Mehr als ein Kind=Chaos?

Hi!

Bei wem hat Kind Nr. 2 dazu geführt dass

... das Zuhause stets eher im aufgeräumten Zustand ist?

... der Tag an Struktur verloren hat (weil Kind Nr 1 was anderes will als Kind Nr 2, man ewig nicht los kommt etc)

... man weniger oder keine Nerven mehr hat weil zwei kinder an einem ziehen und nicht nur eins/dauernd Gezänk herrscht unter den Geschwistern/immer mindestens ein Kind irgendwas hat das ihm quer sitzt?

....man keine Zeit mehr für sich hat?

Alles wertfrei gemeint, wir haben noch kein zweites aber das würde mich mal interessieren wieviele dem überhaupt zustimmen würde und wie sehr!

Danke!

😅😅😅 so gehts mir die meiste Zeit schon mit einem 🤣 vor allem, wenn du unaufgeräumt meinst 🤪
Meine Schwester hat zwei und ich habe das Gefühl, dass ihr Alltag sogar routinierter ist als beim ersten.
Aber ich denke, das ist phasenweise immer mal so, egal wie viele Kinder in der Familie herumwuseln.

Das kann ich nicht so bestätigen, dass die Kinder an mir herumziehen. Allerdings sind bei Kinder 5 Jahre auseinander.

Keine Zeit mehr für sich haben, sag ich mal so, eher weniger Zeit für sich haben. Das lag aber eher daran, dass meine Kinder recht viele Therapietermine in der Woche hatten. Und ich habe mir meine Zeit eingeplant, dass muss dann einfach sein. Spontan war eher selten. Aber mit viel Planung hatte ich genügend Zeit. Eine ToDo Liste war eigentlich immer sehr hilfreich.

LG Hinzwife

Hi! Würdest du sagen dass der größere altersabstand was dazu beigetragen hat dass es entspannter ist?
LG

Das kommt darauf an. Meine beiden Kinder sind 5 Jahre auseinander. Und mein Jüngster hat eine Schwerbehinderung in Form von frühkindlichen Autismus. Da habe ich meistens ein ganz anderes Chaos in Form von Behördengängen, Auseinandersetzung mit der Pflegekasse und und.

Mein Kleiner war ab dem Vorschul bzw. Schulalter ein Wenigschläfer (Mitternacht erst eingeschlafen und morgens um 6 Uhr wieder wach), zumindestens zeitweise. Wir litten alle unter Schlafmangel. Und dann ständig der Dauerlärm durch Klatschen, lautes Organ haben.


Im Normalfall wäre ein großer Altersabstand wesentlich entspannter. Aber nicht mit so einer Konstellation.


LG Hinzwife

Kind 2 hat definitiv nicht dazu geführt, dass es hier immer aufgeräumt ist😂😂

Struktur gibt es hier nur im Groben. Alleine schon durch unsere Arbeitszeiten ein Ding der Unmöglichkeit.
Allerdings bin ich längst nicht mehr so geduldig mit warten bis meine zwei Grazien Schuhe und Jacke anhaben. Das konnte früher schon mal 30 Minuten dauern.
Man wird resoluter. Mittlerweile haben sie gelernt, dass ich mit ihnen nicht mehr raus gehe, wenn es ewig dauert. Der Erfolg hat allerdings Jahre auf sich warten lassen. 😂

Alltägliche Streitereien im Stundentakt gehören dazu. An guten Tagen erträgt man es leichter und sonst hilft nur tiiiiief einatmen, langsam ausaaaatmen.
10 x wiederholt und man fühlt sich wie neugeborene... oder auch nicht😉

Um nicht völlig durchzudrehen gönne ich mir hin und wieder einen kinderfreien Tag.

Wir hatten keines, zwei und drei .... nix von dem was du da schreibst traf oder trifft zu

Kaum zu glauben🤔

Hallo, also bei uns herrscht natürlich mehr Unordnung mit zwei Kindern ( 4 und 6 )
Die meiste Zeit vom Tag sind meine Kinder auch nur von mir betreut, ja es gibt Gezanke und ja es ist lauter. Aber meine Kinder können auch wunderbar miteinander spielen, sie brauchen meistens weder mich, noch sonst wen, weil sie einfach sich haben. Sie lernen unglaublich viel von einander und auch das miteinander wird so gelernt. Wenn einer seine Ruhe will ist auch völlig in Ordnung, jeder kann in sein eigenes Zimmer. Ich bin schwanger mit Nummer drei und kann mich auch mal nachmittags hinlegen wenn beide hier spielen. Sie sind seh Ich unterschiedlich, aber es ist einfach wunderschön und mir tun dann die leid mit „nur“ einem Kind. Da nehme ich das mehr Chaos gern in Kauf, die Kids müssen ihr Zeug hält aufräumen.
Als meine Tochter ein Baby war und mein Sohn 2 1/2 hat es auch wunderbar geklappt. Mein Sohn war noch nicht im kiga und wir konnten einfach so in den Tag leben, wie es mit den Kindern eben gepasst hat, keine festen Termine, kein Zeitdruck, sie sind so schön gemeinsam groß geworden. Ich würde es immer wieder so machen, bei unsrer Nummer drei wird es jetzt wohl nochmal ganz anders, einer muss in die Schule, der andere in kiga, Hausaufgaben etc. Aber auch das wird sich einpendeln

Hallo wir haben 10 Jahre altersunterschied (war so nicht unbedingt gewollt)
Aber ich glaub 2 Kinder könnten entspannter nicht sein.
Auserhalb der ferien steh ich um 5.30uhr auf bis die kleine aufsteht 7-7.30uhr hab ich den größten haushalt erledigt dann geht die große und kommt fast zeitgleich mit papa nachhause 16uhr rum.
Bei Bedarf hab ich dann auch beide hände frei für die große.
Aber in Ihrem alter hat sie langsam einfach auch eigene Interessen und will nicht dauernt was von mama/papa.
Einzig was schwer werden könnte ist die freizeit Gestaltung später da sind die Interessen eben sehr weit auseinander.

Lg

Das kam und kommt alles vor, aber wenn dann phasenweise und andere Phasen sind von Harmonie und Frieden geprägt. ;-)

Meine sind 15 Monate auseinander und spielen wunderbar miteinander. Da sie ähnlich alt sind, haben sie die gleichen Interessen. Dass das Haus manchmal aussieht wie Bombe, ist mir nicht so wichtig, bei uns darf gern "gelebt" werden. Irgendwann wird halt wieder aufgeräumt.

Manchmal gibt es Gezanke und das ist das Einzige, das mich wirklich stört. Es ist aber glaube ich ziemlich unvermeidlich, dass sich Geschwister auch mal zanken. Da hilft nur räumliche Trennung und vor allen Dingen Ruhe für mich, dann ist der Spuk bald wieder vorbei.

Manchmal denke ich: ach, nur ein Kind, wäre das schön! Aber so einfach haben es die Einzelkindeltern bei uns im Freundeskreis nu auch wieder nicht.

Hallo, einige Punkte treffen eher zu, andere nicht: Unser Tag ist strukturierter seit ich 2 habe. Wäre er es nicht, würde genau das passieren was du geschrieben hast. Man kommt gar nicht mehr los.
Zur Unordnung: Ja es ist unordentlicher, weil 2 Kinder spielen. Eins davon ein Baby im Ausräumalter, die auch gerne mehrmals täglich ihre Spielzeugkiste ausräumt und ja, es bleibt nachmittags wenn beide daheim sind mal mehr liegen, weil die Zeiten an denen beide schön spielen und mich nicht brauchen eben weniger sind (aber wie gesagt es ist ein Baby dabei). Dennoch sind wir noch nicht im Chaos versunken.
Zu den Nerven: Es ist teilweise anstrengender, aber bei Weitem nicht so gravierend wie du beschrieben hast. Da wir nach wie vor über Nr. 3 nachdenken, kann es so schlimm nicht sein 😉
Zu der Zeit für mich selbst: Über Tag komme ich kaum dazu, kam ich aber mit dem einen Kind auch nicht, weil ich gearbeitet habe und abends schlafen sie beide. Daran hat sich also von den ersten Monaten als das Baby noch nicht ganz so zuverlässig schlief, nichts geändert.

Hallo, wir sind zu fünft. Mama, Papa und drei Kinder ( 15, 3 und 1 Jahr alt). Ich muss sagen im Alltag sind wir gut organisiert. Die Kinder sind pünktlich in der Kita und ich auf Arbeit. Am Nachmittag läuft es auch recht entspannt. Die Kinder sind ausgelastet und dadurch recht ruhig, natürlich gibt es auch hier manchmal Tage die stressig sind. Aber am Wochenende oder jetzt im Urlaub ist es zuweilen sehr chaotisch. Die eine will schaukeln die andere rutschen. Die jüngste kann man natürlich nirgends allein lassen und die mittlere will natürlich auch mit einem spielen. Die mittlere schläft am Wochenende meist bis um 7.30. Darf sie auch. Die jüngste schläft aber prinzipiell nur bis 6.00 und hat natürlich dann so um 7.00 Hunger. Gemeinsame Mahlzeiten sind im Moment kaum machbar. Die jüngste will um 10.30/45 mittag. Krippe Essenszeiten. Die bitten drum das auch am Wochenende so zu belassen. Will die eine kuscheln, will die andere garantiert auch. Zeit für mich bleibt wenig, daß war mir aber vorher klar und stört mich nicht.

Bei uns kam anstatt Kind 2 dan Zwillingen Kind 2 und 3
Es war rückblickend recht heftig im ersten Jahr die Umstellung von einem Kind auf drei...Gott sei dank war der große schon 4 und dadurch recht verständig und nie eifersüchtig...mittlerweile sind sie 5 und 18 Monate...nun zu deinen Fragen:

Zuhause stets aufgeräumt:
Ja, ich sauge täglich (haben auch noch nen Hund) und der Staubsauger Roboter läuft zusätzlich, aufgeräumt wird generell immer sofort nach spielen usw

Der Tag an Struktur verloren:
Das Gegenteil, wir sind ziemlich durchstrukturiert (feste Schlafens und Essenszeiten feste Wochenpläne zwecks wer wo wann -Hobby, Vereine usw)

Weniger oder keine Nerven:
Je nach Tagesform mal mehr mal weniger, war aber bei einem Kind auch schon so...mein Mann ist generell der geduldigere, ich reg mich schnell mal auf, aber auch schnell wieder ab...

Keine Zeit mehr für sich:
Definitiv weniger Zeit, das erste Jahr mit 3 war hart, nun sind wir „eingespielt“ gönnen uns 2 mal im Monat nen Babysitter, und machen dann entweder was als Paar oder aber jeder für sich...

Wie schaut denn so euer tagesablauf aus?

7 Uhr läuft Mann mit Hund, ich richte Essen für Kita/ Kiga
7.30 Wecken (auch am Wochenende...)
Ich geh um 7.45 los zur Arbeit
8.15 Uhr gehen alle 3 Kinder in Kiga/Kita(Mann bringt sie hin)
13 Uhr Abholung durch mich , dann Mittagschlaf bis 15,30 (der große schläft meist auch noch mal ne Stunde, ist ansonsten leise in seinem Zimmer)
In der Zeit mach ich Haushalt usw.
15.30 wecken, dann je nach Tag(Montag Zwillinge Musikgarten, Mittwoch der Große Fußball, Freitag der Grosse Tennis) am Nachmittag, dann vor Abendessen alle zusammen mit Hund laufen...
Abendessen 18.30Uhr
Schlafen :Zwillinge 19Uhr, der große um 19.45Uhr
So ist ungefähr der Wochenablauf, die Zwillinge wurden von Anfang an synchronisiert (also gleichzeitig Essen und schlafen, das war für uns am einfachsten so...)

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Kind 1 ist 6,kind 2 ist 1. Ich finde natürlich hat sich das Leben umgestellt aber nicht zu Chaos geführt. Zumindest meistens.... Es ist noch immer tip top aufgeräumt, die Wäsche gebügelt u d die kid er in bester Ordnung. Klar gibt es Tage an denen ich mich gern einweisen lassen würde aber die sind an einer Hand abzuzählen und meist hat ne schlechte Nacht dazu beigetragen die wir kaum haben. Um 19 Uhr liegen beide in ihren Betten und wir haben paar Zeit.... Kind 3 ist im Bauch und wie es dann wird, wir werden sehn aber Chaos hat nur, wer sich Chaos macht. Ich bin ziemlich Tiefenentspannt was wahrscheinlich dazu führt das es auch die Kids sind. Meistens eben 🤣

Ach ja. Auch wir sind ziemlich durch strukturiert. Punkt 8 im kindi mit Frühstück im Bauch..... Und abends wird alles aufgeräumt. Do hab ich meinen großputztag, da wird von oben bis Keller alles gesaugt, abgestaubt und gewischt und die 3Bäder auf Hochglanz geputzt. Den Rest der Woche mach xih was anfällt, Fenster, Garten usw. Ich denk wir sind gut organisiert. 1x im Monat nehmen wir uns Zeit für uns allein, manchmal auch öfters, haben beide Eltern die im Nachbarort wohnen und die Kids nehmen wann immer wir wollen

Gehst du arbeiten? Wie alt sind deine kids?

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Mir ging es definitiv so, ungefähr das erste Jahr mit Baby und Kleinkind außer das mit dem streiten.
Jetzt mit 2,5 und 4,5 ist die Wohnung wieder ordentlich, man kommt wieder schneller aus dem Haus (zumindest im Vergleich zum Anfang mit zwei) und meine zwei Spielen zu 90% super toll zusammen und die 10% die sie sich streiten führen zu super Lösungen. Es mag auch wieder andere Zeiten geben, aber im Moment läuft es absolut gut bei uns.

Aber das erste Jahr war tatsächlich extrem anstrengend für mich. Da kam ich öfters an meine Grenzen.

LG

Ich bin mit 2 Kindern wesentlich routinierter und besser organisiert geworden - so von wegen Haushalt, aufräumen usw...

Gezanke usw gibts klar, aber eigentlich ist ea mit zweien entspannter, weil sie sich mal zusammen beschäftigen usw

Hi,

es ist natürlich etwas stressiger, als mit einem Kind, vor allem, wenn sie sich zanken, aber sonst ist es jetzt nicht viel anders als mit einem.

Aufgeräumt wird nach wie vor zusammen und den Haushalt mache ich Vormittags mit Kind bzw. wenn sie schläft.

Zeit für mich habe ich trotzdem noch genug.

Pünktlich weg kommen wir auch, da bin ich aber auch hinterher, ich hasse Unpünktlichkeit 😁
Ich achte auch darauf, dass wir nicht zu viele Termine haben. Oft muss das jüngere Kind halt mit.

Mit der Kleinen gehe ich Turnen und in die Krabbelgruppe, der Große geht auch zum Turnen und sonst nix, er ist mit Kiga gut ausgelastet.
Die Kleine muss halt zum Turnen auch mit, kann aber da ja schön rumlaufen.

Das schöne ist eben, wenn sie friedlich miteinander spielen, da hat man dann auch mal eine Auszeit. Ich rühre mich dann auch nicht, um bloß keine Aufmerksamkeit auf mich zu lenken😂.

Das Genervt sein kommt genauso häufig vor, wie vorher auch. Der Große war extrem anstrengend in seiner Trotzphase und da konnte ich damals schon lernen, selbst ruhig zu bleiben, dass hilft dann jetzt in Stresssituationen auch.
Manchmal ist es auch einfach blöd.
Die Kleine beisst den Großen, der schubst sie, sie stößt sich den Kopf.
Dann hat man zwei brüllende Kinder, die man trösten und eigentlich auch Schimpfen muss 😅 Das ist dann manchmal echt anstrengend.

Wie weit sind deine auseinander?

Sie sind 3 Jahre und 2 Monate auseinander.

Wir haben demnächst 4 Kinder unter 6 Jahren - im Moment also noch drei.

Bei uns ist es sehr aufgeräumt, strukturiert und organisiert.

Zeit für mich habe ich immer zwischen 13 Uhr und 14 Uhr und ab 19.30 Uhr.
An 5 Abenden in der Woche könnte ich abends wegehen, wenn ich das wollte.
Ok, wenn ich wieder stille nicht mehr, aber das ist ja absehbar.

Ich persönlich (!) denke, es liegt an folgenden Punkten:

- ein gesunder Egoismus. Die Kinder sind nicht der Nabel der Welt. Beispiel: Zwischen 13 und 14 Uhr MUSS jedes Kind ruhig im Zimmer spielen. Diese Pause brauche ich, um
danach wieder für ALLE freundlich und entspannt parat zu stehen. In der Pause mache KEINEN Haushalt.

- gute Organisation und Struktur des Haushalts (das spart so viel Zeit, die wieder für die Kinder übrig ist)

- Platz (in einem Haus mit Platz hält es sich viel besser Ordnung als in einer kleinen engen Wohnung, wie ich aus eigener Erfahrung weiß)

- eine in bestimmten Punkten strenge Erziehung. Ich beobachte vielfach, dass andere Mütter schon mit den Allerkleinsten durchdiskutieren, ob sie bei Regenwetter nun eine Matschhose anziehen oder nicht. Nach ewigen Diskussionen, tobendem Kind, darf das Kind dann ohne Matschhose raus und die Mutter hat hinterher noch den Stress mit den nassen Klamotten.
Ich werde oft von anderen Mamas (mit weniger Kindern) gefragt, wie es kommt, dass meine Kinder (und ich) so entspannt sind. Ich kann darauf nicht ehrlich antworten, weil es eingebildet klingt. Bei uns sind viele Dinge einfach fix. Wir sparen uns so viele Diskussionen! Sparen uns so viele Nerven, sparen so viel Zeit.

Lg

Bei uns wurde es ab Kind 3 plus Beruf (2/3-stelle) chaotisch.

Das ist eine typsache. Wir gehen morgen lieber wandern als dass ich die Bude aufräume. Aufräumen geht bei Regen auch noch.

Hallo.

Menschen sind unterschiedlich. Wir haben einen großen altersabstand (12 Jahre) insofern sind es Einzelkinder.

Im Leben nicht würde ich mehr als ein kleinkind wollen.

Ich würde wohl mehr im Chaos versunken, wäre schneller genervt, hätte weniger Zeit für mich.

Ein kind kann man schneller mal zur oma bringen/ kann da übernachten...Bei zweien wirds da schwieriger.

Andere sind da strukturiert, lieben ihre mama Rolle und gehen darin auf, behalten die Nerven und das haus ist stets ordentlich.

Huhu!

Wir haben zwei Kinder 2 Jahre und 3 Monate und ich muss sagen, dass ein wenig Chaos durchaus dazu gehört. Allerdings habe ich trotzdem das Gefühl den Alltag besser im Griff zu haben, da ich mir oftmals keine Gedanken mehr darüber mache wann ich was mache, sondern jeden Moment nutze.

An manchen Tagen läuft alles reibungslos und an anderen wiederum eher chaotisch. Meine Tochter macht jetzt schon bei allem mit und hilft mir selbst im Haushalt spielerisch mit. Die Umstellung auf ein Kind war deutlich schwieriger, als jetzt mit dem zweiten, weil einfach schon ein kindgerechter Tagesablauf vorhanden war. Ich weiß noch nicht wie es ist, wenn ich wieder arbeiten gehen werde. Da wird es wohl noch mehr Struktur geben müssen, aber da bin ich zuversichtlich. Letztlich ist es eine Sache der Organisation.

Wirklich Freizeit für mich habe ich im Moment tatsächlich nicht, aber das hängt damit zusammen, dass der Kleine von mir gestillt wird. Ich habe mich aber darauf eingestellt und da beide absolute Wunschkinder sind ist es für mich auch in Ordnung. Ich weiß, dass sie schneller groß werden,als man denkt. Meine Freizeit werde ich noch schnell genug haben, aber die Kids werden ja nie wieder so klein sein. Ich genieße daher jeden Tag.😊

Ja, ja, ja und ja.

Die ersten Jahre zumindest.

Später kam dann dank Job, Kindergarten, Schule,.. natürlich eine gewisse Struktur rein. Wobei wir den Rest des Alltags noch immer meist "planlos" sind (weil wir es so wollen).

Ordnung zuhause passt mal mehr, mal weniger. Ist uns aber auch nicht so wichtig. "Geleckt" wird es bei uns nie aussehen, das hat keine Priorität.

Nerven hab ich mal mehr, mal weniger.
In der Elternzeit mit kleinen Kids war ich aber definitiv dünnhäutiger, weil mich das nur-Mutter- und Hausfrau- Dasein nicht befriedigt hat und ich generell mehr mit größeren Kids anfangen kann.
Das war aber beim ersten Kind am stärksten. Mit mehreren fand ich es lustiger.

Zeit für mich war und ist mir sehr wichtig.
Habe sehr bald angefangen, meine Zeit einzufordern und hatte auch nie das Gefühl, ich sei "unersetzlich" oder egoistisch.

LG Claudi

Ehrlich ich bin entspannter mit zwei Kindern. Man organisiert sich anders und irgendwie schaff ich meist mehr als in der Elternzeit beim 1. Kind. Lediglich Die Zeit zum fertig machen muss man großzügiger planen. Es liegt nicht mehr Rum oder dauert länger den Haushalt zu machen, lediglich 1-2 Maschinen mehr die Woche kommen dazu. Natürlich ist es anstrengender wenn beide gleichzeitig plärren was aber selten der Fall ist. Da mein 2. Kind ein fröhliches Baby ist.

Zweisamkeit hat man nicht mehr oder weniger. Liegt aber auch daran weil der große teils erst um 22 Uhr einschläft, da ist der kleine längst am schlafen.

Ich habe zwei Kinder, eins ist fünf und eins fast zwei- beide haben 3 Jahre und zehn Monate Abstand.

Die Umstellung fiel mir nicht sehr schwer. Es ist genauso unordentlich wie früher mit einem Kleinkind, der Große räumt seinen Kram schon selbst weg.

Der Haushalt läuft besser als mit einem Kleinkind, weil die Kleine einfach dem Großen hinterherläuft und ich nicht ständig ein kleines Kind am Rockzipfel hängen habe.

Meine Nerven sind daher eigentlich besser als mit einem Kleinkind. Ich kann Gezanke besser ab als dauernd ein Kind auf und an mir kleben zu haben. Außerdem ist man schon abgestumpft was das Gekreische angeht.

Weniger Zeit hat man definitiv. Der Große ist ja auch mal verabredet- hätte ich nur ein Kind wäre es immer ein kinderfreier Nachmittag. Die Oma hat mir den Großen regelmäßig abgenommen- aber zwei bekommt man nicht so gut unter.

Und alles ist ein bisschen mehr- die Wäsche, die Kinderzimmer, das Essen, Tisch decken, Jacken wegräumen, Arztbesuche, ..

Zweimal Eingewöhnung, Einschulung, Fahhrad fahren beibringen, Schwimmkurs, lesen üben usw..

Natürlich machen zwei unterm Strich mehr Arbeit als eins, auch und vor allem wenn sie größer werden. Aber machbar.

Lg

Hallo,

Bei uns sowohl ja als auch nein. Jede Babyzeit (nun Nr. 3) hat uns erst mal aus dem Tritt gebracht im den ersten Wochen. Dann haben die beiden Grossen eher schlecht geschlafen die ersten 14-16 Monate, was mir persönlich sehr schwer fällt und auf die Laune geht. Anschließend waren zwei Kinder eher einfacher als eines, weil sie sich so viel gemeinsam beschäftigen. Allerdings verdoppeln sich eben auch die anstrengenden Phasen (Neugeborenes, Zahnen, Autonomiephase) und man steckt einfach länger in der „Kleinkindzeit“. Aber mehr Chaos ist hier eigentlich nicht mit zweien. Eher jetzt wieder mit baby nr 3. - einfach der Babyphase geschuldet.

Ich habe 5 und es war nur beim ersten Anfangs sehr chaotisch. Irgendwie war ich ein wenig panisch, weil ich die Verantwortung so enorm fand und hab immer geweint, wenn ich mein Baby ansah🙈.

Mit jedem weiteren Kind war ich routinierter und organisierter. Bei uns zuhause ist es nicht steril, aber immer sauber, ordentlich und aufgeräumt. Alles hat seinen Platz und die Kinder wurden von Anfang an dran gewöhnt, das alles an seinen Platz zurück kommt.

Hi, falls da noch jemand mitliest.
Also ich erlebe es so, dass ich vor Kind 1 völlig die Chaotin war. Als Kind 1 da war, musste ich zwangsläufig mehr Ordnung in mein Leben bringen, auch weil ich ihr ein gutes Vorbild sein will! Mit Kind 2 (Altersabstand 2.5 Jahre, Baby momentan 8 Wochen alt) bin ich nochmals ordendlicher geworden. Beispiel: Früher waren Tisch und Küchenkombination durch und durch überfüllt. Heute ist es mir wichtig, dass Tisch und Kombination frei sind und nur Deko und wirkliche brauchbare Gegenstände wie Kaffeemaschine dort sind. Oder früher habe ich die Wäsche liegen gelassen, heute räume ich sofort alles weg. Ich denke es ist 1. so, dass ich zwangsläufig besser Ordnung halten muss, sonst überbordet es mit den Spielzeug, Wäsche etc. 2. macht mir das Haushalten deutlich mehr Spass als früher, was aber ein echter Prozess war.

Zeit für mich alleine: Mit einem Kind, welches noch Mittagsschlaf hält, hat man noch relativ viel Zeit für sich, finde ich. Seit Baby da ist, hatte ich genau einmal circa 1.5 Stunden für mich alleine (habe ich übrigens schlafend verbracht), als mein Mann mit beiden spazieren gegangen ist. Also ich habe praktisch keine Zeit für mich, was mich aber momentan nicht sehr stresst. Im Gegensatz zu früher: Da hatte ich doch jeden Mittag knappe 1.5 Stunden für mich, je nach dem wann ich morgens aufstand auch noch 0.5-1h und ich hatte das Gefühl, dass ich niiieee alleine bin... ;) und jetzt bin ich tatsächlich nie alleine. Und ich finde es schön :)

Struktur: Nun, jetzt haben wir wieder mehr Struktur als noch in der Wochenbettphase. Es geht einfach eine Zeit lang, bis man sich findet und diese Zeit muss man aushalten... In den ersten paar Wochen hatte ich das Gefühl, wir schwimmen nur so und überleben einfach gerade so. Aber jetzt hat sich ein Rhythmus entwickelt, der Struktur gibt. Was mich am Meisten stresst noch, ist, wenn beide Kinder miteinander heulen und schreien und ich das Gefühl habe, niemandem gerecht zu werden, obwohl ich ja die ganze Zeit dran bin. Das ist wirklich anstrengend! Aber auch da hilft mir der Gedanke, dass es in einem Jahr wieder anders ist (ps anders, aber vielleicht nicht besser :)) Der fehlende Schlaf ist auch erschreckend, aber irgendwie geht es immer :)

Alles in allem, erlebe ich mich als entspannter, geduldiger und freudiger als noch beim ersten Kind. Ja ich habe definitiv viel weniger Zeit für mich, ja der Haushalt ist ein ewiges Thema und ja, das Kindergeschrei ist manchmal echt anstrengend. Aber es ist dennoch viel schöner, lebendiger und spannender als vorher. Ich erlebe mich aktiver und phantasievoller als vorher.