es ja viele, die direkt das Extreme erwarten "Wenn du sagst, du willst was für die Umwelt tun, warum fliegst du dann in den Urlaub?" - das finde ich zB nervig.

Man kann doch auch mit Kleinigkeiten schon was erreichen.
Zum Einkaufen nehme ich meine eigenen Beutel mit, wenn ich die mal vergesse, nehme ich Papiertüten, die ich Zuhause dann für meinen Papiermüll nutze (auch dadurch spare ich tatsächlich Plastikmüll ein). Wurst kaufe ich immer öfter an der Wursttheke, um weniger Lebensmittel wegschmeißen zu müssen (wenn man allein lebt, ist das manchmal schwierig mit den Aufschnittportionsgrößen) und so auch hier wieder Plastikmüll einzusparen. Gemüse / Obst nehme ich tatsächlich schon lange lose mit und stecke es nicht nochmal in einen Plastikbeutel.

Zum Abschminken benutze ich ein waschbares, wiederverwendbares Tuch / Pad, das man nur mit Wasser benutzt.

Ich versuche, so oft wie möglich mein Auto stehen zu lassen und auf Fahrrad / Straßenbahn / Zug auszuweichen. Wenn ich irgendwas einkaufen muss, überlege ich zuerst, ob ich es "vor der Tür" bekomme oder wirklich mit dem Auto los muss.

Müll schmeiße ich generell in einen Mülleimer, wenn ich unterwegs bin.

Wenn ich länger unterwegs bin und einen Rucksack dabei habe, befülle ich mir Zuhause eine Trinkflasche, um nicht unterwegs was kaufen zu "müssen".

Ich benutze (meistens, je nach Auswahl im Supermarkt) Toilettenpapier, das man komplett aufbrauchen kann, ohne hinterher die Papprolle übrig zu haben.


Es sind alles Kleinigkeiten... aber wenn auch die schon helfen, ist das ja besser als sein Verhalten gar nicht zu überdenken.

Hallo,

ich finde, vor allem, was die eigene Bequemlichkeit angeht, ist bei vielen Leuten leider Schluss mit Umweltschutz.

Wir haben auch zwei Autos, weil wir auf dem Land wohnen und der ÖPNV hier sowohl preislich, als auch von der Taktung her eine absolute Zumutung ist.

Aber wenn ich mir angucke, wie viele Leute hier innerhalb des Dorfes Auto fahren, weil sie zu faul sind, sich und ihre Handtasche oder 8 Brötchen 800 m zu Fuß oder per Fahrrad zu befördern, kriege ich Zustände.
Auch den Kindern kann man nicht zumuten zur Schule oder zum Kindergarten zu laufen oder mit dem Rad zu fahren.
Wenn es regnet, geht gar nichts mehr ohne Auto, denn Menschen sterben bekanntlich sofort, wenn sie drei Regentropfen abbekommen. #klatsch

Das ganze findet dann auch noch häufig mit dicken SUVs und - der neueste Trend, mit Pickups - statt, denn bei denen hat man ja den Überblick - bis zu dem Brett vor dem eigenen Kopf.#aerger

Wenn alleine auf diese Ultrakurzstrecken-Fahrten deutschlandweit verzichtet würde, wäre schon viel erreicht.

Wenn wir uns nur innerhalb des Dorfes bewegen, fahren wir kein Auto. Es sei denn, wir wollen schwere Lasten transportieren, was alle Jubeljahre mal vorkommt.

Die Kinder fahren zur weiterführenden Schule Bus oder Fahrrad bzw. der Kleine wird ab September fahren. Es sei denn, zu der Zeit, wo Schluss ist, fährt kein Schulbus. Dann ist die Verbindung wieder so unmöglich, dass sie abgeholt werden müssen.
Mein Mann und ich können nicht Bus fahren, weil wir gute Chancen haben, nachmittags 45 Minuten aufwärts an der Haltestelle, wo wir umsteigen, warten zu müssen und, ohne Jobticket, 10,60 Euro für hin und zurück bezahlen müssen.

Ich sage immer, die Großstadt hier will Autoverkehr. Sonst wäre der ÖPNV anders...

Mein Mann ist in letzter Zeit öfter mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren und will das beibehalten.
Ich könnte das auch probieren, nur ist mein altes Fahrrad einfach fürchterlich auf längeren Strecken. Ich muss mir mal endlich ein neues kaufen.

Was das Einkaufen angeht, essen wir keine Wurst mehr und nur noch wenig Fleisch. Wenn, dann kaufen wir meistens Bio-Geflügel.
Ich hatte hier eine Weile in einem Biomarkt eingekauft, wo man die Dinge unverpackt bekommt, nur hatten wir irgendwann alle Würmer, und ich fürchte, die kamen daher. *würg*
Daher bin ich gerade nicht mehr umweltfreundlich und kaufe Obst und Gemüse bei Rewe. Die haben mittlerweile zumindest Netze, die man mehrfach verwenden kann. Vieles ist aber leider schon zigfach in Plastik gewickelt.
Ich muss mich mal auf die Suche nach einer Alternative machen.

Was wir auch machen, ist Dinge einfach lange verwenden. Normalerweise kaufen wir nur neu, wenn das alte kaputt ist.
Mein Handy ist z.B. fünf Jahre alt und solange ich keine Probleme mit der Software oder sonstwas bekomme, wird es weiter benutzt.
Mein Mann hat ein ShiftPhone.
Das Notebook der Kinder ist mein altes von 2006 und das läuft.
Vieles an Kleidung, was er und ich haben, ist ca. 10 Jahre alt und sieht noch gut aus.
Wir haben eine Reihe antiker Möbel, bzw. welche von meinen Eltern. Die Kinder haben die alten Kinderzimmermöbel von mir und meinem Mann. Das ist bisher niemandem aufgefallen.

Wir haben bewusst keinen Trockner, weil hier im Haus genug Platz ist, um die Wäsche ohne Strom zu trocknen. Momentan trocknet die wahrscheinlich draußen fast genauso schnell, wie im Trockner.
Wenn ich wasche, ist die Maschine voll. Für fünf Teile mache ich die nicht an.

In den Urlaub geflogen sind mein Mann und ich zuletzt vor zwei Jahren. Davor sind wir bestimmt fünf Jahre lang gar nicht geflogen.
Wir machen Urlaub innerhalb Deutschlands oder in Österreich oder in Großbritannien, Irland oder Frankreich. Das ist alles ohne Flugzeug machbar.
Allerdings fahren wir immer Auto, weil man sonst am Urlaubsziel sehr eingeschränkt ist. Der einzige Ort, wo es bisher gut ohne ging, war Gerlos im Zillertal, wo ein kostenloser Wanderbus tatsächlich die meisten Ziele in der Umgebung abdeckt. #pro

Ich fürchte, dass wir sehenden Auges in die Katastrophe steuern werden, weil die meisten Menschen einfach zu faul sind, ihr Verhalten zu ändern.

Das ginge nur über staatliche Regelungen. Aber da passiert ja nichts.

Ein Tempolimit wäre eine Chance gewesen.
SUVs und Pickups könnte man auf 120 km Höchstgeschwindigkeit drosseln. Dann könnten die Leute, die sie wirklich brauchen, sie immer noch nutzen und für den Rest der Welt wären sie dann lahme Gurken, die nicht mehr gekauft würden.
Dinge, wie Lampen, wo man die Glühbirne nicht wechseln kann, und Handys mit fest verbautem Akku und Coffee to Go in Einwegbechern gehören verboten.
ÖPNV dürfte pro km nicht mehr als x Euro kosten.
Flüge sollten, im Verhältnis, Preise wie 1980 haben. Dann wäre alle paar Jahre mal in den Urlaub fliegen, wieder etwas besonderes.
Österreich und die Schweiz bauen gerade ihre Bahnen wieder mit Liege- und Schlafwagen aus, um Inlandsflügen Konkurrenz zu machen. Die DB macht, wie üblich, nichts sinnvolles. Die sollte der Staat mal in den Allerwertesten treten.

Aber da das alles nicht passieren wird, sehe ich schwarz für die Zukunft unserer Kinder. :-(

LG

Heike

Ich seh das ganze eher entspannt. Aber ich gehöre auch zu denen, die das ganze nur bedingt glauben. Bzw ich weiß, dass sich das Klima ändert, aber ich denke nicht, dass das langfristig ein Problem für den Planet Erde und seine Bewohner darstellt. Man wird sich anpassen, wie so oft.

Ich bin in der "Jute statt Plastik" Generation aufgewachsen, diese Klimawandelgeschichte mit all ihren Auswüchsen habe ich also schon mal sehr intensiv durch. Und wie bei fast allem, das sich wiederholt, sieht man es beim zweiten mal weniger extrem.

Natürlich empfinde ich die Natur als Geschenk, das man ehren und achten muss. Gewissen Verhaltensmuster sind mir auch von klein auf so anerzogen worden, Mülltrennung, Abfallvermeidung, Stromsparen usw sind für mich selbstverständlich. Aber ich würde nicht mit der Tupperdose einkaufen gehen oder meinen Urlaub nach dem CO2 Ausstoß planen.

Angst vor der Zukunft im Bezug auf Klimawandel habe ich natürlich auch nicht.:-D

Okay, aber dass es ein Fakt ist, dass sich die Erde erwärmt glaubst du nicht? Oder Tierarten vom Aussterben bedroht sind? Oder die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaftler, dass sich die Erde noch nie insgesamt so stark erwärmt hat, wie zur Zeit?
Mich interessiert es, wie Menschen, die nicht an den Klimawandel ‚glauben‘ mit den Fakten umgehen.

Wann war die ‚erste Klimahysterie‘? Ich bin Anfang 30, erlebe seit meiner Kindheit dass es min gespräch ist, aber noch nie so extrem wie jetzt. Ich weiß nur, dass das Phänomen ‚El Niño‘ vor 20 Jahren oder so sehr stark im Gespräch war.
Aber wie ist man denn in der Zeit von du sprichst mit dem Thema umgegangen? Warum hat man damals nichts wirklich geändert?
Mein Vater ist Ende 70, er ist noch sehr aktiv am Leben und findet die fridays for Future total super, weil auch er (und ich auch) der Meinung ist, wenn wir das Klima nicht in den Griff kriegen und man in weiten Teilen der Welt nicht mehr leben kann, muss man sich über andere Themen überhaupt nicht mehr unterhalten. Und er hat ja schon ein paar Sommer mehr erlebt als ich und kann sich nicht an diese Hitze erinnern.
Das ist schon ziemlich beängstigend.

😂 entschuldige, dass ich lache, aber würde ich nicht lachen, müsste ich weinen. Klar wird sich der Planet anpassen - wie bei den anderen 5 Massenausterben der Erdgeschichte auch.
Wie sagte Eckhardt von Hirschhausen so schön: «Viele denken, ein Grad, zwei Grad, drei Grad das macht keinen Unterschied. Als Arzt kann ich ihnen sagen, es macht einen großen Unterschied, ob ich 41 Grad oder 43 Grad Fieber habe. Das eine ist mit dem Leben vereinbar. Das andere nicht.»
Wie alt bist du, wenn ich unhöflich fragen darf? Wie viele Jahre musst du noch auf diesem Planeten verbringen, und was möchtest du den nächsten Generationen hinterlassen? Wenn ich Glück habe, schaffe ich 60 weitere Jahre. Nach mir die Sintflut ist nicht meine angestrebte Lebenshaltung.
Ich bin kein Experte. Wenn die aber alle einstimmig sagen, dass jetzt wirklich höchste Eisenbahn ist, was zu ändern, dann glaube ich ihnen. Vor allem, wenn es um unsere Zukunft geht. Ich bin auch weiß Gott kein extremer Öko, der wirklich alles ändert oder ändern kann, aber ich versuche, mich zu ändern, weil ich in den Generationen vor mir sehe, wie unbedarft mit Dingen umgegangen wird.
Ein Flug mehr oder weniger macht die Bilanz vielleicht nicht fett - aber abstreiten, dass der Klimawandel fatale Folgen für das Leben auf der Erde hat, das kann ich nicht nachvollziehen. Entschuldige, wenn ich da hart oder vorwurfsvoll klinge. Dein Beitrag hört sich aber nach etwas an, was auch die aktuelle Politik sagen würde. Und mit der bin ich momentan sehr ungrün.

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Ich oute mich, oder gewisserweise auch nicht, da ich lieber anonym schreibe.

Ich muss ehrlich gestehen, dass das nachhaltige Leben noch nicht bei mir angekommen ist bzw der Funke noch nicht übergesprungen ist um vieles umzusetzen? Gründe? Vermutlich Bequemlichkeit.. Ich möchte bei meinem flüssigen Shampoo bleiben, weiterhin in den Urlaub fliegen und nicht auf mein Auto verzichten. Außerdem benutze ich noch normale Windeln und Feuchttücher.. Ich achte inzwischen darauf, das Gemüse nicht mehr in Plastiktüten zu packen, versuche generell auch Plastikkram zu verzichten welcher für mich unnötig erscheint (Plastikbecher, Besteck zum Grillen oder ähnliches) aber ehrlicherweise wars das auch schon🙄

Ich finde es gut, dass hier viele Idealisten rumlaufen die daran glauben, dass man durch diese Dinge noch etwas bewegen kann, diese Meinung teile ich nämlich nicht, was vermutlich auch maßgeblich damit zusammenhängt, dass mir die Umsetzung der Nachhaltigkeit schwer fällt. Ich weiß aber auch, dass viele Veränderungen Zeit benötigen und ich gehe davon aus, dass es für die nachfolgenden Generationen wesentlich leichter sein wird, da es in die Selbstverständlichkeit über geht.

Wir können festhalten, dass der Klimawandel nicht abstreitbar ist, das für mich zum Teil übertriebene Gehabe für viele jedoch tatsächlich auch ein Trend zu sein scheint.

Lg

Trend nicht im Sinne einer gesellschaftlichen Entwicklung, das ist es ja auf jedenfall, sondern im Hinblick mehr Schein als Sein. Dass viele diese Nachhaltigkeit vorgaukeln, aber dennoch sehr unbewusst leben und denken, sie würden ihren Dienst nun mit Baumwolltaschen und Stoffwindeln erledigt haben.