Fühle mich alleingelassen Silopo

    • (1) 29.07.19 - 23:12
      Gerade deprimiert

      Guten Abend!
      Gerade bin ich nur deprimiert und traurig, weil ich mich allein gelassen fühle.
      Mein Mann und ich sind getrennt. Ein Teenager lebt bei mir, der andere bei ihm.
      Soweit in Ordnung und selbst entschieden.

      Ich vermisse meinen Ex keinesfalls, das ist es nicht. Mit unserem 18-jährigen lebt er eine Art WG. Sie sehen sich nicht häufig u. Kommunikation ist auch mau. Mein Ex teilt unserem Sohn z. B. einen Tag vor Abreise mit, dass er am nächsten Tag in den Urlaub fährt. Wie lange er weg ist oder gar wohin, muss unser Sohn direkt erfragen. Sonst käme da nichts.

      Um Lebensmittel muss sich unser Sohn in der Zeit selbst kümmern. Beim letzten Mal als sein Vater im Urlaub war, ist unserem Sohn das Geld knapp geworden (Er "jobbt" bis zum Beginn der Ausbildung im August). Ein paar Tage hat er von Reis mit Ketchup u. Toast gelebt. Ich wusste davon nichts. Wusste nicht einmal das sein Vater verreist ist. Das sind nur ein paar Beispiele. Alles sehr lieblos und interessenlos. Sein Vater sieht es praktisch: er ist 18 und muss selbst zusehen.

      Bei den Bewerbungen und der Vorbereitung auf die Tests u. Vorstellungsgespräche habe ich ihn unterstützt bis er einen Ausbildungsplatz hatte. Mit ihm recherchiert, welche Unternehmen geeignet wären f. seine Wunschausbildung, mich umgehört, ob jemand aus unserem Umkreis etwas über die Firmen weiß usw. Mein Ex hat um ein Vielfaches mehr Kontakte. Ihn interessierte das alles nicht.

      Wenn irgendwas anliegt, kommt unser Sohn zu mir. Sein Vater öffnet seine Post oft nicht u. hatte der Krankenkasse nicht den Status zur Familienversicherung zurückgemeldet. Aufgrund der z. T. wechselnden Übergangsjobs unseres Sohnes, gab es an die Familienvers. ein Informationsdefizit. Ist alles etwas komplizierter u. zu lang, um es hier zu erläutern. Unser Sohn bekam jedenfalls plötzlich eine hohe Rechnung der KK. Beiliegend Kopien von Schreiben an seinen Vater, die unser Sohn nur nie gelesen hatte. Waren ja an seinen Vater adressiert.

      Mit dem Papierkram kam der Junge panisch hier an. Er wusste nicht, warum die ihn jetzt anschreiben und er x Tausend zahlen soll. Wir sind das zusammen durchgegangen u. riefen die KK an zwecks Klärung. Alles nur weil mein Ex seine Post nicht bearbeitet.

      Unserer jüngerer Sohn ist mit Freunden im Urlaub und hat sich dort den Arm angebrochen. Er musste natürlich in die Klinik z. Röntgen u. Gipsen. Eine Reisekrankenvers. habe ich. Die gesetzliche wird sicher auch erstatten. Aber erst gegen Vorlage der dortigen Klinikrechnung.Aber in Vorleistung trete ich jetzt erstmal. Mein Sohn konnte von seinem Konto nicht so viel auf einmal abheben. Ich mit dem KH im Ausland telefoniert, wie wir es regeln. Die wollten das Geld sofort haben. Ein Theater und Stress deswegen.

      Im Moment passieren lauter so blöde Dinge. Das war nur ein Auszug. Und alles hängt irgendwie ausschließlich an mir. Ich arbeite auch Vollzeit u. sitze nicht zuhause. Mein Ex kümmert sich um gar nichts. Er geht arbeiten und dann seinen Interessen nach.

      Ich möchte gar keinen neuen Partner. Manchmal wünsche ich mir nur jemanden an meiner Seite, der mich mal in den Arm nimmt u. der mir sagt, alles halb so schlimm. Ich helfe dir norfalls, du schaffst das.

      Der Jüngere müsste sich demnächst bewerben. Er weiß leider noch nicht in welche Richtung. Ich spreche mit ihm Optionen durch, werde mit ihm auch Bewerbungen durchgehen und korrekturlesen.

      • Warum lebt der Sohn beim Vater wenn dieser so desinteressiert ist?

        • Zu schnell abgeschickt sorry. In dem Fall würde ich sohn doch mal darauf hinweisen dass es Zeit wird selbständiger zu werden und auch Hilfe vom Vater einzufordern

          • (4) 29.07.19 - 23:59
            Gerade deprimiert

            Er kann zwar einfordern. Sein Vater hört aber nur mit einem Ohr zu. Selbst mir sagt er etwas zu z. B. er ruft wegen der Steuererklärung den Steuerberater an, um etwas zu klären. Verbaselt er aber u. 5 Wochen später kommt heraus das er sich nicht gekümmert hat.
            Ich will auch nicht sofort abwimmeln und anbieten, ich kümmere mich sofort. So einfache Dinge traue ich ihm schon zu.
            Als wir uns letztes Jahr auseinander dividiert haben, war das so nicht abzusehen. Woher sollte mein Sohn das vorher alles wissen?

            Würde er allein wohnen oder auswärts studieren, hätte er auch selbst die Verantwortung. Dafür hat man aber Eltern die einem im Notfall und bei Fragen zur Seite stehen. Bei uns bin das ausschließlich leider ich.

            Ausziehen kann er nicht. Dafür ist sein Azubigehalt nicht üppig genug. Zu mir kann er aus Platzgründen auch nicht, da es anders geplant war.

            Ich bin zur Zeit einfach das Problem. Andere haben es viel schlechter getroffen. Vielleicht lässt mich die Hitze so schwarz sehen und weil mir erstmals jemand fehlt.

        (5) 30.07.19 - 00:05
        Gerade deprimiert

        Er lebt dort weil er sich ausmalte, eine coole Männer WG zu leben. Das es Probleme geben könnte, die manchmal nicht in seiner Verantwortung liegen, konnte er nicht ahnen.

    (6) 29.07.19 - 23:49

    Ich versteh dich sehr sehr gut. Aus Erfahrung kann ich dir nur raten, die Situation so anzunehmen, wie sie ist. Du änderst deinen Ex nicht und machst dir nur die Nerven kaputt. Aber ich weiß genau, wie schwer das ist.

    • (7) 30.07.19 - 00:12

      Ich danke dir und Recht hast du. Das ist mir bewusst. Manchmal geht es mir einfach mehr an die Nerven. Mit großen Kindern glaubt man gern die Probleme hören auf. Leider ändern sie nur ihre Gestalt.
      Und wegen jedem Mist zu hinterfragen oder zu kontrollieren, ob er sich gekümmert hat, zermürbt. Für die Kinder finde ich es auch so traurig. Der Jüngere bei mir hat sein Zeugnis Kl. 11 vor den Ferien bekommen u. sein Vater hat nicht 1 x danach gefragt. Als wir zusammen wohnten bekam er das noch hin. Manchmal dauerte es etwas, aber immerhin.
      Jetzt vergisst er das einfach.

(8) 30.07.19 - 01:35

Ich denke, dein 18 jähriger Sohn muss einfach mal langsam eigenständig werden. (Vlt. sieht der Vater das ähnlich und übertreibt auch deshalb ein bisschen.)

- Ich glaube nicht, dass sein Vater Monate lang weg ist. 1-2 Wochen von seinem eigenen Geld Lebensmittel kaufen müsste doch mit 18 Jahren klappen?! In dem Alter sollte man doch bereits Rücklagen haben.
Besonders, wenn man finanziell nichts zum Haushalt beitragen muss.
Das er ihm nicht früher sagt, dass er in den Urlaub fährt, ist vlt. nicht gerade üblich, aber da dein Sohn in dem Alter nicht mehr beaufsichtigt werden muss, egtl auch egal.
- Bewerbungen schreiben und auf Tests/Vorstellungsgespräche vorbereiteten sollte ein 18 jähriger ebenfalls alleine hinbekommen! Vor allem in der heutigen Zeit, in der es alle möglichen Formulierungsvorschläge online gibt. Es ist auch nicht deine Aufgabe sich über die Firma in der Nähe zu informieren. Dein Sohn möchte die Ausbildung, also soll er sich auch informieren.
- Das dein Sohn wegen dem Brief von der KK "panisch" zu dir kommt anstatt selber dort anzurufen und nachzufragen warum er das zahlen soll, versteh ich nicht.

Das sind alles Dinge, die du deinen Kindern selber überlassen kannst! Wenn du dich für alle ihre Belange mit verantwortlich fühlst, ist es kein Wunder, dass du dich mit diesen Aufgaben alleine siehst. Das Problem ist jedoch Hausgemacht!

Mit 17 Jahren, hatte ich selber Bewerbungen geschrieben, mich über Firmen informiert, bis zur Ausbildungs auf 400€ Basis gearbeitet, einen finanziellen Teil zur Haushaltskasse beigetragen und auch Anrufe die mich betreffen selber getätigt usw. Als ich dann mit 18 ausbildungsbedingt auszog, hatte ich bereits gelernt, komplett auf eigenen Füßen zu stehen.
Ich bin meinen Eltern bis heute dankbar dafür!

  • (9) 30.07.19 - 06:21
    Gerade deprimiert

    - Ich glaube nicht, dass sein Vater Monate lang weg ist. 1-2 Wochen von seinem eigenen Geld Lebensmittel kaufen müsste doch mit 18 Jahren klappen?! In dem Alter sollte man doch bereits Rücklagen haben


    Woher soll er großartig Rücklagen haben? Er ist im letzten Sommer aus der Schule gekommen. Einen Minijob hatte er nebenbei mit dem er sich etwas verdient hat. Er fährt ein kleines, altes Auto, das er sich selbst gekauft hat u. er selbst finanziert. Dafür geht einiges an Geld weg. Das liegt in seiner Verantwortung.
    Drei Wochen selbst um Lebensmittel zu kümmern geht sicher. Es wäre nur schön gewesen vorher informiert zu werden und nicht plötzlich vor dem leeren Kühlschrank zu sitzen u. das Budget f. 3 Wochen nicht eingeplant zu haben.

    Hast du dich darauf vorbereitet damals? Unser Sohn ist von Familienleben, wo alles geordnet zuging plötzlich zu sieh allein zu, weil du jetzt volljährig bist, im letzten Jahr gewechselt. Man wird nicht automatisch erwachsen und lebenserfahren. Das dauert und man wächst hinein.
    Einem Teenager bei ddn Bewerbungen zu unterstützen finde ich ganz normal. Selbst ich gebe meine noch jemandem von Außen um drüberschauen. Das sollten vielecLeute tun, wenn ich mir Bewerbungen heute angucke die eintrudeln. Auch von gestandenen Arbeitnehmern.

    Gestandene AN sind auch froh über Vitamin B und nehmen das gerne an. Warumvsollte ein Schüler das nichtvdürfen und allein vor sich hinwursteln?

    • (10) 30.07.19 - 08:53

      Da geb ich dir ja Recht! Man sollte nicht mit 18 plötzlich von "geregelte Verhältnisse" (die er ja egtl immer noch hat) in "sieh zu das du das alleine schaffst" wechseln. Das hätte ja schon früher in kleinen Schritten anfangen müssen! Jetzt ist es wirklich langsam Zeit!
      Und ja, ich wurde darauf vorbereitet; Jahrelang von Kind an; Schritt für Schritt.
      Dein Sohn kann ja mit seinem Vater reden, dass der ihm bitte früher Bescheid sagt, wenn er weg fährt, damit er sich Geld zurücklegen kann. Obwohl ich fast vermute, dass du ihn das abnehmen wirst und selber mit dem Vater redest...

      Wenn du darauf bestehst ihm bei den Bewerbungen, Firmenauswahl etc zu helfen, dann beschwer dich doch nicht, dass du das machst. Du machst es von dir aus als "Selbstverständlichkeit".
      Sein Vater sieht es halt wie ich nicht als selbstverständlich und macht es nicht.

(11) 30.07.19 - 06:29
Gerade deprimiert

Besonders, wenn man finanziell nichts zum Haushalt beitragen muss.


Er trägt in sofern dazu bei: das Kindergeld bekommt sein Vater. Als Volljährige würde es formal erst ihm selbst zustehen. Er belässt es so. Sie sparen sich den "Geldwechsel". Mein Sohn kauft öfter für sich selbst ein. Das war bisher auch bereits so und kocht für sich. Er wäscht seine Wäsche und ist nicht nur unselbständig. Kostgeld gibt er weiter nicht ab. Ab 1. August ist er die meiste Zeit unterwegs und isst hauptsächlich nur am we zu Hause.

  • (12) 30.07.19 - 08:58

    Du und dein Mann denken da einfach anders drüber. "Anders"!, nicht der eine falsch und der andere richtig.
    Wenn es deinen Sohn stört, sollte er mit seinem Vater selber Kompromisse aushandeln oder nach Wohnalternativen suchen.

    Dann wäre es vlt eine Idee, dass dein Sohn sich eine kleine 1 Zimmer Wohnung nehmen könnte. Er ist ab dann ja eh so gut wie nie Zuhause. Kommt aber drauf an, wo ihr wohnt und wir hoch sein Ausbildungsgehalt ist. .Ich hatte damals 25 qm für warm 230€.
    Mit seinem Ausbildungsgehalt, seinem Kindergeld und vlt noch (je nach Bundesland) Berufsausbildungsbeihilfe, wäre das vlt gut bezahlbar.

    • (13) 30.07.19 - 10:15

      Wahnsinn!!!!! 230 €???? Wann war denn "damals"? Und wo ist das?
      Es gibt sicher noch Gegenden, wo man für den Kurs eine Wohnung bekommt. Im tiefsten Osten vielleicht.
      Sobald man im Dunstkreis einer Uni/FH wohnt, hört das auf. In unserer Stadt und weit drumherum kosten Zimmer in der Größe ab 400 € aufwärts.
      Wohnt man weiter draußen und zahlt weniger Miete, holt es einen anderswo wieder ein. Ein Monatsticket (für Schüler u. Azubis wohlgemerkt!!!) für 10 km über die Stadtgrenze hinaus kostet schon 85 €.

      Wenn ich die Medien so verfolge, stellt man fest, dass kleine Wohnungen extrem überteuert angeboten werden. Neubau mit etwas Komfort ist praktisch für Normalos kaum erschwinglich.

      • (14) 30.07.19 - 11:07

        Damals war vor 13 Jahren im Landkreis Hannover. Brauchte mit der Bahn 22 Minuten bis zum Hauptbahnhof. Da ging das (noch) ganz gut. Bis 2015 hab ich dort auch noch auf 70qm für warm 560€ gewohnt.
        Wer mir nicht glaubt kann beide Mietverträge gerne per Mail bekommen, ich hab die noch. Das bringt aber dem Sohn der TE nichts.
        Wenn eine eigene Wohnung für ihn nicht finanzierbar ist, bleibt also noch mit dem Vater zu reden oder es so hinzunehmen.

        Wenn eine Situation doof ist, hat man die Möglichkeit sie hinzunehmen oder zu ändern. Ich mache hier lediglich Vorschläge wie die Situation für ihn besser wird.

(15) 30.07.19 - 06:46

Ich würde dazu sehr gern mal Deine Eltern befragen...

  • (16) 30.07.19 - 10:22

    Das kam mir vorhin auch in den Sinn!
    Alles perfekt allein erledigt, völlig selbständig und von klein auf darauf vorbereitet worden - von den Eltern wahrscheinlich - um straigt mit 18 in die große weite Welt zu gehen. Die Eltrrn müssen echt Glück gehabt haben.
    Ich habe 10 Jahre an Schulen gearbeitet - überwiegend der Sek.II
    Da waren solche Vorzeigekinder praktisch was Exotisches

    • (17) 30.07.19 - 12:08

      Kann sein, dass vlt auch etwas "Glück" dabei war, aber meinen Eltern sind wirklich super! Sie haben z.B. als ich 15 war einen "Untermietvertrag" für mich erstellt und mir an dem gezeigt, wie ein Mietvertrag aufgebaut ist und worauf ich da achten muss. (Zwischendrin hatten sie völligen Quatsch reingeschrieben! :D )
      Oder sie haben tapfer jede noch so misslungene Kreation am wöchentlichen "Heute kochen die Kinder" Tag gegessen. Oder sie haben uns vor dem Einkauf schätzen lassen, was die Dinge auf dem Zettel in etwa kosten werden usw. Sie hatten viele solcher Sachen als Selbstverständlichkeit mit in den Alltag eingebaut. Für uns war es wie ein Spiel. Ich habe erst als Erwachsene verstanden, dass diese Spiele uns nach und nach etwas fürs Leben mitgegeben haben.
      Und vor allem haben sie meine Brüder und mich immer ermutigt uns selbst etwas zuzutrauen. Das mal was schief ging gehört dazu! Heute weiß ich, was ich alles kann, aber auch wo meine Grenzen sind.
      Sie sind auch heute immer uns da und wenn etwas schief geht, helfen sie uns natürlich. Ich bin ihnen dankbar, dass mir viele Dinge leicht von der Hand fallen, da ich auf sie von klein auf vorbereitet wurde.

      Bin gerade echt etwas ergriffen und beende daher die Diskussion. Ich denke ich rufe meine Eltern nachher an, um mich nochmal persönlich zu bedanken.

OK bei der Ämter Geschichte ist dein Ex in der Tat etwas schluderig.
Da kann ich mir schon vorstellen, dass ein 18jähriger in solchen Belangen nicht übermäßig bewandert ist.
Trotzdem hätte ich ihn dazu angehalten selbst bei der KK anzurufen bzw. hinzugehen um das zu klären. Nur so lernt er.

Reis mit Ketchup? Hat ihn nicht umgebracht, aber auch das ist eine Lektion fürs Leben.
Ich finde es sogar gut, dass er nicht sofort zu dir gerannt ist, sondern das Beste aus seiner Situation gemacht hat. Eben Reis mit Ketchup.
Auch wenn es dein Mutterherz bluten lässt, aber es ist ein Reifeprozess.
Bewerbungen sollte er in diesem Alter alleine hinkriegen. Ok man kann mal drüber sehen zwecks Formulierung und Rechtschreibung, aber inhaltlich sollte er es selbst auf die Reihe bekommen.
Über diverse Firmen kann er im Internet selbst recherchieren oder noch besser persönlich (ohne Mama) dort vorstellig werden und das Interesse bekunden um einen Ausbildungsplatz.

So hart es auch für dich sein mag, aber du musst loslassen und dein Sohn muss selbst aktiv werden. Nur dann lernt er es.

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