Fühle mich ausgeschlossen

Hi, ich bin ein wenig bedrückt, traurig, enttäuscht was auch immer. Aber zu Recht? Ich weiß nicht wie ich für die Zukunft mit umgehen soll oder ob dieses Gefühl von mir falsch ist.

Meine ältere Schwester heiratet, ihre trauzeugin ist meine andere Schwester. Als ich das erfuhr, war ich schon ziemlich traurig, hab mir natürlich versucht nichts anmerken zu lassen und habe nichts gesagt.

Gerne würde ich ihr bei irgendwelchen Vorbereitungen helfen aber meine hilfe wird ständig abgelehnt.sie meinte:ich soll mich entspannen und sei Gast 🤷‍♀️ na toll dachte ich mir.

Naja dann dachte ich vielleicht kommt sie noch auf mich zu wenn es um "Kleinigkeiten" geht, aber nix. Die Hochzeit rückt näher und heute erfuhr ich ganz zufällig das die zwei sich zum Basteln treffen. Irgendwie bin ich echt traurig.

Sie war meine trauzeugin und ich habe trotzdem beide mit einbezogen.

Damals als ich erfuhr, meine andere Schwester wird trauzeugin, meinte sie(die braut) nur zu mir, sie weiß ja zwecks Organisation vom jga das ich das meiste mache und die andere Schwester ist mit einbezogen.

Ich weiß sie kann aussuchen wenn sie mag als trauzeugin. Aber das ich ihr so gar nicht helfen und mich einbringen darf.. Mh weiß auch nicht, hätte sie gerne begleitet!

Es is aber ihre Hochzeit und die kann sie so machen und planen wie sie will. Nur weil du sie miteinbezogen hast muss sie das doch nicht 1 zu 1 begleichen?! Sei froh, dass du dem ganzen Stress entkommst und freue dich auf die Hochzeit als Gast.

Das ist mir schon klar und deshalb werde ich ihr nie was sagen, dass es mich traurig macht sie nicht begleiten zu können in dieser besonderen Zeit. Naja ich finde es bei der Schwester schon was anderes

Sie hat doch aber ihre Schwester...halt nur nicht dich. Ihr seid 3 Schwestern? Da isses doch klar, dass eine mal "zu kurz" kommt... Deswegen aber so traurig zu sein versteh ich nicht.

Ich kann Dich verstehen, ich wurde erst Patentante vom 2. Kind meines Bruders..

Hat das eure Beziehung irgendwie verändert? Wir hatten immer ein sehr sehr inniges, vor paar Jahren hieß es ich sei ihre beste Freundin.

Und wenn du deiner Schwester das mal genau so sagst?

Einfach deine Gefühle artikulieren: "Ich freue mich, dass du heiratest und es ist völlig ok für mich, dass X deine Trauzeugin ist. Ich würde aber trotzdem gerne auch ein bisschen mit helfen, weil ich dich lieb habe und mich gerne einbringen würde. Ich fühle mich gerade ausgeschlossen und bin traurig."

Sie denkt vielleicht, dass sie dir einen Gefallen tut und es schön für dich ist, wenn du mal nur Gast sein darfst und das Fest genießen. Auf die Idee, dass du einfach gerne helfen möchtest, weil sie dir wichtig ist und du gerne Teil eines großen Ereignisses in ihrem Leben sein möchtest, kommt sie vielleicht gar nicht?

Sag ihr dass du traurig bist. Vielleicht will sie dich einfach nur entlasten und weiß nicht wie wichtig dir das ist.
Wenn sie dann trotzdem nicht mag bleibt nur es zu akzeptieren.

Hallo.

Ich kann dich auf der einen Seite verstehen. Du möchtest einfach genauso mit einbezogen werden wie die andere Schwester und fühlst dich "zurück gesetzt". Es geht dabei aber wohl eher um die Gleichstellung, als um die Hochzeit an sich, oder?

Auf der anderen Seite möchte ich dir sagen (auch wenn du es nicht hören willst ;-)=:
Sei froh! Deine Schwester hat recht. Du bist Gast - genieße dies einfach.:-D

Dieses ganze Hochzeitsgedöns geht mir total auf den Senkel. Ist jetzt nicht auf dich/deine Familie bezogen. Aber bei uns hier hat sich das Ganze so dermaßen ins Negative entwickelt, dass es mir ein Graus ist, auf ne Hochzeit eingeladen zu werden. Manche Bekannte haben kaum mehr Zeit für anderweitige Unternehmungen, wenn eine Hochzeit im Freundeskreis ansteht, weil es ja für alle soooo viel zu tun gibt.#schock

Kenne Leute, die brauchen ein komplettes Jahr, um die Hochzeit bis ins kleinste Detail geplant zu haben. Da werden Gastgeschenke (bis zu 300 Stück) in feinster Kleinstarbeit gebastelt und in die Kaffeetassen gesteckt. Schlimmer als beim Kindergeburtstag....#zitter Blumendeko für die Kirche selber gebastelt und zigmal zum Anprobieren in die Kirche gerannt (wohlgemerkt: es waren VORHER keine Kirchgänger - und auch später nicht#schein). Junggesellenabschiede werden entweder auf Mallorca oder gar in LA abgehalten#schock#schock#schock
Die Paare versuchen, sich gegenseitig zu toppen und merken nebenher gar nicht, dass es langsam albern wird.#augen


Geht es einfach gechillt an und genieße den Gast als Gast! #winke

Kann es vielleicht sein, dass die Trauzeugin privat weniger eingespannt ist als du?
Vielleicht hast du Job, Haus, Mann, Kinder...
und die Trauzeugin nicht?

Haben die Beiden eventuell denselben Geschmack und du einen anderen?
Ist nicht negativ gemeint, aber wenn zweien dasselbe gefällt, dann plant es sich leichter?

Du schreibst sie sagte mal du wärst ihre beste Freundin. Vielleicht hat sie sich deswegen für die andere Schwester entschieden, damit die sich nicht benachteiligt fühlt?

Mach das Beste daraus und freu dich trotzdem.
Ein bisschen verstehen kann man deine Enttäuschung schon. Trotzdem bleibt dir nichts anderes als es zu akzeptieren.
Alles andere würde nur Unfrieden bringen.

Hi, danke für deine Antwort. Ja es stimmt unsere kleine ist noch ungebunden, bis auf ihren job.
Geschmack haben wir auch einen anderen, aber mein Geschmack hat da ja nichts zu suchen. Würde ihr nie rein reden, das ist ihr tag!
Aber deshalb kann ich doch trotzdem was tun🙈😅

Ich freue mich mächtig für sie und wir drei haben eigentlich ein sehr inniges Verhältnis, deshalb geht mir dies einfach nach.. Naja vielleicht bewerte ich es über, aber vor der Hochzeit werde ich dieses Thema nicht mehr aufmachen! Ich habe ihr schon einmal gesagt, sobald ich was machen kann lass es mich wissen, da ich dich gerne an diese tolle Zeit begleiten möchte aber es kam nichts, bis heute

Weiß sie, wie du dich fühlst?

"Gerne würde ich ihr bei irgendwelchen Vorbereitungen helfen aber meine hilfe wird ständig abgelehnt.sie meinte:ich soll mich entspannen und sei Gast 🤷‍♀️ na toll dachte ich mir. "


Das würde ich eher so auffassen: "ich freue mich, dass du mir Hilfe anbietest. Aber ich möchte dich nicht ausnutzen. Du tust auch sonst sehr viel. Jetzt möchte ich, dass du einfach dabei bist, weil ich dich gerne mag. Ich möchte nicht, dass du dich übernimmst. Ich möchte, dass du dir keinen Stress machst und einfach auch selbst mal zur Ruhe kommen kannst"


Ein Kompliment einer Freundin war mal: ich habe dich nicht eingeladen, weil ich weiß, dass du *Aktion* nicht magst.

Ok, gefragt werden, hätte ich schön gefunden. Ein echtes, ernst gemeintes Kompliment war es trotzdem. Sie hat dabei daran gedacht, was mir gut tut.


Hilfe von Freunden nehme ich auch nicht immer an.

Je mehr sich mir jemand anbietet, desto mehr lehne ich ab.
Grund: viele kennen ihre eigenen Grenzen nicht, würden alles tun, übernehmen sich
- und sind dann erschöpft oder finden es hinterher doof, weil es ihnen dadurch nicht so gut geht.

Fern halte ich mich von jenen, die mir ständig ihre Hilfe angeboten haben - und sich schnell ausgenutzt fühlten, wenn ich dieses Angebot angenommen habe.

Ja, manchmal sind mir Gäste lieber, die nichts anbieten und einfach zu Besuch kommen.
Diese packen dann meist von selbst an, wenn gerade Bedarf ist. Sie drängen sich nicht auf, nutzen es aber auch nicht aus.



Wie fühlst du sonst so?
Also wenn sie dich eingeladen hätte oder wenn sie dich zur Trauzeugin gewählt hätte?

Wäre dir das zu viel geworden? Positiver Stress, aber doch viel?
Könntest du die Termine unterbringen?

Bastelst du gerne? Oder eher nicht? Mich kann man damit jagen. Ok, in Gruppen finde ich es toll. Aber ich würde wetten, dass mich keiner meiner echten Freunde zum Basteln einladen würde #verliebt


Ist eure gemeinsame Schwester Trauzeugin, damit jede mal dran kommt?
Eine bei dir, sie bei ihr. Würde sich vielleicht sonst eure gemeinsame Schwester ausgeschlossen fühlen, wenn ihr "euer Ding" machen würdet? Sie bei dir&du bei ihr und eure dritte.... und sie ... wen würde sie dann nehmen? Jemand anderen, weil ihre beiden Schwestern sie nicht genommen hatten?


Ich versuche generell mehrere Perspektiven zu betrachten.

Auch: meine eigenen Gefühle in verschiedenen Perspektiven.

Natürlich tut es oft erst mal weh. Geht mir auch oft so.

Dann frage ich mich: ob es mir mehr/weniger/anders weh getan hätte, wenn sie anders entschieden hätte.

Ja, es macht mich traurig, wenn meine Hilfe "abgelehnt" wird.
Dann frage ich mich aber
- wurde das, was ich bieten kann nicht gebraucht
- wurde das gebraucht, was ich nicht bieten kann?
- hätte es ihr und mir geschadet, wenn ich etwas helfen soll, wozu ich nicht in der Lage bin
- hat mich die Person so sehr lieb, dass sie auf meine Bedürfnisse/Ressourcen Rücksicht nimmt?

Aufmerksamer werde ich inzwischen, wenn jemand uneingeschränkt Hilfe annimmt. Das fühlt sich zwar im ersten Moment gut an (jemandem etwas Gutes tun), geht dann aber oft schnell auf die eigenen Ressourcen! Wer andere ausnutzt, macht sich KEINE Gedanken um den Menschen, der das alles tut.

Wer Hilfe erst mal ablehnt, hat dabei vielleicht auch einfach den Menschen im Blick, der die Hilfe anbietet und achtet dessen Grenzen, die er/sie vor lauter Enthusiasmus selbst übergeht/nicht beachtet.



Wenn es dir weh tut oder du unsicher bist, wie sie es meint, kannst du sie auch darauf ansprechen. Wie hast du das gemeint? Ich würde dir sehr gerne helfen, weiß aber nicht woran ich bin.

Es ihr nicht zu sagen und damit zu riskieren, dass diese Sache euer Verhältnis auf Dauer stört, finde ich Quatsch. Eine Vorschreiberin hat schon ganz gut geschrieben, wie man das ohne Vorwürfe formulieren kann.

Ja aber ich möchte jetzt kurz vor ihrem großen Tag keine last sein oder über sowas reden.

Wäre ich deine Schwester würde ich deine Gefühle schon verstehen können, denke ich und würde, würdest du erst im Nachhinein damit kommen, denken, dass ich das lieber früher gewusst hätte. Ich kann deinen Ansatz aber auch verstehen. Vielleicht kannst du auch einfach mal mit deiner Schwester sprechen, die Trauzeugin ist. Dass du gerne eine tolle Überraschung für den Tag vorbereiten würdest und was das vielleicht sein könnte oder so.

Huhu, ich kann nachempfinden, dass du dich so fühlst. Klar hat man nur eine Trauzeugin und da finde ich es legitim die andere Schwester zu fragen, aber zum Bastelabend hätten sie dich fragen können. Ich würde es noch vor der Hochzeit ansprechen, gerade um kein großes Ding daraus zu machen. Schnell klären und gut ist. Dann kannst du die Hochzeit besser genießen und bestimmt klärt es sich schnell

Wenn Das meine Schwestern wären würde ich einfach mal mit beiden reden.